Landschaftsschutz
K ä s b e r g-Fest der
Weingärtner-Genossenschaft Mundelsheim
am 4. + 5.5.2012 !
Wird
der Ausblick über der b u n d e
s w e i t bekannten Mundelsheimer
N e c k a r s c h l e i f e inmitten der Mundelsheimer
Weinberg-Steillagen
künftig durch den Blick auf den I n g e r
s h e i m e r W i n d p a r k g e t r ü b
t ?
Ausmaß
der Ingersheimer Windrad-Landschaftsverschandelung erstmals
für
viele aus
n a h und f e
r n gekommene Besucher des
W e i
n f e s t s der
Felsengartenkellerei Besigheim in Hessigheim
am 1.
Mai 2012 ersichtlich
Die hochbetagte und in
Vorjahren außer Betrieb gesetzte „Berta
Epple“ der
weißen
Neckar-Käpt‘n-Personen-Schifffahrts-Flotte
würde angesichts der
Ingersheimer Windindustrieanlage am Fuße der B e s
i g h e i m e r F e l s e n g ä r t e n
„auf Grund laufen“, falls sie
diesen L a n d s c h a f t s-F r e v e l in der
Jahrhunderte alten Wein- und
Obstbau-Kulturlandschaft noch miterlebt hätte…
(wm
/
030512) - Die wöchentlich erscheinende RUNDSCHAU beschreibt in
ihrer Sonderveröffentlichung
vom 3.5.2012 das
am 4.+5.5.2012 in den besten
Mundelsheimer Weinberg-S t e i l l a g e n hoch
oben im K
ä s b e r g mit
p h
a n t a s t i s c h e m Ausblick
auf die M u n d e l s h e i m e r N
e c k a r s c h l e i f e - das
Motiv steht (quasi als Mundelsheimer Markenzeichen und
Alleinstellungsmerkmal) in
allen württembergischen Heimat- und Weinkalendern neben den
Besigheimer /
Hessigheimer Felsengärten immer mit an erster Stelle -
stattfindende K
ä s b e r g f e s t unter
der
Schlagzeile: „Längste Tafel im Neckartal“;
die Veranstalter wollen mit einem
„atemberaubenden Lichtermeer“ - inmitten der terrassierten
Weinberge und
dort, wo auch die Württembergische Hofkammer des Herzogs von
Württemberg ihre
besten Lagen bewirtschaftet - ein besonderes Ambiente
schaffen. Weitere
Lokalzeitungen brachten ebenfalls Vorschau-Berichte.
Auch
die bereits am 1.5.2012 abgehaltenen und alljährlich
stattfindenden Weinfeste
·
in der
Strombergkellerei
Bönnigheim
·
in der
Felsengartenkellerei
Besigheim am Fuße der Felsengärten in Hessigheim
·
das
Oldtimer-Traktorenfest der
Veteranenfreunde Ottmarsheim
·
das
Walheimer Blüten-Fest in der Obstanlage
auf der Reuth
·
das
Erligheimer Kirschblütenfest
sowie
weitere traditionell schon Jahrzehnte lang stattfindende Wein- und
Blütenfeste
·
entlang von Neckar, Enz und
Metter
·
sowie
im Stromberg, Heuchelberg,
Zabergäu u.a.
haben
bei bestem Wetter wiederum Tausende Besucher angelockt, die sich in der
herrlichen Natur erholten und bei „Speis‘ und
Trank“ ihre Gaumen verwöhnen
ließen.
Dumm
nur, daß die „E r h o l u
n g p u r“
bei den genannten und weiteren Festen in der Region bald
s t a r k beeinträchtigt
werden könnte, und zwar
dann, wenn über die jetzt von der grün-roten
baden-württembergischen
Landesregierung eingebrachte Ä n d e r u n g der
Landesplanungsgesetze der Weg frei
gemacht werden soll für eine
- entgegen
allen Beteuerungen der grün-roten
Landespolitiker, ihrer Helfershelfer und Fußtruppen in den
ideologisierten Leitungsebenen
von BUND und NABU u.a. - f
l ä c
h e n d e c k e n d e Windkraft-V e r s p a r g e l u n g auch an l
a n d s c h a f t s s e n s i b l e n Stellen
in ganz Baden-Württemberg und die F
e s t l e s-B e s u c h e r z.B.
