Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

Berichte und Artikel über andere Standorte 2010 

18.12.2010

Eis setzt Windrädern zu

bei eis und schnee haben gestern zwei industriekletterer die windräder der alb-windkraft westerheim vom eis befreit. schon allein die windräder zu erreichen war ein problem. die rotoren waren mit eis überzogen und hatten dadurch eine unwucht, was einen geringeren stromertrag zur folge hat. weitere schwere schäden können nicht ausgeschlossen werden. 

ausgeführt werden solche aktionen von industriekletterern. solche profis sind nicht einfach zu bekommen und sind teuer. welche zusatzkosten den betreibern entstanden sind ist wie wie üblich nicht zu erfahren. 

zum Artikel




03.12.2010

Wer Windstrom säht, sollte ihn  auch ernten können

...so lautete der beitrag des tv-magazins planetopia, der am 28. november 2010 gesendet wurde. 
der moderator geht der frage nach, ob die windenergie als stromquelle nummer eins überhaupt geeignet ist. die aktuellen 21300 windräder tragen derzeit gerade mal mit 7 prozent zur stromversorgung bei. da windkraftanlagen nicht grundlastfähig sind, liefern diese den strom auch noch unstetig und oft zu den falschen zeiten. 

was einen stutzig machen sollte: im beitrag wird der chef von enertrag nach den erträgen gefragt. dieser gab an, dass seine anlagen im durchschnitt mehr als 3000 volllaststunden haben. auf den seiten der enertrag sind die aktuellen windparks alle aufgelistet. rechnet man die installierte leistung der deutschen standorte sowie deren stromproduktion zusammen, ergibt sich ein anderes bild. demnach sind es nur rund 2174 volllaststunden. Überhaupt ist die angabe der stromproduktion ungenügend, da anscheinend von einer gleichbleibenden ertragsmenge ausgegangen wird. hat man deshalb auf eine jahresangabe verzichtet oder sind das nur die zahlen der windprognose?

noch schlechtere zahlen was die volllaststunden angeht, belegen die angaben der ife ericson ag. deren zahlen zum windpark prenzlau sind folgende: 5 anlagen e-70 mit 10 mw nennleistung. der soll-ertrag ist mit 18 millionen kw festgelegt worden. im jahr 2008 ist der ertrag angeblich um 16% höher gewesen. selbst wenn man dann den ertrag von 20,88 millionen kw zu grunde legt, betragen die volllaststunden 2088 kw/a. im mittel wird es bei 18 millionen kw bleiben, die volllaststunden lägen dann bei 1800 kw/a.

ja, irgendwo weht immer wind, aber meistens zu wenig oder er weht dann nicht, wenn man ihn braucht. zu diesem thema könnte man eine ganze seite füllen, der leserbrief von dr. h.-j. zielinski zeigt die schwachstelle in kurzen sätzen auf.


zur planetopia sendung





10.11.2010

geplanter Windkraftanlagen-Standort Ingersheim (180 m höhe) verliert Höhenweltrekord schon vor dem ersten Spatenstich an Enercon E-126 in Estinnes / Belgien (199 m Höhe)

(wm / 041110) - der auf der ingersheimer höhe geplante bau eines 180 m hohen windrads enercon e-82 hat  -  wenn es überhaupt je gebaut wird  -  schon jetzt und damit vor dem ersten spaten- 
stich seinen höhenweltrekord an eine neu entwickelte, auf einem windstarken plateau ca. 30 km entfernt von charleroi in estinnes (provinz hennegau / belgien) am jahreswechsel 2009 / 2010 errichtete enercon e-126 verloren.

dort wurde ein windpark mit 5 e-126 in betrieb genommen, weitere 6 werden gebaut, der windpark besteht dann aus insgesamt 11 e-126, wovon jede e-126 rd. 199 m hoch und damit rd. 19 m höher als die in ingersheim geplante e-82 ist.

mit 199 m höhe ist die enercon e-126 die z. zt. höchste windkraftanlage der welt. wenn auch die technische realisierbarkeit dieser gigantischen windkraftanlagen  -  der eher verniedlichende und noch auf die anlagen der ersten generation in den jahren 1980 ff zutreffende begriff „windmühle“ ist angesichts der zwischenzeitlich erreichten höhendimension dem schon eher charakterisierenden begriff „industrieanlage“ gewichen  -  mit zunehmender höhe an ihre grenzen stößt, ist im hinblick auf die im unmittelbaren wirkungskreis im radius von ca. 5 km vom standort lebende und negativ betroffene bevölkerung zu fragen, wohin diese entwicklung angesichts der jetzt erreichten höhe von rd. 200 m innerhalb der nächsten 20 jahre noch führen wird:

die höhe der windräder und damit die größe der rotorblätter wird weiter zunehmen, allein schon deshalb, weil das durchschnittliche windaufkommen und damit das mögliche stromerzeugungspotential mit zunehmender höhe im normalfall  -  d.h. in windstarken gebieten wie in küstennähe oder brandenburg oder anderswo  -  ebenfalls zunimmt, während es an eher windarmen standorten im binnenland auch in größerer höhe eher stagniert. allerdings nehmen die von einem windrad verursachten immissionen (lärm, infraschall, schattenschlag) mit zunehmender höhe zu lasten der im unmittelbaren wirkungskreis lebenden bevölkerung ebenfalls zu…

diese frage ist vor allem für die ingersheimer, pleidelsheimer und besigheimer im unmittelbaren wirkungskreis (radius 5 km) der geplanten anlage lebende bevölkerung interessant, weil das von einigen ingersheimer initiatoren initiierte und von der ingersheimer gemeindeverwaltung trotz zuvor wegen windarmut erfolgter behördlicher ablehnung im 2. anlauf erfolgreich beantragte windvorranggebiet  -  beabsichtigt oder unbeabsichtigt  -  seinerzeit vom verband der region stuttgart (vrs)  o h n e   h ö h e n b e g r e n z u n g genehmigt wurde.

im klartext: käme es tatsächlich zum bau der mit 180 m höhe geplanten enercon e-82 in ingersheim, ist damit zu rechnen, daß nach ablauf der 20-jährigen betriebsgewöhnlichen nutzungsdauer dann in 20 jahren ein nachfolge-windrad oder (ggfs früher) ein aus mehreren windrädern bestehender windpark gebaut wird, der aufgrund der dann gegebenen technischen möglichkeiten noch einmal deutlich höher sein dürfte als die jetzt mit 180 m höhe geplante windkraftanlage.

dieses für den geplanten standort ingersheim wahrscheinliche szenario ist  -  im falle des baus  -  aus zweierlei gründen realistisch:

  • einerseits zeigt die erfahrung in norddeutschland bzw. an allen standorten, an denen in den jahren 1980 ff  windräder gebaut wurden, daß die seinerzeit in der 1. generation lediglich mit durchschnittlich 50 m - 60 m höhe gebauten windräder im wege des sogenannten „repowering“ durch technisch leistungsfähigere und damit deutlich höhere windräder ersetzt wurden, m.a.w., jedes nachfolge-windrad wurde auf basis der zwischenzeitlich fortgeschrittenen entwicklung deutlich höher. 
  • aufgrund der zur höhe fehlenden planungsrechtlichen begrenzung muß daher auch am standort ingersheim beim potentiellen nachfolge-windrad von einer weiteren höhensteigerung ausgegangen werden, falls es jetzt zum bau der 180 m hohen e-82 käme. dies belegen auch die an den standorten besigheim und ingersheim bisher ab den jahren 2000 ff geplanten varianten der initiatoren, wonach in den jahren 2001 ff zunächst von einer höhe von ca. 50 m - 60 m ausgegangen wurde, die jedoch im zeitablauf im rahmen des technisch möglichen sukzessive bis zur jetzt zugrunde gelegten höhe von 180 m ausgeweitet wurde. 
  • trotz der jetzt angestrebten höhe von 180 m wirft der betrieb des windrads  -  falls es gebaut würde  -  an diesem standort im vergleich zu deutlich windstärkeren  -  aber bevölkerungsärmeren  -  standorten im norden oder im vergleich zu anderen standorten in baden-württemberg (albaufstieg, schwäbische alb u.a.) wegen relativer windarmut keine nachhaltigen, befriedigenden erträge ab. 

bestätigt wird dies allein schon dadurch, daß die gemeinde ingersheim wohl nach gründlichen berechnungen in einer am 12.3.2010 anläßlich einer in der skv-halle gegebenen offiziellen aussage davon ausgeht, daß mit dem betrieb der anlage kein gewerbeertrag und daher auch keine gewerbeertragsteuer zu gunsten der gemeinde ingersheim anfallen wird: deutlicher hätte man die schon von den gegnern der windkraftanlage früh behauptete ertragslosigkeit bzw. unterverzinslichkeit  -  aufgrund der an diesem standort herrschenden relativen windarmut  -  nicht herausstellen können. endgültig bestätigt werden wird dies, wenn der vor kurzem vom wirtschaftsministerium baden-württemberg beim tÜv süd in auftrag gegebene windatlas für baden-württemberg  -  und damit auch für diesen standort  -  vorliegt.

spätestens vor diesem hintergrund  -  gigantisches windrad (180 m höhe) führt zu vergleichsweise kümmerlichem stromvolumen  -  drängt sich der vergleich mit schilda auf: die planer hatten beim bau des rathauses von schilda vergessen, fenster einzuplanen, worauf es im rathaus stockdunkel blieb. um den planungsfehler zu beheben, wollten die bürger das sonnenlicht mit eimern einfangen und ins innere des rathauses tragen, was fehlschlug: seither wurden sie als „schildbürger“ verspottet.

