Bilanz von
stark mit WKA belasteten Gebieten
Prinz Philip zur Windkraft: “Not in my backyard”
Der
Gatte von Queen Elizabeth II. (Herzog von Edinburgh) lästert über
Windenergie und bezeichnet Windparks - wegen ihrer Dauer-Abhängigkeit
von Fördermitteln - als „völlig nutzlos“ und „eine Schande“
(wm / 261111) - Die in Deutschland angesichts
- mangelnder Grundlastfähigkleit,
- hoher Versorgungs u n sicherheit
(Energieerzeugung durch Zufälligkeiten: …mal weht der Wind, mal weht er
nicht / mal scheint die Sonne, mal scheint sie nicht…),
- wegen explosionsartig gestiegenen und - wegen des weiteren Zubaus - noch weiter steigenden Subventionen u.a.
immer
stärker ansteigende Zahl von Kritikern der regenerativen Energie erhält
unverhofft Unterstützung durch ein blaublütiges Mitglied des
europäischen Hochadels: Kein Geringerer als der Prinzgemahl der
englischen Queen Elizabeth II., Prinz Philip (Herzog von Edinburgh), hat unlängst die Windkraft auf dem e n g l i s c h e n F e s t l a n d als
• „völlig nutzlos, vollständig von Fördermitteln abhängig“ und als
• „eine absolute Schande“
bezeichnet.
Dies berichten der „Sunday
Telegraph“, die online-Ausgabe des „Spiegel“ vom
21.11.2011, das „Strom-Magazin“ und eine Reihe weiterer
Blätter (vgl. unten).
Der nicht gerade für diplomatische Formulierungen
und ob seiner auch auf Staatsbesuchen oft geäußerten, derben
Ausdrücke bekannte Prinz Philip - von 1981 bis 1996
Präsident des weltweit tätigen WWF World Wildlife Fund for Nature,
eine der weltweit größten und mitgliederstärksten, der
Nachhaltigkeit sich verpflichtet fühlenden Organisationen für
Natur und Artenschutz - charakterisiert mit seinen
Äußerungen n i c h t etwa…
- …die von Deutschland
mittlerweile erreichte - und zu einer Reihe gravierender
Nachteile führende - Spitzenposition mit bis jetzt rd.
22500 installierten Windrädern (Anzahl zunehmend wegen weiterem
Zubau)…
- …die dadurch im weltweiten Vergleich zweithöchsten Energiepreise in Deutschland,
die sich im weltweiten Wettbewerb immer mehr - insbesondere
in einer Rezession - als kostenmäßiger
Standortnachteil für die deutsche Industrie herausstellt…
- …die in Deutschland bisher eingetretene, weitgehend irreparable Landschaftsverschandelung
oftmals Jahrhunderte alter Kulturlandschaften, oftmals auch in
vergleichsweise windschwachen und daher - von den
Standortbedingungen her - gänzlich ungeeigneten
Regionen im südlichen Binnenland, wie z.B. in Ingersheim…
- …die Höhe der in Deutschland im 10-Jahreszeitraum 2001 - 2010 bisher ausgeschütteten Fördermittel = Subventionen i.H. v. bisher rd. 65 Milliarden €
(steigend wegen des weiteren Zubaus), die nicht vom Staat, sondern von
allen Stromverbrauchern via Zwangsumlage über erhöhte
Stromrechnungen aufzubringen sind, und die den Einspeisern
regenerativen Stroms (= Subventionsempfängern) über 20 Jahre
über das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) garantiert
werden… auch dann, wenn gerade eine Überproduktion
regenerativ erzeugten Stroms herrscht, der von privatem Sektor oder der
Wirtschaft nicht abgenommen werden kann, deshalb verfällt oder
verschenkt wird bei Weiterzahlung der Subventionen für am Bedarf
vorbei produzierten Strom…
- …die zunehmende Versorgungs u n sicherheit in Deutschland,
weil regenerativ zu erzeugender Strom aus Sonnenstahlung, wehendem Wind
oder der Wasserkraft von den Gezeiten und der Natur abhängig sind,
(Gott sein Dank) nicht von Menschenhand beeinflußbar sind und
Zeitpunkt und Umfang der regenerativen Stromproduktion -
wegen dessen nach wie vor nicht gelöster
Speicherfähigkeit - nicht mit dem Zeitpunkt und
Bedarfshöhe der privaten Verbraucher und der Wirtschaft in
Einklang zu bringen ist…
All dies kritisiert der Prinzgemahl - vornehm wie er ist - nicht !