·
im
Mundelsheimer Käsberg
·
in den
Hessigheimer Felsengärten
oder
·
bei der
Bönnigheimer
Strombergkellerei u.a.
de facto g
e z w u n g e n werden,
ihren Blick an l a
n d s c h a f t s s e n s i b l e r Stelle
·
vom Mundelsheimer Käsberg a n s t a t t
auf die Neckarschleife oder
·
von den
Besigheimer /
Hessigheimer Felsengärten
a n s t a t t
auf das Neckartal oder
·
von
Bord des Neckar-Käpt’n ab
Besigheim flußaufwärts a
n s t a t t auf den
Neckarhäldenwald bzw. auf die
Felsengärten oder
·
von der
Strombergkellerei
aus a n s t a t t auf Stromberg,
Michaelskirche / Cleebronn
u.a.
auf ein entweder angesichts
permanenter Windflaute nur t
r o s t l o
s vor sich hin
dümpelndes oder sich
notorisch untertourig drehendes W
i n d-M
o n s t e r zu
richten,
das Jahr für Jahr im relativ
windschwachen Binnenland im Zeitraum seines Bestehens
·
nie aus den „roten
Zahlen“ kommen wird
·
zu einem Kapitalverzehr
führende Betriebsverluste anhäuft
·
für zusätzliche
Strompreis-Steigerungen zu Lasten aller Stromverbraucher
sorgt und
·
dessen jämmerliche
Windstrom-Ausbeute irgendwo im bundesdeutschen
Stromnetz-Nirwana versickert oder (wegen Strom-Überangebot
bzw. mangels
Strom-Nachfrage) ins Ausland verschenkt werden muß,
jedoch - e n t
g e g e n den
Beteuerungen der
Märchenerzähler aus dem Kreis der Wind-Apostel oder
der Windkraft-Lobby - n i e
in die
Energie-Versorgung der Haushalte an
der Standort-Gemeinde gelangt…
Die
grün-roten Windkraft-Pläne
sehen vor, daß zu den jetzt bereits in BW installierten ca.
3 8 0 Windindustrieanlagen
im Fünfjahreszeitraum der
Legislaturperiode 2011 - 2015 jährlich bis zu
1 5 0 weitere
zwischen 1 8 0 m und 2
3 0 m hohe
Wind-Spargel -
insgesamt bis zu 750 (!!) neue
Windindustrieanlagen -
hinzukommen; bis zum Jahr 2020 sollen gar bis
zu 1200 (!!) neue W i
n d -
M o n s t e r in
Baden-Württemberg errichtet werden.
Im
Zuge dieses über das Land hereinbrechenden W i n d
w a h n-H y p e s ist
damit zu
rechnen, daß
auch „das f
l a c h e L a n
d“, so auch der Landkreis
Ludwigsburg - obwohl wegen r e l a t i v e r
W i n d a r m u t für
Windstrom-Erzeugung nach Meinung a
l l e r unabhängigen,
o b j e
k t i v
u r t e i l e n d e n und n i
c h t aus dem
Umfeld der Windkraft-Lobby
stammenden E n e r
g i e-
F a c h l e u t
e n gänzlich
u n g e
e i g n e t - von
der weiteren Windrad-Verspargelung n
i c
h t
verschont bleibt,
denn nach den
Windrad-Aposteln der Ingersheimer Wind-Genossen ist mit dem Bau der 180
m hohen
Enercon E 82 nun „die erste Bresche geschlagen“ und
der Ingersheimer
Bürgermeister forciert nun auch öffentlich und
ungeschminkt - vor
allem unter dem Beifall von SPD, Grüne (jeweils belegt durch
Kreis-Parteitagsbeschlüsse und Äußerungen
von Funktionsträgern) und Linke (belegt
durch Leserbrief-Kommentare von Funktionären)
- seine Windkraft-Pläne durch
entsprechende F
o r t s c h r e i b u n g des
Ingersheimer
Flächennutzungsplans im Gewann
„Kallenberg“, „Salen“ u.a.,
obwohl eine
Fortschreibung im Interesse der Ingersheimer Bürger gar nicht
notwendig wäre,
weil das bereits vorhandene - und nach bei der
Gemeinderatssitzung am
24.4.2012 erteilten Auskunft des Bürgermeisters Bestandsschutz
genießende
- Windvorrang-Gebiet
(das bis zu weitere 3 - 4 Windindustrieanlagen aufnehmen
könnte) die
Intentionen des in Kürze in Kraft tretenden
Landesplanungsgesetzes erfüllt.
Das
windarme, „flache Land“ wird vor allem deshalb von
der Windkraft-Verspargelung
nicht verschont, weil die „Filet-Lagen“
- d.h.
die vermeintlich für
baden-württembergische Verhältnisse als besonders
windstark geltenden
Standorte - bereits durch den
Großteil der jetzt schon
dort
·
auf den
Höhenrücken des Süd- und
Nordschwarzwalds
·
in
Hohenlohe und
·
auf der Schwäbischen Alb
installierten
380 Windindustrieanlagen weitgehend belegt sind und die dort noch
vorhandene
Rest-Flächenkapazität bei weitem n i c h t ausreicht,
um jährlich bis zu weitere 150
Windmühlen aufnehmen zu können.
