Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

Landschafts- Naturschutz



Erinnerung:  25. April 2015 = „T a g  d e s  B a u m e s“

Gedanken vor dem Hintergrund des wegen Windkraft-Unfug im Creglinger Klosterwald, Harthäuser Wald, Brüchlinger Wald (Langenburg), Boxberger Wald, Rotenberg / Großer Saukopf (Bönnigheim; Naturpark Stromberg-Heuchelberg), Schurwald (Esslingen, Aichschieß), Zollstock-Springstein (Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald) und an vielen anderen Standorten durch Wald-Abholzung verursachten L a n d s c h a f t- und N a t u r f r e v e l s

Martin Luther: „Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute einen Baum pflanzen…“

„…Herr, schmeiß Hirn ra…“


In Deutschland und weltweit wird alljährlich am 25.4. durch Politik und Naturschutzverbände feierlich an den „Tag des Baumes“ erinnert. Er wurde am 25.4.1952 erstmals durch Bundespräsident Theodor Heuss begangen. 

Hierzu heißt es in Wikipedia: „Der internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. 1872 beantragte er bei der Regierung von Nebraska die Arbor Day-Resolution, die binnen 20 Jahren in allen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten angenommen wurde. Ursprünglich am 10. April werden seither Bäume gepflanzt. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen. Der deutsche „Tag des Baumes“ wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. In Deutschland wirbt der Naturschutzbund Deutschland am Tag des Waldes für seine Aktion „Wald-Pate“…“.

Auch im Bereich des Regionalverbands Heilbronn-Franken wurde und wird dem „Tag des Baumes“ gedacht: „ Zum 25-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung und zum heutigen Tag des Baumes hat die Verwaltung Obersulm drei Bäume gepflanzt. Außerdem wurde ein Findling mit einer Gedenktafel aufgestellt. Damit folgt die Verwaltung einem Vorschlag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die als Erinnerung an das historische Ereignis der Wiedervereinigung vorgeschlagen hatte, am "Tag des Baumes" an einem Gedenkort eine Buche, Kiefer oder Eiche zu pflanzen.

Dessen ungeachtet und stellvertretend für viele geplante Windkraft-Wald-Standorte im Heilbronner Land  / Hohenlohe / Taubergrund und anderswo in Baden-Württemberg bzw. in anderen Bundesländern planen gewissenlose, meist auswärtige, oft ideologisch fehlgeleitete und wie Heuschrecken übers Land und über seine oft noch nichts ahnenden Bürger einfallende Projektierer, Investoren und Finanzierer wie EnBW / ZEAG (Stuttgart / Heilbronn), BW-Landsiedlung / WEBW (Stuttgart), MVV AG (Mannheim), Wirthwein AG und / oder nur an den eigenen Profit denkende Grundstücksverpächter etc.  -  wie bspw. im Creglinger Klosterwald  -  einen zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur sich katastrophal auswirkenden Raubbau an der Natur, der durch Umwandlung eines bisher noch weitgehend intakten Waldes in ein Windkraft-industriell geprägtes Gewerbegebiet verursacht wird, das durch Abholzung Fußballfeld-großer Waldflächen entsteht. Erfahrungen an anderen, bereits realisierten WKA-Standorten im Wald belegen, daß je einzelner WKA inkl. notwendiger Infrastrukturmaßnahmen (Straßen- bzw. Feldwegeausbau, Trafo-Stationen, Stromleitungen etc.) eine Waldfläche von ca. 7 000 qm - 10 000 qm abgeholzt werden muß.


So muß es bleiben  -  kein Naturfrevel durch Windkraft
   Kleiner Dschungel im Gebiet Zollstock-Springstein

Foto: Thomas Schöller


Aus Anlaß der am 25.4.2014 zum „Tag des Baumes“ erfolgten Feierlichkeiten sei Dr. Till Backhaus (Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Mecklenburg-Vorpommern) zu den Funktionen des Waldes zitiert:

„Jeder Baum dient uns Menschen somit auf unschätzbare Art und Weise. Dies sollte beim nächsten Waldsparziergang aber auch beim täglichen Umgang mit Holzprodukten nicht vergessen werden“.

Und weiter: „Kein anderes Symbol in der Menschheitsgeschichte steht derart für Zukunftsvertrauen, Beständigkeit und Wachstum wie die Pflanzung eines Baumes…Wie wichtig Bäume und Wälder für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt sind, mögen folgende Beispiele verdeutlichen:

  • Bäume produzieren wie alle grünen Pflanzen Sauerstoff. Eine 100jährige Buche setzt pro Stunde etwa 1,7 kg Sauerstoff frei und bindet 2,35 kg CO2; Durch die Verdunstung von Wasser tragen die Bäume erheblich zur Verbesserung des Klimas bei. Eine Eiche verdunstet an einem Sommertag durchschnittlich 43 Liter und kühlt damit die Umgebung; 100 m³ Holz schaffen bzw. erhalten einen Arbeitsplatz in der Forst- und Holzwirtschaft; Standortgerechte Gehölze schaffen den notwendigen Lebensraum und sind Nahrungsgrundlage für viele Insekten, Vögel und Kleintiere. In naturnahen Buchenwäldern leben beispielsweise bis zu 7.000 Tierarten.“

Erinnert sei auch an das zu Beginn der 1980-er Jahre durch Luftverschmutzung („saurer Regen“) bundesweit einsetzende Waldsterben.

Dieses wurde durch Gegenmaßnahmen, die „zig“ Milliarden kosteten, erfolgreich vermieden. Nun soll der seinerzeit durch Milliarden von Steuermitteln vor dem Waldsterben gerettete und jetzt weitgehend intakte Wald in vielen Regionen in Baden-Württemberg durch Umsetzung des Programms der grün-rot geführten BW-Landesregierung „ohne Not“ zum Vorteil einiger weniger Profiteure wie Grundstücksverpächtern etc. - aber zum Nachteil der Allgemeinheit  -  endgültig auf dem Altar der Windkraft-Lobby geopfert werden, wenn deren Pläne zum Bau weiterer ca. 1 200 künftig bis zu 230 m hoher Windindustrieanlagen  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  realisiert würden, davon ein Großteil meist windarme und daher nur dauerhaft unwirtschaftlich = unter Verlust zu betreibende Wald-WKA-Standorte betreffend, wie anhand der allermeisten im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund in Betrieb befindlichen WKA‘ s belegt.

Der in Brackenheim 1984 geborene, lange Zeit in Heilbronn und damit im Bereich des jetzigen Regionalverbands Heilbronn-Franken lebende und 1963 in Stuttgart verstorbene „Papa Heuss“ würde sich vermutlich „im Grabe herumdrehen“, wenn er jetzt, d.h. am 25.4.2015 und 63 Jahre nach dem von ihm erstmalig am 25.4.1952 für die Bundesrepublik Deutschland feierlich in Bonn proklamierten „Tag des Baumes“ mit ansehen müßte, welcher durch Windkraft-Unfug vor allem im Wald bzw. an landschafts- und natursensiblen Stellen verursachte Naturfrevel von

  • verantwortungslosen, schlafmützigen, wieder einmal völlig versagenden und oft ideologisierten Politikern,

  • sich von der Windkraft-Lobby über den Tisch ziehen lassenden und damit gegen das Gemeinwohl handelnden (Ober)Bürgermeistern,

  • angesichts der Komplexität der Materie völlig überforderten Gemeinderäten und Mitgliedern der Kreistage sowie der Regionalversammlungen

  • unter verschämtem Wegsehen der von den Behördenleitern nach Druck von oben „an die Kandarre genommenen“ und deshalb „in die Knie gehenden“ Unteren und Oberen Naturschutzbehörden 

heute geplant wird. Im Interesse einer durch Politik- und Behördenversagen vielfach bereits schon jetzt stark geschundenen Landschaft und Natur bleibt zu hoffen, daß wenigstens die betroffenen Bürger „aufstehen“, gewaltfreien Widerstand leisten und Zivilcourage und Rückgrat beweisen, damit ein durch unwirtschaftlichen Windkraft-Betrieb an dafür völlig ungeeigneten, weil relativ windschwachen Standorten verursachter Naturfrevel doch noch vermieden werden kann. Und nicht vergessen: Im März 2016 ist Landtagswahl in BW…                    


B ü r g e r i n i t i a t i v e n

„Rettet den Klosterwald, Creglingen“   -   „Keine Windkraft im Boxberger Wald“

Wind-WAHN-Nein-Danke Bad Mergentheim e.V.

Besorgte Bürger in Langenburg und Umgebung  -  IG Billingsbach, Blaufelden und Umgebung

Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim (v.i.S.d.P. Walter Müller) u.v.m.

Mitglied im Landesverband Baden-Württemberg gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen „Für Mensch, Natur, Landschaft und Kultur  -  Keine Windkraft an unsinnigen Standorten in BW“



       Windkraft: K e i n  Natur- und Landschaftsfrevel an            BW-Wald-Standorten !

N e i n  zu Windkraft-Unfug in Naturparks, Wasser-, Natur-,  Landschafts- und Vogelschutz-, FFH-, Natura2000-Gebieten und Regionalen Grünzügen „im Ländle“ ! K e i n  Wind-Wahnsinn auf  B ö n n i g h e i m e r  Gemarkung !

K e i n e  Aufhebung von Landschaftsschutzgebiets- und Naturpark-Verordnungen durch die „g r ü n - r o t“ geführte B W - Landesregierung ! Nein zum  N a t u r f r e v e l  am R o t e n b e r g /  G r o ß e r  S a u k o p f ! Was sagt der  S c h w ä b i s c h e  A l b v e r e i n  und die Naturpark - Verwaltung ?

            Was sagen B ü r g e r m e i s t e r  und  G e m e i n d e r a t                          von B ö n n i g h e i m ?

B ü r g e r  s e i d  w a c h s a m !  N e i n zu Windkraft-Unfug an windschwachem und daher dauerhaft unwirtschaftlichem Wald-Standort am Rotenberg / Großer Saukopf ! 

Die 7 B W-N a t u r p a r k e  Neckartal-Odenwald, S t r o m b e r g - H e u c h e l b e r g, Schwäbisch-Fränkischer Wald, Schönbuch, Schwarzwald Mitte/ Nord, Obere Donau und Süd-Schwarzwald müssen d a u e r h a f t  W i n d k r a f t - f r e i  bleiben !

 Der ohnehin in Baden-Württemberg schon vielfach am Boden liegende, oft schon irreparabel beschädigte Naturschutz darf n i c h t  durch i d e o l o g i s i e r t e  Windwahn-Vorstellungen von realitätsfernen, n i c h t vom B ü r g e r   =  S o u v e r ä n  gewählten Partei-Funktionären einen weiteren „Schlag unter die Gürtellinie“ erhalten

Schutz der Jahrhunderte alten, von den Vorfahren über Generationen hinweg „in Ehren gehaltenen“ N a t u r- und K u l t u r l a n d s c h a f t e n  vor weiterem irreparablem, durch Wind-Wahn-Unfug verursachtem und  g e g e n alle Klimaschutz-Ziele verstoßendem  N a t u r – E x z e s s e n !  Wehret den Anfängen ! Was sagen Bürgermeister und Gemeinderäte anderswo ?


(wm / 280215)  -  Die „grün-rot“ geführte baden-württembergische Landesregierung plant, bis zum Jahr 2020 zu-sätzlich zu den bereits ca. 4 0 0 in B W bestehenden weitere rd. 1 200 bis ca. 230 m hohe Windindustrieanlagen zu bauen, jede davon so hoch bzw. höher wie der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom.

Nach den bereits weit fortgeschrittenen Plänen der 1 2 BW-Regionalverbände entfallen ca. 4 0 % (!!) der allein in den Regionalplänen vorgesehenen Windkraft-Standorte auf ökologisch äußerst sensible Wald-Standorte. Aufgrund der Parallel-Planungen der B W-Kommunen wird sich die Anzahl der mit Windkraft-Unsinn geplanten Wald-Standorte noch weiter stark erhöhen. Erfahrungen an anderen, bereits realisierten WKA-Standorten im Wald belegen, daß j e einzelner W K A inkl. notwendiger Infrastrukturmaßnahmen (Straßen- bzw. Feldwegeausbau etc.) eine mehrere Fuß-ballfeld-große Waldfläche von 7 000 qm - 10 000 qm abgeholzt werden muß, auch am Rotenberg / Großer Saukopf !

Der von Weltklima-Verbesserern, Sektierern und Schwärmern dort geplante Windkraft-Unsinn führt zur irreparablen Zerstörung des Rotenbergs / Großen Saukopfs ! Daher: Hände weg, die Wind-Lobby hat schon zuviel Natur zerstört !

Aus Anlaß der am 25.4.2014 zum „Tag des Baumes“ erfolgten Feierlichkeiten sei Dr. Till Backhaus (Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Mecklenburg-Vorpommern) zu den Funktionen des Waldes zitiert:

Jeder Baum dient uns Menschen somit auf unschätzbare Art und Weise. Dies sollte beim nächsten Waldspaziergang aber auch beim täglichen Umgang mit Holzprodukten nicht vergessen werden“.

Und weiter: „Kein anderes Symbol in der Menschheitsgeschichte steht derart für Zukunftsvertrauen, Beständigkeit und Wachstum wie die Pflanzung eines Baumes…Wie wichtig Bäume und Wälder für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt sind, mögen folgende Beispiele verdeutlichen: Bäume produzieren wie alle grünen Pflanzen Sauerstoff. Eine 100jährige Buche setzt pro Stunde etwa 1,7 kg Sauerstoff frei und bindet 2,35 kg CO2; Durch die Verdunstung von Wasser tragen die Bäume erheblich zur Verbesserung des Klimas bei. Eine Eiche verdunstet an einem Sommertag durchschnittlich 43 Liter und kühlt damit die Umgebung; 100 m³ Holz schaffen bzw. erhalten einen Arbeitsplatz in der Forst- und Holzwirtschaft; Standortgerechte Gehölze schaffen den notwendigen Lebensraum und sind Nahrungsgrundlage für viele Insekten, Vögel und Kleintiere. In naturnahen Buchenwäldern leben beispielsweise bis zu 7.000 Tierarten.“

 

Erinnert sei auch an das zu Beginn der 1 9 8 0-er Jahre durch Luftverschmutzung („saurer Regen“) bundesweit ein-setzende Waldsterben. Dieses wurde durch Gegenmaßnahmen, die zig Milliarden gekostet haben, erfolgreich ver-mieden. Nun soll der seinerzeit durch Milliarden von Steuermitteln vor dem Waldsterben g e r e t t e t e und jetzt wieder weitgehend i n t a k t e Wald in vielen Regionen in Baden-Württemberg durch Umsetzung des Programms der grün-rot geführten BW-Landesregierung „ohne Not“ zum Vorteil einiger weniger Profiteure wie Grundstücks-Verpächtern etc.  -  aber zum N a c h t e i l der Allgemeinheit  -  endgültig auf dem Altar der Windkraft-Lobby geopf-ert werden, wenn deren Pläne zum Bau weiterer ca. 1 200 Windindustrieanlagen realisiert würden, davon ein Groß-teil meist windarme und daher nur unwirtschaftlich = unter Verlust zu Lasten der Kapital-Anleger zu betreibende Wald-WKA-Standorte betreffend, wie anhand der allermeisten in BW in Betrieb befindlichen WKA‘ s belegt.



