Berichte
über andere Standorte
Dipl.-Ing. (FH) Martin Hufnagel
zur Windkraft-Situation in den USA: „14 000
Windräder stehen still…
- Sie drehen sich wie ein vergessenes
Spielzeug im Wind…“
Finanzielle Über-Förderung
durch
zu hohe Subventionen führt zur Fehl-Allokation
volkswirtschaftlicher
Ressourcen (= Verschwendung) in Milliarden-Höhe zu Lasten der
Allgemeinheit (Strom-Verbraucher)
(wm
/ 060211) - In seinem windkraft-kritischen Beitrag vom 2.12.2011 (vgl. http://tinyurl.com/795d3lz )
weist der Autor darauf hin, daß
in den USA z. Zt. ca. 14000 Windindustrieanlagen -
seit längerem und auf unabsehbare Zeit -
still stehen.
Nach Recherche der Gründe und einem Vergleich der
Windkraft-Entwicklung
zwischen den USA und Deutschland kommt er zu dem Ergebnis,
daß dieses
Szenario - von der Politik in beiden Staaten
weitgehend selbst
verschuldet - in nicht allzu ferner Zeit auch in
Deutschland droht.
Wie bekannt,
sind in Deutschland z. Zt. ca. 22000
Windkraftanlagen installiert;
Tendenz stark steigend, da die Windkraft vor allem aufgrund des im
Bewußtsein
der Bevölkerung seit dem 12.3.2011 (KKW-Havarie Fukushima /
Japan) verhafteten
„Fukushima-Syndroms“ und der daraufhin von der
Politik nach Meinung vieler
überstürzt eingeleiteten Energiewende von der Politik
weiter „gepusht“ wird,
vor allem dort, wo rot-grüne (NRW, Rheinland-Pfalz) bzw.
grün-rote
(Baden-Württemberg) Landesregierungen an der Macht sind.
So sollen allein in BW innerhalb
der 5-Jahres-Legislaturperiode 2011 - 2015 über 5 Jahre lang
jährlich ca. 150
neue Windindustrieanlagen - insgesamt rd. 750
Windkraftanlagen -
gebaut werden, und bis zum Jahr 2020 sollen
- so
die Planung - gar
insgesamt ca. 1700 - 1800 neue Windkraftanlagen errichtet werden,
zusätzlich zu
den bereits jetzt in Betrieb befindlichen 382
Windrädern. Ein ähnlicher bzw. ein noch
stärkerer Ausbau ist auch in NRW,
Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Niedersachsen oder Bayern zu erwarten und
in
nicht allzu ferner Zukunft dürfte
- wenn
die Rahmenbedingungen bzgl der Förderung
/ Subventionierung nicht drastisch gekürzt werden -
die
Grenze von 40 000 bundesweit
installierten Windindustrieanlagen überschritten werden.
Als
Hauptursache für diese
vielfach schon als „Windwahn“ bezeichnete
Entwicklung sieht der Autor - hier
wie dort - die völlig aus
dem Ruder gelaufene Windkraft-Subventionierung
an.
Eine
Subvention hat das Ziel, über
„Anschub-Finanzierung“ die Anfangsverluste einer
noch nicht marktgängigen Innovation abzufedern, und zwar
längstens für einen
Zeitraum, ab dessen Ende sich die Marktreife des Produkts bzw. der
Innovation
einstellen sollte. Der Zeithorizont für diese Phase
beträgt i.d.R. maximal 2 -
3 Jahre.
Sie
hat daher vorrangig den Zweck, eine noch „in den
Kinderschuhen steckende“, aber
von unabhängigen Fachleuten als marktfähig
eingestufte Innovation so lange
finanziell zu unterstützen, bis das neue Produkt sich im
harten Wettbewerb auf
den Märkten finanziell selbst behaupten kann. Dies ist i.d.R.
dann der Fall,
wenn die nachhaltig durch das neue Produkt erzielbaren Erlöse
dauerhaft die
Kosten übersteigen, mithin eine Ertragssituation gegeben ist.
