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Politische
Entwicklung - Parteien, Politiker und Experten zur
Energiefrage
„Klinik Löwenstein
gGmbH“ und „Umwelt und Gesundheit e.V“.:
Pro-Windkraft-Veranstaltung
„Wind…Windräder…Windenergie“
Kritische
Stellungnahme g e g e n
den Bau von W i n d r ä d e r n in der
Nähe bzw.
in unmittelbarer
Nachbarschaft von K l i n i k e n und anderen G e s
u n d h
e i t s e i n r i c h t u n g e n wegen zu großer
Gesundheitsrisiken
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I
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Vorbemerkungen
- Wird
die sich abzeichnende „Windkraft-Blase“ im
relativ windarmen Binnenland nun
auch von K l i n i
k e n und anderen G
e s u n d h e i t s e i n r i c h
t u n g e n
noch
weiter angeheizt ?
|
(wm / 210112) - Gemäß einem auf
der Homepage der „Klinik Löwenstein gGmbH“
enthaltenen Veranstaltungshinweis plant die Klinik zusammen mit dem
Verein „Umwelt und Gesundheit e.V.“
- der seinen Sitz ebenfalls auf dem Gelände der
„Klinik Löwenstein gGmbH“ hat
- eine öffentliche Abend-Veranstaltung, die am
23.1.2012 im Festsaal der Klinik unter dem Titel
„Wind…Windräder…Windenergie“
abgehalten werden soll.
Dem auf der Homepage der Löwensteiner
Klinik unter Rubrik „Veranstaltungen“ enthaltenen
Einladungsschreiben ist u.a. zu entnehmen, daß beide
Ausrichter auf dem Gebiet der regenerativen Energie bereits zusammen
arbeiten, nachdem die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Klinik
gemeinsam betrieben wird. Es ist anzunehmen, daß beide
Ausrichter personell miteinander verflochten sind, wobei einzelne
Vereinsmitglieder bei der Klinik beschäftigt sind. Daraus ist
ableitbar, daß auch die Interessenlage beider Ausrichter auf
dem Gebiet regenerativer Energien gleichgerichtet ist.
Hintergrund der Klinik-Aktivitäten
„pro Windkraft“ in Löwenstein und Umgebung
sind wohl Pläne der grün-roten BW-Landesregierung,
nach der - vor allem aufgrund des nach der am
12.3.2011 erfolgten KKW-Havarie in Japan und des danach in der
deutschen Bevölkerung einsetzenden
„Fukushima-Syndroms“ -
gewonnenen BW-Landtagswahl vom 27.3.2011 den Ausbau regenerativer
Energien - insbesondere die Windkraft
betreffend - im
„Ländle“ stark zu forcieren.
So sehen die jüngst bekannt gewordenen
Pläne des von „Grün“
geführten BW-Umweltministeriums vor, innerhalb der
5-Jahres-Legislaturperiode 2011 - 2015 -
zusätzlich zu den in BW bereits vorhandenen 381
Windindustrieanlagen - jährlich bis zu 150 neue
Windindustrieanlagen zu bauen. Würden diese Pläne
realisiert, wären am Ende dieser Legislaturperiode in BW im
Jahr 2015 rd. 1132
zwischen jeweils 180 Meter und 230 Meter hohe Windindustrieanlagen
installiert (382 bestehende + rd. 750 neu gebaute).
Bis zum Jahr 2020 soll gar -
den Plänen von „grün / rot“
zufolge - die Zahl der installierten
Windkraftanlagen von jetzt 381
auf rd. 1700 - 1800
gesteigert werden.
Angesichts dieser Pläne ist es nicht
verwunderlich, wenn in den Augen vieler selbsternannter
Welt-Klimaschützer nun auch im
„Ländle“ immer stärker das
„Dollar-Zeichen“ erscheint.
Dies ist besonders stark bei Grundstücksverpächtern
- insbesondere Landwirten - zu erkennen,
winken ihnen doch über die i.d.R. 20 Jahre lang betragende
Laufzeit der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des
Windrad-Betriebs (= Pachtzeit) fixe, d.h. gleichbleibend hohe bzw. sich
ggfs im Zeitablauf durch variable Einnahmen gar noch steigernde, in
jedem Fall aber risikolose Grundstücks-Pachterträge,
die jährlich anfallen, unabhängig davon, ob die auf
seinem Grundstück stehende Windkraftanlage
tatsächlich Gewinne bzw. ausreichend hohe
Windstrom-Erträge erwirtschaftet, m.a.W., diese
Pachterträge fallen auch dann an, wenn infolge wochenlanger
Windflauten / Windrad-Stillstand u.a. - so wie in
den letzten Jahren (insbesondere auch im Jahr 2011) im
südlichen, relativ windarmen Binnenland an vielen
Windrad-Standorten verstärkt festzustellen
- jährlich tiefrote Zahlen und im Zeitablauf sich
weiter steigernde, den Kapitalverzehr forcierende Betriebsverluste
anfallen.
Ebenfalls Profiteure
dieses von den grün-roten Windkraft-Plänen im
„Ländle“ ausgelösten und zur
„Windkraft-Blase“ führenden
„Hypes“ sind die…
- …vorwiegend
im Norden bzw. im Ausland (z.B. VESTAS / Dänemark, Gemesa /
Spanien) ansässigen Windkraft-Konzerne, denen die
Windkraft-Ausbaupläne der grün-roten
BW-Landesregierung „gerade recht kommen“,
müssen sie doch jährlich ihren Aktionären
i.d.R. mindestens 2-stellige Steigerungsraten bei Umsatz und
Dividenden-Ausschüttung vorweisen, ein Unterfangen, dessen
Erreichen jährlich immer schwerer wird, weil selbst in den
viel windstärkeren Regionen im Norden und Osten Deutschlands
die Windrad-Sättigungsgrenze längst
überschritten wurde und das Windkraft-Potential dort
weitgehend „ausgemostet“ ist
- rd. 75 % bis
80 % der bundesweit
insgesamt ca. 22000 Windkraftanlagen stehen dort
- und sich auch dort immer größer werdende
Teile der Bevölkerung gegen die weitere
Landschaftsverspargelung und gegen die Belastungen der Bürger
durch Schad-Immissionen wie Lärm, Infraschall, Elektro-Smog
sowie weiterer Nachteile wehren, wodurch „Markt und
Absatzpotential wegbrechen“… sowie die
- …Windkraft-Lobby
und Vertriebs-Truppen der Windrad-Konzerne, wobei letztere
nach dem Verkaufs-Abschluß und dem Verdienst ihrer
Verkäufer-Provision sich relativ schnell „wieder vom
Acker machen“, um neue Windrad-Verkaufspotentiale im relativ
windarmen Binnenland zu erschließen, auf die
möglichst lange Uneinsichtigkeit vieler Bürger
hoffend…
Allerdings verkennen viele der im vergleichsweise
windarmen Binnenland blauäugig und unüberlegt auf den
„Windrad-Hype“ aufspringenden
Windkraft-Enthusiasten, daß die Rahmenbedingungen
für eine dauerhaft
wirtschaftliche Windstrom-Produktion im Binnenland an den
allermeisten Windrad-
Standorten fehlen, denn: Das „A
und O“ einer dauerhaft wirtschaftlichen
Windstrom-Produktion ist es, daß am Windrad-Standort eine
ausreichende jahresdurchschnittliche
„Windhöffigkeit“ vorherrscht, die
notwendige Grundlage ist für wirtschaftliche
Windstrom-Erzeugung. Diese Voraussetzung fehlt an den allermeisten
Windrad-Standorten in BW.
„Gelackmeierte“
des jetzt auch im relativ windarmen Binnenland
beginnenden „Windrad-Hypes“ sind daher die jetzt
unüberlegt auf den „Windwahn-Zug“
aufspringenden Windkraft-Enthusiasten
= Kapitalanleger, die in nicht allzu ferner Zukunft
zähneknirschend feststellen müssen, daß sie
leeren Versprechungen und unseriösen, weil viel zu
optimistischen Windertrags-Hochrechnungen der Windkraft-Lobby
aufgesessen sind und sehenden Auges zusehen müssen, wie ihr
eingesetztes Kapital „im Feuer ist“ bzw.
„wie Schnee in der Sonne zusammenschmilzt“ und
jahrelang zur Finanzierung einer Fehlinvestition herangezogen wird,
ohne daß jemals Aussicht bestanden hätte, das
eingesetzte Kapital - geschweige denn eine
adäquate Kapitalverzinsung bzw.
Gewinnausschüttung - jemals wieder
zurückzuerhalten…
Im Binnenland wie in Baden-Württemberg
oder Bayern ist das
jahresdurchschnittliche Windaufkommen im
Vergleich zu den „klassischen“
Windkraft-Ländern wie Niedersachsen, Schleswig-Holstein,
Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen oder Brandenburg
gemäß allen seriösen Statistiken jedoch um
ca. 2 - 3 Mal niedriger,
daher ist die Windstrom-Erzeugung eines baugleichen
Windrad-Typs - bei identischen Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten - im vergleichsweise windarmen
Binnenland an Standorten wie dem nur 298 m über
Meereshöhe gelegenen Ingersheim (Kreis Ludwigsburg) oder auch
in Löwenstein und Umgebung erheblich niedriger und eher
unwirtschaftlich.
Nicht zuletzt deshalb stehen rd. 75 % - 80 % und
damit ein Großteil aller bisher bundesweit installierten
Windkraft-Anlagen in den genannten
„klassischen“ - weil
windstärkeren -
Windkraft-Bundesländern bzw. „off-shore“,
d.h. im Meer. Parallel zum Windkraft-„Nord /
Süd-Gefälle“ der
Bundesländer - vom
Ostfriesland-Niedersachsen bis zum südlichsten Zipfel
Bayerns - geht auch das
„Gefälle“ beim jahresdurchschnittlichen
Windaufkommen einher und parallel dazu nimmt -
logischerweise - auch die Anzahl der in den
einzelnen Bundesländern installierten Windkraftanlagen ab,
denn: „Welcher private Investor will -
wenn er wirtschaftlich vorgeht und nicht unter dem Einfluß
von Ideologie und Symbolik entscheidet - sein Geld
von vornherein in den Sand setzen ?“
Nach übereinstimmender Meinung aller
ernst zu nehmenden Fachleute muß jahresdurchschnittlich
(d.h. nicht nur an einzelnen Tagen eines Jahres !!)
- d.h. im
Durchschnitt aller (!!) 365 Tage eines Jahres
- in 100 m Höhe eines geplanten Windrad-Standorts
eine Windgeschwindigkeit von mindestens
(!!)
5,8 m je Sekunde bis 6,1 m je
Sekunde (täglich)
vorliegen, ab
deren Überschreiten erst die wirtschaftliche
Windstrom-Erzeugung beginnt.
Würden diese
Windgeschwindigkeits-Werte - z.B. (wie in BW
oftmals gegeben) wegen wochenlanger Windflaute oder wegen tagelangem
Windstillstand (z.B. im Juni / Juli / August) - unterschritten,
müßte an entsprechend vielen Tagen eine über den
oben genannten Werten entsprechend höhere
Windgeschwindigkeit vorherrschen, um den an windschwachen Tagen
ausfallenden Windstrom-Ertrag zusätzlich wieder erwirtschaften
zu können, damit das Wirtschaftlichkeits-Kriterium im
Geschäftsjahr insgesamt erreicht wird.
Diese Kompensation zwischen unterjährig
verschieden hohem Windaufkommen ist im windstarken Norden + Osten
wahrscheinlicher; im vergleichsweise windschwachen südlichen
Binnenland ist dies eher unwahrscheinlich, wie viele negative
Windstrom-Ergebnisse an südlichen Binnenland-Standorten
jährlich belegen, zumal ab einer gewissen Windstärke
sich die Windräder automatisch abschalten, um durch
Windrad-Havarie drohende Schäden für Mensch, Tier und
Umwelt zu vermeiden.
Diese für einen wirtschaftlichen
Windrad-Geschäftsbetrieb benötigten
Windgeschwindigkeits-Werte werden auch von unabhängigen
Sachverständigen des TÜV Süd
bestätigt.
Nach dem von ihnen im Oktober 2010 bzw. im Februar
2011 auf Basis objektiver Gutachten und Auswertung jahrelanger
Windmess-Ergebnisse von Meteorologen des Deutschen Wetterdiensts (DWD)
für ganz Baden-Württemberg erstellten Windatlas kommt
der TÜV Süd zum - nicht
überraschenden - Ergebnis, daß
im vergleichsweise windarmen Baden-Württemberg aufgrund
topografischer Gegebenheiten bzw. wegen physikalischer
Gesetzmäßigkeiten - d.h. wegen
vergleichsweiser Windarmut - nur in wenigen
Regionen ein Windaufkommen vorherrscht, das Grundlage für eine
dauerhaft wirtschaftliche Windstrom-Produktion ist.
Aufgrund seiner Windmess-Ergebnisse empfiehlt der
TÜV Süd daher Windrad-Standorte in den einzelnen
Regionen des
•
Süd-Schwarzwalds (Höhenzüge)
•
Nord-Schwarzwalds (Höhenzüge)
•
Hohenlohe
•
Schwäbische Alb
und auch dort nur an ausgesuchten Standorten.