Michaelsberg mit Michaelskirche: Der Wächter des Zabergäus muß windkraft-frei bleiben !

Foto: Thomas Schöller

Der in  B r a c k e n h e i m  1 8 8 4 geborene, lange Zeit in Heilbronn und damit im Bereich des Regionalverbands Heilbronn-Franken lebende und 1963 in Stuttgart verstorbene, erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutsch-land,  Theodor „Papa  H e u s s“ würde sich vermutlich „im Grabe umdrehen“, wenn er in Kürze, d.h. am 25.4.2015 und 63 Jahre nach dem von ihm erstmalig am 25.4.1952 feierlich in Bonn proklamierten „T a g  d e s  B a u m e s“ mit ansehen müßte, welcher durch Windwahn-Unfug vor allem im Wald verursachte Natur- und Landschaftsfrevel von gewissenlosen Politikern, sich von der Windkraft-Lobby über den Tisch ziehen lassende (Ober)Bürgermeistern, über-forderten Gemeinderäten + Kreistags-Mitgliedern, von der lokalen Windkraft-Lobby korrumpierten Landräten + Regional-Versammlungen unter verschämtem Wegsehen der von den Behördenleitern nach Druck von oben „an die Kandarre genommenen“ Unteren + Oberen Naturschutzbehörden heute geplant wird, von den selbst ernannten, je-doch ebenfalls oft nur noch verlegen zur Seite blickenden und damit den Naturfrevel deckenden  „Naturschützern“ in BUND / NABU (Funktionärs-Leitungsebene im BW-Landesverband) ganz zu schweigen…                         

Die 7  B W-Naturparke:        Neckartal-Odenwald, S t r o m b e r g-H e u c h e l b e r g,                                                                                     Schwäbisch-Fränkischer Wald, Schönbuch, Schwarzwald Mitte/ Nord,                                                             Obere Donau und Süd-Schwarzwald

müssen d a u e r h a f t  und  k o m p l e t t  W i n d k r a f t - f r e i  bleiben, ebenso…

…a l l e  Regionalen Grünzüge sowie a l l e  B W-W a l d-Standorte wie bspw. in den Limpurger Bergen, im „Lieblichen Taubertal“, in Hardheim und Umgebung,  im Biosphärengebiet Schwäbische Alb / Alb-Aufstieg / Voralb-Gebiet, im Schurwald (Esslingen, Aichschieß, Baltmannsweiler), in Oberschwaben / Bodenseeraum / Südbaden, Harthäuser Wald (Möckmühl, Jagsthausen, Forchtenberg, Widdern etc.), Mittleren Jagsttal, Brüchlinger Wald / Langenburg / Blaufelden, Klosterwald / Creglingen, Schäferwald / Frankenhardt, Kirch-berg / Jagst, an der Bergstraße  und an vielen anderen natur- und landschaftssensiblen Standorten in B W.

 

Keine Windkraft dort, wo sie sich vor allem zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur auswirkt ! Deshalb unser Appell an die Bürger + alle ehrenamtlich an der Basis tätigen Natur- und Landschaftsschützer: Zeigen Sie „Flagge“ ! Beweisen Sie Rückgrat und Zivilcourage und gehen Sie auf die kommunalen Entscheidungsträger zu + stellen Sie Windkraft-kritische Fragen ! Verhindern Sie Natur-Frevel vor Ort ! Die nächste Generation wird es Ihnen danken !

 

Reinhold Messner (2002):  „Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: 
Die N a t u r“.

 

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe


www.gegenwind-husarenhof.de

„Komplett daneben ist auch vorbei“

Wie eine im Rathaus der Windkraft-Gemeinde Ingersheim hospitierende und dabei wohl unter allzu starken Einfluß des Ingersheimer Windkraft-Bürgermeisters geratene Studentin der öffentlichen Verwaltung am Thema „Windkraft“ vorbei schreibt

  

(wm / 101214) - Angesichts der nun auch in Baden-Württemberg vor Ort in den geplanten Windkraft-Standorten immer härter werdenden Auseinandersetzungen ist es nicht verwunderlich, wenn das Thema „Windkraft“  in den letzten Wochen und Monaten nun auch verstärkt in Seminaren der Universitäten und Fachhochschulen Einzug hält. Mitglieder unserer BI „Gegenwind Husarenhof“ haben sich bspw. in den letzen 2 Jahren mehr als 10 Mal für Interviews von Studenten verschiedener Hochschulen (u.a. Uni Stuttgart, TU Dresden, Uni Heidelberg, Uni Hannover, Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg und Kehl) zur Verfügung gestellt.

Daß Schüler oder Studenten bei Abfassung ihrer Arbeiten ab und zu an der Realität bzw. „am Thema vorbei“ schreiben bzw. manchmal zu nicht nachvollziehbaren Ergebnissen kommen, ist angesichts mancher Unerfahrenheit gerade auch in jungen Jahren normal und es bräuchte daher nicht einmal besonders darauf eingegangen werden.

Wenn jedoch in einem Beitrag der Ludwigsburger Kreiszeitung / Neckar- und Enzboten vom 28.11.2014 (Überschrift: „Das Windrad als Touristenattraktion“; dem staunenden und mit gesundem Menschenverstand ausgestatteten Leser gegenüber suggeriert wird, als stünde die leidgeprüfte und wegen ihrer notorisch klammen kommunalen Finanzen mit dem „Rücken zur Wand“ stehenden Windkraft-Gemeinde Ingersheim angesichts der die meiste Zeit mangels ausreichendem Windaufkommen nur vor sich hin dümpelnden und meilenweit hinter den seinerzeit von der lokalen Windkraft-Lobby vollmundig versprochenen Windstrom-Prognosen zurück bleibenden Windindustrieanlage vor einem durch Windkraft-Betrieb ausgelösten und Geld in die Kassen spülenden Tourismus-Aufschwung, so dürfte diese Hoffnung angesichts der Realität  -  wie schon so oft bei illusorischen Windkraft-Blütenträumen  -  wie eine Seifenblase zerplatzen.


Blick auf Kleiningersheim

© Hans-Jürgen Steinwedel

Falls die Aussage „Das Windrad als Touristenattraktion“ tatsächlich Kernaussage in der Bachelor-Arbeit einer ein Praxis-Semester in der Gemeindeverwaltung von Ingersheim absolvierenden Studentin war und die Aussage nicht nur eine von der LKZ-Redakteurin für ihren Beitrag gewählte Überschrift gewesen ist, könnte vermutet werden, daß der kritische Blick der Studentin vermutlich durch allzu starken Einfluß des als Windkraft-Protagonisten bekannten Ingersheimer Bürgermeisters beeinflußt wurde. Insofern könnten „mildernde Umstände“ bei Abfassung ihrer Bachelor-Arbeit attestiert werden.

Wer sich für die in der Tourismus-Branche zutreffende Einschätzung zum Thema „Windkraft“ interessiert, dem sei die Lektüre unserer kürzlich in unsere Homepage eingestellten Beiträge vom 29.1., 27.1. und 26.1.2015 empfohlen.

Unisono sprechen sich die maßgeblichen Vertreter nahezu aller großen Tourismus-Regionen in Deutschland gegen die mit viel zu vielen Nachteilen zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur verbundene flächendeckende Verspargelung der Tourismus-Gebiete  -  vor allem an relativ windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Standorten  -  in fast allen deutschen Bundesländern aus.

Sie befürchten schwere Einbrüche in der Tourismus-Branche und Verdrängung von Urlaubern aus ihrer Region, wenn es zum Bau völlig überdimensionierter Schwachwind-Anlagen der eigens für das windschwache Binnenland konstruierten Windräder der 3. Generation  -  meist bis zu 200 m hoch oder noch höher  -  käme.

Eine gewisse Bedeutung kann der Naturzerstörung infolge Windkraft-Unfug bzgl. einer Facette des Tourismus allerdings nicht abgesprochen werden, denn: Überall dort, wo Natur- und Landschaftszerstörung durch behördlich tolerierten Windwahn als Abschreckung über die Region hinaus bekannt wird, kommt es zum „Katastrophen-Tourismus“ und es vergeht im Frühjahr / Sommer / Herbst kaum ein Wochenende, an dem sich nicht längere Warte-Schlangen von Bussen mit Tages-Touristen vor den allzu knappen Parkplätzen bilden.

Diese kommen vor allem aus Regionen aus den angrenzenden Bundesländern, wo an geplanten Windkraft-Brennpunkten die Wogen in der Bevölkerung besonders stark „hoch gehen“. An dieser Ausprägung des „Tourismus“ dürften die Bürger an der durch Windkraft ohnehin schon belasteten Standort-Kommune jedoch kaum Interesse haben.



Dithmarschen in Norddeutschland heute
365 days | 214 | dithmarschen by Der Ohlsen, on Flickr
Creative Commons Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Generic License   by  Der Ohlsen

Viele der mit uns befreundeten Gegenwind-Bürgerinitiativen haben selbst bereits einen Ausflug zum Ingersheimer Windrad unternommen. Und die allermeisten haben sich durch das oft allzu stark aufgetragene Windkraft-Gesäusel der Ingersheimer Märchenerzähler keinesfalls beeindrucken lassen; ganz im Gegenteil, die allermeisten Exkursions-Teilnehmer fühlten sich durch die allzu plumpen Parolen der Weltklima-Verbesserer „abgeschreckt“  -  trotz vollmundiger, jedoch vielfach unglaubwürdiger Lobpreisungen der Ingersheimer Windkraft-Führer aus der lokalen Windkraft-Lobby  -  und in ihrer Ablehnung erst recht bestätigt, als sie die Ingersheimer Windkraftanlage einmal aus nächster Nähe inspizierten…

…Und völlig auf dem Holzweg befindet sich Eveline Lemke / Grüne (stv Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz; rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin; mit ihrem Vorschlag, „Schöne Windräder als Aussichtstürme“ in Tourismus-Gebieten zu bauen, um der bisher deutlichen Ablehnung der Windkraft durch die Bürger in den betroffenen Regionen zu begegnen…wie die bisherige Erfahrung zeigt, war dies einmal mehr ein völlig untauglicher Versuch einer von der Realität bzw. von den Bürgern wohl meilenweit entfernten, die Bodenhaftung abhanden gekommenen Politikerin, denn es wurde bisher kein einziges Windrad mit Aussichtsplattformen für Bürger entwickelt geschweige denn ausgeliefert…

Abschließend sei Studenten bei Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten mit ähnlichen Fragestellungen empfohlen, sich zuallererst mit verantwortlichen Vertretern der maßgeblichen Tourismus-Verbände bzw. mit den Tourismus-Managern aus den Ferien-Regionen etc. in Verbindung zu setzen, um nicht von Vertretern der Windkraft-Lobby auf eine falsche Fährte gelockt zu werden…

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe


www.gegenwind-husarenhof.de

Windkraft-Exzesse in den Limpurger Bergen, im Harthäuser Wald und im Creglinger Klosterwald

Windkraft-Unfug: Verbrechen an Natur und Landschaft

 

(wm / 280115) - In den vergangenen Wochen und Monaten sind zahlreiche „echte“, an der Basis vor Ort ehrenamtlich arbeitende Natur- und Landschaftsschützer aus mehreren Bundesländern  -  auch aus Baden-Württemberg  -  bspw. in den Soonwald / Hunsrück nach Simmern und Ellern (Rheinland-Pfalz) gefahren, um mit eigenen Augen die durch

·         ideologisierte Landespolitiker der „Rot-Grün“ geführten Landesregierung von Rheinland-Pfalz,

·         von schlafmützigen, von ihren Vorgesetzten „an die Kandarre“ genommenen, mit Maulkorb versehenen und verschämt weg sehenden Unteren und Oberen Naturschutzbehörden

·         sowie einmal mehr angesichts des durch Windkraft angerichteten Natur- und Landschaftsfrevels komplett versagenden, selbst ernannten Pseudo-Naturschützern von BUND und NABU

wegen Windkraft-Unfug zu verantwortenden Verbrechen an Landschaft und Natur als weithin abschreckendes Beispiel ansehen zu können; vgl. FAZ vom 29.3.2013 „Windräder im Soonwald beflügeln „Katastrophentourismus“.

Diese vor allem der Abschreckung ungläubiger Bürger dienenden Fahrten erübrigen sich künftig, zumindest für Bürger aus Baden-Württemberg.

Stattdessen sei Bürgern, die sich ehrenamtlich im Natur- und Landschaftsschutz engagieren  -  außer den selbst ernannten, ideologisierten „Pseudo“-Naturschützern  bzw. hauptamtlichen Funktionären im BUND und NABU, denn bei denen ist „Hopfen und Malz“ verloren  -  dringend empfohlen, einmal in nächster Zeit nach

·         Creglingen in den Klosterwald

·         Kochersteinsfeld, Widdern, Möckmühl, Jagsthausen, Forchtenberg in den Harthäuser Wald

·         oder nach Michelbach a.d.B. / Hohenlohe (Lkrs Schwäbisch Hall) / Limpurger Berge

zu fahren, wo sich von „Grün-Rot“ zu verantwortendem Windwahn-Unfug und regierungsamtlich bzw. behördlich vollzogene Landschafts- und Naturzerstörungen von in der dortigen Umgebung noch nie da gewesenem Ausmaß abspielen.

Ob der Natur-Exzesse fassungslose, in der Nähe der jetzt „bis aufs Blut“ gefrevelten Limpurger Berge wohnende Bürger haben den dortigen Kahlschlag für die Nachwelt dokumentiert.


Das war einmal...
Natur-Idylle im mittlerweile durch Rodungen für Windkraftanlagen
zerstörten
Waldgebiet Kohlenstraße / Limpurger Berge

Foto: Thomas Schöller - Kohlenstraße von Gaildorf nach Michelbach a.d. Bilz


In ihrer Verzweiflung haben sie ein eindruckvolles Windkraft-Gedicht „keine Windkraft in Michelbach“ geschrieben, das zum Thema durch passende Musik von Vladimir Sterzer unterlegt ist und das im folgenden youtube-video (2 Min 40 Sek) aufgerufen werden kann.

In weiteren kleineren youtube-videos wird die von verantwortungslosem Lumpenpack in Politik und Behörden zu verantwortende großflächige Zerstörung des Waldes in den Limpurger Bergen
born to be hack 1 
;  born tob e hack 2  ) gezeigt.  

Reinhold Messner (2002): "Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört was man eigentlich durch sie bewahren will!"

Vermutlich mangels Intelligenz-Quotient hat sich diese mahnende Erkenntnis des Südtiroler Extrem-Bergsteigers und Naturfreunds bisher noch nicht überall in Politik und Behörden herumgesprochen.