  • die unterverzinslichkeit bzw. ertragslosigkeit des windrads wird nur dadurch kaschiert, weil der staat den betreibern 20 jahre lang subventionen in form der von allen privaten stromabnehmern zu finanzierenden und über die stromrechnung zu bezahlenden einspeisevergütung garantiert. ohne diese staatlich garantierte subvention wäre vermutlich keiner der initiatoren auf die idee gekommen, an diesem relativ windarmen standort eine derart überdimensionierte, landschaftsverschandelnde und weit über die kreisgrenzen hinaus sichtbare windkraftanlage bauen zu wollen. 
  • besteht daher in 20 jahren nach ablauf der betriebsgewöhnlichen nutzungsdauer der eventuell jetzt gebauten anlage die möglichkeit zum bau einer dann noch einmal höheren anlage, dürfte diese variante von den betreibern allein schon deshalb realisiert werden, um wenigstens in 20 jahren während der anschlußlaufzeit eine geringfügig höhere als die jetzt erreichbare kümmerliche verzinslichkeit zu erreichen.

der nach dem bau weiterer 6 anlagen dann aus 11 jeweils 199 m hohen e-126 bestehende windpark in estinnes / belgien wurde seinerzeit vom damaligen eu-energiekommissar andre piebalgs bei der mit einem großen fest gefeierten einweihung überschwänglich als technisch auf höchstem niveau operierend gefeiert. auch die belgische botschaft in berlin lobt in der ersten euphorie den bau in ihrem newsletter jan/feb 2010 (seite 4, 5; fundstelle vgl. unten). sie kommt allerdings in gebührender räumlicher entfernung im ruhigen diplomatenviertel berlins und außerhalb des mit immissionen wie

  •  lärm
  •  schattenschlag
  •  infraschall

negativ belasteten wirkungskreises in einer ersten verlautbarung zu der erkenntnis, daß der aufbau an die grenzen der technischen machbarkeit stoße.

auch die seinerzeit im planungsstadium von den dortigen initiatoren ebenso wie von den windkraft-aposteln in ingersheim auf hochglanzpapier in umlauf gebrachten leistungszahlen zur stromerzeugung weichen immer mehr einer realistischen, ernüchternden betrachtung, basieren sie doch ausschließlich  -  wie in ingersheim  -  auf den angaben zur theoretischen nennleistung  -  die in der realität bei produktivbetrieb auch nicht nur annähernd erreicht wird  -  und unter der annahme eines dauerhaften jährlichen vollastbetriebs.

selbst unter berücksichtigung des am standort estinnes im vergleich zu ingersheim deutlich stärkeren windaufkommens sind diese daraus abgeleiteten leistungszahlen reine utopie wenn man weiß, daß ein vollastbetrieb dort  -  wenn überhaupt  -  nur an 3 % der tage eines jahres möglich ist.

in den restlichen zeiten führt das dann deutlich geringere windaufkommen auch zu entsprechend geringerer stromproduktion als ursprünglich propagiert und an windarmen bzw. windstillen tagen müssen  -  ebenso wie in deutschland und überall auf der welt -  die jetzt in „angedrosseltem“ zustand parallel laufenden konventionellen kraftwerke (Öl, kohle, gas, kernkraft) hochgefahren werden, um auch an diesen windstillen tagen (z. b. im sommer) die energie-versorgungssicherheit von privatkunden und wirtschaft aufrecht zu erhalten.

wie wir wissen, führt der mangels versorgungssicherheit des von windrädern schwankend erzeugten stromvolumens und deshalb vorzuhaltende und  angedrosselt laufende parallelbetrieb konventioneller kraftwerke

  • einerseits zu zusätzlichen co2-schadstoff-immissionen / umweltbelastung und 
  • andererseits wegen der mit jährlichen milliardenbeträgen über die von allen privaten stromkunden zu finanzierende einspeisevergütung (subvention) zu jährlichen überproportional steigenden strompreisen, die in deutschland trotz intensivem ausbau regenerativer (kostenloser ?) energien mit großem abstand am höchsten sind und die deshalb einen jährlich zunehmenden wettbewerbsnachteil der im weltweiten konkurrenzkampf stehenden deutschen wirtschaft darstellt mit dem risiko von arbeitsplatzverlagerungen in das kostengünstigere ausland.

das hochrechnen völlig utopischer, in hochglanzbroschüren enthaltener planzahlen zur nennleistung hat methode, wie nahezu alle im internet veröffentlichten jahresabschlüsse zu im windarmen binnenland betriebenen windrädern beweisen; vgl. statt vieler unseren in unserer homepage vom 20.9.2010  eingestellten beitrag zum desaströsen ist-jahresergebnis des windrads auf dem „grünen heiner“.

nachdem die bei der einweihung in estinnes von den politikern gehaltenen sonntagsreden weitgehend verhallt sind, macht sich schon in den ersten monaten nach inbetriebnahme angesichts der beeinträchtigung der lebensqualität große ernüchterung unter der in nur ca. 700 m vom windpark entfernt lebenden bevölkerung breit, die vor dem bau  -  wie sich jetzt herausstellt  -  gegenüber den initiatoren relativ blauäugig aufgetreten ist und sich von den großspurigen versprechungen der betreiber hat beeindrucken lassen.

nach berichten der lokalpresse beschweren sich immer mehr anwohner lautstark über unerträglichen lärm in den häusern sowie über schwingungen und vibrationen vor allem in häusern mit keller. im umkreis von 1 - 2 km kann die bevölkerung nicht mehr schlafen und einige menschen wurden bereits ins krankenhaus eingeliefert. weitere personen klagen den berichten zufolge wegen des infraschalls „über resonanz in ihrem körper“ (nervensystem), von möglichen langzeitwirkungen ganz zu schweigen.

die dort im wirkungskreis der windräder lebenden menschen begreifen, daß ihre häuser, wohnungen und grundstücke „über nacht“  weitgehend wertlos und faktisch unverkäuflich geworden sind.

bürgerinitiativen haben sich konstituiert und es wird versucht, vor dem belgischen staatsrat die einstellung des betriebs des windparks zu erreichen. parallel hierzu soll der jetzt zuständige eu-energiekommissar günther Öttinger eingeschaltet werden.

dabei werden die zur genehmigung eingereichten bauunterlagen einer genaueren prüfung unterzogen, wobei sich jetzt anscheinend immer mehr herausstellt, daß die eingereichten unterlagen lückenhaft und fehlerhaft sind und einige gutachten bei genauerem hinsehen eher den charakter von „gefälligkeitsgutachten“ haben…: Ähnlichkeiten mit den von den ingersheimer initiatoren eingereichten anträgen / unterlagen sind natürlich rein zufällig….

die in estinnes / belgien jetzt aufgetretenen und in einer minderung der lebensqualität sich niederschlagenden nachteile sind nahezu identisch mit den in ingersheim vermutlich eintretenden nachteilen, falls es zum bau käme:

  • verlust an lebensqualität
  • verlust und wertminderung wertvollen ackerlands
  • wertverluste an immobilien (häuser, wohnungen, grundstücke) in ingersheim, besigheim, pleidelsheim bis zur unverkäuflichkeit
  • mögliche vernichtung landwirtschaftlicher existenzen
  • dauerhafte und nicht mehr wiedergutzumachende landschaftsverschandelung einer jahrhunderte alten, durch terrassierten steillagenweinbau, streuobstwiesden u.a. gekennzeichneten kulturlandschaft an neckar und enz
  • verlust an lebensnotwendigen rückzugsgebieten der natur (pflanzen, tiere, insbesondere vögel): in unmittelbarer nähe des geplanten standorts liegender grünzug, neckarhäldenwald, pleidelsheimer vogel- und naturschutzgebiet wiesental, bietigheimer forst
  • beschneidung der weiteren entwicklungs- und zukunftsfähigkeit von ingersheim wegen des großflächig erfolgten ausweises eines windvorranggebiets zu lasten der nachfolgenden generation, da dort  -  zumindest solange ein windvorranggebiet ausgewiesen ist  -  keine weiteren baugebiete erschlossen werden können !

zu hoffen bleibt, daß die jetzt in estinnes / belgien publik gewordenen und sich zu lasten der dort lebenden bevölkerung auswirkenden umstände die für die genehmigung an anderen standorten verantwortlichen hellhörig werden lassen, damit sich derartige zu lasten der bevölkerung eintretenden sachverhalte an anderen geplanten wka-standorten nicht wiederholen…

 
dipl.-kfm. walter müller / pressewart gegenwind husarenhof

           

zu den berichten über die weltweit höchsten windräder in estinnes / belgien 

hier und hier





04.11.2010

der Wahnsinn rückt weiter  nach Süden vor

südtiroler windpark in den brennerbergen

in unmittelbarer nähe auf südtiroler seite bei obernberg am brenner ist ein windpark mit neun windkraftanlagen geplant. ein weiterer mit 22 windkraftanlagen und 44 mw nennleistung zwischen kreuzjoch und sattelberg.  die betreuerin des direkt angrenzenden schutzgebiets nösslachjoch ist jedenfalls alarmiert. 

die bürgermeister der angrenzenden tiroler gemeinden gehen mit dem vorhaben hart ins gericht. 
ein windparkprojekt auf nordtiroler seite war vor einigen jahren aus gründen des landschaftsbildes, des schutzgebietes und des vogelzuges abgelehnt worden.

nachtrag 16.12.2010: nach heftigen protesten hat der deutsche windparkbetreiber das vorhaben aufgegeben.




