Blamable Ergebnisse = Flop
für Vorbild-Standort Simmersfeld
Rückschlüsse
für den geplanten Ingersheimer Windkraft-Standort
Wie unkritische Zeitungsredakteure
und blauäugige Landes- und Kommunal-Politiker der
Windkraft-Lobby
regelmäßig „auf den Leim
gehen…“
(wm
/ 090711) - Seit 2007 besteht der aus 14 jeweils 170 m hohen
Windkraftanlagen größte
baden-württembergische, an der B 294 zwischen
Simmersfeld und Freudenstadt und knapp
900 m über Meereshöhe belegene Windpark,
der seinerzeit als
Modellprojekt für ganz Baden-
Württemberg und mit viel
Vorschuß-Lorbeeren überwiegend völlig
unkritischer Windkraft-
Enthusiasten
- begleitet von überschwänglichen
Lobgesängen vieler Landes- und
Kommunal-Politiker und selbst ernannter Klima-Weltverbesserer
-
gestartet war.
Schon
in den Jahren 2005 bis 2007 - d.h. schon in der
Planungsphase - gab
es jedoch viele kritische Stimmen inner- und außerhalb von
Bürgerinitiativen, die schon damals die auf
Hochglanzbroschüren mit
eindeutiger Absicht „hergerechneten“ und viel zu
optimistischen, von in
der Nähe der Windkraft-Lobby angesiedelten
„Gutachtern“ erstellten
Prognosen als wenig glaubwürdigeinstuften.
Bedauerlicherweise ist diesen schon damals viel zu
optimistischen Prognosen neben unkritischen Landes- und
Kommunalpolitikern - entgegen dem Votum des
BW-Landtags-Petitionsausschusses, der schon damals gegen den Windpark
gestimmt hat - auch das seinerzeit
mehrheitlich durch CDU / FDP dominierte Voll-Plenum des BW-Landtags
sowie die damalige - wohl zu
blauäugige - BW-Umweltministerin Tanja
Gönner (CDU) aufgesessen, die in für Politiker
charakteristischen und oft typischen „Sonntagsreden“
gar von einem „Leuchtturmprojekt“ sprach,
wobei - rückwirkend betrachtet
- diese Charakterisierung des angesichts der eingetretenen
desaströsen Stromertrags-Ergebnisse gescheiterten
Simmersfelder Windpark-Projekts zutrifft, jedoch nicht in der von der
früheren BW-Umweltministerin unterstellten Bedeutung als
Vorbild für weitere BW-Windkraft-Standorte, sondern
- ganz im Gegenteil - als warnendes,
nicht nachahmenswertes abschreckendes Beispiel, denn:
Nach den jetzt bekannt gewordenen Ist-Ergebnissen
hätte der Windpark bzw. jedes einzelne Windrad dort gar nicht
genehmigt werden dürfen, weil die vom
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgeschriebene Windgeschwindigkeit
von 5 m pro Sekunde in der Referenzhöhe von 50 m
- entgegen der „hergerechneten“, daher
falschen und mit eindeutiger Absicht erstellten Gutachten
- von Anfang an nicht erreicht wird.
Zur Erinnerung haben wir unten die Fundstelle zu
einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 2007 angehängt, aus dem die
Blauäugigkeit von Landes- und Kommunalpolitikern hinsichtlich
ihrer Einschätzung der (viel zu hoch) prognostizierten
jährlichen Stromertragsleistung hervorgeht.
Nach Gegenüberstellung der seinerzeit mit
eindeutigen Absichten viel zu optimistisch (weil viel zu
hoch) - von „Gutachtern“ aus
dem Umfeld der Windkraft-Lobby erstellten
- Stromertragsprognosen zum tatsächlich
erzielten Stromertrag kommen selbst die dem weiteren Ausbau der
Windkraft in Baden-Württemberg eher unkritisch
gegenüber stehenden Stuttgarter Nachrichten zum Ergebnis: „Die
Realität sieht anders aus“. Sie
verweisen auf den immer größer werdenden Kreis von
Fachleuten, die im Falle des weiteren Windkraft-Zubaus vor
völlig überzogenen Stromertrags-Erwartungen im
vergleichsweise windarmen Binnenland Baden-Württemberg warnen.
Dem Bericht
der Stuttgarter Nachrichten vom 14.6.2011 (Fundstelle vgl.
unten) zufolge stehen sich - nach 4 Jahren
Betriebsdauer - Prognose und bisherige
Ist-Ergebnisse der Strom-Leistung wie folgt gegenüber:
Jährliche
Stromertrags-Prognose für alle 14 Windräder
(prognostiziert v o r Inbetriebnahme) in
Kilowattstunden (gem. Genehmigungsunterlagen):64
Mio kWh / Jahr !!
Abweichung (Soll / Ist)
jährliche
Stromertrags-
tatsächlich erzielter
(
- = minus)
Jahr
Prognose (Soll)
in kWh
Stromertrag (Ist) in kWh
in kWh
in %
2007
64 Mio kWh
31,6 kWh
- 32,4
- 50,6
2008
64 Mio kWh
44,5 kWh
- 19,5
- 30,3
2009
64 Mio kWh
33,7 kWh
- 30,3
- 47,3
2010
64 Mio kWh
34,1 kWh
- 29,9
- 46,7
Nachdem nun auch der Jahresabschluß
des Jahres 2010 und damit
der 4. Jahresabschluß hintereinander seit
Bestehen sowie die bisher realisierten Monatsergebnisse des Jahres
2011 - wie schon die
Jahresabschlüsse in den Jahren 2007, 2008 und 2009
zuvor - mit desaströsen, meilenweit von
der ursprünglichen Prognose negativ abweichenden
Ist-Ergebnissen zum Stromertrag abgeschlossen werden mußte,
sehen die unliebsam auf den Boden der Realität zurück
geholten Kapitalanleger immer mehr „ihre Felle davon
schwimmen“, denn die Wahrscheinlichkeit, daß die
jetzt schon viel zu hohen Negativ-Abweichungen in den restlichen 16
Jahren der auf 20 Jahre kalkulierten betriebs-gewöhnlichen
Nutzungsdauer auch nur annähernd noch ausgeglichen werden
können, tendiert - realistisch
gesehen - gegen Null, denn:
Warum sollte das als viel zu optimistisch
für die Prognose-Rechnungen angenommene durchschnittliche
jährliche Windaufkommen - obwohl in der
Realität im Mehrjahres-Zeitraum
rückläufig - ausgerechnet in den
kommenden 16 Jahren so stark ansteigen, daß es die jetzt
schon viel zu hohen jährlichen Unterdeckungen (vgl. oben)
ausgleicht ?
Ein Vertreter der Karlsruher Altus AG
(Betreiber-Gesellschaft des Simmersfelder Windparks) bestätigt
dem STN-Bericht zufolge den bisher unbefriedigenden Ertrag und
führt aus, daß diese unbefriedigende Situation von
der Baufinanzierung der 14 Rotoren her „ein paar Jahre
abgepuffert werden kann“. „Es werde aber
bedenklich, sollte der Trend die nächsten Jahre
anhalten.“ Und weiter: „…Gegen das Klima
und den lieben Herrgott kommen wir nun mal nicht
an…“ so der Projektentwickler weiter (vgl.
Fundstelle unten). Und: “Bei uns weht der Wind halt nicht so
konstant wie an der Ost- oder Nordsee…“, so ein
Energie-Experte… Bedauerlich nur, daß man zu
dieser Binsenweisheit - die jedes kleine Kind
weiß - erst jetzt (nachdem der Schaden
eingetreten ist) und nicht schon viel früher gekommen
ist….
Die Auskünfte des Projektentwicklers
lassen für die nächsten Jahre hinsichtlich der
Finanzierbarkeit des weiteren Windpark-Geschäftsbetriebs das
Schlimmste befürchten, denn dem starren und jährlich
anfallenden Fixkostenblock stehen vergleichsweise geringe, aufgrund
schwachem, weiter rückläufigem Windaufkommen nicht
mehr kostendeckende Stromerträge gegenüber, daher
wird die finanzielle Unterdeckung mit allergrößter
Wahrscheinlichkeit „bis zum bitteren
Ende“ - wenn überhaupt solange
„durchgehalten“ wird und es nicht zum vorzeitigen
Rückbau kommt - anhalten, falls nicht
zusätzliche und zum finanziellen Überleben notwendige
Kapitalspritzen der Kapitalanleger zugeschossen werden
…
… und die immer stärker
aufkommende Frage ist, ob die Betreibergesellschaft des finanziell
„in schwerem Fahrwasser“ befindlichen Simmersfelder
Windparks überhaupt noch in der Lage ist, nach den in
Rekordzeit aufgezehrten „Kapitalpuffern“
den - mangels Windaufkommen und daher ausbleibendem
Stromertrag - weiteren Geschäftsbetrieb in
den restlichen Jahren innerhalb der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer finanziell durchstehen zu können…
Einziger Profiteur neben den Windrad-Produzenten
und den die Verkäufer-Provision verdienenden Vertriebs-Profis
bleibt - allerdings bei längerfristiger
Betrachtung ebenfalls mit Fragezeichen zu versehen
- die Kommune als Grundstücksverpächterin,
die sich 20 Jahre lang über stattliche, fest fixierte und
daher gleich hoch bleibende Grundstücks-Pachteinnahmen freuen
kann, allerdings zu Lasten der Kapitalanleger, deren erhoffte
Finanzerträge bzw. Gewinnausschüttungen
auch dadurch wie „Schnee in der Sonne“ dahin
schmelzen.
Hält die Finanz-Misere an
- wofür vieles spricht -
verlieren die Kapitalanleger auch noch einen Großteil ihres
eingesetzten Kapitals und müssen womöglich noch
für den späteren Rückbau der 14
Windkraftanlagen finanziell aufkommen, nachdem die weit unter Erwartung
liegenden Stromertrags-
Ergebnisse zur jährlichen Dotierung von
Rücklagen- bzw. Rückstellungszuweisungen für
die Kosten des Rückbaus wohl keinesfalls ausreichen
dürften. Im schlimmsten Fall - d.h. wenn
auch die Kapitalanleger oder ein Großteil davon
ausfallen - müßte wohl die
Standort-Gemeinde die Kosten des Rückbaus übernehmen,
damit wäre ein Großteil der zuvor über 20
Jahre erzielten Grundstücks-Pachterlöse wieder
aufgezehrt.
