Berichte
und Artikel
über andere Standorte 2010
18.12.2010
Eis setzt
Windrädern zu
bei eis und schnee haben gestern zwei
industriekletterer
die windräder der alb-windkraft westerheim vom eis befreit.
schon
allein die windräder zu erreichen war ein problem. die rotoren
waren mit eis überzogen und hatten dadurch eine unwucht, was
einen
geringeren stromertrag zur folge hat. weitere schwere schäden
können nicht ausgeschlossen werden.
ausgeführt werden solche aktionen von
industriekletterern. solche profis sind nicht einfach zu bekommen und
sind teuer. welche zusatzkosten den betreibern entstanden sind ist wie
wie üblich nicht zu erfahren.
zum Artikel
03.12.2010
Wer Windstrom
säht, sollte ihn auch ernten können
...so lautete der beitrag des tv-magazins
planetopia, der am 28. november 2010 gesendet wurde.
der moderator geht der frage nach, ob die windenergie als stromquelle
nummer eins überhaupt geeignet ist. die aktuellen 21300
windräder tragen derzeit gerade mal mit 7 prozent zur
stromversorgung bei. da windkraftanlagen nicht grundlastfähig
sind, liefern diese den strom auch noch unstetig und oft zu den
falschen zeiten.
was einen stutzig machen sollte: im beitrag wird
der
chef von enertrag nach den erträgen gefragt. dieser gab an,
dass
seine anlagen im durchschnitt mehr als 3000 volllaststunden haben. auf
den seiten der enertrag
sind die aktuellen windparks alle aufgelistet. rechnet man die
installierte leistung der deutschen standorte sowie deren
stromproduktion zusammen, ergibt sich ein anderes bild. demnach sind es
nur rund 2174 volllaststunden. Überhaupt ist die angabe der
stromproduktion ungenügend, da anscheinend von einer
gleichbleibenden ertragsmenge ausgegangen wird. hat man deshalb auf
eine jahresangabe verzichtet oder sind das nur die zahlen der
windprognose?
noch schlechtere zahlen was die volllaststunden
angeht,
belegen die angaben der ife ericson ag. deren zahlen zum windpark
prenzlau sind folgende: 5 anlagen e-70 mit 10 mw nennleistung. der
soll-ertrag ist mit 18 millionen kw festgelegt worden. im jahr 2008 ist
der ertrag angeblich um 16% höher gewesen. selbst wenn man
dann
den ertrag von 20,88 millionen kw zu grunde legt, betragen die
volllaststunden 2088 kw/a. im mittel wird es bei 18 millionen kw
bleiben, die volllaststunden lägen dann bei 1800 kw/a.
ja, irgendwo weht
immer wind, aber meistens zu wenig
oder er weht dann nicht, wenn man ihn braucht. zu diesem thema
könnte man eine ganze seite füllen, der leserbrief von dr. h.-j. zielinski zeigt
die schwachstelle in kurzen sätzen auf.
zur planetopia sendung
10.11.2010
geplanter
Windkraftanlagen-Standort Ingersheim (180 m höhe) verliert
Höhenweltrekord schon vor dem ersten Spatenstich
an Enercon E-126 in Estinnes / Belgien (199 m Höhe)
(wm / 041110)
- der auf der ingersheimer höhe geplante bau eines 180 m hohen
windrads enercon
e-82 hat - wenn es überhaupt je gebaut
wird
-
schon jetzt und damit vor dem ersten spaten-
stich seinen höhenweltrekord
an eine neu entwickelte, auf einem windstarken plateau ca. 30 km
entfernt von
charleroi in estinnes (provinz hennegau / belgien) am jahreswechsel
2009 / 2010
errichtete enercon e-126 verloren.
dort wurde
ein windpark mit 5 e-126 in betrieb genommen, weitere 6 werden gebaut,
der
windpark besteht dann aus insgesamt 11 e-126, wovon jede e-126 rd. 199
m hoch
und damit rd. 19 m höher als die in ingersheim geplante e-82
ist.
mit 199 m
höhe ist die enercon e-126 die z. zt. höchste
windkraftanlage der welt. wenn
auch die technische realisierbarkeit dieser gigantischen
windkraftanlagen - der eher
verniedlichende und noch auf die anlagen der ersten generation in den
jahren
1980 ff zutreffende begriff „windmühle“
ist angesichts der zwischenzeitlich
erreichten höhendimension dem schon eher charakterisierenden
begriff
„industrieanlage“ gewichen -
mit zunehmender höhe an ihre grenzen stößt,
ist im hinblick auf die im unmittelbaren wirkungskreis im radius von
ca. 5 km
vom standort lebende und negativ betroffene bevölkerung zu
fragen, wohin
diese entwicklung angesichts der jetzt erreichten höhe von rd.
200 m innerhalb
der nächsten 20 jahre noch führen wird:
die höhe der
windräder und damit die größe der
rotorblätter wird weiter zunehmen, allein
schon deshalb, weil das durchschnittliche windaufkommen und damit das
mögliche
stromerzeugungspotential mit zunehmender höhe im normalfall
- d.h.
in windstarken gebieten wie in küstennähe oder
brandenburg oder anderswo -
ebenfalls zunimmt, während es an eher windarmen standorten im
binnenland
auch in größerer höhe eher stagniert.
allerdings nehmen die von einem windrad
verursachten immissionen (lärm, infraschall, schattenschlag)
mit zunehmender
höhe zu lasten der im unmittelbaren wirkungskreis lebenden
bevölkerung
ebenfalls zu…
diese frage
ist vor allem für die ingersheimer, pleidelsheimer und
besigheimer im unmittelbaren
wirkungskreis (radius 5 km) der geplanten anlage lebende
bevölkerung
interessant, weil das von einigen ingersheimer initiatoren initiierte
und von
der ingersheimer gemeindeverwaltung trotz zuvor wegen windarmut
erfolgter
behördlicher ablehnung im 2. anlauf erfolgreich beantragte
windvorranggebiet - beabsichtigt oder
unbeabsichtigt
- seinerzeit
vom verband der region stuttgart (vrs) o h n e
h
ö h e n b e g r e n z u n g genehmigt
wurde.
im klartext:
käme es tatsächlich zum bau der mit
180 m höhe geplanten enercon e-82 in ingersheim, ist damit zu
rechnen, daß nach
ablauf der 20-jährigen betriebsgewöhnlichen
nutzungsdauer dann in 20 jahren ein
nachfolge-windrad oder (ggfs früher) ein aus mehreren
windrädern bestehender
windpark gebaut wird, der aufgrund der dann gegebenen technischen
möglichkeiten
noch einmal deutlich höher sein dürfte als die jetzt
mit 180 m höhe geplante
windkraftanlage.
dieses für
den geplanten standort ingersheim wahrscheinliche szenario ist
- im
falle des baus - aus zweierlei gründen
realistisch:
- einerseits
zeigt die erfahrung in norddeutschland bzw. an allen standorten, an
denen in
den jahren 1980 ff windräder gebaut
wurden, daß die seinerzeit in der 1. generation lediglich mit
durchschnittlich
50 m - 60 m höhe gebauten windräder im wege des
sogenannten „repowering“ durch
technisch leistungsfähigere und damit deutlich höhere
windräder ersetzt wurden,
m.a.w., jedes nachfolge-windrad wurde auf basis der zwischenzeitlich
fortgeschrittenen entwicklung deutlich höher.
- aufgrund
der zur höhe fehlenden planungsrechtlichen begrenzung
muß daher auch am
standort ingersheim beim potentiellen nachfolge-windrad von einer
weiteren
höhensteigerung ausgegangen werden, falls es jetzt zum bau der
180 m hohen e-82
käme. dies belegen auch die an den standorten besigheim und
ingersheim bisher ab
den jahren 2000 ff geplanten varianten der initiatoren, wonach in den
jahren
2001 ff zunächst von einer höhe von ca. 50 m - 60 m
ausgegangen wurde, die
jedoch im zeitablauf im rahmen des technisch möglichen
sukzessive bis zur jetzt
zugrunde gelegten höhe von 180 m ausgeweitet wurde.
- trotz
der jetzt angestrebten höhe von 180 m wirft der betrieb des
windrads - falls
es gebaut würde - an diesem standort im
vergleich zu deutlich
windstärkeren - aber
bevölkerungsärmeren - standorten
im norden oder im vergleich zu anderen standorten in
baden-württemberg
(albaufstieg, schwäbische alb u.a.) wegen relativer windarmut
keine
nachhaltigen, befriedigenden erträge ab.
bestätigt
wird dies allein schon dadurch, daß die gemeinde ingersheim
wohl
nach gründlichen berechnungen in einer am 12.3.2010
anläßlich einer in der
skv-halle gegebenen offiziellen aussage davon ausgeht, daß
mit dem betrieb der
anlage kein gewerbeertrag und daher auch keine gewerbeertragsteuer zu
gunsten
der gemeinde ingersheim anfallen wird: deutlicher hätte man
die schon von den
gegnern der windkraftanlage früh behauptete ertragslosigkeit
bzw. unterverzinslichkeit
-
aufgrund der an diesem standort herrschenden relativen
windarmut
-
nicht herausstellen können. endgültig
bestätigt werden wird dies, wenn
der vor kurzem vom wirtschaftsministerium baden-württemberg
beim tÜv süd in
auftrag gegebene windatlas für baden-württemberg
- und
damit auch für diesen standort - vorliegt.
spätestens
vor diesem hintergrund - gigantisches windrad (180
m höhe) führt zu vergleichsweise
kümmerlichem stromvolumen -
drängt sich der vergleich mit schilda auf: die
planer hatten beim bau des rathauses von schilda vergessen, fenster
einzuplanen, worauf es im rathaus stockdunkel blieb. um den
planungsfehler zu
beheben, wollten die bürger das sonnenlicht mit eimern
einfangen und ins innere
des rathauses tragen, was fehlschlug: seither wurden sie als
„schildbürger“
verspottet.