Nunmehr ein schlechter Scherz :

Hinweisschild zum Landschaftsschutzgebiet am Aufstieg zur Kohlenstraße

Foto: Thomas Schöller


Allen echten und an der Basis ehrenamtlich arbeitenden Natur- und Landschaftsschützern sei jetzt schon die Teilnahme an der im Frühjahr 2016 in Baden-Württemberg stattfindenden Landtagswahl ans Herz gelegt, um „das Kreuzchen“ an der richtigen Stelle machen zu können, damit es zu einer möglichst umfassenden Abwahl der für den durch Windwahn-Unfug verursachten Natur- und Landschaftsfrevel in Baden-Württemberg Verantwortlichen kommt.

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe


www.gegenwind-husarenhof.de

Kocher-Jagst / Hohenlohe: „Gegen Windkraft auf Kosten der Natur“ - Stopp des Windkraft-Unfugs im windarmen Baden-Württemberg

Widerstand gegen die Errichtung eines Windparks im Harthäuser Wald nimmt zu  -  Großer Zuspruch in der Bevölkerung

Befürchtung: 60 bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen im Wald ?

Wie krank müssen die Gehirne der Windkraft-Initiatoren für WKA-Standorte im Wald sein  -  Sind die Behörden, die so etwas genehmigen wollen, „noch ganz bei Trost ?“

Hardthausen: Bestehende BI „Rette Deinen Wald“ und neu gegründete „Schutzgemeinschaft Harthäuser Wald“ mobilisieren Bevölkerung gegen großflächiges Abholzen von Wald und dadurch verursachten, irreparablen Naturfrevel

BUND-Mitglied und BI-Gründer üben einmal mehr harsche Kritik am Komplettversagen der Umweltschutzverbände BUND und NABU und sagen: „…es sei seltsam, in Stuttgart besetzten die Umweltschützer einen Park wegen des Juchtenkäfers. Aber die Teilzerstörung des Harthäuser Walds jucke sie gar nicht …“

Wie krank sind diese sogenannten „Umweltschützer“ ?

…so sind sie halt, die selbsternannten „Umweltschützer“  -  = im wesentlichen ideologisierte „grüne“ Funktionäre  -  der sich vielerorts korrumpieren lassenden Umweltschutzverbände…

Ähnlicher Windkraft-Naturfrevel zeichnet sich auch in Esslingen / Aichwald (Schurwald), Voralb-Gebiet (Göppingen), Bad Mergentheim (Apfelbach, Althausen), Bönnigheim (Rotenberg / Saukopf im Naturpark Stromberg-Heuchelberg), Creglingen (Klosterwald), Michelbach (Limpurger Berge), Malsch-Völkersbach (Nord-Schwarzwald), Stuttgart-Feuerbach (Tauschwald), Allgäu, Hochschwarzwald, Oberschwaben, Südbaden, Bodenseeraum und in vielen anderen Regionen in Baden-Württemberg ab

Wer stoppt Windkraft-Naturfrevler und ihre Helferselfer in den Regionalverbänden und Genehmigungsbehörden (Landratsämter, Regierungspräsidien) und weist sie in die Schranken ?

Letzte Hoffnung liegt bei den Verwaltungsgerichten

 

 
(wm / 190713) -  Die Heilbronner Stimme (HSt) berichtet in ihrer Ausgabe vom  15.7.2013  über einen von der Dimension für einen mit gesundem Menschverstand Ausgestatteten her kaum vorstellbaren Naturfrevel in Hardthausen, der im dortigen Wald nach den Plänen von Windkraft-Initiatoren dann eintritt, wenn es zum Bau von Windparks käme. Laut HSt-Berichten sollen Gerüchten zufolge bis zu 60 künftig dann bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  - in der Region des „Ritters mit der eisernen Hand“, Götz von Berlichingen (1480 - 1562), geplant sein. 

Große Teile der ob dieser Pläne aufgeschreckten, aus allen Anrainergemeinden des Hardthäuser Walds  stammenden Bevölkerung laufen Sturm und treten der BI „Rette Deinen Wald“ und der „Schutzgemeinschaft Harthäuser Wald“ bei, die sich vehement gegen Windkraft im Wald einsetzen. Die BI-Mitglieder legen gemäß HSt-Bericht Wert auf die Betonung, „daß niemand die regenerative Energie an sich in Frage stellt, sondern daß sich alle gegen Windkraft auf Kosten des Waldes aussprechen wollen.“

Sie planen Aktionen im Wald, um die Bevölkerung zu sensibilisieren. Dabei soll auf die Erholungsfunktion des Waldes für die Bürger, seine Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht in der Region und für die Ziele des Klimaschutzes hervorgehoben werden. Innerhalb kurzer Zeit wurden bereits mehr als 800 Unterschriften gesammelt.

Des weiteren soll gezeigt werden, wie groß die für viele Bürger unvorstellbare Fläche ist, die für die Standorte der Windindustrieanlagen sowie für die Landstraßen-Breite von neu anzulegenden und zu befestigenden Zu- und Abfahrtswegen abzuholzen wäre, damit die Windkraft-Infrastruktur für das Befahren mit schwerem Gerät  -  i.d.R. 9-achsige Tieflader mit großem Kurven-Radius, Kräne u.a.  -  für den Transport von Turmteilen, Rotorblätter und Gehäuse und für die An- und Abfahrten Tausender von Betonmischern für das Betonieren des Fundaments und den Transport von Eisen / Stahlmatten hergestellt werden kann. 

Video: Grenzenlose Windkraft

http://www.3sat.de/mediathek/index.php?display=1&mode=play&obj=16222

Texte:

http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/140866/index.html


Vor diesem Hintergrund braucht wohl nicht mehr gesondert darauf hingewiesen zu werden, welche nachteiligen und irreparablen Folgen die Umwidmung des Hardthäuser Waldes in ein windkraft-industrielles Gewerbegebiet hätte: Der ohnehin schon vielfach am Boden liegende Naturschutz würde von den Genehmigungsbehörden einen weiteren Schlag „unter die Gürtellinie“ erhalten.

Ein Vorgeschmack dessen, was auf die dortige Bevölkerung bei Realisierung des Windkraft-Unfugs zukommt, ist aus den als Abschreckung dienenden you-tube-videos ( hier hier und hier ) über die wegen behördlich verfügtem Windwahn zur Rodung des Soonwalds bei Ellern / Hunsrück in Rheinland-Pfalz ersichtlich, wo die SPD / Grüne geführte rheinland-pfälzische Landesregierung  -  die hoffentlich bei der Bundestagswahl am 22.9.2013, bei den Kommunalwahlen in 2014 und bei der Landtagswahl in 2015 von den Bürgern / Wählern in Rheinland-Pfalz die entsprechende Quittung für den im Soonwald regierungsamtlich verfügten Windkraft-Naturfrevel bekommt  -  durch Abholzung eines im Naturschutzgebiet gelegenen Waldes einem bundesweit bisher wohl einmaligen Naturfrevel Vorschub geleistet hat unter verschämtem Wegsehen der „an die Kandarre“ genommenen und mit Maulkorb versehenen Unteren und Oberen Naturschutzbehörden, die  -  neben der weitgehend ideologisierten Leitungsebene der wieder einmal völlig versagenden Umweltschutzverbände BUND und NABU  -  sich einmal mehr als überflüssig erweisen, wenn es um Belange des Naturschutzes geht.

Quelle:  www.rettedeinenwald.info


Die dort und auch in BW in den Naturschutzbehörden vermutlich weitgehend mit sich selbst Beschäftigten laufen in schöner Regelmäßigkeit immer dann zu großer Form auf, wenn sie bspw. Steillagen-Weingärtner beim Anlegen von Trockenmauern oder Landwirte und Obstbauern beim Erstellen kleinerer Geräte-Unterstellplätze durch aufgeblasene Bürokratie bzw. durch mehr oder weniger hirnrissige Verbote „stritzen“ können, während sie  -  wie bundesweit oft belegbar  -  bei einem kaum noch in Worte zu fassenden, durch Windkraft-Exzesse verursachten Naturfrevel im lang anhaltenden Tiefschlaf sind und „beide Augen zudrücken.“      

Die Dimension der Windkraft-Pläne hat bereits in Vormonaten für erhebliche Verwirrung in der Bürgerschaft in der Umgebung von Hardthausen geführt ; vgl. HSt vom 20.4.2013.

In einem weiteren Beitrag der HSt vom 29.4.2013 wird der Vorsitzende des örtlichen Fischereivereins zitiert wie folgt: „Der Abend soll deutlich machen, daß wegen der Profitgier einiger Investoren eine der größten Waldflächen im Landkreis Heilbronn zerstört wird“ und der langjährige Leiter des Forstamtes Neuenstadt  -  als solcher auch für den Harthäuser Wald zuständig  -  „zitierte aus dem Waldgesetz, nach dem dieser besonders zu schützen sei. Er sprach von der Pflicht, den Nachkommen einen intakten Wald zu hinterlassen.“

In diesem Zusammenhang wäre es einmal interessant, zu prüfen, inwieweit bei den Regionalplanern, Landratsämter und Regierungspräsidien zumindest Grundkenntnisse des deutschen Waldgesetzes vorhanden sind.

Nach dem jetzt feststellbaren, durch Planung großflächiger Waldrodung zugunsten von Windkraft-Standorten im Wald verursachtem Naturfrevel muß davon ausgegangen werden, daß Regionalplaner, Landratsämter und Regierungspräsidien bei der Befolgung des Waldgesetzes einmal mehr „hoffnungslos“ überfordert sind, keine Kenntnisse dieses Gesetzes haben und Gesetzesbrüche, -umdeutungen etc.  aufgrund politischer Vorgaben ohne viel Federlesens „mitmachen“ und das Waldgesetz, wenn man es ihnen in die Hand gibt, beim Versuch, es zu lesen, verkehrt herum halten… …anders sind die regierungsamtlich = politisch vorgegebenen und behördlich geduldeten, zu Naturfrevel führenden Windkraft-Exzesse in vielen Regionen Deutschlands wohl nicht mehr zu erklären…



NEIN zum Naturfrevel durch die neuen instabilen Energien an unrentablen Standorten

© Thomas Schöller

Die hier und in vielen anderen Regionen Baden-Württembergs von der Landesregierun g politisch vorgegebenen, von Regionalverbänden und Kommunen geplanten und von Landratsämtern / Regierungspräsidien  genehmigten bzw. vollzogenen Windkraft-Planungen im Wald gewinnen   -  wenn man sich die erst vor wenigen Wochen via TV mehrere Tage lang  ins Wohnzimmer geflatterten Horror-Bilder der sich in immer kürzeren zeitlichen Abständen wiederholenden, von Menschenhand durch Planungsfehler sogenannter Experten verursachten Hochwasser-Jahrhundert-Katastrophen vor Augen hält und sich vergegenwärtigt, daß großangelegte Waldrodungen auf den Anhöhen den Hochwasserschutz elementar untergraben und die Ursache sind für weitere Hochwasser-Katastrophen, denn:

Beim Hochwasserschutz saugt der Waldboden „schwammartig“ und quasi als willkommener, natürlicher Wasserspeicher  -  insbesondere bei in kurzer Zeit intensiv stattfindenden Niederschlägen  -  die aus Regen oder Schneeschmelze resultierenden Wassermengen auf, speichert sie und gibt sie im Zeitablauf sukzessive an die Vegetation zurück. Ohne diese Speicherfunktion des Waldes führen die im Zeitablauf mit großer Wahrscheinlichkeit extremer und immer häufiger einstellenden Niederschläge wegen Betonisierung / Versiegelung der ursprünglichen Waldfläche zu höheren Hochwasser-Risiken und damit bei intensiven, länger anhaltenden Niederschlägen zu Milliarden-Schäden zu Lasten von Bürgern und der Wirtschaft (vor allem beim mittelständischen Gewerbe, Handwerk, Handel etc.), weil die nach intensiven und länger anhaltenden Niederschlägen entstehenden, auf abgeholztem jetzt versiegeltem Waldboden niedergehenden Wassermassen dort nicht mehr gespeichert werden können, sondern ohne große zeitliche Verzögerung in die tiefer gelegenen, vielfach nach Planungsfehlern begradigten Wasserläufe abfließen, dort zu Überschwemmungen mit den bekannten Folgen führend…)    

Zu hoffen bleibt, daß immer mehr Bürger angesichts des nun auch im bisher weitgehend verschonten Baden-Württemberg jetzt anstehenden Windkraft-Unfugs Zivilcourage besitzen und sich gegen die jetzt von der grün-roten Landesregierung vorgegebenen und von der Behörden an vielen Orten umzusetzenden Windkraft-Exzesse im für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb mangels jahresdurchschnittlichem Windaufkommen völlig ungeeigneten Baden-Württemberg wehren, sich an Protest-Aktionen beteiligen, Bürgerinitiativen gründen bzw. dort beitreten und damit letztlich Erfolg haben… 

  

Walter Müller/Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften e.V.

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen „Für Mensch, Natur, Landschaft und Kultur  -  Keine Windkraft an unsinnigen Standorten in BW“


www.gegenwind-husarenhof.de

Adel verpflichtet !  -  Verpflichtet Adel ?

 

        Johann Wolfgang von Goethe läßt im Schauspiel seinen                         schwäbischen Ritter Götz von Berlichingen sagen:               „Er aber, sag’s ihm, er kann mich im Arsche lecken“   

Götz von Berlichingen, nach rd. 500 Jahren in 18. Generation Nachfahre des berühmten schwäbischen Ritters mit der eisernen Hand in Jagsthausen / Hohenlohe, ist bei Verhandlungen mit dem baden-württembergischen Energiekonzern EnBW weniger abweisend und nimmt die typisch schwäbische Wendung nicht in den Mund…  …Kein Wunder, geht es dabei doch  -  zu Lasten der einheimischen Bevölkerung  -  um die millionenschwere Umgestaltung einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft an Jagst und Kocher sowie im Taubergrund und Odenwald, wo die adeligen 

G r o ß g r u n d b e s i t z e r

Götz von Berlichingen und Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg groß dimensionierte W i n d p a r k s in dafür abzuholzenden Wäldern errichten wollen…  

 Von Grünen / SPD geführter BW-Landesregierung geändertes Landesplanungsgesetz entwickelt sich zur Lizenz zum Gelddrucken für adelige Großgrundbesitzer…


(wm / 250513)  -  Einem Bericht der Wirtschaftswoche vom 13.5.2013 (Ausgabe 20, S. 60 ff.;) zufolge planen Götz von Berlichingen, Jagsthausen und Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg, Schloß Langenburg,  zusammen mit dem baden-württembergischen Energiekonzern EnBW, Karlsruhe, die Anlage groß dimensionierter Windparks auf ihren Latifundien in bisher weitgehend unberührter Natur im Kocher- und Jagsttal sowie im Odenwald bzw. in den Landkreisen Schwäbisch Hall und Mosbach.