19.10.2010

Eschacher Gemeinderat lehnt weitere Windräder ab

die gemeinde eschach (ostalbkreis) lehnt den bau von weiteren windkraftanlagen ab. wie aus der gmünder tagespost vom 19.10.2010 zu erfahren war, erscheint es dem gemeinderat unerlässlich, die interessen der unmittelbar betroffenen anwohner stärker zu berücksichtigen. insbesondere sind bei eventuellen neu geplanten windkraftanlagen an anderen standorten die mindestabstände zu wohnbebauungen zu vergrößern. 

mitglieder unserer bürgerinitiative haben am 22.7.2010 die bereits bestehenden fünf wka`s unter augenschein nehmen können. wir wissen deshalb, dass die abstände zur nächsten bebauung nur 500 meter betragen. im gegensatz zu geplanten ingersheimer wka , sind die anlagen dort immerhin 30 meter niedriger. auf der täferroter bürgerversammlung konnten wir auch vernehmen woher der sinneswandel kommt. die betroffenen bewohner berichteten uns von lärmbelästigungen, schattenschlag sowie über die nächtliche dauerbefeuerung. 

diese ganzen probleme könnte man vermeiden, wenn es in baden-württemberg endlich verbindliche  mindestabstände von 1500 meter geben würde. wenn die landesregierung und die genehmigungs- 
behörden da nicht umdenken, wird es keine breite akzeptanz in sachen windkraft geben. mit jeder weiteren windkraftanlage wird es eine neue protestbewegung geben. 




05.10.2010

Windkraft-Zeitreise in Langenhorn

nachfolgend eine animierte gif-datei, aufgenommen über 20 jahre. mittlerweile stehen rund um langenhorn 70 anlagen und weitere sollen dazu kommen. zudem werden die alten anlagen im zuge des repowering immer größer und höher. in langenhorn wie auch in vielen anderen gemeinden in schleswig-holstein dachte damals niemand daran, was auf die bürger zukommt.


quelle. www.lebenswertes-langenhorn.de



auch die schleswig-holsteiner haben humor:

finden sie die fehler

kronprinzenkoog

auf dem oberen bild befinden sich 20 fehler. finden sie diese und teilen sie sie dem bundesverband windenergie mit!

quelle: gegenwind-sh.de




28.09.2010

hohe Zustimmung für Windparkgegner in Aidhausen (Franken)

was so eine bürgerbefragung an`s tageslicht bringt.  die immer wieder, auch vom großteil der politischen "kräfte" in ingersheim, pleidelsheim und besigheim behaupteten aussagen, die meisten der bürger stünden hinter einem windkraftprojekt, sind offensichtlich nicht haltbar. in aidhausen (unterfranken) wurde vom dortigen bürgermeister dieter möhring in zusammenarbeit mit dem gemeinderat, am letzten wochenende  eine bürgerbefragung durchgeführt.

das votum sei ein eindeutiger hinweis an den gemeinderat zur stellungnahme an den regionalen planungsverband, so der bürgermeister. anscheindend kann eine gemeinde also doch mitreden wenn es um windkraftstandorte geht. ein "da können wir nichts machen und ein bürgerentscheid wäre illegal" wie es aus ingersheim immer wieder zu hören ist, geht anscheindend doch. zumindest gibt es ein zeitfenster um solche rechte wahrnehmen zu können. alles andere wäre auch undemokratisch, da sonst in zukunft gleich der regionalverband alle entscheidungen alleine treffen könnte oder gleich die eu, wo der ganze Ökozwang eh herkommt.

wie sehen nun die ergebnisse in aidhausen aus? es waren 788 bürger zur abstimmung gekommen. das entspricht einer wahlbeteiligung von knapp 54 prozent. fast 85 prozent sprachen sich gegen den geplanten windpark aus. wenn das mal nicht eindeutig ist. auch eine höhere wahlbeteiligung hätte sicherlich ein ähnlich gutes ergebnis gebracht. 

die bürger von ingersheim haben anscheinend die falschen gemeindevertreter. jedenfalls bleibt der bevölkerung von aidhausen und umgebung das hier erspart:

blick über happertshausen (fotomontage)

quelle: bürgerinitiative gegenwind haßberge

ein längerer artikel hierzu gib es in der mainpost




16.09.2010

unbekannte töten vier Rotmilane

im kreis lippe haben unbekannte mindestens vier rotmilane getötet. die rotmilane wurden mit e-605 getötet. wer macht so etwas, könnte jemand ein besonderes interesse am tod der greifvögel haben? in unmittelbarer nähe des fundortes sollten vier windkraftanlagen errichtet werden.

waren es kriminelle windkraftbefürworter, denn in einem ein urteil aus 2005 haben die richter beim verwaltungsgericht stuttgart (az.: 13k 5609/03) entscheiden, dass windkraftanlagen an nahrungs- und rastplätzen -auch außerhalb von vogelschutzgebieten nicht errichtet werden dürfen. mittlerweile ermittelt in der sache windkraftanlagen-genehmigung der staatsschutz - warum? lesen sie hier den ganzen artikel.




12.09.2010

Nachhaltigkeit und Umweltschutz - nicht bei der Windenergie

realer naturschutz wird dem imaginären klimaschutz geopfert. bei groß-umstadt am rande des odenwalds liegt der binselberg. dort wurden anfang 2010 über 8400 quadratmeter wald gerodet, um zwei 179 meter hohe enercon e-82 aufzustellen. der verlauf der planungen ist dort genauso fragwürdig und merkwürdig wie am standort beim husarenhof.

um co2 freien strom zu produzieren, macht es keine sinn einen über jahrhunderte gewachsenen, über 8400 quadratmeter großen wald zu roden. zwar werden ausgleichspflanzungen wohl als bauauflage bestehen, aber in den angenommenen 20 jahren wka-laufzeit wird die co2-bilanz negativ sein. obwohl eine endgültige genehmigung noch fehlt, wurde der wald schon gerodet. seit einigen monaten passiert dort gar nichts mehr. die betreiber scheinen sich ihrer sache wohl ziemlich sicher zu sein. 

wie es dort aussieht, können sie hier in einer bilderserie sehen. der protest der dortigen bevölkerung ist sehr groß. machen wir uns nichts vor, das alles hat methode. wer den entwurf des energiekonzepts der bundesregierung gelesen hat, der ahnt was auf die bürger zukommt. nicht wenige sprechen hier schon von einer kommenden Ökodiktatur.




09.09.2010

die Mär von der unabhängigen regenerativen Energieversorgung

es sind nicht nur die initiatoren der geplanten ingersheimer windkraftanlage die uns weiss machen wollen, dass hundert prozent strom aus erneuerbare energien unabhängig von rohstoffimporten  macht. interessierte leser wissen, dass nicht nur in solarmodulen, sonderen auch in den getriebelosen ringgeneratoren (beispiel enercon) eine menge an "seltenerdemetallen" stecken. im fall einer windkraftanlage sind das bis zu zwei tonnen, hauptsächlich neodym.

der name dieser metalle verwirrt etwas, denn diese kommen so selten gar nicht vor. jetzt kommt allerdings das aber: die preise steigen unaufhörlich, da china nach angaben des rechnungshofs der usa, 97 prozent der weltförderung kontrolliert und somit das weltmonopol hat.

jetzt hat china die ausfuhr drastisch verkürzt. für die zweite jahreshälfte wird die ausfuhr um sagenhafte 72 prozent gedrosselt. wenn das so bliebe, drohen in naher zukunft große engpässe nicht nur beim bau von windkraftanlagen. nebenbei bemerkt, auch stahl verteuert sich momentan sehr stark. damit dürfte bald auch an etwas windstärkeren standorten keine wirtschaftlichkeit mehr gegeben sein. von standorten wie in ingersheim erst gar nicht zu reden. 

wie auch beim unten stehenden artikel über die pumpspeicherwerke stellt sich die frage, wie das problem der versorgungsknappheit politisch zu lösen ist. wenn china bei den ausfuhrmengen einlenkt, dann wird die westliche welt noch mehr preislich "bluten" müssen, wenn china stur bleibt, was dann? ist ein ressourcenkrieg zu verhindern oder unumgänglich? wie weit werden die politischen befürworter von erneuerbaren energien gehen um ihre ziele zu verwirklichen?