Angesichts dieser schlechten
Stromertrags-Ergebnisse an einem von Windkraft-Lobby und
blauäugigen, völlig unkritischen Landes- und
Kommunalpolitikern ursprünglich als Vorzeige-Objekt
eingestuften und hochgepriesenen Standort ergeben sich für den
geplanten,
eher unter dem Gesichtspunkt der Symbolik und Ideologie als unter
Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten ausgesuchten
Windkraft-Standort Ingersheim mehrere Fragen, von denen
die nachfolgende Fragestellung - in Kenntnis der
Tatsache, daß das durchschnittliche Windaufkommen und damit
der Stromertrag eines Windrad-Standorts i.d.R. umso höher ist,
je höher der Standort liegt - die wohl
wichtigste ist:
Wenn es schon n i c h
t gelingt, an einem auch vom BW-Windatlas empfohlenen und
knapp 900 m über Meereshöhe auf
den Höhenrücken des N o r d - S c h w a r z
w a l d s liegenden und für BW-Verhältnisse angeblich
relativ windstarken Standort ausreichende Stromerträge zu
erzielen: Wie sollte dies dann an
einem - vom BW-Windatlas wegen u n g e n
ü g e n d e m Windaufkommen von vornherein
n i c h t empfohlenen und lediglich in 2 9
8 m über Meereshöhe liegenden
relativ w i n d s c h w a c h e n Standort
in I n g e r s h e i m gelingen ?
Um lediglich der
Symbolik und der Ideologie zu dienen, sind die am Standort Ingersheim
im Falle des Baus zu Lasten der im direkten Wirkungskreis (Ingersheim,
Besigheim, Pleidelsheim) lebenden Bürger entstehenden
Nachteile viel zu groß !
Die damals gegen den Windpark
„Nordschwarzwald“ kämpfende und auch heute
noch bestehende Bürgerinitiative sieht angesichts der
blamablen Stromertragsergebnisse ihre schlimmsten
Befürchtungen bestätigt: „Jetzt wird das
bewiesen, was wir immer befürchtet haben, daß
nämlich die Prognose für unseren Windpark sehr windig
war“ … und „…man
fühle sich bestätigt, aber auch getäuscht,
wie damals alle Einwände vom Tisch gewischt worden
seien…“ so weiter im Bericht des STN-Artikels.
Falls es wider Erwarten doch zum Bau des
Ingersheimer Windrads käme, darf man jetzt schon auf die
„langen Gesichter“ des Ingersheimer
Bürgermeisters und der mehrheitlich dem Wahnsinns-Projekt
zustimmenden Ingersheimer Gemeinderäte -
nur 2 Gemeinderäte haben dagegen votiert -
sowie weiterer, ebenfalls vorwiegend durch Symbolik und Ideologie als
durch Wirtschaftlichkeitsüberlegungen beeinflußter
Windrad-Propagonisten gespannt sein, wenn die ersten, ebenfalls
desaströsen und gegenüber den
„windigen“ Prognosen stark „nach
unten“ abweichenden Stromertrags-Ergebnisse (Ist) bekannt
werden.
wer`s nicht glaubt? - so sieht das dann aus!
Originalaufnahmen vom Simmersfelder Windpark
www.gegenwind-husarenhof.de
Keine
Windräder bei Burg Dauseck
Oberriexingen (Landkreis Ludwigsburg) lehnt
Windradanträge ab
(wm
/
280511) - Mit dieser Schlagzeile wartete die Bietigheimer Zeitung (BZ)
in ihrer
Ausgabe vom 28.5.2011 auf, die Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ) bzw.
der
Neckar- und Enzbote (NEB) sowie die Marbacher Zeitung berichteten
ebenfalls.
Letztere berichtete gar über „hauptsächlich
kritische Stimmen von Bürgern“, die
den Oberriexinger Bürgermeister schon im Vorfeld der
Gemeinderatssitzung
erreicht hätten.
Offensichtlich
will man auch in Oberriexingen nichts vom „wind of
change“ und weiteren
Weltklima-Verbesserern wissen, der, ließe man ihn
gewähren, den Oberriexingern 2
jeweils rd. 145 m hohe Windindustrieanlagen an raumbedeutsamer Stelle
durch
einen privaten Investor bescheren würde, an einem relativ
windarmen und daher
ebenfalls ungeeigneten Standort, der ebenfalls zu einer irreparablen
Landschafts-Verschandelung auch in Oberriexingen führen
würde….
Mit
dem insoweit einstimmigen, auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung
erfolgten
Beschluß des Oberriexinger Gemeinderats bleiben
die Bürger der Stadt
Oberriexingen und die im Umkreis wohnende Bevölkerung bis auf
weiteres von
einem ähnlichen Unfug verschont, wie er auf die
Ingersheimer
Bevölkerung und auf die dort im Umkreis wohnende
Bevölkerung vor allem in
Besigheim und Pleidelsheim mit allen zwischenzeitlich bekannt
gewordenen
Nachteilen zukommen könnte, wenn das gegen die dort geplante,
180 m hohe Windindustrieanlage
gerichtete Landtags-Petitionsverfahren und das
außergerichtliche bzw. das
gerichtliche Rechtsbehelfsverfahren aus Sicht der negativ betroffenen
Bürger
erfolglos bleiben würde, wovon die angesichts der für
Baden-Württemberg jetzt
bekannt gewordenen Pläne von Grün / Rot immer
stärkeren Zuspruch findende
Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“
jedoch nicht ausgeht.
Wäre
der Oberriexinger Bürgermeister auf den im Rathaus
eingegangenen Antrag zum
Windrad-Bau einer GmbH i. G. (in Gründung)
privater Investoren so vorgegangen wie seinerzeit der Ingersheimer
Bürgermeister, wäre er zum händeringend nach
Windkraft-Standorten in der windarmen
Region StuttgartWindatlas
für ganz Baden-Württemberg
für
suchenden Verband der Region
Stuttgart (VRS) gefahren und hätte diesen
-
trotz im
·
die Region Stgt bzw.
·
für den Mittleren Neckarraum
wegen
r e l a t i v e r W i n d a r m u t
n
i c h t enthaltener
Empfehlungen - ebenfalls zu überreden
versucht, auf
Oberriexinger Gemarkung an raumbedeutsamer Stelle -
trotz infolge unzureichenden Windaufkommens ungenügender
S t a n d o r t b e d i n g u n g e n
- ein
Windvorrang-Gebiet auszuweisen.
Wie
allgemein bekannt,
hatte der VRS in den Jahren 2001 ff nach
objektiver Prüfung von rd. 20 im Kreis Ludwigsburg in der
Auswahl zum Ausweis
eines Windvorrang-Gebiets befindlichen Standorten ausnahmslos alle
geprüften
Standorte - unter ihnen auch die Gemarkung
Ingersheim - wegen unzureichenden Windaufkommens
„ohne
Wenn und Aber“ abgelehnt.
Während alle betroffenen Gemeinden und
ihre
Bürgermeister angesichts der mit dem Ausweis
eines
Windvorrang-Gebiets bzw. wegen
der mit dem Bau von
Windrädern verursachten Nachteile nach Bekanntwerden des VRS-Ablehnungsbescheids erleichtert aufatmeten,
hat
Ingersheim noch einmal in einem 2. Anlauf von sich aus die Initiative
ergriffen
und den VRS gebeten, trotz zuvor wegen Windarmut erfolgter
VRS-Ablehnung (!!) ein
Windvorrang-Gebiet auf Ingersheimer Gemarkung auszuweisen.
Diesem
Gesuch des Ingersheimer Bürgermeisters hat der VRS
-
trotz zuvor in objektiver Prüfung wegen Windarmut
bestätigter
Ablehnung - schließlich nachgegeben.
Da
das damals bereits für den wirtschaftlichen Betrieb einer
Windindustrieanlage
auf Ingersheimer Gemarkung ungenügende und zur Ablehnung
führende Windaufkommen
sich in den letzten Jahren auf Basis objektiver Windmessungen noch
einmal
spürbar verschlechtert hat, wurde mit der seinerzeitigen
Entscheidung zum
Ausweis eines Windvorrang-Gebiets auf Ingersheimer Gemarkung das
Fundament für
eine -
im Falle des Baus - schon
von Beginn an mit sehr
großer Wahrscheinlichkeit feststehende Fehlinvestition
gelegt und
die Zeichnung von Kapitalanteilen am Ingersheimer Windrad
rückt in die Nähe von
Spenden, wobei hier jedoch - im Gegensatz zu
gemeinnützigen Spenden -
keine steuerliche Abzugsfähigkeit gegeben ist, d.h. die
Ingersheimer
„Spender“ tragen den
höchstwahrscheinlichen Verlust ihrer Kapitalanteile in
vollem Umfang selbst….
Vor
diesem Hintergrund ist es wohltuend zu wissen, daß
es
-
insbesondere im Kreis Ludwigsburg
- im Gegensatz zum Ingersheimer
Bürgermeister und dessen Gemeinderats-Mehrheit
genügend und mehrheitlich andersdenkende
Gemeindeverwaltungen und Gemeinderäte „mit
Rückgrat“ gibt, die angesichts der
im ganzen Kreis Ludwigsburg für den wirtschaftlichen
Windrad-Betrieb
ungenügenden Windverhältnisse weniger nach
ideologischen und an der Symbolik
ausgerichteten Gesichtspunkten als vielmehr unter
Wirtschaftlichkeits-Überlegungen
entscheiden und daher den Bau gigantischer, völlig
überdimensionierter Windindustrieanlagen auf ihrer
Gemarkung -
gestützt auf ihre Gemeinderäte
- bis auf weiteres ablehnen.
Die
vom Oberriexinger Bürgermeister gegebenen
Ablehnungsgründe (vgl. unten) wie
Beeinträchtigung
von Umwelt und Natur des in einem Landschaftsschutzgebiet
und in einem regionalen Grünzug liegenden vorgesehenen
Standorts
möglicher
Verstoß gegen städtebauliche Aspekte
(Landschaftsverschandelung)
zu
geringer Mindestabstand zur Wohnbebauung, der hier mit sehr
großer Wahrscheinlichkeit - wie
an vielen Standorten zuvor, an denen Windräder gebaut
wurden
-
ebenfalls zu fallenden Immobilienpreisen und daher zu einem Wertverlust
bei Grund und Boden sowie Häusern und Wohnungen privater
Grundstücks-eigentümer
geführt hätte
zu
befürchtender Schattenschlag u.a.
hätte
seinerzeit ein Großteil der jetzt - im
Falle des Baus -
vielen Nachteilen ausgesetzten Ingersheimer
Bürger sicherlich auch von ihrem Bürgermeister gerne
gehört….
