Nachteile
für Ingersheim
“Dauerbelastung ist am
gefährlichsten” -
Gesundheitsrisiken durch Windräder: Martin Lauffer
(Physik-Chemiker) über Infraschall und
Mindestabstände von Windrädern
zu Wohnsiedlungen
F o r d e r u n g: 2500 m Sicherheitsabstand !
Belastungen
der Bürger in der Windrad-Gemeinde I n g e r s h e i
m (Krs. LB) !
Bei
Windpark-Bau in L ö w e n s t e i n: Nachteile
für Bürger in den
Löwensteiner Bergen und für Patienten der
Löwensteiner Lungen-Klinik
Wertminderung
bei im Windrad-Wirkungskreis (5 km) liegenden Immobilien
(wm
/
070112) - In einem bundesweit in der Windkraft-Szenerie
- vor
allem an Windkraft-Standorten -
stark beachteten Interview der Badischen Zeitung weist
der Physik-Chemiker
Martin Lauffer auf die vom
Windkraft-Betrieb durch I n f r a s c h a l l
ausgehenden G e s u n d h e i t s r i s i k e n
hin. Dem Zeitungsbericht zufolge fordern W i s s e n s c h a
f t l e r aufgrund n e u e s t e r, im In- und
Ausland unabhängig voneinander gewonnener F o r s c
h u n g s-Ergebnisse w e l t
w e i t deutlich g r ö ß e r
e M i n d e s t a b s t ä n d e zu
Wohnsiedlungen, um die G e s u n d h e i t der
Menschen zu schützen.
In
diesem Zusammenhang weisen wir auch auf unseren am 27.1.2012 (Rubrik
„Aktuelles“) in unsere Homepage eingestellten
Beitrag über von Windrädern ausgehende
Gesundheitsrisiken hin, aus dem hervorgeht, weshalb sich leitende
Klinik-Ärzte
einer Parkinson-Klinik in Brandenburg erfolgreich gegen Windpark-Planungen gewehrt
und sich letztlich durchgesetzt haben, wodurch der Sicherheitsabstand
zwischen Parkinson-Klinik
und Windrad-Betrieb
von 1400 m auf jetzt 3000
m
erhöht wurde;
Nicht
zuletzt aus medizinischen
Gründen dürften sich Dr. Jochen Rieth
(CDU-Gemeinderat Besigheim und niedergelassener Arzt) und Dr. Zagrab
Borcic (FWG-Gemeinderat Ingersheim; Zahnarzt) bei der Abstimmung im
Gemeinderat bzw. durch Unterschrift in unserer Unterschriften-Liste zur
Verhinderung des Ingersheimer Windrads gegen den Bau des Ingersheimer
Windrads ausgesprochen haben.
Die
Diskussion
über durch vom Windrad-Betrieb ausgehenden I n f r a
s c h a l l und dadurch verursachten
Langzeit-Gesundheitsrisiken gewinnt bundesweit zunehmend
vor allem…
- …in
dichter besiedelten Gegenden mit zu geringem Sicherheitsabstand zu
Windparks und in
- …vergleichsweise
windarmen, aber bevölkerungsreicheren
Binnenland-Bundesländern an Fahrt, wo aufgrund anstehender
Landtagswahlen (Bayern) oder politischer Machtverhältnisse
rot-grüne (NRW, Rheinland-Pfalz) bzw. grün-rote
(BW) - nach „Fukushima / Japan“
ohnehin oftmals eher unter Ideologie und Symbolik denn unter
wirtschaftlich rationalen Überlegungen stehende
- Parteiprogramme die weitere Ausgestaltung der
Energiepolitik wesentlich bestimmen, in Gegenden also, wo die Gefahr
besteht, daß viele relativ blauäugige
Windkraft-Enthusiasten und Klima-Weltverbesserer unüberlegt
auf den vor allem von grün-roter Partei-Politik
zusätzlich noch angeheizten
„Windwahn-Hype“ aufspringen, der vermutlich in
nicht allzu ferner Zukunft zum Platzen der
„Windwahn-Blase“ führt, so wie es bisher
immer schon in schöner Regelmäßigkeit zum
Platzen von „Blasen“ kam, wenn der Staat
- unter dem übergroßen Einfluß
von Lobbyisten - durch finanzielle
Förderungs-Überreizung eine rationale
Überlegungen ausschaltende und zu