04.09.2010

Pumpspeicherwerke in Norwegen  - von wegen

laut professor dr. rer. pol. olav hohmeyer, von angela merkel auserwählter berater in sachen energiekonzept, gibt es in norwegen genügend kapazitäten um überschüssigen deutschen Ökostrom in pumpspeicherwerken zu sammeln und bei bedarf diesen wieder ins deutsche netz einzuspeisen.(printausgabe darmstädter echo vom 30.08.2010)

anscheinend gibt es aber solche kraftwerke in norwegen gar nicht. von technisch versierten norwegenreisenden gibt es den hinweis, dass es sich hierbei nur um speicherseen mit normalen wasserkraftwerken handelt. norwegen und schweden beziehen ihren strom fast zu hundert prozent aus wasserkraft und benötigen keine pumpspeicherkraftwerke, denn bei wassermangel helfen die auch nicht weiter.

auch wikipedia kennt keine pumpspeicherkraftwerke in norwegen. pumpspeicherkraftwerke arbeiten mit ober- und unterbecken im jeweils kurzzeitigen, stundenweisen umkehrbetrieb, norwegische pumpkraftwerke nicht. welche aufgaben haben die skandinavischen kraftwerke: in den regenreichen monaten des jahres pumpen sie das wasser in große speicherbecken, um im nordischen winter - wenn die natürlichen zuläufe wie flüsse und bäche gefroren sind - genügend reserve zum antrieb der normalen wasserkraft-stromturbinen zu haben. 

sind nun lange frostperioden angesagt, dann kommt auch norwegen in nöte und benötigt strom von wärmekraftwerken aus schweden. wie dem auch sei, als lastausgleichskraftwerke im stunden oder gar minutenbereich sind die norwegischen pumpkraftwerke nicht geeignet.

was hat die schreiberlinge der hundert prozent ee-strom-studien bis zum jahr 2050 veranlasst,
für jahrzehnte im voraus eine solche schwachsinnige planung unter einbeziehung fremder länder zu tätigen? sind die in den studien genannten länder überhaupt bereit und in der lage die vorraussetzungen zu erfüllen? es wird wohl doch eher so sein, dass z.b. norwegen lieber unseren
überschüssigen ee-strom abnimmt, um dadurch günstig den antrieb der im dauerbetrieb arbeitenden pumpen bewerkstelligen zu können.

was passiert also, wenn die länder um uns herum nicht dazu bereit sind, auf das deutsche konzept zur stromgewinnung einzugehen? erinnern wir uns an die worte unseres ex-bundespräsidenten horst köhler, der von bundeswehreinsätzen zur durchsetzung deutscher wirtschaftsinteressen geredet hat. es ist an der zeit, z.b. durch eine kleine anfrage einer partei an die bundesregierung, zu den deutschen energiestudien die richtigen fragen zu stellen, um so zum beispiel eine stellungnahme der norweger zum thema speicherung zu bekommen, die es bis jetzt auch noch gar nicht geben dürfte.

eins steht doch wohl fest, ein deutscher alleingang in sachen hundert prozent strom aus erneuerbaren energien, wird eine menge probleme mit sich bringen und natürlich eine menge an kosten verursachen. dreimal dürfen sie raten wer das bezahlen wird. die verantwortlichen werden jedenfalls in 40 jahren nicht mehr im amt sein und dürfen ihren co2-freien ruhestand genießen. 




25.08.2010

die Spitze des Eisbergs

systematische kontrollen finden bezüglich des vogelschlags kaum statt

die tatsächliche höhe der verluste liegt im dunkeln, weil nahezu nirgends die anlagenstandorte auf vogelverluste hin untersucht werden und die opfer von beutegreifern schnell abgeräumt werden. die chance, in der dichten vegetation verunglückte kleinvögel zu finden, ist besonders gering. das geht aus dem bericht der gesellschaft zur erhaltung der eulen e.v. hervor. 

nach auffassung der ege sollten die naturschutzverbände endlich einen angemessenen standpunkt gegenüber dem massiven ausbau der windenergiewirtschaft einnehmen, die realen gefahren dieser industrie nicht länger verharmlosen und den beitrag der branche zur energieversorgung realistisch einschätzen. an die stelle der verklärung müsse aufklärung treten. 

besuchen sie die internetseite der "ege"




21.08.2010

klares Nein zu neuen Windrädern

„rotorblätter stehen häufig mangels wind still“

der bauausschuss lehnt die errichtung weiterer windräder auf wormser gemarkung klar ab. das gremium habe sich in seiner jüngsten nicht öffentlichen sitzung mit 15 zu einer stimme gegen die weitere ausweisung von flächen für windkraftanlagen ausgesprochen, informierte oberbürgermeister michael kissel gestern. wesentlichstes argument gegen weitere windkrafträder sei die beeinträchtigung des landschafts- und ortsbildes so kissel.

zum artikel der wormser zeitung vom 21.8.2010 hier:




19.08.2010

die Boombranche kassiert ab 

wie neue arbeitsplätze in wirklichkeit aussehen

zur zeit befindet sich die bundeskanzlerin auf ihrer sogenannten energie-reise. als physikerin braucht frau merkel eigentlich keine lernreise zum thema energie, letztendlich alles nur show. statt der firma nordex, die auf den besuch natürlich bestens vorbereitet war, hätte die kanzlerin lieber gleich den windanlagenbauer ambau in cuxhaven oder bremen besuchen sollen. 

denn die kleine anfrage der fraktion "die linke" lag dem bundestag schon seit einiger zeit, bis jetzt unbeantwortet, vor. es geht um die leiharbeit. erst kassiert die firma über 6,6 millionen euro an fördergeldern und dann speist man die mitarbeiter auch noch mit dumpinglöhnen ab. 

die kleine anfrage finden sie hier:




28.07.2010

Ingersheimer und Besigheimer Gemeinderäte -  bitte lesen

nachfolgend ein "offener brief" der gemeindevertretung wöllstadt an das regierungspräsidium in darmstadt. dort stand im november 2008 die entscheidung über die baugenehmigung von fünf riesigen windkraftanlagen im dreieck zwischen den ortslagen friedberg-bruchenbrücken, ober-wöllstadt und nieder-wöllstadt an. inzwischen geht es nur noch um drei windkraftanlagen. dennoch will die gemeinde wöllstadt vor dem verwaltungsgericht klagen. es geht auch um die handlungsempfehlung des wirtschafts und umweltministeriums, dass zukünftig ein mindestabstand zu wohnbebauungen von 1000 metern eingehalten werden soll.


der "offene brief" hier:                             wetterauer zeitung vom 7. juli 2010 hier:




26.07.2010

Täferrot in Not

(ts/250710) am 22.7.2010 fand in täferrot, wenige kilometer nordöstlich von mutlangen gelegen, eine öffentliche bürgerversammlung statt. es ging um die errichtung zweier zusätzlicher windkraftanlagen südlich des sich in der nähe befindlichen striethofs. es stehen dort bereits 5 wka´s mit 100 meter nabenhöhe (es gibt an diesem standort eine höhenbegrenzung).

eine kleine delegation unserer bürgerinitiative war an diesem abend dort. zuvor wurden jedoch die schon bestehenden anlagen besichtigt (vestas u. enercon 2 mw). als wir dort an einer der anlagen angekommen waren, empfing uns schon beim aussteigen ein zischender lärm, der sich anhörte als würde ständig ein segelflugzeug dicht über unsere köpfe hinweg fliegen. desweiteren war ein unangenehmer pfeifton aus dem turmgehäuse zu vernehmen. 

klicken für größeres bildauch die anderen anlagen waren je nach windgeschwindigkeit (zum zeitpunkt etwas böiger wind) immer wieder zu hören. wir sind dann auf die höhe des deschenhof zurückgefahren. auf 
höhe der pferdeställe machten wir nochmals eine hörprobe. die entfernung zu den vorderen wka`s ca. 400 meter luftlinie. auch jetzt waren alle anlagen noch deutlich zu hören, obwohl der 
wind von uns aus auf die anlagen zuwehte. insgesamt war das erscheinungsbild eher bedrohlich, insbesondere die ständige unruhe in der betrachtung, ausgelöst durch die sich unter- unterschiedlich drehenden rotoren, war ungemein störend.
 
nun zur versammlung: der raum platzte aus allen nähten und viele anwesende mussten die ca. zweieinhalb stunden im stehen verbringen. daher kam auch gleich zu anfang der vorwurf, dass die versammlung nicht in einem größeren raum stattfindet, denn bürgermeister und die gemeinderäte wussten, auch aufgrund der versammlungen in den anderen teilorten schon vorher, dass hier mit sehr großer beteiligung zu rechnen war. ebenfalls wurde gleich zu anfang mitgeteilt, dass für die anwesenden kein fragerecht bestünde. lediglich in einer 15 minütigen fragestunde konnte auf die verschiedenen anliegen eingegangen werden. 

klicken für größeres bilddie zeit war natürlich viel zu kurz, zumal noch weitere themen auf der tagesordnung standen. in der folgenden diskussion wurde dann ein antrag auf einen bürgerentscheid entgegen dem rat des bürgermeisters abgelehnt. der bürgermeister versuchte deutlich zu machen, dass der bau der beiden wka´s 28.000 euro pacht in die gemeindekasse bringen würde. geld das der ort dringend braucht, ansonsten könnte es bald zu einer erhöhung der grunderwerbsteuer kommen. eine andere möglichkeit sehe er nicht. die von uns angesprochenen wka-gegner sahen das aber nicht so. das ist aus unserer sicht jetzt auch die neue masche in sachen windkraft und akzeptanzversuch. stichwort ist hier die "wertschöpfung", diese soll den bürgern suggerieren, dass es nur zu ihrem besten wäre und alle etwas davon hätten. im fall täferrot würden unter den neuen anlagen aber gerade diejenigen leiden, die nicht von den einnahmen für täferrot profitieren werden. im ergebnis wurde dann der antrag zur fortschreibung des regionalplans mit einer stimme mehrheit angenommen. da dies aber dem bürgermeister (u. der firma uhl wohl auch) zu lange dauert, gab es noch den antrag auf durchführung eines zielabweichungsverfahrens, damit die anlagen früher genehmigt werden können.

dieser antrag wurde aber abgelehnt. es war schon nach zehn uhr als die versammlung zu ende ging. wir hatten den eindruck, dass viele der anwesenden etwas bedrückt waren, kein wunder, konnten wird doch viele parallelen zu den gemeinderatssitzungen in pleidelsheim, ingersheim und besigheim erkennen. es war uns danach noch möglich mit einigen betroffenen bürgern zu sprechen. die von unserer bürgerinitiative hauptsächlich vorgebrachten bedenken in punkto schattenschlag, schall und infraschall, discoeffekt und optische bedrängung, wurden hier bestätigt. viele familien haben die kinderzimmer im haus verlegt, da die kinder in der nacht nicht schlafen konnten und genau die symptome zeigten, welche in den verschiedenen studien zum thema "vak" angesprochen wurden. es wurde auch berichtet, dass viele vogelarten in der näheren umgebung des windparks nicht mehr gesichtet werden.

