Windräder
und Schäden
Abendzeitung (AZ) Nürnberg: „Rotorblatt eines
Windrads bricht ab" Im
unterfränkischen Landkreis Haßberge flog Rotorblatt
hunderte Meter durch die Luft…
Meldungen
über havarierte Windkraftanlagen häufen sich in der
letzten Zeit - Viele Windräder sind doch
nicht so „sturmerprobt“, wie von den
Windrad-Betreibern erhofft…
Empfehlung
an die Ingersheimer Windrad-Bauer: Genaues Studium der
SWR4-Wettervorhersage und s o f o r t i g e ( v o r
ü b e r g e h e n d e ) E i n s t e l l u n g der
sich immer mehr in die Höhe schraubenden Bauarbeiten bzw. E v
a k u i e r u n g des Standorts, falls (auch kleinste)
Windböen oder gar Frühlingsstürme
vorhergesagt werden…
(
wm
/ 290112 ) - Wie in unseren homepage-Beiträgen in der letzten
Zeit mehrfach
berichtet, häufen
sich in der
letzten
Zeit die Meldungen über h
a v a r i e r t
e Windräder,
die dem Druck von
Winterstürmen bzw.
Orkanböen,
die in den letzten Monaten übers Land gefegt sind, nicht „Stand
gehalten“ haben
und die -
nachdem Rotorblätter teilweise
„wie Streichhölzer“ abgeknickt waren -
im
übrigen Land zum Teil erhebliche Schneisen der
Verwüstung verursacht haben
(siehe auch Beiträge vom 17.2. /
20.1.
/ 14.1.2012).
Die
Ursachenforschung, ob es sich im Einzelfall um
fehlerhafte Konstruktionen, Baumängel,
Materialermüdungen, menschliches
Versagen beim Bau u.ä. handelte, ist in vollem Gange,
ebenfalls die Klärung, ob
Versicherungsschutz zur Regulierung der Schäden besteht, wobei
die Presse in
dem einen oder anderen Fall von
Schadenssummen von 100 000 € und höher
- allein die Schäden an den
Rotorblättern und an der Steuerungsanlage im
Windrad-Gehäuse
betreffend - berichtete.
Aufhorchen
läßt auch, daß die S c h a d e n s -
S t a n d o r t
e der
havarierten Windräder sich
nicht nur - wie eigentlich zu erwarten
gewesen wäre - im um durchschnittlich 2 - 3 Mal
windstärkeren
Norden + Osten Deutschlands befinden, sondern auch
im eher
vergleichsweise w i
n d ä r m e r e n Binnenland
- wie
z.B. in NRW oder in Bayern
/ Franken - liegen.
Daraus
ist e
i n e r s e i t s abzuleiten,
daß es
im Durchschnitt a
l l e r 365 Tage
eines Wind-Geschäftsjahres im
gegenüber dem Norden + Osten deutlich windärmeren
südlichen Binnenland wie Baden-Württemberg
zu Lasten vieler Geld-Anleger zu Windrad-Fehlinvestitionen
in erheblichem Umfang gekommen ist, weil das dort
jahresdurchschnittlich
vorhandene Windaufkommen viel zu gering ist, um einen dauerhaft
wirtschaftlichen Windkraft-Geschäftsbetrieb zu
gewährleisten…
Wie bekannt, wäre hierzu am Windrad-Standort
- von
unabhängigen
Sachverständigen wie z.B. dem TÜV SÜD in
objektiven, auf Basis repräsentativer
Windmessungen erstellten Gutachten bestätigt
- mindestens
ein Windaufkommen in
der Höhe nötig, das über
die 3 6 5 Tage
eines Windkraft-Geschäftsjahrs zu einer
jahresdurchschnittlichen
Windgeschwindigkeit
von m i n d e s t e
n s 5,8 m / Sek
- 6,1
m / Sek
führt,
einem W
e r t
jedoch, der an vielen
Windkraft-Standorten im vergleichsweise
windarmen Baden-Württemberg - selbst
an ab 600 m über Meereshöhe und höher
gelegenen und vermeintlich windstärkeren
Standorten in…
·
…Hohenlohe
·
…auf
den Höhenrücken des Nordschwarzwalds
·
…auf
den Höhenrücken des Südschwarzwalds
·
…oder
auf der Schwäbischen Alb
(und erst recht in Ingersheim) u t
o p i s c h ist und
jahresdurchschnittlich bisher in den allermeisten Fällen n i c h t erreicht wurde, wie viele Ist-Ergebnisse nur
noch vor sich hin dümpelnder Windräder nach Abschluß des i.d.R. zum 31.12.