Gehen diese und weitere Windkraft-Pläne dort auch nur annähernd in Erfüllung, dürfte das Land im baden-württembergischen Hohenlohe, Heilbronn-Franken, Odenwald, Main-Spessart und im Schwäbisch-Fränkischen Wald in den Regionen um Schwäbisch Hall, Künzelsau, Crailsheim, Creglingen, Mosbach, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim u.a. künftig kaum mehr wieder zu erkennen sein, würden doch vor allem Waldstandorte gerodet werden müssen, um Platz zu machen für künftig bis zu 230  m hohe Windindustrieanlagen  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  wobei nach bisherigen Erfahrungswerten je einzelner im Wald errichteter Windkraftanlage eine Waldfläche zwischen 0,5 ha - 1 ha „dran glauben“ müßte. 

Nicht nur die einheimische Bevölkerung befürchtet, daß damit einmal mehr der schon vielerorts bereits am Boden liegende Naturschutz und Jahrhunderte alte Kulturlandschaften ein weiteres Mal „böse unter die Räder“ kommen, wenn nach Rodung der Waldflächen mit Beginn der Windkraft-Bauten u.a. Infrastrukturmaßnahmen wie…  

·         …das Schlagen von Schneisen

·         …die Anlage eines Straßen- und Wirtschaftswegenetzes

zur Erschließung der Waldstandorte notwendig werden u.a. durch Befahren mit schwerem Gerät (9-Achser, Spezialkräne etc.)…

·         …zum Transport des Betons für die Fundamente
(
http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/140392/index.html)

·         …zur Montage von Turm, Rotorblätter und Gehäuse

Den adeligen Großgrundbesitzern, aber auch Kommunen oder der Kirche  -  jeweils mit Landbesitz  -  kommt die am 9.5.2012 mit grün-roter Mehrheit im baden-württembergischen Landtag herbei geführte Änderung des Landesplanungsgesetzes gerade wie gerufen, entpuppt sie sich doch als eine „Lizenz zum Gelddrucken“ für Grundstücksverpächter, wobei der jetzt auch im eher windschwachen südlichen Binnenland bei Eigentümern potentieller Windkraft-Grundstücke ausgelöste Windkraft-Hype angesichts teilweise blamabler Windstrom-Ausbeute schon zu weit überzogenen Grundstücks-Pachterlösen an vielen relativ windarmen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Standorten geführt haben dürfte…

Die Wiwo-Redakteure sprechen von einer „Bonanza“ für die adeligen Großgrundbesitzer.



so jedenfalls nicht - Naturfrevel durch Windkraft

Bild: alanka - photobucket.com

Dem Wiwo-Bericht zufolge ist die nach wechselvoller Vorgeschichte stark unter Erfolgsdruck stehende, nach dem am BW-Landtag vorbei erfolgten Mappus-Deal zu 46,75% im Eigentum des Landes Baden-Württemberg stehende und nach exponierten Vorgaben der BW-Landesregierung zur Forcierung der regenerativen Energien  -  insbesondere den Ausbau der Windkraft „im Ländle“ betreffend  - 
beauftragte EnBW „drauf und dran“, sich von den Großgrundbesitzern „maximal schröpfen“ zu lassen, wobei dies finanziell vermutlich weniger an der EnBW hängen bleiben wird als vielmehr  -  getreu dem Sprichwort „…den Letzten beißen die Hunde…“  -  an den Stromkunden, denn die von EnBW zu übernehmenden (Grundstücks-Pacht)Kosten und sonstige über die Laufzeit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 20 - 25 Jahren entstehenden Risiken etc. werden wohl über die Marktmacht der EnBW via höhere Stromrechnungen auf die baden-württembergischen Stromverbraucher überwälzt, die letztlich  -  wieder einmal wie schon so oft  -  „die Dummen“ sind…         

Allerdings könnten die Grundstückseigentümer und windkraft-verpachtungswilligen Kommunen, die Kirchen oder die adeligen Großgrundbesitzer „die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben“, denn überall im Lande, wo die nachhaltige und visuelle Zerstörung Jahrhunderte alter Natur- und Kulturlandschaften durch Windkraft-Gewerbe-Gebiete publik wird, regt sich umgehend großer Widerstand unter der einheimischen Bevölkerung, die sich in Aktionen, Gründung und Beitritt zu Bürgerinitiativen, Verfahren vor den Verwaltungsgerichten etc. artikuliert, und ob bspw. die Kirche als Steigbügelhalter für den durch Windkraft-Forcierung verursachten Naturfrevel den sich schon seit längerem  in Kirchenaustritten niederschlagenden Aderlaß ihrer „Schäfchen“ entscheidend aufhalten kann, ist mit Fug und Recht zu bezweifeln…

Auch in den hier beschriebenen Regionen schießen die Bürgerinitiativen wie Pilze aus dem Boden und schließen sich unserem Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften (i.Gr.) an.

Abschließend verweisen wir auf unseren „Offenen Brief“, den wir unter dem  2.6.2013  in unsere Homepage  eingestellt haben.

  

Walter Müller/Pressewart (kommissarisch) Landesverband baden-württembergischer

 Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften (i.Gr.)

 

 Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de

       Bietigheimer Zeitung: “Kirche bleibt im Dorf” -  Leserbrief                “Widersprüchlich oder scheinheilig ?“ über W i n d k r a f t-                U n f u g zur vom Ingersheimer Bürgermeister wohl in             I n g e r s h e i m (Landkreis Ludwigsburg) und a n d e r s w o       in Baden-Württemberg angestrebten (Windkraft-) I d y l l e

 

(wm / 310513) - Die vom SWR mit zwangsweise abzuführenden Fernsehgebühren der TV-Empfänger finanzierte Sendereihe und an Schwachsinn sowie Geschmacklosigkeit kaum mehr zu überbietende, sich dem in Medienkreisen öfters so bezeichneten „Unterschichten-Niveau“ vieler  -  um nur einige zu nennen  -  in Sendern wie bspw. RTL, VOX u.a. oft gezeigten „Soaps“ (auf das journalistische Niveau dieser Sender ein entsprechendes Bild werfend) sich bedenklich annähernde SWR-Klamauksendung „Die Kirche bleibt im Dorf“, die im Dorf Ingersheim (Landkreis Ludwigsburg), in der näheren und selbst in der weiteren Umgebung zu überwiegend ablehnenden Urteilen geführt hat, hat in der Lokalpresse (z. B. Bietigheimer Zeitung)  -  die Meinung vieler Bevölkerungskreise zutreffend widerspiegelnd  -  bereits zu teilweise vernichtenden und in Leserbriefen sich entsprechend artikulierenden Kommentaren geführt, auf die hier nicht mehr eingegangen werden soll.

Eingegangen werden soll jedoch auf einen am 29.5.2013 in der Bietigheimer Zeitung veröffentlichten Leserbrief, der wohl als Reaktion auf die eher aus der Sicht eines Marktschreiers angepriesene Dorfidylle in Ingersheim „mit Blick ins Neckartal, tollen Wanderwegen und Fahrradtouren auf der Höhe…“ zu sehen ist, darin gipfelnd im Bekenntnis des Bürgermeisters, „…er tue alles, um diese Idylle zu erhalten…“.

Die in Ingersheim wohnende Leserbrief-Schreiberin spricht jedoch vielen, nicht windkraft-geblendeten, sondern mit beiden Beinen fest auf der energiepoltischen Realität im vergleichsweise windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten, nur 298 m über NN gelegenen Ingersheim und ob der gegen die Zukunftsfähigkeit des eigenen Dorfs gerichteten Windkraft-Eskapaden des pro-Windkraft-fanatisierten  -  von einer ebenfalls fanatisierten pro-Windkraft-Gemeinderätin noch angetrieben  -  Bürgermeisters nur noch „die Hände über dem Kopf zusammenschlagenden“ Bürgern aus dem Herzen, wenn sie zutreffend die Befürchtung eines Großteils der Ingersheimer Bürgerschaft äußert, dass die bereits mit dem Bau der ersten, 180 m hohen Windindustrieanlage in Ingersheim endgültig verlorene Dorf-Idylle auch n i c h t mit dem Bau einer zweiten oder gar dritten künftig bis zu 230 m hohen, noch näher an die eigene Bevölkerung heran rückende Windindustrieanlage  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  z u r ü c k k o m m t, sondern auf „Nimmerwiedersehen“ und endgültig zum N a c h t e i l
I n g e r s h e i m s
bereits verschwunden ist, mit der jetzt allerdings auch für die unmittelbare Umgebung in den entlang des i d y l l i s c h e n  N e c k a r- und E n z t a l s  durch Jahrhunderte alte Wein- und Obstbau-Kulturlandschaften geprägten Nachbarkommunen wie…

·         …Besigheim

·         …Mundelsheim

·         …Hessigheim u.a.

äußerst n a c h t e i l i g e n  Folge, dass der gerade dort  -  die jüngsten Zahlen bestätigen den stark aufwärts gerichteten Trend der letzten Jahre  -  jetzt besonders im Aufschwung befindliche „sanfte“ Tourismus hoch über dem Neckar entlang der terrassierten Weinbau-Steillagen des Käsbergs und der Besigheimer bzw. Hessigheimer Felsengärten  -  jeweils in den meisten Heimatkalendern als Motiv immer meist ganz oben stehend und bundesweit Beachtung findend  -  durch die vom Ingersheimer Bürgermeister und seinem weitgehend windkraft-verblendeten Gemeinderat verantwortungslos verursachte Landschaftsverschandelung immer stärker auch auf die Nachbarkommunen überschwappt und dort zu einer Reihe von Nachteilen führend (vgl. homepage-Rubrik „Nachteile in Ingersheim“)…

Deshalb im Interesse großer Teile Ingersheims und aus der Sicht der Nachbarkommunen unser bereits öfters wiederholter Appell an die Ingersheimer Gemeindeverwaltung:

…Herr, schmeiß Hirn ra‘…

…oder sollte die stv. Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke (Grüne), doch recht behalten mit ihren

·          in der Frankfurter Rundschau vom 6.5.2011  

·         bzw. in der Berliner Zeitung „…Frage: Wo ein Windpark gebaut werden soll, entstehen Bürgerinitiativen, die Tourismusverbände legen sich quer. Die Verbände sagen: Windanlagen sind hässlich. Antwort Eveline Lemke: Hier muss ein Umdenken erfolgen. 
Ich schlage vor, schöne Windräder als Aussichtspunkte einzurichten. 
Als Touristenattraktion. Man kann Burgen und Türme besteigen, warum nicht auch Windanlagen?
...“

geäußerten Plänen (Achtung: K e i n Aprilscherz !!), die weitgehende Windkraft-Aversionen der eigenen Bevölkerung in eine breite Windkraft-Akzeptanz umwandeln zu wollen, indem man die weltbekannten und Jahrhunderte alten, schon von den Römern angelegten Weinlandschaften entlang von Rhein, Mosel, Ahr und Nahe  -  bzw. in der Nähe der Loreley, Bingener Loch, Rüdesheimer Drosselgasse etc.  -  zur Ankurbelung des Tourismus mit künftig bis zu 230 m hohen Windindustrieanlagen besetzt und  -  quasi als „Zuckerle“  -  mit Tourismus-Plattformen in Nabenhöhe versieht, von denen aus dann sowohl die einheimische Bevölkerung als auch die aus Fernost bzw. aus Amerika bzw. Europa angereisten und schon an allerhand gewöhnten Touristen ihren Blick schweifen lassen können über die in Rheinland-Pfalz schon  -  wie in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg etc.  -  bereits ebenfalls weitgehend windkraft-verschandelte Landschaft, wie z.B. im Soonwald / Hunsrück bei Ellern ( siehe auch unter Rubrik "Aktuelles" vom 20.5., 3.5., 30.4., 13.4., 27.3., 24.3., und 22.3.2013 ).



Seltsam, in der Serie war von der WKA nichts zu sehen, obwohl diese in der Zeit der Drehtage
(Juni bis Oktober 2012) schon in voller "Pracht" herum stand und das Kleiningersheimer Schloss
in allen Folgen öfters zu sehen war.

© Hans-Jürgen Steinwedel

Der ebenfalls weitgehend windkraft-geblendeten Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz wäre ein guter Erfolg ihrer Windkraft-Tourismus-Pläne zu gönnen, denn durch die von ihr erwarteten zusätzlichen Tourismus-Einnahmen könnte das bisher notorisch finanziell über seine Verhältnisse lebende, „auf Pump“ finanzierte und über den Länderfinanzausgleich am Tropf der Geberländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen hängende, bisher Jahr für Jahr mit Milliardenbeträgen unterstützte Rheinland-Pfalz endlich  -  zur finanziellen Entlastung der Geberländer  -  eine nachhaltige eigene Einkunftsquelle erschließen, die dann sicherlich auch zusätzliche Steuereinnahmen aus den durch die Besteigung der Tourismus-Windrad-Plattformen, Würstchenbuden-Betrieb und Weinproben erwirtschafteten Eintrittsgelder generiert würde, damit das seit einigen Monaten durch Kollektiv-Versagen   -  zu Lasten der Allgemeinheit bzw. der bundesdeutschen Steuerzahler  -  der rheinland-pfälzischen Landesregierung verursachte 300-Millionen-€-Loch aus der Insolvenz des Nürburgrings wenigstens teilweise abgedeckt werden könnte…

Dumm nur, dass sich diese wohl vor allem im grün-roten Spektrum angesiedelten  Träumereien zur Tourismus-Ankurbelung in der harten Windkraft-Realität bisher auch nicht nur ein einziges Mal durchgesetzt haben, denn die mittlerweile rd. 27000 bundesweit installierten Windindustrieanlagen wurden bisher  -  soweit bekannt  -  in noch keinem einzigen Fall mit Aussichts-Plattformen nachgerüstet oder  -  bei Neu-Installationen  -  ausgeliefert…

…oder sollte der Ingersheimer Bürgermeister auch hier  -  wie mit seiner einsamen, an einem Großteil der Ingersheimer Bevölkerung vorbei getroffenen Entscheidung zum Ausweis von Windvorrang-Gebieten bzw. dem Bau von Windmühlen  -  die über Ingersheim nur noch Lachenden endlich einmal auf seiner Seite haben und seiner Zeit wieder einmal voraus sein, wenn die geplante 2., dann bis zu 230 m hohe und damit bis zu 50 m gegenüber der 1. höhere Ingersheimer Windindustrieanlage  -  dann wohl bundesweit als erste  -  mit einer Aussichtsplattform ausgeliefert wird, dann hoffentlich endlich zu nachhaltigen und zu hoffentlich überquellenden Einnahmen aus Eintrittsgeldern und der Verköstigung aus Würstchenbuden- und Glühwein-Umsätzen sowie zu zusätzlichen Gewerbesteuer-Einnahmen zugunsten der chronisch schwindsüchtigen Ingersheimer Gemeindekasse führend, nachdem man bereits bei einer im März 2010 in Ingersheim durchgeführten Veranstaltung kleinlaut eingestehen mußte, dass man aus dem Windkraft-Betrieb in Ingersheim mit keinerlei Gewerbesteuer-Einnahmen zugunsten des kommunalen Haushalts rechne…

…manche sich in Ingersheimer kommunalen Internas Auskennende diskutieren bereits „hinter vorgehaltener Hand“, dass es angesichts der schon aus dem Ruder gelaufenen Probleme mit der auch in der Bürgerschaft wegen des immensen Landschaftsverbrauchs und wegen vermutlich von Ingersheim finanziell nicht zu stemmenden Infrastrukturkosten sowie womöglich zu weiteren Gewerbesteuer- 
Ausfällen führenden Ausweisung eines mit rd. 15 ha viel zu großen Gewerbegebiets und der jetzt schon latent vorhandenen Verkehrsprobleme, die sich aufgrund des weitgehend gescheiterten innerörtlichen Verkehrskonzepts noch verschärfen dürften, besser gewesen wäre, sich
w e n i g e r um die Zukunftsfähigkeit Ingersheims belastende, zu keinerlei Gewerbesteuereinnahmen führende Windkraft-Pläne als vielmehr um die wirklich wichtigen, für die Zukunftsfähigkeit Ingersheims bedeutsame Problemfelder zu kümmern…

 

Walter Müller/Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

Pressewart (kommissarisch) Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiative gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften (i.Gr.)   



www.gegenwind-husarenhof.de

2 Trailer im youtube-Video (2 Min, 48 Sek + 2 Min, 6 Sek) über “Windindustrie im Vogelsberg (Hessen)“ oder
„Wie ein Naturpark für klamme Kommunalkassen prostituiert wird“
oder
„Roter Milan und Co  -  leider sind nicht alle Tiere auf dem Video zu sehen… …aber es waren mindestens 20 Tiere ! Wo ist der NABU ?“

Bürger in Baden-Württemberg w e h r t euch !