Abschließend
noch einmal zur W i r t
s c h a f t l i c h k e i t: Der BZ-Bericht (vl. unten)
schließt mit dem bezüglich das
Vorliegen des Wirtschaftlichkeitskriteriums bezeichnenden und insoweit
eindeutigen Satz:
„Was
übrigens die Windgeschwindigkeit über dem Gewann
Dauseck anbelangt, liegt diese
laut Windatlas lediglich bei 4,75 bis 5 Meter pro Sekunde.“
Neben
der doch recht bescheidenen Windgeschwindigkeit, die von Fachleuten
für den
wirtschaftlichen Betrieb eines Windrads als nicht ausreichend angesehen
wird,
liegt die Betonung auf dem Wort
„lediglich“….
Damit
liegt sie - ebenfalls wie am geplanten Standort
Ingersheim - außerhalb der im Windatlas
für ganz
Baden-Württemberg enthaltenen Standort-Empfehlungen und
außerhalb des für einen
wirtschaftlichen Windrad-Betrieb als Mindestvoraussetzung geeigneten
Empfehlungs-Korridors…
….aber
keine Angst, es würde sich sicherlich auch hier ein mit
eindeutigen Absichten
agierender „Gutachter“ für die Erstellung
eines „gekauften“ und „mit
heißer
Nadel gestrickten“ Gutachtens finden, der die vom
Auftraggeber hinsichtlich
Windaufkommen gewünschten Ergebnisse
- gegen „gutes Geld
natürlich“ -
nachträglich und auch gegen die
anderslautenden, nach objektiven Kriterien gegebenen Empfehlungen des
BW-Windatlas -
bestätigt…
…eines
hat die - angesichts dieser relativ bescheidenen
und
für den wirtschaftlichen Betrieb einer Windindustrieanlage
völlig unzureichende
Windgeschwindigkeit - unter keinen
günstigen Vorzeichen stehende Antragstellung
in Oberriexingen schon jetzt gezeigt: Wie schon vom Ingersheimer
Bürgermeister
in einer am 12.3.2010 abgehaltenen Veranstaltung für
Ingersheim eingestanden,
muß sich auch die Stadt Oberriexingen keinerlei Gedanken
über die Verwendung
von Gewerbesteuer-
Einnahmen machen….
Denn: Mangels
Wirtschaftlichkeit, fehlendem Windaufkommen und
daher ausbleibendem Stromertrag entsteht kein Gewerbeertrag = Gewinn
und deshalb fallen - wie auch schon in
Ingersheim
- keine
Gewerbesteuer-Einnahmen an… während
andererseits - im
Falle des Baus - wohl zu Lasten des kommunalen
Haushalts zu
finanzierende Ausgaben für die Aufbereitung und Instandhaltung
des mindestens
20 Jahre zu unterhaltenden Windrad-Standorts sowie für die
Logistik (Feldwege
u.a.) entstehen werden….
Handelsblatt: Dänischer
Windkraft-Konzern und Weltmarktführer Vestas macht im
Geschäftsjahr 2010 85 Millionen Euro Verlust
(wm
/
070511) - Einem Beitrag im Handelsblatt
- Deutschlands
führender
Wirtschaftszeitung und Pflichtblatt an allen deutschen
Börsen -
vom
4.5.2011 zufolge hat
der dänische Windkraft-Konzern und
Weltmarktführer Vestas im zum 31.12. endenden
Geschäftsjahr 2010 einen Rekordverlust
von 85 Mio € eingefahren.Gegenüber dem
schon schlechten und
ebenfalls mit Verlust abschließenden Geschäftsjahr
2009 hat sich damit der
Verlust mehr als verdoppelt.
Auch
im 1. Quartal 2011 (1.1. - 31.3.2011) hat sich
die Lage dem HB-Bericht zufolge noch weiter verschlechtert, denn das
ebenfalls
mit Verlust abschließende operative Ergebnis
- d.h.
das Ergebnis aus der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-
hat sich gegenüber dem 1. Quartal
2009 noch
einmal um 30 Mio € auf 69 Mio € deutlich
verschlechtert.
Vestas
-
neben den immer stärker werdenden
Windkraft- und Photovoltaik-Konzernen
aus Asien Hauptkonkurrent der im Norden ansässigen deutschen
Windkraftkonzerne
Enercon, Nordex und Repower - konnte
gemäß den auf einer
Analystenkonferenz am 4.5.2011 in Kopenhagen abgegebenen Kommentaren
-
zumindest bisher
- von
einer möglichen Energiewende
- wie
die ganze Windkraftbranche - nicht profitieren,
denn beim als
Frühindikator dienenden Auftragseingang war auch ab dem
11.3.2011 (Tag der
Havarie in Fukushima / Japan) bis Anfang Mai wohl keine signifikante
Erhöhung
zu verspüren.
Die
jetzt schon länger und vermutlich auch künftig
anhaltende
Verlustsituation
- die
neben der Windkraft- auch die
Photovoltaik-Branche betrifft - hat mehrere
Ursachen.
Dem
HB-Bericht zufolge „leidet derzeit die gesamte Branche unter
einer allgemeinen
Auftragsflaute, von einem Aufschwung ist bislang wenig zu
spüren. Im Gegenteil:
Angesichts der prekären Haushaltslage in den
USA“ -
wo
die regierenden Demokraten unter einem starken Druck der Republikaner
zur
Haushaltskonsolidierung = Ausgabenbegrenzung stehen, um die weiter
ungezügelt
ansteigende Staatsverschuldung zur Verhinderung eines Staats-Bankrotts
zu
stoppen - „und vielen
europäischen Staaten stellt
Vestas eine größere Zurückhaltung bei
Klimaschutz-Investitionen fest.“
Auch
die mit finanziellen Schieflagen in ihren
Staatshaushalten kämpfenden europäischen Staaten wie S
p a n i e n und I t
a l i e n sowie T s c h e c h i e n haben
die finanziell
ausufernde und völlig u
n e f f e k t i v nach
dem G i e
ß k a n n e n p r i n z i p und
zu Lasten des Staatshaushalts erfolgende S
u b v e n t i o n i e r u n g von
Windkraft- und Photovoltaik-Investitionen
ersatzlos gestoppt, wofür neben der
prekären Haushaltslage vor allem
die wegen der nach wie vor nicht gelösten
Speicherfähigkeit regenerativ
erzeugten Stroms entstehende Ineffizienz
bzgl. (unsicherer)
Stromversorgung und (mangelnder) Energiesicherheit auch fehlende
Planungssicherheit verantwortlich ist, weil
die aus Wind und Sonne
generierte Stromproduktion sich nicht
am oftmals schwankenden tatsächlichen Bedarf im Wirtschafts-
und privaten
Sektor orientiert, sondern weitgehend dem Zufallsprinzip
unterworfen ist:
Aus
Sonne und Wind
regenerativ gewonnener Strom wird
ausschließlich dann erzeugt, wenn „die Sonne
scheint“ und „der Wind weht“.
Diese Wetter-Zeiten sind - Gott sei Dank
- ausschließlich
von der Natur
abhängig und daher vom Menschen nicht steuerbar.
a)
Demgegenüber
kann gerade während dieser Sonnenschein-Perioden oder in
windstarken Zeiten der dadurch regenerativ erzeugbare Strom nicht bzw.
nicht in
vollem Umfang benötigt - d.h. es gibt
keine
Abnehmer / Kunden -
werden,
weil im Wirtschaftssektor oder
privaten Sektor gerade zu diesem Zeitpunkt der regenerativen
Strom-Überschußproduktion kein
oder nur geringer Strom-Bedarf
vorliegt:
Mangels
Speicherfähigkeit wird der a
m B e d a r f v o r b e i
regenerativ
erzeugte Strom oftmals - für
den insgesamt allein im Jahr 2010 brutto
16 Milliarden € / netto
rd. 12 Milliarden € als
Einspeisevergütung = Subvention an Windrad-
und Photovoltaik-
Anlagenbetreiber
zu
Lasten a l l e r p
r i v
a t e n Stromverbraucher
(denen zuvor dieses Geld über höhere Strompreise aus
der Tasche gezogen wurde)
gezahlt wurden - zu
Schleuderpreisen (d.h. subventioniert)
an ausländische Stromabnehmer
„verscherbelt“ oder gar verschenkt.
Diese
S
u b v e n t i o n e n werden
den W i n d r a d-
und P h o t o v o l t a i k -
Anlagenbetreibern 20 Jahre lang über das
Energie-Einspeise-Gesetz (EE) garantiert,
und zwar u
n a b
h ä n
g i g (!!)
davon, ob der
regenerativ erzeugte Strom
-
regulär verkauft,
-
„verscherbelt“
-
oder gar verschenkt wird….
...zu
hoffen bleibt, daß
der eine oder andere Politiker
diesen Unfug in nächster Zeit doch noch durchschaut
und der
Gesetzgeber - im
Interesse der Allgemeinheit bzw. im Interesse aller privaten
Stromkunden -
dringend
erforderliche Maßnahmen ergreift, damit dieser Schwindel
möglichst bald
abgestellt wird…
b)Andererseits
könnte es sein, daß an sonnenarmen
oder windschwachen
Tagen - wenn also kaum regenerativ
erzeugter Strom
zur Verfügung steht - gerade zu diesem
Zeitpunkt
großer Strombedarf
in der Wirtschaft oder im privaten Sektor besteht, der mangels
regenerativ
vorhandenem Strom dann aus konventionell (Öl, Gas, Kohle)
betriebenen
Kraftwerken oder durch KKW gedeckt werden
müßte…
Da
für
regenerativ erzeugten Strom ein Einspeisevorrangzur
Einspeisung ins Netz besteht, wird die
Leistungsstufe (Kapazitätsauslastung) der
- in
dieser Zeit nicht benötigten
- konventionell
betriebenen Kraftwerke
„heruntergefahren“, der Betrieb läuft als „Notfallreserve“ nur in
angedrosseltem Zustand (stand-by) als „Ersatz- / Schattenkraftwerk“ weiter und
wird dann mit seiner Leistung wieder
„hochgefahren“, wenn steigender Strombedarf nicht durch - wegen
Wetterunregelmäßigkeiten
- nur
spärlich vorhandenem regenerativ
erzeugten Strom gedeckt
werden kann.
Jeder
einigermaßen mit technischen Grundkenntnissen
ausgestattete Sachkundige weiß jedoch, daß ein
nicht konstanter, sondern in
ihrer Leistungsstufe durch „Hoch-“ und
„Herunterfahren“ unregelmäßig
erfolgender konventioneller Kraftwerksbetrieb (Öl, Kohle, Gas) erheblich höhere
CO2-Schadstoff-Immissionen je erzeugter Stromeinheit verursacht als dies bei
konstantem Kraftwerksbetrieb der Fall wäre.