endenden Windrad-Geschäftsjahres anhand der Windrad-Jahresabschlüsse zeigen…
Gleichwohl
kommen durch orkanartige Windböen verursachte Windrad-Havarien in letzter Zeit
vermehrt auch im vergleichsweise windärmeren Binnenland vor, wie Berichte der
Lokalpresse an Windkraft-Standorten belegen.
Dies
ist im wesentlichen darauf zurückzuführen, daß als die Windrad-Havarie
auslösende Ursache n i c h t die
jahresdurchschnittliche, im Jahresdurchschnitt aller 365 Windkraft-Tage eines
Jahres viel zu niedrige Windgeschwindigkeit in Frage kommt, sondern ausschließlich die t a t s ä c h l i c h e Windgeschwindigkeit just in dem Z e i t p u n k t und an dem O r t, w
o sich die s t ä r k s t e Kraft des Windorkans in der h ö c h s t e n Windgeschwindigkeit e n t l ä d t.
Dies kann auch im ansonsten e h e r windstillen Binnenland (auch am nur 298 m über
Meereshöhe und daher eher „windgeschützt“ liegenden Windrad-Standort in
Ingersheim…) sein, denn: Liegt dieser Ort des
„Entladens“ - zufällig
- an einem Windkraft-Standort im
ansonsten relativ windarmen Binnenland, so ist allein d i e s
e s Ereignis ursächlich für die
Windrad-Havarie…
…Die Auswüchse des im Januar 2007 über das ansonsten
windärmere Baden-Württemberg und im restlichen Mitteleuropa bei W
i n d s t ä r k e 1 1 mit S p
i t z e n-Windgeschwindigkeiten von bis zu 2 2 5 km
/ h (!!) übers Land brausenden Orkans
„Kyrill“ belegen, daß auch künftig das windärmere Binnenland n i c h
t vor derartigen, zu
Windrad-Havarien führenden Szenarien verschont bleiben wird, insbesondere, wenn
man sich vergegenwärtigt, daß nach den Planungen der grün-rot geführten
BW-Landesregierung die Windrad-Dichte in BW deutlich zunehmen wird, wenn neben
den bereits installierten rd. 380 Windindustrieanlagen innerhalb des
5-Jahreszeitraums der Legislaturperiode 2011 - 2015 noch weitere 750 neue
Windkraftanlagen tatsächlich hinzu kommen sollen …
Wie
die Abendzeitung (AZ) Nürnberg in ihrer Ausgabe vom 23.1.2012 berichtete, flog das zerborstene Rotorblatt eines fast
100 m hohen - gegenüber dem 180 m hohen Ingersheimer
Windrad jedoch deutlich niedrigeren - Windrads im unterfränkischen Landkreis Haßberge
„hunderte Meter durch die Luft“. Und weiter: „Wie die
Polizei mitteilte, wurde von den umherfliegenden Teilen niemand verletzt. Sie
seien in einem Umkreis von bis zu 200 Metern rund um die Windkraftanlage
gefunden worden. Das kaputte Windrad war Streifenpolizisten aufgefallen.“
Gemäß
AZ / dpa vermutet der Windanlagen-Betreiber, „…daß heftiger Wind den Schaden
verursacht haben muß…“. Nach Vermutungen des Geschäftsführers habe
möglicherweise „…eine überraschend starke Windböe das Rotorblatt abgeknickt…“,
so die AZ / dpa.
