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Berichte der
Bürgerinitiative:
Gestern hui, heute pfui
Windkraft in
Baden-Württemberg läßt sehr zu
wünschen übrig
(ts / 090911) Während der beiden letzten
Tagen konnte die
Windkraft auch in Baden-Württemberg endlich mal
halbwegs ihren
Beitrag zur Energieversorgung leisten. Kurzfristig lag die
jeweilige
viertelstündige Einspeisung aller Windkraftanlagen in BW bei
300 MW, in
der meisten Zeit zwischen 200 und 300 MW. Zum Vergleich, die
installierte Leistung aller Anlagen beträgt gerundet 473 MW.
Aber
selbst diese relativ hohen Einspeisewerte reichten
für nur etwa maximal 5
Prozent des viertelstündigen
Lastverlaufs, der zwischen 6000
bis über 9000 MW lag, je nach Tages und
Nachtzeit,
Nun, heute hat es sich schon wieder ausgepustet
und
dieser Zustand war in den letzten 6 Monaten eher die Regel. Derzeit
liegen die bisher in 2011 erzielten Erträge sogar noch unter
denen des sehr schlechten Windjahrs 2010. Fragen Sie doch mal die
Betreiber des Grünen Heiner. Seit heute Morgen um 8 Uhr haben
wir
nur noch zwischen 26
und 49
MW Einspeisung und noch schlimmer, der Himmel hat sich nach
anfänglichem Sonnenschein wieder zugezogen und es hat
angefangen zu regnen. Damit sinkt auch noch die Solareinspeisung
dramatisch ab und wenn das bis heute Abend so bleibt, geht diese
Einspeisung eh auf null. Was bleibt dann für die
Stromversorgung
übrig?
Trotzdem wird auch heute der
Verblödungsverstärker wieder laufen, aber nicht mit
Strom aus
Pumpspeicherwerken und schon gar nicht aus irgendwelchen abstrusen
Energiespeichern wie z.B. aus den Batterien der Elektroautos, die
natürlich bald jeder in der Garage stehen hat (der Kauf dieser
Autos ist noch freiwillig). Zum Thema Energiespeicher wird zu
einem späteren Zeitpunkt auf dieser Seite auch noch
eingegangen.
Nachdem heute wohl windmäßig
nichts mehr zu
erwarten ist, ergeht hiermit ein Aufruf an die Bürger rund um
Stötten. Heute Abend soll im neuen Wind und Wetterpark, ein
Windrad der Göppinger Firma Schuler eingeweiht werden. Zu
diesem
Zweck begibt sich unser Landesvater Winfried
Kretschmann
vor Ort, um die Einweihung höchst selbst vorzunehmen. Aufgrund
des
fehlenden Windes werden deshalb noch Anschubser gesucht. Ich
persönlich würde dafür das grüne
Dreigestirn Werner
Wölfle, Franz Untersteller und Daniel Renkonen vorschlagen.
Spaß bei Seite, dieser Wind und
Wetterpark ist
eine Maßnahme des Masterplans „Landschaftspark
Albtrauf“. Mit der in Stötten stehenden Wetterwarte
und den
daraus resultierenden Wetterbeobachtungen kann ich mich durchaus
anfreunden. Einzig mit dem Bereich Windenergie habe ich so meine
Probleme. Unter einem Landschaftspark Albtrauf stelle ich mir
nämlich nicht vor, dass der Albtrauf und das
Biosphärengebiet
Schwäbische Alb zu einem durchgängigen Windpark
verkommt. Die
Tendenz dazu geht aber genau dort hin. Aus den in letzter Zeit
veröffentlichten Presseberichten ist das durchaus zu
entnehmen.
Nur ein Beispiel – in der Eßlinger Zeitung stand zu
lesen:
„Ulrich
Mach,
Klimaschutzmanager und Mitglied des Naturschutzbundes (Nabu) in
Kirchheim, ist
dennoch überzeugt, dass der Windenergie rund um die Teck die
Zukunft gehört.