Im
übrigen regt sich auch dort schon seit längerem
angesichts der enttäuschenden,
von der Windkraft-Lobby - bewußt
- v i e l z
u h o c h prognostizierten
Windstrom-Erträge und
wegen der jetzt im Windrad-Wirkungskreis zu
L a s t
e n der
Bevölkerung immer stärker zutage
tretenden N a c h t e i l e (vgl.
unsere homepage-Rubrik „Nachteile in Ingersheim“)
starker Widerstand, der sich
zunehmend in der Durchführung von Aktionen, Gründung
von Bürgerinitiativen u.a.
artikuliert…

Um
die vor allem Ideologie, Symbolik und grün-roten
Parteiprogrammen und weniger
Wirtschaftlichkeitsüberlegungen oder dem gesunden
Menschenverstand geschuldeten
grün-roten Windkraft-Pläne tatsächlich und
unter allen Umständen durchsetzen zu
können, müssen n o t g e d r u n g e n nun auch Standorte im bisher
als T a b u angesehenen Wald oder in
Landschafts- und
Naturschutzgebieten herhalten.
Was dies für den
Umwelt-, Tier-
und Artenschutz - insbesondere V o g e l
s c h u t z betreffend
- bedeutet, haben wir mehrfach
unter unserer homeapge-Rubrik „Umwelt und
Naturschutz“ ausgeführt.
Zwischenzeitlich
pfeifen es die Spatzen von den Dächern: N
o t w e n d i g e Voraussetzung
für
einen
w i r t s c h a f t l i c h e n Windkraft-Geschäftsbetrieb
ist eine j a h r
e s d u r c h s c h n i t t l i c h (und nicht nur an einigen
besonders
windstarken Tagen) - d.h. im Durchschnitt a
l l e
r 365
Tage eines Kalenderjahrs -
in 100 m Höhe m i n d
e s t e n s zu
erreichende W
i n d g e s c h w
i n d i g k e i t von
6 m / sek !
Nach a
l l e n verfügbaren,
objektiv durch von unabhängigen,
n i c h t der
Windkraft-Lobby
angehörenden Fachleuten / Meteorologen u.a. durch Ist-Messung
(nicht durch
manipulierte, „schön gerechnete“
Hochrechnungen) erhobenen Windmess-Daten des
Deutschen Wetterdiensts (DWD) liegt diese für einen
wirtschaftlichen
Windkraft-Geschäftsbetrieb notwendige Voraussetzung an k e i n e r
einzigen Stelle im Großraum
Stuttgart vor, und auch der von der
BW-Vorgänger-Landesregierung in Auftrag gegebene und von
unabhängigen Gutachtern
des T Ü V
S ü d für
ganz BW erstellte W
i n d a t l a s
weist k e i n e einzige Stelle im G r o ß r a u
m
Stuttgart
- und
erst recht nicht im tiefer
liegenden und noch w i n d ä r m e r e n Landkreis
Ludwigsburg bzw. im nur 298 m über
Meereshöhe liegenden Ingersheim
- aus,
wo diese jahresdurchschnittliche
Windgeschwindigkeit erreicht wird.
Daher sind alle im G
r o ß r a u m S t u t t g a r t geplante
Windindustrieanlagen - noch
vor dem ersten Spatenstich - als gigantische
F e h l-I n v e s t i t i o n anzusehen, von der
vor allem
·
Windkraft-Konzerne
und deren die Provision einstreichende Vertriebs-Truppen
·
„Gutachter“ aus
der Windkraft-Lobby
·
die 20 - 25 Jahre risikolos die
Pacht einstreichenden Grundstücksverpächter
·
finanzierende Banken und
·
Windrad-Service-Gesellschaften
profitieren, während
·
die keinerlei
Gewerbesteuer-Einnahmen einnehmende Standort-Kommune
·
die im Windkraft-Wirkungskreis
lebenden und mit den Windkraft-Nachteilen
konfrontierte Bürger und
·
vor allem die blauäugig
sich über den Tisch ziehen lassenden, ihren
Kapitaleinsatz verlierenden Genossen / Kapitalanleger
die
großen Verlierer sind.
Die
Fahrradfahrer, Verkehrsteilnehmer, Wanderer und die Passagiere der ab
Wilhelma
/ Stgt bis Besigheim ab Ostern bis zum Herbst wieder von der
„weißen Flotte“
aufgenommenen Neckar-Personenschifffahrt erleben auf der Fahrt
neckar-aufwärts
von Besigheim entlang der Felsengärten im Anblick des
über dem
Neckarhäldenwalds herausragenden, 180 m hohen Windspargels einen V
o r g e s c h m a c k dessen,
was dieser Jahrhunderte alten
Kulturlandschaft entlang des Neckars ab
Wilhelma, Bad
Cannstatt, Aldingen, Neckargröningen, Hochberg, Poppenweiler,
Ludwigsburg-Hoheneck, Marbach / Neckar, Benningen, Pleidelsheim,
Kleiningersheim, Mundelsheim, Hessigheim, Felsengärten,
Besigheim, Kirchheim /
Neckar, Lauffen und zurück
„blüht“, wenn die W i n d
k r a f t-P l ä n e
der grün-roten
BW-Landesregierung und seiner Vollzugs-Personen vor Ort in den Kommunen -
wie
in Ingersheim, wo nach den jüngst bekannt gewordenen
Plänen des Ingersheimer
Bürgermeisters der Ausbau eines Windparks mit gigantischen
Ausmaßen in
R
i c h t u n g Neckar
(gut sichtbar von
allen markanten Lagen im Mittleren Neckartal
aus)
d r o h t - auch
nur annähernd umgesetzt werden.