Damit verstößt die
aufgrund
unregelmäßigen Wetters hinsichtlich Zeitpunkt und
Volumen
nur unregelmäßig und daher
unzuverlässig
erfolgende regenerative Stromproduktion gegen
Klimaschutzziele,
da die Unregelmäßigkeit des Wetters zur Unregelmäßigkeit
regenerativen Stromerzeugung führt, die sich über den
Einspeisevorrang regenerativen Stroms in unregelmäßigen Kapazitätsauslastungen
konventionell - d.h. mit Öl, Gas oder Kohle
- betriebener
Kraftwerke niederschlägt,
die dann
letztendlich zum Verstoß gegen Klimaschutzziele
führen.
Die
oben erwähnten Ursachen - Schieflagen
öffentlicher
Haushalte vieler Staaten und dadurch bedingte Sparzwänge bei
Klimaschutz-Investitionen sowie die vor allem in Deutschland
längst
überbordende und „aus dem Ruder laufende“
Subventionierung von Windkraft- und
Photovoltaik-Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung
-
führen auf den hart
umkämpften Weltmärkten immer stärker zu
einem Verlust
von Marktanteileneuropäischer
-
vorwiegend deutscher
- Windkraft-
bzw. Photovoltaik-Konzerne, weil
europäische - insbesondere
deutsche -
Konzerne im Vergleich zu
regelmäßig mit Dumping-Löhnen in Asien und
daher kostengünstiger produzierenden Konzernen ein viel zu
hohes
Personalkosten-Niveau haben, das zu deutlich höheren
Herstellungskosten bzw.
höheren Angebotspreisen der in Europa produzierten Anlagen
führt, die bei
offenen Märkten - auf denen
kostengünstigere Angebote aus Asien
auf kostenhöhere Angebote aus Europa treffen
-
und im harten Wettbewerb mit
asiatischen Herstellern - vorzugsweise aus China
und
Indien -
immer öfter bei Ausschreibungen
verlieren, bei denen die Produktionsbedingungen
oftmals durch
·
Produktion rund um die Uhr (Mehrschichtbetrieb)
·
14-Std-Arbeitstag
·
7-Tage-Betrieb
·
Kinderarbeit
·
keine Urlaubs- oder Feiertage
·
fehlende Sozialversicherungssysteme
·
fehlende Arbeitssicherheits- oder Umweltschutzgesetze u.a.
und
dadurch deutlich niedrigerer Herstellungskosten gekennzeichnet sind.
Verstärkt
wird diese zu Arbeitsplatzverlusten
in Europa -
insbesondere in Deutschland
- führende
Tendenz noch dadurch,
daß die von allen privaten deutschen Stromkunden mit rd. 12
Milliarden € netto
je Jahr (Einspeisevergütung für Investoren, die
Windräder und
Photovoltaik-Anlagen betreiben) aufgebrachten Subventionen in immer
größerem
Umfang nicht
(!!) in den Kauf von in
D
e u t
s c h l a n d produzierten
Anlagen (M
e r k e:
Auch bei deutschen Windrad- und Photovoltaik-
Anlagenbetreibern und
deren
Kapitalanlegern gilt: „Geiz ist geil“), sondern in
die
Finanzierung zur Anschaffung von in A
s i
e n erheblich
kosten- und preisgünstiger
hergestellten Anlagen fließen: ein Verdrängungswettbewerb
zu Lasten europäischer -
vorwiegend deutscher
- Windrad-
und Photovoltaik-Konzerne mit den
entsprechenden Auswirkungen auf die Sicherheit der
Arbeitsplätze ist die
Folge….
Angesichts
dieser für die deutsche Wirtschaft durch die
überbordende Subventionierung
eintretenden Nachteile stellt sich die Frage:
·
Ist die deutsche
Politik überfordert ?
·
Wann wachen die
deutschen Politiker auf ?
Von
Rot / Grün jedenfalls ist
- vorwiegend
aus ideologischen Gründen bzw. aus
Gründen der Symbolik und weil dort weniger
Wirtschaftlichkeitsüberlegungen im
Vordergrund stehen - keine Änderung
dieses die Allgemeinheit
belastenden Subventions-Unfugs zu erwarten….
Im Gegenteil,
durch den jetzt in Ländern wie
·
Rheinland-Pfalz
oder
·
Baden-Württemberg
vermutlich
weiter forcierten Zubau mit Windindustrie- und Photovoltaik- Anlagen
und
der
dadurch noch weiter zu Lasten aller privaten Stromkunden zunehmenden
Subventionierung dürften die Subventionen
von jetzt brutto jährlichen16
Mrd € / netto 12 Mrd € in nicht
allzu weiter Ferne auf 20
Mrd. € / 16 Mrd. €
steigen - natürlich
wieder zu Lasten der
Allgemeinheit bzw. zu Lasten des privaten Stromkunden, der diese
Subventionen
durch Zwangs-Umlage über seine dadurch höhere
Stromrechnung bezahlen muß -
und der
diesen Subventions-Unfug je Anlage 20 Jahre lang in die Taschen der
oftmals am
Strombedarf vorbei produzierenden Investoren, Kapitalanleger,
Grundstücksverpächter
u.a. zu zahlen hat - denen seinerzeit Rot /
Grün durch Verabschiedung
des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eine staatliche Lizenz
für den Betrieb
einer Gelddruck-Maschine erteilt hat, der gegenüber den in der
Vergangenheit ebenfalls
durch Gewährung staatlicher - ebenfalls
von der Allgemeinheit
finanzierter - Subventionen bis zum Exzess und am
Marktbedarf vorbei betriebenen
·
Bauherrenmodelle
·
Leasing-Modelle zur Finanzierung von
Flugzeuge
·
Finanzierung von Film-Fonds usw.
zu
deutlich höheren Subventionsbeträgen
führt
- die
„Schallmauer“ von 100
Milliarden € dürfte wegen des
je Anlage 20 Jahre
laufenden Subventionszeitraums und wegen des weiter forciert und
unkontrolliert
erfolgenden Zubaus mit Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen bald
erreicht
werden -
wobei letztere genannten und
volkswirtschaftlich ebenfalls schädlichen
Subventionen im Vergleich nur als „peanuts“
anzusehen sind…
Schweriner
Volkszeitung:
Wind sorgt für Wirbelsturm -
„Windkraft
hat prinzipiell nichts mit Klimaschutz zu tun, sondern in erster Linie
mit
Profit“
Helgo Bran
(ehemaliger energiepolitischer Sprecher der
Grünen in Landtag von Baden-Württemberg):
„Die Klimaschutz-Ideologie ist eh
völlig unsinnig und
gaunerisch-kontraproduktiv“
(wm
/ 020411) -
Nachfolgend die Fundstelle zu einigen Leserbriefen in der Schweriner
Volkszeitung (SVZ) aus dem März 2009, die sehr eindrucksvoll
die Vorgehensweise
der teilweise als „Mafiosi“ bezeichneten Vertreter
der Windkraft-Lobby
beschreiben. Oftmals
wird
der Vorwurf erhoben, wonach neben der zu Verlusten im Tourismus
führenden
·
Landschaftsverschandelung
·
Immobilien in
der Umgebung von Windrädern vollständig ihren Wert
verlorenhätten…
Nach
den hier erfolgten Schilderungen wird für viele aus der Ferne
zusehende
Betrachter im noch weitgehend von Windindustrieanlagen (WIA)
verschonten,
beschaulichen Süden und Südwesten klar, warum die
Stimmung in der Bevölkerung
in dem von Windmühlen schon größtenteils
verschandelten Norden und Osten
Deutschlands von anfänglich „pro
Windkraft“ in „contra Windkraft“ gekippt
ist,
immer mehr Gerichtsentscheidungen zugunsten betroffener Bürger
ausgehen und
Bürgerinitiativen zur Verhinderung weiterer WIA immer
stärkeren Zulauf haben.
Besonders eindrucksvoll ist der Leserbrief
(vgl. unten) von Helgo
Bran, e h e m a l i g e r energiepolitscher
S p r e c h e r der G r ü n e n
im L a n d t a g von Baden-Württemberg,
der eine vernichtende
Bilanz von in Südbaden / Lörrach bzw.
von inmitten eines Tourismusgebiets am Schauinsland / Freiburg i. Br.
auf den Höhenrücken des Hochschwarzwalds
aufgestellten WIA zieht.
Seinen Ausführungen zufolge konnten entgegen
den großspurigen Versprechungen der Windkraft-Lobby
in
a l l den Jahren n a c h
Inbetriebnahme - bis auf 1 Jahr
- m a n g e l s Windaufkommen bzw. mangels
Stromertrag k e i n e r l e i (!!)
Ergebnisausschüttungen vorgenommen werden und die A
n l a g e n b e t r e i b e r sprechen selbst (!!) von
völlig u n b e f r i e d i g e n d e n (!!)
Betriebsergebnissen, die dazu führten, daß eine von
zwei nahe Lörrach aufgestellte Windindustrieanlagen wegen U n
r e n t i e r l i c h k e i t vorzeitig
(Motto: …lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken
ohne Ende…) und freiwillig
wieder abgebaut wurden, „ohne die versprochene Beseitigung
des Fundaments“ (Standort: Fröhnd / Ittenschwander
Horn).
…wie man hört, sollen die
damals vielfach ebenfalls enthusiastisch, unüberlegt und
vorschnell beigetretenen Anteilszeichner aufgrund der wegen
nachhaltiger Ertragslosigkeit und dadurch entstandener Verlustsituation
viel Geld verloren und nur noch - wenn
überhaupt - einen Bruchteil ihres
eingesetzten Kapitals zurück erhalten haben…. in
der Öffentlichkeit hat sich dem Vernehmen nach keiner der
„auf die Nase gefallenen“ Windrad-Enthusiasten
geoutet; wer gibt schon gerne sein Versagen zu bzw. die Tatsache,
daß er Lehrgeld zahlen mußte…
…und dieses Fiasko an einem Standort,
der auf dem Höhenrücken des Südschwarzwalds
liegt, also dort, wo nach den Empfehlungen des vom Tüv
Süd aufgestellten Windatlas neben 3 weiteren empfohlenen
Standorten in Baden-Württemberg - zu denen
jedoch der nur 298 m über Meereshöhe liegende und
deshalb wegen relativer Windarmut eher ungeeignete Standort Ingersheim
im vergleichsweise windarmen Mittleren Neckarraum definitiv nicht
gehört - eigentlich eine Konzentration von
Windindustrieanlagen erfolgen sollte…
Nachdem zwischenzeitlich Fälle bekannt
wurden (vl. oben), wonach das Fundament nach dem Abbau der
Windraftanlage entgegen ursprünglich gegebenen
Zusagen - wohl wegen infolge von Verlusten
aufgezehrten Kapitals bzw. angesichts der immensen
Rückbaukosten - doch nicht
zurückgebaut (entsorgt) wurde, seien in diesem Zusammenhang
folgende Fragen an den nachfolgend genannten Adressatenkreis
•
Ingersheimer Windkraft-Initiatoren
•
an den Grundstücksverpächter
•
an die Ingersheimer Gemeindeverwaltung oder
•
an das Landratsamt Ludwigsburg
zum
weiteren S c h i c k s a l des F u n d a
m e n t s am geplanten Standort Ingersheim erlaubt:
Was
passiert im
Falle des Windrad-Baus mit dem mehr als rd. 3 000 to wiegenden und aus
Beton
bestehenden Fundament nach Ablauf der auf 20 Jahre angelegten
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ? Gibt es hierzu
verbindliche Aussagen der
Windrad-Initiatoren und von den Betreibern / Zeichnern der Anteile ?