Wehret den Anfängen !

Bevorstehende G r ü n d u n g eines Dachverbands von G e g e n w i n d -
Bürgerinitiativen in Baden-Württemberg am 5.5.2013 in Karlsruhe zur Verhinderung von weiterem g r ü n-r o t e n W i n d k r a f t-U n f u g zu
L a s t e n der B ü r g e r im S ü d w e s t e n

(wm / 110413) - Die hier eingestellten, jeweils ca. 2 Minuten laufenden youtube-Videos zeigen  -  stellvertretend für viele  -  einmal mehr sehr eindrucksvoll, wie eine bisher als Naturpark weitgehend naturbelassene Region im V o g e l s b e r g (Hessen)  -  quasi „über Nacht“  -  seine bisherige Charakteristik durch U m w a n d l u n g in ein windpark-industrielles G e w e r b e g e b i e t verliert. Schwere, irreparable Eingriffe in Landschaft und Natur unter verschämtem Wegsehen von BUND und NABU  -  die nicht nur hier ein weiteres Mal jämmerlich versagen  -  zu Lasten der einheimischen Bevölkerung sind die Folge.

Der in den youtube-Videos geschilderte N a t u r f r e v e l ist beileibe kein Einzelfall, denn bundesweit an vielen anderen Standorten, wo mittlerweile rd. 27 000 Windindustrieanlagen stehen, herrschen ähnliche Verhältnisse, weil von der Windkraft-Lobby „gekaufte“ und nur noch als „Armleuchter“ zu bezeichnende Politiker auf kommunaler, Landes- und Bundesebene angesichts des durch 
W i n d k r a f t-U n f u g verursachten Naturfrevels nur noch verschämt wegsehen und so auch künftig weiteren, im Interesse der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit der nachfolgenden Generation nicht mehr zu verantwortenden E x z e s s e n an Landschaft und Natur „Tür und Tor“ öffnen.

Ein weiteres, besonders herausragendes Negativ-Beispiel ist der Windwahn-Unfug im S o o n w a l d (Rheinland-Pfalz), wo ebenfalls eine intakte Natur durch W i n d w a h n-F o r c i e r u n g  der 
r o t-g r ü n e n Landesregierung von Rheinland-Pfalz unter dem Deckmäntelchen der sogenannten, jedoch nur noch als Feigenblatt dienenden „Energiewende“ hemmungslos und irreparabel zerstört wird, …von einer Landesregierung, die nach mehreren von ihr zu verantwortenden, in mehreren Hundert Millionen zu Lasten der Allgemeinheit sich niederschlagenden Finanzskandalen (Nürburg-Ring-Pleite, Flughafen Haan / Hunsrück u.a.), bis zur nächsten Landtagswahl sich schon seit längerem auf dem absteigenden Ast hält und die nur noch zur reinen Machterhaltung an ihren Sesseln klebt…
 

Große Teile und vor allem durch Natur und Landschaft exponierte Regionen in den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern im Norden und Osten Deutschlands (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg sowie die nördlichen Teile von Hessen oder NRW), in denen das jahresdurchschnittliche Windaufkommen als Voraussetzung für einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb um ca. 2 - 3 mal höher ist als im eher windschwachen Binnenland im Süden / Südwesten (Bayern, Baden-Württemberg), sind durch die dort konzentrierten, mit rd. 85 % der bisher bundesweit installierten ca. 27 000 Windindustrieanlagen bereits weitgehend irreparabel windkraft-verschandelt bzw. landschaftsverspargelt.

Aufgrund des dort gegenüber dem Südwesten / Süden vergleichsweise hohen Windaufkommens erwirtschaften die dort laufenden Windindustrieanlagen wenigstens regelmäßig jährliche B e t r i e b s -  G e w i n n e, die als Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer-Festsetzung in den dortigen Standort-Kommunen dienen und die man wenigstens teilweise als Ausgleich für die auch dort viel zu großen, durch Windkraft-Betrieb zu Lasten der dortigen Bevölkerung entstandenen Nachteile sehen könnte.   

           Eine tolle Grafik, wenn es nicht so traurig wäre

Im Gegensatz hierzu führt der Windkraft-Betrieb bei den allermeisten der rd. 390 bisher im vergleichsweise eher windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-betrieb völlig ungeeigneten Baden-Württemberg  -  selbst an den für Baden-Württemberg vermeintlich windgünstigeren Standorten in der Hohenloher Ebene, auf den jeweils 800 m - 1000 m hohen Höhenrücken des Süd- bzw. Nordschwarzwalds und auf der Schwäbischen Alb  -  der dort laufenden Windindustrieanlagen Jahr für Jahr kumuliert zu immer höher werdenden Betriebs-Verlusten ohne Aussicht auf Besserung während der noch offenen Restlaufzeit der Anlagen und die darin 20 - 25 Jahre mangels vorzeitiger Verkaufsmöglichkeit gebundenen Öko-Kapitalanleger müssen mit gebundenen Händen und sehenden Auges ansehen, wie ihr sauer verdientes Eigenkapital jährlich wegen dauerhafter Windkraft-Verlustsituation wie „Schnee in der Sonne“ zusammenschmilzt, ohne daß künftig Hoffnung besteht, daß die so gebeutelten und von der Windkraft-Lobby einst mit vollmundigen und viel zu optimistischen Versprechungen zur Kapitalzeichnung „über den Tisch gezogenen“ Öko-Kapitalanleger den Großteil ihres schon jetzt durch Verluste aufgezehrten Eigenkapitals jemals wieder zurück erhalten…

Im Gegensatz zum Norden und Osten Deutschlands führt der Windkraft-Betrieb an ca. 90 % aller bisher in Baden-Württemberg nach den uns vertraulich vorliegenden Mails bzw. Jahresabschluß-Unterlagen einiger dort beteiligter, völlig enttäuschter Öko-Kapitalanleger bisher und wohl auch künftig wegen relativer Windschwäche zu Windkraft-Betriebsverlusten, die sich im Kapitalverzehr zu Lasten der Anleger niederschlagen und die zu keinerlei  -  und wenn überhaupt, dann nur marginal  -  Gewerbesteuer-Einnahmen bei den Standort-Kommunen führen…

Angesichts dieser im eher windschwachen Binnenland sich ergebenden blamablen Bilanz sind die durch Windkraft-Betrieb in Baden-Württemberg zu Lasten der Bevölkerung eintretenden, viel zu hohen Nachteile wie…

·        …schwere Beeinträchtigungen beim Landschafts- und Naturschutz, insbesondere Vogelschutz betreffend

·        …Wertminderungen bei Grund und Boden, Häusern, Eigentumswohnungen bei in Sichtweite zu und im Wirkungskreis (Radius ca. 5 km ab WKA-Standort) von Windkraftanlagen belegenen Immobilien zu Lasten der Grundstückstückseigentümer und Mietern

·        …Schadstoff-Immissionen wie Lärm, Infraschall, Schattenschlag mit dem Risiko von Gesundheitsbeeinträchtigungenn bei den im WKA-Umkreis wohnenden Bürgern

·        …Verlust von Naherholungsgebieten vor allem in bevölkerungsdichteren großräumen wie Stuttgart

·        …Beeinträchtigungen beim „sanften“ Tourismus (…wer will schon seine Freizeit / Erholung in Sichtweite von künftig bis zu 230 m hoch  -  und damit höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  werdenden Windkraft-Monstern verbringen) u.v.m.

nicht zu akzeptieren und durch nichts, aber auch durch gar nichts zu rechtfertigen…   


   Angst vor großen Waldrodungen gibt es nun auch bei den Bürgern in Gaildorf und Michelbach/Bilz

Foto: Thomas Schöller

Um das Allerschlimmste in Baden-Württemberg möglichst noch verhindern zu können, haben sich bisher ca. 40  -  Tendenz weiter steigend  -  landesweit regional vor Ort aktiv operierende Gegenwind-Bürgerinitiativen gegründet, die angesichts der von grün-rot forcierten Windkraft-Pläne regen Zulauf erhalten und die durch Öffentlichkeitsarbeit und vor dem Hintergrund der künftig anstehenden Wahlen

·         zum Deutschen Bundestag (22.9.2013)

·         BW-Kommunalwahlen (2014) und

·         BW-Landtagswahlen (2015)

auf Mißstände hinweisen, damit wenigstens ein kleines, auf ehrenamtlicher Basis tätiges aber trotzdem aktionsfähiges Gegengewicht zu den durch Millionen-€ von der bundesdeutschen Windkraft-Lobby und im wesentlichen von Grüne / SPD und Linke unterstützten Windkraft-Initiatoren entsteht, um die weitgehend angesichts der jetzt auch in BW drohenden Windkraft-Exzesse noch uninformierten Bürger aufklären zu können, denn merke: …Jede Medaille (auch die Windkraft-Medaille) hat 2 Seiten…

Zur Ergänzung der ausschließlich ehrenamtlich vor Ort tätigen Bürgerinitiativen ist die Gründung eines Dachverbands aller baden-württembergischen Gegenwind-Bürgerinitiativen in Planung; erste vorbereitende Gespräche haben seit mehreren Wochen und Monaten stattgefunden, die Gründungsversammlung soll am 5.5.2013 in Karlsruhe erfolgen, wobei unsere Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ ebenfalls vertreten sein wird. Zu näheren Details verweisen wir auf unsere nachfolgenden homepage-Berichterstattungen.

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

 http://www.youtube.com/watch?v=dTfqlJvejtc  

 http://www.youtube.com/watch?v=SokaM7k7ZDU 



www.gegenwind-husarenhof.de

                            Rhein-Hunsrück-Zeitung (RHZ):                                „Soonwald-Rodung - Politik auf der Anklagebank“

 

Wie sich die r o t-g r ü n e Landesregierung von Rheinland-Pfalz im Interesse der W i n d k r a f t-L o b b y  -  aber zum N a c h t e i l der Bevölkerung und   z u  L a s t e n des Natur-, Landschafts- und Artenschutzes - über bestehende Landschafts- und Naturschutzgesetze h i n w e g s e t z t

    S o o n w a l d-R o d u n g im  H u n s r ü c k  als Lehrbeispiel für von der   W i n d k r a f t-Lobby „g e k a u f t e“  -  „r o t - g r ü n e“ Politik, die mit d u b i o s e n Genehmigungsmethoden und auf Basis

    „g e k a u f t e r“ Gutachten dem N a t u r s c h u t z einmal mehr den         T o d e s s t o ß versetzt…

Besonders perfides Vorgehen der Verantwortlichen: Rodung erfolgt angesichts möglicher Protestaktionen der Bürger nachts, um Bevölkerung vor vollendete Tatsachen zu stellen…

Was hätte der Räuberhauptmann S c h i n d e r h a n n e s  vor rd. 210 Jahren im H u n s r ü c k wohl mit den für Windkraft-Naturfrevel im Soonwald Verantwortlichen gemacht…? 

    A u f w a c h e n der Naturschutzverbände: Angesichts des von r o t -          g r ü n e r Landesregierung in Rheinland-Pfalz als Steigbügelhalter der         Windkraft-L o b b y zu verantwortenden  N a t u r f r e v e l s  im                       S o o n w a l d kommt der Widerstand vor Ort von B U N D und N A B U gegen das V e r b r e c h e n an der N a t u r viel zu spät…

Abschreckendes Beispiel für a l l e Bürger in Baden-Württemberg: Gelingt es, den von „Rot-Grün“ nun auch im relativ windschwachen Baden-Württemberg durch W i n d k r a f t-U n f u g geplanten Naturfrevel noch zu verhindern ?  


(wm / 290313) - Die weit über die Grenzen des Bundeslandes R h e i n l a n d-P f a l z hinaus bekannt gewordene und unter großer Anteilnahme weiter einheimischer Bevölkerungskreise, der damit von der rot-grünen Landesregierung von Rheinland-Pfalz wiederum ein Stück bisher weitgehend naturbelassener Heimat genommen wurde, in einer Art „Nacht- und Nebelaktion“ unter

·         Aushebelung

·         Verdrehung und

·         Beugung

an sich zwingend einzuhaltender L a n d s c h a f t s- und N a t u r s c h u t z g e s e t z e durchgeführte
S o o n w a l d-R o d u n g führt nun  -  nachdem das ganze Ausmaß des durch Windkraft-Exzesse verursachten Naturfrevels jetzt bekannt geworden ist  -  bundesweit zu einer immer größer werdenden Betroffenheit insbesondere auch in jenen durch Windkraft-Verspargelung bisher noch weitgehend verschont gebliebenen Bundesländern, die jedoch nach „rot-grüner“ bzw. „grün-roter“ Machtübernahme nun wohl ebenfalls unmittelbar vor den „Segnungen“ einer durch vor allem „grün-rot“  -  ideologisch  -  gefärbten Energiepolitik stehen, die zwar von weitgehend ideologisierten Polit-Funktionären auf Parteitagen von SPD und Grünen in deren Parteiprogrammen  -  jedoch nicht von den Bürgern bzw. der Allgemeinheit in freier und geheimer Wahl (und nur darauf kommt es an)  -  beschlossen wurde.     