„Rein technisch gesehen reicht der Wind in Lenningen und
Bissingen für 165
Windanlagen aus“, sagt Mach und beruft sich dabei auf den
kürzlich erschienenen
Windatlas und eine Studie des Regionalverbands aus dem Jahr
2000“.
Herr Mach, wenn Sie es
mal nicht technisch sehen und das
sollten Sie als Natur und Umweltschützer doch auch
können, welche Meinung haben
Sie dann zum Ausbau der Windkraft auf der Alb und – steht der
komplette Nabu
auch für Ihre technischen Ansichten? Aber es wird noch
schlimmer kommen, denn
der Bundesverband WindEnergie e.V. mischt jetzt auch noch
kräftig mit. Am 15.
September 2011 gibt sich eben dieser Verband in Gomadingen die Ehre,
wohl auf
(freiwillige?) Einladung der Geschäftsstelle des
Biosphärengebiets Schwäbische Alb, um über
die
Windkraftchancen in diesem Gebiet zu referieren. Referentin ist Frau
Pilarsky-Grosch, Vizepräsidentin des Bundesverbands. Warum
schickt der Verband da
eine Juristin zur Veranstaltung und warum habe ich das Gefühl,
dass deshalb z.B.
der Naturschutz da so gut wie keine Rolle spielen wird?
Was sagt eigentlich der
Bund für Umwelt u. Naturschutz
(BUND), hier der Landesverband Baden-Württemberg, zu den
Plänen Windkraft am Albtrauf
und im Biosphärengebiet? Darüber
werden
wir auf dieser Plattform auch noch berichten. Das könnte eine
spannende
Geschichte werden, mehr wird nicht verraten.
Thomas Schöller,
Marbach / N. (Webmaster der
Bürgerinitiative)
Zum
Pressebericht Wind und Wetterpark hier
zur
Seite des Biosphärengebiets Schwäbische Alb hier
Als
Datenquelle dienten die Angaben von EnBW
Scheitert die
Energiewende in Baden-Württemberg am Widerstand gegen die
Ingersheimer Windkraftanlage ?
und - hat Daniel Renkonen (Grüne)
ein Problem mit demokratischen Vorgängen?
(ts
/ 12072011) Wenn es nach dem Landtagsabgeordneten der
Grünen Daniel Renkonen ginge, dann würde der
Ausschuss die Petition
zurückweisen, so war es am 8. Juli 2011 in den Stuttgarter
Nachrichten zu lesen. Da bin ich ja froh, dass Her
Renkonen nicht
den Vorsitz des Petitionsausschuss
inne hat. Denn dann könnte man sich in der Tat jegliche
Petition gegen
Bauvorhaben im Bereich der sogenannten erneuerbaren Energien ersparen.
Es
könnte aber auch noch besser kommen, indem Petitionen gegen
Windkraftanlagen
grundsätzlich nicht mehr möglich werden. Es
wäre ja womöglich die Energiewende
gefährdet.
Noch
aber gibt es die Möglichkeit der Petition und Herr
Renkonen hat Recht, die Petition soll nicht dazu dienen, ein Vorhaben
zu
verzögern. Aber was die hier zur Debatte stehende Petition
betrifft - hier irrt
der gute Mann. Die Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof hat von Anfang an klar
gemacht, dass sie diese
Windkraftanlage nicht möchte und diese verhindern
will
und zwar mit allen
rechtlichen Möglichkeiten und eine Möglichkeit ist
eben auch
das Einbringen einer Petition.
Dann beschwert sich Herr
Renkonen auch noch, dass viele in
der Petition vorgebrachte Argumente wenig mit Naturschutz zu tun
hätten. Er kann
sich anscheinend nicht vorstellen, dass es außer dem
Naturschutz auch noch z.B.
den Nachbarschaftsschutz
gibt, und auch der wirtschaftliche
Schutz
(Stichwort Immobilien) sei hier ebenfalls erwähnt.