Eindrucksvoll bestätigt werden diese
TÜV-Aussagen durch die in den letzten Jahren an
Windrad-Standorten in Baden-Württemberg erzielten
Ist-Ergebnisse, wobei selbst an vermeintlich windstarken
Standorten - z.B. beim Windpark
oder bei einzelnen Windparks auf der Schwäbischen
Alb - (einschließlich der Ist-Zahlen des
jetzt bekannten Windstrom-Geschäftsjahrs 2011)
desaströse, „tiefrote“
Windstrom-Ergebnisse „eingefahren“ werden, die
meilenweit negativ von den viel zu optimistischen Versprechungen der
Windkraft-Lobby abweichen.
Standorte
in Löwenstein und Umgebung, im Schwäbischen Wald um
Welzheim, Gaildorf, Murrhardt oder Mainhardt u.a.
gehören - mangels jahresdurchschnittlich
nicht ausreichend vorhandenem Windaufkommen - nicht
(!!) zu den im BW-Windatlas des TÜV Süd empfohlenen
Windkraft-Standorten. Daher scheidet dort entgegen aller
Versprechungen der Windkraft-Lobby ein wirtschaftlicher
- d.h. mindestens kostendeckender -
Windrad-Geschäftsbetrieb aus.
Abgesehen davon brächte der Bau von
(nicht wirtschaftlich zu betreibenden) Windrädern bzw.
Windparks in Löwenstein und Umgebung sowie im
Schwäbischen Wald weitere irreparable Nachteile zum Nachteil
der Bürger mit sich, so z.B….
- …die Verschandelung der Landschaft
und damit zusammenhängend
- …schwere Beeinträchtigungen
beim Tages-, Wochenend- und sanften Tourismus, für den die
genannten Regionen um Löwenstein, Mainhardt, Murrhardt,
Welzheim, Wüstenrot u.a. bekannt sind und die eine hohe
Ausstrahlungskraft im Großraum Stuttgart sowie im weiteren
Baden-Württemberg haben (denn: Wer will schon seinen
Erholungs-Urlaub bzw. seine Freizeit im Angesicht sich notorisch
drehender Windrotoren verbringen ?…
- …die schwere
Beeinträchtigung beim Natur- und Tierschutz, insbesondere
Vogelschutz betreffend…
Daher ist es
völlig unverständlich, weshalb -
vor dem Hintergrund dieser Fakten - sich die Klinik
Löwenstein als Vorreiter für den
flächendeckenden Bau landschaftsverschandelnder
Windräder / Windparks an landschaftssensibler und daher
völlig ungeeigneter Stelle „quasi vor der eigenen
Haustür“ hergibt.
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II
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Aus
medizinischen
Gründen: Kein Bau von Windindustrieanlagen im Umfeld von
Kliniken bzw.
Gesundheitseinrichtungen (Reha)
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Noch
viel unverständlicher ist das Verhalten der
Löwensteiner Klinik für Lungenkranke, wenn man die
sich in Deutschland weiter verstärkende medizinische Kritik zu
gesundheits-
schädlichen Auswirkungen von durch Windrad-Betrieb
verursachten Schad-Immissionen wie Lärm, Infraschall,
Schattenschlag oder Elektro-Smog u.a. vergegenwärtigt.
Dem Vernehmen nach präferieren
„Klinik Löwenstein gGmbH“ und
„Umwelt und Gesundheit e.V.“ den Bau von
Windrädern in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klinik; die
Entfernung zwischen Klinik-Standort und geplantem Windpark
beträgt schätzungsweise ca. 1 - 2 km.
Damit läge die Klinik voll im durch einen
Radius von ca. 5 km definierten Wirkungskreis des Schad-Immissionen
verursachenden Windrad-Betriebs. Klinik-Patienten, aber auch im
Windrad-Wirkungskreis wohnende Bürger sowie Erholungssuchende
wären über die betriebsgewöhnliche
Windrad-Nutzungsdauer von i.d.R. 20 Jahren den mit einem
Gesundheitsrisiko behafteten Schad-Immissionen ausgesetzt.
Zu denken geben sollte es vor allem, wenn
sich - einem Bericht der Märkischen Allgemeine vom 16.11.2011
zufolge
die
l e i t e n d e n Ä r z t e von
K l i n i k e n für P a r k i n s o n - P
a t i e n t e n in Potsdam (Brandenburg) unter der
Überschrift
„Medizinische Aspekte
zur Errichtung von Windkraftanlagen in
Beelitz-Heilstätten“
an die Planer eines Windparks und an die
Stadtverordneten der Standort-Gemeinde wenden, um -
aus m e d i z
i n i s c h e r Sicht -
schwerwiegende B
e d e n k e n gegen den ihrer Ansicht nach
völlig u
n z u r e i c h e n d e n S i c h e r h e i t s a b
s t a n d von nur 1 4 0 0 m
zwischen geplantem Windrad-Betrieb und Beelitz-Heilstätten
anzumelden.
Die von den leitenden Klinik-Ärzten der
Heilstätte in Beelitz erhobenen Bedenken gegen den in nur 1400
m Entfernung geplanten Windrad-Betrieb waren offensichtlich so
schwerwiegend, daß die Stadtverwaltung Beelitz ihren Entwurf
eines Teilflächennutzungsplans „Flächen
für Windenergie“ den Presseberichten
zufolge umgehend (!!) zurückgezogen und
überarbeitet hat.
Dabei wurde der S i c h e r h e i t s a b s t a n
d zwischen W i n d r a d - B e t r i e b
und den K l i
n i k e n in Übereinstimmung mit
Planern und Investoren von 1
4 0 0 m deutlich auf jetzt
3 0 0 0 m erhöht
!
Dem Zeitungsbericht zufolge wurden die B e d e n k e n
der C h e f -
Ä r z t e u.a. gegen den ihrer Ansicht
mit 1 4 0
0 m viel zu niedrigen S i c h e r h e i t s a b s t a n
d wie folgt begründet:
„Die
Mediziner warnen vor den Auswirkungen auf die jährlich mehr
als 2500 stationären und 740 ambulanten Patienten, sollte der
Windpark wie beabsichtigt errichtet werden…
Für die
Parkinsonpatienten beispielsweise sind neue, unbekannte Reize, die von
ihnen nicht beeinflusst werden können, besonders
problematisch, sagen die Fachärzte. Darum würden
solche Faktoren wie Infraschall, Schattenwurf und Stroboskopeffekte,
die durch die Rotoren auftreten, stressverstärkend auf die
Patienten einwirken.
Eine Umfrage
unter diesen sowie unter Angehörigen und Besuchern habe
ergeben, dass die Mehrheit im Falle eines nahen Windparks sich
anderweitig orientieren und sogar weite Wege in Kauf nehmen
würde. Die Klinikchefs weisen darauf hin, dass bei der
heutigen Krankenhausfinanzierung ein Verlust von bereits fünf
bis zehn Prozent der Patienten die Kliniken in ihrer Existenz
gefährden….“.
Nun könnte man die Ansicht vertreten, was
interessieren uns in Baden-Württemberg Streitigkeiten und
ärztliche Bedenken über zu geringe S i c h e r h e i t s a b s t
ä n d e zwischen Windrad-Betrieb und
einer benachbarten Klinik für Parkinson-Patienten in
Brandenburg…
Diese Fragen - insbesondere
die vom Windrad-Betrieb verursachten und aufgrund seriöser
medizinischer Langzeit-Untersuchungen heute - auch
vor Gericht - nicht mehr bestrittenen
Schad-Immissionen wie Infraschall u.a. und die daraus zu Lasten der
Bürger entstehenden Gesundheitsrisiken -
sind jedoch aus mehreren Gründen auch für bereits
realisierte oder geplante Windrad-Standorte in
Baden-Württemberg von allergrößter
Bedeutung, zeigen sie doch einmal mehr, daß die von
…
- ...Windkraft-Lobby und Windrad-Herstellern
- … Kapitalanlegern (Investoren,
Kommanditisten, Genossen)
- … selbst ernannten
Umweltschützern und Klima-Weltverbesserern
- … wegen fehlendem Know-How und
aufgrund mangelhaftem Sachverstand oftmals
„blauäugig“ und -
aufgrund politischer Vorgaben - vor allem in
Richtung „pro-Windkraft“ einseitig
prüfenden Genehmigungsbehörden
in eindeutiger Absicht
geäußerte Verharmlosung von gegen Windrad-Betrieb
gerichteten medizinischen Bedenken fehl am Platze sind und
- belegt durch eine immer größer werdende
Anzahl von Kritik äußernden Medizinern (vgl.
Such-Ergebnisse zu „Gesundheitsrisiken Windkraft“
bei Eingabe in google-Suchmaschine) -
einen realen Hintergrund haben.
Die
Mediziner-Kritik an aus Ärzte-Sicht zwischen
Windrad-Standorten und Zivilbevölkerung oftmals v
ö l l i g u n z u r e i c h e n d e
n S i c h e r h e i t s a b s t ä n d e
n dürfte vor allem im dichter besiedelten
südlichen Binnenland an geplanten Windrad-Standorten in
•
Baden-Württemberg und
•
Bayern
weiter stark zunehmen, denn die jetzt bekannt
gewordenen Änderungen der Landes-Planungsgesetze in BW oder
Bayern sehen einen massiven Ausbau - vor allem auch
an relativ windschwachen und daher für Windstrom-Erzeugung
eigentlich völlig ungeeigneten Standorten
- der Windkraft vor, der - wenn
überhaupt - auch nur annähernd
realisierbar wäre, wenn die - im Vergleich
zu den eher agrarwirtschaftlich und daher für
Windkraft-Nutzung „günstig“ strukturierten
Bundesländern im Osten und Norden - im
südlichen Binnenland (BW, Bayern) für
Windkraft-Nutzung vorhandene und aufgrund relativer Windarmut noch zur
Verfügung stehende kleinere Landschafts-Kapazität
intensiver „ausgenutzt“ - eine
stärkere Landschafts-Verspargelung wäre die
Folge - und die Windrad-
Standorte noch näher als bisher
vorgesehen an die Zivilbevölkerung / Wohnbesiedelung
herangeführt würden.
Letzteres steht wohl nach Bekanntwerden der jetzt
geänderten Landesplanungsgesetze in Baden-
Württemberg zu befürchten und hätte
unweigerlich in vielen Regionen eine deutliche K ü
r z u n g der zwischen Windrad-Standort und
Wohnbevölkerung bisher geltenden Mindest- /
Sicherheitsabstände zur Folge, d.h.,
Windräder würden noch näher als bisher an
die Wohnsiedlungen - mit allen daraus entstehenden
Nachteilen (vgl. oben) - heranreichen.
Ohnehin bestehen in Deutschland
- je nach Bundesland - unterschiedliche
Regelungen zur Festlegung von Sicherheitsabständen zwischen
Windrad-Standort und Wohnbesiedelung:
Als Faustregel hierzu ist festzuhalten,
daß die - zu Gunsten der im Wirkungskreis
einer Windkraftanlage lebenden Bürger -
bestehenden Bestimmungen und Empfehlungen in schwarz-gelb
geführten Bundesländern (z.B. Hessen, Niedersachsen,
Bayern, Schleswig-Holstein mit Sicherheitsabstand jeweils > 1000
m) - bisher zumindest -
größere Sicherheitsabstände vorsehen als in
rot-grün bzw. grün-rot geführten
Bundesländern (z.B. NRW, Rheinland-Pfalz,
Baden-Württemberg), wo jüngst - nach den
Landtagswahlen 2010 (NRW) bzw. 2011 (BW,Rheinland-Pfalz) - neu
ergangene Windkraft-Erlasse die bisherigen strengeren Bestimmungen
auflockern und…
- …die bisher geltenden
Sicherheitsabstände reduzieren, damit
Windrad-Standorte - bei gleichzeitigem Wegfall
bisher teilweise für Windräder bestehender
Höhenbegrenzung - noch näher an
Wohngebiete heranrücken können
- …die Windpark-Bebauung nun auch in
Waldgebieten unter großflächiger Abholzung
jahrzehntelang bestehender Wälder ermöglichen unter
Aufhebung bisher für Windrad-Bebauung bestehender Tabu-Zonen
- …die Windrad-Bebauung in bzw. in
unmittelbarer Nähe zu Natur-, Landschafts- und
Vogelschutzgebieten erlauben, um einen weiteren massiven
Windkraft-Ausbau im vergleichsweise windarmen südlichen
Binnenland zu erreichen
Interessant ist es zu wissen, daß die Weltgesundheitsorganisation WHO
beim Windrad-Bau in den WHO-Mitgliedsländern aufgrund von
durch Windrad-Betrieb möglicherweise eintretenden
Gesundheitsrisiken einen Mindest- / Sicherheitsabstand von mindestens
2000 m empfiehlt.