Der
geneigte Beobachter registriert erstaunt, daß offensichtlich selbst
vergleichbar kleinere, im eher windschwachen Binnenland stehende
Windkraftanlagen - das hier beschädigte Windrad ist lediglich
knapp 100 m hoch - der Kraft einer Windböe nicht Stand hält…
Klar ist, daß auf eine
Windkraftanlage - unter sonst gleichen Bedingungen - umso
stärkere Kräfte eines sich kurzfristig an diesem Ort „mit aller Gewalt“ entladenden
Windsturms einwirken, je höher und voluminöser die Windindustrieanlage ist und
je mehr sie - aufgrund ihres Volumens - Angriffsflächen
für Windböen liefert…
Vor
diesem Hintergrund und bezogen auf den Windkraft-Standort Ingersheim erhebt sich
die Frage, ob und inwieweit das jetzt im Bau befindliche, 180 m hohe Windrad E
82 Enercon den Kräften Stand hält, die sich bei den Orkanen „Kyrill“, „Andrea“
oder „Ulli“ entladen haben…
Zu
hoffen bleibt, daß während der Montage der Windkraftanlage in Ingersheim keine
größeren Windböen anfallen, denn dann wäre vermutlich der dort zur Montage
aufgestellte, jetzt bereits 108 m hohe und noch höher werdende Baukran
derartigen Schwingungen ausgesetzt, von denen zu befürchten wäre, daß das
Baukran-Gerüst diesen Kräften nicht standhält…
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
WDR-Wetterdienst warnt vor Sturm über
NRW:
„W i n d k r a f t r ä d e r
a b g e k n i c k t…“
Vorläufige
Schadensbilanz in Wuppertal, Remscheid, Solingen: 25 Einsätze
von Polizei und Feuerwehr, abgeknickte Bäume, eingefallene
Baugerüste u.a.; für
W i n d k r a f t p a r k Altenbeken (NRW) gab es
ebenfalls keinen
Schutz:
A b g e b r o c h e n e
R o t o r e n
f l ü g e l…
Bald
kommt auch im Landkreis Ludwigsburg der Frühling und
‘s
Wetter wird
hoffentlich bald besser, d.h. windrad-günstiger (ohne
Windböen u.ä.), damit a n
g e b l i c h 1400 künftig mit W i n d s t
r o m zu
versorgende Ingersheimer
Haushalte zu j e d e r Tages- und Nachtzeit
o h n e
Kerzenlicht „backen und kochen / TV-sehen /
Wäsche waschen / die Elektro-Heizung anschalten / oder nachts
Zeitung lesen
können u.a.“…
- vorausgesetzt, auf
Ingersheimer Gemarkung
weht der Wind a u s r e i c h e n d und
es herrscht
k e i n e W i n d f l a u t e
- …
(wm /
220112) - Aus aktuellem Anlass und ergänzend zu unseren
homepage-Beiträgen vom 14.1.2012
und 20.1.2012 bringen
wir - nachdem die von den
bundesweit Anfang Januar
2012 übers Land ziehenden orkanartigen Sturmböen
·
„Ulli“ und
·
„Andrea“
verursachte
Schadensbilanz in Millionenhöhe einigermaßen
verifizierbar ist - einen
Beitrag des regionalen WDR-Wetterdiensts für
Nordrhein-Westfalen (NRW) vom 8. /
9.12.2011. Darin heißt es einleitend:
„In
der Nacht zu Freitag (9.12.11)
zieht erneut ein Sturmtief über NRW hinweg. Neben Regen werden
vielerorts
wieder orkanartige Böen erwartet. Diese hatten schon in den
vergangenen Tagen
für a b g e b r o c h e n e W i n d k r a
f t r ä d e r, umgestürzte Bäume
und abgedeckte Dächer gesorgt.“
Weiter
heißt es: „In der Nacht
zu Freitag (9.12.11)
wird es wieder ungemütlich in NRW, ein neues Sturmtief zieht
vom Westen her
übers Land. Es bringt viel Regen mit sich, es kann ordentlich
schütten",
kündigte der Wetterdienst Meteomedia an. Vor allem aber seien
wieder o r k a n a
r t i g e B
ö e n zu
erwarten. Im Flachland sind schwere Sturmböen bis 90
Stundenkilometer
möglich, auf den Gipfeln sogar um 100 Stundenkilometer. Das
entspricht W i n d
s t ä r k e 10.”