Darüber verliert nicht nur
er kein
Wort. Er möchte nur seine Energiewende (die Reise ins Nichts)
durchführen, was kümmert mich da das Wohlbefinden der
Mitbürger und
Betroffenen.
Irgendwie lese ich in den
Worten des Herrn Renkonen einen
Hauch von Panik heraus. Die Bietigheimer Zeitung vom 12. Juli 2011
liefert dazu
(unbewußt?) eine Begründung: Dort steht zu lesen: „Zudem
handele es sich um ein Verfahren von größter
Wichtigkeit, auch mit Blick auf
die Energiepolitik des Landes in der Zukunft.“
Genau das ist der
Punkt. Wie will die grün/rote Landesregierung den sonst den
Bau von bis zu 150
Windrädern jährlich
durchdrücken? Die guten Windkraftstandorte sind in
Baden-Württemberg begrenzt und zum Teil schon belegt. In 2012
und 2013 wird
dieses Vorhaben mit den 150 Anlagen vielleicht noch gelingen, danach
dürfte es
alsbald ziemlich schnell schwierig werden, weitere Standorte zu finden
die noch
eine nennenswerte Eignung haben und das nicht nur in Bezug auf die
Windhöffigkeit.
Daher ist es für
die neue
Landesregierung von ungeheurerer Wichtigkeit, dass die riesigen, bis
über 200 Meter
hohen Windkraftanlagen, nicht
nur in Naturschutzgebieten und in den Wäldern, sondern auch so
nah wie möglich
an die Wohngebiete der Bevölkerung heran gebaut werden
können. Als
Vorzeigeobjekt dient dann Ingersheim. Was in Ingersheim geht, so wird
dann die
offizielle Verlautbarung sein, geht dann auch in Poppenweiler,
Oberriexingen
und in zahlreichen weiteren Gemeinden, nicht nur im Landkreis
Ludwigsburg. Beschwerden
bezgl. Schattenschlag und Lärm (vor allen Dingen beim
tieffrequenten Lärm) werden
als Spinnereien abgetan.
So dürfte auch
Landrat Dr.
Rainer Haas bald der falschen Aussage überführt sein,
der nicht nur mir, am 13.
Januar bei einem Treffen mit unserer Bürgerinitiative im
Landratsamt erklärte,
es werde aus seiner Sicht im Landkreis Ludwigsburg keine weiteren
Windkraftanlagen
geben.
In der Tat, für
die Landesregierung wird es in Sachen
Energiewende in Zukunft um die Glaubwürdigkeit gehen,
allerdings nicht so wie
es sich Her Renkonen vorstellt. Für ihn ist diese
Glaubwürdigkeit nur gegeben,
wenn alle beantragten Windkraftanlagen ohne Wenn und Aber auch
genehmigt
werden. Das ist eine ziemlich totalitäre
Einstellung und widerspricht dem demokratischen
Grundgedanken.
Der im Anschluß
verlinkte Artikel in den Stuttgarter
Nachrichten hatte mich letzte Woche veranlaßt
die Kommentarfunktion der Onlineausgabe zu nutzen. Leider scheint sich
beim
Thema Windkraft und Energiewende auch hier vermehrt die Zensur
durchzusetzen, der Kommentar wurde nicht eingestellt. Was
ich da schon gesagt habe, wiederhole ich jetzt halt nochmal: Halten sie
sich aus
dieser Sache raus, Herr Renkonen !!
Thomas Schöller,
Marbach / N.
(Webmaster der Bürgerinitiative)
Zum Bericht der Stuttgarter
Nachrichten hier klicken:
das paßt auch dazu: die Wähler der Grünen gestern
und heute
Gut gebrüllt
Löwe ...
