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Rotmilan am Standort der Ingersheimer Windkraftanlage
Wie allen
bekannt sein sollte, sehen die geänderten
Landes-Planungsgesetze in Baden-Württemberg einen massiven
Ausbau - vor allem auch an relativ windschwachen
und daher
für Windstrom-Erzeugung eigentlich völlig
ungeeigneten
Standorten - der Windkraft vor, der - wenn
überhaupt - auch nur annähernd
realisierbar
wäre, wenn die im südlichen Binnenland (BW,
Bayern)
für Windkraft-Nutzung vorhandene und aufgrund relativer
Windarmut
noch zur Verfügung stehende kleinere
Landschafts-Kapazität
intensiver „ausgenutzt“ - wird. Eine
stärkere
Landschafts-Verspargelung wäre die Folge - und die
Windrad- Standorte werden noch näher als bisher vorgesehen an die
Bevölkerung / Wohnbesiedelung herangeführt.
Seit den Ereignissen in Fukushima herrscht auf dem
Gebiet der Windkraft eine Goldgräberstimmung. Sämtliche
Grenzen sind gesprengt worden, es gibt praktisch keine Tabuzonen
für Windkraftstandorte mehr. Der Mensch und die Natur sind,
angefangen von der grün/roten Landesregierung bis hin zu den
Lobbyisten der Naturschutzverbände, in diesem Zusammenhang nur
noch Randerscheinungen die auch noch als störend empfunden werden,
sobald diese aufbegehren.

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