„Herdentrieb“ führende
„Goldgräber-Stimmung“
- wie jetzt bei der Förderung regenerativer
Energien - erzeugt und die Bürger in
Anlagen gelockt hat, die er (= der Bürger) ohne Finanz-Anreize
niemals investiert hätte…
…Die ebenfalls (wie
die regenerative Energie) mit jährlichen (Steuer-)Subventionen
in Milliardenhöhe erzeugten, letztlich durch die
Abriß-Birne „entsorgten“ und in den
Jahren zuvor durch „Blasenbildung“ entstandenen
„Halden“ von Bauherrenmodell-Wohnungen in den 80-er
Jahren bzw. der Bau von Wohnungs-Ghettos in den Plattenbau-Siedlungen
der Neuen Bundesländer ab 1989 ff , zur milliardenschweren
Fehl-Allokation volkswirtschaftlicher Ressourcen führend
- und beides jeweils völlig überteuert am
Markt / Bedarf vorbei produziert unter jahrelangem energischem
„pushen“ durch Staat und Bau-Lobby und letztlich
für viele „gelackmeierte“ Anleger in einem
finanziellen Fiasko endend (wegen Totalverlusts ihres eingesetzten
Eigenkapitals, verbliebenem Kredit-Schuldenberg und ohne jemals eine
Kapitalverzinsung und Gewinnausschüttung erhalten zu
haben…) - lassen
grüßen…
In diesem
Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, daß die Weltgesundheitsorganisation WHO
ihren WHO-Mitgliedern beim Bau von Windkraftanlagen /
Windparks - aus
medizinischen Gründen - einen
Sicherheitsabstand von
mindestens (!!) 2000 m empfiehlt !
In
den U S A
betragen die Sicherheitsabstände zu Windindustrieanlagen 3000
m (!!) und in G r o
ß - b r i t a n n i e n, das wegen seiner
exponierten topografischen Lage wohl das stärkste
jahres-
durchschnittliche Windaufkommen unter allen (energiehungrigen)
Industrienationen vorweisen kann, sind Anträge im
Gesetzgebungsverfahren, wonach der Sicherheitsabstand zur
Wohnbevölkerung ebenfalls 3000
m (!!) betragen muß, in jedem Fall aber mindestens das
10-fache (!!) der Windrad-Gesamthöhe (d.h. inklusive
Rotorblätter) ! Forscher in der
S c h w e i z kommen zu ähnlichen Ergebnissen und
die a u s t r a l i s c h e
„Waubra“-Stiftung fordert aufgrund neuester
wissenschaftlicher Ergebnisse einen Sicherheitsabstand von mindestens
10 km.
Diesen Sicherheitsbestimmungen
liegt - zu Recht - die
Überlegung zugrunde, daß die Windräder von
der 1. Generation ab ca. 1990 ff. von damals lediglich ca. 40 m - 60 m
Höhe aufgrund der technischen Entwicklung im Zeitablauf
sukzessive über die bis ca. 180 m hohen Typen (z.B. Enercon E
82 in Ingersheim) der 2. Generation immer stärker
„in den Himmel“ wuchsen; die jetzt vereinzelt schon
ausgelieferten Windrad-Typen der 3. Generation (z.B. Estinnes / Belgien
u.a.) sind ca. 220 m - 250 m hoch, ein Ende dieser Entwicklung ist
nicht abzusehen…
Parallel zu den
immer h ö h e r - und
wegen jährlich steigender Lohn- und Materialkosten auch immer
teurer - werdenden Windindustrieanlagen v
e r g r ö ß e r t sich auch der
gesundheitsrelevante W i r k u n g s k r e i
s - d.h. die
„Strahlkraft“ / Reichweite -
der vom Windrad-Betrieb v e r u r s a c h t e n
Schad-Immissionen wie
- Infraschall
- Lärm
- Schattenschlag
- Elektro-Smog
u.a., die bei
den im Wirkungskreis (R a d i u s von ca. 5 Km ab
Windkraft-Standort) wohnenden Menschen - je nach
individueller Veranlagung, Alter, Konstitution u.a.
- der neueren medizinischen Literatur zufolge zu teilweise
erheblichen Langzeit-Gesundheitsrisiken führen können.