Einige
kritische Anmerkungen zum Artikel „Jetzt weht ein anderer
Wind“ und zum
Kommentar von Andreas Lukesch, erschienen in der Bietigheimer Zeitung
(BZ) am 11. Mai 2011
(ts /
13052011) - Was hat sich der Redakteur Andreas Lukesch bei seinem
Kommentar zum selbstverfassten Artikel „Jetzt weht ein
anderer Wind“,
bei dem es um die Genehmigung für ein 180 m hohes Windrad in
Ingersheim
geht, nur dabei gedacht ?
Er beschwert sich, dass das z. Zt. noch
laufende Genehmigungs- wie auch das Widerspruchsverfahren
grotesk sei.
Was für eine unverschämte Behauptung, die Art und
Weise dieser beiden
Verfahren spiele möglichen Verhinderern in die Hände,
bis den
Investoren und Antragstellern die Luft ausginge.
Die beiden
Verfahrensarten sind rechtsstaatlich abgesichert und haben irgendwie
wohl - soweit ich das verstehe
- auch etwas mit Demokratie zu tun.
Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Gegenwind
Husarenhof“ haben das
demokratische Recht, diese Windkraftanlage mit allen rechtsstaatlichen
Mitteln zu verhindern, die Betonung liegt auf dem Wort
„rechtsstaatlich“ und diese Rechte lassen sie sich
auch nicht von einem
Vertreter der schreibenden Zunft absprechen… Die
Gründe für die
Ablehnung finden sich auf unserer Homepage reichlich (siehe „Nachteile in
Ingersheim“).
Das Genehmigungsverfahren selbst dauerte
sicherlich etwas länger als gewöhnlich.
Die Gründe hierfür liegen jedoch
weniger bei
der Bürgerinitiative „Gegenwind
Husarenhof“ als
vielmehr beim Landratsamt Ludwigsburg als der zuständigen
Genehmigungsbehörde.
Das Landratsamt Ludwigsburg selbst hat dies in der
Öffentlichkeit auch mehrfach zum Ausdruck gebracht und
gleichzeitig die Gründe hierfür genannt: Wie
allgemein
bekannt, betrat hier das Landratsamt auf dem Gebiet der Zulassung einer
Windkraftanlage absolutes Neuland, in der Verwaltungsorganisation einer
Behörde eingespielte Routineabläufe
- auf die
sich die Verwaltung des LRA LB zeitsparend hätte
stützen
können - lagen hier nicht vor.
Jetzt sind ja Windkraftanlagen in einem
Wind-Vorranggebiet wie in Ingersheim eh schon privilegiert, da
müssen nicht auch noch die Genehmigungs- und
Widerspruchsverfahren
noch weiter aufgeweicht werden. Durch den Regierungswechsel in
Baden-Württemberg droht allerdings jetzt genau diese Gefahr.
Was wollte man dann als nächstes Projekt
im
Hauruckverfahren durchsetzen ? Vielleicht die auch bei Fachleuten
höchst umstrittene und auch aus meiner Sicht
gefährliche
CCS-Speicherung (CO2) in unterirdischen Lagerstätten ? Nach
Angaben des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien
(IWR) hat Greenpeace, sonst bei der Windkraft auch gerne mit
dabei, die Landesregierungen von Niedersachsen und
Schleswig-Holstein dazu aufgefordert, diesem Gesetzentwurf nicht
zuzustimmen. Darf sich jetzt Greenpeace auch bei den Verhinderern
einreihen ?
Nein, die Möglichkeiten, die uns die
Gesetzgebung
bietet, gehen schon in Ordnung, jeder Versuch, diese
Möglichkeiten
abzuschaffen oder auszuhöhlen, nur weil es dem einem oder
anderen
gerade nicht in den Kram passt, drängt die Demokratie ein
Stück zurück.
Diesbezüglich wird nun sogar schon in den
Medien
darüber spekuliert. Zuletzt habe ich das bei einer
n-tv
Sendung mit Heiner Bremer selbst erlebt, ob unser Land bei dieser
überstürzten Energiewende nicht so langsam in eine
Öko-Diktatur abgleitet. Auch in anderen Medien wie z.B. im
Magazin
für Wirtschaft und Gesellschaft wird darüber
geschrieben (1).