- die
unterverzinslichkeit bzw. ertragslosigkeit des windrads wird nur
dadurch
kaschiert, weil der staat den betreibern 20 jahre lang subventionen in
form der
von allen privaten stromabnehmern zu finanzierenden und über
die stromrechnung
zu bezahlenden einspeisevergütung garantiert. ohne diese
staatlich garantierte
subvention wäre vermutlich keiner der initiatoren auf die idee
gekommen, an
diesem relativ windarmen standort eine derart
überdimensionierte, landschaftsverschandelnde
und weit über die kreisgrenzen hinaus sichtbare
windkraftanlage bauen zu wollen.
- besteht
daher in 20 jahren nach ablauf der betriebsgewöhnlichen
nutzungsdauer der
eventuell jetzt gebauten anlage die möglichkeit zum bau einer
dann noch einmal
höheren anlage, dürfte diese variante von den
betreibern allein schon deshalb
realisiert werden, um wenigstens in 20 jahren während der
anschlußlaufzeit eine
geringfügig höhere als die jetzt erreichbare
kümmerliche verzinslichkeit zu
erreichen.
der nach dem
bau weiterer 6 anlagen dann aus 11 jeweils 199 m hohen e-126 bestehende
windpark
in estinnes / belgien wurde seinerzeit vom damaligen
eu-energiekommissar andre
piebalgs bei der mit einem großen fest gefeierten einweihung
überschwänglich
als technisch auf höchstem niveau operierend gefeiert. auch
die belgische
botschaft in berlin lobt in der ersten euphorie den bau in ihrem
newsletter
jan/feb 2010 (seite 4, 5; fundstelle vgl. unten). sie kommt allerdings
in
gebührender räumlicher entfernung im ruhigen
diplomatenviertel berlins und
außerhalb des mit immissionen wie
- lärm
- schattenschlag
- infraschall
negativ belasteten
wirkungskreises in einer ersten verlautbarung zu der erkenntnis,
daß der aufbau
an die grenzen der technischen machbarkeit stoße.
auch die
seinerzeit im planungsstadium von den dortigen initiatoren ebenso wie
von den
windkraft-aposteln in ingersheim auf hochglanzpapier in umlauf
gebrachten
leistungszahlen zur stromerzeugung weichen immer mehr einer
realistischen,
ernüchternden betrachtung, basieren sie doch
ausschließlich - wie
in ingersheim - auf den angaben zur theoretischen
nennleistung - die in der realität bei
produktivbetrieb auch
nicht nur annähernd erreicht wird - und
unter der annahme eines dauerhaften jährlichen
vollastbetriebs.
selbst unter
berücksichtigung des am standort estinnes im vergleich zu
ingersheim deutlich
stärkeren windaufkommens sind diese daraus abgeleiteten
leistungszahlen reine utopie
wenn man weiß, daß ein vollastbetrieb
dort
- wenn überhaupt - nur
an 3 % der tage eines jahres möglich ist.
in den
restlichen zeiten führt das dann deutlich geringere
windaufkommen auch zu
entsprechend geringerer stromproduktion als ursprünglich
propagiert und an
windarmen bzw. windstillen tagen müssen
- ebenso wie in deutschland und
überall auf der welt - die jetzt in
„angedrosseltem“ zustand parallel laufenden
konventionellen kraftwerke (Öl,
kohle, gas, kernkraft) hochgefahren werden, um auch an diesen
windstillen tagen
(z. b. im sommer) die energie-versorgungssicherheit von privatkunden
und
wirtschaft aufrecht zu erhalten.
wie wir
wissen, führt der mangels versorgungssicherheit des von
windrädern schwankend
erzeugten stromvolumens und deshalb vorzuhaltende und
angedrosselt
laufende parallelbetrieb
konventioneller kraftwerke
- einerseits
zu zusätzlichen co2-schadstoff-immissionen / umweltbelastung
und
- andererseits
wegen der mit jährlichen milliardenbeträgen
über die von allen privaten
stromkunden zu finanzierende einspeisevergütung (subvention)
zu jährlichen
überproportional steigenden strompreisen, die in deutschland
trotz intensivem
ausbau regenerativer (kostenloser ?) energien mit großem
abstand am höchsten
sind und die deshalb einen jährlich zunehmenden
wettbewerbsnachteil der im
weltweiten konkurrenzkampf stehenden deutschen wirtschaft darstellt mit
dem risiko
von arbeitsplatzverlagerungen in das kostengünstigere ausland.
das
hochrechnen völlig utopischer, in hochglanzbroschüren
enthaltener planzahlen
zur nennleistung hat methode, wie nahezu alle im internet
veröffentlichten
jahresabschlüsse zu im windarmen binnenland betriebenen
windrädern beweisen;
vgl. statt vieler unseren in unserer homepage vom 20.9.2010
eingestellten beitrag zum desaströsen ist-jahresergebnis
des windrads auf dem „grünen heiner“.
nachdem die
bei der einweihung in estinnes von den politikern gehaltenen
sonntagsreden weitgehend
verhallt sind, macht sich schon in den ersten monaten nach
inbetriebnahme
angesichts der beeinträchtigung der lebensqualität
große ernüchterung unter der
in nur ca. 700 m vom windpark entfernt lebenden bevölkerung
breit, die vor
dem bau - wie sich jetzt herausstellt
-
gegenüber
den initiatoren relativ blauäugig aufgetreten ist und sich von
den großspurigen
versprechungen der betreiber hat beeindrucken lassen.
nach
berichten der lokalpresse beschweren sich immer mehr anwohner lautstark
über
unerträglichen lärm in den häusern sowie
über schwingungen und vibrationen vor
allem in häusern mit keller. im umkreis von 1 - 2 km kann die
bevölkerung nicht
mehr schlafen und einige menschen wurden bereits ins krankenhaus
eingeliefert.
weitere personen klagen den berichten zufolge wegen des infraschalls
„über
resonanz in ihrem körper“ (nervensystem), von
möglichen langzeitwirkungen ganz
zu schweigen.
die dort im
wirkungskreis der windräder lebenden menschen begreifen,
daß ihre häuser,
wohnungen und grundstücke „über
nacht“
weitgehend wertlos und faktisch unverkäuflich geworden sind.
bürgerinitiativen
haben sich konstituiert und es wird versucht, vor dem belgischen
staatsrat die
einstellung des betriebs des windparks zu erreichen. parallel hierzu
soll der
jetzt zuständige eu-energiekommissar günther
Öttinger eingeschaltet werden.
dabei werden
die zur genehmigung eingereichten bauunterlagen einer genaueren
prüfung
unterzogen, wobei sich jetzt anscheinend immer mehr herausstellt,
daß die
eingereichten unterlagen lückenhaft und fehlerhaft sind und
einige gutachten
bei genauerem hinsehen eher den charakter von
„gefälligkeitsgutachten“
haben…:
Ähnlichkeiten mit den von den ingersheimer initiatoren
eingereichten anträgen /
unterlagen sind natürlich rein zufällig….
die in
estinnes / belgien jetzt aufgetretenen und in einer minderung der
lebensqualität sich niederschlagenden nachteile sind nahezu
identisch mit den
in ingersheim vermutlich eintretenden nachteilen, falls es zum bau
käme:
- verlust
an lebensqualität
- verlust
und wertminderung wertvollen ackerlands
- wertverluste
an immobilien (häuser, wohnungen, grundstücke) in
ingersheim, besigheim,
pleidelsheim bis zur unverkäuflichkeit
- mögliche
vernichtung landwirtschaftlicher existenzen
- dauerhafte
und nicht mehr wiedergutzumachende landschaftsverschandelung einer
jahrhunderte
alten, durch terrassierten steillagenweinbau, streuobstwiesden u.a.
gekennzeichneten kulturlandschaft an neckar und enz
- verlust
an lebensnotwendigen rückzugsgebieten der natur (pflanzen,
tiere, insbesondere
vögel): in unmittelbarer nähe des geplanten standorts
liegender grünzug, neckarhäldenwald,
pleidelsheimer vogel- und naturschutzgebiet wiesental, bietigheimer
forst
- beschneidung
der weiteren entwicklungs- und zukunftsfähigkeit von
ingersheim wegen des
großflächig erfolgten ausweises eines
windvorranggebiets zu lasten der
nachfolgenden generation, da dort - zumindest
solange ein windvorranggebiet
ausgewiesen ist - keine weiteren baugebiete
erschlossen werden
können !
zu hoffen
bleibt, daß die jetzt in estinnes / belgien publik gewordenen
und sich zu
lasten der dort lebenden bevölkerung auswirkenden
umstände die für die
genehmigung an anderen standorten verantwortlichen hellhörig
werden lassen,
damit sich derartige zu lasten der bevölkerung eintretenden
sachverhalte an
anderen geplanten wka-standorten nicht wiederholen…
dipl.-kfm.
walter müller / pressewart gegenwind husarenhof
zu
den berichten über die weltweit höchsten
windräder in
estinnes / belgien
hier
und hier
04.11.2010
der
Wahnsinn
rückt weiter nach Süden vor
südtiroler windpark in
den brennerbergen
in unmittelbarer
nähe auf südtiroler seite bei obernberg am brenner ist ein
windpark mit neun windkraftanlagen geplant. ein weiterer mit
22 windkraftanlagen und 44 mw nennleistung zwischen kreuzjoch und sattelberg.
die betreuerin des direkt angrenzenden schutzgebiets
nösslachjoch ist jedenfalls alarmiert.
die bürgermeister der angrenzenden
tiroler gemeinden gehen mit dem vorhaben hart ins gericht.
ein windparkprojekt auf nordtiroler seite war vor einigen jahren aus gründen des landschaftsbildes,
des schutzgebietes und des vogelzuges abgelehnt worden.
nachtrag
16.12.2010: nach heftigen protesten hat der deutsche windparkbetreiber
das vorhaben aufgegeben.