Zwar befand sich die SPD / Grüne - geführte Landesregierung von Rheinland-Pfalz unter dem zeitweilig mehrere Jahre allein als „König Kurt“ regierenden, vom einfachen Betriebsschlosser über Gewerkschaftsschiene und SPD-Parteibuch zum SPD-Ministerpräsidenten sich hochdienenden, kurz vorher nach nur wenigen Monaten als SPD-Bundesvorsitzender ebenfalls kläglich gescheiterte Kurt Beck schon lange „auf dem absteigenden Ast“  -  bei der Landtagswal im März 2011 mußte die SPD in Rheinland-Pfalz nach erdrutschartigen Verlusten ihr seit langem schlechtestes Wahlergebnis akzeptieren; sie konnte sich nur mit Hilfe der Grünen „mit knapper Not“ noch an der Macht halten…  -  ; der „freie Fall“ der SPD begann schon länger und der Rücktritt als Ministerpräsident des vor wenigen Wochen „zurückgetreten wordenen“ Kurt Beck zeichnete sich nach zuvor getroffenen, hauptsächlich von ihm politisch zu verantwortenden folgenschweren Fehlentscheidungen ab, als…

·         …die Nürburgring-Betriebsgesellschaft bzw. der dort unter Federführung der SPD geplante, jedoch viel zu gigantisch ausgefallene und viel zu teure Erlebnispark wegen ausbleibender Besucher, dubioser Handlungen von Wirtschafts-Kriminellen  -  denen vor allem die Landes-SPD und ihre Minister aufgesessen sind  -  und wegen „aus dem Ruder laufenden“ Investitionskosten mit rd. 350 Millionen-€ „Miesen“ in die Insolvenz rauschte… …und der Millionen-Fehlbetrag aufgrund von Landes-Bürgschaften zunächst am Land Rheinland-Pfalz hängen blieb, das jedoch als Agrarland finanziell „nicht auf Rosen gebettet“ ist, und das sich deshalb wegen chronischer finanzieller „Schieflage“ im Landeshaushalt den Millionen-Fehlbetrag zu Lasten der Allgemeinheit durch die Umverteilung von Steuermitteln über den Länderfinanzausgleich von den drei Geberländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen zurückholt…  

·         … und ein weiteres Finanz-Debakel zeichnet sich beim notorisch unterfinanzierten, jetzt wegen Aufzehrung eines Großteils seines Eigenkapitals des seinerzeit vor allem auf Betreiben der SPD nach dem Abzug der Amerikaner am Bedarf vorbei und viel zu groß ausgebauten Flughafen Haan / Hunsrück ab, wenn das Land Rheinland-Pfalz als Gesellschafter die dort durch jahrelange Verluste und Verzehr des Eigenkapitals entstandene Finanzlücke von rd. 250 Millionen-€ nicht schnellstens schließt… …ein Unterfangen, das wegen finanzieller Nöte nicht vom Bundesland Rheinland-Pfalz, sondern wohl ebenfalls nur über den Länderfinanzausgleich durch die drei weiter kräftig gemolkenen Geberländer finanziert werden kann…   

·         …überlagert von diesen wegen politischer „Großmannssucht“ und Blödheit zu Lasten der Allgemeinheit sich auswirkenden millionenschweren Finanzeskapaden dürfte der inzwischen zurück getretene SPD-Ministerpräsident den letzten Rest seines politischen Kapitals schon zu dem Zeitpunkt verspielt haben, als unter seiner Federführung und unter dem Beifallklatschen der Grünen  -  ca. 5 Jahre vor der Landtagswahl im März 2011 und damit auch mit 5 Jahren „Vorsprung“ vor Baden-Württemberg  -  in Rheinland-Pfalz die großflächige Forcierung des Windkraft-Ausbaus begann, wo Ende 2012 mittlerweile ca. 1240 Windindustrieanlagen mit einer allerdings nur „auf dem Papier“ stehenden installierten Jahres-Nennleistung von rd. 1900 Megawatt (MW) stehen, die jedoch wegen relativer jahresdurchschnittlicher Windarmut im ebenfalls  -  wie Bayern und Baden-Württemberg  -  windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb ebenfalls völlig ungeeigneten Rheinland-Pfalz wie schon in den Jahren zuvor in der Realität nur zu einem äußerst geringen Bruchteil abgerufen werden konnte…, …wobei als „Vollstrecker“ der von „Rot-Grün“ und Landesbehörden vorgegebenen Windkraftpläne und des damit einhergehenden Naturfrevels oftmals die in Rheinland-Pfalz ansässige Windkraft-Projektierungsgesellschaft J u w i fungierte, der man „gut geschmierte“ Kontakte zur SPD/Grünen-Landesregierung von Rheinland-Pfalz nachsagt… …und die mittlerweile auch in anderen Bundesländern ihr „Windkraft-Unwesen“ treibt…      

Wie in Bayern und Baden-Württemberg schreiben auch die meisten der in Rheinland-Pfalz installierten Windindustrieanlagen mangels jahresdurchschnittlich benötigtem Windaufkommen  -  ohne Aussicht auf Besserung  -  t i e f r o t e  Betriebsergebnisse und viele „blauäugig“ übereilt sich beteiligende, letztlich von der Windkraft-Lobby durch bewußt geschönt dargestellte, viel zu optimistisch unters (Anlage)Volk gestreute Hochrechnungen „über den Tisch“ gezogene Öko-Kapitalanleger werden auch in Rheinland-Pfalz  -  wie in den anderen relativ windarmen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten südlichen Binnenland-Bundesländern auch  -  einen Großteil ihres investierten Eigenkapitals verlieren… …Ob dieses späte Erwachen bei den nachhaltig „gelackmeierten“ Öko-Kapitalanlegern dazu führt, den Abwärtstrend in der Wählergunst bei den für dieses Finanz-Desaster hauptsächlich Verantwortlichen bei SPD und Grünen zu stoppen, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden…


Motto aus dem Soonwald


…Und auch SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz kommen an der Tatsache nicht vorbei, daß wegen topografischer Voraussetzungen und geo-physikalischer Gegebenheiten hinsichtlich des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens bundesweit ein regelrechtes N o r d-S ü d-Gefälle herrscht, wonach das jahresdurchschnittliche Windaufkommen in den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern im N o r d e n und O s t e n Deutschlands (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, nördliche Teile von NRW, Hessen) nach allen verfügbaren, seriös geführten Langzeit-Windstatistiken des Deutschen Wetterdiensts, der Deutschen Flugsicherung und von Meteorologen um ca. 2 - 3 Mal h ö h e r ist als im vergleichsweise w i n d s c h w a c h e n Süden / Südwesten…

…und dies ist auch der Hauptgrund dafür, weshalb rd. 8 5 % aller ca. 27000 bisher bundesweit installierten Windindustrieanlagen im deutlich windstärkeren Norden und Osten Deutschlands und eben nicht im windschwächeren Süden / Südwesten installiert sind… Denn merke: Auch Öko-Kapitalisten möchten  -  wenn es um den eigenen Geldbeutel geht  -  sehenden Auges nicht ihr Geld zum Fenster hinaus werfen…     

Gegen den durch die Soonwald-Rodung ausgelösten Naturfrevel hat sich vor Ort bereits frühzeitig starker Widerstand in der betroffenen Bevölkerung geregt, der zwar bundesweit große Aufmerksamkeit erzeugte, der allerdings…

·         …von einer aus SPD / Grüne geführten Landesregierung

·         …von an deren politische Vorgaben und Weisungen gebundenen Behörden und

·         …aus der Windkraft-Lobby / Windkraft-Konzernen / Windkraft-Projektierungs-Gesellschaft

bestehenden mächtigen Allianz  -  deren Mitglieder sich „die Windkraft-Bälle gegenseitig zuspielen“  -  relativ machtlos war.

Selbst das „Aufwachen“ der an der Basis vor Ort tätigen Ortsgruppen von BUND und NABU  -  die sich nicht nur in diesem Fall von ihrer weitgehend ideologisierten und unkritisch dem grün-roten Zeitgeist hinterher laufenden hauptamtlichen Funktionärs-Kaste auf der Leitungsebene entfernt haben, die großflächige Wald-Rodungen an für Windkraft-Betrieb mangels Windaufkommen völlig ungeeigneten Wald-Standorten begrüßen  -  konnte trotz zahlreicher öffentlichkeitswirksamer Aktionen den „von langer Hand“ unter Federführung der Windkraft-Lobby geplanten Naturfrevel im Soonwald nicht verhindern.

Ein am  6.3.2012  in der Rhein-Hunsrück-Zeitung (Regionalausgabe Simmern) unter der Überschrift „Soonwald-Rodung  -  Politik auf der Anklagebank“ veröffentlichter Artikel der angesichts dieses Naturfrevels überwiegend äußerst kritisch berichtenden Regionalpresse schildert die Begleitumstände wie folgt:

„Hunsrück - Die Rodung auf der Nordseite des Soonwaldkamms hinterlässt tiefe Spuren im Wald und Wunden bei vielen Naturschützern. Auf der Anklagebank sitzen nicht nur die Firma Juwi, die mit der Rodung acht Windrädern den Boden bereitet, die Kreisverwaltung, die die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt hat (wir berichteten), sondern auch die rot-grüne Landespolitik, die Windkraft im Landschaftsschutzgebiet und im Wald erlaubt.“ 

Der Artikel schließt: „Für den Nabu steht jedoch fest, dass nicht nur Fledermäuse, sondern auch Rehe, Schwarzstörche, Greifvögel, Eulen und Spechte ihren Lebensraum für immer verlieren, sobald die „monatelangen lärmintensiven Bauarbeiten mit schwerem Gerät“ einsetzen. Allein für die Fundamente sind nach Einschätzung des Nabu „über 1000 Betonmischer-Fahrten ins Waldgebiet nötig“. Der Soonwald werde über Monate „zu einer der größten Baustellen in Rheinland-Pfalz“. So würden mit der Allianz von grüner Politik und unternehmerischer Macht Natur- und Landschaftsschutzgesetze ausgehebelt, lautet die ernüchternde Bilanz des Nabu.“


Windkraft im Wald, so sieht das aus - Fukushima der Natur

von Hans-Jürgen Klemm -  http://www.pro-liepnitzwald.de/

Insbesondere beim NABU „…sitzt nach der „blitzartigen Rodung im Landschaftsschutzgebiet Soonwald“ der Stachel tief. Juwi habe bewusst zunächst nur im inneren Waldbereich gerodet, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung nicht frühzeitig zu wecken, lautet der Vorwurf. Auch am Sonntag seien die Motorsägen und Harvester bis spät in der Nacht in Betrieb gewesen, „in der Hoffnung, durch die vollendeten Tatsachen den aufkeimenden Widerstand in der Bevölkerung zu brechen“, so der NABU weiter.   

Angesichts der jetzt immer mehr zutage tretenden Ausmaße des durch Windkraft-Ausbau an dafür völlig ungeeigneten Standorten bleibt zu hoffen, daß die für diesen Naturfrevel und für den beispiellosen Bruch von Landschafts-und Naturschutzbestimmungen Verantwortlichen…

·         …in den rot-grün bzw. grün-rot geführten Landesregierungen

·         …in der Kommunal- und Bundespolitik sowie in den Genehmigungsbehörden

von der Allgemeinheit zur Rechenschaft gezogen werden, spätestens dann, wenn der Bürger an Wahlen in der Wahlkabine sein Kreuzchen an der hoffentlich richtigen Stelle macht und es dadurch zur Abwahl der Schreibtischtäter und Naturfrevler kommt…

Zu hoffen bleibt weiter, daß die B ü r g e r in Baden-Württemberg angesichts des jetzt auch in ihrer Umgebung möglicherweise durch Windkraft-Ausbau bevorstehenden Naturfrevels rechtzeitig organisieren, sich wehren, gemeinsame Aktionen starten, Bürgerinitiativen gründen etc….

Abschließend bleibt nur noch die Frage zu stellen: „Was hätte wohl der im Soonwald / Hunsrück sein Unwesen treibende und vor ca. 210 Jahren in Simmern / Soonwald am Pranger öffentlich enthauptete Räuberhauptmann Schinderhannes mit den für beispiellosen Naturfrevel Verantwortlichen angerichtet, wenn schon damals Politik und Behörden einen derartigen Naturfrevel in dieser Region angeordnet hätten…?“

Einen Vorgeschmack dessen, was sie damals möglicherweise erwartet hätte, zeigt das in mancher uriger Gaststätte im Hunsrück über dem Stammtisch hängende Schinderhannes-Lied auf, das manchem Gast auch heute noch eine Gänsehaut macht:

„Im Soonwald, im Soonwald steht manche dunkle Tann, darunter liegt begraben so mancher Wandersmann. Das war der Schinderhannes, de Lumpehund, de Galgestrick, de Schrecken jedes Mannes und auch der Weiberstück."…

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de

Windräder im W a l d: Ein Spaziergang im Hunsrück

You-tube-video (ca. 3 Min.): Ein besonderes „Dankeschön“ geht an die „Grünen“. Diese machen mit ihrer Politik derartige Aufnahmen erst möglich. Demnächst auch in B a d e n-W ü r t t e m b e r g  an besonders landschafts- und natursensiblen Stellen wie in Rheinland-Pfalz und anderswo…

(wm / 220313) - Ein weiteres beeindruckendes Video zeigt die bei einem Wald-Spaziergang im Hunsrück gewonnenen Eindrücke, die sich bei laufendem Windkraft-Betrieb im Soonwald ergeben.

Trotz erbitterten Widerstands der einheimischen Bevölkerung, der vor Ort an der Basis tätigen Naturschutzverbände und vieler gemeinnütziger, für die Erhaltung der Natur eintretender Organisationen, wie z.B. dem ca. 30 000 Mitglieder zählenden PfälzerWaldverein e.V., ist es

·         der in Rheinland-Pfalz ansässigen Windkraft-Projektierungsfirma „Juwi“  -  der entsprechende, „gut geschmierte“ Verbindungen in die rheinland-pfälzische, „rot-grün“ geführte Landesregierung nachgesagt werden  - 

·        und dem in Aurich / Niedersachsen ansässigen Windkraft-Konzern Enercon, der bundesweit  -  wie in Ingersheim  -  die Landschaft im windschwachen Binnenland mit derzeit bis zu 180 m hohen, künftig vermutlich bis zu 230 m hohen Windindustrieanlagen überzieht

·         unter tatkräftiger Unterstützung des jeweils „grün“-geführten rheinland-pfälzischen Umwelt- bzw. Wirtschaftsministeriums

·         sowie entsprechend geschalteter, politische („grün“ gefärbte) Vorgaben in entsprechende Erlasse und Verordnungen umsetzende Behörden  -  die gemeinsam für die Beseitigung von sich aus Naturschutz- und Landschaftsschutzrecht ergebenden Genehmigungshindernissen gesorgt haben -  

gelungen, durch kaum mehr zu steigernde Windwahn-Exzesse einen bisher als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Wald in eine gewerbliche Windkraft-Industrielandschaft mit Bäumen umzuwandeln.

Zwar liegt die Federführung für die im Soonwald erfolgte Naturzerstörung bei den dafür zuständigen, rheinland-pfälzischen, „grün“ geführten Wirtschafts- und Umweltministerium.

In der Mithaftung ist jedoch auch die dortige Regierungspartei SPD unter dem früheren, zwischenzeitlich vor allem wegen einer aus Steuermitteln zu Lasten der Allgemeinheit zu finanzierenden, aufgrund politischer Dummheit und beispielloser Naivität eingetretenen 300 Millionen-Pleite am Nürburgring zurückgetreten Ministerpräsidenten Kurt Beck. 