Wer hier also wen oder was abschafft, wird sich
noch
zeigen. Nur mal so als kleines Beispiel, weil in der Presse vor Ort
gerade aktuell darüber berichtet wird: In Duisburg-Asterlagen
soll
ein Biotop-Verbund abgeschafft werden, die Bewohner müssen
dieses
Biotop gegen grüne Politiker verteidigen (2).
Selbst dann, wenn die Initiatoren der geplanten
Ingersheimer Windkraftanlage die Stimmungslage der Bevölkerung
zu
kennen glauben, ändert das eben auch nichts daran, dass
Genehmigungen grundsätzlich nicht nach der Stimmungslage
erteilt
werden, vor allem dann nicht, wenn es sich um derart schwerwiegende
und dauerhafte Eingriffe in Landschaftsbild, Natur und Umwelt sowie in
die Eigentums- und Vermögenssphäre der
Bürger
- insbesondere wenn Grundbesitz im Umkreis der Anlage
vorliegt,
der im Falle des Baus nach den bisher an anderen Windkraft-Orten
gemachten Erfahrungen mit mehr oder weniger großen
Wertminderungen konfrontiert wäre -
handelt.
Deswegen ist im o.g. Artikel
nachzulesen, dass die
Prüfer beim Regierungspräsidium von emotionalen
Bewegründen nichts wissen wollen und das ist die richtige
Einstellung.
Abgesehen davon, glauben auch die Gegner der
geplanten
Ingersheimer Windindustrieanlage die Stimmung in der Ingersheimer
Bürgerschaft und in den umliegenden Orten genau zu
kennen…
Erneut wird im BZ-Artikel von Seiten der
Initiatoren die
„Wirtschaftlichkeit“ angesprochen. Im zuletzt durch
die
Initiatoren beim Tüv-Süd eingeholten
„Windgutachten“ steht nun wohl drin, dass auf den
Ingersheimer Feldern steife Brisen mit Windgeschwindigkeiten
von
5 Metern pro Sekunde keine Seltenheit wären. Fürwahr
eine
erstaunlich präzise Angabe. Das Windgutachten sollte man
nun
- der guten Ordnung halber - dahingehend
ergänzen, dass die windstillen
Tage um den fraglichen Standort
herum auch keine Seltenheit
sind, denn:
Im Jahr 2010 herrschte nach Angaben der
Wetterstation
der pädagogischen Hochschule Ludwigsburg immerhin an
33,9
Prozent der Tage Windstille, im Jahr 2009 waren es 38,9 Prozent.
Bezogen auf die Nabenhöhe der geplanten Windkraftanlage von
rund
139 m sind Windgeschwindigkeiten von mehr als 5 Metern die Sekunde in
den Tabellen der PH LB und im Umkreis davon eher selten anzutreffen und
stellen eher die absolute Ausnahme dar: Nicht unbedingt die besten
Voraussetzungen für den wirtschaftlichen
Geschäftsbetrieb
einer 180 m hohen Windkraftanlage…
Alles in allem decken sich die für
Windkraft-Standorte relativ schlechten Mess-Ergebnisse der PH LB in
etwa mit den repräsentativ und über einen
längeren
Zeitraum erhobenen Ergebnissen des Deutschen Wetterdienstes
für
diese Region und deshalb sind diese „amtlichen“,
neutral,
nicht über einen „Auftrag“ und ohne
eindeutige
Absichten festgestellten Ergebnisse für mich auch
realistischer im
Gegensatz zu den nicht durch Ist-Messung ermittelten, sondern lediglich
„hochgerechneten“ Daten, die in einem
nachträglich
noch schnell eingeholten Gutachten enthalten sind, das über
eine
mit eindeutiger Absicht erfolgten Auftragsvergabe relativ kurzfristig
und „mit heißer Nadel“ erstellt
wurde…
Die Meßstation der PH LB liegt
übrigens fast
genau auf gleicher Meereshöhe wie der geplante Standort beim
Husarenhof (298 m) und bietet somit auch aus diesem Grund eine gute
Vergleichsmöglichkeit. Somit ist aus meiner Sicht die
Wahrscheinlichkeit, dass die im Falle des Windrad-Baus eingezahlten
Gelder „vom Winde verweht“ werden weiterhin sehr
hoch;
soviel an dieser Stelle zum Kriterium
„Wirtschaftlichkeit“… (Näheres:
Rubrik „Wirtschaftlichkeit“).