In Großbritannien
- das wegen seines deutlich höheren
Jahres-Windaufkommens ein gegenüber dem windstarken Norden und
Osten Deutschlands noch geeigneterer Windrad-Standort ist
- befinden sich Anträge im Gesetzgebungs-Verfahren,
die generell - im ganzen Land -
wegen den als Gesundheitsrisiko eingestuften Infraschall-Immissionen
einen Sicherheitsabstand von mindestens 3000 m zwischen
Windrad-Standort und Wohnbesiedlung vorsehen, mindestens jedoch das
10-fache der Rotor-Höhe der geplanten
Windkraft-Anlage.
Die USA
verlangen beim Bau neuer Windparks einen
Sicherheitsabstand von 3 km zur Wohnbevölkerung.
Das Eintreten der Löwensteiner Klinik
für Lungenkranke
für den Bau eines Windparks in geringer Entfernung und in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Klinik ist völlig
unverständlich, vor allem vor dem Hintergrund der immer
umfangreicher werdenden medizinischen Diskussionen über durch
Windrad-Betrieb ausgelöste Schad-Immissionen wie
Lärm,
Infraschall, Schattenschlag, Elektro-Smog u.a. und dadurch
möglicherweise verursachte Gesundheitsrisiken zum Nachteil der
im
Windrad-Wirkungskreis wohnenden Bürger.
Erst recht unverständlich wird die
Haltung der
Klinik, wenn man sich die Kritik leitender Klinik-Ärzte am
Sicherheitsabstand zum Klinik-Standort an anderen geplanten
Windpark-Standorten vor Augen führt.
Sollte es tatsächlich zum von der Klinik
empfohlenen Bau von Windrädern am ins Auge gefaßten
Standort
kommen, wären negative gesundheitliche Auswirkungen auf die
stationär behandelten Klinik-Patienten nicht
auszuschließen,
weil die Klinik im unmittelbaren Wirkungskreis des geplanten Windparks
läge.
Abgesehen davon würde Löwenstein
und Umgebung
wohl seinen weit über den Landkreis Heilbronn hinausgehenden
exzellenten Ruf als Erholungsort ruinieren, mit allen dadurch
absehbaren Risiken und wirtschaftlichen Nachteilen bezüglich
der
weiteren Entwicklung des sanften Tourismus.
Und nicht zuletzt käme es zu schweren,
kaum mehr
wieder gut zu machenden Beeinträchtigungen von Umwelt und
Natur,
vor allem den Tier- und Vogelschutz betreffend.
Die hier aufgezeigten Nachteile wiegen schwer. Die
vergleichsweise - wenn überhaupt
anfallenden
- marginalen Vorteile aus einem mit sehr großer
Wahrscheinlichkeit nur unwirtschaftlich zu betreibenden Windrad-Betrieb
können die aufgezeigten, durch Windrad-Betrieb in
Löwenstein
und Umgebung verursachten Nachteile auch nicht nur annähernd
kompensieren, daher sollte vom Bau eines Windparks in
Löwenstein
und Umgebung - vor allem an einem Standort in
unmittelbarer
Nähe zur Klinik - Abstand genommen werden.
Wir stellen diesen Beitrag in unsere homepage ein
und
leiten ihn danach z. Ktn. an Klinik-Verantwortliche,
Krankenhaus-Träger / Gesellschafter, SLK-Kliniken Heilbronn,
Träger öffentlicher Belange, Kostenträger,
Krankenkassen, Gemeindeverwaltungen und Gemeinderäte in
Löwenstein und Umgebung, lokale Tourismus-Vereine sowie an die
Lokalpresse weiter.
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Vorbemerkungen zur Unterstützung
der Bürgerinitiative Stauferland / Eislingen: Weiterleitung
einer
Stellungnahme an das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur
Baden-Württemberg
(wm / 260112) - Nachfolgende Stellungnahme wurde
von der Bürgerinitiative Stauferland aus Eislingen
verfaßt und soll dem Ministerium für Verkehr und
Infrastruktur Baden-Württemberg
zugeleitet werden. Hintergrund sind die Pläne der
grün-roten
BW-Landesregierung, in Baden-Württemberg im 5-Jahreszeitraum
der
Legislaturperiode 2011 - 2015 zusätzlich zu den bereits
bestehenden 372
Windkraftanlagen jährlich (!!) bis zu 150 neue, bis zu 220 m
(!!) hohe
Windkraftanlagen zu bauen, insgesamt rd. 750 (!!) neue
Windkraftanlagen. Bis zum Jahr 2020 sollen den Plänen zufolge
gar 1700
- 1800 (!!) neue Windindustrieanlagen gebaut werden.
Bezüglich
der praktischen Umsetzung dieser Pläne sieht sich die
BW-Landesregierung vor große Hindernisse gestellt,
die - aus ihrer
Sicht - aus dem Weg geräumt werden
müssen, denn: Um einen derart
massiven Windkraft-Ausbau in BW zu gewährleisten, reicht das
jetzt
vorhandene gesetzliche Instrumentarium bei weitem nicht aus.
Daher soll das jetzt
noch in
Kraft befindliche Landesplanungsgesetz überarbeitet und
weitgehend neu gefaßt
werden, mit dem Ziel, zusätzliche BW-Regionen für den
Windkraft-Ausbau
freizugeben. Dies soll dadurch geschehen, daß viele der in
jahrzehntelanger
Verwaltungs-Praxis und in demokratischen Verfahren definierte
Windkraft-Ausschlußgebiete
möglichst umgehend ihren Status als
„Ausschlußgebiet“ verlieren, um
künftig als
Windkraft-Standort zur Verfügung stehen zu können.
Des weiteren sollen die
bisher weitgehend allein verantwortlichen Regionalverbände in
ihrer
Entscheidungskompetenz beschnitten werden, indem durch dezentrale
Entscheidungsabläufe
die Kommunen vor Ort weitgehend selbständig über
Windkraft-Standorte auf ihrem
Gebiet entscheiden können.
Der Gesetzentwurf
befindet
sich im Anhörungsverfahren und wurde Institutionen, Regional-
und Interessenverbänden zur Anhörung
zugeleitet.
Der zeitliche Ablauf
sieht
vor, daß Kommunen, die bisher entweder noch keine
Windvorrang-Gebiete oder die
bisher (nur) Windausschluß-Gebiete festgelegt haben, bis
September 2012
Gelegenheit bekommen, über Fortschreibung ihrer
Flächennutzungspläne
Windvorrang-Gebiete auszuweisen.
Kommt es in diesem
Zeitfenster
nicht zur Fortschreibung des Flächennutzungsplans bzw.
unterbleibt der Ausweis
von Windvorrang-Gebieten, könnte ein „Gewehr bei
Fuß“ stehender
Windkraft-Investor auf Basis des allgemeinen Baurechts einen Antrag auf
Bau
eines Windrads / Windparks stellen, der im Rahmen des üblichen
Genehmigungsverfahrens von der Genehmigungsbehörde
-
i.d.R. das zuständige Landratsamt
- zu prüfen wäre. Durch diesen
Zeitdruck wird vielen Kommunen quasi „die Pistole auf die
Brust gesetzt“, denn
viele Kommunen wollen auch weiterhin „Herr im eigenen Haus
bleiben“ und sehen
sich daher zähneknirschend zur Fortschreibung ihres
Flächennutzungsplans - auch
wenn sie bisher hierfür keinen Anlaß gesehen
haben
- genötigt,
mit der Gefahr, daß eigentlich - aus
Gründen des Natur-, Tier-, insbesondere
Vogelschutzes oder mangels Wirtschaftlichkeit bzw. wegen fehlendem
Windaufkommen u.a. - für Windkraft-Betrieb
völlig ungeeignete
Standorte als Windvorrang-Gebiet ausgewiesen werden.
Wir
unterstützen die
Bürgerinitiative Stauferland aus Eislingen und empfehlen daher
unseren
Mitgliedern und Unterstützern, über
Internet-Abstimmung die Stellungnahme der
BI Stauferland zu unterstützen. Den Wortlaut der Stellungnahme
finden Sie
direkt auf der Seite der Petition .
Zur
Internet-Abstimmung
gelangen Sie über nachfolgend genannte Fundstelle. Bitte
beachten sie das
relativ kurze Zeitfenster: Da die Stellungnahme am 31.1.2012 an das
Ministerium
weitergeleitet werden soll, ist die Internet-Abstimmung nur bis zum 30.1.2012
geöffnet.
Walter
Müller
/
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
zur Petition bei openPetition
oder gleich hier:
Science
Skeptical
Blog - Wissenschaft kritisch hinterfragt
Rudolf Kipp: „Aus
grünen Fesseln befreien
!“
Gastbeitrag von Holger Krahmer (MdEP)
zum Themenkomplex
„Klimawandel und
seine Ursachen“
(wm
/ 271111) - Rudolf Kipp vertritt die These, wonach
„…die Ideologie von
der Klimaerwärmung durch CO2 uns volkswirtschaftlich teuer zu
stehen…“
komme. In diesem Zusammenhang wirft er der Politik
- u.a. auch den
Liberalen - vor, „…Liberale
haben freiheitliche Grundsätze
preisgegeben, als sie sich diesem Dogma gebeugt
haben.“… Er stellt
seine oben genannte Blog-Plattform in regelmäßigen
Abständen kritischen
Köpfen aus der Mitte der Gesellschaft zur Verfügung.
Nachfolgend nimmt Holger Krahmer (Mitglied des
Europäischen Parlaments / FDP) zu diesen Thesen Stellung. In
seiner Kernaussage bezweifelt er die vielfach und oft auch wider
besseres Wissen erhobene Behauptung, der CO2-Ausstoß sei
alleinverantwortlich für die Klimaerwärmung und
versucht,
diese Kernaussage durch neuere Forschungsergebnisse aus der Physik,
Geologie und Astronomie sowie durch seit langem vorliegende
Erkenntnisse aus der Erforschung der Jahrhunderte langen
Veränderung des Weltklimas zu belegen.
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

TV-Kolumnist
Peter Hahne in Bild-am-Sonntag: “Drei neue Wasserprediger
beim Wein erwischt“ …
Abgedroschene
Phrasen und Empfehlungen von Klima-Weltverbesserern +
Umweltschutz-Propagierern + pensionierten Politikern +
Kirchenfürsten
für das Volk und wie sie sich selbst „keinen Dreck
darum kümmern….“
wm / 061111) -
Der angesehene TV-Kolumnist Peter
Hahne
hat in seiner BILD am Sonntag-Kolumne vom 6.11.2011 „Drei
neue
Wasserprediger beim Wein erwischt“ und diese zu Recht mit
klaren Worten
angeprangert, also selbst ernannte „Gutmenschen“,
die - wie viele
andere Scheinheilige auch -
gegenüber dem Bürger, d.h. in der
Öffentlichkeit, „Wasser
predigen“,
während sie selbst sich nicht im geringsten an ihre eigene
Sprüche
halten, sondern - entgegen ihren eigenen
Empfehlungen - „Wein
trinken“, und dies „in vollen
Zügen“….
Der von Peter Hahne angeprangerte Hans Eichel
(SPD) war jahrelang - neben Bundeskanzler Gerhard
Schröder (SPD) und Außenminister Joschka Fischer
(Bündnis 90 / Grüne) -
wichtigster
Repräsentant der ab 1998 bis 2005 amtierenden
rot-grünen
Bundesregierung und als Bundesfinanzminister war er derjenige, der den
Bürgern
•
angesichts jahrelanger wirtschaftlicher Stagnation
•
sinkender Steuer-Einnahmen
•
damit einhergehender exorbitant ausufernder Verschuldung des
Bundeshaushalts
•
einer im Jahr 2005 auf rd. 5 Millionen gestiegenen
Rekord-Arbeitslosenstatistik
•
starker Jugendarbeitslosigkeit
•
Betriebs-Schließungen und anderer Hiobsbotschaften mitteilen
mußte und
in mehreren Spar-Runden die Politik des „Gürtel-enger-Schnallens“
und massive finanzielle Opfer abverlangte, insbesondere den Rentnern,
die mehrere „Nullrunden“ -
unter
Berücksichtigung der Inflation mehrere Jahre lang sogar reale
Kaufkraft-Verluste - bei ihren
Rentenbezügen
akzeptieren mußten.
In die Amtszeit der damaligen rot-grünen
Bundesregierung fiel auch die Freigabe der Hedge-Fonds in Deutschland,
die (trotz mangelnder Voraussetzungen) mehr oder weniger
ungeprüft
und unter bewußtem Wegsehen - d.h.
„blind“ - erfolgte Aufnahme
Griechenlands in
die €-Zone sowie das mehrfache Brechen der seinerzeit im
Maastricht-Vertrag noch von der Vorgänger-Regierung aus gutem
Grund festgelegten €-Stabilitätskriterien
-
jeweils mit den heute bekannten nachteiligen Folgen für die
Allgemeinheit - sowie
- das In-Kraft-Setzen des Erneuerbare-Energie-Gesetzes
(EEG) nebst mehreren Novellierungen, das - wie wir
heute
sehen - zu einer gigantischen, milliardenschweren
Fehl-Allokation volkswirtschaftlicher Ressourcen geführt hat,
wodurch bis zum Jahr 2010 wegen der bisher aufgelaufenen und
von a l l e
n privaten Stromkunden über
entsprechend h ö h e r e
Stromkosten zu finanzierenden und falsche Anreize setzenden
Einspeisevergütungen = Subventionen i.H.v. ca. 65 Milliarden
€ (steigend
wegen des weiter erfolgenden Zubaus) deutschlandweit zwar rd. 22000
Windindustrieanlagen (Stand September 2011) und unzählige
Photovoltaik-Anlagen installiert wurden, jedoch - angesichts
des unverändert lediglich ca. 2 % betragenden Anteils der
regenerativen Energie (Wind + Sonne) am Gesamt-Stromverbrauch
- nur mit bescheidenem Erfolg, vgl. unseren Homepage-Beitrag
vom 2.4.2011
„Energiewende
ins Nichts“ / Handelsblatt-Gastkommentar
von Prof. Dr.