Ab diesem
Zeitpunkt verliert die - zu Lasten der
Allgemeinheit über höhere
Steuern oder höhere (Strom)Preise zu finanzierende -
Subvention
ihre Daseinsberechtigung und würde
- bei
Weitergewährung -
ihren Zweck konterkarieren und die anderen
Wettbewerber, die nicht in
den Genuß der Subvention kämen, benachteiligen.
Im
Umkehrschluß heißt dies aber auch, daß im
Falle einer finanziell bzw.
ertragsmäßig sich nicht selbst tragenden Innovation -
d.h.
bei einem dauerhaft nicht wettbewerbsfähigen Produkt -
keinerlei
Subventionen gewährt werden dürfen, da sich die
Innovation - von
Anfang an oder in der Anfangsphase
- unter
dem Gesichtspunkt der
Subventionsgewährung als „Faß
ohne
Boden“ (zu Lasten der Allgemeinheit, die dies
finanzieren) herausstellt und
die Subventionsempfänger in diesen Fällen erst recht
noch dazu animiert werden,
keine weiteren Anstrengungen zur Erlangung der Marktreife ihres
Produkts zu
unternehmen.
In
Deutschland gewährt das seit dem Jahr 2000 von der damaligen
rot-grünen
Bundesregierung verabschiedete EEG
(ErneuerbareEnergienGesetz) den Einspeisern regenerativ
gewonnenen Stroms
(Wind, Sonne-Pholtaik, Wasserkraft, Biogas, Geothermie) ansehnliche
Einspeisevergütungen
über eine Laufzeit von 20 Jahren, unabhängig davon,
ob die gegenüber der
konventionell gewonnenen Energie mit Priorität ins Netz
einzuspeisende
regenerative Energie benötigt wird oder wegen
Über-Produktion (mangels noch
nicht gelöster Speicherung) verfällt.
Diese
über 20 Jahre lang garantierte Subvention ist der Grund,
weshalb seit
Einführung des EEG ab dem Jahr 2000 ff Windräder,
Photo-Voltaik,
Klein-Wasserkraftwerke, Biogasanlagen wie „Pilze
aus dem Boden“ geschossen sind.
Die
insgesamt in den vergangenen
ca. 10 Jahren über das EEG gewährten und von allen
Stromverbrauchern über
höhere Stromrechnungen zu finanzierenden
Einspeisevergütungen = Subventionen
betrugen - kumuliert
- bis
Ende 2010 bzw. Ende 2011 rd.
60 Milliarden € bzw. rd. 66 Milliarden €, Tendenz
weiter stark steigend wegen des weiter von der Politik
„gepushten“ Zubaus mit weiteren Anlagen.
Spätestens bis zum Jahr 2015 / 2016
dürfte die Schallmauer von 100
Milliarden € überschritten werden, falls
die Rahmenbedingungen /
Förderrichtlinien nicht geändert werden.
Diese bis jetzt an
die Einspeiser zu Lasten der Allgemeinheit
ausgeschütteten Subventionen
haben bisher dazu geführt, daß jeder in der Branche
„regenerative Energie“
vorhandene Arbeitsplatz mit jährlich
rd.
250 000 € subventioniert wird: Damit ist die Subvention je Arbeitsplatz bei den
regenerativen Energien um ein
Vielfaches höher als die Jahrzehnte lange -
letztlich erfolglose
- Subventionierung
von Arbeitsplätzen im
Steinkohle-Bergbau vorwiegend in NRW, die letztlich
- trotz
Milliarden-Subventionen des deutschen Steuerzahlers
- im
weltweiten Wettbewerb nicht überlebensfähig war.
In
der letzten Zeit fordern vereinzelt deutsche
Nachtwächter-Politiker gar, die
deutsche EEG-Förderung sogar auf Griechenland auszudehnen, um
den jetzt wohl
kurz bevorstehenden Finanz-Kollaps Griechenlands durch Bezug
regenerativen
Stroms aus Griechenland und dessen Bezahlung durch den deutschen
Stromverbraucher weiter hinausschieben zu können, wobei diese
Nachtwächter-Politiker die Frage offen lassen, wer den dann in
Deutschland in ohnehin
immer größerem Volumen regenerativ gewonnenen Strom
abnehmen solle (bei
weiterhin vom deutschen Stromverbraucher zu zahlender
EEG-Vergütung, versteht
sich…).