Thomas Schöller, Marbach / N. (Webmaster
der Bürgerinitiative)
(1) http://tinyurl.com/3o9u4r9
(2) http://tinyurl.com/6zua5r6
www.gegenwind-husarenhof.de

Von den
Gebrüdern Münchhausen aus Johanneck
... und
anderen Lichtgestalten
(ts / 250311) – Der am
Ende dieses
Artikels verlinkte Beitrag vom 18. März im Donaukurier, hat
mich einmal mehr an
die Vorgeschichte und an die Vorgänge um die unnötige
Windkraftanlage zwischen
Ingersheim und dem Husarenhof erinnert.
Wie in Ingersheim, lösen auch in
Paunzhausen die Windkraftpläne privater Investoren, dort in
Form eines kleinen
Familienclans, erheblichen Widerstand gegen diesen Bau aus. So wurden
auch dort
die Bürger von den Plänen und der Dimension der
Anlage erst sehr spät
informiert. Die Windkraftgegner werden als Fanatiker hingestellt. Na
ja, den
Mitgliedern unserer Bürgerinitiative wurden auch kriminelle
Handlungen
unterstellt. Die Initiatoren um Hanne Hallmann haben sich auch nicht
gescheut,
das durch die Blume in der lokalen Presse zu verbreiten. Die Methode
der
Kriminalisierung wird anscheinend in diesen Kreisen öfters
angewendet und weil
es gerade passt, sei nochmals an die Besigheimer Gemeinderatssitzung
vom Juli
vergangenen Jahres erinnert und an den nicht nur für mich
unsäglichen Auftritt des Besigheimer Stadtrats Helmut Fischer (BMU).
Welche negativen Gemeinsamkeiten haben die
beiden Standorte noch? Bemängelt wird
der zu geringe Abstand von ca. 750 m zum Ortsrand. Also eine
ähnliche
Entfernung wie wir sie beim Husarenhof vorfinden. Nebenbei bemerkt, die
Entfernungsangabe der Antragsteller und des Landratsamts Ludwigsburg
als
Genehmigungsbehörde bezgl. des Husarenhofs muß
jedoch angezweifelt werden, wenn
man die Entfernungsfunktion des neuen Windatlas von
Baden-Württemberg heranzieht.
Dort sind es nämlich nur ca. 600 m bis zum Ortsrand.
Was natürlich auch nicht fehlen
darf, sind
falsche oder zumindest fragwürdige Informationen und
Behauptungen seitens der
Initiatoren. Die Gebrüder Gasteiger im Fall Paunzhausen
behaupteten jedenfalls,
dass bei einem Stromausfall die Gemeinde nicht davon betroffen
wäre, da diese
ja dann das Windrad auf Ihrer Gemarkung habe und sich somit selbst
versorgen
könnte. Wahnsinn, diese Aussage hätte auch von
… - na ich sag`s lieber nicht. Aus
meiner Sicht untaugliche Aussagen sind aber auch aus dem Landkreis
Ludwigsburg
zu vernehmen. So vom Ingersheimer Bürgermeister Volker Godel,
der im Forum der
Agenda 21 Besigheim anmerkte ,
dass das Windrad nach vorliegenden Daten rechnerisch (aber in der Praxis?)
in
der Lage sei, Strom für gut die Hälfte der Gemeinde
zu generieren (wirklich?).
Oder nehmen wir die Aussage von Dr.