Man
benötigt keine großen hellseherischen
Fähigkeiten, um - auch bestätigt
durch mittelfristige, wissenschaftlich gestützte Vorhersagen
von
Meteorologen - prognostizieren zu
können, daß die sicherlich
auch in Zukunft - vor
allem im Herbst und Winter
- eintretenden
wetterbedingten Extremsituationen - insbesondere starke W i n d b ö e
n und O r k a n e -
zu
weiteren S c h a d
e n s f ä l l e n bei
W i
n d p a r k s führen
werden, vor
allem dann, wenn die I n t e n s i t ä t der sich mit brachialer
Gewalt entladenden Herbst-,
Winter- und Frühlingsstürme d o r t und a
n d e m O
r t am s t
ä r
k s t e n ist,
wo W
i n d k r a f t - S t a n d
o r t e sind;
weitere, jährliche Windrad-Schadensfälle
in Millionenhöhe sind daher jetzt schon vorprogrammiert,
insbesondere auch
wegen des weiter erfolgenden Zubaus mit Windrädern…
Die
während wetterbedingter Extremsituationen vor
allem im Herbst, Winter und Frühling jetzt schon
gehäuft und künftig noch
stärker zutage tretenden Windrad-Havarien werfen vor allem
hinsichtlich der S t a b
i l i t ä t der
W i n d
k r a f t a n l a g e n mehrere
Fragen auf, denn die Konstrukteure der
Windrad-Hersteller stehen
vor einem D i l e m
m a / Z i e l k o n
f l i k t:
Vor
allem in vergleichsweise windarmen Binnenland ist das
jahresdurchschnittliche
Windaufkommen nach allen seriösen Statistiken um ca. 2 - 3 Mal - und in Ingersheim noch - geringer als an
den klassischen
Windkraft-Standorten im Norden und Osten Deutschlands.
Um
einen dauerhaft w
i r t s c h a f t l i c h e n W i n d
r a d - G e s c h ä f t s b e t r i e b betreiben zu
können, muß jedoch - belegt durch alle
seriös geführten Windstrom-Statistiken und
gemäß
objektiv durchgeführten Untersuchungen von
unabhängigen Sachverständigen des
TÜV SÜD - das
j a h r e s d u r c h
s c h n i t t l i c h (d.h.
im Durchschnitt aller 365 Tage
eines Jahres) am Windkraft-Standort
v o r
h a n d e n e W i n
d a u f k o m m e n so
groß sein, daß d o r t in
100 m - 150 m Höhe eine
j a h r
e s d u r c h s c h n i t t l i c h e
W
i n d g e s c h w i n d i g k e i t von
m i n d
e s t e n s (!!) 5,8 m / Sek - 6,1 m / Sek dauerhaft (!!)
erreicht
bzw. überschritten
wird.
Bei
einem gegebenen und am Windkraft-Standort vorhandenen Windaufkommen
wird die
durch das Windaufkommen erzielbare Windstrom-Ausbeute
jedoch - unter sonst gleichen
Umständen - g e r i
n g e r, je s
c h w e r e r die
Anlage, insbesondere je s
c h w e r e r die
durch den Wind in Gang zu setzenden R
o t o r b l ä t t e r sind.