in baden-württemberg wird es also in zukunft ordentlich zoff geben, sowohl bei bestehenden als auch bei neu geplanten windkraftanlagen. zum schluss durften wir auf der rückfahrt auch noch den discoeffekt des windparks erleben - sehr beeindruckend, obwohl im gegensatz zu den größeren anlagen (wie in ingersheim), nur an der gondel lichter waren.

wir möchten noch auf einen von vier familien aus utzstetten und umgebung veröffentlichten leserbrief verweisen, der uns mit freundlicher genehmigung der unterzeichnenden zur veröffentlichung zugesendet wurde. unbedingt lesen!

der leserbrief





23.07.2010

"Eon zerstört unser Leben"

moa olsson, 17 jahre, protestiert - stellvertretend für viele gegenwindler vor ort - mit dem bild "der schrei" von edvard munch gegen die pläne von eon, in scania/ südschweden, eine der letzten ruhigen gegenden mit 10 wka von 180 m höhe zu zerstören.

von der sogenannten "wertschöpfung" haben die bürger jedenfalls nichts. die bürger sind für die windlobby nur lästiges anhängsel und werden teilweise offen verhöhnt. ob man in zukunft in dieser schönen neuen welt der erneuerbaren energien das leben noch lebenswert findet, wird sich zeigen.






21.07.2010

„aus der Hölle auf Erden“

abschrift eines handgeschriebenen briefes von wk-opfern aus ostfriesland / nds

herrn
thomas jacob                                        
adresse

12.05.2010

sehr geehrter herr jacob!

aufgrund ihres aufrufs im internet, wo sie betroffene bürger in unmittelbarer nähe von wka ansprechen, möchte ich ihnen meine bzw. unsere symptome kurz schildern.
mit der errichtung von den grösseren wka bei uns an der nordseeküste, leide ich bzw. mehrere aus unserer familie an diversen symptomen wie bluthochdruck, schwindel, kopfschmerzen und schlafstörungen bzw. schlafentzug, der bei mir und einem unserer angehörigen extrem ist, da wir den infraschall als körperschall, hörbar, wahrnehmen können.
man hat einen bzw. verschiedene laute basstöne, 24 stunden, die mit nichts, aber wirklich mit nichts zu dämmen sind. außerdem schwingt der ganze körper, als wenn man auf stürmischer see auf dem schiff hin und her schwankt.
nur die hoffnung, daß die behörden dieses extreme problem doch erkennen müssen oder werden, läßt uns noch weiter leben!!! es ist ein höllentrip!!!
unsere bitte an die zuständigen behörden: sofortige nachtabschaltung sämtl. wka, infraschallmessungen in wohnhäusern, auch weiter entfernte häuser von windparks!

gerne hätte ich an der demo persönlich teilgenommen, aber mein derzeitiger gesundheitszustand (wts-syndrome) läßt es nicht mehr zu!

in der hoffnung, das sich doch noch alles zum guten wendet verbleibe ich mit den besten wünschen für uns alle

eine bewohnerin von der nordseeküste
bzw. aus der hölle auf erden!!!

anm. der red.:

der absender ist dem adressaten und der redaktion bekannt.

der originalbrief liegt beim adressaten, eine faxkopie in der redaktion.

quelle: http://www.gegenwind-sh.de/wts/wts.html





19.07.2010

Schreiben von Wolfgang Neumann, Projektleiter

bisher existiert keine schallschutz- norm für „industrieanlagen über 30 m höhe“. somit auch nicht für
windindustrieanlagen. der zuständige din- ausschuss tagt schon seit jahren und erzielt kein ergebnis.      

die windindustrie hat für sich eigene normen aufgestellt oder es werden normen für anlagen bis 30 m
höhe herangezogen. normen für den bau von straßen und schienenwege etc. jeder fachmann weiss, dass schallausbreitungen in größeren höhen und auch besonders in der nacht/ im winter, sich vollkommen anders auf mensch, tier und sonstige umwelt auswirken. es wird jedoch bisher unterlassen hier – von seiten des gesetzgebers – zum schutz der bürger zu reagieren.

das entbindet jedoch die länder nicht von der verpflichtung zur prävention – der amtserfüllungsmaxime.      

den brief an seine abgeordneten finden sie hier:




17.07.2010

vom Befürworter zum Gegner

ein fazit aus einem leserbrief

bei genauer und kritischer betrachtung komme ich zu dem schluss, und ich war lange zeit selbst befürworter der windenergie, bis ich vor einiger zeit anfing mich mehr aus neugier und auf grund der allgemeinen klimahysterie für diese windkraftanlagen zu interessieren, dass wir eine umkehr so bald wie möglich einleiten sollten, damit dieser irrsinn ein ende nimmt. schon bald stieß ich auf die in diesem artikel erwähnten argumente und musste meine einstellungen und Überzeugungen drastisch ändern.  als erkenntnisfähige wesen sollte man den mut haben auch einmal einen bereits eingeschlagenen weg zu verlassen, kritische fragen zu stellen, genau zu analysieren, umzudenken und nach weiteren möglichkeiten zu suchen, die einen wirklichen sinn ergeben und nicht nur den interessen einer industrie und einer lobby folgen, sondern die uns allen zum nutzen sind. und damit meine ich nicht nur uns menschen, sondern auch die mitbewohner auf diesem planeten. nicht nach dem motto handeln: wir retten den planeten, indem wir unser aller lebensraum aus engstirnigkeit, gier, parteibuchzugehörigkeit, größenwahn, ignoranz und oft schrecklicher dummheit  zerstören..

den ganzen leserbrief gibt es hier:






06.07.2010

wäre dieses Wahlergebnis nicht auch auf Ingersheim übertragbar?



81,49 prozent haben sich gegen den bau der windkraftanlagen im wald ausgesprochen und das trotz der aussage der windkraftbetreiber (firma uhl), das schnabelwaid einer der reichsten gemeinden bayerns werden könnte. viel vertrauen hat die firma uhl wohl nicht erwecken können.


homepage der bürgerinitiative bizek

schnabelwaid will die windräder nicht





04.07.2010

9,41 % technische Auslastung im Juni

aus den daten der im juni 2010 eingespeisten, deutschlandweiten windleistung errechnet sich die menge strom mit 1.746.281,88 mwh. der hier auf die installierte leistung aller einspeisenden windkraftanlagen angepaßte verbraucherbedarf beträgt hingegen mit 11.230.217,91 mwh ein vielfaches davon. die technische auslastung dieser riesenmaschinen in deutschland mit 720 h im juni errechnet sich zu 9,41%.

Grafik: Wilfried Heck


01.07.2010

sieht so Versorgungssicherheit aus?  -  die Windstromeinspeisung im Januar 2010


auszug aus einem beitrag von wilfried heck

die windstromeinspeisung im januar - was hat sie gebracht? und was taugt sie zum speichern? das ergebnis ist wieder einmal blamabel. immer mehr windkraftanlagen treiben bei kräftigen winden zwar die eingespeiste leistung in die höhe, aber mit einsetzender flaute oder gar bei windstille liefern auch zahllose anlagen eben nix. nur eins wird deutlich: ein sich schnell ändernder leistungsunterschied zwischen dem minimum bei flaute und dem maximum bei starkwinden. 

die leistungsänderungsgeschwindigkeit nimmt hierbei bedrohliche werte an. schließlich müssen daraus resultierenden spannungsschwankungen im netz mit herkömmlichen kraftwerken kompensiert werden. irgendwo weht immer wind, welcher die durch den wind bedingten spannungs-schwankungen im netz ausgleichen würde - so lautet eine gängige floskel der ee-lobby. aber irgendwo gibt es auch immer flauten. und ein schneller wechsel von starkwinden zu flauten auf dem meer ist wegen der hochkonzentrierten einspeisung besonders kritisch zu bedenken. der hier dargestellte minimalwert von 160,2 mw bezieht sich auf ganz deutschland, einschließlich der einspeisung aus offshoreanlagen - im januar aber noch im probebetrieb.



Grafik: Wilfried Heck

26.06.2010

Interessenkonflikt

zum dz-bericht vom 10. juni („zöschingen bleibt beim nein zu windrädern"):

als neu gewählter 2. vorstand der nabu ortsgruppe zöschingen bin ich über die diffamierenden be­merkungen des vorsitzenden des bund-naturschutz-vorsitzenden leippert enttäuscht. vielmehr scheint hier ein interessenkonfiikt zu bestehen und leippert möchte die 13 monströsen windräder lieber nicht in seiner, dafür aber gerne in einer anderen gemeinde stehen se­hen. offenbar kennt leippert we­der zöschingen noch dessen um­feld, sonst wäre ihm ein sehr wohl naturnahes refugium mit vielen ge­schützten tierarten aufgefallen, das sogar bereits als besonders schützenswerter raum ausgewie­sen wurde. viele helfer tragen in zöschingen zur biotopflege bei, betreuen krötenzäune, mähen wie­sen, pflegen tiere auf eigene rechnung usw. wir haben es sicher nicht nötig, uns als „pseudo-tierschützer" bezeichnen zu lassen. hier wird ausschließlich nach ar­gumenten gesucht, eine kleine ge­meinde mit 13 stahlkolossen in ul­mer münster höhe einzukerkern, die generatoren mit db-werten einer in volllast betriebenen ket­tensäge antreiben. Überall im landkreis sind die investoren auf massive gegenwehr der bevölke­rung gestoßen und nun soll zöschin­gen die kröte für alle schlucken -inklusive grundstücksentwertung, landschaftsverschandelung, lärmbelästigung und massivem schaden für die tierwelt und da­mit eine sinkende lebensqualität.