Hartmut
Brösamle, Vorstand bei der WPD AG aus Bissingen. In einem in
der Bietigheimer
Zeitung am 12. März 2011 erschienen Artikel merkte er zu Recht
an, dass seine
Firma um den Landkreis Ludwigsburg einen Bogen macht. Als Hauptgrund
nannte er
die im Landkreis nur mäßigen
Windverhältnisse und dass sich deshalb
Windkraftprojekte unter professionellen Bedingungen nicht
wirtschaftlich
betreiben lassen. Jetzt sieht es die Windkraftbranche nicht gerne, dass
sich
ein Windkraftprojektierer, wenn auch nur für eine bestimmte
Region und zu einem
bestimmten Windkraftprojekt, negativ äußert. War es
deshalb notwendig am Schluss
des Artikels noch auf angeblich subversive
Argumente der Windkraftgegner hinzuweisen. Im Duden wird subversiv wie
als umstürzlerisch und zerstörend deklariert.
Sind Windkraftgegner also quasi
Staatsfeinde? Sollen Aktivitäten die sich gegen bestimmte
Windkraftprojekte
richten unter Strafe gestellt werden? Gefährden
Windkraftgegner etwa eine verlässliche
und immer verfügbare Stromversorgung
durch die Verhinderung einer Windkraftanlage an ungünstiger
Stelle? Wer eine verlässliche
und immer verfügbare Stromversorgung tatsächlich
gefährdet, wird sich in den
nächsten Jahren noch herausstellen.
Als letzten Vertreter von
fragwürdigen
Aussagen fällt mir noch Thorsten Majer (SPD), Gemeinderat in
Ingersheim ein. Er
lässt anscheinend auch keine Möglichkeit aus
über seine politischen Gegner
herzufallen. Damit es wohl nicht zu sehr auffällt, greift er
in seinem
Leserbrief vom 19.3.2011, veröffentlicht in der Bietigheimer Zeitung,
außer den
Grünen gleich alle anderen großen Parteien an. Aus
meiner Sicht geht es ihm
wohl aber in der Hauptsache eher darum, über die
Landtagsabgeordnete Monika
Chef von der FDP herzuziehen. Ich denke Thorsten Majer ist nur
neidisch, weil
Frau Chef im Gegensatz zu anderen Politikern, vornehmlich aus dem
rot-grünen
Lager, die besseren Argumente hat die gegen den Bau der fraglichen
Windkraftanlage sprechen. Sie glauben jetzt vielleicht, ich
wäre Mitglied bei
der FDP? Da muß ich sie enttäuschen, ich
gehöre keiner Partei an.
Es ist nur so, Frau Chef hat eine ehrliche
Meinung zum Projekt Ingersheim und hat den Mut,
diese Meinung bis zum heutigen Tag in der Öffentlichkeit zu
äußern, trotz aller
heftigen Anfeindungen der politischen Gegner, der lokalen Presse, aus
den
Kreisen der Energiegenossenschaft Ingersheim, und trotz der
bevorstehenden
Landtagswahl. George Orwell soll einmal gesagt haben:„in Zeiten universalen
Betruges ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu
sagen“.
Dann weiter im Text. Wem ist hier nicht zu
trauen? Diese Frage stellt Thorsten Majer am Schluss seines Leserbriefs
in den
Raum. Diese Frage ist für mich persönlich schon
beantwortet. Wer hat in einem
Leserbrief, veröffentlicht am 28.01.2011 in der gleichen
Zeitung, mir einen
Exkurs an Netiquette erteilen wollen und wer hat behauptet, dass die
Windräder
im Vinschgau weder Anwohner noch Touristen stören? Richtig, es
war Thorsten
Majer. Seine Ausführungen wurden von mir in beiden
Fällen widerlegt.