Hans-Werner Sinn (Präsident des
IFO-Instituts,
München)
„Erkauft“ wurde diese beim
Ausbau der
regenerativen Energie jetzt weltweit erreichte
„Spitzenstellung“ Deutschlands mit den weltweit zweithöchsten
E n e r g i e k o s t e n,
die im Hinblick auf die weltweite Wettbewerbssituation
„Gift“ sind für ein rohstoffarmes
Hochtechnologie-Land
wie Deutschland. Heute versucht man - allerdings
bisher
vorerst nur zaghaft - den schlimmsten, von den
damals
amtierenden Politikern zu verantwortenden Fehlentwicklungen
gegenzusteuern.
Die mehrfach während seiner Amtszeit als
Bundesfinanzminister erhobenen Appelle zum „Gürtel-enger-Schnallen“
und die unter seiner Federführung zu Lasten der
Bevölkerung initiierten Streichrunden („Wasser
predigen“)
hinderten den im Jahr 2005 abgewählten Hans Eichel (SPD)
jedoch
nicht daran, flugs - nach seiner Abwahl und
zwangsweisen
Verbannung auf das politische Altenteil - und unter
Beschreitung
des Klagewegs
die Auszahlung einer von Kolumnist Peter Hahne als
„Luxuspension“ charakterisierten Pension i.H.v.
14550
€ (monatlich, versteht sich) zu verlangen, unter Kumulation
seiner
früheren Amtszeit als hessischer Ministerpräsident
und
Beamtenzeit als Lehrer und Kasseler OB. Nachdem schon einige Richter in
den Vorinstanzen „in die Knie gegangen sind“ und
zunächst zu Gunsten des von Peter Hahne so bezeichneten
„Minister Nimmersatt“ geurteilt hatten, bleibt zu
hoffen,
daß das Bundesverwaltungsgericht nun in der letzten Instanz
diesem - angesichts leerer Rentenkassen nach
Meinung vieler
Bürger - unverschämten
Überversorgungs-Anspruchsdenken endgültig
„einen Riegel
vorschiebt“, damit man wenigstens in diesem Fall einmal von
einem
Urteil „im Namen des Volkes“ sprechen kann.
Nun ist dieses Phänomen (“Wasser predigen, Wein
trinken“)
sicherlich nicht neu, insbesondere dann nicht, wenn es sich um Personen
handelt, deren politische Karriere zu Ende ist und die „ins
Glied
zurück treten“ mußten bzw. die sich in den
Ruhestand
verabschiedeten; Beispiele hierfür gibt es genug
(„…was interessiert mich mein Geschwätz
von
gestern…“) und der aufgeweckte Bürger
ordnet
diese - nur noch peinlichen -
Fälle
zutreffend - gepaart mit einer gewissen
Verachtung
- in die Kategorie
„Sprücheklopfer“ ein…
Eine andere Qualität haben jedoch die
Fälle,
in denen nach wie vor „in
Amt und Würden“ agierende
Persönlichkeiten ungehindert und vermutlich ohne
große
Skrupel ebenfalls nach dem Motto „Wasser
predigen und selbst Wein trinken“
verfahren, wohl in der Hoffnung, dieser Widerspruch zum eigenen Handeln
werde hoffentlich nicht publik werden…:
Als mindestens genauso peinlich prangert Peter
Hahne
daher das Verhalten des neu gewählten, ersten grünen
baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann
an, der sich - Klimaschutz-Ziele /
CO2-Schadstoff-Immissionen hin oder her - als
einziger (!!)
von allen 16 Ministerpräsidenten zur kürzlich
abgehaltenen
Ministerpräsidenten-Konferenz in Lübeck im
Hubschrauber
einfliegen ließ und seine Dienstlimousine
- Status
muß ja sein - in einer von Stuttgart aus
730 Km
langen „Leerfahrt“ nachkommen ließ,
während alle
übrigen (CDU- / SPD-) -Ministerpräsidenten
-
umweltbewußt - entweder via
Linienflug o d
e r
in der Dienstlimousine anreisten; Kommentar von Peter Hahne:
„…Die armselige Ausrede:
Terminprobleme…“.
Dieses - gegen alle
Umweltschutzvorstellungen des „normalen“
Bürgers
verstoßende - und von Kolumnist Peter
Hahne zu Recht
angeprangerte Verhalten erinnert peinlich an die im
September 2009
bei der Bundestagswahl abgewählte SPD-Gesundheitsministerin
Ulla Schmidt, die nach
Spanien in den Urlaub flog und die -
Status und
Bequemlichkeit muß ja auch im Urlaub sein
- ihre
Dienstlimousine (Klimaschutz-Ziele / CO2-Schadstoff-Immissionen hin
oder her) nebst Fahrer mehrere Tausend Km (Hin und Zurück)
quer
durch Europa nachkommen ließ, versehen mit ein paar Akten und
dem
Plan zum Besuch eines Seniorenheims auf Mallorca, wohl
- so wurde
kolportiert - um den dienstlichen Bezug (=
Dienstfahrt)
herzustellen (was letztlich auch nach wochenlang in der
Öffentlichkeit via Boulevard-Presse geführten
Diskussion gelang und der Ministerin
den Rücktritt ersparte….) …blöd
nur, daß
die ganze Sache aufflog, als die Dienstlimousine von Ganoven
„geklaut“ wurde und erst einige Tage
später wieder
auftauchte….
Dieses Kapitel „…Wasser
predigen und Wein trinken…“
könnte noch - neben weiteren, aus
Platzgründen
hier nicht mehr aufgeführten Fällen
-
ergänzt werden um den Bundesvorsitzenden Cem Özdemir
(Bündnis 90 / Die Grünen), der -
man stelle sich
dies vor und „man kann es sich auf der Zunge zergehen
lassen“ - als Bundesvorsitzender der
Öko-Partei
Bündnis 90 / Die Grünen bei den Auseinandersetzungen
um
Stuttgart 21 von Berlin aus - was
zunächst
verschämt verschwiegen wurde und erst nach Presserecherchen
aufflog - mit dem Hubschrauber einschwebte
(Klimaschutz-Ziele / CO2-Schadstoff-Immissionen hin oder her), anstelle
mit der umweltschonenden Deutschen Bundesbahn oder anderen
klimaverträglicheren Verkehrsmitteln anzureisen.
„Den Vogel abgeschossen“ und
von Peter Hahne
als dritte Person ebenfalls zu Recht angeprangert wurde die Magdeburger
Bischöfin Ilse Junkermann:
- „Als jetzt die Deutsche Umwelthilfe
die
Dienstwagen der Bischöfe unter die Lupe nahm, stellte sich
heraus:
Die schrillsten Umweltaktivisten fahren die dicksten Dreckschleudern.
Die Pole-Position der klimakillenden Kirchenführer-Karossen
fährt ausgerechnet Ilse Junkermann, jene Magdeburger
Bischöfin, die von Luthers Kanzel „Klimawandel ist
Lebenswandel“ predigt. Begründung:
Rückenprobleme, die
eine besondere Pkw-Ausstattung erfordern.
Hinsichtlich der
abschließenden Würdigung des von Peter Hahne 3-fach
angeprangerten Fehl-Verhaltens kann man sich dem Fazit des Kolumnisten
nur anschließen (vgl. unten).
Zur Natur der Sache
gehört es, daß den 3 angeprangerten und vermutlich
vielen
anderen „Wasserpredigern“ der Widerspruch
- zwischen moralisierenden, ihrer Ansicht nach
(nur)
für die Allgemeinheit - jedoch nicht
für sie
selbst geltenden - eigenen Vorgaben
(„Moralpredigt“)
- und ihrem eigenen Handeln
vermutlich nach wie vor nicht bewußt
ist;
insbesondere dürfte ihnen und vielen anderen
„Wasserpredigern“ immer noch nicht klar sein,
daß sie
mit ihrem Fehlverhalten, vor allem aber mit ihren -
für alle, nur nicht für sie selbst
geltenden -
„Moralpredigten“ Anstoß und
maßgebend
dafür sind, daß …
-
… die Politikverdrossenheit immer
stärker um sich greift und ein Großteil der
Bevölkerung
sich ob des von vielen Politikern an den Tag gelegten Verhaltens nur
noch angewidert abwendet, von Wahlen fernbleibt u.a. ….
-
… den Kirchen ihre
Mitglieder in
Scharen davonlaufen, Gottesdienste größtenteils
unbesucht
bleiben …
Zu hoffen bleibt, daß der kritische
Bürger
und - vor allem - eine
kritische Presse
„Moralaposteln“ und
„Wasserpredigern“
gegenüber frühzeitig und mit der gebotenen Distanz
gegenüber treten, damit „Phrasendrescher“
möglichst rasch - in der Öffentlichkeit - als solche
entlarvt werden….
Walter Müller / Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“
Bietigheimer
Zeitung - Leserbrief vom 8.9.2011: „Taugt nicht als
Vorzeigeobjekt für die Energiewende“
Vernichtender
Leserbrief-Kommentar zum geplanten
Windrad in Ingersheim
1
Grundsätzliches
/ Vorbemerkungen zum Leserbrief
(wm
/
090911) - Wie bekannt, haben im Jahr 2010 veröffentlichte
Pläne der alten CDU /
FDP - geführten BW-Landesregierung vorgesehen, ca. 150
Windkraftanlagen im Zeitraum 2011 - 2015 zur
Vermeidung einer flächendeckenden
Landschaftsverspargelung konzentriert (nur) an solchen Standorten in
Baden-Württemberg zu bauen, die im vom damals
FDP-geführten
BW-Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen und vom TÜV
Süd für ganz
Baden-Württemberg erstellten Windatlas aufgrund objektiver
Windmessungen
empfohlen wurden.
Die
von unabhängigen Sachverständigen
des TÜV Süd
gutachterlich aufgrund objektiver Windmess-Kriterien empfohlenen
Windkraft-Standorte sollten sich - den Empfehlungen
des BW-Windatlas
entsprechend - aufgrund des für
baden-württembergische Verhältnisse
vergleichsweise stärkeren Windaufkommens in folgenden Regionen
konzentrieren
(wobei das jahresdurchschnittlich im Binnenland
Baden-Württemberg zu verzeichnende
Windaufkommen aufgrund topografischer Verhältnisse erheblich
unter dem
Windaufkommen in den Bundesländern im Norden und Osten liegt
und
Windkraft-Standorte in BW daher allein schon von den
Standort-Bedingungen her
gegenüber Standorten im Norden oder Osten Deutschlands bzw.
gegenüber denen im
Meer -
„off-shore“ - von vornherein
benachteiligt sind):
- Höhenrücken
Süd-Schwarzwald
- Höhenrücken Nord-Schwarzwald
- Hohenlohe
- Albaufstieg und
Schwäbische Alb
Wie nach
Erhebungen des BW-Wirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2010 bekannt,
haben sich mehr
als 30 % der bisher in den von den
BW-Regionalverbänden festgelegten Windvorrang-Gebieten
vorgesehenen Windkraft-Standorte mangels Windaufkommen als völlig
ungeeignet herausgestellt und sind daher bis heute nicht
investiert worden.
Und dort, wo Windkraft-Standorte weniger nach
Wirtschaftlichkeits-Grundsätzen - das am
Standort vorherrschende (nur spärliche) Windaufkommen blieb
bei der Entscheidung in diesen Fällen weitgehend
unberücksichtigt - sondern eher aufgrund
einer durch Ideologie und Symbolik geprägten Sichtweise (wie
in Ingersheim) ausgesucht wurden, hat sich ein Großteil der
in Baden-Württemberg mit viel Vorschuß-Lorbeeren
gestarteten Windkraft-Anlagen im nachhinein ebenfalls als
Fehlinvestition dargestellt, nachdem diese Windräder mangels
Windaufkommen „jahraus jahrein“
- selbst an vermeintlich „guten“, ca.
600 m - 900 m über NN (der geplante Ingersheimer
Standort liegt dagegen nur
298 m über NN !!) und damit relativ hoch
gelegenen Standorten - auf der
•
Schwäbischen Alb
•
Süd-Schwarzwald
•
Nord-Schwarzwald
nur noch trostlos „vor sich hin
dümpeln“, um einer Vielzahl von Investoren die
traurige Gewissheit zu hinterlassen, daß zwar
•
Windkraft-Hersteller
• Provisionen kassierende
Vertriebs-Profis
•
Grundstücks-Verpächter
•
„Gefälligkeits“-Gutachter und
andere
oft prächtig verdient haben,
während der Investor selbst (Kapital-Anleger,
Genossenschafts-Mitglied) in vielen Fällen noch nicht einmal
sein eingesetztes Kapital - geschweige denn die in
Hochglanz-
prospekten versprochene
Gewinnausschüttungen - (zurück)
erhält.