Wird das
Fundament wieder beseitigt ? (siehe unser Beitrag vom 6.1.2011
„Ein
Fundament
für 7000 to Gesamtgewicht am geplanten Standort
Ingersheim“)
Falls
es Zusagen
zur Beseitigung gäbe: Wer haftet dafür, falls diese
Zusagen nach Ablauf der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer - z.B. bei aufgezehrtem
Kapital
- nicht
eingehalten werden ? Tritt in diesem Fall die Gemeinde Ingersheim ein
und
finanziert die Rückbaukosten ?
Wie
sehen die
Pläne hierzu aus ?
Was
wurde vom
Landratsamt Ludwigsburg diesbezüglich genehmigt bzw. welche
Auflagen wurden
auferlegt ?
Falls
keine
Auflagen auferlegt wurden: Welche Auflagen wird das
Regierungspräsidium
Stuttgart (Widerspruchsinstanz) oder ggfs
- später - das
Verwaltungsgericht Stuttgart (Klageweg) erlassen, damit es nicht
wie in Fröhnd / Ittenschwander Horn
- siehe oben - dazu
kommen soll, daß ein derartiger Betonklotz dauerhaft im Grund
und Boden
verbleibt ?)
Gibt
es
gesetzliche Regelungen hierzu und wenn ja, was besagen diese ?
Jedem mit einigermaßen gesundem
Menschenverstand
Ausgestatteten müßte es danach eigentlich zu denken
geben,
wenn selbst an Standorten wie z.B. dem
Südschwarzwald
- die im vom Tüv Süd für ganz
Baden-Württemberg nach objektiven Kriterien aufgestellten
Windatlas als Windrad-Standort empfohlen werden -
aufgrund
mangelhaften Windaufkommens ungenügende Stromerträge
und
deshalb keine jährlichen Gewinnausschüttungen erzielt
werden,
wodurch schon in den ersten Jahren nach Inbetriebnahme ein Teil des von
den Anlegern und Betreibern eingesetzten Kapitals
„pulverisiert“ wurde und unwiderruflich verloren
ist
(…the way of no return…) …
Den Windkraft-Konzernen und ihren auf
Provisionsbasis
(neudeutsch: „..erfolgsbezogen…“)
arbeitenden
Vertriebstruppen ist dieses vernichtende, vom ursprünglich den
gutgläubigen Zeichnern suggerierte und jetzt stark abweichende
Ist-Ergebnis vermutlich egal, denn der Umsatz wurde getätigt,
die
Vertriebsprovision wurde kassiert und die Vertriebstruppen sind
längst weitergezogen…
Wann
geht die immer
noch zur bequemen Hofberichterstattung neigende Lokalpresse zu
kritischem Journalismus über und stellt die für die
interessierte Öffentlichkeit relevanten Fragen, bevor es zu
spät ist ?
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zu den Leserbriefen in der Schweriner Volkszeitung hier klicken
Leserkommentare
BERND
GREINERT 06.03.2009 06:52
Täuschen + Tricksen
In Dargelütz hat man einen "Windpark"
gebaut. Die
Immobilien haben ihren Wert verloren, teilweise bedeutet das einen
einzelnen Vermögensschaden von mehreren hunderttausend Euro.
Erst hieß es es kommen 11 Windanlagen,
jetzt sind
es 15 und in Kürze über 30. Die Bewohner werden
permanent
konsequent gegeneinander ausgespielt. Immobilienbesitzer haben einen
ruinösen Schaden, Totalverlust von bis einer Million Euro, die
Besitzer von Agrarflächen haben eine ständige
Einnahme. Die
Solidarität der Einwohner endete dort, wo man
Agrarflächenbesitzer die meist nicht vermögend waren
mit Geld
gekauft hat.
Mit Geld kann man jeden Dreck in unbegrenzter
Menge hinsetzen, egal ob Berge von Altreifen oder Windräder.
Dias Landschaftsbild und die Immobilienwerte sind
zerstört.
Die Windpark Dargelützt GmbH Hat ihren
Sitz übrigens in München.
LEMBCKE
06.03.2009 11:59
windkraft
mit staatlichen subventionen, die umgebung
verschandeln,
dann gewinne an der börse erzielen, und der strompreis wird
immer
höher. das ist die auferzwungene demokratie.
ein einheitliches grundgesetz gibt es bis heute
noch nicht, nur ein aufgezwungenes.
NORBERT
HEIN 06.03.2009 12:50
Windkraft in MV und anderswo
Ich kenne diese Problematik seit einigen Jahren.
Meine generelle Erkenntnis als Bürger ist:
- Windkraft hat in der Praxis prinzipiell nichts mit Klimaschutz zu
tun,
sondern in erster Linie mit Profit,
- wobei die Bürger in MV die Lasten tragen,
den Nutzen haben die vor allem
auswärtigen Investoren und Landbesitzer,
- dazu wurden entsprechende Bundesgesetze geschaffen
und den Bundesländern
'übergestülpt' ( siehe Privilegierung der Windkraft )
Richtlinien zum zb. Lärmschutz oder
Abstand sind von den Betroffenheiten
der Anwohner weit entfernt und schützen
eher die Investoren vor allzu hohen Auflagen
als der Bürger Gesundheit
- Industrie und Investoren üben mit diesem Hintergrund
Druck auf die Regierungsstellen in Schwerin aus,
möglichst viele Eignungsflächen
zur Verfügung zu stellen
- somit hat man in den zuständigen Regierungsverwaltungen
eher Angst vor Klagen der Industrie als vor
Protesten betroffener Bürger,
- ich habe Ministerialbeamte erlebt, für die es sichtlich
lästig war ,in einer Versammlung eines
Kreistages Stellung zu Problemen der Windkraft
zu nehmen, da es doch viel wichtiger war, die
Interessen der täglich anfragenden
Investoren zu regeln.
- ich habe andererseits engagierte Leute in den
Verwaltungen erlebt, die sich
für einen wirklichen Schutz der
Bürger und Natur einsetzten, und ich habe erlebt,
wie diesen Steine in den Weg gelegt oder Sie kalt
gestellt wurden,
- der Staat als 'Machtinstrument der herrschenden Klasse' klingt zwar
ziemlich ideologisch, ist aber einfach und wahr
egal ob rot, rotrot oder gelb und schwarz oder gar
grün
- die Gesetze, auf die sich immer berufen wird,
sind ebend NICHT für die Bürger
gemacht, sondern genau für die o.a. Interessenlage
- da hilft nur viel öffentliches und geballtes
Bürgerengagement,
mit viel viel Zeit und fachlicher rechtlicher
Untersetzung
und manchmal auch List ;-)
HELGO BRAN
07.03.2009 19:50
Planung weiterer Windindustrieanlagen in
Mecklenb.-Vorp.
Ihr Beitrag
Die Situation bei Ihnen vor Ort kenne ich nicht
aus
eigener Anschauung. Erfahrungen mit den Scheinargumenten der zT als
"Mafiosi" bezeichneten Projektdurchsetzer von Windindustrie-Anlagen
(WIA) und deren leeren Versprechungen habe ich/haben wir nur mit denen
hier im südlichen Hochschwarzwald: Eine einzige der
für
alljährlich versprochenen "Gewinnausschüttungen";
eingestandenerweise ganz unbefriedigende Betriebsergebnisse; wegen
Unrentierlichkeit Abbau von einer der beiden einzigen WIA im Landkreis
Lörrach - OHNE die versprochene Beseitigung des Fundaments
(Standortname: Fröhnd/Ittenschwander Horn, auf
Rodungsflächen
im weißtannenreichen Wald bei M+1000 m); Feriengäste
am
Schauinsland überwiegend ablehnend ggüb. den beiden
Anlagen
auf der Holzschlägermatte (n = 311 Befragte) uä. Auf
unserer
Fahrt Ende Febr. an die Nordsee sahen wir erstmals große
Windparks an vielen Stellen. Ich/wir können Euch verstehen und
unterstützen Eure ablehnenden Bemühungen.
Völlig richtig ist der obige Hinweis,
daß
Errichtung und Betrieb von WIA nichts, aber auch GAR NICHTS mit
"Klimaschutz" zu tun hat. Die "Klimaschutz"-Ideologie ist eh
völlig unsinnig und gaunerisch-kontraproduktiv; vergl. unsere
Argumente unter www.klimamanifest-von-heiligenroth.de
Wehrt Euch tüchtig und
vernünftig gegen die
Diktate -Ihr werdet nach all den üblen (auch
Finanz-)Erfahrungen
schon Erfolg haben!
Mit freundlichen Grüßen
Helgo BRAN, ehem. energiepolitischer Sprecher der
Grünen im Landtag von Baden-Württemberg
________________________________________
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
www.gegenwind-husarenhof.de
Kieler Nachrichten: Bau von
Kohlekraftwerk Brunsbüttel unsicher - Immer
mehr Stadtwerke planen Ausstieg aus Kohle-Kraftwerk-Projekt
Brunsbüttel der SüdWestStrom,
Tübingen Wie
sieht
die künftige Energiepolitik von Bietigheim-Bissingen aus
?
Steigen
kommunale Stadtwerke wie Bietigheim-Bissingen oder Ludwigsburg u.a.
auch in
Windkraft-Projekte an vergleichsweise windarmen Standorten im
Binnenland ein ?
(wm
/ 280311) - Meldungen
vor allem in norddeutschen Tageszeitungen zufolge planen immer mehr
Stadtwerke
den Ausstieg aus ihren Beteiligungen zum Steinkohle-Kraftwerk
Brunsbüttel
der SüdWestStrom aus Tübingen.