Ähnliches
droht auch einigen
Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VGG) Besigheim, zu der neben
Besigheim
noch die Gemeinden Gemmrigheim, Freudental, Hessigheim,
Löchgau, Mundelsheim
und Walheim gehören.
Zwar
sollen die Gemeinden
Freudental und Mundelsheim vom Windspargel-Unfug verschont bleiben. Sollte der Windwahn-Unfug jedoch
auch an den übrigen, relativ windschwachen Gemeinden der VGG
Fuß fassen, dürfte
dies dem gerade jetzt vor einem deutlichen Aufschwung stehenden
„sanften
Weinregion-Tourismus“ in diesen Orten
- aber
auch in den Nachbar-Gemeinden -
einen schweren Schlag versetzen, der durch die
jetzt bekannt gewordenen
Ingersheimer Windkraft-Pläne noch verstärkt werden
könnte.
Angesichts
dieser desaströsen
Windkraft-
Aussichten im Landkreis Ludwigsburg und im Fokus eines auf die Region
eventuell zukommenden gigantischen Windparks auf Ingersheimer Gemarkung
im
Mittleren Neckarraum erhalten selbst die besten Tropfen im
Mundelsheimer
Käsberg am 4. / 5.5.2012 oder am 1.5. beim
alljährlichen Weinfest in der FGK
Besigheim und bei späteren Weinfesten einen faden Beigeschmack
und die alt-ehrwürdige
„B e r t a E
p p l e“ wäre in Kenntnis
dieses Windkraft-Landschafts-Frevels wohl von sich aus „auf
Grund gelaufen“,
wenn sie heute noch in Betrieb wäre…
Zu
hoffen bleibt: „…Herr schmeiß Hirn
ra…“
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind
Husarenhof“
www.gegenwind-husarenhof.de
Leserbriefe zum Artikel der Schweriner
Volkszeitung vom 6.9.2010
(wm
/ 090411) - Nachfolgend einige in der Schweriner
Volkszeitung (SVZ)
veröffentlichte Leserbriefe, die sich sehr kritisch zum in den
letzten
Jahren erfolgten Zubau der Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern (MV)
mit Windrädern wehren. Blüht uns diese
landschaftsverschandelnde
Entwicklung im eher windschwachen und daher weitgehend unverspargelten
Süden ebenfalls wie im Norden und Osten Deutschlands, wo ganze
Landstriche zu Gunsten einiger Kapitalanleger und
Grundstücksverpächter, aber zu Lasten der dort
wohnenden Bevölkerung
geschändet wurden ?
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Leserkommentare
KLAUS-ULRICH DR. KEUBKE 06.09.2010 12:59
Vorbild MV
Ein wunderbares Foto - 1000de Windräder
"verschönern"
Mecklenburg-Vorpommern - Millionen zusätzlicher Touristen
werden
dadurch kommen !
RUEDIGER THIESS 06.09.2010 14:50
Vorbild? WOFÜR ein Vorbild???
Wieder so ein Beitrag der SVZ-Gutmenschen, in dem
die "erneuerbaren
Energien" in den Himmel gelobt werden und rein statistisch der Eindruck
erweckt wird, wir könnten in MV schon seit 2004 den
schwachsinnigen Wert der (für 2020 angestrebten) 30%
"Ökostrom" erreichen. WOFÜR stehen denn die vielen
schönen statistischen Zahlen in diesem Beitrag? Ist es
vorbildlich, immer mehr Windmühlen aufzustellen, die immer
mehr
sinnlosen Öko- Zufallsstrom erzeugen, mit dem die
Energieversorger
große Probleme haben, ihn dorthin zu bringen, wo er dann
vielleicht doch verbraucht oder gebraucht wird? Ist es vorbildlich,
noch mehr Dächer mit Solar-Sondermüll
vollzupflastern, deren
Sinn NICHT in der (weitgehend wirkungslosen) Umwandlung von
Sonneneinstrahlung zu Elektroenergie liegt, sondern Dank des
Energie-Einspeisegesetzes (EEG) den Betreibern eine Menge Geld
beschert, welches wir ALLE in unserer Stromrechnung dazu bezahlen?
Eine Vorbildwirkung sehe ich NICHT. Ich sehe eher
sehr viele Mitbürger "erfolgreich für DUMM verkauft"!
Wer sich NICHT verdummen lassen möchte,
liest bitte hier die Beiträge zu Windkraft und Photovoltaik:
http://tinyurl.com/6agxpsl
Oder hier
das Grundsatzpapier: Erneuerbare Energien sind KEINE Lösung:
http://tinyurl.com/6la43ux
Schönen Tag noch
_________________
FRIEDRICH NIEMANN 06.09.2010 15:16
Und noch ne Statistik
Mit Statistik lässt sich bekanntlich
Alles und Nichts beweisen.