Anders herum: Um die Wirtschaftlichkeitsschwelle gerade im
eher windärmeren Binnenland
zu erreichen und im Interesse einer diesbezüglich
möglichst ausreichenden
Windstrom-Ausbeute müßte die Anlage
- insbesondere
die Rotorblätter - möglichst
„leicht“ konstruiert bzw. gebaut sein, damit die
Wirkung des Windaufkommens
auf die Windstrom-Erzeugung nicht schon beim
„In-Gang-Setzen“ und
„In-Betrieb-Halten“ der ggfs zu schweren
Rotorflügel übermäßig stark
verpufft,
wodurch das zu erzeugende Windstrom-Volumen entsprechend
geschmälert würde…,
d.h., im Interesse einer ausreichenden bis guten Windstrom-Ausbeute
bzw. zum
Erreichen der Wirtschaftlichkeit müßte die
Windkraftanlage - unter
sonst gleichen Umständen
- möglichst
„leicht“ gebaut sein…
Eine „zu
leichte“ Leicht-Bauweise würde jedoch bei
geschilderten
Wetter-Extremsituationen - und
angesichts
der im windarmen Binnenland zwangsweise immer höher werdenden
Anlagen - verstärkt
zu Windrad-Havarien -
wie
beschrieben - führen…
Daher erfordern
Sicherheitsbestimmungen eine bestimmte
Mindest-Statik und - damit verbunden -
ein
Mindest-
Gewicht der Anlage, damit - zumindest
auf dem Papier - gewährleistet
ist, daß die Windkraftanlage den
Betreibern schon „beim ersten
stärkeren
Windchen nicht sofort um die Ohren fliegt…“.
Je
stabiler, d.h. je schwerer die Windrad-Konstruktion jedoch ist, umso
geringer
dürfte die Windstrom-Erzeugung ausfallen, wobei diese
Überlegungen besonders an
eher windschwachen Standorten von Bedeutung sind, denn dort -
insbesondere in Baden-Württemberg -
werden in den allermeisten
Fällen, d.h. zu ca. 90 % - 95 %
aller
installierten Windindustrieanlagen
- die
oben genannte
Wirtschaftlichkeitsschwelle nicht erreicht bzw. deutlich
unterschritten, wie
jährlich nach Abschluß des Geschäftsjahres
aus den Jahresabschlüssen der
Windkraftanlagen und den Kommentaren der Betreiber
ersichtlich…
Im
Klartext:
Je schwerer und stabiler
- vor
allem im eher windarmen Binnenland, wie z.B. in Ingersheim -
die jetzt
180 m hohen und künftig bis zu 230 m oder noch höher
werdenden Windkraft-Monster
werden, umso kleiner wird die Wahrscheinlichkeit, daß an
diesen windarmen
Standorten ein dauerhaft
wirtschaftlicher Windkraft-Geschäftsbetrieb
möglich ist…
a
Ob
vor dem Hintergrund der in diesem Jahr und in der Vergangenheit zu
verzeichnenden
Windrad-Havarien eine derartige Havarie am Windkraft-Standort
Ingersheim
ausgeschlossen ist, bleibt abzuwarten, falls die Anlage nach
Abschluß des
Rechtsweges auch künftig in Betrieb bleibt…
Den
in diesem Zusammenhang üblichen Beschwichtigungsversuchen der
·
Genehmigungsbehörden
·
Windrad-Hersteller oder
·
Gutachter u.a.
jedenfalls
ist kein allzu großes Gewicht beizumessen bzw. kann nur mit
allergrößter
Vorsicht begegnet werden, da sie aufgrund ihrer Tätigkeit und
ihrer zuvor
getroffenen Unbedenklichkeits-Aussagen allesamt befangen sind;
…so haben die
genannten Beteiligten sicherlich auch vor allen bisher eingetretenen
Windrad-Havarien ihre Unbedenklichkeit bzgl des Eintritts derartiger
Ereignisse
beschworen…, … mit welchem
Ergebnis…sieht man heute aus den bisher vorliegenden
und weiter ansteigenden Windrad-Schadens-Statistiken….