So berichten die Kieler
Nachrichten am 28.10.2010 und die online-Ausgabe der WELT vom
29.10.2010
jeweils unter der Schlagzeile „Bau von Kohlekraftwerk Brunsbüttel
unsicher“,
daß das Kohle-Kraftwerk-Projekt Brunsbüttel auf der Kippe stehe
und die Initiator-Gesellschaft SüdWestStrom aus
Tübingen auf Distanz zu ihrem Projekt gehe, weil aufgrund der
-
mittlerweile wieder geänderten
- Energie-Pläne der
Bundesregierung hohe Unsicherheit herrsche und je nach
endgültiger Entscheidung die
angestrebten Renditen äußerst fraglich seien. Neuere Meldungen
bestätigen diese
Tendenz (vgl. unten).
Aufgrund
dieser
Unsicherheiten - die nach derzeitiger Lage auch
weiterhin
anhalten dürften bis endgültig Klarheit herrscht
über den weiteren Energiekurs
der Bundesregierung - sind bezüglich
Planungs- und Realisierungsphase
jetzt schon erhebliche Zeitrückstände aufgelaufen und
eine Reihe von
Genehmigungen stehen bei diesem Großprojekt immer noch aus.
Unabhängig
davon wird der
Widerstand von Bürgerinitiativen an der Unterelbe
-
aber
auch bundesweit, z.B. wie in Karlsruhe und Mannheim wo Kohlekraftwerke
im Bau sind - gegen den
Steinkohle-Kraftwerk-Bau in
Brunsbüttel immer größer, weil trotz
modernster Technik immer noch ein immenser
Ausstoß von CO2-Schadstoff-Immissionen und andere
Umweltlasten zu Lasten der
dort lebenden Bevölkerung befürchtet werden.
Für
die im Raum
Ludwigsburg / Bietigheim-Bissingen lebende (n) Bevölkerung
bzw. Stromkunden ist
vor allem von Interesse, wie sich die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen
hinsichtlich ihrer in Brunsbüttel
eingegangenen Beteiligung i.H.v. rd. 3 Mio €weiter verhalten werden, nachdem
bundesweit immer mehr kommunale Stadtwerke entweder von diesem Projekt
ganz Abstand
nehmen und ihre Beteiligung zur Disposition stellen bzw. auf ihre
Zeichnungsoptionen verzichten oder ihre Beteiligungsquote reduzieren.
Die
nachfolgend genannten
und gegen die Beteiligung sprechenden Gesichtspunkte werden von
Kritikern -
neben vielen anderen - ins Feld geführt:
die
sehr hohen
mit dem Neubau und Betrieb eines Steinkohle-Kraftwerk entstehenden
CO2-Schadstoff-Immissionen und weitere Umweltbelastungen
die finanzielle
Belastung aus den künftig abzunehmenden CO2-Umwelt-Zertifikaten
und vor allem der
massive Ausbau regenerativer Energien hauptsächlich im
off-shore-Bereich,
dessen Stromgewinnung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Vorrang genießt
bei der Einspeisung ins
Netz, der - politisch gewollt -
zu
einem Wettbewerbsvorteil regenerativer Energien
führt….zu Lasten der
Stromeinspeisung aus konventionell
- z.B. aus dem
Steinkohle-Kraftwerk Brunsbüttel -
erzeugter Energie; dadurch könnte das
künftige - falls es überhaupt
realisiert wird - Kohlekraftwerk
Brunsbüttel gezwungen sein, über einen mehr oder
weniger langen Zeitraum nicht
unter „Volllast“ zu fahren, sondern nur mit
„angezogener Handbremse“, d.h. in
nur „gedrosseltem Zustand“ in einer Situation der
Unterauslastung…diejenigen,
die Grundkenntnisse in Betriebswirtschaft bzw. in Kostenrechnung
besitzen,
wissen, was dies bedeutet…abgesehen davon, daß die
CO2-Schadstoff-Immissionen
bei konventioneller Strom-Produktion in
„gedrosseltem“ Zustand je erzeugter
Stromeinheit deutlich höher sind als bei
Volllast-Betrieb…
…Träfe
dies zu, würde der bei Volllast-Betrieb optimal zur Geltung
kommende
Stückkosten-Degressionseffekt ausgehebelt, der sich aus der
Verteilung des Fixkostenblocks
auf die produzierten Einheiten ergäbe, m.a.W., gingen die
konventionell in
Brunsbüttel produzierten Stromeinheiten zurück, weil
regenerativ erzeugter
Strom bevorzugt ins Netz eingespeist werden muß,
müßte der auch bei
gedrosselter Leistung unverändert hohe Fixkostenblock von
einer geringeren
produzierten Leistung getragen werden, dies führt zu einem
Anstieg der Stückkosten
je produzierter Stromeinheit in Brunsbüttel und damit zu einem
Rückgang der
Produktivität, d.h. (mit größerer
Wahrscheinlichkeit) zu Verlusten….weil den
höheren Stückkosten geringere Einnahmen aus der
(zeitweise unterdrückten) Einspeisung
konventionell erzeugten Stroms gegenüberstehen…
Aufgrund dieser Fakten
dürften die ehrgeizigen Rentabilitätsziele
bei einer
Beteiligung am
Steinkohlekraftwerk Brunsbüttel schon jetzt kaum mehr
realisierbar sein,
hinsichtlich der eingegangenen Beteiligung könnte sogar eine
Vollabschreibung notwendig
werden und damit ein Totalverlust
i.H.v. 3 Mio €eintreten…
Nachdem nun droht,
daß man
mit dieser Beteiligung und dem damit verbundenen Ausflug in den
überregionalen,
bundesdeutschen Energiemarkt einen millionenschweren Schiffbruch
erleidet und
der Schaden vermutlich über (höhere ?) Strom- und
Gaspreise von den
Energiekunden der Stadt Bietigheim-Bissingen getragen werden
muß, bleibt
abzuwarten, ob die Stadtwerke - auch jene in der
näheren oder weiteren
Umgebung - weitere Investitionen im eher regionalen
Energie-Bereich
tätigen, möglicherweise etwa bei der Finanzierung von
Windrädern auf dem einen
oder anderen - im Vergleich zu wirtschaftlicheren
Standorten - relativ windarmen Hügel im
Landkreis
Ludwigsburg, also an Standorten, wie sie von
• den
Grünen
• der SPD
und
• der Linke
in ihren Kreisparteitagsbeschlüssen oder
in anderen Verlautbarungen gefordert werden, nicht zuletzt auch in den
Wahlprogrammen von Grün / Rot zur BW-Landtagswahl.
Neuesten Zeitungsmeldungen zufolge liegen bei der
Stadt Ludwigsburg bereits Anträge
derGrünen
vor zum Bau von
Windrädern auf der Gemarkung von Ludwigsburg
(vgl. LKZ vom 12.4.2011, S. 8) oder in anderen Gemeinden des
Landkreises Ludwigsburg.
Diese nehmen - aus politischen
Gründen und aus Gründen der Symbolik
- nach wie vor nicht zur Kenntnis, daß nach den
(nicht manipulierten) Ergebnissen der ersten, im Februar /
März 2011 erschienenen Ausgabe des für ganz
Baden-Württemberg vom TüV Süd nach
objektiven Kriterien und von unabhängigen Gutachtern
erstellten Windatlas der Mittlere Neckarraum aufgrund relativer
Windarmut ungeeignet ist für den dauerhaft rentablen
- ohne Subventionierung erst recht nicht
gewährleisteten wirtschaftlichen - Betrieb
eines (auch noch so hohen) Windrads, so daß der Tüv
Süd sich im BW-Windatlas gezwungen sieht, die Konzentration
von Windrädern an den für einen langfristigen,
wirtschaftlichen Betrieb besser - weil mit
höherem Windaufkommen versehen -
geeigneten Standorten in den Gebieten
·
Hohenlohe
·
Albaufstieg
·
Schwäbischer Alb
und auf den
·
Höhenrücken des
Südschwarzwalds
(und eben nicht am nur 298 m über Meeresspiegel gelegenen,
vergleichsweise windarmen Standort in Ingersheim) zu empfehlen.
Selbst
diese - nach dem gutachterlich vom Tüv
Süd für ganz BW erstellten Windatlas
- empfohlenen Windrad-Standorte in Baden-Württemberg
können den durchschnittlich noch einmal deutlich
windstärkeren und daher i.d.R. mit höherer
Stromproduktion versehenen Windrad-Standorten in Nord- oder
Ostdeutschland oftmals auch nicht nur ansatzweise „das Wasser
reichen“.
Sehr augenscheinlich bestätigt wurde
dies, als in den letzten Monaten bekannt wurde, daß immer
mehr (insgesamt rd. 40) kommunale Stadtwerke - z.B.
Stadtwerke Fellbach u.a. - sich von ihren
Windpark-Beteiligungen auf der gegenüber unseren Gefilden (im
vergleichsweise niedrig gelegenen und daher windarmen Mittleren
Neckarraum) deutlich höher gelegenen, windstärkeren
Standorten auf der Schwäbischen Alb getrennt ( Artikel hier )
und sich stattdessen an Windparks an Standorten im noch einmal deutlich
windstärkeren Meer (off-shore) beteiligt haben.
Nach
den insoweit eindeutigen Kommentaren der Verantwortlichen waren
für diesen
Rückzug aus Windkraft-Standorten in Baden-Württemberg
ausschließlich Wirtschaftlichkeits-
Überlegungen (!!) ausschlaggebend, für den
Steuerbürger leicht nachvollziehbar, denn
schließlich setzen die Kommunen bzw. die für sie
handelnden Stadtwerke nicht eigenes,
sondern fremdes Geld = Steuergelder der Bürger ein, und in
Befolgung von
Wirtschaftlichkeits-Grundsätzen müßten auch
die Kosten der Energieversorgung (=
Strompreise) i.d.R. günstiger werden, als wenn
Wirtschaftlichkeits-Grundsätze eher
nicht berücksichtigt würden.
Im
Klartext bedeutet dieser Rückzug allerdings auch,
daß rd. 40 der größten und bedeutendsten
kommunalen Stadtwerke von
Baden-Württemberg mit ihrem Rückzug selbst aus den
windstärksten
Windkraft-Standorten in Baden-Württemberg (z. B.
Schwäbische Alb) - zu
denen der vergleichsweise windschwache, um mehrere 100 m und damit
deutlich
niedriger gelegene Standort Ingersheim definitiv nicht
gehört
- die
Wirtschaftlichkeit an diesen jetzt
aufgegebenen Standorten als nicht gewährleistet ansehen, denn
sonst hätten sie
diesen spektakulären Schritt nicht vollzogen.