Bezogen auf die jetzt mit 180 m Höhe
im Bau befindliche Ingersheimer
Windindustrieanlage müßte der
Sicherheitsabstand - den englischen
Sicherheits-Abstandsregelungen entsprechend -
mindestens ca. 1800 m (das 10-fache der Ingersheimer
Windrad-Höhe: 10 x 180 m Höhe = 1800 m Abstand)
betragen und auch der in Löwenstein von der
Klinik und dem Verein „Umwelt und Gesundheit e.V.“
propagierte Windpark läge - falls er am
von der Klinik vorgesehenen Platz realisiert würde
- nur 1 km bis 2 km vom Klinik-Betrieb entfernt und
damit - aus
medizinischer Sicht - viel zu nah an
der Klinik.
T a
t s ä c h l i c h betragen die A b s t
ä n d e der Ingersheimer Windindustrieanlage jedoch
l e d i g l i c h zum…
- …Besigheimer
Weiler Husarenhof ca. 600 m
- …auf
Ingersheimer Gemarkung liegenden Lerchenhof und Birkenhof nur jeweils
ca. 400 m
- …zur
Besigheimer Wartturm-Siedlung ca. 1200 m - 1300 m
- …zur
Wohnbesiedlung in Pleidelsheim ca. 2 km - 3 km
- …und
zur Wohnbesiedelung in Groß- und Kleiningersheim ebenfalls
lediglich ca. 1000 m
Sie
sind damit viel zu gering im Hinblick auf die in führenden
Industrienationen geltenden Sicherheitsabstände.
Z
w i s c h e n - F a z i t:
Die genannten und viele weitere
Länder erkennen die von Windindustrieanlagen ausgehenden
Gesundheitsrisiken, intensivieren ihre Forschungen weiter und schützen ihre im Umfeld
von Windkraftanlagen lebenden Bürger durch zwingende,
gesetzlich vorgeschriebene Mindest- / Sicherheitsabstände, die
im Interesse der dortigen Bevölkerung erheblich
größer sind als die in
Deutschland geltenden, jetzt vor allem von den neuen rot-grün
bzw. grün-rot geführten Landesregierungen aufgrund
politischer - vorwiegend ideologisch
gefärbter - Vorgaben noch einmal
reduzierten Sicherheitsabstände….
Leidtragende
dieser Entwicklung sind die im
Umfeld neuer Windräder / Windparks lebenden Bürger,
die - wie
in Ingersheim oder Löwenstein (falls dort
gebaut würde) - noch näher an den
gesundheitsschädlichen Windrad-Betrieb heranrücken,
falls es in Baden-Württemberg tatsächlich zum Bau von
bis zu 150 neuen
Windindustrieanlagen jährlich käme…
Aus Sicht
der
Ingersheimer Bevölkerung wird
der Sachverhalt noch brisanter, wenn man sich
vergegenwärtigt…
- …daß das seinerzeit unter
zweifelhaften Begleitumständen in den Jahren 2001 ff (vgl.
Homepage-Rubrik „History“)
auf Initiative bzw. „nach sanftem Druck hinter den
Kulissen“ des Ingersheimer Bürgermeisters durch den
Verband der Region Stuttgart (VRS) ausgewiesene Ingersheimer
Windvorrang-Gebiet - nachdem es zuvor in einem
objektiven Prüfverfahren durch den VRS wegen Windarmut noch
einhellig abgelehnt wurde - noch e r h e b l i c
h n ä h e r an die Ingersheimer Wohn- /
Neubau-Gebiete heranreicht und Platz bietet für w e
i t e r e ca. 2 - 4 Windindustrieanlagen vom
Kaliber der jetzt gebauten, 180 m hohen Enercon E 82…
- …daß SPD, Bündnis 90 /
Grüne in ihren
Kreisparteitagsbeschlüssen (Kreis Ludwigsburg) und die Linke (Kreis
Ludwigsburg) in anderen Verlautbarungen (Leserbriefe Lokalpresse) den Bau weiterer
Windindustrieanlagen - vorzugsweise auf dem
Ingersheimer Windvorrang-
Gebiet
- fordern, wenn erst einmal die „erste
Bresche geschlagen“ sei, der Widerstand in der
Bevölkerung erlahme und die Genehmigung der 2. und 3.