Nicht zuletzt
diese für
die Investoren in Baden-Württemberg vielfach
enttäuschenden
Stromertrags-Ergebnisse haben eine Reihe kommunaler BW-Stadtwerke in
letzter Zeit veranlasst …
Stadtwerke
Fellbach enttäuscht vom Windpark auf der Schwäbischen
Alb /
….wie heute vermeldet wurde, versprechen sich die Stadtwerke
Fellbach mehr Stromerträge durch einen Offshore-Windpark in
der
Ostsee. Die vier WKA´s auf der Schwäbischen Alb, 7
km
nordöstlich von Geislingen gelegen, haben laut
Aussagen der
Stadtwerke Fellbach nicht die Erwartungen erfüllt;
… sich aus ihren
Windkraft-Beteiligungen an
vermeintlich windstarken - tatsächlich
jedoch
- relativ windschwachen Windrad-Standorten auf der
Schwäbischen Alb (!!) zurückzuziehen, um neue
Beteiligungen
an windgünstigeren Standorten im Norden mit dort
durchschnittlich
2 - 3 mal höherem Windaufkommen und deshalb deutlich
höherem
Stromertrag zu zeichnen und selbst
an Standorten auf den für baden-württembergische
Verhältnisse vermeintlich windstärkeren Standorten
auf den
Höhenrücken des Süd-Schwarzwalds wurden
Windräder
von den ob der ernüchternden Stromertragsausbeute
enttäuschten Investoren f r e i w i l l i
g und weit
vor Ablauf der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (i.d.R. 20
Jahre) wieder abgebaut, um die Verluste und den Kapitalverzehr zu
begrenzen, getreu dem Motto: „Lieber ein Ende mit Schrecken
als
ein Schrecken ohne Ende.“
Vgl. hierzu den in der Schweriner Volkszeitung vom
7.9.2009 zur Windrad-Verspargelung in Mecklenburg-Vorpommern
abgedruckten L
e s e r b r i e f von Helgo Bran, früherer
e
n e r g i e p o l i t i s c h e r S p r e c h e
r
der G r ü n e n im L a n d t a
g von
Baden-Württemberg:
HELGO BRAN
07.03.2009 19:50
Planung
weiterer Windindustrieanlagen in Mecklenb.-Vorp.
Ihr
Beitrag
Die
Situation bei Ihnen vor Ort kenne ich nicht aus eigener Anschauung.
Erfahrungen
mit den Scheinargumenten der zT als "Mafiosi" bezeichneten
Projektdurchsetzer von Windindustrie-Anlagen (WIA) und deren leeren
Versprechungen habe ich/haben wir nur mit denen hier im
südlichen
Hochschwarzwald:
Eine
einzige der für alljährlich versprochenen
"Gewinnausschüttungen"; eingestandenerweise ganz
unbefriedigende
Betriebsergebnisse; wegen Unrentierlichkeit Abbau von einer der beiden
einzigen WIA im Landkreis Lörrach - OHNE die versprochene
Beseitigung des Fundaments (Standortname:
Fröhnd/Ittenschwander
Horn, auf Rodungsflächen im weißtannenreichen Wald
bei
M+1000 m); Feriengäste am Schauinsland überwiegend
ablehnend
ggüb. den beiden Anlagen auf der Holzschlägermatte (n
= 311
Befragte) uä.
Auf unserer
Fahrt Ende Febr.
an die Nordsee sahen wir erstmals große Windparks an vielen
Stellen. Ich/wir können Euch verstehen und
unterstützen Eure
ablehnenden Bemühungen.
Völlig
richtig ist
der obige Hinweis, daß Errichtung und Betrieb von WIA nichts,
aber auch GAR NICHTS mit "Klimaschutz" zu tun hat. Die
"Klimaschutz"-Ideologie ist eh völlig unsinnig und
gaunerisch-kontraproduktiv; vergl. unsere Argumente unter
www.klimamanifest-von-heiligenroth.de
Wehrt Euch
tüchtig und
vernünftig gegen die Diktate -Ihr werdet nach all den
üblen
(auch Finanz-)Erfahrungen schon Erfolg haben!
Mit freundlichen
Grüßen
Helgo BRAN,
ehem. energiepolitischer Sprecher der Grünen im Landtag von
Baden-Württemberg
Waren die oben genannten Pläne der
Vorgänger-Landesregierung (Bau von 150
Windrädern bis
2015) schon als „ehrgeizig“ anzusehen und gegen den
immer
stärker werdenden Widerstand der Bevölkerung vor
Ort
- trotz „Fukushima / Japan“
- als kaum
durchsetzbar einzustufen, so stellen die jüngst bekannt
gewordenen
Windkraft-Pläne der neuen grün / roten
BW-Landesregierung
noch eine ganz andere, für einen Großteil der
Bevölkerung kaum vorstellbare Dimension dar und stellen die
bisher
bekannten Pläne „weit in den Schatten“:
So
sollen nach offiziellen Planungen in BW im 5-Jahreszeitraum der
Legislaturperiode 2011 - 2015 rd. 150 Windindustrie-Anlagen j
ä h r l i c h = 750 und b i s
2020 insgesamt
1000 neue Windkraft-Anlagen gebaut werden ; neuerdings sollen
gemäß neuesten Zeitungs-
meldungen bis zum Jahr 2020 sogar 1600 neue Windräder
in Baden-Württemberg gebaut werden.
Klar ist - und von
regierungsamtlichen
Stellen zwischenzeitlich insoweit auch mehrfach
bestätigt
- , daß die noch im Februar 2011 im BW-Windatlas
enthaltene
Empfehlung, zur Vermeidung einer
übermäßigen,
flächendeckenden Landschaftsverspargelung
- „auf
gut deutsch: Landschaftsverschandelung“ -
den Bau
neuer Windräder an vergleichsweise windstarken Standorten zu
konzentrieren, quasi „über Nacht“
„über
Bord geworfen wurde“, denn die im BW-Windatlas empfohlenen
Windkraft-Standorte (vgl. oben) reichen allein schon von der
Standort-Kapazität her - abgesehen von dem
ob dieser
Pläne auch dort immer stärker werdendem Widerstrand
großer Teile der Bevölkerung -
bei weitem nicht
aus, bis zum Jahr 2020 rd. 1000 neue Windräder aufzunehmen.
Im Klartext bedeutet dies, daß die dort
allein
schon von der verfügbaren Standort-Kapazität nicht
platzierbaren Windkraft-Anlagen auf die übrigen, erheblich
weniger
windstarken Regionen (d.h. „auf dem flachen Land“)
in
Baden-Württemberg - vermutlich wie bisher
nach dem
„Gießkannen-Prinzip“
- verteilt bzw. vom
Staat zugewiesen (die Planwirtschaft läßt
grüßen…) werden… Den
Verlautbarungen des
BW-Umweltministeriums zufolge wird an der Überarbeitung der
hierfür zu ändernden Landesplanungsgesetze mit
Hochdruck
gearbeitet, die neuen Landesplanungsgesetze sollen im Frühjahr
2012 Gesetzeskraft erlangen… Danach sollen die
bisherigen
Tabuzonen (Waldgebiete, Grünzüge,
Landschaftsschutzgebiete
u.a.) - auch an tiefer gelegenen und daher
windschwächeren Gebieten bzw. unter
großflächiger
Abholzung von Wäldern - wegfallen und
künftig als
Windpark-Standorte zur Verfügung stehen….
Was dies für Landschafts-, Natur- und
Umweltschutz - insbesondere den Tier- / Vogel- und
Fledermausschutz („Fledermausfeinde…“
vom 8.9.2011)
- und für die
Lebensqualität der im Wirkungskreis negativ betroffenen
Bevölkerung bedeutet, möge sich jeder
selbst ausmalen…
Immer mehr angesichts der durch staatlich
verordneten
Windkraft-Unfug im relativ windschwachen Binnenland
-
und der dadurch zu Lasten der Bevölkerung entstehenden, mit
großer Folgewirkung entstehenden
Nachteile -
aufgeschreckte Bürger stellen diese Pläne angesichts
der
drohenden hemmungslosen Verspargelung und der damit einhergehenden
Landschaftsverschandelung in Frage und machen ihrem Unmut in
Leserbriefen „Luft“, engagieren sich in
Bürgerinitiativen u.a.
Zu hoffen bleibt, daß dieser immer
stärker
werdende Widerstand der breiten Bevölkerung Erfolg hat, damit
wenigstens die unsinnigen, dauerhaft nur unwirtschaftlich zu
betreibenden und vor allem unter dem Gesichtspunkt von Ideologie und
Symbolik ausgesuchten Windkraft-Standorte in niedriger gelegenen,
relativ windschwachen und daher für Stromgewinnung
über
Windräder völlig ungeeigneten Regionen verhindert
werden
können zur Aufrechterhaltung
• des
Natur- und Umwelt-, insbesondere des Tierschutzes und der
•
Lebensqualität der im Wirkungskreis lebenden
Bevölkerung
Dipl.-Kfm. Walter Müller / Pressewart „Gegenwind
Husarenhof“
www.gegenwind-husarenhof.de

| Verbandsgemeinde Rheinhessen-Nahe-Hunsrück
/ Rheinland-Pfalz: |
| „1500
Meter mit dem Zirkel und alle
wären froh“ |
| …auch in Ingersheim… |
(wm / 230711) - Einen Vorgeschmack dessen, was
viele in bereits
ausgewiesenen bzw. in noch auszuweisenden Windvorrang-Gebieten oder in
deren Nähe lebende Bürger in
Baden-Württemberg aufgrund der von der
seit 27.3.2011 neu amtierenden grün / roten BW-Landesregierung
forcierten Windkraft-Plänen zu erwarten haben, können
Interessierte
einem am 18.7.2011 unter der oben zitierten Schlagzeile
veröffentlichten Bericht der Rhein-Zeitung, Koblenz,
(Regionalausgabe
Bad Kreuznach) entnehmen, der die auch dort neu aufflammenden
Bürgerproteste gegen die Vergrößerung
bereits bestehender und immer
näher an Wohngebiete heranrückender
Windvorrang-Gebiete in der oben
genannten rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinde (VG)
beschreibt. Wie
bekannt, wurde bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz die bis zum
27.3.2011 bestehende SPD-Alleinherrschaft abgelöst und
- trotz
großer Stimmengewinne der CDU und bei herben
SPD-Stimmenverlusten -
durch eine SPD / Grüne geführte Landesregierung
ersetzt, die den
starken Ausbau - wie auch von der
grün / roten BW-Landesregierung
angestrebt - „auf ihre Fahnen geschrieben
hat“.
Bereits während der vorherigen und am
27.3.2011
endenden 5-jährigen SPD-Alleinherrschaft wurden die
Windkraft-Pläne im eher beschaulichen, wein- und
landwirtschaftlich geprägten Rheinland-Pfalz forciert, wobei
oftmals die durch bekannte Weinanbau-Gebiete charakterisierte und aus
Tourismus-Sicht wertvolles Vermarktungs-Kapital darstellende Landschaft
durch Windrad-
Verspargelung großer (Nah)Erholungsgebiete unwiderruflich
„unter die Räder“ kam.
Bereits unmittelbar nach der Landtags-Wahl am
27.3.2011
wurden Pläne der neu amtierenden stv
Ministerpräsidentin und
neuen rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline
Lemke
(Bündnis 90 / Grüne) bekannt, wonach die
Windrad-Pläne
flächendeckend innerhalb der nächsten 5 Jahre bis
2015 weiter
forciert werden sollen ( „Schöne
Windräder als Aussichtspunkte“ vom
13.5.2011).
Dabei wurden auch mehr oder weniger abstruse
Vorstellungen bekannt, wonach die Akzeptanz der auch in Rheinland-Pfalz
dem weiteren Ausbau der Windkraft angesichts der bisher gemachten
negativen Erfahrungen äußerst reserviert
gegenüber
stehenden Bevölkerung dadurch gewonnen werden sollte,
daß
Windkraftanlagen an raumbedeutsamen Standorten mit
Aussichtsplattformen - zur Generierung weiterer
Tourismus-Einnahmen - versehen werden
sollten, um die
skeptische Bevölkerung doch noch von der Vorteilhaftigkeit
landschaftsverschandelnder Windspargel überzeugen zu
können.
Ob dies gelingt, ist allerdings sehr fraglich und bisher sind noch
keine Windkraft-Standorte bekannt, an denen dieses
„revolutionäre“ Tourismus-Konzept
erfolgreich
- d.h. unter Anlockung größerer
Tourismus-Ströme - umgesetzt worden
wäre.