Dass MeckPom mit seinem durch zunehmende
Vergreisung
überproportionalen Anteil an Rentnerhaushalten, in denen kaum
noch
gekocht, dafür aber früh zu Bett gegangen wird,
wesentlich
weniger Strom verbraucht als Länder, in denen das dort
vorhandene
verarbeitende Gewerbe mit seinen Maschinen und Anlagen "richtig" Strom
verbraucht, muss man ja nicht sagen. Das würde
schließlich
diese dümmliche Vorbild-Schlagzeile a absurdum führen.
ARTHUR MOGGER 06.09.2010 17:37
1 bis 2 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern verschandelt seine
Landschaft mit den
Windrädern zu 100 Prozent, liefert aber nur 1 bis 2 Prozent
des
deutschen Stromes.
Eine tolle Ausbeute, auf die man wirklich Stolz
sein kann!
Walter Müller / Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“
Zum Bericht in der Schweriner Volkszeitung und den Leserbriefen hier klicken
www.gegenwind-husarenhof.de
Schweriner
Volkszeitung: „Mestlin zeigt Windrädern rote
Karte“
Leser:
„…erst
waren es zu groß gebaute Kläranlagen, dann kommen zu
große Windräder, dann
kommen zu große Schweineanlagen…Mein Rat, baut
Windanlagen auf Usedom, auf
Rügen, da ist genug Wind und West-Urlauber, die Geld
haben…“
(wm
/ 100411) -
Nachfolgend bringen wir einige Leserzuschriften aus der Schweriner
Volkszeitung
(SVZ) auf einen darin erschienenen Artikel vom 9.11.2010, der aufzeigt,
daß
immer mehr Dörfer und ganze Landstriche in
Mecklenburg-Vorpommern (MV) keine
Windräder auf ihrem Gemeindegebiet wollen, nachdem der breiten
Bevölkerung
immer mehr „die Augen aufgehen“, weil für
die Bürger zu erkennen ist, daß den
wenigen - wenn überhaupt
entstehenden - Vorteilen zu Gunsten einiger
weniger -
meist auch noch ortsfremder
- Kapitalanleger (wie in
Ingersheim) viel zu viele massive Nachteile zu Lasten der Allgemeinheit
entgegenstehen
wie z.B.
-
dauerhafte
Landschaftsverschandelung
- massive Einbrüche
beim Tourismus und dadurch rückgängige Einnahmen
vieler Bürger, die in
Mecklenburg-Vorpommern vom Tagestourismus /
„sanftem“ Tourismus /
„Fahrrad-Tourismus“ leben
- schädliche
Immissionen
wie Lärm, Infraschall oder Schattenschlag und dadurch
möglicherweise
entstehende Gesundheitsschäden
(Langzeitwirkung); der Zeitungsbericht spricht ausdrücklich
davon, daß die „Natur
verschandelt“
werde, „die
Geräusche der Anlagen sowie die nächtlichen
Blinklichtanlagen sowie die
Schlagschatten der Anlage beeinflusse die Psyche
negativ…“
- Wertminderung
von Grundstücken und Gebäuden bis hin zur
Unverkäuflichkeit im Umfeld bzw. in Sichtweite zum Windrad
- Verlust der
Lebensqualität, Verlust des Freizeitwerts, vor
allem im Alter…
- Starke,
irreparable Schädigung des Natur-, insbesondere
des Vogelschutzes
u.v.m.
Am geplanten, im
Vergleich
zu den Standorten in Nord- und Ostdeutschland relativ windarmen
Windrad-Standort Ingersheim klaffen die nur marginalen Vorteile (zu
Gunsten
einiger Kapitalanleger) und die zu Lasten der Allgemeinheit viel
größeren
Nachteile (z.B. aufgrund der viel stärkeren
Besiedlungsdichte…) noch viel
stärker auseinander; zu den Nachteilen am geplanten
Windrad-Standort Ingersheim hier
klicken
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zum
Bericht der Schweriner Volkszeitung vom 9.11.2010 hier klicken
Zu unserem
Beitrag zum Bericht der Schweriner
Volkszeitung hier
klicken
Nachfolgende
Leserzuschriften vorwiegend ostdeutscher Bürger aus dem Kreis
Parchim, Mestlin,
Ruest u.a. zeigt, daß die dortige, jetzt noch verbliebene
Bevölkerung mit
großer Mehrheit sich gegen eine weitere Verschandelung ihrer
Heimat durch
Windrad-Investoren von außerhalb ausspricht, nachdem ihre
Heimat in der mehrere
Hundert Jahre alten Geschichte zuvor schon mehrfach geschändet
wurde, wie die
unter www.ruest-mv.de
geschilderte
Geschichte eindrucksvoll belegt…
Leserkommentare
DIRK
SCHMIT 10.11.2010 21:39
Windräder
im
Kreis Parchim
Ihr
Beitrag:
Dörfer zeigen die rote Karte für Windräder!