Windindustrieanlage im Rahmen eines verkürzten
Zielabweichungsverfahrens „geräuschloser“
und erheblich schneller „durchgezogen“ werden
könne; da die jetzt gebaute 180 m hohe Enercon E
82-Windindustrieanlage - von Ingersheim aus
gesehen - zwar im äußersten
Winkel, aber nur ca. 1000 m entfernt von den Ingersheimer Wohngebieten
gebaut wird, würde j e d e w e i t e r
e auf dem Ingersheimer Windvorrang-Gebiet gebaute
Windindustrieanlage n o c h näher an
die I n g e r s h e i m e r
Wohn-Bevölkerung heranrücken, mit allen für
die Gesundheit der Ingersheimer Bürger nachteiligen Folgen
…
- …daß die
Haupt-Windrichtung
von W e s t (vom Bietigheimer
Forst her) nach O s t führt
und diese
Haupt-Windrichtung das Jahr über - bei
Windaufkommen - zu ca. 80 % in dieser Richtung
anfällt; da sich das Windaufkommen daher
innerhalb des
Windrad-Wirkungskreises (Radius ca. 5 km) n i c h t
über alle Himmelrichtungen gleichmäßig
verteilt, werden die vom
Windrad-Betrieb ausgehenden und von der
Wind-Strömung verbreiteten Schad-
Immissionen
zu ca.
80 % hauptsächlich von West nach Ost getragen, m.a.W.,
die
Schad-Immissionen werden weitaus überwiegend auf
Kleiningersheim und auf die Großingersheimer Neubau-Gebiete
Holder / Süd, Brühl u.a. fixiert sein, denn
die Wohnungen / Häuser dieser Gebiete liegen voll
im von West nach Ost gerichteten Strahlkreis / Wind-Strömung
…
- daß der Ingersheimer
Bürgermeister sich unlängst -
nachdem der Bau der 180 m hohen Windindustrieanlage begonnen
wurde - für
den Bau weiterer gigantischer Windindustrie-
anlagen
auf Ingersheimer Gemarkung -
d.h. für den Bau eines Windparks in Ingersheim
- ausgesprochen hat…
Neben den durch
Windrad-Betrieb entstehenden G e s u n d h e i t s r i s i k
e n kommen auf viele Ingersheimer
Bürger weitere Belastungen zu, denn…
- …der Ausweis eines
großflächigen, vom Windrad-Standort in Richtung
Wohngebiete sich ausdehnenden Windvorrang-Gebiets
- …der jetzt begonnene Bau einer 180 m
hohen Enercon E 82 sowie
- …die mehrfach und
unabhängig voneinander geäußerten
Absichtsbekundungen von SPD, Bündnis 90 / Grüne,
Linke und des Ingersheimer Bürgermeisters zum Bau weiterer
Windindustrieanlagen auf Ingersheimer Gemarkung
führt zu W
e r t v e r l u s t e n beim I n g e r s h e i m e
r G r u n d b e s i t z, vor allem beim
von Grundeigentümern, deren Grundbesitz
auf dem Ingersheimer Windvorrang-Gebiet, in Kleiningersheim sowie in
den Neubau-Gebieten Holder, Brühl u.a. liegt…
Zu diesem Thema verweisen wir auf einen in
Kürze nachfolgenden Homepage-Beitrag.
| II |
Medizinische
Gründe sprechen - zur Vermeidung von
Gesundheitsrisiken - für deutlich
größere Sicherheitsabstände von
Windrad-Standorten
zu Wohnsiedlungen: Forderung nach
Sicherheitsabstand von
mindestens 2500 m ! |
Die jüngst bekannt gewordenen
Pläne des von „Grün“
geführten BW-Umweltministeriums sehen vor, innerhalb der
5-Jahres-Legislaturperiode 2011 - 2015 -
zusätzlich zu den in BW bereits vorhandenen 381
Windindustrieanlagen - jährlich bis zu 150
neue Windindustrieanlagen zu bauen.
Würden diese Pläne realisiert,
wären am Ende dieser Legislaturperiode in BW im Jahr 2015 rd.
1132 zwischen jeweils 180 Meter und 230 Meter hohe Windindustrieanlagen
installiert (382 bestehende + rd. 750 neu gebaute). Bis zum Jahr 2020
soll gar - den Plänen von
„grün / rot“ zufolge -
die Zahl der installierten Windkraftanlagen von jetzt 381 auf rd. 1700
- 1800 gesteigert werden.
Der
Physik-Chemiker Martin Lauffer und weitere Wissenschaftler betrachten
den Infraschall als Gesundheitsgefährdung, w e n
n zwischen Windrad-Standort und Wohnraum oder Arbeitsplatz
„nicht wenigstens eine Distanz von 2,5 Km besteht“.