Vielleicht gelingt letzteres am vergleichsweise
windarmen Ingersheimer Standort, falls die geplante und 180 m hohe
landschaftsverschandelnde Windindustrieanlage Enercon E 82 an
raumbedeutsamer Stelle tatsächlich gebaut wird…
Wenn schon - nach eigenem
Bekunden der
Ingersheimer Gemeindeverwaltung - aufgrund des
nicht
genügenden Windaufkommens keine Gewerbesteuer-Einnahmen
zugunsten
des kommunalen Haushalts zu erwarten sind, könnten
womöglich
aus ganz Deutschland herbeiströmende - und
den Blick
von einer 180 m hohen E 82 übers dann eventuell durch weitere
Windräder verschandelte Land
„genießende“
- Tourismus-Karawanen die - wenn
überhaupt
anfallenden - spärlichen
Stromertrags-Einnahmen der
Kapitalanleger aufbessern und so doch noch die eine oder andere
Gewerbesteuer-Einnahme zugunsten der ansonsten leer ausgehenden
Gemeinde Ingersheim generieren…
Träfe dies ein, wäre der
Gemeinde
Ingersheim - neben der schon zu bundesweiter
Aufmerksamkeit
führenden Tatsache, daß sich tatsächlich
rd. 350
größtenteils außerhalb Ingersheims
wohnende
Kapitalanleger als Gleichgesinnte - vom
Ingersheimer
Bürgermeister, seiner Bürgermeister-
Stellvertreterin und Windrad-Hauptinitiatorin und der Mehrheit des
Ingersheimer Gemeinderats noch unterstützt, allerdings gegen
große Teile der Ingersheimer Bevölkerung
-
vor allem unter dem Aspekt von Symbolik und Ideologie und weniger unter
Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten zusammenfinden, um ein rd. 3,7 Mio
teures und von vornherein schon (d.h. vor dem ersten Spatenstich) wegen
relativer Windarmut als Fehlinvestition feststehendes Windrad zu
bauen - ein weiteres Mal bundesweite Aufmerksamkeit
sicher….
Einen wesentlichen Unterschied zwischen den in
Rheinland-Pfalz bisher ausgewiesenen bzw. neu auszuweisenden
Windvorrang-Gebieten zu den in BW bestehenden bzw. noch vorgesehenen
Windvorrang-Gebieten gibt es allerdings: Während in
Rheinland-Pfalz viele Gemeinden aufgrund der eher landwirtschaftlich
und weniger industriell geprägten und daher chronisch
ertragsschwachen Wirtschaft nur vergleichsweise geringe
Gewerbesteuer-Einnahmen realisieren - wie bekannt,
ist
Rheinland-Pfalz als ärmeres Bundesland Empfänger-Land
beim
bundesweiten Länderfinanzausgleich, in den die reicheren
Bundesländer Bayern, BW und Hessen als Geber-Länder
einzahlen - sind die Gemeinden in
Baden-Württemberg
aufgrund der stärkeren Industriedichte und der erheblich
größeren Wirtschaftskraft der in BW zahlreich
angesiedelten
Betriebe sowie daraus entstehender, weitaus höherer
Gewerbesteuer-Einnahmen finanziell deutlich besser gestellt.
Aufgrund dieser schlechteren finanziellen
Rahmenbedingungen sind Kommunen in Rheinland-Pfalz in ihrer
Haushaltssituation oftmals nachhaltig unterfinanziert bzw.
überschuldet und greifen daher „nach jedem
Strohhalm“
- und sei er noch so brüchig - ,
um ihre
finanzielle Lage - wenn auch nur marginal
-
aufzubessern.
Vor diesem Hintergrund ist es einerseits zu
verstehen,
wenn in Rheinland-Pfalz als im Vergleich zum Norden und Osten
ebenfalls - wie BW oder Bayern
-
vergleichsweise windschwaches Binnenland auch dort ansässige
Kommunen aufgrund chronischer Finanzknappheit den auch dort viel zu
optimistischen Prognosen der Windkraft-Lobby „auf den Leim
gehen“ und sich beim Ausweis neuer Windvorrang-Gebiete
„über den Tisch ziehen lassen“, in der
trügerischen Hoffnung, durch (viel zu optimistische)
Stromertragsprognosen zusätzliche Gewerbesteuer-Einnahmen zu
generieren.
Allerdings platzen diese
„Seifenblasen“ auch
in Rheinland-Pfalz ebenfalls in schöner
Regelmäßigkeit
nach ca. 3 - 4 Jahren ab Inbetriebnahme (wenn sich den Versprechungen
zufolge nach den ersten Verlustjahren die ersten prognostizierten
Gewinnausschüttungen einstellen sollten), dann allerdings
oftmals
zu Zeitpunkten, an denen die Vertriebs-Profis der Windkraft-Lobby
bereits wieder „über alle Berge sind“ und
kaum mehr
haftbar zu machen sind… Und viele mit
- wie an
vielen anderen Windkraft-Standorten auch -
großen
Vorschuß-Lorbeeren gestartete Windkraftanlagen
dümpeln auch
in Rheinland-Pfalz schon heute nur noch trostlos vor sich hin, ohne
Aussicht auf verbesserte Windverhältnisse….
Die oftmals latent vorhandene Finanznot
veranlaßt
viele rheinland-pfälzische Kommunen daneben, gemeindeeigene
Grundstücksflächen zur Erzielung von Pachteinnahmen
an die
Windanlagen-Betreiber zu verpachten, deren ohnehin aufgrund schwachem
Windaufkommen hinter den Erwartungen zurückbleibender
Stromertrag
durch diesen i.d.R. 20 Jahre lang laufenden und von der
Betreiber-Gesellschaft - d.h. den
Kapitalanlegern
- zu finanzierenden Fixkostenblock noch einmal empfindlich
geschmälert bzw. vollständig aufgezehrt wird.
Ein besonders riskantes Spiel treibt
- dem
Zeitungsbericht zufolge - die VG Bad Kreuznach,
deren
Verantwortliche sich wohl vollständig von allzu vollmundigen
Versprechungen der Windkraft-Lobby über dort angeblich zu
erzielende 8 %-Renditen haben blenden lassen, denn im Hinblick auf
diese für Binnenland-Standorte sehr ambitionierte
Rendite-Prognosen soll ein Beteiligungs-Engagement
der Verbandsgemeinde auf Kredit-Basis „in einer Art
Bürgergesellschaft“
erfolgen, ein Modell, das von weitaus vorsichtiger agierenden
Bürgermeistern aus der näheren Umgebung im Hinblick
auf die
ihrer Ansicht nach äußerst
fragwürdig -
weil viel zu hoch - prognostizierten Renditen von 8
% als
nicht seriös kalkuliert eingestuft wird….
Im schlimmsten Fall - d.h.
wegen
Windschwäche entstehender Ertragslosigkeit würde
nicht nur
keine Rendite bzw. keine Gewinnausschüttungen anfallen, die
Verbandsgemeinde müßte die je nach
Kreditlaufzeit
- unabhängig von der Ertragslage, d.h. auch bei
Ertragslosigkeit - anfallenden Kreditzinsen auch
noch aus
eigenen Mitteln finanzieren….
Aus den bisher in den letzten Jahren
veröffentlichten Jahresabschlüssen von im Binnenland
bestehenden Windkraft-Betreibergesellschaften sind keine
-
auch nicht an relativ windstarken Binnenland-Standorten
-
derart hohen Renditen bekannt und
selbst an den im Vergleich zum Binnenland erheblich
windstärkeren
Windrad-Standorten im Norden und Osten liegen die jährlichen
Renditen lediglich zwischen 3 % - 5 % - Tendenz
wegen im
Zeitablauf steigender hoher Instandhaltungs- und Wartungskosten bzw.
zurückgehendem Windaufkommen u.a. weiter sinkend
- und damit deutlich unter 8 % !
Der Fall zeigt darüber hinaus weitere
Parallelen
zum geplanten Windkraft-Unfug in Ingersheim: Hier wie dort versucht
eine Gemeinde, durch Standort-Verlegung in den
äußersten
Winkel - möglichst weit weg von der
eigenen
Gemeinde - die vom Windrad-Betrieb ausgehenden und
möglicherweise zu Gesundheitsschäden
führenden
Schad-Immissionen wie
•
Infraschall
• Lärm und
• Schattenschlag
den Bürgern der Nachbargemeinde
aufzulasten, wobei
dies jedoch am Standort Ingersheim kaum gelingt, denn die dort bekannt
gewordenen Entfernungen zur Ingersheimer Wohnbebauung sind
- auch
allein schon aufgrund der Hauptwindrichtung von West nach Ost
- viel zu gering, um die neben Husarenhof oder Lerchenhof vor
allem auf Klein- und Großingersheim
gerichteten
- je nach Windrichtung
„streuenden“ -
Schad-Immissionen von den im direkten Wirkungskreis der 180 m hohen
Enercon E 82 lebenden Klein- und Groß-Ingersheimer
Bürgern
abzuhalten… von den sich langsam in die Immobilien-Werte in
Ingersheim einpreisenden Grundstücks-Wertminderungen ganz zu
schwiegen…
Diese
für die Ingersheimer Bevölkerung nachteilige
Entwicklung dürfte
sich stark verstärken, wenn neben dem geplanten noch
weitere
- dann noch näher an Ingersheimer Wohngebiete
heranrückende - Windräder auf dem
bereits
dafür zur Verfügung stehenden Windvorrang-Gebiet
gebaut
werden sollten… Entsprechende Absichtserklärungen
von SPD,
Grüne und Linke liegen bereits vor und wurden in der
Lokalpresse
schon mehrmals dargestellt…
Auch in Rheinland-Pfalz nimmt
- wie
schon in BW - die Befürchtung weiter
Bevölkerungskreise immer mehr zu, wonach nach dem rot /
grünen Wahlsieg vom 27.3.2011 durch den geplanten massiv
forcierten Ausbau der Windkraft-Standorte diese immer stärker
an
bestehende Wohngebiete heranrücken,
Sicherheitsabstände und
Mindestabstands-regelungen zu Lasten der Bevölkerung
außer
Kraft gesetzt werden sollen u.a. (vgl. nachstehenden Zeitungsbericht).
In
diesem Zusammenhang und vor dem Hintergrund des geplanten
Windkraft-Ausbaus auch im relativ windarmen Binnenland gewinnt die in
unserer dem Petitionsausschuß beim Deutschen Bundestag
zugeleiteten Petition enthaltene Forderung nach Erlaß eines
Mindest- und Sicherheitsabstands von mindestens 1 500 m auch
für
Windkraft-Standorte in Baden-Württemberg
erhöhte
Bedeutung.
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Deutsche Bahn
kauft für über eine Milliarde Ökostrom von
RWE
A l l e r d i
n g s: DB kauft Ökostrom
ausschließlich aus Wasserkraft, nicht
aus unzuverlässiger Windkraft !
(wm
/ 260711) - Einer Meldung von dpa vom 25.7.2011 zufolge
-
veröffentlicht in den Stuttgarter Nachrichten,
Süddeutschen Zeitung und
Focus vom 26.7.2011 - kauft Deutschlands
größter Stromverbraucher,
die Deutsche Bahn AG, vom Energiekonzern RWE in den nächsten
Jahren für
über 1,3 Mrd € umweltfreundlichen Strom aus
Wasserkraft. Weiter heißt
es: „RWE wird die Bahn von 2014 bis 2028 mit
jährlich rund 900
Millionen Kilowattstunden Strom aus Wasserkraft
versorgen. Die
Strommenge, die 14 Kraftwerke an Mosel, Saar, Rhein, Ruhr und Rur
liefern sollen, reicht der Bahn zufolge aus, um rund ein Drittel der
Fernverkehrszüge ein Jahr lang zu betreiben.“
Was sich seit dem 12.3.2011 (Fukushima / Japan)
bzw. dem
27.3.2011 (Landtagswahl Baden-Württemberg) und der 3
Monate
später von der Bundesregierung - aufgrund
der beiden
genannten Ereignisse - vollzogenen Energiewende
schon nach
mehreren erfolgten Energieversorgungs-Abschlüssen zwischen
Wirtschaft und Energieversorgungsunternehmen abgezeichnet hat, ist nun
durch einen spektakulären, längerfristigen und bisher
größten Deal zwischen der Deutschen Bahn
AG -
größter Stromverbraucher Deutschlands
- und
RWE - neben Eon, EnBW und Vattenfall einer der
europaweit
größten Energieversorger -
eindrucksvoll
bestätigt worden: Die Wirtschaft substituiert den wegfallenden
Strom aus Kernkraftwerken (KKW) durch:
- konventionell erzeugten Strom (Kohle, Gas) und
- regenerative Energie, wobei
bei der regenerativ erzeugten Energie deren Zuwachs nahezu
ausschließlich auf W a s s e r k r a f
t
- und eben nicht auf Windkraft -
zurückzuführen ist.
So auch bei der Bahn: Wie bekannt, hat die DB
bisher
einen Großteil ihres Stroms für den Fernverkehr
durch das
jetzt vom Netz genommene EnBW-KKW Neckarwestheim I gedeckt. Dieses
fällt nun als Stromlieferant für die DB aus. Mit der
jetzt
bei der DB vollzogenen Substitution steigt der Anteil des regenerativ
erzeugten Stroms von 20 % auf 28 %, wobei der Zuwachs
um 8 % den Angaben zufolge ausschließlich auf Strom
aus W a s s e r k r a f t -
und eben nicht auf Strom aus Windkraft oder Sonne /
Photovoltaik - entfällt.