Vor diesem Hintergrund ist
unschwer zu erraten, wie
ihre unter Wirtschaftlichkeitsüberlegungen
- hypothetisch - zu treffende Entscheidung zum
Betrieb eines
180 m hohen Windrads im Vergleich zu den jetzt aufgegebenen
-
relativ unwirtschaftlichen -
Windrad-Standorten
am noch einmal deutlich
windschwächeren - weil noch einmal um ca.
400 - 500 m tiefer
gelegenen - Standort Ingersheim ausfallen
würde…
Darüber hinaus ist festzustellen,
daß seit diesem Jahr immer mehr
baden-württembergische Windrad-Betreiber-Gesellschaften
es - vermutlich auf Anraten der großen
Windkraft-Konzerne, die nun auch im eher windschwachen Binnenland ihre
Windmühlen „an den Mann bringen“ wollen
und daher keine Negativ-Propaganda gebrauchen können
- unterlassen, ihre vielfach desaströsen Ist-Jahresergebnisse
ins Internet zu stellen, um - so ist zu
vermuten - von Negativ-
Propaganda verschont zu bleiben oder um anlagewillige Investoren nicht
von vornherein zu vertreiben bzw. um kritischen Fragen von hinters
Licht geführten Anlegern auszuweichen, nachdem die
Jahresabschlüsse in den Vorjahren noch relativ zeitnah ins
Internet gestellt wurden ( Siehe
Beitrag Grüner Heiner ).
Merke:Für die Frage, ob ein Windrad wirtschaftlich betrieben werden
kann oder eher unwirtschaftlich „vor sich hin
dümpelt“ - mithin eine
Fehlinvestition vorläge - kommt es nicht
auf die in Hochglanz-Prospekten mit eindeutiger Absicht von
Windrad-Konzernen oder Initiatoren versprochenen Plan-Ergebnisse
„auf dem Papier“ an oder auf die Nennung der nur
theoretisch - keinesfalls in Praxis
erzielbaren - maximal möglichen
Nennleistung des Windrads.
Für die Frage
der Wirtschaftlichkeit
kommt es vielmehr ausschließlich auf die tatsächlich
am vorgesehenen Standort erzielten bzw. erzielbaren Ist-Ergebnisse, d.h.
auf das dort jährlich erzielbare Stromvolumen an.
Dieses wiederum ist vor allem abhängig
vom dort jahresdurchschnittlich vorhandenen Windaufkommen und damit von
der Höhe
des Standorts: Unter sonst gleichen Gesichtspunkten weht der Wind an höher
gelegenen Standorten (wie z.B. auf der vom Tüv Süd im
Windatlas empfohlenen Schwäbischen Alb oder auf den
Höhenrücken des Südschwarzwalds)
stärker als im vergleichsweise windstilleren Mittleren Neckarraum
am geplanten und nur 298 m hohen Standort Ingersheim).
Mangelnder Wind - damals schon
bestätigt durch repräsentative Windmessergebnisse des
Deutschen Wetterdiensts - und daher nur
spärliches Stromvolumen und damit nicht gegebene
Wirtschaftlichkeit waren bereits vor rd. 10 Jahren wesentliche
Ablehnungsgründe, als die nahezu gleiche Initiatorengruppe
einen Antrag zum Bau eines Windrads in der Nähe des jetzt
vorgesehenen Standorts eingereicht hatte, der vom Gemeinderat der Stadt
Besigheim, dem Landratsamt Ludwigsburg, dem
Regierungspräsidium Stuttgart und dem Staatsministerium
Stuttgart - auch
wegen nicht gegebener Wirtscaftlichkeit
- abgelehnt wurde. Alle langfristig verfügbaren,
repräsentativen Jahresergebnisse zur Windmessung belegen,
daß sich das jahresdurchschnittlich tatsächlich
vorhandene Windaufkommen in unseren Regionen - zu
der auch Ingersheim gehört - in
den letzten 10 Jahren noch einmal deutlich vermindert hat…
Zwar dürften die Telefone zwischen der
Grün / Roten-Landesregierung und der Stadt
Bietigheim-Bissingen - die von einem
SPD-Oberbürgermeister geführt wird
- im Vergleich zur jetzt ablaufenden Legislaturperiode
künftig öfters klingeln.
Ob die gleiche politische
„Wellenlänge“
- vor allem auf dem Gebiet der Energiepolitik
- aber ausreichend sein wird, die Stadtwerke
Bietigheim-Bissingen nach dem sich abzeichnenden finanziellen Fiasko
ihrer Beteiligung in Brunsbüttel zu animieren, ein weiteres
Mal aufs unternehmerische Glatteis zu gehen und -
entgegen den Ratschlägen aller Experten (vgl. unseren Bericht
vom 12.3.2011 über die Aussage von Dr. Hartmut
Brösamle, Geschäftsführer und Projekt-Leiter
der WPD-Niederlassung in Bietigheim-Bissingen, Rommelmühle,
einer größeren bundesweit tätigen
Windkraft-Projekt-Entwicklungsgesellschaft…1)
vgl.
unten) - nunmehr in heimischen Gefilden verstärkt
auf eher durch Prestige, Symbolik und Ideologie als durch
Wirtschaftlichkeit charakterisierte Windrad-Projekte im eher
windschwachen Mittleren Neckarraum zu setzen, bleibt
abzuwarten…
…und irgendwann einmal
dürfte - angesichts immer weiter
steigender Energiepreise - auch die Geduld der
Bestands-Energiekunden der Stadtwerke von Bietigheim-Bissingen zu Ende
sein…Potentielle Neukunden und mögliche
Stromkunden-Wechsler dürften sich vor dem Hintergrund dieser
Szenarien sehr umfassend informieren und ganz genau überlegen,
woher sie ihren Strom künftig beziehen wollen…
1
)
Auszug aus unserem Homepage-Beitrag vom 12.3.2011 „Immer mehr
Experten sehen den geplanten
Bau eines 180 m hohen Windrads in Ingersheim als Unfug an“:
„Immer
mehr
Experten schließen sich dieser Haltung an; vgl. die Meldung
der Bietigheimer
Zeitung vom 12.3.2011: „Im
Landkreis Ludwigsburg sei die Energiegewinnung
mittels Riesen-Rotoren aus professioneller Sicht nicht wirtschaftlich,
weil der
Wind nicht ausreichend stark weht. Das meint zumindest
Windkraft-Befürworter
Dr. Hartmut Brösamle. Er ist Projektentwickler der weltweit
tätigen WPD, des
größten deutschen Betreibers von Windkraftanlagen
und errichtet gerade ein
großes Windrad auf der Alb.“
Jedem mit
„normalem“
Sachverstand ausgestattetem Betrachter müßte es
eigentlich zu denken geben,
wenn selbst ein Windkraft-Befürworter und zugleich
Projektentwickler des
größten deutschen Windkraftanlagen-Betreibers (der
eigentlich im eigenen
Interesse und im Interesse seines Arbeitgebers an jedem
zusätzlichen
Windrad-Standort interessiert sein müßte) mangels
Windaufkommens zu einer
eindeutigen Ablehnung des in Ingersheim geplanten Standorts
- ohne
„Wenn und Aber“ -
kommt.“
Diesen in
Bezug zum geplanten Windrad-Standort Ingersheim bezüglich der
Frage
„Wirtschaftlichkeit“ von Fachleuten getroffenen niederschmetternden Aussagen
ist eigentlich nichts mehr
hinzuzufügen und die mit gesundem Menschenverstand
ausgestattete Allgemeinheit
ist sicherlich in der Lage - sich vor dem
Hintergrund dieser eindeutigen
Aussagen - ein eigenes, frei von Ideologie und
Symbolik
versehenes Bild zum Kriterium „Wirtschaftlichkeit einer
Windindustrieanlage in
Ingersheim“ zu verschaffen…
Abschließend
verweisen wir auf die weiteren in unserer Homepage unter
Rubrik „Wirtschaftlichkeit“ eingestellten
Beiträge.
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zur
Berichterstattung über das geplante
Steinkohlekraftwerk 4 Links:
(wm / 110411) - In der
deutschen Wirtschaftspresse nehmen in der letzten Zeit Warnmeldungen
über
nachhaltige Verlustsituationen regenerativer Geldanlagen zu.
Hintergrund ist,
daß in den letzten Jahren ein massiver, unkontrolliert
großflächig erfolgender
Zubau mit Solar- und Windkraftanlagen erfolgte und die
anfängliche von den
Marketing-Abteilungen der Hersteller-Konzerne in
Hochglanzbroschüren
verbreitete Euphorie über sichere, hohe Renditen oftmals wie
Seifenblasen
zerplatzte, nachdem es vor allem an den windschwachen
Binnenland-Standorten zu
oftmals zweistelligen Minus-Abweichungen zwischen vor Zeichnung
versprochener
Soll-Ausschüttung und anschließend nach
Inbetriebnahme tatsächlich erzielter
Ist-Einnahme gekommen ist.
Einer Meldung der
Wirtschaftswoche - führendes deutsches
Wirtschaftsmagazin und
Pflichtlektüre an allen deutschen Börsen
- vom 11.4.2011 zufolge mit dem
Titel „Erneuerbare
Energien-Subvention fällt,
Prognose falsch“
1)steckten
Anleger im Jahr 2010 rd. 921 Mio
€ in
Erneuerbare-Energien-Fonds (davon ca. 81 % in Solar-Parks, der Rest
überwiegend
in Windparks), insgesamt haben die Fonds bisher rd. 5,1 Mrd. €
eingesammelt.
Unter dem Abschnitt
„Probleme“ heißt es:
“Subventionskürzungen gehören zu den
größten Risiken für
Anleger, die auf erneuerbare Energien setzen. Hinzu kommen
Bauverzögerungen
wegen langer Genehmigungsverfahren sowie bei Windparks
falsche Windprognosen
1). Neue Biogasanlagen stoßen auf
Widerstand,
weil sie
Nahrungsmittel in Energie umwandeln.“
Unter dem gerade
für
Windkraft-Anlagen wichtigen Absatz „Geld zurück
?“ heißt es weiter: „Anleger
sollten prüfen, welche Förderung dem Fonds
zusteht
- und
ob die wasserdicht ist. So strich das Finanzamt nachträglich
Steuervorteile des
von der Deutschen Bank vertriebenen Windpark-Fonds Heede-Wiesmoor. Der
Prüfer entlarvte die Windparks alsAbschreibungsmodelle,
weil prognostizierte Windprognosen überhöht waren
1). WegenFlaute
und Getriebeschäden
machten die Parks Verluste. Die
Bank einigte sich
außergerichtlich
mit den Anlegern.“
Unter dem Absatz
„Fazit“
kommt die Wirtschaftswoche zu dem Schluß: „Lieber
in Alt-Anlagen als in neue
Projekte investieren, weil es da schon Daten gibt.“
Der Wiwo-Artikel hatte
begonnen wie folgt: „ Spanien macht kurzen Prozess und senkt
die
Solarförderung - rückwirkend
1).