19.10.2010
Eschacher Gemeinderat
lehnt weitere Windräder ab
die gemeinde eschach (ostalbkreis) lehnt den bau
von
weiteren windkraftanlagen ab. wie aus der gmünder tagespost
vom
19.10.2010 zu erfahren war, erscheint es dem gemeinderat
unerlässlich, die interessen der unmittelbar betroffenen
anwohner
stärker zu berücksichtigen. insbesondere sind bei
eventuellen
neu geplanten windkraftanlagen an anderen standorten die mindestabstände
zu wohnbebauungen zu vergrößern.
mitglieder unserer bürgerinitiative haben
am
22.7.2010 die bereits bestehenden fünf wka`s unter augenschein
nehmen können. wir wissen deshalb, dass die
abstände zur nächsten
bebauung
nur 500 meter betragen. im gegensatz zu geplanten ingersheimer wka ,
sind die anlagen dort immerhin 30 meter niedriger. auf der
täferroter bürgerversammlung konnten wir auch
vernehmen woher
der sinneswandel kommt. die betroffenen bewohner berichteten uns von
lärmbelästigungen, schattenschlag sowie über
die
nächtliche dauerbefeuerung.
diese ganzen probleme könnte man
vermeiden, wenn es
in baden-württemberg endlich verbindliche
mindestabstände von 1500 meter geben würde. wenn die
landesregierung und die genehmigungs-
behörden da nicht umdenken, wird es keine breite akzeptanz in
sachen windkraft geben. mit jeder weiteren windkraftanlage wird es eine
neue protestbewegung geben.
05.10.2010
Windkraft-Zeitreise in
Langenhorn
nachfolgend eine animierte gif-datei, aufgenommen
über 20 jahre. mittlerweile stehen rund um langenhorn 70
anlagen
und weitere sollen dazu kommen. zudem werden die alten anlagen im zuge
des repowering immer größer und höher. in
langenhorn
wie auch in vielen anderen gemeinden in schleswig-holstein
dachte damals niemand daran, was auf die bürger zukommt.

quelle.
www.lebenswertes-langenhorn.de
auch die schleswig-holsteiner haben humor:
finden sie
die fehler
kronprinzenkoog
auf
dem oberen bild befinden sich 20 fehler. finden sie diese und teilen
sie sie dem bundesverband windenergie mit!

quelle:
gegenwind-sh.de
28.09.2010
hohe Zustimmung
für Windparkgegner in Aidhausen (Franken)
was so eine bürgerbefragung an`s
tageslicht
bringt. die immer wieder, auch vom großteil der
politischen
"kräfte" in ingersheim, pleidelsheim und besigheim behaupteten
aussagen, die meisten der bürger stünden hinter einem
windkraftprojekt, sind offensichtlich nicht haltbar. in aidhausen
(unterfranken) wurde vom dortigen bürgermeister dieter
möhring in zusammenarbeit mit dem gemeinderat, am letzten
wochenende eine bürgerbefragung
durchgeführt.
das votum sei ein eindeutiger hinweis an den
gemeinderat
zur stellungnahme an den regionalen planungsverband, so der
bürgermeister. anscheindend kann eine gemeinde also doch
mitreden
wenn es um windkraftstandorte geht. ein "da können wir nichts
machen und ein bürgerentscheid wäre illegal" wie es
aus
ingersheim immer wieder zu hören ist, geht anscheindend doch.
zumindest gibt es ein zeitfenster um solche rechte wahrnehmen zu
können. alles andere wäre auch
undemokratisch, da sonst
in zukunft gleich der regionalverband alle entscheidungen alleine
treffen könnte oder gleich die eu, wo der ganze
Ökozwang eh
herkommt.
wie sehen nun die ergebnisse in aidhausen aus? es
waren
788 bürger zur abstimmung gekommen. das entspricht einer
wahlbeteiligung von knapp 54 prozent. fast 85 prozent
sprachen sich gegen den geplanten windpark aus. wenn das mal nicht
eindeutig ist. auch eine höhere wahlbeteiligung
hätte
sicherlich ein ähnlich gutes ergebnis gebracht.
die bürger von ingersheim haben
anscheinend die
falschen gemeindevertreter. jedenfalls bleibt der bevölkerung
von
aidhausen und umgebung das hier erspart:

quelle:
bürgerinitiative gegenwind haßberge
ein
längerer artikel hierzu gib es in der mainpost
16.09.2010
unbekannte
töten vier Rotmilane
im kreis lippe haben unbekannte mindestens vier
rotmilane getötet. die rotmilane wurden mit e-605
getötet.
wer macht so etwas, könnte jemand ein besonderes interesse am
tod
der greifvögel haben? in unmittelbarer nähe des
fundortes
sollten vier windkraftanlagen errichtet werden.
waren es kriminelle windkraftbefürworter,
denn in
einem ein urteil aus 2005 haben die richter beim verwaltungsgericht
stuttgart (az.: 13k 5609/03) entscheiden, dass windkraftanlagen an
nahrungs- und rastplätzen -auch außerhalb von
vogelschutzgebieten nicht errichtet werden dürfen.
mittlerweile
ermittelt in der sache windkraftanlagen-genehmigung der staatsschutz -
warum? lesen sie hier
den ganzen artikel.
12.09.2010
Nachhaltigkeit und
Umweltschutz - nicht bei der Windenergie
realer naturschutz wird dem imaginären
klimaschutz
geopfert. bei groß-umstadt am rande des odenwalds liegt der
binselberg. dort wurden anfang 2010 über 8400 quadratmeter
wald
gerodet, um zwei 179 meter hohe enercon e-82 aufzustellen. der verlauf
der planungen ist dort genauso fragwürdig und
merkwürdig wie
am standort beim husarenhof.
um co2 freien strom zu produzieren, macht es keine
sinn
einen über jahrhunderte gewachsenen, über 8400
quadratmeter
großen wald zu roden. zwar werden ausgleichspflanzungen wohl
als
bauauflage bestehen, aber in den angenommenen 20 jahren
wka-laufzeit wird die co2-bilanz negativ sein. obwohl eine
endgültige genehmigung noch fehlt, wurde der wald schon
gerodet.
seit einigen monaten passiert dort gar nichts mehr. die betreiber
scheinen sich ihrer sache wohl ziemlich sicher zu sein.
wie es dort aussieht, können sie hier
in einer bilderserie sehen. der protest der dortigen
bevölkerung
ist sehr groß. machen wir uns nichts vor, das alles hat
methode. wer den entwurf des
energiekonzepts der bundesregierung gelesen hat, der ahnt was auf die
bürger zukommt. nicht wenige sprechen hier schon von einer
kommenden Ökodiktatur.
09.09.2010
die Mär von der
unabhängigen regenerativen Energieversorgung
es sind nicht nur die initiatoren der geplanten
ingersheimer windkraftanlage die uns weiss machen wollen, dass hundert
prozent strom aus erneuerbare energien unabhängig von
rohstoffimporten macht. interessierte leser wissen, dass
nicht
nur in solarmodulen, sonderen auch in den getriebelosen ringgeneratoren
(beispiel enercon) eine menge an "seltenerdemetallen" stecken. im fall
einer windkraftanlage sind das bis zu zwei tonnen,
hauptsächlich
neodym.
der name dieser metalle verwirrt etwas, denn diese
kommen so selten gar nicht vor. jetzt kommt allerdings das aber: die
preise steigen unaufhörlich, da china nach angaben des
rechnungshofs der usa, 97 prozent der weltförderung
kontrolliert
und somit das weltmonopol hat.
jetzt hat china die ausfuhr drastisch
verkürzt.
für die zweite jahreshälfte wird die ausfuhr um
sagenhafte 72
prozent gedrosselt. wenn das so bliebe, drohen in naher zukunft
große engpässe nicht nur beim bau von
windkraftanlagen.
nebenbei bemerkt, auch stahl verteuert sich momentan sehr stark. damit
dürfte bald auch an etwas windstärkeren standorten
keine
wirtschaftlichkeit mehr gegeben sein. von standorten wie in ingersheim
erst gar nicht zu reden.
wie auch beim unten stehenden artikel
über die
pumpspeicherwerke stellt sich die frage, wie das problem der
versorgungsknappheit politisch zu lösen ist. wenn
china bei
den ausfuhrmengen einlenkt, dann wird die westliche welt noch mehr
preislich "bluten" müssen, wenn china stur bleibt, was dann?
ist
ein ressourcenkrieg zu verhindern oder unumgänglich? wie weit
werden die politischen befürworter von erneuerbaren energien
gehen
um ihre ziele zu verwirklichen?