Diese
Entwicklung zeigt klar auf, daß regenerativ gewonnene Energie
nach wie vor und
bis heute „aus eigener Kraft“ kaum
wettbewerbsfähig ist, denn bis zur
Einführung des finanzielle Garantien gewährenden EEG
waren Bau und
Inbetriebnahme regenerativer Energieanlagen (Windräder,
Sonnen-Kollektoren,
Biogas-Anlagen, Klein-Wasserkraftwerke u.a.) vorwiegend etwas
für einige wenige
Idealisten, Klima-Weltverbesserer, Tüftler oder
Hinterhof-Bastler, die ihre
Idee in jedem Fall umsetzen wollten, obwohl die Erträge bei
weitem nicht
kostendeckend waren. Der Run auf die Anlageformen der regenerativen
Energie und
die damit einsetzende
„Goldgräber-Stimmung“ hat erst nach
Einführung des EEG
eingesetzt.
Problematisch
an den 20 Jahre lang laufenden EEG-Garantien ist vor allem,
daß die Garantien
auch zu Projekten animieren, die weniger unter wirtschaftlichen
Überlegungen
denn aus Ideologie und Symbolik - wie z.B. beim Windrad-Bau
in Ingersheim an
einer gegenüber den Standorten im Norden oder Osten
Deutschlands oder anderen
Standorten relativ windarmen, weil nur 298 m über
Meereshöhe belegenen
Stelle -
umgesetzt werden.
Hier
wird die wegen mangelhafter Standort-Bedingungen auch nicht nur
annähernd
gegebene Wirtschaftlichkeit - dieses Kriterium sollte
allein
ausschlaggebend sein für die Durchführung einer
Investition -
durch die Gewährung von
Dauer-Subventionen als Auswahl-Kriterium
eliminiert, zu vielen Nachteilen zu Lasten der im Wirkungskreis
lebenden
Bevölkerung führend und ohne nennenswerten
Windstrom-Ertrag generierend…
Der Autor kommt für den
Windkraft-Standort U
S A zu dem
Ergebnis: „Grund ist, dass die
Windkraftanlagen im Rahmen von Förderungen gebaut und
unterhalten wurden. Diese
Förderungen sind aber längst ausgelaufen. Die stetig
anfallenden Kosten für
Betrieb, Unterhalt, Reparaturen usw. aber sind so hoch, dass diese
Windkraftanlagen nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden
können. Da der Rückbau dieser
Anlagen noch um ein vielfaches höher liegt in den
Kosten, werden diese Anlagen abgeschalten, nicht mehr betrieben und
stehen als
Ruine in der Landschaft.
Die Optik der Anlagen ist hierbei
noch der geringste negative Effekt. Die sich stets drehenden
Windräder
kosten weiterhin vielen Vögeln und Fledermäusen das
Leben. Zudem ist irgendwann
zu erwarten, dass der Aufenthalt in diesen Zonen zu gefährlich
wird, weil
herabfallende Teile jeden Aufenthalt zu einem großen Risiko
machen.“
Es
bleibt zu hoffen, daß derartige Auswüchse in
Deutschland noch vermieden werden
können. Notwendig hierfür ist jedoch ein Aufwachen
der noch nicht
ideologisierten und noch nicht unter dem Eindruck des gerade
vorherrschenden
Zeitgeists stehenden Bevölkerung sowie das Einschalten des
gesunden
Menschenverstands, damit durch die jetzt in weiten Teilen Deutschlands
anlaufenden „Windwahn-Exzesse“ nicht noch weiterer
Unfug angerichtet werden
kann, die / den…
·
…Verspargelung
weiter landschaftssensibler Stellen
·
…Beeinträchtigung
von Umwelt und Natur, den Tier-, insbesondere den
Vogelschutz
·
Verlust wertvoller, bisher
landwirtschaftlich oder forstwirtschaftlich genutzter
Flächen
·
…die Wertminderung von
Immobilien
·
…den Gesundheitszustand
der im Windkraft-Wirkungskreis lebenden Bevölkerung
(Vermeidung von Schad-Immissionen wie Lärm, Infraschall,
Schattenschlag u.a.)