Dies ist für mit wirtschaftlichen
Abläufen
Vertraute nicht weiter verwunderlich, dürfte jedoch den einen
oder
anderen - mit wirtschaftlichen Abläufen
eher nicht
vertrauten, sondern mehr der Symbolik und Ideologie
zugeneigten - Windkraft-Fan, auch in
Ingersheim, auf
den Boden der Tatsachen zurückholen (vor allem die
für den
Bau einer 180 m hohen Enercon E 82 am relativ windschwachen Standort
stimmenden Ingersheimer Bürgermeister und
Gemeinderäte),
zeigt der Vorgang doch eindrucksvoll einmal mehr, welche
Voraussetzungen im Wirtschaftssektor einer industriell hoch
entwickelten Volkswirtschaft bezüglich einer stabilen, zu
j e d e m Zeitpunkt sicheren Energieversorgung
vorliegen müssen, um das Bruttosozialprodukt
- d.h.
die bewertete Summe aller Güter und Dienstleistungen einer
Volkswirtschaft - im Interesse des Lebensstandards
der
Bürger auf möglichst hohem Niveau zu halten bzw.
weiter
steigern zu können.
•
die Sicherheit
der Energieversorgung sowie
• der preisgünstige
Bezug von Energie.
Letzteres ist vor allem für
energieintensive Unternehmen besonders wichtig.
Beide Kriterien sind am Wirtschaftsstandort
Deutschland
schon seit längerem - sich jetzt jedoch
verstärkend aufgrund geänderter politischer
Rahmenbedingungen - „aus dem Ruder
gelaufen“
und werden voraussichtlich noch weiter stark „aus dem Ruder
laufen“, zumindest so lange, wie es nicht gelingt,
regenerativ
vor allem aus Sonne und Windkraft gewonnenen Strom industriell
speicherfähig zu machen.
Trotz der von Propagandisten regenerativer Energie
seit
mehr als 30 Jahren gebetsmühlenhaft wiederholten und von
mehrheitlich durch rot / grün besetzten Redaktionsstuben
unkritisch - auch heute noch -
unters Volk
gebrachte Versprechen, wonach der Ausbau regenerativer Energien zur
Kostensenkung - schließlich wehe der Wind
bzw.
scheine die Sonne „umsonst“, der kostenintensive
Import von
Öl, Gas bzw. der wegen hoher Kosten nicht mehr
wettbewerbsfähige Abbau von Kohle könne daher
entfallen
- und damit zur Entlastung von privatem Sektor und Wirtschaft
führe, ist bisher genau das Gegenteil der
Versprechungen
- diese können heute nur noch als Märchen
bezeichnet
werden - eingetreten:
Obwohl Deutschland durch den seit mehreren Jahren
bundesweit mehr oder weniger unkontrolliert erfolgenden Zubau mit
Windrädern (bisher sind rd. 22 000 Windräder
installiert,
Tendenz steigend) und unzähligen Photovoltaik-Anlagen (Tendenz
ebenfalls steigend) einschlägigen Statistiken entsprechend
sowohl
von der absoluten Anzahl her als auch relativ -
d.h. Anzahl
der Anlagen bezogen je Bewohner - weltweit die
größte Dichte und stärkste Steigerungsraten
aufweist,
sind die Energiepreise
für Bürger als auch für die
Wirtschaft -
parallel zum Zubau und entgegen der Versprechungen / Prognosen
(regenerativ erzeugter Strom = „kostenloser“ Strom)
sogenannter, vorwiegend mit dem Lager der Wind- und Sonnenkraft
sympathisierenden
„Energie-Experten“ - jährlich
oder oftmals gar unterjährig drastisch gestiegen und
mittlerweile
stehen die deutschen Energiepreise je bezogener Energieeinheit im
internationalen Vergleich schon seit längerem mit Abstand an
der
Spitze: Bei offenen, miteinander im Kosten-Wettbewerb
stehenden
internationalen Standorten ist dies „Gift“
für
deutsche Industrie-Standorte.
Während sich Bürger dieser
für sie
nachteiligen Entwicklung kaum - auch nicht durch
Anbieterwechsel, da wie beim Tankstellennetz oligopolähnliche
Strukturen herrschen und die Energie-Preiserhöhungen i.d.R.
sich
branchenweit niederschlagen - entziehen
können,
stellen vor allem energieintensive Unternehmen aufgrund der
für
sie am Wirtschaftsstandort Deutschland infolge hoher Energiekosten
nachteiligen Wettbewerbsverzerrungen immer mehr Überlegungen
an,
Produktionsstandorte an energiekostengünstigere Standorte im
Ausland zu verlagern, mit allen nachteiligen Konsequenzen für
die
Sicherheit der heimischen Arbeitsplätze, Sicherheit der
Altersversorgungssysteme u.a. Diesbezügliche
Überlegungen
sind - vor allem bei größeren
Unternehmen
- schon aus dem „Sandkasten-Stadium“
heraus und
werden bereits in einzelnen Vorstandsetagen -
allein schon
wegen der voraussichtlichen Langfristigkeit dieser negativen
Entwicklung - unter strategischen Gesichtspunkten
analysiert…
Neben dem durch Investitionsverlagerungen ins
energiekostengünstigere Ausland hervorgerufenen Risiko von
Arbeitsplatzverlusten werden nahezu alle Unternehmen versuchen,
höhere Energie-Einstandskosten über dadurch
ausgelöste
Preiserhöhungen in den Absatzmärkten auf den
Endverbraucher =
Bürger weiter zu wälzen. Diese
Preiserhöhungen sowie die
direkt über die jährlich
höhere
Stromrechnung ausgelösten Preiserhöhungen
führen zu
künftig stark steigenden Belastungen des Bürgers. Der
dadurch
entstehende Kaufkraftverlust wirkt sich nachteilig auf das Konsumklima
aus und führt - neben der oben
beschriebenen
Investitionsdämpfung - zu
Nachfragerückgängen beim Konsum, einem weiteren
wichtigen
Bestandteil des Bruttosozialprodukts…
Das 2. Kriterium „Sicherheit
der Energieversorgung“,
wonach die Belieferung der Wirtschaft und der Bürger mit
Energie
zu jedem Nachfragezeitpunkt und in Höhe des erforderlichen
Bedarfs
gewährleistet sein muß, stellt für die
Energieversorgung durch Wind- oder Sonnenstrom bis auf weiteres das
„KO-Kriterium“ bzw. ein unüberwindliches
Hindernis
dar, weil Wind- und Sonnenstrom unstetig - d.h. aus Sicht der
Wirtschaft und des privaten Verbrauchers hinsichtlich Höhe und
Zeitpunkt der Stromproduktion nicht planbar und daher
unzuverlässig - anfällt und eine
industrielle - d.h. in großen Volumina
erforderliche - Speicherung regenerativ erzeugten
Stroms
bis auf weiteres nicht möglich ist.
Aus diesem Grund greift die DB beim Ersatz des
KKW-Stroms durch regenerativen Strom ausschließlich auf Strom
aus
Wasserkraft - und nicht auf Strom aus Wind oder
Sonne
- zurück, denn der an DB-Fahrpläne und
Uhrzeiten
gebundene DB-Fernverkehr benötigt zur Einhaltung dieser
DB-Fahrpläne und Uhrzeiten verläßliche
Kalkulations-
und Planungsgrundlagen, u.a. auch Informationen zur Bereitstellung von
Energie zur Umsetzung der DB-Fahrpläne. Die Einhaltung dieser
DB-Fahrpläne und Uhrzeiten können Wind- und
Sonnenstrom nicht
gewährleisten, denn - wie gesagt
-
„mal scheint die Sonne, mal scheint sie nicht (z. B.
nachts)“ und „mal weht der Wind, mal weht er
nicht“
und diese Unzuverlässigkeit hinsichtlich Zeitpunkt und Volumen
der
Stromerzeugung sind keine geeignete Grundlage für
verläßliche und bundesweit gültige
DB-Fahrpläne,
die unabhängig von Temperatur-, Wetter-oder
Klimaeinflüssen
umgesetzt werden müssen.
Energie aus Wasserkraft ist für den
industriellen
Einsatz - z.B. bei der DB -
deutlich besser
planbar, da durch das Anstauen der Flüsse an den
Wasserkraftwerken
die Stromerzeugung besser - d.h.
bedarfsgerechter
- planbar ist als z.B. bei Wind und Sonne.
Ein weiteres Ziel, die Einhaltung ohnehin schon
ehrgeizig formulierter Klimaschutzziele -
CO2-Schadstoff-Immissionen betreffend -
rückt mit der
Energiewende in immer weitere, unerreichbare Ferne und lediglich
Klimaschutz-Weltverbesserer und gänzlich abseits der
Realität
Stehende sehen die „Quadratur des Kreises“ auf dem
Energiesektor noch als möglich an…
Denn: Schon jetzt werden Pläne forciert
zum Ausbau
bestehender und zum Bau neuer, CO2-Schadstoff verursachender
Steinkohle- und Gas-Kraftwerke, nachdem immer mehr bekannt wird,
daß importierter Atomstrom aus unsichereren KKW aus
Nachbarländern (Frankreich, Tschechien) und regenerativ
erzeugte
Energie bei weitem nicht die durch den wegfallenden Atomstrom
entstehende Energielücke ersetzen können…
selbsternannte Natur- und Umweltschützer wie leitende BUND-
oder
NABU-Funktionäre schweigen ob dieser Entwicklung
verschämt
und schauen verlegen weg, wenn die dadurch gänzlich
unerreichbar
werdenden Klimaschutzziele in noch weitere Ferne
rücken…
...und erste Absichtserklärungen zum
Aufbau von
Joint-Ventures deutscher Energiekonzerne mit russischen
Energie-Staatskonzernen - z.B. Abschlüsse
zwischen RWE
und Eon mit dem russischen Gas-Monopolisten Gazprom
betreffend
- zur Belieferung neu in Deutschland zu errichtender
Gas-Kraftwerke mit russischem Erdgas wurden bereits unterschrieben, die
aus strategischen Gründen eigentlich abzulehnende
Versorgung-Abhängigkeit von ausländischer
Energieversorgung
noch erhöhend…
Ob die eher unter Symbolik und Ideologie als unter
Wirtschaftlichkeits-Gesichtspunkten agierenden Ingersheimer
Windkraft-Enthusiasten am geplanten, vergleichsweise windarmen Standort
einer landschaftsverschandelnden und 180 m hohen E 82 dies alles
bedacht haben…. ?
Walter Müller / Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“

Schwarzwälder
Bote vom 3.7.2011: Windpark hinter Erwartungen
Vorzeige-Windpark
Simmersfeld (Nordschwarzwald) auch im 3. Jahr nacheinander mit
desaströsen Jahres-Ergebnissen - Zeichner
verlieren
vermutlich große Teile ihres eingesetzten Eigenkapitals
Im
Nordschwarzwald herrscht jetzt erst einmal Ruhe an der
„Windkraftfront“
(wm /
040711) - Nachdem die Berichtssaison
vieler Unternehmen für das zum 31.12.2010 abgelaufene
Geschäftsjahr in vollem Gange ist und die Unternehmen nahezu
aller
Branchen wegen der guten konjunkturellen Situation Rekordzahlen zu
Umsatz, Ertrag, Auftragseingang, Beschäftigung und
glänzende
Zukunftsaussichten melden, koppelt sich eine vor einigen
Jahren
- vor allem bei Grün / Rot -
noch als
leuchtender Stern am Konjunkturhimmel angesehene, mit unzähligen
Subventions-Milliarden € zu Lasten der privaten
Stromverbraucher
aufgepäppelte, damit notdürftig
„über Wasser
gehaltene“ und mit vielen Vorschuß-Lorbeeren
gestartete
Windkraft-Branche mit umgekehrten -
nämlich
nachhaltig negativen - Vorzeichen von dieser
positiven
Entwicklung ab und es vergeht in den letzten Wochen und Monaten kaum
ein Tag, an dem „windige“
Windrad-Betreibergesellschaften - vor allem im
relativ
windarmen Binnenland - nicht mit Horror-Jahresergebnissen
(Ist) ihre oftmals blauäugig, enthusiastisch und vorschnell
beigetretenen Zeichner und Kapitalanleger nun abrupt auf den Boden der
Tatsachen zurückholen (müssen).
Ein besonders
markantes Beispiel meldet der
Schwarzwälder Bote in seiner Ausgabe vom 3.7.2011. Darin
berichtet
die „Arbeitsgemeinschaft für eine windradfreie
Heimat“
(ArGe), daß der Ertrag des seinerzeit als Vorzeigeobjekt mit
Modellcharakter und aus 14 Windrädern bestehenden Windparks in
Simmersfeld (Kreis Freudenstadt / Nordschwarzwald) nun auch im 3. Jahr
nacheinander im
3-Jahresdurchschnitt (!!) lediglich bei 1 334 Volllaststunden
(Ist)
gelegen habe, während seinerzeit den Zeichnern der Beitritt
mit einem prognostizierten Windertrag auf
Basis von 2 300 Volllaststunden (Prognose) schmackhaft
gemacht wurde.