Seine
Aussage begründet er wie folgt: „Wenn
die Windradflügel die Luft durchschneiden, entsteht zusammen
mit dem hörbaren Schall ein langwelliger Schall mit nicht
hörbarer niedriger Frequenz (kleiner als 20 Hertz), der aber
über das Gehör in Gehirnzonen gelangt und der auch
beim Eindringen in den Körper einen Resonanzeffekt bei inneren
Organen erzeugt. Untersuchungen haben ergeben, dass die vom Infraschall
ausgelösten Schwingungen zu Veränderungen von
Gehirnströmen und biochemischen Prozessen führen, die
Krankheitssymptome und allgemeines Unwohlsein oder Unruhe erzeugen
können.“
Bei seiner Aussage stützt er sich auf
eigene Forschungen sowie auf aktuelle Forschungsergebnisse in den USA,
Australien und Europa sowie auf Verlautbarungen des Bundesumweltamts
und des Robert-Koch-Instituts, Berlin. Als wesentliche
Ausprägung der festgestellten Gesundheitsstörungen
wurden „Schlafstörungen,
Konzentrationsstörungen, Schwindel,
Merkfähigkeitsstörungen, erhöhter Blutdruck
und Herz-Kreislaufprobleme“ festgestellt.
Auf die Frage, ob und warum Politiker und Beamte
in Deutschland - im Gegensatz zur Situation in
anderen Ländern - bei ihrer Mitwirkung zur
Festlegung von Sicherheitsabständen durch von
Windrädern zweifelsfrei verursachten Infraschallgefahren
(noch) ignorieren, antwortete Lauffer:
„Derzeit
ignorieren sie
zumindest solche Thesen und die damit erhobenen Forderungen.
Für ihre
Abstandsfestlegungen stützen sie sich seit Jahren auf die
Technische Anleitung
(TA) Lärm, die bei der Bestimmung von Belastungen nur mit den
hörbaren
Geräuschquellen arbeitet. Der Infraschall von
Windrädern liegt aber im
tieffrequenten, vom normalen Mensch nicht mehr hörbaren
Bereich. Daraus wird
von Behörden ganz einfach auf eine Nichtgefährdung
der Anwohner geschlossen.
Dies ist aber, wie medizinische Forschungen zeigen, eine nicht mehr
tolerierbare Auffassung. Auch wenn der Schall unter der
Wahrnehmungsschwelle liegt,
werden im Körper Resonanzreaktionen ausgelöst, die je
nach der gesundheitlichen
Konstitution einer Person ganz unterschiedlich ausfallen
können. Ältere oder
kranke Menschen und auch Schwangere werden nach unserer Kenntnis
stärker
belastet als junge Menschen, die sich nicht dauernd in
Windparknähe aufhalten.
Bei dem Infraschall ist aber gerade die Dauerbelastung am
gefährlichsten. Über
einen längeren Belastungszeitraum ist mit eigendynamischen
Resonanzreaktionen
zu rechnen, die der Gesundheit und dem Wohlbefinden ernsthaft schaden
können.“
Parallel zu den neuesten Forschungsergebnissen
kommen Wissenschaftler immer öfter zu der Feststellung,
„…dass der Staat bei nachweisbarer
Vernachlässigung seiner Schutzpflicht im Bereich der
Windkraftgenehmigungen mit Schadensersatzklagen betroffener
Bürger rechnen“ müsse.
Die sich hieraus ergebende Frage, warum staatliche
Organe dann überhaupt das Risiko einer Verharmlosung
eingingen, beantwortet Lauffer wie folgt: „Hierfür
gibt es wahrscheinlich eine einfache Erklärung: Wenn sich die
Schädigungsannahmen bestätigen, könnte eine
Lawine von Schadensersatzansprüchen entstehen, und es
müssten dann auch alle zu nah an Wohngebieten errichteten
Windräder abgebaut oder außer Betrieb genommen
werden. Zudem würde es für die Windenergiebranche
Rückschläge bei den Planungen eines massiven
Binnenwindkraftausbaus geben. Wenn ein Mindestabstand von 2,5
Kilometern oder mehr festgesetzt werden muss, verringert sich die Zahl
der potenziellen Standorte erheblich. Für die Höhen
im Hotzenwald könnten dann wahrscheinlich gar keine Anlagen
mehr geplant werden.“
Im
Klartext: Aufgrund neuester
medizinischer Forschungsergebnisse müßten die in
Deutschland von Bundesland zu Bundesland uneinheitlich festgelegten
Sicherheitsabstände - wie in den meisten
führenden Industrienationen bei Windrad-Betrieb
- zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken und im Interesse der
im Umfeld von Windindustrieanlagen lebenden Bevölkerung
deutlich erhöht werden.