04.09.2010
Pumpspeicherwerke in
Norwegen - von wegen
laut professor dr. rer. pol. olav hohmeyer, von
angela
merkel auserwählter berater in sachen energiekonzept, gibt es
in
norwegen genügend kapazitäten um
überschüssigen
deutschen Ökostrom in pumpspeicherwerken zu sammeln und bei
bedarf
diesen wieder ins deutsche netz einzuspeisen.(printausgabe
darmstädter echo vom 30.08.2010)
anscheinend gibt es aber solche kraftwerke in
norwegen
gar nicht. von technisch versierten norwegenreisenden gibt es den
hinweis, dass es sich hierbei nur um speicherseen mit normalen
wasserkraftwerken handelt. norwegen und schweden beziehen ihren strom
fast zu hundert prozent aus wasserkraft und benötigen keine
pumpspeicherkraftwerke, denn bei wassermangel helfen die auch nicht
weiter.
auch wikipedia
kennt keine pumpspeicherkraftwerke in
norwegen. pumpspeicherkraftwerke
arbeiten mit ober- und unterbecken im jeweils kurzzeitigen,
stundenweisen umkehrbetrieb, norwegische pumpkraftwerke nicht. welche
aufgaben haben die skandinavischen kraftwerke: in den regenreichen
monaten des jahres pumpen sie das wasser in große
speicherbecken,
um im nordischen winter - wenn die natürlichen
zuläufe wie
flüsse und bäche gefroren sind - genügend
reserve zum
antrieb der normalen wasserkraft-stromturbinen zu haben.
sind nun lange frostperioden angesagt, dann kommt
auch
norwegen in nöte und benötigt strom von
wärmekraftwerken
aus schweden. wie dem auch sei, als lastausgleichskraftwerke im stunden
oder gar minutenbereich sind die norwegischen pumpkraftwerke nicht
geeignet.
was hat die schreiberlinge der hundert prozent
ee-strom-studien bis zum jahr 2050 veranlasst,
für jahrzehnte im voraus eine solche schwachsinnige planung
unter
einbeziehung fremder länder zu tätigen? sind die in
den
studien genannten länder überhaupt bereit und in der
lage die
vorraussetzungen zu erfüllen? es wird wohl doch eher so sein,
dass
z.b. norwegen lieber unseren
überschüssigen ee-strom abnimmt, um dadurch
günstig den
antrieb der im dauerbetrieb arbeitenden pumpen bewerkstelligen zu
können.
was passiert also, wenn die länder um uns
herum
nicht dazu bereit sind, auf das deutsche konzept zur stromgewinnung
einzugehen? erinnern wir uns an die worte unseres
ex-bundespräsidenten horst köhler, der von
bundeswehreinsätzen zur durchsetzung deutscher
wirtschaftsinteressen geredet hat. es ist an der zeit, z.b. durch eine
kleine anfrage einer partei an die bundesregierung, zu den deutschen
energiestudien die richtigen fragen zu stellen, um so zum beispiel eine
stellungnahme der norweger zum thema speicherung zu
bekommen, die
es bis jetzt auch noch gar nicht geben dürfte.
eins steht doch wohl fest, ein deutscher
alleingang in
sachen hundert prozent strom aus erneuerbaren energien, wird eine menge
probleme mit sich bringen und natürlich eine menge an
kosten
verursachen. dreimal dürfen sie raten wer das bezahlen wird.
die
verantwortlichen werden jedenfalls in 40 jahren nicht mehr im amt sein
und dürfen ihren co2-freien ruhestand
genießen.
25.08.2010
die
Spitze des
Eisbergs
systematische kontrollen finden
bezüglich des vogelschlags kaum statt
die tatsächliche höhe der
verluste liegt im
dunkeln, weil nahezu nirgends die anlagenstandorte auf vogelverluste
hin untersucht werden und die opfer von beutegreifern schnell
abgeräumt werden. die chance, in der dichten vegetation
verunglückte kleinvögel zu finden, ist besonders
gering. das
geht aus dem bericht der gesellschaft zur erhaltung der eulen e.v.
hervor.
nach
auffassung
der ege sollten die naturschutzverbände endlich einen
angemessenen
standpunkt gegenüber dem massiven ausbau der
windenergiewirtschaft
einnehmen, die realen gefahren dieser industrie nicht länger
verharmlosen und den beitrag der branche zur energieversorgung
realistisch einschätzen. an die stelle der verklärung
müsse aufklärung treten.
besuchen sie die internetseite der "ege"
21.08.2010
klares Nein zu neuen
Windrädern
„rotorblätter
stehen häufig mangels wind still“
der bauausschuss lehnt die errichtung weiterer
windräder auf wormser gemarkung klar ab. das gremium habe sich
in
seiner jüngsten nicht öffentlichen sitzung mit 15 zu
einer
stimme gegen die weitere ausweisung von flächen für
windkraftanlagen ausgesprochen, informierte oberbürgermeister
michael kissel gestern. wesentlichstes argument gegen weitere
windkrafträder sei die beeinträchtigung des
landschafts- und
ortsbildes so kissel.
zum artikel der wormser zeitung vom 21.8.2010 hier:
19.08.2010
die
Boombranche kassiert
ab
wie neue
arbeitsplätze in wirklichkeit aussehen
zur zeit befindet sich die bundeskanzlerin auf
ihrer sogenannten energie-reise. als
physikerin braucht frau merkel eigentlich keine lernreise zum thema
energie, letztendlich alles nur show. statt der firma nordex, die auf
den besuch natürlich bestens vorbereitet war, hätte
die
kanzlerin lieber gleich den windanlagenbauer ambau in cuxhaven oder
bremen besuchen sollen.
denn die kleine anfrage der fraktion "die linke"
lag dem
bundestag schon seit einiger zeit, bis jetzt unbeantwortet, vor. es
geht um die leiharbeit. erst kassiert die firma über 6,6
millionen
euro an fördergeldern und dann speist man die mitarbeiter auch
noch mit dumpinglöhnen ab.
die kleine anfrage finden sie hier:
28.07.2010
Ingersheimer und Besigheimer
Gemeinderäte - bitte lesen
nachfolgend ein "offener brief" der
gemeindevertretung
wöllstadt
an das regierungspräsidium in darmstadt. dort stand im
november
2008 die entscheidung über die baugenehmigung von
fünf
riesigen windkraftanlagen im dreieck zwischen den ortslagen
friedberg-bruchenbrücken, ober-wöllstadt und
nieder-wöllstadt an. inzwischen geht es nur noch um drei
windkraftanlagen. dennoch will die gemeinde wöllstadt vor dem
verwaltungsgericht klagen. es geht auch um die handlungsempfehlung des
wirtschafts und umweltministeriums, dass zukünftig ein
mindestabstand zu wohnbebauungen von 1000 metern eingehalten werden
soll.
der "offene brief" hier:
wetterauer zeitung vom 7. juli 2010 hier:
26.07.2010
Täferrot in Not
(ts/250710) am 22.7.2010 fand in täferrot, wenige
kilometer nordöstlich von mutlangen gelegen, eine
öffentliche
bürgerversammlung statt. es ging um die errichtung zweier
zusätzlicher windkraftanlagen südlich des sich in der
nähe befindlichen striethofs. es stehen dort bereits 5
wka´s
mit 100 meter nabenhöhe (es gibt an diesem standort eine
höhenbegrenzung).
eine kleine delegation unserer bürgerinitiative war
an diesem abend dort. zuvor wurden jedoch die schon bestehenden
anlagen besichtigt (vestas u. enercon 2 mw). als wir dort an einer der
anlagen angekommen waren, empfing uns schon beim aussteigen
ein zischender lärm, der sich anhörte als
würde ständig ein
segelflugzeug dicht über unsere köpfe hinweg fliegen.
desweiteren war ein unangenehmer pfeifton aus dem turmgehäuse
zu
vernehmen.
 auch
die anderen anlagen waren je nach windgeschwindigkeit (zum zeitpunkt
etwas böiger wind) immer wieder zu hören. wir sind
dann auf
die höhe des deschenhof zurückgefahren. auf
höhe der
pferdeställe machten wir nochmals eine hörprobe. die
entfernung zu den vorderen wka`s ca. 400 meter luftlinie. auch jetzt
waren alle anlagen noch deutlich zu hören, obwohl der
wind von uns aus auf die anlagen zuwehte. insgesamt
war das erscheinungsbild eher bedrohlich, insbesondere die
ständige unruhe in der betrachtung, ausgelöst durch
die sich
unter-
unterschiedlich drehenden rotoren, war ungemein störend.
nun zur versammlung: der raum platzte aus allen
nähten und viele anwesende mussten die ca. zweieinhalb stunden
im
stehen verbringen. daher kam auch gleich zu anfang der vorwurf, dass
die versammlung nicht in einem größeren raum
stattfindet,
denn bürgermeister und die gemeinderäte wussten, auch
aufgrund der versammlungen in den anderen teilorten schon
vorher, dass hier mit sehr großer beteiligung zu
rechnen
war. ebenfalls wurde gleich zu anfang
mitgeteilt, dass für die anwesenden kein fragerecht
bestünde.
lediglich in einer 15 minütigen fragestunde konnte auf
die verschiedenen anliegen eingegangen werden.
 die
zeit war natürlich viel zu kurz, zumal noch weitere
themen
auf
der tagesordnung standen. in der folgenden diskussion wurde dann ein
antrag auf einen bürgerentscheid entgegen dem rat des
bürgermeisters abgelehnt. der bürgermeister versuchte
deutlich zu machen, dass der bau der beiden wka´s 28.000 euro
pacht in die gemeindekasse bringen würde. geld das der ort
dringend braucht, ansonsten könnte es bald zu einer
erhöhung
der grunderwerbsteuer kommen. eine andere möglichkeit sehe er
nicht. die von uns
angesprochenen wka-gegner sahen das aber nicht so. das ist aus unserer
sicht jetzt auch die neue masche in sachen windkraft
und akzeptanzversuch. stichwort ist hier die
"wertschöpfung",
diese soll
den bürgern suggerieren, dass es nur zu ihrem besten
wäre und
alle etwas davon hätten. im fall täferrot
würden
unter den neuen anlagen aber gerade diejenigen leiden, die nicht von
den einnahmen für täferrot profitieren werden. im
ergebnis
wurde dann der antrag zur fortschreibung des regionalplans mit einer
stimme mehrheit angenommen. da dies aber dem bürgermeister (u.
der
firma uhl wohl auch) zu lange dauert, gab es noch den antrag auf
durchführung eines zielabweichungsverfahrens, damit die
anlagen
früher genehmigt werden können.
dieser antrag wurde aber abgelehnt. es war schon nach
zehn uhr als die versammlung zu ende ging. wir hatten den eindruck,
dass viele der anwesenden etwas bedrückt waren, kein wunder,
konnten wird doch viele parallelen zu den gemeinderatssitzungen in
pleidelsheim, ingersheim und besigheim erkennen. es war uns danach noch
möglich mit einigen betroffenen bürgern zu sprechen.