b
Ob
das Ingersheimer Windrad - falls es Bestand hat -
auch
künftig den Sturm-Kräften von der Dimension des am
18.1. / 19.1.2007 über
Baden-Württemberg und Mitteleuropa hinweg brausenden und eine
Schneise der
Verwüstung schlagenden Orkans „K y r i l
l“ Stand hält, ist zumindest in Frage
zu stellen…, …wenn man die in Wikipedia
enthaltene Charakteristik liest:
„…Kyrill ist der Name des Orkans, der am 18./19. Januar
2007
das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas
beeinträchtigte und in Böen Windgeschwindigkeiten bis zu
225 km/h erreichte. Er forderte 47 Todesopfer und
führte zu
erheblichen Sachschäden, zur vorzeitigen Schließung
von Kindergärten, Schulen,
Universitäten, Behörden und Betrieben sowie zu
erheblichen Beeinträchtigungen
im Energie- und Verkehrssektor. Über eine Million Menschen
waren an diesem
Donnerstag zeitweilig ohne Strom, es mussten Flüge gestrichen,
Fährverbindungen
eingestellt, Straßen gesperrt und der Bahnverkehr in einigen
Teilen Mitteleuropas nahezu vollständig
eingestellt werden, so dass zehntausende Reisende
betroffen waren…“
Vor dem
Hintergrund der aufgrund von Windrad-Havarien
möglicherweise eintretenden Sach-und
Personenschäden bleibt im Interesse aller
künftig möglicherweise
Geschädigten - aber auch im Interesse der
Ingersheimer
Windanlagen-Betreiber selbst - zu hoffen, daß
ausreichender
Versicherungsschutz zur möglicherweise notwendig werdenden
Schadens-Regulierung
besteht, nachdem davon auszugehen ist,
-
…daß
das von den Kapitalanlegern
eingesammelte Eigenkapital zur Finanzierung der Investition eingesetzt -
und
daher - wohl
restlos
verbraucht ist
und
-
…auch
angesichts der von Beginn an
bestehenden Unwirtschaftlichkeit der Ingersheimer Windindustrieanlage
davon
auszugehen ist, daß
angesichts der
künftig jährlich zu erwartenden, das Eigenkapital
aufzehrende Betriebsverluste darüber
hinausgehend keine Erträge / Einnahmen erzielt werden, um
davon einen während
des Windrad-Geschäftsbetriebs eintretenden Sach- und / oder
Personenschaden in
ausreichendem Umfang regulieren zu können…

Die
Warnung des
WDR-Wetterdiensts, man möge sich
nicht im Freien aufhalten
und insbesondere sollten Wälder
(wichtig,
nachdem die Landesregierung Baden-Württemberg immer
stärker den Wald als
Standort für Windparks favorisiert..) gemieden
werden, da u.a. „…abgebrochene
Windräder…“ zusätzliches Gefahrenpotential
für „Leib und Leben“ von Mensch und
Tier darstellten, bekommt vor dem Hintergrund der vor allem in
Baden-Württemberg
von der grün-roten BW-Landesregierung hinsichtlich des jetzt
in den Wettervorhersagen
immer öfters genannten Warn-Hinweises „abgebrochene
Windräder“ eine stärkere
Bedeutung, wenn man sich die von der grün-rot
geführten BW-Landesregierung angestrebten
Pläne zum weiteren Ausbau der Windkraft „im
Ländle“ vergegenwärtigt,…
·
…wonach
innerhalb des
5-Jahreszeitraums der Legislaturperiode 2011 - 2015 rd. 150 neue -
bis
2015: insgesamt rd. 750 neue - Windindustrieanlagen
installiert werden sollen
·
…und
als mögliche
Windkraft-Standorte ausdrücklich auch der W
a l d freigegeben
werden soll, nachdem diesbezüglich
bisher noch von der alten BW-Landesregierung Tabuzonen gegolten haben,
in denen
qm-große Abholzungen ganzer Wälder zu Gunsten von
Windparks bisher „tabu“
waren…
Abschließend
bleibt zu hoffen, daß sich der gesunde Menschenverstand
schließlich doch noch
irgendwann durchsetzt, damit die schlimmsten Windkraft-Exzesse meist
ideologisierter und nicht der Bevölkerung, sondern
Parteiprogrammen +
Resolutionen sich verpflichtet fühlenden
Schreibtisch-Funktionären,
Polit-Beamten u.a. letztlich doch noch an der Bevölkerung
vorübergehen…
Dipl.-Kfm.
Walter Müller / Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“
|