Im Video-Trailer heißt es daher u.a.: „Ein besonderes „Dankeschön“ geht an die „Grünen“. Diese machen mit ihrer Politik derartige Aufnahmen erst möglich…“  

Wie bereits in einem Vorgängerbeitrag erwähnt, bleibt zu hoffen, daß der ob dieses Naturfrevels entsetzte, nur noch ohnmächtig dreinschauende Bürger = Souverän = Wähler bei nächster Gelegenheit  -  nämlich bei den anstehenden Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen  -  in der Wahlkabine sich daran erinnert, wer bzw. welcher Abgeordnete bzw. welche Partei für diesen irreparablen Naturfrevel  -  der mit der sogenannten Energiewende nichts, aber auch gar nichts gemein hat  -  verantwortlich ist, um im Wahllokal das Kreuzchen an der „richtigen“ Stelle zu machen, damit dieser Naturfrevel wenn auch spät  -  aber nicht zu spät  -  gesühnt wird…

Bezüglich des jetzt auch in Baden-Württemberg in ähnlicher Dimension anrollenden, von „grün-rot“ zu verantwortenden Windwahns bleibt zu hoffen, daß immer mehr Bürger angesichts der jetzt auch nach außen hin zutage tretenden Windkraft-Exzesse aufwachen, um sich gegen die Zerstörung ihrer Heimat und der Natur durch unsinnige Windkraft-Pläne mit allen legalen Mitteln des zivilen Widerstands zu wehren… …damit das Allerschlimmste in Baden-Württemberg vielleicht doch noch vermieden werden kann…

Eine weitere Hoffnung vieler Bürger liegt darin, daß unabhängige Richter an den Verwaltungsgerichten in Baden-Württemberg sich nicht von oft bei der Windkraft-Lobby „gekauften Gefälligkeitsgutachten“ blenden lassen und keinen Gesetzes- und Rechtsprechungs-Umdeutungen in Richtung „pro-Windkraft“ bei an sich zwingend einzuhaltenden Naturschutzbestimmungen zustimmen…

     

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“






www.gegenwind-husarenhof.de

                              Bietigheimer Zeitung (BZ) vom 4.3.2013:                             “Für Windräder und Wein muss dasselbe gelten”

Landräte und Weinbauverbände von Württemberg und Baden kritisieren Politik und Naturschutz-Behörden wegen immer weiter zurück gedrängtem Natur-, Landschafts- und Artenschutz im Zusammenhang mit dem Bau von Windrädern


(wm / 090313) - Bei der kürzlich abgehaltenen zweiten Arbeitstagung der Weinbauverbände Baden und Württemberg, an der auch mehrere Landräte und Vertreter des Landkreistages Baden-Württemberg teilnahmen, haben mehrere Landräte einem Bericht der Bietigheimer Zeitung (BZ) vom 4.3.2013 zufolge scharfe Kritik

  • an politischen Vorgaben der „grün-rot“ - geführten Landesregierung von Baden-Württemberg im Zusammenhang mit dem Bau von Windindustrieanlagen
  • und insbesondere daran geübt, „dass Landschafts-, Natur- und Artenschutz von der Politik sehr hoch gehängt werde, im Falle der Windkrafträder aber keine Rolle spiele.“  

Ob man allerdings „das Kind mit dem Bade ausschütten“ und so weit gehen muß, wie es der Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dem BZ-Zeitungsbericht zufolge formulierte, ist zu bezweifeln.

Seine Aussage,

„Was für Windkrafträder gilt, muss für die Weinwirtschaft auch gelten“

könnte dahingehend interpretiert werden, daß der beim B a u  von W i n d r ä d e r n  im relativ windarmen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb gänzlich ungeeigneten Binnenland Baden-Württemberg bereits aufgrund „g r ü n - r o t“ gefärbter politscher V o r g a b e n  schon w e i t g e h e n d  a u s g e h e b e l t e  N a t u r-, L a n d s c h a f t s - und A r t e n s c h u t z auch in anderen Bereichen, z.B. im  W e i n b a u, ebenfalls  -  etwa aus Gründen der Gleichbehandlung, wie es der Karlsruher Landrat wohl meint  -  „a u s g e h e b e l t“ werden solle. Dies ist mit Sicherheit der 
f a l s c h e  W e g.

Unbestritten ist, daß Landwirte und Obstanbauer  -  vor allem aber der Weinbau in den einzigartigen, durch Weinbau geprägten  Kulturlandschaften in den schon Jahrhunderte lang bestehenden terrassierten Steillagen im Mittleren Neckarraum, an Rhein, Mosel, Ahr und Nahe u.a.  -  durch oft weit übers Ziel hinausschießende, oftmals „kleinkarierte“ und „überbürokratisierte“ Bestimmungen der in den Unteren Naturschutzbehörden und oftmals weitab von der Realität sitzenden Schreibtisch-Beamten geradezu „gezwiebelt“ werden.

Zur Bewahrung der einzigartigen, vorwiegend durch arbeits- und zeitintensive Menschenhand und weniger durch Maschineneinsatz zu erhaltenden Kulturlandschaft gilt es hier schon längst, die schlimmsten Auswüchse dieser vor allem auf dem terrassierten Steillagen-Weinbau lastenden Bürokratie auf ein gesundes Maß zurück zu stutzen, und zwar so, daß dadurch keinerlei Abstriche am Landschafts-, Natur- und Artenschutz  -  Aussagen der für den Weinbau Verantwortlichen belegen es  -  zu befürchten wären.

Die derzeitige, in Umsetzung politischer „grün-roter“ Vorgaben von den Unteren (Landratsämter) und Oberen (Regierungspräsidien) Naturschutzbehörden zu verantwortende P r a x i s beim vielfach nur noch „auf dem Papier“ bestehenden und lediglich als  „s o g e n a n n t“ zu bezeichnenden Natur- und Artenschutz  e n t w i c k e l t sich vor dem Hintergrund der im Zusammenhang mit auch in äußerst natursensiblen Bereichen…

  • …wie etwa in Landschaftsschutzgebieten,

  • …in bisher vor Bauvorhaben im Außenbereich geschützten regionalen Grünzügen (z.B. in Ingersheim, wo bisher als Tabu-Bereich geltende regionale Grünzüge durch WKA-Bauantrag und dessen Baugenehmigung durch das Landratsamt Ludwigsburg und andere Landratsämter zerstört werden wie vielerorts, wo völlig überdimensionierte, künftig bis zu 230 m hohe  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  Windindustrieanlagen an landschafts- und natursensibler Stelle genehmigt werden…)  

  • …oder in schon Jahrhunderte lang bestehenden, für unseren Klimaschutz äußerst wichtigen Wäldern u.a.

e r t e i l t e n  W i n d k r a f t-Baugenehmigungen (oft unterlegt durch „gekaufte“ Gefälligkeits-Wind-Gutachten, erstellt von sogenannten, der Windkraft-Lobby nahestehenden „Gutachtern“, die den Bruch von Naturschutzbestimmungen durch Behörden vor der Öffentlichkeit kaschieren sollen) immer mehr zur 
F a r c e…



Weinberg bei Bönnigheim
Weinlese by gravima, on Flickr
Creative Commons Attribution 2.0 Generic License  by  gravima  

…und die in den genannten Behörden sitzenden Schreibtisch-Beamten (die die Arbeit im Wengert nur vom Hörensagen kennen) und ihre Vorgesetzten sind angesichts der neuen Entwicklung  -  bei der an sich zwingend einzuhaltendes und „Ohne Wenn und Aber“ geltendes Landschafts- und Naturschutzrecht sowie europäische Naturschutzbestimmungen dem „grün-roten“ Zeitgeist folgend „ohne viel Federlesens“ ausgehebelt und quasi als die Windkraft-Forcierung nur noch störenden Ballast einfach „über Nacht entsorgt und über Bord geworfen“ wird  -  nur noch als Lachnummern zu charakterisierende „Naturschutz-Fuzzies“ zu bezeichnen…       

Der gegen Windkraft-Unfug auf Bönnigheimer Gemarkung stimmende Gemeinderat Kurt Sartorius (FWV / CDU) hat es bei den im November 2012 abgehaltenen Gemeinderats-Beratungen auf den Punkt gebracht, als der Bönnigheimer Gemeinderat auf Vorschlag des Bönnigheimer Bürgermeisters Kornelius Bamberger mehrheitlich die Pläne absegnete, wonach 2 künftig bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen gebaut werden sollen, an einem Standort im Gewann „Rotenberg - Saukopf“ inmitten

  • des Naturparks „Stromberg - Heuchelberg“

  • eines Landschafts-, Vogel-, Naturschutzgebiets und eines Europäischen Natura 2000-Gebiets,

wo bei einem WKA-Bau ein Naturfrevel ohnegleichen stattfände, dem durch Waldrodung u.a. zig Jahrhunderte alte Bäume zum Opfer fallen würden und wo die Natur ein weiteres Mal im ohnehin schon mit großem Abstand waldärmsten baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg wieder einmal „böse unter die Räder“ kommen würde…

Bei den Beratungen im Gemeinderat lehnte Kurt Sartorius (FWV / CDU) den Bau von Windindustrieanlagen im „Rotenberg - Saukopf“ im Naturpark „Stromberg-Heuchelberg“ einem Zeitungsbericht der LKZ / NEB vom 12.11.2012 ab wie folgt:

„…Sartorius begründete seine Ablehnung damit, dass bisher im Landschaftsschutzgebiet nicht einmal eine Kinderschaukel habe aufgestellt werden dürfen und jetzt soll plötzlich so ein Windrad dort gebaut werden…“

Ob dieser völlig richtigen Feststellung des Bönnigheimer Gemeinderats Kurt Sartorius müßten die in den baden-württembergischen Unteren und Oberen Naturschutzbehörden tätigen Naturschutz-Clowns im Gesicht „rot anlaufen“, wenn sie dabei sind, „kreativ“ und im Interesse der Windkraft-Lobby durch „wachsweiche“, „gummiparagrafen-ähnliche“, die Verwaltung zum Nachteil von Landschaft und Natur bindende Erlasse, Bestimmungen und Verordnungen bzw.  Wort-Dehnungen zu erfinden, die den Landschafts- und Naturschutz ein weiteres Mal „böse aushebeln“…

Vor dem Hintergrund der nun auch im für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten windschwachen Binnenland Baden-Württemberg anstehenden und jetzt sich abzeichnenden Entwicklung ist zu fragen, inwieweit es der mit Millionen-Budgets ausgestatteten Windkraft-Lobby  -  viele kritische Beobachter sprechen bereits von Windkraft-Mafia  -  bereits gelungen ist, Landespolitik, Kommunalverwaltungen und Genehmigungsbehörden zu unterwandern, um so  -  an der Bevölkerung vorbei  -  Einfluß auf pro-Windkraft-Entscheidungen an dafür an sich völlig ungeeigneten Stellen nehmen zu können…     


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de


You-tube-Video: Die Rodung des Soonwaldes im Rhein-Hunsrück  -  Vom Naturpark zum Windkraft-Industriegebiet

Mahnmal und Abschreckung: „Grün“-geführte Landesministerien und Behörden setzen Raubbau an der Natur durch

Die Wildkatze ist vertrieben… - Der verlorene Kampf des NABU-Kreisverbands Rhein-Hunsrück für die Erhaltung des Soonwalds

 

(wm / 010313) - Ein ca. 7 Minuten langes you-tube-Video schildert die von „Grün“-geführten Landesministerien und Behörden gegen den entschiedenen Widerstand der Bevölkerung und Naturschutzverbänden vor Ort angeordnete Zerstörung des Soonwalds im Rhein-Hunsrück (Rheinland-Pfalz), der durch den Bau eines gigantischen Windparks von einem Landschaftsschutzgebiet in ein Windkraft-Industriegebiet  -  zum Nachteil von Mensch und Natur  -  umgewandelt wurde.

Auch der NABU-Kreisverband Rhein-Hunsrück konnte letztlich gegen die Übermacht „Grün“-geführter Landesministerien und Behörden nichts ausrichten. Jedoch im Gegensatz zu vielen selbst ernannten Naturschützern und von der Basis weit abgehobenen, weitgehend ideologisierten Naturschutz-Funktionären  -  die selbst bei derartigem Naturfrevel nur verschämt wegsehen  -  hat der NABU-Kreisverband Rhein-Hunsrück und andere vor Ort an der Basis sich für den Naturschutz einsetzende Naturschützer für den Erhalt des Soonwalds in seiner ursprünglichen Form gekämpft.

Das you-tube-Video ist als Mahnmal und Abschreckung zu sehen und schildert eindrucksvoll, wie ein Landschaftsschutzgebiet in ein Windkraft-Industriegebiet umgewandelt wurde.

Zu hoffen bleibt, daß dieser von der SPD / Grüne geführten Landesregierung in Rheinland-Pfalz zu verantwortende Natur- und Landschaftsfrevel nicht ungesühnt bleibt und der Wähler in Rheinland-Pfalz bei den künftigen Bundestags-, Kommunal- und Landtagswahlen mit seinem „an der richtigen Stelle“ angebrachten Kreuzchen dafür sorgt, daß dieser gegen den Willen weiter Kreise der Bevölkerung durchgedrückte „Windkraft-Wahnsinn“ durch Abwahl der politisch Verantwortlichen geahndet wird…     

  

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“







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Anhörung beim vom Verband der Region Stuttgart (VRS) durchgeführten Verfahren zum geplanten Ausweis von Windvorrang-Gebieten in der Region Stuttgart

Dem VRS zugeleitete Stellungnahme aus Sicht des
L a n d s c h a f t s s c h u t z e s

 (Allgemeine Grundsätze  -  Mögliche Windkraft-Standorte im Landkreis Ludwigsburg und in anderen landschaftssensiblen Regionen Baden-Württembergs betreffend)

(wm / 141212) - Das am 9.5.2012 im Landtag von Baden-Württemberg verabschiedete Landesplanungsplanungsgesetz sieht vor, daß alle bisher in Baden-Württemberg ausgewiesenen Windvorrang-Gebiete aufgehoben werden. Nach dem neuen Gesetz sollen künftig Kommunen auf ihren Gemarkungen für Windkraft-Betrieb geeignet erscheinende Windvorrang-Gebiete ausweisen. Außerhalb dieser Windvorrang-Gebiete können keine Windindustrieanlagen gebaut werden.

Unterbleibt hingegen ein Ausweis, könnte ein potentieller Windkraft-Investor künftig quasi an der Kommune vorbei, die damit ihre Planungs- und Gestaltungshoheit bezüglich Bauvorhaben im Außenbereich ihrer Gemarkung verlöre  -  nach Einigung mit einem Grundstücksverpächter an jedem x-beliebigen Standort der Gemarkung und vorbehaltlich der Beachtung von Vorschriften zum Immissions-, Landschafts- und Naturschutz  -   den Bau einer Windkraftanlage beim für den Standort zuständigen Landratsamt (Genehmigungsbehörde) beantragen.

Der Verlust ihrer kommunalen Planungshoheit könnte hinsichtlich der weiteren baulichen Entwicklung von Städten und Gemeinden fatale Folgen haben. Um diese nachteiligen Konsequenzen von vornherein zu vermeiden, sehen sich die baden-württembergischen Kommunen daher genötigt, mindestens ein Windvorrang-Gebiet auf ihrer Gemarkung auszuweisen.