die von
unserer bürgerinitiative hauptsächlich vorgebrachten
bedenken
in punkto schattenschlag, schall und infraschall, discoeffekt
und
optische
bedrängung, wurden hier bestätigt. viele familien
haben die
kinderzimmer im haus verlegt, da die kinder in der nacht nicht schlafen
konnten und genau die symptome zeigten, welche in den verschiedenen
studien zum thema "vak" angesprochen wurden. es wurde auch berichtet,
dass viele vogelarten in der näheren umgebung des windparks
nicht
mehr gesichtet werden.
in baden-württemberg wird es also in zukunft
ordentlich zoff geben, sowohl bei bestehenden als auch bei neu
geplanten windkraftanlagen. zum schluss durften wir auf der
rückfahrt auch noch den discoeffekt des windparks erleben -
sehr
beeindruckend, obwohl im gegensatz zu den größeren
anlagen
(wie in ingersheim), nur an der gondel lichter waren.
wir möchten noch auf einen von vier familien aus utzstetten und umgebung veröffentlichten leserbrief
verweisen, der uns mit freundlicher genehmigung der unterzeichnenden
zur veröffentlichung zugesendet wurde. unbedingt lesen!
der leserbrief
"Eon
zerstört unser Leben"
moa olsson, 17 jahre, protestiert -
stellvertretend
für viele
gegenwindler vor ort - mit dem bild "der schrei" von edvard munch gegen
die pläne von eon, in scania/ südschweden, eine
der letzten ruhigen gegenden mit 10 wka von 180 m höhe zu
zerstören.
von der sogenannten "wertschöpfung" haben
die bürger
jedenfalls nichts. die bürger sind für die windlobby
nur
lästiges anhängsel und werden teilweise offen
verhöhnt.
ob man in zukunft in dieser schönen neuen welt der
erneuerbaren
energien das leben noch lebenswert findet, wird sich zeigen.
„aus
der Hölle
auf Erden“
abschrift eines
handgeschriebenen briefes von wk-opfern aus ostfriesland / nds
herrn
thomas
jacob
adresse
12.05.2010
sehr geehrter
herr jacob!
aufgrund ihres aufrufs im internet, wo sie betroffene bürger
in unmittelbarer nähe von wka ansprechen, möchte ich
ihnen meine bzw. unsere symptome kurz schildern.
mit der errichtung von den grösseren wka bei uns an der
nordseeküste, leide ich bzw. mehrere aus
unserer familie an diversen symptomen wie bluthochdruck,
schwindel, kopfschmerzen und schlafstörungen bzw.
schlafentzug, der bei mir und einem unserer angehörigen extrem
ist, da wir den infraschall als körperschall, hörbar,
wahrnehmen können.
man hat einen bzw. verschiedene laute basstöne, 24 stunden,
die mit nichts, aber wirklich mit nichts zu dämmen
sind. außerdem schwingt der ganze körper,
als wenn man auf stürmischer see auf dem schiff hin und her
schwankt.
nur die hoffnung, daß die behörden dieses extreme
problem doch erkennen müssen oder werden,
läßt uns noch weiter leben!!! es ist ein
höllentrip!!!
unsere bitte an die zuständigen behörden: sofortige
nachtabschaltung sämtl. wka, infraschallmessungen in
wohnhäusern, auch weiter entfernte häuser von
windparks!
gerne hätte ich an der demo persönlich teilgenommen,
aber mein derzeitiger gesundheitszustand (wts-syndrome)
läßt es nicht mehr zu!
in der hoffnung, das sich doch noch alles zum guten wendet verbleibe
ich mit den besten wünschen für uns alle
eine bewohnerin von der nordseeküste
bzw. aus der hölle auf erden!!!
anm. der red.:
der absender ist dem adressaten und der redaktion
bekannt.
der originalbrief liegt beim adressaten, eine
faxkopie in der redaktion.
quelle: http://www.gegenwind-sh.de/wts/wts.html
Schreiben
von
Wolfgang Neumann, Projektleiter
bisher existiert
keine
schallschutz- norm für „industrieanlagen
über 30 m
höhe“. somit auch nicht für
windindustrieanlagen. der zuständige din- ausschuss tagt schon
seit jahren und erzielt kein
ergebnis.
die windindustrie
hat für sich eigene normen aufgestellt oder es werden normen
für anlagen bis 30 m
höhe herangezogen. normen für den bau von
straßen und
schienenwege etc. jeder fachmann weiss, dass schallausbreitungen in
größeren höhen und auch besonders in der
nacht/ im
winter, sich vollkommen anders auf mensch, tier und sonstige umwelt
auswirken. es wird jedoch bisher unterlassen hier – von
seiten
des gesetzgebers – zum schutz der bürger zu
reagieren.
das entbindet jedoch die länder nicht von der verpflichtung
zur
prävention –
der amtserfüllungsmaxime.
den brief an seine abgeordneten finden sie hier:
vom Befürworter zum
Gegner
ein fazit aus einem leserbrief
bei
genauer und kritischer betrachtung komme ich zu dem
schluss, und ich war lange zeit selbst befürworter der
windenergie, bis ich vor
einiger zeit anfing mich mehr aus neugier und auf grund der allgemeinen
klimahysterie für diese windkraftanlagen zu interessieren,
dass wir eine umkehr
so bald wie möglich einleiten sollten, damit dieser irrsinn
ein ende nimmt.
schon bald stieß ich auf die in diesem artikel
erwähnten argumente und musste
meine einstellungen und Überzeugungen drastisch
ändern. als erkenntnisfähige
wesen sollte man den mut haben auch einmal einen bereits
eingeschlagenen weg zu
verlassen, kritische fragen zu stellen, genau zu analysieren,
umzudenken und
nach weiteren möglichkeiten zu suchen, die einen wirklichen
sinn ergeben und
nicht nur den interessen einer industrie und einer lobby folgen,
sondern die
uns allen zum nutzen sind. und damit meine ich nicht nur uns menschen,
sondern
auch die mitbewohner auf diesem planeten. nicht nach dem motto handeln:
wir
retten den planeten, indem wir unser aller lebensraum aus
engstirnigkeit, gier,
parteibuchzugehörigkeit, größenwahn,
ignoranz und oft schrecklicher
dummheit zerstören..
den ganzen leserbrief gibt es hier:
06.07.2010
wäre dieses Wahlergebnis
nicht auch auf Ingersheim übertragbar?
04.07.2010
9,41 % technische Auslastung im
Juni
aus
den daten der im juni 2010 eingespeisten,
deutschlandweiten windleistung errechnet sich die menge strom
mit
1.746.281,88 mwh. der hier auf die installierte leistung aller
einspeisenden windkraftanlagen angepaßte verbraucherbedarf
beträgt
hingegen mit 11.230.217,91 mwh ein vielfaches davon. die
technische auslastung dieser riesenmaschinen in deutschland
mit
720 h im juni errechnet sich zu 9,41%.
 Grafik: Wilfried Heck
sieht
so
Versorgungssicherheit aus? - die Windstromeinspeisung
im Januar 2010
auszug aus einem beitrag von wilfried heck
die
windstromeinspeisung im januar
- was hat sie gebracht? und was taugt sie zum speichern? das ergebnis
ist wieder einmal blamabel. immer mehr windkraftanlagen treiben bei
kräftigen winden zwar die eingespeiste leistung in die
höhe, aber mit
einsetzender flaute oder gar bei windstille liefern auch zahllose
anlagen eben nix. nur eins wird deutlich: ein sich schnell
ändernder
leistungsunterschied zwischen dem minimum bei flaute und dem maximum
bei starkwinden.
die leistungsänderungsgeschwindigkeit nimmt
hierbei
bedrohliche werte an. schließlich müssen daraus
resultierenden
spannungsschwankungen im netz mit herkömmlichen kraftwerken
kompensiert
werden. irgendwo weht immer wind, welcher die durch den wind bedingten
spannungs-schwankungen im netz ausgleichen würde - so lautet
eine
gängige floskel der ee-lobby. aber irgendwo gibt es auch immer
flauten.
und ein schneller wechsel von starkwinden zu
flauten auf dem meer ist
wegen der hochkonzentrierten einspeisung besonders kritisch zu
bedenken. der hier dargestellte minimalwert von 160,2 mw bezieht sich
auf ganz deutschland, einschließlich der einspeisung aus
offshoreanlagen - im januar aber noch im probebetrieb.
 Grafik: Wilfried Heck
26.06.2010
Interessenkonflikt
zum dz-bericht
vom 10. juni („zöschingen bleibt beim nein zu
windrädern"):
als neu gewählter
2. vorstand der nabu ortsgruppe zöschingen bin ich
über die diffamierenden bemerkungen des vorsitzenden
des bund-naturschutz-vorsitzenden leippert enttäuscht.
vielmehr scheint hier ein interessenkonfiikt zu bestehen und leippert
möchte die 13 monströsen windräder lieber
nicht in seiner, dafür aber gerne in einer anderen gemeinde
stehen sehen. offenbar kennt leippert weder
zöschingen noch dessen umfeld, sonst wäre
ihm ein sehr wohl naturnahes refugium mit vielen
geschützten tierarten aufgefallen, das sogar bereits
als besonders schützenswerter raum ausgewiesen wurde.
viele helfer tragen in zöschingen zur biotopflege bei,
betreuen krötenzäune, mähen wiesen,
pflegen tiere auf eigene rechnung usw. wir haben es sicher nicht
nötig, uns als „pseudo-tierschützer"
bezeichnen zu lassen. hier wird ausschließlich nach
argumenten gesucht, eine kleine gemeinde mit 13
stahlkolossen in ulmer münster höhe
einzukerkern, die generatoren mit db-werten einer in volllast
betriebenen kettensäge antreiben. Überall im
landkreis sind die investoren auf massive gegenwehr der
bevölkerung gestoßen und nun soll
zöschingen die kröte für alle
schlucken -inklusive grundstücksentwertung,
landschaftsverschandelung, lärmbelästigung und
massivem schaden für die tierwelt und damit eine
sinkende lebensqualität.