Quelle: Mail Online - Dezember 2011 - Sturm in Schottland
Auch kritisiert er nicht den Wertverlust von Immobilien,
der quasi „über Nacht“ und überall dort eintritt,
wo in der Nähe
Windvorrang-Gebiete ausgewiesen werden und mit dem Bau von
Windrädern
begonnen wird. Dieser Gesichtspunkt ist für einen zum
europäischen
Hochadel gehörenden Aristokraten eher zweitrangig, auch wenn
sich der
Wert der königlichen Burgen und Schlösser wie
„Windsor Castle“,
„Buckingham Palace“ im Herzen Londons oder
„Balmoral“ im schottischen
Hochland ebenfalls mindern dürfte, falls in deren Sichtweite
Wind-Industrieanlagen errichtet würden. Der
große Unterschied ist jedoch, daß der englische
Prinzgemahl und die
übrigen Mitglieder des britischen Königshauses nicht auf den
Verkauf ihrer Immobilien angewiesen sind, um ihre Altersversorgung zu
finanzieren, im Gegensatz zum „Otto Normalverbraucher“, bei
dem der Verkauf seiner Immobilie im Ruhestand und der dabei erzielte
Verkaufserlös ein wichtiger finanzieller Baustein ist für die
Finanzierung seiner Altersvorsorge…. Bei dieser drohen
Abstriche, wenn es durch Windrad-Bau zu Wertverlusten von in der
Nähe liegenden Immobilien und zu geringeren Verkaufserlösen
beim Verkauf der Immobilie kommt…
Vielmehr kritisiert er
ausschließlich die W i n d k r a f t a n L a n
d in Großbritannien, obwohl diese in England bei weitem
noch nicht die in Deutschland - vor allem im
windärmeren Binnenland - bekannten Auswüchse
erreicht hat und…
- …im Vergleich zum bisher in Deutschland erreichten Stand noch „in den Kinderschuhen steckt“
- …der Ausbau auf dem englischen Festland trotz
gegenüber Deutschland deutlich höherem Windaufkommens auch an
Land sich immer mehr „off-shore“, d.h. vor die Küste
in die Nordsee verlagert
- …und deshalb im Vergleich zu Deutschland die
Landschaftsverschandelung und -verspargelung bei weitem noch nicht so
weit fortgeschritten ist
- …in England wegen von den
Genehmigungsbehörden zum Schutz der Bürger verfügten
größeren Sicherheitsabständen zwischen Windrad-Standort
und Wohnbesiedelung - wegen des vom Windrad
ausgehenden Infraschalls - weniger Gesundheitsrisiken
heraufbeschworen werden dürften als in Deutschland, wo die Sicherheits- / Mindestabstände zum Nachteil der Bürger deutlich geringer sind
und die jetzt - vor allem nach den Landtagswahlen in NRW,
Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zur Forcierung des
Windkraft-Ausbaus noch einmal erheblich vermindert wurden; in
Großbritannien hingegen sind Verfahren zur Gesetzesänderung
im Gange, wonach der Sicherheitsabstand zwischen Windrad-Standort und Wohnbesiedelung 3000 m betragen soll, mindestens jedoch die 10-fache Gesamthöhe (einschließlich Rotorblatt) der Windkraftanlage
- …die Fördermittel bei weitem nicht den in
Deutschland erreichten Stand haben und vermutlich noch weiter abgesenkt
werden, nachdem diese Subventionen in einer Reihe europäischer
Länder - wegen Ineffizienz und Anreizen zur
Überproduktion von regenerativem Strom zu falschen Zeiten
- schon gänzlich gestrichen wurden
Quelle: Mail Online -Dez 2011, North Ayrshire - Schottland
Anläßlich eines Empfangs von einem Vertreter
einer englischen Windkraftfirma mit der Bitte konfrontiert, ob auf dem
Grundbesitz der englischen Krone nicht auch Windkraftanlagen gebaut
werden könnten, entgegnete der Herzog von Edinburgh: „Not in
my backyard“… „Bleiben Sie von meinem Grundbesitz
weg, junger Mann“….