gerne hätten wir erklärt bekom­men, warum sich die anderen ge­meinden nicht um die windräder gerissen haben, nachdem sie doch offenbar keine beeinträchtigung für mensch und natur darstellen, wie man uns glauben machen will.

alexandra kämmerle, zöschingen (nabu)

(quelle pfarrwald-haunsheim.de)






22.06.2010

die Versprechen von gestern....

ruppertshofen (liegt in der nähe von mutlangen), aus der gemeinderatssitzung am 20. mai 2010:

im jahr 2001/2002 wurde eine bürgerinitiative gegen windkraft gegründet. seinerzeit wurde versprochen, dass mit 5 anlagen der windpark striethof abgeschlossen sei; nun wird von der errichtung weiterer 2 – 3 windkraftanlagen gesprochen. (anm.: die 5 wka`s gingen anfang 2010 ans netz)

die festlegung von 5 windkraftanlagen bei der windfarm striethof wurde im vertrag mit der firma uhl windkraft aus ellwangen festgehalten (2 anlagen auf gemarkung ruppertshofen und 3 anlagen auf gemarkung eschach). auch der regionalplan sieht derzeit 5 anlagen vor, bestätigte bm kühnl.

der regionalplan wird nun fortgeschrieben, in dem zusätzliche flächen für windkraftanlagen aufgenommen werden können. derzeit beginnt das verfahren, das bis zum abschluss ca. 3 – 4 jahre benötigt. nachdem der regionalplan fortgeschrieben wurde, wäre theoretisch die erstellung neuer windkraftanlagen möglich.

ende

jetzt trifft es auch die nachbargemeinde täferrot und die bewohner des striethofs. in täferrot gab es deswegen am 9. juni eine gut besuchte bürgerversammlung.





19.06.2010

erstmals Windpark in Vogelschutzgebiet - nach dem Bau in den Wäldern jetzt der nächste Dammbruch

natürlich ist enercon wieder vorne mit dabei. enercon hat es darauf ankommen lassen. ungeachtet vieler ökologischer gutachten und masssiver bürgerproteste hat sie ihre ziel erreicht. mit geschultem personal und den altbekannten methoden hat die firma entscheidungsträger erfolgreich beeinflussen können.

den bürgern für die zerstörung ihrer umwelt und die entwertung ihres grundbesitzes noch zahlen zu lassen, erinnert an die praxis totalitärer regime, die sich die kosten der einäscherung von hingerichteten von den verwandten der unschuldig verurteilten erstatten ließen. es wird zeit, daß die bürger diese zusammenhänge verstehen.





29.05.2010

ein Alptraum

windenergie ist eine von vielen alternativen energiequellen, aber sie liefert keine konstante energie. windräder brauchen kohle-, wasser- oder atomkraftwerke, um ihre energie ins netz zu speisen. deshalb müssen brandenburgische kohlekraftwerke ständig kohle verfeuern, um die windenergie abnehmen zu können. wenn windenergie ins netz geliefert wird, muss das kraftwerk heruntergefahren werden. gibt es aber plötzlich keinen wind, muss wiederum mehr kohle verfeuert werden, um die so genannte grundlast des kraftwerkes zu gewährleisten. durch dieses auf und ab wird mehr co2 ausgestoßen, wird mehr kohle verbrannt. die umweltbelastung steigt.

da die kapazität der kraftwerke nicht groß genug ist, um in windspitzenzeiten allen windstrom abzunehmen, werden windräder immer wieder abgeschaltet. diese ausfallzeiten bekommen die betreiber hoch vergütet. mir scheint, man baut autos und stellt gar nicht genug straßen zur verfügung, um diese autos fahren zu lassen.

noch ist es nicht möglich, windenergie zu speichern, aber wegen der enorm hohen subventionen, die sich die betreiber einstecken, werden immer mehr anlagen gebaut. deshalb sollen neue kohlekraftwerke entstehen. dörfer abgebaggert, landschaft und natur auf immer zerstört werden. für eine energiequelle, die höchst fragwürdig ist. zauberwort »co2-verpressung«: verzweifelt wehren sich schon jetzt menschen gegen probebohrungen im raum beeskow. denn über dieses verfahren weiß man nur eines sicher: dass es unkalkulierbare risiken birgt.

sollte unsere regierung die subventionen, die in die windenergie fließen, nicht besser in die erforschung konstanter energiequellen investieren? in der tiefe der erde liegt eine gewaltige energiequelle: geothermie stünde uns hunderte jahre zur verfügung, wenn wir sie denn endlich erschließen würden. das kostet, aber die windenergie bringt jetzt den schnellen profit! dem werden große teile unserer natur und landschaft zum opfer gebracht. das hat es in der geschichte brandenburgs noch nicht gegeben.

den windinvestoren und landverkäufern genügt aber auch das noch nicht. jetzt wollen sie auch noch den entwurf des teilregionalplanes windkraft für die lausitz aushebeln, um sich noch mehr flächen als dort vorgesehen für ihre vorhaben zu sichern. hierbei schrecken sie auch vor umweltvergehen nicht zurück.

es geht, wie gesagt, um profit, nicht um die klimarettung. deshalb wird auch keine rücksicht auf unsere spreewaldregion genommen, die doch hauptsächlich vom tourismus lebt.

thomas jacob. mitglied des vereins pro spree und wald

Quelle: lausitzer rundschau





17.05.2010

Leserbrief von  Frau Jutta Maurer , veröffentlicht in der taz vom  15.05.2010

als einwohnerin im brandenburger norden, kann ich die aussage von herrn axel kruschat, landesgeschäftsführer des bund nicht bestätigen. fakt ist, dass auch weiterhin aufgrund von noch nicht rechtskräftigen windeigungsgebieten im jahr 2007 genehmigungen erteilt wurden. im jahr 2009 erfolgten weitere genehmigungen obwohl das gebiet bereits nicht mehr im aktuellen windeignungsgebiet liegt. ebenfalls wurden die zu diesem zeitpunkt bereits gültigen abstandsempfehlungen von 1000 m nicht eingehalten. die gemeinde selber war gegen die errichtung und führte sogar einen prozess. es ist dem land brandenburg mit seinen politikern herzlich egal wie es den anwohnern dabei geht oder was deren meinung ist. es gilt meiner meinung nach hier einzig und allein der profit sowie die politische präsenz in der angeblich so fortschrittlichen technologie und als bundesland gegenüber anderen zu glänzen.

fledermäuse sind bereits in diesem gebiet verschwunden - zerschreddert? - die kraniche die auf ihrem weg hier immer für zwei bis drei tage rast gemacht haben, sind letztes jahr komplett weggeblieben und in diesem jahr nur noch vereinzelt aufgetaucht. die lärmbelästigung ist für die direkten anwohner unerträglich und es wird immer wieder von schlaflosigkeit, ansteigende fälle mit bluthochdruck sowie konzentrationsschwierigkeiten berichtet.

also, als direkt betroffene kann ich nur alle menschen davor warnen, in die direkte nähe von windkraftanlagen zu ziehen, eine immobilie zu bauen oder einem bau dieser anlagen zuzustimmen

mit freundlichem gruß

jutta maurer




16.05.2010 

klares Nein zur Windkraftanlage

bericht aus der sindelfinger zeitung vom dienstag, 11.5.2010 

„ostelsheim: gemeinderat entscheidet einstimmig

von unserer mitarbeiterin bettina bausch

die würfel sind gefallen: der ostelsheimer gemeinderat entschied sich nach längerer diskussion einstimmig gegen die pläne der karlsruher firma altus ag, im bereich des ostelsheimer lochwaldes windkraftanlagen zu errichten. 

wie schon bei der vorstellung des projektes durch einen vertreter der firma vor zwei wochen (die sz/bz berichtete), hatten sich auch zur entscheidenden sitzung zahlreiche interessierte zuhörer im sitzungssaal des ostelsheimer rathauses eingefunden. der gemeinderat hatte es sich mit seinem beschluss nicht leicht gemacht. er war eigens nach simmersfeld gefahren und hatte sich vor ort die dortigen windkraftanlagen angesehen, ihre auswirkungen auf das landschaftsbild und selbst ihre typischen geräusche aus nächster nähe wahrgenommen. 

in der sitzung galt es nun abzuwägen, ob die finanziellen einnahmen für die kommune den in den augen vieler bürger schwerwiegenden eingriff in das idyllische landschaftsbild zwischen ostelsheim und der nachbargemeinde gechingen aufwiegen. 

neben der „verschandelung der landschaft“ hatten viele bürger bereits bei der informationsveranstaltung große bedenken, wie zum beispiel auswirkungen auf die lebensräume der tierwelt, vorgebracht. bürgermeister jürgen fuchs erläuterte, ein windpark in ostelsheim sei in seinen augen kaum wirtschaftlich und im unterschied zu simmersfeld, wo der abstand zur nächsten bebauung 2,1 kilometer betrage, seien die geplanten 500 meter abstand zu den häusern der ostelsheimer viel zu gering. „als bürgermeister bin ich stolz auf unsere gute gemeinschaft“, unterstrich fuchs und eben diese sehe er durch einen etwaigen windpark nachhaltig gefährdet. 