gerne hätten wir
erklärt bekommen, warum sich die anderen
gemeinden nicht um die windräder gerissen haben,
nachdem sie doch offenbar keine beeinträchtigung für
mensch und natur darstellen, wie man uns glauben machen will.
alexandra
kämmerle, zöschingen (nabu)
(quelle
pfarrwald-haunsheim.de)
22.06.2010
die Versprechen von gestern....
ruppertshofen (liegt in der
nähe von mutlangen), aus der gemeinderatssitzung am 20. mai
2010:
im
jahr 2001/2002
wurde eine bürgerinitiative gegen windkraft
gegründet. seinerzeit wurde versprochen, dass mit 5 anlagen
der windpark
striethof abgeschlossen sei; nun wird von der errichtung weiterer 2
– 3 windkraftanlagen gesprochen. (anm.: die 5 wka`s gingen anfang
2010 ans netz)
die festlegung von 5 windkraftanlagen bei der
windfarm striethof
wurde im vertrag mit der firma uhl windkraft aus ellwangen
festgehalten (2 anlagen auf gemarkung ruppertshofen und 3 anlagen
auf gemarkung eschach). auch der regionalplan sieht derzeit 5
anlagen vor, bestätigte bm kühnl.
der regionalplan wird nun fortgeschrieben, in dem
zusätzliche
flächen für windkraftanlagen aufgenommen werden
können. derzeit
beginnt das verfahren, das bis zum abschluss ca. 3 – 4 jahre
benötigt. nachdem der regionalplan fortgeschrieben wurde,
wäre
theoretisch die erstellung neuer windkraftanlagen möglich.
jetzt trifft es
auch die nachbargemeinde
täferrot und die
bewohner
des striethofs. in täferrot gab es deswegen am 9. juni eine
gut
besuchte bürgerversammlung.
erstmals
Windpark in Vogelschutzgebiet - nach
dem Bau in den Wäldern jetzt der nächste Dammbruch
natürlich
ist enercon wieder vorne mit
dabei. enercon hat es
darauf ankommen lassen. ungeachtet vieler ökologischer
gutachten und masssiver bürgerproteste hat sie ihre ziel
erreicht. mit geschultem personal und den altbekannten methoden hat die
firma entscheidungsträger erfolgreich beeinflussen
können.
den
bürgern für die
zerstörung ihrer umwelt
und die entwertung ihres grundbesitzes noch zahlen zu lassen, erinnert
an die praxis totalitärer regime, die sich die kosten der
einäscherung von hingerichteten von den verwandten der
unschuldig verurteilten erstatten ließen. es wird zeit,
daß die bürger diese zusammenhänge
verstehen.
29.05.2010
ein Alptraum
windenergie ist
eine von vielen
alternativen energiequellen, aber sie liefert keine konstante energie.
windräder brauchen kohle-, wasser- oder atomkraftwerke, um
ihre energie
ins netz zu speisen. deshalb müssen brandenburgische
kohlekraftwerke
ständig kohle verfeuern, um die windenergie abnehmen zu
können. wenn
windenergie ins netz geliefert wird, muss das kraftwerk
heruntergefahren werden. gibt es aber plötzlich keinen wind,
muss wiederum mehr kohle
verfeuert werden, um die so genannte grundlast des kraftwerkes zu
gewährleisten. durch dieses auf und ab wird mehr co2
ausgestoßen, wird
mehr kohle verbrannt. die umweltbelastung steigt.
da die
kapazität der kraftwerke nicht
groß genug ist, um in
windspitzenzeiten allen windstrom abzunehmen, werden windräder
immer
wieder abgeschaltet. diese ausfallzeiten bekommen die betreiber hoch
vergütet. mir scheint, man baut autos und stellt gar nicht
genug straßen zur verfügung, um diese autos fahren
zu lassen.
noch ist es nicht
möglich, windenergie zu
speichern, aber wegen der
enorm hohen subventionen, die sich die betreiber einstecken, werden
immer mehr anlagen gebaut. deshalb sollen neue kohlekraftwerke
entstehen. dörfer abgebaggert, landschaft und natur auf immer
zerstört
werden. für eine energiequelle, die höchst
fragwürdig ist. zauberwort
»co2-verpressung«: verzweifelt wehren sich schon
jetzt menschen gegen
probebohrungen im raum beeskow. denn über dieses verfahren
weiß man nur
eines sicher: dass es unkalkulierbare risiken birgt.
sollte unsere
regierung die subventionen, die in
die
windenergie
fließen, nicht besser in die erforschung konstanter
energiequellen
investieren? in der tiefe der erde liegt eine gewaltige energiequelle:
geothermie stünde uns hunderte jahre zur verfügung,
wenn wir sie denn
endlich erschließen würden. das kostet, aber die
windenergie bringt
jetzt den schnellen profit! dem werden große teile unserer
natur und
landschaft zum opfer gebracht. das hat es in der geschichte
brandenburgs noch nicht gegeben.
den
windinvestoren und landverkäufern
genügt aber auch das noch
nicht. jetzt wollen sie auch noch den entwurf des teilregionalplanes
windkraft für die lausitz aushebeln, um sich noch mehr
flächen als dort
vorgesehen für ihre vorhaben zu sichern. hierbei schrecken sie
auch vor
umweltvergehen nicht zurück.
es geht, wie
gesagt, um profit, nicht um die
klimarettung. deshalb
wird auch keine rücksicht auf unsere spreewaldregion genommen,
die doch
hauptsächlich vom tourismus lebt.
thomas jacob.
mitglied des vereins pro spree und
wald
Quelle: lausitzer
rundschau
17.05.2010
Leserbrief
von Frau Jutta Maurer , veröffentlicht in der taz
vom 15.05.2010
als
einwohnerin im brandenburger norden, kann ich die aussage von herrn
axel kruschat, landesgeschäftsführer des bund nicht
bestätigen. fakt ist,
dass auch weiterhin aufgrund von noch nicht rechtskräftigen
windeigungsgebieten im jahr 2007 genehmigungen erteilt wurden. im jahr
2009 erfolgten weitere genehmigungen obwohl das gebiet bereits nicht
mehr im aktuellen windeignungsgebiet liegt. ebenfalls wurden die zu
diesem zeitpunkt bereits gültigen abstandsempfehlungen von
1000 m nicht
eingehalten. die gemeinde selber war gegen die errichtung und
führte sogar einen
prozess. es ist dem land brandenburg mit seinen politikern
herzlich egal wie es den anwohnern dabei geht oder was deren meinung
ist. es gilt meiner meinung nach hier einzig und allein der profit
sowie die politische präsenz in der angeblich so
fortschrittlichen
technologie und als bundesland gegenüber anderen zu
glänzen.
fledermäuse
sind bereits in diesem gebiet verschwunden - zerschreddert? - die
kraniche die auf ihrem weg hier immer für zwei bis drei tage
rast
gemacht haben, sind letztes jahr komplett weggeblieben und in diesem
jahr nur noch vereinzelt aufgetaucht. die
lärmbelästigung ist für die direkten
anwohner unerträglich und es wird immer wieder von
schlaflosigkeit, ansteigende fälle mit bluthochdruck sowie
konzentrationsschwierigkeiten berichtet.
also,
als
direkt
betroffene kann ich nur alle menschen davor warnen, in die direkte
nähe
von windkraftanlagen zu ziehen, eine immobilie zu bauen oder einem bau
dieser anlagen zuzustimmen
mit
freundlichem gruß
jutta
maurer
klares
Nein zur Windkraftanlage
bericht
aus der
sindelfinger zeitung vom dienstag, 11.5.2010
„ostelsheim:
gemeinderat
entscheidet einstimmig
von
unserer mitarbeiterin bettina bausch
die
würfel sind
gefallen: der ostelsheimer gemeinderat entschied sich nach
längerer diskussion
einstimmig gegen die pläne der karlsruher firma altus ag, im
bereich des
ostelsheimer lochwaldes windkraftanlagen zu errichten.
wie
schon bei der vorstellung
des projektes durch einen
vertreter der firma vor zwei wochen (die sz/bz berichtete), hatten sich
auch
zur entscheidenden sitzung zahlreiche interessierte zuhörer im
sitzungssaal des
ostelsheimer rathauses eingefunden. der gemeinderat hatte es sich mit
seinem
beschluss nicht leicht gemacht. er war eigens nach simmersfeld gefahren
und
hatte sich vor ort die dortigen windkraftanlagen angesehen, ihre
auswirkungen
auf das landschaftsbild und selbst ihre typischen geräusche
aus nächster nähe
wahrgenommen.
in
der sitzung galt es nun
abzuwägen, ob die finanziellen
einnahmen für die kommune den in den augen vieler
bürger schwerwiegenden
eingriff in das idyllische landschaftsbild zwischen ostelsheim und der
nachbargemeinde gechingen aufwiegen.
neben
der
„verschandelung der landschaft“ hatten viele
bürger bereits bei der informationsveranstaltung
große bedenken, wie zum
beispiel auswirkungen auf die lebensräume der tierwelt,
vorgebracht.
bürgermeister jürgen fuchs erläuterte, ein
windpark in ostelsheim sei in seinen
augen kaum wirtschaftlich und im unterschied zu simmersfeld, wo der
abstand zur
nächsten bebauung 2,1 kilometer betrage, seien die geplanten
500 meter abstand
zu den häusern der ostelsheimer viel zu gering. „als
bürgermeister bin ich
stolz auf unsere gute gemeinschaft“, unterstrich fuchs und
eben diese sehe er
durch einen etwaigen windpark nachhaltig gefährdet.