Richtig so!
Wer in meine alte Heimat kommt, bei Lübz, sieht schon vom
weiten die großen
Windmühlen.
Die Menschen die früher dafür waren, reden nicht mehr
darüber, denn eigentlich
sollten die Strompreise nach einiger Zeit sich senken, aber es
passierte das
Gegenteil, die Strompreise stiegen immer weiter.
So wird es auch noch lange weitergehen.
Bei den Investoren stehen keine Windräder vor der Tür.
Mit den Windrädern verdient man sehr viel Geld
Dadurch lohnt es sich schon alle Gerichtsinstanzen durchzulaufen.
Nur die Menschen vor Ort verlieren und der Investor als
Millionär, lacht
darüber.
Erst waren es zu groß gebaute Kläranlagen (die Ossis
müßen immer die langen
Verträge einhalten), dann kommen zu große
Windräder, dann kommen zu große
Schweineanlagen.
Mein Rat, baut Windanlagen auf Usedom, auf Rügen, da ist genug
Wind und
West-Urlauber die Geld haben.
WOLFGANG
NEHLS 11.11.2010 15:52
Windräder
in
Mestlin - Ruest
Wer
sich für
den Hintergrund und die Geschichte interessiert, sollte sich die Seite
www.ruest-mv.de ansehen. Als Kläger und Erbe einer
Fläche für 2
Windkraftanlagen kann ich nur sagen, 1952 wurden meine Eltern, meine
Brüder
mein Opa und die anderen 25 Ruester Bauernfamilien von den
Gründern des
Musterdorfes Mestlin vertrieben um die Äcker der LPG Mestlin
zu zuschlagen.
Heute nach Untergang der Höfe in Ruest sind die
Flächen vom Vogelschutz
reserviert. Wer dort investiert muss besondere Gründe haben
und sich auf
Misserfolg einstellen. Arbeitsplätze entstehen folglich
woanders.
WOLFGANG
NEHLS 14.11.2010 19:02
Windräder
in
Mestlin - Ruest
Die
Ausweisung des an die EU gemeldeten Vogelschutzgebietes SPA MV Nr.66
(DE2437-401) „Wälder und Feldmark bei
Mestlin-Techentin“ ist erheblich falsch.
Nach den Auswertungen der Daten 1996 bis 2000 des Kranichschutzes und
anderen
Untersuchungen bis 2007 suchen über 50% der sammelnden u.
rastenden Kraniche
des Schlafplatzes Langenhägener Seewiesen
Nahrungsflächen in Richtung Granzin
und Greven auf, die nicht im Vogelschutzgebiet liegen. Diese
Nahrungsflächen
liegen näher und sind damit wichtiger als die
Windeignungsgebiete Mestlin und
Ruest. Diese nicht ausgewiesenen und von mir genannten
„Schattenbereiche“ o.
„schwarzen Flächen“ („shadow
areas“) waren zum Zeitpunkt der Ausweisung und des
Kabinettbeschlusses September 2007 durch die Landesregierung MV bekannt
und
hätten als Nahrungsfläche ausgewiesen werden
müssen. Mit diesem Vorgehen
konnten die Vogelschutzgebietsausweisungen 2007 in
Mecklenburg-Vorpommern von
50% auf 30% der Landesfläche gesenkt werden. Im Bedarfsfalle,
wie z.B.
Baumaßnahmen im Außenbereich, können diese
„shadow areas“ zur Verhinderung
führen und/oder zur Vogelschutzgebietserweiterung.
Sieht man von den wenigen Tagen zählenden 3598 Kranichen 2008
ab, nehmen die
Maximalzählungen an dem Schlafplatz Langenhägener
Seewiesen seit 2005 ab. In
diesem Jahr 2010 konnten gerade 198 Kraniche gezählt werden.
Als
Ausweisungskriterium gilt u.a. dass am See bzw. Schlafplatz 1 % der auf
der
westlichen Route (200.000 Kraniche im Jahr 2010) ziehenden Kraniche
gezählt
werden sollten.
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
www.gegenwind-husarenhof.de
Schweriner Volkszeitung: Mestlin zeigt
Windrädern
rote Karte - Urlauber wollen nicht im Umkreis von
Windrädern Urlaub
machen
Was
können Städte und Gemeinden im deutlich
windärmeren südlichen
Binnenland von der negativen Entwicklung in Nord- und Ostdeutschland
lernen ?
(wm / 090411)
- Immer mehr Bürger in den eigentlich aufgrund hohen
Windaufkommens
optimalen Standorten in Nord- und Ostdeutschland zeigen
Windkraft-Investoren die „rote Karte“ und
organisieren sich in
Bürgerinitiativen, führen Aktionen durch, gehen vor
Gericht und kämpfen
sich durch den Instanzenweg, um immer öfters zu
obsiegen….