Man kann zum englischen Königshaus und zu Prinz Philip stehen, wie man will: Aber wo er Recht hat, hat er Recht…
Abschließend bleibt nur noch die Frage offen: Wie würde sich der englische Prinzgemahl wohl zum in Deutschland erreichten Stand der Windkraft im allgemeinen und zum Ingersheimer Windrad im besonderen äußern ?...
Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zu den Berichten über die Windkraft-Äußerungen von Prinz Philip
zum
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Ostfr.
Kurier, 07. Januar 2004 - Windkraft nützt
nur den Betreibern
Uilke
van der Meer: Verbraucher zahlen die Zeche - Reaktion auf Dornumer
Pläne für neue Anlagen
Der
Sprecher des Arbeitskreises Umweltschutz spricht von fatalen
Auswirkungenauf die touristische Entwicklung
(wm
/ 090111) - Wie
bekannt, sind die Nord- / Küstenländer bei der
verhängnisvollen Verspargelung
ihrer Landschaft mit Windrädern den windarmen
Binnenländern im Süden um ca. 10
Jahre voraus, weil die vorwiegend im Norden ansässigen
Windkraft-Konzerne mit
ihrer Marktdurchdringung - dem Prinzip der
Gewinnmaximierung
folgend - zuerst im windreichen Norden begonnen
haben.
Nachdem dort jedoch schon seit 2 - 3 Jahren die
Sättigungsgrenze erreicht ist
und immer größere Teile der betroffenen
Bevölkerung die mit dem intensiven
Ausbau mit Windrädern verstärkt zu Tage tretenden
Nachteile wie
- Drohende
Gesundheitsrisiken (Lärm, Schattenschlag, Infraschall u.a.)
- Sinkender
Lebensqualität
der Bevölkerung
- Wertverluste
bei
Häusern und Grundstücken bis hin zur
Unverkäuflichkeit der im Umkreis liegenden
Objekte
- Einbrüche
und
Verlagerungen beim Tourismus
- Massive
Beeinträchtigung des Natur-, insbesondere des Vogelschutzes
u.a.
realisieren,
ist die
Stimmung in weiten Teilen der Bevölkerung gegen die Windkraft
regelrecht
gekippt und die Zahl der Bürgerinitiativen hat deutlich
zugenommen.
Festzustellen
ist weiter,
daß die Widerstände in diesen Regionen im Zuge des
„Repowering“ noch weiter
zunehmen, weil beim Ersatz der kleineren Windräder der ersten
Generation durch
deutlich höhere der zweiten Generation zwar die Anzahl der
Windräder sinkt:
Andererseits steigen jedoch die schädlichen Immissionen wie
Lärm, Infraschall,
Schattenschlag u.a. deutlich an. Dies führt zu einer weiteren
Senkung der
Lebensqualität in diesen Gebieten.
Verstärkt
wurde der
Widerstand der wachgerüttelten Bevölkerung noch
dadurch, daß immer mehr
Verstöße der Windkraft-Lobby gegen geltende deutsche
und
EU-Naturschutz-Bestimmungen bekannt wurden, die
- einerseits
zu
einem Anstieg von Gerichtsverfahren, vor allem von Gerichtsverfahren
mit
Entscheidungen zu Gunsten des Vogelschutzes und gegen die Interessen
der
Windkraft-Betreiber
- und andererseits
zu einem Vogelsterben ungeahnten Ausmaßes
- auch von seltenen und daher
besonders schützenswerten Vogelarten -
geführt
haben.