gemeinderat
günter
walz zeigte mit einer selbst gefertigten
skizze die größenverhältnisse beim lochwald
auf. darauf wurde deutlich
dargestellt, wie weit sich die windkraftanlage mit rund 190 metern
höhe über
die gipfel der rund 35 meter hohen bäume erheben
würde. gemeinderat matthias
kröner argumentierte zunächst für das
windkraftprojekt und erklärte, dass „zwei
seelen in seiner brust schlagen“. einerseits sie er
für alternative energien,
andererseits sei die verwirklichung in ostelsheim zurzeit
äußerst schwierig. er
könne sich jedoch vorstellen, dass in einigen jahren, wenn die
technik mehr
ausgereift sei, weniger störende anlagen realisierbar
seien.“
ende
des
zeitungs-berichts

Homepage
(Auszug) der Gemeinde Ostelsheim (Kreis
Böblingen) / Heckengäu: Bericht aus den
Gemeinderatssitzungen vom 23.4.2010 und
vom 26.4.2010 zum Antrag auf den Bau einer Windkraftanlage
„entscheidung
über eine eventuelle nutzung der windkraft in ostelsheim"
in
der gemeinderatssitzung am 23. april wurden gemeinderat und
bürger über die
Überlegungen der altus ag zu einer eventuellen nutzung der
windkraft in
ostelsheim informiert. am
26. april besichtigte der gemeinderat den windpark in simmersfeld sowie
den
simmersfelder ortsteil fünfbronn und erkundigte sich beim
dortigen
bürgermeister jochen stoll über die erfahrungen der
gemeinde simmersfeld. bürgermeister
fuchs fasste die ergebnisse der beiden termine sowie einer
vielzahl von gesprächen aus seiner sicht zusammen.
hiernach
ergeben sich als einziger eventueller vorteil für die gemeinde
pachteinnahmen, denen jedoch einen vielzahl von nachteilen
entgegensteht, die
sich auch monetär als sehr nachteilig erweisen
können. nachteile
für die gemeinde sind zu erwartender lärm und
schattenwurf, die nähe
zur bebauung (500m) sowie die eingriffe in den lochwald (tier-,
pflanzenwelt,
naherholungsfunktion). auch die nachhaltige beeinträchtigung
des
landschaftsbilds, mögliche auswirkung auf
grundstücks- und immobilienpreise
sowie auswirkungen auf die dörfliche gemeinschaft wurden
angesprochen.
der
vorsitzende sprach sich gegen die erstellung eines windparks aus und
stellte den beschlussantrag, nach erfolgter aussprache und diskussion
im
gemeinderat die anfrage der altus ag auf erstellung eines windparks in
ostelsheim abzulehnen. danach
ergriffen die gemeinderäte das wort.
in
zahlreichen wortbeiträgen sprachen sich alle
gemeinderätinnen und
gemeinderäte gegen die erstellung des windparks aus.
themen
waren hierbei insbesondere die nachhaltige zerstörung des
landschaftsbilds, die höhe der windräder (190m), die
nähe zum ort sowie die
erhaltung ostelsheims als attraktive wohngemeinde. auch die
ökonomische und
ökologische sinnhaftigkeit eines windparks in ostelsheim wurde
angesichts der
geringen windhöffigkeit in frage gestellt. auch das auftreten
des investors
sorgte für kritische anmerkungen.
der
gemeinderat lehnte die anfrage der firma altus ag auf erstellung eines
windparks im gebiet lochwald einstimmig ab.“
ende
des auszugs
11.05.2010
das
Auseinanderklaffen von Schein und Wirklichkeit - wie die
Öffentlichkeit beim
„Bürgerwindrad“
in Vogtsreichenbach / Vincenzenbronn durch weit
überhöhte Prognosen der
Initiatoren „hinters Licht“ geführt wurde
(wm/280410)
- seit 2001 ist das unter der firma „rangau wind
verwaltungs gmbh & co. bürgerwindrad vogtsreichenbach
kg“ laufende
bürgerwindrad am netz.
auf
deren homepage steht
pathetisch:
„seit
dem 3. dezember 2001 wird nach
vierjähriger vorbereitungszeit auf dem
bergrücken zwischen vogtsreichenbach und
vincenzenbronn emissionsfrei strom
erzeugt. der ertrag der dewind-d4, einer 600
kw-anlage mit 70 m nabenhöhe und
48 m rotordurchmesser, wird
nach
u n s e r e n b e r e
c h n u n g e n (1) bei jährlich 750
000 kwh liegen.
das
ist mehr
als die 168 familien, die
dieses gemeinschaftsprojekt realisiert haben, verbrauchen. eine
faktische
selbstversorgung also.“
1) hervorhebung der
schreibweise durch
den verfasser dieses berichts
nicht mehr ganz
so pathetisch klingt es, wenn man
den hinweis
„wie die ernte wirklich ist, sehen sie hier“
anklickt, denn:
der
8-jahresvergleich von 2002
– 2009 führt zu
katastrophalen ergebnissen, wenn man die von den betreibern
prognostizierte
jahresleistung (soll) der
tatsächlich erzeugten jahresleistung (ist)
gegenüberstellt.
die
zusammengefassten - von
den betreibern selbst ins internet gestellten
- jahreszahlen
zeigen folgende negativ-abweichungen:
(d.h. das durchschnittliche
jährliche windaufkommen ist
im 8-jahreszeitraum deutlich hinter den von den initiatoren
großspurig
verkündeten prognosen geblieben; Ähnlichkeiten mit
den von den ingersheimer
initiatoren auf hochglanzpapier prognostizierten zahlen sind rein
zufällig…).
soll
ist
real
tatsächlich
abweichung
prognose
erzielter
ertrag
bezogen
auf
-
= minderertrag
jahr in
kwh in
%
in kwh
in %
prognose
in %
+ = mehrertrag
1 2 3
4
5
6
2009 750
000 100
528
768 70,5
-
29,5
spalte
6
= spalte
5 - spalte 3
2008 750 000 100
636
996 84,9
-
15,1
dto
2007 750
000 100
758
389 101,1
+ 1,1
dto
2006 750
000 100
564
365 75,2
-
24,8
dto
2005 750
000 100
588
372 78,4
-
21,6
dto
2004 750
000 100
683
553 91,1
- 8,9
dto
2003 750
000 100
516
366 68,8
-
31,2
dto
2002 750
000 100
625
684 83,4
-
16,6
dto
die hier
über eine betriebsdauer von 8
jahren realisierten
negativabweichungen können niemals mehr aufgeholt werden, da
das für dieses negative
ergebnis verantwortliche und am standort vorhandene durchschnittliche
windaufkommen viel zu gering ist, um künftig positive
ergebnisse erzielen zu können.
dieses
enttäuschende
ergebnis ist kein einzelfall: vielmehr
sind derartige negativ-abweichungen zwischen soll (versprechen der
initiatoren v o r realisierung
der anlage) und ist (tatsächlich
erzielter ist-ertrag aufgrund des durchschnittlichen windaufkommens n a c h dem
bau der anlage) deutschlandweit eher der
normalfall, wobei die höchsten negativabweichungen nach den
vorliegenden ergebnisstatistiken
verständlicherweise im eher windarmen binnenland (d.h. in nrw,
bayern, hessen,
bw) eingetreten sind.
kein wunder, denn
im eher
windarmen (südlichen) binnenland (hessen,
bayern, baden-württemberg) ist das durchschnittliche
windaufkommen im vergleich
zu den nördlichen bundesländern an der küste
(niedersachsen,
schleswig-holstein) bzw. gegenüber brandenburg ca. 2 - 3 mal
geringer. dies
geht aus dem deutschen windatlas bzw. aus statistiken des deutschen
wetterdiensts (dwd) und anderer unabhängiger wetterdienste
hervor, die über
alle deutschen bundesländer hinweg ein
flächendeckendes netz von messstationen
betreiben und deren daten grundlage von kurz-, mittel- oder auch
längerfristigen (wind- und) wetterprognosen sind.
die von den
ingersheimer
initiatoren öfters als modellfall
zitierte windkraftanlage „grüner heiner“
(stuttgart / weilimdorf; nähe
autobahn) liefert bisher ebenfalls eher enttäuschende
ergebnisse, denn auch
hier hinkt der im mehrjahreszeitraum erzielte kwh-ertrag (ist) deutlich
hinter
den seinerzeit von den initiatoren viel zu hoch prognostizierten
leistungen
hinterher. denn: auch auf dem „grünen
heiner“ ist das durchschnittliche
windaufkommen viel zu niedrig, um die von den initiatoren
ursprünglich
prophezeiten kwh-leistungen (stromproduktion) erzielen zu
können.
man braucht keine
hellseherischen fähigkeiten, um jetzt
schon sagen zu können, dass die leistungszahlen zur
stromproduktion am geplanten
standort auf der ingersheimer höhe mit großer
wahrscheinlichkeit ebenfalls
desaströs ausfallen werden, denn auch hier gilt:
das
unterjährige
durchschnittliche windaufkommen ist hier - d.h.
wie fast überall im mittleren neckarraum an standorten, die
lediglich ca. 300 m
über meeresspiegel liegen
-
ebenfalls
viel zu gering, um die von den
initiatoren prophezeiten kwh-leistungen (wka-stromproduktion) dauerhaft
erzeugen
zu können. insofern werden sich vermutlich dieselben
negativabweichungen
einstellen, falls es zum bau der wka in ingersheim kommen sollte.
an dieser stelle
fragt man
sich, weshalb es eher der
normalfall ist, dass die von den initiatoren prophezeite kwh-leistung
oft und derart
weit über der tatsächlich erzeugten ist-leistung
geschätzt wird.
die antwort ist
denkbar
einfach: die vom gesetzgeber im
erneuerbaren-energien-gesetz (eeg) den wka-betreibern über
i.d.r. 20 jahre lang
garantierten subventionen werden nur dann gewährt, wenn am
vorgesehenen
wka-standort in 50 m höhe eine durchschnittliche
windgeschwindigkeit von
mindestens 5 m / sec erreicht wird (= notwendige voraussetzung). diese
vom
gesetzgeber verlangte mindestvoraussetzung ist v o r bau
und inbetriebnahme der wka zu
belegen; eine spätere nachprüfung hat der gesetzgeber
(leider) nicht
vorgesehen; d.h., werden im späteren ist-betrieb die
ursprünglich gutachterlich
(oftmals viel zu hoch) prognostizierten kwh-leistungen nicht erreicht,
laufen
die subventionen trotzdem weiter und müssen nicht
zurückerstattet werden.