·
…u.v.m.
betreffend.
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
www.gegenwind-husarenhof.de
Info-Mail an Klinik Löwenstein
sowie an Gemeindeverwaltungen, Gemeinderäte,
Vereinsvorsitzende in
Löwenstein und Umgebung sowie im Schwäbischen Wald zu
Windkraft-Plänen
in bzw. in der Nähe von Wald-, Naturschutz- oder
Naherholungsgebieten
u.a.
(wm
/
010212) - Mit nachfolgendem Mail haben wir den in der
Überschrift genannten
Adressatenkreis über Pläne, Bestrebungen und
Veranstaltungen informiert, wonach
bei der
Klinik
Löwenstein Pläne diskutiert werden, in
der Umgebung von
Löwenstein an landschafts-
sensibler Stelle Windräder
bzw. einen Windpark zu
errichten, mit - falls es zur Realisierung
käme -
unabsehbaren, irreparablen Nachteilen für Umwelt und Natur,
Landschaft,
Naherholung / Tourismus und für die im Wirkungskreis der
Windindustrieanlagen
lebende Bevölkerung.
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
traumhafte
Landschaft bei Vorderbüchelberg ©TS
Infomail:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem an Bürgermeister,
Gemeinderäte, Vereinsvorsitzende und Verantwortliche in der
Tourismus-Branche und andere Adressaten in den letzten
Tagen gesendeten Info-Mail möchten wir Sie auf Absichten,
Planungen etc. der
Klinik Löwenstein und
des Vereins "Umwelt und Gesundheit"
hinweisen,
auf geeignet erscheinendem Areal in Löwenstein
und Umgebung ("Löwensteiner Berge" =
Naherholungsgebiet =
Luftkurort) einen Windpark / Windräder mit
ggfs bis zu 220 m hohen
Windindustrieanlagen zu errichten.
Eine
Info-Veranstaltung der Windkraft-Befürworter hat
kürzlich im Festsaal der
Klinik Löwenstein stattgefunden.
Vor
dem
Hintergrund der durch die neue BW-Landesregierung geänderten
Landesplanungsgesetze könnten ähnliche, unserer
Meinung nach unsinnige
- weil an falschen, relativ windarmen Standorten
geplante -
Bauvorhaben auch in den Naherholungsgebieten des
Schwäbisch-Fränkischen
Naturparks und Umgebung bzw. in der Nähe der Orte Welzheim,
Mainhardt,
Murrhardt, Wüstenrot, Gaildorf etc. drohen, mit
verheerenden Folgen für
Naherholung / Tourismus, Natur und Umwelt, Tier-, insbesondere
Vogelschutz u.a.
betreffend.
Wegen
auch dort jahresdurchschnittlich viel zu geringem Windaufkommen
stünden die
viel zu großen, irreparablen Nachteile in keinem
Verhältnis zum -
wenn überhaupt - nur marginalen
Windstromertrag: Auch an diesen
Stellen wäre der Windrad-Bau von vornherein eine gigantische
Fehlinvestition,
die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit über die
betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer (20 Jahre) hinweg zu tiefroten Zahlen = Betriebsverlusten
und zur
Aufzehrung des eingesetzten Kapitals der Kapitalanleger führen
würde.
Was
der
Bau derart gigantischer, oft nur unter dem Aspekt von Ideologie und
Symbolik
denn unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten geplanter
Windindustrieanlagen an
landschaftssensibler Stelle - d.h. im Wald, in bzw.
in der Nähe von
Landschafts- bzw. Naturschutzgebieten - an
nachteiligen
Konsequenzen mit sich brächte, kann vermutlich in der
weitgehend noch
uninformierten Öffentlichkeit noch nicht von jedermann
nachvollzogen werden.
Bitte
informieren Sie sich daher rechtzeitig und umfassend, bevor
es
- wie an vielen anderen Orten - zu
spät ist. Verlangen Sie
Auskunft von den Planungs-Verantwortlichen bei
Bürger-Info-Veranstaltungen etc.!