So
auch im Bereich Lübz (Mecklenburg-Vorpommern), wo nach einem
Bericht
der Schweriner Volkszeitung vom 9.11.2010 sich die drei Gemeinden
gegen Windkraftspargel
durchsetzten, ebenso wie in Mestlin, wo nach den Urteilen
des Oberverwaltungsgerichts Greifswald die Berufungen der
• Gemeinde
Mestlin und des
g e g e n
Windkradt-Investoren E r f o l g hatten und die
Aspekte
des Natur- und Umweltschutzes - insbesondere des
Vogelschutzes - sowie des Tourismus deutlich stärker
gewichtet wurden als die Investitions-Interessen der
Windkraft-Initiatoren.
Vor allem die Mestliner Gemeindevertreter blieben
die
ganzen Jahre über standhaft und lehnten von Anfang an alle
Windkraft-Pläne auf ihrem Territorium mit Bezug auf
Naturschutz
(Schutz von Kranichen und Störchen) und dem Vorrang der Bevölkerung
„werde
die Natur verschandelt, die Geräusche der Anlagen
sowie die nächtlichen Blinklichtanlagen und die Schlagschatten
der Anlagen
beeinflusse die Psyche negativ“, so
die Gegner der Windanlagen-Pläne.
Während bei immer mehr der bereits
vorhandenen
Windrad-Standorte der bisher bestehende Tourismus stagniert oder gar
zurückgeht, stehen für windradfreie
Gemeinden in
Tourismus-
Gebieten mit größerer Entfernung zu
Windrad-Standorten die
Chancen gut, von dieser in Windrad-Zonen erfolgten
Tourismus-Verdrängung nachhaltig zu profitieren…
denn es
ist klar, daß Urlauber und Erholungssuchende n i c h t
in die Ferien fahren, um dort in der für sie wichtigsten
Jahreszeit - einer Zeit des Ausspannens, sich vom
Stress
des Berufsalltags erholend - 14 Tage oder 3 Wochen
lang in
unmittelbarer Nachbarschaft von Windrädern sich aufhalten zu
müssen…
Der Tourismus ist in vielen nord- und ostdeutschen
Gemeinden in Küstennähe eine wesentliche
Einnahmequelle und
stellt in vielen Familien oftmals die wichtigste Existenzgrundlage dar.
In der Vergangenheit oftmals kurzfristig
und ohne
Beachtung der Langfrist-Auswirkungen -
zu
Gunsten einiger weniger Kapital-Anleger und
Grundstücks-Verpächter,
aber zu Lasten der Allgemeinheit - getroffene
Windkraft-Entscheidungen rächen sich jetzt bitter für
diese
windrad-belasteten Standorte, die fürchten müssen,
daß
sie immer stärker und dauerhaft von der Tourismus-Entwicklung
abgeschnitten werden mit der fatalen Konsequenz, daß ihnen
wichtige Einnahmequellen versagt bleiben, während Gemeinden,
die
den Verlockungen der Windkraft-Lobby nicht erlegen sind, für
ihre
Standhaftigkeit belohnt werden…
Nach
dem in Vorjahren unkontrolliert erfolgten Zubau ganzer Landstriche mit
Windrädern ist in vielen Gebieten in Nord- und Ostdeutschland
schon längst die
Sättigungsgrenze erreicht. Dies
belegt eine Vielzahl von neu entstandenen Bürgerinitiativen,
die
sich gegen den weiteren Windkraft-Ausbau wehren, sowie die immer
stärker ansteigenden Fälle, die vor Gericht zu
entscheiden
sind…
Der
Bevölkerung im ohnehin deutlich windärmeren
Binnenland - vor
allem in Gebieten
Baden-Württembergs und Bayern,
die vom „sanften“
Tourismus leben und vorwiegend Urlaubs-und Ferienregionen sind -
ist
anzuraten, nicht in die gleichen Fehler wie in Nord- oder
Ostdeutschland zu
verfallen, wo die Bevölkerung
- auch
in Tourismusgebieten - ihr
stärkstes Kapital, nämlich vor 10 - 20
Jahren noch weitgehend von der
Windrad-Verschandelung unberührt gebliebene Urlaubs-
Landschaften, zwischenzeitlich
der Windkraft-Lobby geopfert hat mit den jetzt ersichtlichen
nachteiligen
Folgen… .
Nach Berichten in der nord- und ostdeutschen
Lokalpresse
und gemäß Verlautbarungen von vor Ort
tätigen
Tourismus-Organisationen fragen immer mehr Urlauber
- die
ihren Urlaub an der Nord- oder Ostsee verbringen wollen
- v
o r
ihrer Buchung nach, wie weit weg die nächsten
Windräder (am
Land bzw. off-shore) seien bzw. ob die nachgefragte Urlaubs-Gegend
„windrad-frei“ sei bzw. ob das ins Auge gefasste
Hotel sich
in der Nähe von Windrädern befinde…
Damit wird das Kriterium „Windrad /
Verschandelung
der (Ferien)Landschaft“ immer mehr zu einem Abfragekriterium
bei
der Ferienbuchung / Hotelbuchung….