Auch
die Erkenntnis, daß
Windkraft hauptsächlich den Betreibern nützt, hat
seit 2004 immer mehr um sich
gegriffen, nachdem die Bevölkerung mit dem Blick auf die
jährlich - trotz
konstantem oder gar rückläufigem Verbrauch
- steigenden Stromrechnungen
bemerkt haben, daß die den Betreibern jährlich
zufließende Einspeisevergütung (=
Subvention) den privaten Stromkunden zuvor über eine in ihrer
Stromrechnung
enthaltene Zwangsumlage aus der Tasche gezogen wurde.
Obwohl
an der Küste der
Wind im Vergleich zum eher windarmen Binnenland jährlich
durchschnittlich
stärker bläst und damit das dort durch Windkraft
erzeugbare Stromvolumen höher
ist, hat sich trotzdem die Erkenntnis durchgesetzt, daß viele
Windrad-Standorte
selbst im windreicheren Norden nur durch die 20 Jahre über das
Erneuerbare
Energien Gesetz (EEG) den Windrad-Betreibern garantierte
Einspeisevergütung
„über Wasser gehalten“ werden
können.
Letzteres
trifft noch
stärker für windschwache Standorte im Binnenland wie
Ingersheim zu.
Nachfolgend
der Bericht,
dessen Sachverhalte uneingeschränkt auch auf das Ingersheimer
Windrad zuträfen,
sollte es je gebaut werden.
„Dornum/ime/mg
- Immer wieder wird
öffentlichkeitswirksam vermeldet: Deutschland ist Weltmeister
bei der
Windkraft-Nutzung. Dies aber ist offensichtlich nur eine Seite der
Medaille.
Die andere: Obwohl ständig mehr und immer höhere
Turbinen mit steigenden
Leistungen gebaut werden, sinke deren Gesamtertrag, sagt Uilke van der
Meer,
Vorsitzender des Arbeitskreises Umweltschutz (AKU) Norden im
Landesverband
Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen. "Die von
den
Windkraft-Befürwortern zugrunde gelegten Prognosen
erfüllten sich nicht",
ist van der Meer überzeugt.
Uilke
van der Meer: Die Landschaft wird mit Windrädern zugestellt.
Der
gebürtige
Niederländer, der seit vielen Jahren in Ostfriesland lebt,
reagiert mit seiner
Einschätzung auf den möglichen Ausbau der
Windkraft-Nutzung in der Gemeinde
Dornum. Dort sollen, wie berichtet, fast 40 neue Turbinen entstehen.
Zumindest,
wenn es nach dem Willen mehrerer Investoren geht. Van der Meer ist
einer der
Haupt-Organisatoren des Widerstandes vor Ort und strebt eine gemeinsame
Klage
der Windkraft-Kritiker gegen die geplanten Anlagen an. Finanziell
wäre ein
solcher juristischer Schritt nach seinen Angaben dank der
Unterstützung
mehrerer Dornumer abgesichert. Das Gutachten einer Oldenburger
Fachanwältin
hatte einer Klage durchaus gute Chancen eingeräumt.
Van
der Meers Kritik richtet sich aber nicht ausschließlich gegen
die Dornumer
Pläne, sondern gegen ein seiner Ansicht nach vorhandenes
Ausufern der
Windkraft-Nutzung im Allgemeinen. Er spricht von einer
"Horizontverschmutzung" durch die hohe Turbinen-Dichte an der
Küste:
"Die freie Fläche wird mit Windrädern regelrecht
zugestellt."
Im
Hinblick auf den für die Region, vor allem auch für
die Gemeinde Dornum so
wichtigen Tourismus sei dies eine fatale Entwicklung, betonte der
Naturschützer. Urlauber würden nicht selten von
surrenden Geräuschen,
Lichtreflexen oder dem Schattenwurf der Windräder unangenehm
überrascht und
abgeschreckt. Die einstige Idylle sei vielerorts bereits dahin, sagt
van der
Meer, der von einer "durch Windturbinen industriell
überformten
Landschaft" spricht.
Weiterer
Grund für den Widerstand: Nach Auffassung des
Arbeitskreis-Vorsitzenden nütze die Windkraft finanziell nur
den Betreibern.