Mit
eigenen
Augen können Sie sich ein Bild verschaffen, wenn Sie
einmal die jetzt
begonnenen Bauarbeiten in Ingersheim (Kreis Ludwigsburg)
-
von den Windkraft-Aktivisten eher als einseitige
Propaganda-Veranstaltung denn
zur sachlichen Aufklärung genutzt (die mit dem Bau
entstehenden Nachteile
werden verschwiegen bzw. nivelliert) - ansehen, wo
ein einstmals
ausschließlich landwirtschaftlich genutztes Areal durch
Windrad-Bau
- durch den Bau selbst und weitere
Infrastrukturmaßnahmen -
und Landschaftsversiegelung zum Nachteil der im Wirkungskreis wohnenden
Bürger
immer mehr in eine Industrielandschaft umgewandelt wird.
Unsere
Bürgerinitiative "Gegenwind Husarenhof" hat kritische, gegen
den Bau
derartiger Anlagen an ungeeigneter (weil relativ windschwacher) Stelle
gerichtete Argumente zusammengetragen und sie auf unsere Homepage
www.gegenwind-husarenhof.de
eingestellt.
Die g e g
e n einen
Windrad-Bau in Löwenstein
gerichteten Argumente haben wir in unseren Homepage-Beiträgen
vom
27.1./ 28.1./
29.1.2012
zusammen
gefaßt.
Diese und andere können über die am linken
homepage-Bildrand ersichtliche
Rubrik "Aktuelles" aufgerufen werden, das Datum ist am rechten
Bildrand ersichtlich.
Wir
werden auch weiterhin kritische Beiträge über
unsinnige Windrad-Bauvorhaben
im Kreis Ludwigsburg und in den Nachbarkreisen recherchieren und in
unsere
homepage einstellen.
Da kritische, gerade nicht dem Zeitgeist
entsprechende
Argumente oft unterdrückt werden und auch die Lokalpresse sich
oftmals eher in ihrer Rolle als unkritischer Hofberichterstatter denn
als Aufklärer bzw. neutraler, a l l e
Seiten recherchierender Sachverhalts-Darsteller gefällt,
bitten
wir Sie, wenn Sie unsere kritischen Einstellungen nachvollziehen
können, um Weiterempfehlung unserer homepage in Ihrem
Bekanntenkreis.
Mit freundlichen Grüßen
Walter Müller /
Pressewart "Gegenwind Husarenhof"
www.gegenwind-husarenhof.de
Einfluß
von Windrad-Betrieb auf Tourismus-Entwicklung
- Eindrücke beim
Besuch der CMT-Stuttgart, Europas größter
Touristik-Messe
Negative
Auswirkungen eines Windparks in den Löwensteiner Bergen oder
im
Welzheimer Wald auf die Tourismus-Entwicklung in Naherholungsgebieten
Propagierung
eines Windparks durch Klinik Löwenstein =
„Eigentor“ zu Lasten der
Klinik-Patienten, der Bürger und der Nah-Erholungsgebiete
(wm /
210112) - Daß Deutschlands Bürger mit
großem Abstand zu den Bürgern
anderer Länder seit Jahren „Reise- bzw.
Urlaubs-Weltmeister“ sind, ist
schon seit langem bekannt. Ein guter Indikator und als
Stimmungsbarometer bestens geeignet für viele Branchen der
Wirtschaft
ist der Besuch von Messen, treffen doch dort die neuesten Produkte und
Dienstleistungen der Anbieter auf die Wünsche der Konsumenten
und
aktuelle Trends werden ersichtlich, so auch auf Touristik-Messen. Die
alljährlich im Januar in den neuen Messehallen in Stuttgart
stattfindende CMT ist Europas größte Touristik-Messe;
in diesem Jahr
wurde mit rd. 230 000 Besuchern nach Angaben des Veranstalters ein
neuer Besucher-Rekord aufgestellt.
Reges Interesse und großer
Besucherandrang herrschte auch an den Ständen der nahezu
vollständig vertretenen deutschen
Urlaubsgebiete.