Bei
deutschen Fonds können Ausschüttungen ausfallen.
Investoren wollen ein
internationales Schiedsverfahren.“
Wie seit dem letzten
Jahr
bekannt, fordern vorwiegend Städte und Gemeinden in der
Nähe großer Windparks
im Norden und Osten Deutschlands eine zusätzliche,
ausschließlich den
betroffenen Kommunen im Einzugsgebiet von Windrädern
zustehende
„Windrad-Steuer“, die zur Finanzierung der
erheblichen Kosten für
Infrastrukturmaßnahmen (Ausbau und Instandhaltung des
Feldwegenetzes u.a.) am
Windrad-Standort eingesetzt werden sollen, damit der kommunale Haushalt
von
derartigen kostenintensiven Dauerausgaben verschont bleibt.
Sollte eine
„Windrad-Steuer“ oder eine entsprechende Abgabe
Realität werden, hätte diese aus
der Sicht der Allgemeinheit den Vorteil, daß die Steuer
ausschließlich durch
die Windrad-Betreibergesellschaft und deren Anteilseignern
-
und
zwar unabhängig davon, ob tatsächlich ein Stromertrag
entsteht oder nicht, also
auch im Verlustfall - aufgebracht werden
müßte und nicht von der
Allgemeinheit. Dies wäre folgerichtig, da die doch teilweise
erheblichen
Zusatzkosten, die für Ausbau, Instandhaltung und
späteren Rückbau der
Infrastruktur (Feldwegeausbau u.a.) notwendig sind,
ausschließlich den
Windrad-Investoren zugute kämen.
Die von der
Wirtschaftswoche zitierten Risiken treffen insbesondere auch
für den geplanten
Windrad-Standort Ingersheim zu, da dieser
nur 298 m über Meereshöhe
liegende Standort im Mittleren Neckarraum auch nach den insoweit
eindeutigen
Feststellungen und Empfehlungen des für ganz
Baden-Württemberg nach objektiven
Kriterien und durch unabhängige und neutrale Gutachter des
TÜV SÜD erstellten
Windatlas als Windrad-Standort nicht empfohlen wird, sondern vielmehr
die
Konzentration von Windrädern am
· Albaufstieg
· Hohenlohe
· auf
der
Schwäbischen Alb und
· auf
den
Höhenrücken des Südschwarzwalds
und eben nicht im
deutlich
tiefer gelegenen, relativ windarmen Mittleren Neckarraum empfiehlt.
Walter
Müller
/
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
1 ) Hervorhebung der
Passagen durch den Verfasser dieses Beitrags
Zeitungsberichte
über unsere Pressemitteilung wegen
Windindustrieanlagen-Standort auf dem Lemberg (Gemarkung
Ludwigsburg): „Das Windrad
ist nur eine Idee-und unbeliebt“
Wie hoch
werden die Windindustrieanlagen noch ?
(wm
/ 140411) - Unter dieser oben in Zitierform geschilderten Schlagzeile
berichten sowohl die Stuttgarter Nachrichten als auch die Marbacher
Zeitung in ihren Ausgaben vom 14.4. über unsere am Dienstag,
12.4.2011
an mehrere Tageszeitungen versendete Pressemitteilung, in der wir Stellung
nehmen zu
vom Tüv Süd ins Auge gefaßten und von der
Ludwigsburger Kreiszeitung
(LKZ) in ihrer Ausgabe vom 12.4.2011 verbreiteten Vorschlägen
für
mögliche Windindustrieanlagen-Standorte in Ludwigsburg.
Im
LKZ-Zeitungsartikel wurde besonders auf den Standort
„Lemberg“ - eine
ehemalige Deponie - eingegangen, der zwischen
Ludwigsburg und
Affalterbach - jedoch noch auf Ludwigsburger
Gemarkung - liegt und
bei dessen Realisierung wohl weniger Ludwigsburger als vielmehr
Affalterbacher Wohngebiete in ihrem Wert negativ tangiert
würden…
Wie
bekannt, hat sich zwischen Besigheim und Ingersheim nach
ähnlicher
Ausgangslage ein heftig eskalierender Nachbarschaftsstreit entwickelt,
als in Vorjahren (Jahre 2001 ff) mehrere Anträge zum Bau einer
damals
„nur“ ca. 60 m hohen Windindustrieanlage auf
Besigheimer Gemarkung vom
Gemeinderat Besigheim, Landratsamt Ludwigsburg,
Regierungspräsidium
Stuttgart und Staatsministerium Stuttgart abgelehnt wurde, worauf auf
Betreiben des Ingersheimer Bürgermeisters erst im 2. Anlauf
und nach
einem äußerst fragwürdigen Verfahren
vom - zunächst den Standort
ablehnenden - Verband der Region Stuttgart (VRS)
ein
Windvorrang-Gebiet auf Ingersheimer Gemarkung an der Grenze zu
Besigheim ausgewiesen wurde, obwohl besagtes Gebiet z u v o r
- zusammen mit rd. 20 weiteren zunächst als
„Eignungsgebiet“ im
Landkreis LB eingestuften Gebieten - in einer
objektiven Prüfung vom
VRS wegen relativer Windarmut mehr oder weniger „mit Glanz
und Gloria“
durchgefallen und daher abgelehnt worden war (vgl. Berichterstattung
der Lokalpresse, Rubrik „History“).
Vor allem die Besigheimer
Seite -
zwischenzeitlich aber auch viele Ingersheimer Bürger
-
fühlen sich verschaukelt, als die zunächst ebenfalls
„nur“ mit ca. 60 m
Höhe geplante und so der Öffentlichkeit
„verkaufte“ Windindustrieanlage
einerseits vom zunächst der Öffentlichkeit
suggerierten Standort nahe der
Birkenhöfe - zunächst also
w e i t
w e g vom Besigheimer
Husarenhof - dann aber (entgegengesetzt)
immer weiter von
Ingersheim weg i
n Richtung Besigheimer Husarenhof /
Wartturmsiedlung rückte und andererseits
- parallel zum technischen
Fortschritt - i m m e
r h ö h e r wurde und daher
von zunächst „nur“ rd. 60 m Höhe
(im Jahr 2003:
Planungsphase) auf jetzt
rd. 180 m Höhe
(im Jahr 2010 / 2011: Realisierungsphase)
- also dem dreifachen
Ausgangswert und fast so hoch wie der Stuttgarter Fernsehturm
-
anwuchs.
Dieser angesichts der
Höhen-Dimension eingetretene und für viele im
Hinblick auf die dadurch
entstehenden Nachteile nicht mehr vertretbare Gigantismus sowie die in
der
Vergangenheit zum Ausweis des Ingersheimer Windvorrang-Gebiets
„hinter den
Kulissen“ erfolgten, aber dennoch bekannt gewordenen
Abläufe sind zwischenzeitlich
selbst vielen Ingersheimer Bürgern
- insbesondere den Bewohnern in
den an das Ingersheimer Windvorrang-Gebiet angrenzenden Neubaugebieten
Holder /
Süd, Brühl und Kleiningersheim sowie in Pleidelsheim
- aber auch vielen außerhalb der Region
wohnenden Bürgern nicht mehr geheuer, dürfte sich
doch der Wert ihrer im Umfeld
und in Sichtweite zum geplanten Standort gelegenen Grundstücke
und Gebäude
stark vermindern und daneben noch weitere Nachteile hervorrufen ( „Nachteile am Standort
Ingersheim“) …erst recht dann, wenn noch
weitere
Windindustrieanlagen im Ingersheimer Windvorrang-Gebiet
- wie
von den Grünen, SPD und Linke in ihren
Kreisparteitagsbeschlüssen und anderen Verlautbarungen
vorgeschlagen - realisiert
würden…
Nachdem
aufgrund der
„großpolitischen Wetterlage“ seit dem
27.3.2011 damit zu rechnen ist, daß auch
in einzelnen - entgegen den vom für ganz
Baden-Württemberg
nach objektiven Kriterien durch den vom Tüv Süd
erstellten Windatlas -
wegen relativer Windarmut nicht empfohlenen Gebieten
- aufgrund
politischer Vorgaben, die nicht unbedingt auf
Wirtschaftlichkeitsüberlegungen
basieren, Windvorrang-Gebiete ausgewiesen werden sollen, ist besorgten
und
angesichts der durch unkontrollierten Zubau an relativ windarmen
Binnenland-Standorten entstehenden Nachteile der Windkraft skeptisch
gegenüber
tretenden Bürgern in den betroffenen Gemeinden zu raten, rechtzeitig
- d.h. vor
Beginn des Verfahrens zum
Ausweis eines Windvorrang-Gebiets -
Erkundigungen
über ggfs für sie nachteilige Konsequenzen
einzuholen, um dann ggfs Schritte gegen
den A u s w
e i s eines Windvorrang-Gebiets
einleiten zu können.
In der letzten Zeit
ist
der eine oder andere Bauwillige oder am Grundstückskauf in
einer Kreis-Gemeinde
Interessierte an uns herangetreten und hat um Informationen gebeten,
ob - und
wenn ggfs ja - wo möglicherweise weitere
Windvorrang-Gebiete
im Kreisgebiet LB ausgewiesen werden könnten.
Diesbezüglich
weisen wir
darauf hin, daß wir dazu z. Zt. keine konkreten Informationen
besitzen, daß
aber aufgrund der seit dem 27.3. (BW-Landtagswahl) geänderten
politischen
Rahmenbedingungen wohl damit zu rechnen ist, daß in dem einen
oder anderen Fall
von interessierter Seite aus Anträge zum Bau von
Windindustrieanlagen gestellt
werden könnten… Wegen Details sollten sich
Bauinteressenten daher nicht an uns,
sondern an die Bauämter der Gemeinde ihrer Auswahl wenden, die
ggfs konkretere
Informationen über Bebauungspläne
- aber auch ggfs zu Anfragen / Anträgen von
Gemeinderatsmitgliedern oder von potentiellen Windkraft-Investoren
besitzen…
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zu den am
14.4.2011 veröffentlichten Zeitungsartikeln hier und hier