Auch
in den Jahren v
o r diesem desaströsen 3-Jahreszeitraum
waren die
erzielten Jahresergebnisse „unter ferner liefen“
und blieben insgesamt
meilenweit hinter den von den Initiatoren seinerzeit vollmundig
angekündigten
Prophezeiungen zurück…
Im
vergangenen 3-Jahresdurchschnitt
ergibt sich damit beim
Soll- / Ist-Vergleich eine negative
jährliche Abweichung
um - (minus) 966 Volllaststunden = - (minus) 42 % (!!), und die tatsächlich
- mangels Windaufkommen weit geringer
- erzielten
Volllaststunden betragen lediglich 58 % (!!) der zuvor viel zu
optimistisch in Hochglanzbroschüren
- oftmals von den
Windrad-Initiatoren über „gekaufte“
Wind-Gutachten von zweifelhaften, nicht
unabhängigen bzw. nicht objektiven
„Gutachtern“ aus dem Umfeld der
Windkraft-Lobby bezogen, die i.d.R. nichts anderes tun, als die von den
Initiatoren erwünschten Ergebnisse (natürlich gegen
Geld) zu bestätigen - zum
Windaufkommen suggerierten Zahlen, die oftmals nur den alleinigen Zweck
haben,
blauäugige und realitätsferne Kapitalanleger zum
unüberlegten Beitritt zu
bewegen.
In Simmersfeld sehen jetzt die so
„über den Tisch
gezogenen“ Anleger seit Bestehen des Windparks
- in den
ersten Jahren von den Initiatoren wegen mangelhafter Jahresergebnisse
noch
besänftigt und „ruhig gestellt“
- und besonders augenscheinlich nunmehr
bereits im 3. Jahr nacheinander, wie ihr investiertes Eigenkapital
„wie Schnee
in der Sonne zusammenschmilzt“, und die meisten der
schmählich getäuschten
Anleger müssen sich damit abfinden bzw. eingestehen, jemals
weder eine
jährliche Ausschüttung zu erzielen noch zu Lebzeiten
den Rückfluß ihres
eingesetzten Kapitals zu erleben…., sondern vor
allem den
·
Initiatoren
·
Windrad-Herstellern und
·
Grundstücksverpächtern u.a.
mit
ihrer Eigenkapital-Zahlung - die jetzt den
Charakter einer noch nicht
einmal steuerlich abzugsfähigen Spende hat
- die
Taschen
gefüllt zu haben, während sie selbst
-
mangels ausreichendem Windaufkommen
- so gut wie keinen laufenden
jährlichen Ertrag erzielen und darüber hinaus auch
noch ihren Kapitaleinsatz
verlieren, denn: Noch
nicht einmal die kühnsten Optimisten rechnen
noch damit, daß sich dieser ab Inbetriebnahme einstellende
und sich noch
verschärfende Negativtrend noch einmal zum Besseren wendet.
Nun
ist Simmersfeld nicht irgendein Windpark: Er wurde seinerzeit
- mit
viel „Brimborium“ versteht sich
- eingeweiht und der von Anfang an skeptischen
Bevölkerung aus nah und fern schlechthin als
d
a s Windkraft-Pilotprojekt in
Baden-Württemberg
usw. „verkauft“….
Die
Windkraft-Protagonisten
waren sich ihrer Sache vor allem auch deshalb so sicher, weil sich die
als
Standort ausgesuchte Fläche auf einem Hochplateau auf dem
Höhenrücken des
Nordschwarzwalds in der Nähe von Freudenstadt befindet, einem
Gebiet also, das
bisher als eine der windstärksten Regionen im ganzen Land galt
und deshalb als
Windkraft-Standort geradezu prädestiniert schien….
Nun
muß sich die eine oder andere lokale
„Politgröße“
-
Bürgermeister + Gemeinderäte u.a.
- vor den jetzt bekannt
gewordenen niederschmetternden Ergebnissen nur noch
verständnislos mit dem
„Kopf schüttelnden“ Bürger
kleinlaut und verschämt eingestehen,
Märchenerzählern und hinsichtlich des
prognostizierten Windaufkommens
„getürkten“ Gutachten aufgesessen zu
sein… Ähnliches passiert in Ingersheim…
Nicht zuletzt der im März 2011
abschließend und für
ganz Baden-Württemberg nach Auftrag des
Wirtschaftsministeriums
Baden-Württemberg von unabhängigen und objektiven
Gutachtern des TÜV Süd
erstellte Windatlas empfahl als künftige Windkraft-Standorte
Regionen mit dem
in Baden-Württemberg stärksten durchschnittlichen
jährlichen Windaufkommen die
Gebiete
•
Höhenrücken des Südschwarzwalds
•
Hohenlohe
•
Albaufstieg und Schwäbische Alb sowie den
•
Höhenrücken des Nordschwarzwalds (Gebiete
um Freudenstadt, Simmersfeld u.a.)
während alle übrigen
BW-Binnenland-Standorte
wegen relativer Windarmut - die
Küstenregionen im
Norden bzw. im Osten Deutschlands sowie Standorte im Meer (off-shore)
haben ein deutlich höheres Windaufkommen; nicht zuletzt
deswegen
konzentrieren sich die Windkraft-Investitionen auf diese windstarken
Standorte - im Windatlas von
Baden-Württemberg
abgelehnt bzw. nicht empfohlen wurden, so auch der fragliche Standort
in Ingersheim, der nur 298 m über Meereshöhe im eher
windgeschützten Mittleren Neckarraum liegt und der
gegenüber
den oben aufgeführten und vom BW-Windatlas empfohlenen
Windkraft-Standorten noch einmal um ca. 300 m - 500 m tiefer liegt und
allein schon deshalb mangels Windaufkommen völlig ungeeignet
ist
für ein nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit
zu
betreibendes Windrad….
Mangelnde Wirtschaftlichkeit mußte auch
der
Ingersheimer Bürgermeister bereits bei seiner von der Gemeinde
Ingersheim am 12.3.2010 durchgeführten
Informationsveranstaltung
eingestehen, als er auf Befragen einräumen mußte,
daß
die Gemeinde Ingersheim davon ausgehe, daß mit dem geplanten
Windrad - falls es überhaupt je gebaut
würde - mangels ausreichendem
Windaufkommen keine
nennenswerten Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielbar
wären
und daher auch keine daraus ableitbare Gewerbesteuer-Einnahme zugunsten
des Ingersheimer Gemeindesäckels angesetzt werden
könne….
Allen mit einem gesunden Menschenverstand
Ausgestattete stellt sich daher die Frage:
Wenn es schon nicht
gelingt, Windräder auf dem im Vergleich zu Ingersheim deutlich
windstärkeren Höhenrücken des
Nordschwarzwalds
wirtschaftlich zu betreiben und sich die dortigen millionenschweren
Investitionen auch im 6. bzw. 7. Jahr nach Inbetriebnahme für
die
Anleger als Fehlinvestition und Millionengrab nach dem Motto
„Schrecken ohne Ende…“ herausstellt,
durch welche
„wundersamen“ Umstände soll es dann
möglich sein,
am vom Windaufkommen und von den Standortbedingungen her noch einmal
deutlich schlechteren Ingersheimer Standort die ebenfalls
-
wie in Simmersfeld - bewußt (man will ja
Anleger
gewinnen) als viel zu optimistisch gehaltenen Prognosen der
Ingersheimer Windrad-Apostel auch nur annäherungsweise zu
erreichen ?
Nachdem sich die Methoden der Windkraft-Lobby auch
immer
mehr im windarmen Binnenland herumsprechen und sich immer
größer werdende Bevölkerungskreise von der
Windkraft-Lobby „kein X für ein U“ mehr
vormachen
lassen, nimmt der Widerstand vor Ort gegenüber den geplanten
Windrad-Exzessen von Grün / Rot - nach
deren
Plänen sollen mindestens 150 Windräder pro Jahr in BW
gebaut
werden - immer weiter zu, denn jeder, der
die -
wenn überhaupt - nur marginalen Vorteile
eines
Windradbetriebs im windarmen Binnenland den dadurch entstehenden,
weitaus größeren Nachteilen zu Lasten der
Bevölkerung
gegenüberstellt, wie z.B.
- Vermutlich entstehenden Schadstoff-Immissionen
(Lärm, Schattenschlag, Infraschall) und dadurch entstehende
Gesundheitsrisiken)
- Irreparable Landschaftsverschandelung
- Schwere und kaum mehr wider gut zu machende
Eingriffe in Natur und Umwelt, insbesondere Nachteile beim Vogelschutz
- Einschränkung der
Lebensqualität
- Schwere Verluste und Wertminderungen beim
Grundbesitz bis hin zur Unverkäuflichkeit
- Verlust wertvollen Ackerlands durch Umwidmung
bisher
landwirtschaftlich genutzter Flächen zu gewerblich genutzten
Flächen
- Beeinträchtigung der
Zukunftsfähigkeit Ingersheims auf Jahrzehnte hinaus
- Gefahr der Vernichtung bäuerlicher
Existenzen u.a.
Kommt allein von sich aus zu einer Ablehnung von
geplanten Windrad-Standorten im relativ windarmen
Binnenland….
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zeitungsbericht ist nicht mehr Online
Nachtrag vom Webmaster
..Sie können den Artikel nicht abrufen? Das liegt nicht an
Ihnen.
Offensichtlich handelt es sich hier um eine dreiste Art der Zensur.
Dieser Artikel wurde nach nicht einmal drei Tagen von der
Redaktion
des Schwarzwälder Boten gelöscht. Es kann
darüber
spekuliert werden, wer hinter dieser Löschaktion steckt. Fakt
ist -
der Inhalt des Artikels ist insgesamt brisant.
Für den Ausbau der Windkraft in
Baden-Württemberg sind Artikel wie dieser natürlich
mehr als
schädlich. Wenn schon im Schwarzwald nichts läuft, wo
sollen
die Windspargel dann sonst errichtet werden? Aber was wohl ebenso nicht
gefällt ist die Tatsache, dass die
„Arbeitsgemeinschaft
für eine windradfreie
Heimat“
(ArGe) gute Kontakte zu anderen starken, bundesweit
tätigen
Organisationen hat. Unsere BI wird die ArGe auf diesen Fall
ansprechen und ggfs. darüber berichten.
Es gibt zum Windpark Simmersfeld aber noch weitere
aktuelle Berichte. Deshalb bitte nachfolgende Links beachten. Beeilen
Sie sich, wer weiß wie lange die Berichte noch Online sind.
WELT ONLINE:
„Forscher fordern Stopp für
Ökostrom“
Bürgerinitiative
„Gegenwind Husarenhof“ sieht sich in ihrer
kritischen Haltung zur
Überförderung regenerativer Energien zu Lasten der
privaten Verbraucher
bestätigt und fordert schnelle Kürzung des schon
jetzt kaum mehr
finanzierbaren milliardenschweren Subventions-Wildwuchses
(wm /
260611) - In einem im Online-Portal der WELT am
SONNTAG vom 26.6.2011
veröffentlichten Beitrag fordern die beiden Journalisten Olaf
Gersemann
und Daniel Wetzel den Stopp
für Ökostrom, weil die Förderung der
ineffektiven Solarenergie so teuer sei, daß sie die gesamte
Energiewende gefährde und der Nutzen des Ökostroms in
krassem
Mißverhältnis zu den hohen Kosten stehe.
Ihre Thesen belegen sie mit Empfehlungen
renommierter
Forschungsinstitute. So empfehle der Präsident des
Rheinisch-Westfälischen Instituts für
Wirtschaftsforschung
(RWI), Christoph M. Schmidt, „die durch das EEG
gewährten
Förderanreize, insbesondere bei der Fotovoltaik, für
mehrere
Jahre auszusetzen.“
Wir selbst haben in mehreren in unsere Homepage
veröffentlichten Beiträgen schon öfters und
relativ
frühzeitig auf das krasse
Mißverhältnis zwischen
Höhe der Subventionen (= Einspeisevergütungen)
für
erneuerbare Energien einerseits und dem daraus entstehenden, nur
bescheidenen Nutzen hingewiesen.
So
betrugen die allein im Jahr 2010 die über Zwangsumlage allen
privaten Stromkunden über ihre Stromrechnung belasteten
Einspeisevergütungen brutto rd. 16 Mrd € bzw. netto
rd. 12
Mrd €, davon rd. 8 Mrd €
Fotovoltaik-Einspeisevergütungen und rd. 4 Mrd €
Windkraft-
Einspeisevergütungen betreffend; Tendenz
steigend, da der
Zubau mit Fotoavoltaik-Anlagen und Windrädern unvermindert
anhält, obwohl der dadurch regenerativ erzeugte Strom oftmals
am
Bedarf vorbei produziert und mangels Speicherfähigkeit an
Abnehmer
verschenkt bzw. unter Preiszugeständnissen abverkauft wird
oder
gar verfällt.
Ein ausführlicher Beitrag beider Autoren
ist in der Print-Ausgabe der WELT am SONNTAG vom 26.6.2011
veröffentlicht.
Wir veröffentlichen in den
nächsten Tagen
einzelne Abschnitte hieraus als Fortsetzungs-Beiträge in
unserer
Homepage.
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
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