Die Allgemeinheit zahle dagegen die Zeche. Denn für die
Verbraucher rechne sich
die Windkraft nicht: "Die Betreiber verdienen viel Geld mit dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) über jeden einzelnen
Stromkunden. Die
Verbraucher zahlen mehr für ihren Strom, der in Wirklichkeit
überwiegend nicht
von Windkraftanlagen produziert wird."
Hintergrund:
Auch wenn der
Wind kaum weht - und das sei selbst an der Nordseeküste oft
tagelang der Fall -
dürfe das Licht nicht ausgehen. "Konsequenz: Je mehr
Windkraftanlagen
gebaut werden, umso mehr traditionelle Großkraftwerke
müssen vorgehalten werden",
sagt van der Meer, der auch Mitglied des Wattenrates Ostfriesland und
Leiter
des Dornumer Nationalparkhauses ist. Für ein
Megawatt-Windstrompotenzial sei
ein Megawatt traditionelles Energiepotenzial bereit zu halten, rechnet
er vor.
Denn selbst bei absoluter Flaute verbrauchten die Räder Strom
für den
Eigenbetrieb, ohne in dieser Zeit aber selber Energie zu erzeugen. Die
von den
Windkraft- Befürworten angeführte Abgas-Reduzierung
und die Vermeidung
radioaktiver Abfälle bleibe daher Wunschdenken.“
Fazit:
Um mit einem bekannten schwäbischen Mundartdichter
zu sprechen: „Herr, schmeiß Hirn
ra…“, damit verblendete und weitgehend
ideologisierte Windkraft-Enthusiasten
- vor allem im windärmeren
Binnenland - in einigen
lichten Momenten den ganzen Unfug ihres Handels erkennen.
Dipl.-Kfm.
Walter Müller
/ „Gegenwind Husarenhof“
Sprembergs Windräder
stehen still
(wm / 231010) - Unter dieser Überschrift
berichtete die Lausitzer Rundschau in ihrer Ausgabe vom 24.9.2010 von
einem Brand im Umspannwerk eines Windparks in Spremberg (Brandenburg),
der am 8.9. infolge eines Überdrucks im Messwandler des
Transformators ausbrach und zur Explosion führte. Der Brand wurde
durch die Feuerwehr gelöscht, Menschen kamen dem Bericht zufolge
nicht zu Schaden. Nach Auskünften des Betreibers seien
Stillstände eigentlich nur für Revisionszwecke in der
windarmen Zeit geplant gewesen.
Da die Windräder außerplanmäßig
mehrere Wochen still stehen, wird in dieser Zeit auch kein Strom
produziert. Dies führt zu Ertragsausfällen auf
Betreiberseite, da die den Betreibern staatlich garantierte und durch
Umlage auf den Strompreis von allen privaten Stromkunden zu
finanzierende Einspeisevergütung nur dann gezahlt wird, wenn
tatsächlich auch Strom produziert wird.
Daneben entstehen im Schadensfall oftmals ungeplante
Zusatzkosten wegen der Reparatur der Windräder, höheren
Versicherungsbeiträgen oder wegen Beseitigung des durch
Kontaminierung mit Schadstoffen oftmals verunreinigten Bodens am
Standort. Diese in Schadensfällen eintretenden Belastungen
schlagen ebenfalls negativ zu Buche in der Jahresabrechnung und
führen dazu, daß die ohnehin oftmals schmalen Erträge
gänzlich ausfallen bzw. sich in Verluste wandeln, wenn zuvor schon
wegen Windknappheit kaum Erträge erzielt wurden.
Der Ausfall der Windräder hat zwar nicht zum
Ausfall der Energieversorgung von Wirtschaft und privatem Verbraucher
in geführt, weil alle anderen konventionell betriebenen Kraftwerke
(Wasserkraft-, Öl-, Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerke) in
derartigen Fällen einspringen müssen, um die Stabilität
der Energieversorgung zu gewährleisten.