Wie die mittlerweile bekannt gewordene Praxis jedoch zeigt, führt dies nun oft genug auch dazu, daß manche Kommunen aufgrund des jetzt vom neuen Landesplanungsgesetzes ausgehenden Drucks sich genötigt sehen  -  nur um die im Falle des Nicht-Ausweises drohenden, oben dargestellten Nachteile zu vermeiden  -   mangels geeigneter Standorte nun auch Windvorrang-Gebiete auszuweisen an Standorten auf ihrer Gemarkung, die wegen fehlendem jahresdurchschnittlichem Windaufkommen völlig ungeeignet sind für einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb. Käme es in diesen Fällen zum Bau von Windindustrieanlagen, wäre ein dauerhafter Windkraft-Verlustbetrieb und Kapitalverluste der Anleger schon „vor dem 1. Spatenstich“ vorprogrammiert.

Für die Genehmigung einer Windindustrieanlage ist das jeweilige Landratsamt zuständig, das für jeden einzelnen Bauantrag zu prüfen hat, ob der WKA-Bau den immissions-, natur- und landschaftsschutzrechtlichen Vorgaben entspricht.

sanfte Hügel links und rechts des Neckars

Neckartal, HDR by Problemkind, on Flickr

Vor dem von den Landratsämtern durchzuführenden Genehmigungsverfahren müssen jedoch die für Windkraft-Betrieb in Frage kommenden Windvorrang-Gebiete identifiziert, festgelegt und ausgewiesen werden.

Ziel hierbei ist es, daß jetzt schon 180 m hohe und künftig entsprechend dem technischen Fortschrift bis zu 230 m hoch werdende Windindustrieanlagen / Windparks wegen

·         unbestrittener Beeinträchtigungen beim Landschafts- und Naturschutz (insbesondere Vogel- und Fledermausschutz betreffend) und

·         ebenfalls unbestrittener, durch Windkraft-Betrieb verursachter Schad-Immissionen wie Lärm, Infraschall, Schattenschlag und dadurch möglicherweise eintretende Risiken hinsichtlich Gesundheit u.a. der im Wirkungskreis der WKA lebenden Bevölkerung (Radius ca. 5 Km ab Windkraft-Standort)

möglichst außerhalb des Wirkungskreises der Windkraftanlagen und an Standorten zu konzentrieren, an denen es nicht zu den oben beschriebenen Beeinträchtigungen kommt. Durch diese Vorgehensweise soll  -  vor allem im Interesse von Natur und Bevölkerung  -  ein ungeplanter, flächendeckender Windkraft-Wildwuchs vermieden werden.

Identifizierung und Auswahl von Windvorrang-Gebieten in Baden-Württemberg obliegen den insgesamt 12  Regionalverbänden. Für den Großraum Stuttgart ist der Verband der Region Stuttgart (VRS) zuständig.

Die vom VRS bei der Auswahl von Windvorrang-Gebieten anzuwendenden Kriterien gehen aus dem Umweltbericht des VRS (Stand: Regionalversammlung 25.7.2912; „Teilfortschreibung des Regionalplans für die Region Stuttgart - Nutzung der Windenergie i.d.F. v. 22.7.2009 “ / Beteiligung gemäß §12 LplG“) hervor. Dieser ist in der homepage des VRS unter  www.region-stuttgart.org  einsehbar.

Bei der endgültigen Auswahl von Windvorrang-Gebieten soll eine Vielzahl von Kriterien, Schutzgütern und Umweltzielen etc. beachtet werden, so z.B. die vom VRS identifizierten Schutzgüter „Mensch / Gesundheit“, „Boden“, „Wasser“, „Flora, Fauna, Biodiversität“, „Klima / Luft“, „Landschaft / Erholung“ sowie „Sach- und Kulturgüter“; Näheres hierzu vgl. Umweltbericht des VRS zur Ausweisung von Windvorranggebieten zur Nutzung  von Windenergie.  

Wohl inspiriert durch die bei großen Bauvorhaben wie Stuttgart 21 u.a. geäußerte Kritik bezüglich mangelnder Transparenz, Ausschluß der Bürger im Planungsstadium etc. hat der VRS im 2. Halbjahr 2012 vor Ort insgesamt 10 Informationsveranstaltungen durchgeführt, bei denen die vom VRS ermittelten Kriterien vorgestellt wurden, unter deren Berücksichtigung die Auswahl von Windvorrang-Gebieten im Bereich des VRS vonstatten gehen soll. Für den nördlichen Landkreis Ludwigsburg fand die 10. und letzte Veranstaltung Mitte November 2012 in Bietigheim-Bissingen statt.

Im Anschluß an die Info-Veranstaltungen räumt der VRS der interessierten Öffentlichkeit, Behörden, Institutionen, Bürgern u.a. die Möglichkeit ein, bis zum 30.11.2012 Stellungnahmen, Einwendungen etc. gegen die vom VRS in einer Vorauswahl schon ins Auge gefaßten Windvorrang-Gebiete und gegen die Anwendung einzelner Auswahl-Kriterien geltend zu machen. Die vom VRS unter Berücksichtigung der Einwendungen endgültig zu treffende Auswahl von Windvorrang-Gebieten soll im Zeitraum ab Dezember 2012 bis März / April 2013 erfolgen; die Entscheidung hierüber soll im April 2013 bekannt gegeben werden. 


..ein traumhafter Ausblick - so lange man auf Windkraftanlagen verzichtet

Den Kommunen bleibt es vorbehalten, durch Teilfortschreibung ihrer Flächennutzungspläne  -  Ausweis von Windvorranggebieten betreffend  -  mögliche Windkraft-Standorte auf ihrer Gemarkung festzulegen.

In der bisher bekannt gewordenen Praxis halten sich die allermeisten Kommunen an die vom VRS festgelegten Beurteilungskriterien und holen zusätzlich Gutachter-Rat von kommunalen Planungsbüros etc. ein, die allerdings in vielen Fällen  -  vor allem bei Standorten im vergleichsweise windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Landkreis Ludwigsburg  -  wegen Verstoßes gegen Bestimmungen zum Immissions-, Landschafts- und Naturschutz zu einem ablehnenden Urteil kommen.

Diese Gutachten sind deckungsgleich mit der zuvor schon bezüglich einzelner Standorte bekannt gewordenen ablehnenden Haltung des Landratsamts Ludwigsburg und des VRS zu von einzelnen Windkraft-Initiatoren ins Auge gefaßten Standorten, z.B. im äußerst landschaftssensiblen Bottwartal oder im Naturpark Stromberg - Heuchelberg (hier vor allem die Kommunen Bönnigheim und Kirchheim / N. betreffend, die trotz Verstößen gegen bestehende und zwingend einzuhaltende Immissions- und Naturschutzbestimmungen eine zu Windkraft-Exzessen führende Planung einzelner Windkraft-Initiatoren auf ihrer Gemarkung unterstützen). Gerade vor allem solche, sich nicht an bestehende Immissions-, Landschafts- und Naturschutzbestimmungen haltende Kommunen und Initiatoren sind es, die dafür sorgen, daß auch künftig den Verwaltungsgerichten die Arbeit  -  Ausweis, Genehmigung und Bau von Windindustrieanlagen betreffend  -  kaum ausgehen dürfte…          

Nachfolgende Stellungnahme betrifft den Bereich „Landschaftsschutz“. Sie wurde von einem Mitglied unserer Bürgerinitiative verfaßt und im November 2012 dem VRS zugeleitet.

Eine weitere Stellungnahme zum Bereich „Natur-, insbesondere Vogelschutz“ von Herrn Professor Dr. Claus König  -  ebenfalls Mitglied unserer Bürgerinitiative  -  (Ornithologe; langjähriger Direktor des Stuttgarter Naturkundemuseums, Gründer der Ludwigsburger Vogelwarte, Gründer des DBV = Deutscher Bund für Vogelschutz / Vorläufer-Organisation des NABU) haben wir in unsere Homepage unter dem
Datum 28.11.2012  eingestellt und ebenfalls dem VRS zugeleitet.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“



www.gegenwind-husarenhof.de
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S t e l l u n g n a h m e

 

 

An den Verband der Region Stuttgart (VRS)

Zu Händen von Herrn Verbandsdirektor Thomas Kiwitt

 

Betr.:            Teiländerung des Regionalplans, hier: Info-Veranstaltung zu Windkraft-Standorten in der Region am 15.11.2012 in Bietigheim

 
Sehr geehrter Herr Kiwitt, sehr geehrte Damen und Herren,

unter Bezug auf die Ausführungen von Herrn Kiwitt bei o.g. Veranstaltung zum Portal der Region Stuttgart Wind unter  www.region-stuttgart.org/wind  bitte ich, meine nachfolgende Stellungnahme im Rahmen des Verfahrens zu berücksichtigen.

 

Vorbemerkung:

 

Die sogenannte Energiewende erfolgt konzeptionslos und weitgehend ungesteuert. Höchste Priorität hat nicht die Energieeinsparung, sondern der Ausbau der Erneuerbaren, insbesondere durch den Bau grosser Windkrafträder mit Nabenhöhen über 140 m.

Weder die Politik noch die Umweltverbände haben ein schlüssiges Konzept, wie der Umbau der Energieversorgung umwelt- und sozialverträglich abgewickelt werden könnte. Wissenschaft und Politik hinken hinter der Entwicklung her. Eine öffentliche Diskussion findet nicht statt.

Die Risiken und Auswirkungen des flächendeckenden Baues von Windrädern sind nur ansatzweise bekannt und abschätzbar. Neben den artenschutzrechtlichen Belangen wie der Kollision mit Vögeln und Fledermäusen oder Vergrämung von Brutvögeln sind es neben Lärm und Schattenschlag vor allem die erheblichen Eingriffe in Natur und Landschaft. So sind die Windkraftanlagen durch ihre Höhe und die exponierte Lage auf Anhöhen Tag und Nacht in weiten Teilen unseres Bundeslandes zu sehen. Die Anlagen werden in Landschaftsteilen gebaut, welche bisher von Landschaftseingriffen verschont werden konnten. Einmalige und typische Landschaftsbilder werden dauerhaft zerstört (s. dazu Schr. v. im Anhang).

Auf die Raumrelevanz gehen die genannten Unterlagen ein. M. E. hätte es bei jeder der Anlagen ein Raumordnungsverfahren geben müssen.

Angesichts dieser an sich negativen planerischen Bilanz der Windkraft ist der Versuch einer Steuerung des Wildwuchses durch den Verband Region Stuttgart lobenswert.

 

Stellungnahme:

 

 1         Die Ausweisung von Standorten in Landschaftsschutzgebieten ist kontraproduktiv und rückgängig zu machen.

 

Die Landschaftsschutzgebiete wurden ja gerade zum Schutz von Erholungslandschaften und besonderen Kultur- und Naturlandschaften ausgewiesen. Für jedes rechtskräftig ausgewiesene Landschaftsschutzgebiet bedurfte es einer fachlichen Begründung. Die Landratsämter als für den Ausweis von Windvorrang-Gebieten und den Bau von Windindustrieanlagen zuständige Genehmigungsbehörden können in den Landschaftsschutzgebieten gar keine Windkraftanlagen zulassen. Als Konsequenz müssten die Landschaftsschutzgebiete aufgehoben werden. Ich sehe hier einen unüberwindbaren rechtlichen Konflikt.

 

 2         Ausweisung von Standorten in Fauna-Flora und Vogelschutzgebieten (Natura 2000-Gebiete).

Auch diese Ausweisungen sind überaus kritisch zu betrachten und sollen gestrichen werden. Der Bau von Windkraftanlagen in diesen Schutzgebieten ist mit deren Schutzzweck nicht vereinbar und von der EU-Kommission so auch nicht gewollt.

 

3          Die Grundlagen für die artenschutzrechtliche Prüfung der Anlagen liegen nicht vor.

Vogelzugkorridore, Wanderbewegungen und Flughöhen von Fledermäusen und Vögeln sind weitgehend unbekannt bzw. nicht erforscht. Die Vergrämungswirkung auf Brutvögel ist nicht bekannt bzw. nicht erforscht.

 4          Der Bau von Kleinwindanlagen, die bis zu 10 m Höhe genehmigungsfrei sind, kann u. U.  ebenfalls raumrelevant sein. Dieser Aspekt wird bei der Planung nicht berücksichtigt.

  
5          Der Bau von Windkraftanlagen in Regionalen Grünzügen wird abgelehnt.

 

 6          Bei der Ausweisung der Standorte durch die Region hat m. E. das Primat der Vorbelastung  keine Rolle gespielt.

  

 7         Die Ausweisung und der Bau von Windkraftanlagen werten unbebaute Landschaften in Bezug auf Natur und Landschaft bzw. die Erholungseignung ab. Sie dienen damit als Türöffner für weitere Landschaftszerstörungen.

Für die Beurteilung der Auswirkungen auf das Landschaftsbild nur Landmarken heranzuziehen, wird dem Problem der „optischen Umweltverschmutzung“ nicht gerecht. Zu den Schutzgütern zählen u. a. auch herausragende Bergsilhouetten, Zeugenberge, besondere geologische Formationen, denkmalgeschützte Städte, Burgen und Schlösser, Landschaftsgärten, landschaftstypische Bauformen und Landschaftselemente, typische Natur- und Kulturlandschaften.

Auch mit der Erfassung und Programmen zum Erhalt dieser Schutzgüter ist Baden-Württemberg im Rückstand.

In Bezug auf die Schutzgüter und den Vortrag von Herrn Kiwitt ist zu ergänzen, dass die Windkraftanlagen nicht in Sichtachsen zu wichtigen Schutzgütern stehen sollen. Auch sollen sie herausragende Aussichten an landschaftssensiblen Stellen nicht verstellen oder verschandeln.

Landschaftsteile, die hier genannt werden müssen, sind u. a.

·         das Neckar- und Enztal mit seinen Terrassenweinbergen und Felsformationen (Weinberg-Steillagen in den Felsengärten entlang des Neckars in Besigheim, Hessigheim und Mundelsheim),

·         das Bottwartal mit seinen Burgen als typischer Landschaftsraum,

·         der Asperg,

·         der Höhenrücken des Strombergs mit dem Michaelsberg,

·         mittelalterliche Stadtsilhouetten wie etwa Besigheim, Marbach, Bönnigheim, Bietigheim mit Viadukt, um nur einige zu nennen.

Die Ausweisung von Windkraftstandorten in schützenswerten und empfindlichen Landschaftsbereichen stellt eine bleibende Verschlechterung dar, die andere Nutzungen beeinträchtigt oder ausschließt. So wird die Erholungsnutzung  des Naturparks Stromberg-Heuchelberg durch die geplanten Windkraftanlagen erheblich beeinträchtigt. Eine Ausweisung der Weinbauterrassen im Neckartal als Weltkulturerbe, wie bereits angedacht, würde durch den Bau von Windkraftanlagen obsolet.

 

 
Ende der Stellungnahme



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