gemeinderat günter walz zeigte mit einer selbst gefertigten skizze die größenverhältnisse beim lochwald auf. darauf wurde deutlich dargestellt, wie weit sich die windkraftanlage mit rund 190 metern höhe über die gipfel der rund 35 meter hohen bäume erheben würde. gemeinderat matthias kröner argumentierte zunächst für das windkraftprojekt und erklärte, dass „zwei seelen in seiner brust schlagen“. einerseits sie er für alternative energien, andererseits sei die verwirklichung in ostelsheim zurzeit äußerst schwierig. er könne sich jedoch vorstellen, dass in einigen jahren, wenn die technik mehr ausgereift sei, weniger störende anlagen realisierbar seien.“      

                                    ende des zeitungs-berichts



06.05.2010

Homepage (Auszug) der Gemeinde Ostelsheim (Kreis Böblingen) / Heckengäu: Bericht aus den Gemeinderatssitzungen vom 23.4.2010 und vom 26.4.2010 zum Antrag auf den Bau einer Windkraftanlage 

„entscheidung über eine eventuelle nutzung der windkraft in ostelsheim"

in der gemeinderatssitzung am 23. april wurden gemeinderat und bürger über die Überlegungen der altus ag zu einer eventuellen nutzung der windkraft in ostelsheim informiert. am 26. april besichtigte der gemeinderat den windpark in simmersfeld sowie den simmersfelder ortsteil fünfbronn und erkundigte sich beim dortigen bürgermeister jochen stoll über die erfahrungen der gemeinde simmersfeld. bürgermeister fuchs fasste die ergebnisse der beiden termine sowie einer vielzahl von gesprächen aus seiner sicht zusammen.

hiernach ergeben sich als einziger eventueller vorteil für die gemeinde pachteinnahmen, denen jedoch einen vielzahl von nachteilen entgegensteht, die sich auch monetär als sehr nachteilig erweisen können. nachteile für die gemeinde sind zu erwartender lärm und schattenwurf, die nähe zur bebauung (500m) sowie die eingriffe in den lochwald (tier-, pflanzenwelt, naherholungsfunktion). auch die nachhaltige beeinträchtigung des landschaftsbilds, mögliche auswirkung auf grundstücks- und immobilienpreise sowie auswirkungen auf die dörfliche gemeinschaft wurden angesprochen.

der vorsitzende sprach sich gegen die erstellung eines windparks aus und stellte den beschlussantrag, nach erfolgter aussprache und diskussion im gemeinderat die anfrage der altus ag auf erstellung eines windparks in ostelsheim abzulehnen. danach ergriffen die gemeinderäte das wort.

in zahlreichen wortbeiträgen sprachen sich alle gemeinderätinnen und gemeinderäte gegen die erstellung des windparks aus.

themen waren hierbei insbesondere die nachhaltige zerstörung des landschaftsbilds, die höhe der windräder (190m), die nähe zum ort sowie die erhaltung ostelsheims als attraktive wohngemeinde. auch die ökonomische und ökologische sinnhaftigkeit eines windparks in ostelsheim wurde angesichts der geringen windhöffigkeit in frage gestellt. auch das auftreten des investors sorgte für kritische anmerkungen.

der gemeinderat lehnte die anfrage der firma altus ag auf erstellung eines windparks im gebiet lochwald einstimmig ab.“                                                   

ende des auszugs





11.05.2010

das Auseinanderklaffen von Schein und Wirklichkeit  -  wie die Öffentlichkeit beim „Bürgerwindrad“ in Vogtsreichenbach / Vincenzenbronn durch weit überhöhte Prognosen der Initiatoren „hinters Licht“ geführt wurde

(wm/280410) - seit 2001 ist das unter der firma „rangau wind verwaltungs gmbh & co. bürgerwindrad vogtsreichenbach kg“ laufende bürgerwindrad am netz. 

auf deren homepage steht pathetisch:

„seit dem 3. dezember 2001 wird nach vierjähriger vorbereitungszeit auf dem 
bergrücken zwischen vogtsreichenbach und vincenzenbronn emissionsfrei strom 
erzeugt. der ertrag der dewind-d4, einer 600 kw-anlage mit 70 m nabenhöhe und 
48 m rotordurchmesser, wird 

nach  u n s e r e n   b e r e c h n u n g e n (1)  bei jährlich 750 000 kwh liegen.

das ist mehr als die 168 familien, die dieses gemeinschaftsprojekt realisiert haben, verbrauchen. eine faktische selbstversorgung also.“ 

 1) hervorhebung der schreibweise durch den verfasser dieses berichts  

nicht mehr ganz so pathetisch klingt es, wenn man den hinweis „wie die ernte wirklich ist, sehen sie hier“ anklickt, denn: 

der 8-jahresvergleich von 2002 – 2009 führt zu katastrophalen ergebnissen, wenn man die von den betreibern prognostizierte jahresleistung (soll) der tatsächlich erzeugten jahresleistung (ist) 
gegenüberstellt.

die zusammengefassten  -  von den betreibern selbst ins internet gestellten  -  jahreszahlen zeigen folgende negativ-abweichungen: (d.h. das durchschnittliche jährliche windaufkommen ist im 8-jahreszeitraum deutlich hinter den von den initiatoren großspurig verkündeten prognosen geblieben; Ähnlichkeiten mit den von den ingersheimer initiatoren auf hochglanzpapier prognostizierten zahlen sind rein zufällig…).

                 soll                                    ist                          real

                                                tatsächlich             abweichung

               prognose                  erzielter  ertrag           bezogen auf           - =  minderertrag

jahr     in kwh   in %             in kwh    in %            prognose in %            + = mehrertrag

  1         2        3                 4        5                  6

 

  2009    750 000  100               528 768    70,5            - 29,5              spalte 6 = spalte 5 - spalte 3

  2008    750 000  100               636 996    84,9            - 15,1                                       dto

  2007    750 000  100               758 389  101,1             +  1,1                                                dto

  2006    750 000  100               564 365    75,2            - 24,8                                                 dto

  2005    750 000  100               588 372    78,4            - 21,6                                                 dto

  2004    750 000  100               683 553    91,1            -   8,9                                                dto

  2003    750 000  100               516 366    68,8            - 31,2                                                 dto

  2002    750 000  100               625 684    83,4            - 16,6                                                 dto

 

die hier über eine betriebsdauer von 8 jahren realisierten negativabweichungen können niemals mehr aufgeholt werden, da das für dieses negative ergebnis verantwortliche und am standort vorhandene durchschnittliche windaufkommen viel zu gering ist, um künftig positive ergebnisse erzielen zu können. 

dieses enttäuschende ergebnis ist kein einzelfall: vielmehr sind derartige negativ-abweichungen zwischen soll (versprechen der initiatoren  v o r  realisierung der anlage) und ist (tatsächlich erzielter ist-ertrag aufgrund des durchschnittlichen windaufkommens n a c h  dem bau der anlage) deutschlandweit eher der normalfall, wobei die höchsten negativabweichungen nach den vorliegenden ergebnisstatistiken verständlicherweise im eher windarmen binnenland (d.h. in nrw, bayern, hessen, bw) eingetreten sind.

kein wunder, denn im eher windarmen (südlichen) binnenland (hessen, bayern, baden-württemberg) ist das durchschnittliche windaufkommen im vergleich zu den nördlichen bundesländern an der küste (niedersachsen, schleswig-holstein) bzw. gegenüber brandenburg ca. 2 - 3 mal geringer. dies geht aus dem deutschen windatlas bzw. aus statistiken des deutschen wetterdiensts (dwd) und anderer unabhängiger wetterdienste hervor, die über alle deutschen bundesländer hinweg ein flächendeckendes netz von messstationen betreiben und deren daten grundlage von kurz-, mittel- oder auch längerfristigen (wind- und) wetterprognosen sind. 

die von den ingersheimer initiatoren öfters als modellfall zitierte windkraftanlage „grüner heiner“ (stuttgart / weilimdorf; nähe autobahn) liefert bisher ebenfalls eher enttäuschende ergebnisse, denn auch hier hinkt der im mehrjahreszeitraum erzielte kwh-ertrag (ist) deutlich hinter den seinerzeit von den initiatoren viel zu hoch prognostizierten leistungen hinterher. denn: auch auf dem „grünen heiner“ ist das durchschnittliche windaufkommen viel zu niedrig, um die von den initiatoren ursprünglich prophezeiten kwh-leistungen (stromproduktion) erzielen zu können.

man braucht keine hellseherischen fähigkeiten, um jetzt schon sagen zu können, dass die leistungszahlen zur stromproduktion am geplanten standort auf der ingersheimer höhe mit großer wahrscheinlichkeit ebenfalls desaströs ausfallen werden, denn auch hier gilt:

das unterjährige durchschnittliche windaufkommen ist hier  -  d.h. wie fast überall im mittleren neckarraum an standorten, die lediglich ca. 300 m über meeresspiegel liegen  -   ebenfalls viel zu gering, um die von den initiatoren prophezeiten kwh-leistungen (wka-stromproduktion) dauerhaft erzeugen zu können. insofern werden sich vermutlich dieselben negativabweichungen einstellen, falls es zum bau der wka in ingersheim kommen sollte.

an dieser stelle fragt man sich, weshalb es eher der normalfall ist, dass die von den initiatoren prophezeite kwh-leistung oft und derart weit über der tatsächlich erzeugten ist-leistung geschätzt wird.