In
krassem Widerspruch hierzu wurden in den letzten Jahren die
Sicherheitsabstände noch weiter verkürzt,
obwohl die Windindustrieanlagen - bei Wegfall der
früher vielerorts bestehenden
Windrad-Höhenbegrenzungen - immer
höher wurden, was dazu geführt hat, daß der
Wirkungskreis bzw. die Reichweite der durch atmosphärische
Einflüsse (Wind u.a.) verbreiteten und vom Windrad-Betrieb
verursachten Schad-Immissionen zu Lasten der Bevölkerung immer
größer wurden.
Aus Sicht der betroffenen Bürger ist
diese Entwicklung besonders negativ in den von rot-grün (NRW,
Rheinland-Pfalz) bzw. grün-rot (BW) geführten
Ländern oder dort, wo in Kürze Landtagswahlen
(Bayern) stattfinden.
In diesen Ländern wurden von den
Landesregierungen kurz nach ihren Wahlsiegen neue Windkraft-Erlasse in
Kraft gesetzt, die den noch stärker forcierten
Windkraft-Ausbau zum Ziel haben mit der jetzt schon feststellbaren
Folge, daß…
- …die Mindest- /
Sicherheitsabstände - im Vergleich zu
früher günstigeren (weil größeren)
Abstand-Regelungen und bei kleineren Windrädern
- zum Nachteil der Bürger noch einmal deutlich
reduziert wurden, zu einer noch stärkeren
Windkraft-Verdichtung und zu einem noch stärkeren
Heranrücken an die Wohnbevölkerung führend
mit allen Nachteilen bezüglich Gesundheitsrisiken,
Wertminderung von Grundstücken, Nachteile für Umwelt
und Natur, insbesondere die Tierwelt / Vogelschutz betreffend
u.a….
- …sich die Anzahl der installierten
Windräder in nicht allzu ferner Zeit
- falls keine Kehrtwendung durch die Politik kommt
- von
bundesweit jetzt 22000 auf ca. 30000 - 40000 erhöhen wird,
ohne - und diese Erkenntnis wird
für die Windkraft-Enthusiasten bitter sein
- daß es zu einer entscheidenden Verbesserung
hinsichtlich Versorgungssicherheit (Wind weht nun mal unstetig und kann
wochenlang ausfallen; Windstrom-Volumen bleibt unplanbar) oder
Klimaschutz kommen wird
- …die
jetzt schon jährlich Milliarden betragende und für 20
Jahre garantierten EEG-Subventionen für Einspeiser zu Lasten
aller Stromverbraucher - die diese Subventionen
über höhere Stromrechnungen bezahlen
müssen - weiter stark zunehmen
und
- zu einer noch
stärkeren jährlichen Energieverteuerung
führend, obwohl doch der Wind
„umsonst“ weht und die Sonne
„umsonst“ scheint…
Auch in Baden-Württemberg
schlägt sich - wie im übrigen
Bundesgebiet - die Forcierung des dem
grün-roten Zeitgeist folgenden Windkraft-Ausbaus nieder, wobei
die Nachteile des Ausbaus in vergleichsweise windärmeren
Binnenländern wie BW sich deutlich negativer bemerkbar machen,
vor allem dann, wenn Windräder am Willen der
Bevölkerung vorbei an dauerhaft nicht wirtschaftlich zu
betreibenden Standorten - wie in Ingersheim oder
ggfs in Löwenstein - und viel zu nah an
der Bevölkerung plaziert werden…
Zu hoffen
bleibt, daß der durch Windkraft-Einflüsse
„gebeutelten“ Bevölkerung die schlimmsten
Exzesse des auch vor behördlichen Amtsstuben nicht Halt
machenden „Windwahns“ doch noch erspart bleiben und
es in Ingersheim oder Löwenstein bzw. andernorts n i
c h t zum Bau weiterer, vergleichsweise unrentabler,
irreparabel landschaftsverschandelnder und überwiegend nur zu
Nachteilen für die Bürger führenden
Windpark-Fehlinvestitionen kommt….
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
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