Zumindest
bei
jetzt neu geplanten bzw. gebauten Windparks im Meer (off-shore) haben
die
Behörden dieses für die dort lebende
Bevölkerung bestehende Negativ-Kriterium erkannt:
Baugenehmigungen
für Windparks im Meer werden nur noch mit einem Mindestabstand
von 30
Km (!!) zur Küste genehmigt, damit die
landschaftsverschandelnden
Windindustrieanlagen nicht mehr - weder für die
dauerhaft dort lebende
Bevölkerung noch für den Urlaubsgast
- ersichtlich
sind und die
Verdrängung des Tourismus aus diesen Gebieten gestoppt werden
kann…
Die Abkehr des Tourismus von windrad-belasteten
Standorten an Land wird sich künftig vermutlich noch weiter
verstärken, je dichter die Bebauung mit Windspargeln erfolgt
und
je höher der Ersatz von niedrigeren Windrädern der 1.
Generation durch deutlich höhere Windräder der 2.
Generation
im Wege des „Repowerings“ erfolgt…
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zum Artikel in der Schweriner Volkszeitung und einigen Leserbriefen hier klicken
www.gegenwind-husarenhof.de
(wm
/ 250311) - Der guten
Ordnung halber bringen wir nachträglich eine bereits am
30.7.2010 in der
Ludwigsburger Kreiszeitung veröffentlichte Stellungnahme der
Umweltstiftung
Nature Life International, die einen Verzicht auf die geplante
Windkraftanlage
auf der Ingersheimer Höhe fordert und an deren Spitze der Chef
der
Umweltakademie Baden-Württemberg, Claus-Peter Hutter aus
Benningen, steht. Nach
seinen Worten sei es unverantwortlich,
„…daß erneuerbare Energien nur wegen der
alternativen Stromerzeugung keiner kritischen Prüfung
unterzogen“ würden.
In seiner ablehnenden
Haltung wird er unterstützt von Prof. Dr. Claus
König, Ludwigsburg,
langjähriger Leiter sowohl der Ludwigsburger Vogelwarte als
auch des
Naturkundemuseums Stuttgart und in Fachkreisen weit über die
Grenzen der Region
hinaus bekannter Ornithologe. Daneben war er 12 Jahre lang
ehrenamtlicher
Deutschland-Vorsitzender des DBV (Deutscher Bund für
Vogelschutz), der
Vorgänger-Organisation des heutigen NABU.
Vor allem ihm ist es
zu
verdanken, daß das Pleidelsheimer Wiesental und dessen
Baggerseen in den 60-er
Jahren von völlig überdimensionierten,
landschaftszerstörerischen
Straßen-Infrastruktur-Maßnahmen verschont blieb und
- unter
Unterstützung aller Anrainer-Gemeinden (Pleidelsheim, Freiberg
/ N.) und vieler
Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker - zu
einem FFH-Landschafts-, Natur- und Vogelschutzgebiet
europäischen Ranges
erhoben wurde.
Ihre ablehnende
Haltung
ebenfalls zum Ausdruck gebracht haben Conrad Fink, BUND-Vorsitzender
Freiberg /
N., der „eine einseitig den Investoren verpflichtete
„Planung von oben“
kritisiert, die der Windkraft langfristig die Akzeptanz
raube“ und Wolfgang
Huber, BUND-Vorsitzender von Ingersheim sowie Fritz Engel, Pleidelsheim
(Vorsitzender des Vereins Flur und Verkehr e.V.) und weitere
Institutionen wie
der rd. 5000 Mitglieder umfassende Schwäbische Heimatbund
sowie viele ungenannt
bleiben wollende Personen, denen der Landschafts- und Naturschutz am
Herzen
liegt und der in ihrer jeweiligen individuellen Werteskala oberste
Priorität
genießt.
Aufgrund
ihrer
Größe und der Tatsache, dass die
Windkraftanlagen windgünstige Stellen nutzen
müssen, haben diese zwangsläufig eine
herausgehobene Stellung. Die Windkraftanlagen verändern
nachhaltig den Landschaftscharakter. Ein wichtiger Faktor ist also die
Sichtbarkeit. Es ist kein Geheimnis, dass Windkraftanlagen mit
zunehmender Höhe die Landschaft überproportional
verändern.
Der Standort
in
Ingersheim ist sehr transparent, von vielen Seiten einsehbar und durch
die Gesamthöhe - Bergrücken und Höhe der
Windkraftanlage - von rund 480 m Höhe über dem
Meeresspiegel hat der Standort eine herausragende Stellung nicht nur in
der näheren Umgebung. Höhere Erhebungen finden sich
erst wieder Richtung Nordschwarzwald im Westen und
Schwäbischer Wald im Osten, sowie die südlichen
Ausläufer der Schwäbischen Alb. Die Fernwirkung der
Ingersheimer Windkraftanlage dürfte somit auch an Tagen mit
normaler Sicht über 50 km betragen.