Eine
spontan am
15.1.2012 an verschiedenen Ständen nach dem Zufallsprinzip
durchgeführte Befragung einzelner Stand-Besucher ergab das
eigentlich zu erwartende Ergebnis: Mehr als 90 %
der angesprochenen Besucher wünschen sich Erholung und Urlaub
fernab und nicht in Sichtweite von Windparks, sie wollen sich
„in
der wertvollsten Jahreszeit“ nicht den vom Windrad-Betrieb
ausgehenden Schad-Immissionen wie Lärm, Infraschall,
Schattenschlag oder Elektro-Smog ausgesetzt sehen und ein
Großteil der Befragten gab an, daß das Kriterium „Windkraftanlagen am
Urlaubsort“
eine wesentliche Rolle bei der Auswahl ihres Urlaubsorts sei, weil
man - so die nahezu identischen Antworten mehrerer
Befragten - bei der Betrachtung des
Sonnenuntergangs auf
der Hotel-Terrasse am Meer oder in den Bergen angesichts sich notorisch
drehender Windrad-Rotoren sich gestört fühle und
deshalb
keine rechte Urlaubsstimmung aufkomme…
Bestätigt wurde dieses nicht
überraschende
Ergebnis durch die Auskunft des Stand-Personals an nahezu allen
befragten CMT-Ständen. Gerade
neue Interessenten würden vor Buchung -
wahrscheinlich
wegen negativer Erfahrungen an ihren bisherigen Urlaubszielen
- verstärkt das Windrad-Thema ansprechen.
Den Auskünften des
CMT-Stand-Personals entsprechend befürchte man in vielen
Urlaubs-Regionen insgeheim eine Verlagerung
des Tourismus-Geschäfts
in „windrad-freie“ Zonen, falls der
Windkraft-Ausbau weiter
zunehme und daher immer näher an Urlaubs-Domizile
heranrücke - diese Befürchtungen
wurden vor allem
an Ständen der Urlaubs-Regionen im Norden (Nordsee / Ostsee) +
Osten geäußert, wo bereits rd. 75 % bis 80 % der
bisher
bundesweit installierten Windkraftanlagen stehen
-
bzw. falls der forcierte Windkraft-Ausbau wie angekündigt
beginne;
letzteres wurde vor allem an Ständen der Regionen
Süd- und
Nord-Schwarzwald, Voralpenland / Allgäu / Bodensee-Gebiet und
Bayerischem Wald geäußert.
Vor diesem Hintergrund erscheint die von der Klinik Löwenstein
betriebene Propagierung eines Windparks
in unmittelbarer Nachbarschaft zur Klinik an landschaftssensibler
Stelle (Richtung Wüstenrot) auf den Höhen der
Löwensteiner Berge geradezu grotesk und als
„klassisches
Eigentor“, da ein Windrad-Betrieb in unmittelbarer
Klinik-Nähe die in der unvergleichlichen Landschaft liegenden
Trümpfe der Region leichtfertig „aufs Spiel
setze“,
weil…
- …neben den zweifelsfrei verursachten
Schad-Immissionen (Lärm, Infraschall, Schattenschlag,
Elektro-Smog
u.a.) und dadurch zu befürchtender Gesundheitsrisiken auch
- …mit großer
Wahrscheinlichkeit schwere
Beeinträchtigungen beim Tourismus-Geschäft in den
Naherholungsgebieten der Löwensteiner Berge,
Wüstenrot,
Schwäbischer Wald (Welzheim, Murrhardt, Mainhardt u.a.) sowie
- …irreparable Schäden beim
Natur- und Umweltschutz, insbesondere Tier- und Vogelschutz betreffend
verursachen würde, von denen sich die
Region in absehbarer Zeit kaum mehr erholen dürfte.
Daher sollten
Windpark-Pläne an ohnehin dauerhaft n i c h
t
wirtschaftlich zu betreibenden Standorten (vgl. unseren
Homepage-Beitrag vom 27.1.2012) im Interesse der Bürger dieser
Region ad-acta gelegt werden.
Walter Müller / Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“