Der Störfall zeigt jedoch die Anfälligkeit der
Energieversorgung, wenn diese allzu einseitig auf regenerative
Energieträger - insbesondere auf die Windkraft
- abgestellt wird, denn:
Wegen der nach wie vor technisch nicht möglichen
Speicherfähigkeit von durch Windkraft erzeugtem Strom müssen
andere Energieträger in „angedrosseltem“ Zustand
vorgehalten werden, um etwaige Engpässe überbrücken zu
können, die durch Stromausfall an windstillen oder windarmen Tagen
oder durch Störfälle mit längeren Stillstands- /
Ausfallzeiten entstehen. Aufgrund dieser nach wie vor latenten
Unwägbarkeiten macht der weitere Ausbau der Windenergie
- wenn überhaupt - nur dann Sinn, wenn er nicht
in windarmen Regionen im dicht besiedelten Binnenland, sondern in
Regionen mit vergleichsweise hohem jährlichen Windaufkommen
erfolgt, wie z.B. in Norddeutschland (Küste, Windparks im Meer,
Brandenburg u.a.).
Dipl.-Kfm. Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Schreckensmeldung aus der Uckermark
-
der Natur- und
Vogelschutzverband Nabu plädiert für große
Windparks!
In der rot-roten Regierungskoalition würde daher offen
darüber nachgedacht, wo neue Flächen für
Wind- und
Solarparks geschaffen werden können, um langfristig den
Ausstieg
aus der klimaschädlichen Braunkohleverstromung voranzutreiben!
Das
berichtet der Nordkurier.de von gestern. Deshalb das ehrgeizige Ziel,
den Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch bis
zum
Jahr 2020 von derzeit 16 auf dann mindestens 20 Prozent zu steigern.
Und selbst der Naturschutzbund (NABU) und der BUND würden nun
Abschied von alten Positionen nehmen, um den Ausbau Erneuerbarer
Energien zu unterstützen. Unterstützung für
die Linken
kommt von der 'liberalen' Partei FDP: Deren Landtagsabgeordneter
Andreas Büttner aus der mit Windanlagen verbauten Uckermark
glaubt, dass die Akzeptanz bei den Bewohnern "gestiegen" ist und
spricht sich für eine Verdichtung von Windeignungsgebieten
aus.
"Wir müssen die Potentiale, die wir haben, nutzen". Die
Uckermark
könne sich als Energieexportregion aufstellen. ...
Aber was steht im Wahlprogramm der FDP Brandenburg? »Die
Nutzung
erneuerbarer Energien darf nicht zu einer Beeinträchtigung der
Bürger führen. Das gilt insbesondere für die
Windkraft.
Neue Windkraftanlagen dürfen nur mit Zustimmung der jeweiligen
Stadt oder Gemeinde errichtet werden und auch dann nur mit einem
Mindestabstand von 1.500 Metern zur nächsten
Wohnbebauung«.
... »Genehmigung von Windkraftanlagen nur, wenn ein
ausreichender
Mindestabstand von in der Regel 1.500 Metern von Wohnsiedlungen
eingehalten wird oder die Zustimmung der betroffenen Anlieger
vorliegt«. Nun fordert der FDP-Politiker eine Verdichtung der
Standorte für Riesenpropeller, um die Uckermark in eine
'Energieexportregion' umzuwandeln! Also auch hier wieder: Der Mammon
hat das Sagen und nicht die besonders in Brandenburg am
stärksten
betroffene Bevölkerung. Da helfen aber auch andere
Bundesländer kräftig mit: So beteiligen sich
beispielwseie
der südhessische Energieversorger HSE mit 12,5% bzw. 28 Mio.
Euro
am Windpark Havelland bei Brandenburg und der bayerische Versorger SWM
(Stadtwerke München) mit 75% und der mittelhessiche Versorger
Mainova mit 12,5%. Wenn das Geld fließt, dann spielen andere
Belange und Werte keine Rolle - auch nicht bei den sogenannten
Naturschützern. Und die Partei der Besserverdienenden und
Fähnchen nach dem Wind schwenkende FDP darf hierbei keineswegs
fehlen.
Quelle: Wilfried Heck

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