die antwort ist denkbar einfach: die vom gesetzgeber im erneuerbaren-energien-gesetz (eeg) den wka-betreibern über i.d.r. 20 jahre lang garantierten subventionen werden nur dann gewährt, wenn am vorgesehenen wka-standort in 50 m höhe eine durchschnittliche windgeschwindigkeit von mindestens 5 m / sec erreicht wird (= notwendige voraussetzung). diese vom gesetzgeber verlangte mindestvoraussetzung ist  v o r  bau und inbetriebnahme der wka zu belegen; eine spätere nachprüfung hat der gesetzgeber (leider) nicht vorgesehen; d.h., werden im späteren ist-betrieb die ursprünglich gutachterlich (oftmals viel zu hoch) prognostizierten kwh-leistungen nicht erreicht, laufen die subventionen trotzdem weiter und müssen nicht zurückerstattet werden. 

das vorliegen dieser mindestbedingung ist durch 2 unabhängig voneinander auf kosten der inititiatoren zu erstellende gutachten nachzuweisen.

viele dieser gutachten sind oftmals als reine gefälligkeitsgutachten zu charakterisieren, da bei der gutachtenerstellung im normalfall und im interesse der auftraggeber (= wka-befürworter) gutachter aus dem umfeld der windkraft-lobby zum zuge kommen und allein schon aufgrund des auftragsverhältnisses („wes brot ich ess, des lied ich sing…“) eine gewisse abhängigkeit entsteht, die allein schon deshalb die objektivität des gutachtens einschränkt: ein gefälligkeitsgutachten „bestätigt“ i.d.r. das vom auftraggeber (d.h. den initiatoren) gewünschte ergebnis.

oftmals werden in diesen fällen die an sich zu beachtenden grundsätze der objektivität, der unbefangenheit und neutralität des gutachters (bewusst) außer acht gelassen; dies vor allem in den fällen, bei denen eine objektive gutachtenerstellung zum ergebnis führen würde, dass die im eeg geforderte mindestvoraussetzung (durchschnittliche windgeschwindigkeit in 50 m höhe: mindestens 5 m / sec) zur erlangung von subventionen nicht erreicht wird: in diesem fall müsste die genehmigungsbehörde den wka-bauantrag ablehnen…. 

vor diesem hintergrund wird klar, dass ein großteil der vor allem für wka-standorte im windarmen binnenland von der allgemeinheit über zwangsumlagen gezahlten subventionen (die den wka-betreibern gezahlten und i.d.r. 20 jahre garantierten einspeisevergütungen werden aufgrund gesetzlicher vorgaben von den energieversorgern auf den von allen stromabnehmern zu bezahlenden strompreis umgelegt: höhere strompreise sind die folge)  -  rückwirkend betrachtet und unter gegenüberstellung von soll (= von den initiatoren prognostizierte zahlen) zu ist (tatsächlich erzielte kwh-leistung)  -  zu unrecht gezahlt wurden. dies betrifft vor allem fälle mit dauerhaften negativabweichungen zwischen soll und ist wie im oben dargestellten fall. 

unter berücksichtigung der für den mittleren neckarraum objektiv aus messergebnissen des deutschen wetterdiensts (dwd) bekannten windverhältnisse sowie aufgrund von messergebnissen, die vom vrs der ursprünglichen ablehnung des antrags zum ausweis des standorts als vorranggebiet zugrundegelegt wurden (vgl. diverse presseberichte der lokalpresse aus vorjahren)   -  = messergebnisse, die unterhalb der im eeg als mindestvoraussetzung verlangten durchschnittlichen windgeschwindigkeit von 5 m / sec liegen  -  wird es dort mit sehr großer wahrscheinlichkeit ebenfalls zu negativabweichungen zwischen soll und ist kommen, d.h. die voraussetzungen zur gewährung von subventionen (einspeisevergütungen) liegen am geplanten wka-standort ingersheim ebenfalls nicht vor. 

abschließend bleibt zu fragen: 

wie lange sieht der staat angesichts leerer staatskassen und hochdefizitärer öffentlicher haushalte diesem vor allem im windarmen binnenland weit verbreiteten subventionsschwindel  -  zu gunsten einiger initiatoren / investoren / kapitalanleger / grundstücksverpächter u.a. und zu lasten der zwangsweise zur finanzierung von einspeisevergütungen herangezogenen allgemeinheit (steuermittel) -  noch zu ?


dipl.-kfm. walter müller / pressewart „gegenwind husarenhof“




07.05.2010

Windpark Zodel - zum ersten, zum zweiten, zum dritten

3 windgutachter liegen voll daneben

(ts/070510) -der windpark zodel (gemeinde neißeaue, sachsen) wurde in 2002/2003 gebaut. initiator ist die gls gemeinschaftsbank eg. dort stehen nun 8 anlagen des typs ge wind energy 1.5sl mit insgesamt 12 mw nennleistung. der abstand zur nächsten siedlung beträgt nur lächerliche 800 meter. 

der verkaufprospekt umfasst 80 seiten. die risiken werden auf 4 seiten beschrieben. wer da einen vertrag unterschrieben hat, muss gute nerven gehabt haben, den das geld ist mindestens bis 2017 gebunden.

gute nerven brauchen die anleger dort schon von anfang an, den die winderträge sind alles andere als zufriedenstellend. die drei gutachter haben allesamt einen ertrag, ein risikoabschlag wurde schon berücksichtigt, von 26,4 mw errechnet. die mir vorliegenden zahlen von januar 2008 - april 2010 sind ernüchternd. ergebnis gerundet in 2008 - 19.856 mw und für 2009 gar nur 18.531 mw. wenn man den windindex der vorjahre betrachtet, dann waren die ergebnisse von anfang an auf ähnlichem niveau.

es fehlen also jahr für jahr ca. 25% an einnahmen, in geldwert ausgedrückt sind das in diesem fall 528.000 euro. die liquiditätsprognose sah bis ende 2009 ein Überschuss in höhe von 2,49 millionen euro vor. darin sind auch die sechs ausschüttungen an die anteilseigner enthalten. es fehlen aber durch den schlechten windertrag bis dato ca. 3,484 millionen euro an einnahmen.

wer sich noch in windkraftfonds oder bürgerwindräder einkaufen möchte -  sie wurden gewarnt.





23.04.2010

so läuft es in Winterschneidbach (Kreis Ansbach) ab!

textanfang
13.01.2010

nun wissen wir auch ein wenig mehr über die unlauteren methoden dieser windkraftverkäufer. so werden erst über einen notar in vorverträgen die grundstücke gesichert auf denen die windräder einmal gebaut werden sollen. dann werden durch vollkommen überzogene gewinnversprechungen finanzkräftige investoren in ansbach gesucht, die sich an diesem dann so gen. bürgerkraftwerk beteiligen wollen. die mindesteinlage liegt üblicherweise bei 4000 – 5000€. wenn dann genug dumme in ansbach gefunden wurden, steht man als betreiber von so einem projekt ja nicht mehr alleine da. so kann man dann die ansbacher stadtbehörde und stadtpolitik leicht unter druck setzten – wer wird denn so etwas noch ablehnen wollen wenn so viele ansbacher sich an so was gutem und ökologisch zukunftweisenden beteiligen wollen. die Überraschung kommt dann meistens erst, wenn diese dinger in die landschaft gesetzt wurden und man feststellt, dass man als investor nur einen bruchteil dessen bekommt was zuvor versprochen wurde – dann ist es aber zu spät.


textende

quelle: www.ansbach-winterschneidbach.de





19.03.2010

Simmersfelder Windpark - Informationen

in der lkz vom 19.03.2010 war zum artikel über den von uns befürchteten weiteren ausbau der windkraft in bw, ein bild des windparks simmersfeld zu sehen. es stehen dort 14 bis zu 140 m hohe windkraftanlagen. wir haben mal nachgeforscht, wie die erträge dort sind. die betreiber breeze two gmbh hielten sich mit aussagen bedeckt. erst das wirtschaftsministerium und eine kleine anfrage seitens der fdp abgeordneten beate fauser aus calw, brachte licht ins dunkel.

das ergebnis ist nicht berauschend. die betreiber erwarteten laut gutachten einen ertrag in höhe von 64 millionen kw. in den ersten beiden halbjahren konnte nur ein ertrag in höhe von insgesamt 49 millionen kw erzielt werden. das ist wirtschaftlich gesehen ein desaster. neuere zahlen wurden unseres wissens nach nicht veröffentlicht.

um einen vergleich zur geplanten ingersheimer wka zu haben: die volllaststunden in simmersfeld betragen 1750 h/a. das ist fast identisch mit dem bundesweiten durschschnitt von 1735 h/a in 2008. der wka-standort in simmersfeld befindet sich auf ca. 800 m höhe und die mittlere windgeschwindigkeit in 50 m höhe beträgt dort 5,3 m/s. diese angaben sind plausibel.

das ingersheimer windkraftrad hingegen soll angeblich (eine deutlich höhere) volllaststundenzahl von 2050 h/a erzielen, obwohl der standort im vergleich zu simmersfeld lediglich ca. 300 über dem meeresspiegel (also ca. 500 m niedriger) und im deutlich windärmeren mittleren neckarraum liegt. selbst dann, wenn man die im hochglanzprospekt der ingersheimer initiatoren prophezeiten 5,05 m/s als mittlere windgeschwindigkeit zugrunde legt, ist es völlig unplausibel, wie es bei einer im vergleich zum standort simmersfeld (5,3 m/s) geringeren windgeschwindigkeit von lediglich 5,05 m/s zu einer höheren volllaststundenzahl von 2050 h/a kommen soll.

realistisch ist vielmehr, dass sich in ingersheim aufgrund des deutlich windärmeren gebiets und bei seriöser ermittlung lediglich eine mittlere windgeschwindigkeit von ca. 3 m - 4,5 m/s und daraus abgeleitet eine volllaststundenzahl von lediglich ca. 1000 h/a - 1300 h/a ergibt.





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