das vorliegen
dieser
mindestbedingung ist durch 2 unabhängig
voneinander auf kosten der inititiatoren zu erstellende gutachten
nachzuweisen.
viele
dieser gutachten
sind
oftmals als reine
gefälligkeitsgutachten zu charakterisieren, da bei der
gutachtenerstellung im
normalfall und im interesse der auftraggeber (=
wka-befürworter) gutachter aus
dem umfeld der windkraft-lobby zum zuge kommen und allein schon
aufgrund des
auftragsverhältnisses („wes brot ich ess, des lied
ich sing…“) eine gewisse abhängigkeit
entsteht, die allein schon deshalb die objektivität des
gutachtens einschränkt:
ein gefälligkeitsgutachten
„bestätigt“ i.d.r. das vom auftraggeber
(d.h. den
initiatoren) gewünschte ergebnis.
oftmals werden in
diesen
fällen die an
sich zu beachtenden
grundsätze der objektivität, der unbefangenheit und
neutralität des gutachters (bewusst)
außer acht gelassen; dies vor allem in den fällen,
bei denen
eine objektive
gutachtenerstellung zum ergebnis führen würde, dass
die im
eeg geforderte
mindestvoraussetzung (durchschnittliche windgeschwindigkeit in 50 m
höhe: mindestens 5 m / sec) zur erlangung von subventionen
nicht erreicht wird: in diesem fall müsste die
genehmigungsbehörde den wka-bauantrag
ablehnen….
vor diesem
hintergrund wird
klar, dass ein großteil der vor
allem für wka-standorte im windarmen binnenland von der
allgemeinheit über
zwangsumlagen gezahlten subventionen (die den wka-betreibern gezahlten
und
i.d.r. 20 jahre garantierten einspeisevergütungen werden
aufgrund gesetzlicher
vorgaben von den energieversorgern auf den von allen stromabnehmern zu
bezahlenden strompreis umgelegt: höhere strompreise sind die
folge) - rückwirkend
betrachtet und unter gegenüberstellung von soll (= von den
initiatoren prognostizierte zahlen) zu ist (tatsächlich
erzielte kwh-leistung) - zu
unrecht gezahlt wurden. dies betrifft vor allem fälle mit
dauerhaften negativabweichungen
zwischen soll und ist wie im oben dargestellten fall.
unter
berücksichtigung
der für den mittleren neckarraum objektiv
aus messergebnissen des deutschen wetterdiensts (dwd) bekannten
windverhältnisse sowie aufgrund von messergebnissen, die vom
vrs der
ursprünglichen ablehnung des antrags zum ausweis des standorts
als
vorranggebiet zugrundegelegt wurden (vgl. diverse presseberichte der
lokalpresse aus vorjahren) - = messergebnisse, die
unterhalb der im eeg
als mindestvoraussetzung verlangten durchschnittlichen
windgeschwindigkeit von
5 m / sec liegen - wird es dort mit sehr
großer
wahrscheinlichkeit ebenfalls zu negativabweichungen zwischen soll und
ist
kommen, d.h. die voraussetzungen zur gewährung von
subventionen
(einspeisevergütungen) liegen am geplanten wka-standort
ingersheim ebenfalls
nicht vor.
abschließend
bleibt
zu fragen:
wie
lange sieht der
staat angesichts leerer staatskassen und hochdefizitärer
öffentlicher haushalte
diesem vor allem im windarmen binnenland weit verbreiteten
subventionsschwindel - zu gunsten einiger
initiatoren / investoren / kapitalanleger /
grundstücksverpächter u.a. und zu lasten der
zwangsweise zur finanzierung von
einspeisevergütungen herangezogenen allgemeinheit
(steuermittel) - noch
zu ?
dipl.-kfm.
walter müller / pressewart „gegenwind
husarenhof“
Windpark
Zodel - zum ersten, zum zweiten, zum dritten
3
windgutachter liegen voll daneben
(ts/070510)
-der
windpark zodel
(gemeinde neißeaue, sachsen) wurde in 2002/2003 gebaut.
initiator
ist die gls gemeinschaftsbank eg. dort stehen nun 8 anlagen des typs ge
wind energy 1.5sl mit insgesamt 12 mw nennleistung. der abstand zur
nächsten siedlung beträgt nur lächerliche
800 meter.
der
verkaufprospekt
umfasst 80 seiten.
die risiken werden auf 4
seiten
beschrieben. wer da einen vertrag unterschrieben hat, muss gute nerven
gehabt haben, den das geld ist mindestens bis 2017 gebunden.
gute nerven
brauchen die anleger dort schon von anfang an, den die
winderträge sind alles andere als zufriedenstellend. die drei
gutachter haben allesamt einen ertrag, ein risikoabschlag wurde schon
berücksichtigt, von 26,4 mw errechnet. die mir vorliegenden
zahlen
von januar 2008 - april 2010 sind ernüchternd. ergebnis
gerundet
in 2008 - 19.856 mw und für 2009 gar nur 18.531 mw. wenn man
den
windindex der vorjahre betrachtet, dann waren die ergebnisse von anfang
an auf ähnlichem niveau.
es fehlen also
jahr für jahr ca. 25% an einnahmen, in geldwert
ausgedrückt sind das in diesem fall 528.000 euro. die
liquiditätsprognose sah bis ende 2009 ein Überschuss
in
höhe von 2,49 millionen euro vor. darin sind auch die sechs
ausschüttungen an die anteilseigner enthalten. es fehlen aber
durch den schlechten windertrag bis dato ca. 3,484 millionen euro an
einnahmen.
wer sich
noch in windkraftfonds oder
bürgerwindräder einkaufen möchte -
sie wurden gewarnt.
so
läuft es in Winterschneidbach (Kreis Ansbach) ab!
textanfang
13.01.2010
nun wissen wir auch ein wenig mehr über
die unlauteren
methoden dieser windkraftverkäufer. so werden erst
über einen notar in vorverträgen die
grundstücke gesichert auf denen die windräder einmal
gebaut werden sollen. dann werden durch vollkommen überzogene
gewinnversprechungen finanzkräftige investoren in ansbach
gesucht, die sich an diesem dann so gen. bürgerkraftwerk
beteiligen wollen. die mindesteinlage liegt üblicherweise bei
4000 – 5000€. wenn dann genug dumme in ansbach
gefunden wurden, steht man als betreiber von so einem projekt ja nicht
mehr alleine da. so kann man dann die ansbacher stadtbehörde
und stadtpolitik leicht unter druck setzten – wer wird denn
so etwas noch ablehnen wollen wenn so viele ansbacher sich an so was
gutem und ökologisch zukunftweisenden beteiligen wollen. die
Überraschung kommt dann meistens erst, wenn diese dinger in
die landschaft gesetzt wurden und man feststellt, dass man als investor
nur einen bruchteil dessen bekommt was zuvor versprochen wurde
– dann ist es aber zu spät.
textende
quelle: www.ansbach-winterschneidbach.de
Simmersfelder
Windpark - Informationen
in
der lkz vom 19.03.2010 war zum
artikel über den von uns befürchteten weiteren ausbau
der
windkraft in bw, ein bild des windparks simmersfeld zu sehen. es stehen
dort 14 bis zu 140 m hohe windkraftanlagen. wir haben mal
nachgeforscht, wie die
erträge dort sind. die betreiber breeze two gmbh hielten sich
mit
aussagen bedeckt. erst das wirtschaftsministerium und eine kleine
anfrage seitens der fdp abgeordneten beate fauser aus calw, brachte
licht ins dunkel.
das ergebnis ist
nicht berauschend. die betreiber erwarteten laut
gutachten einen ertrag in höhe von 64 millionen kw. in den
ersten
beiden halbjahren konnte nur ein ertrag in höhe von insgesamt
49
millionen kw erzielt werden. das ist wirtschaftlich gesehen ein
desaster. neuere zahlen wurden unseres wissens nach nicht
veröffentlicht.
um
einen vergleich zur geplanten ingersheimer wka zu haben: die
volllaststunden in simmersfeld betragen 1750 h/a. das ist
fast identisch mit dem bundesweiten durschschnitt von 1735 h/a
in 2008. der wka-standort in simmersfeld befindet sich auf ca. 800 m
höhe und die mittlere windgeschwindigkeit in 50 m
höhe
beträgt dort 5,3 m/s. diese angaben sind plausibel.
das
ingersheimer windkraftrad hingegen soll angeblich (eine deutlich
höhere) volllaststundenzahl von 2050 h/a
erzielen, obwohl der standort im vergleich zu simmersfeld lediglich ca.
300 über dem meeresspiegel (also ca. 500 m niedriger) und im
deutlich windärmeren mittleren neckarraum liegt. selbst dann,
wenn
man die im hochglanzprospekt der ingersheimer initiatoren prophezeiten
5,05 m/s als mittlere windgeschwindigkeit zugrunde legt, ist es
völlig unplausibel, wie es bei einer im vergleich zum standort
simmersfeld (5,3 m/s) geringeren windgeschwindigkeit von lediglich 5,05
m/s zu einer höheren volllaststundenzahl von 2050 h/a kommen soll.
realistisch ist
vielmehr, dass sich in ingersheim aufgrund des deutlich
windärmeren gebiets und bei seriöser ermittlung
lediglich
eine mittlere windgeschwindigkeit von ca. 3 m - 4,5 m/s und daraus
abgeleitet eine volllaststundenzahl von lediglich ca. 1000 h/a - 1300 h/a
ergibt.
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