Mein Fazit: die von der EE-Branche
behauptete große Akzeptanz für Windkraftanlagen
schwindet zusehends. In
praktisch allen Gemeinden, bei denen Windkraftanlagen geplant sind,
gibt es
erhebliche Widerstände. Die Stimmung ist in vielen Gemeinden
vergiftet, es geht
ein Riss durch die Gemeinden, sobald das Thema Windkraft auf die
Tagesordnung
kommt. Die Bürger werden nicht immer von Anfang an in die
Planungen mit
einbezogen und zum überwiegenden Teil auch wider besseren
Wissens schlecht oder
gar falsch informiert.
Eine
Besserung dieser zurzeit
vorherrschenden Situation ist nicht in Sicht. Gegen die Macht des
Geldes gepaart mit einem krankhaften Ökologismus ist
anscheindend
kein Kraut gewachsen.
Thomas Schöller
Marbach
Berichterstattung über die
geplanten Windräder bei Paunzhausen
Verlustbringer
Windkraft verkauft - Conergy konzentriert sich
Beginn der
Konsolidierung im Markt Solarbranche
im Jahr 2011 am Scheideweg Zunehmende Hiobsbotschaften
für Unternehmen der Windkraft- und Solarbranche
(wm
/ 090111) - Einem
Bericht („Solarbranche im kommenden Jahr am
Scheideweg“) der Ludwigsburger
Kreiszeitung vom 22.12.2010, S. 29 zufolge könnte im Jahr 2011
der
Zusammenbruch der deutschen Solarindustrie drohen, weil die asiatische
Konkurrenz immer stärker und ihre
Produktions- und Absatzzahlen deutlich hochfahren werde, was zu
erneuten
Preiseinbrüchen auf dem deutschen Markt führe.
Aufgrund der deutlichen
Preisrückgänge werde es vermutlich zu einer weiteren
Senkung der
Solar-Förderung durch die Bundesregierung kommen.
Daher
würden die aus
Kundensicht zunächst positiven Preissenkungen kompensiert
durch die
wahrscheinliche Senkung der Einspeisevergütung, was sich
vermutlich absatzdämpfend
auswirke. Deshalb könnte es die Branche in 2011 wieder
kräftig durchschütteln,
so die Experten.
Weiter
heißt es in der
LKZ: „Der Druck der asiatischen Hersteller auf ihre deutschen
Konkurrenten wird
immer größer. Schon in diesem Jahr kamen rd. 80 %
der in Deutschland
errichteten Anlagen aus dem Ausland. Nun droht ein neuerlicher
Preisverfall.
Mancher befürchtet inzwischen den Kollaps der mit
Milliardensummen gepäppelten
Industrie.
„Eine
Marktbereinigung ist
notwendig“, sagen nicht wenige Experten. Auch Politiker
sollten es nicht als
Katastrophe ansehen, wenn das eine oder andere Unternehmen
übernommen wird oder
verschwindet.
Zum
Jahreswechsel sinkt
die Einspeisevergütung für Solarstrom aus kleinen
Dachanlagen um weitere 13 %.
Damit könnte die Nachfrage zunächst gebremst werden.
Da parallel die
asiatischen Hersteller ihre Produktion hochfahren, dürfte das
einen neuen
Preisverfall auslösen, so die Experten.
Parallel
zu diesen
negativen Einschätzungen der Solarbranche durch Experten wurde
bekannt, daß mit
Conergy einer der bisher führenden
Erneuerbare-Energien-Konzerne den
„Verlustbringer Windkraft verkauft“ und sich auf
die Solarbranche konzentriert.
Laut Angaben des Wirtschaftssenders n-tv hatten die aufgegebenen
Windkraft-Geschäftsbereiche das Unternehmensergebnis in den
ersten 9 Monaten
des Geschäftsjahres 2010 mit rd. 5,8 Mio € an
Verlusten belastet.
Wie
n-tv weiter meldet,
wird Conergy vermutlich von Hedge-Fonds übernommen, die an
einer Zerschlagung
des Erneuerbare-Energien-Konzerns interessiert seien, um Einzelteile
des
überschuldeten Unternehmens an die Börse bringen zu
können.
Weitere Berichte zu
Jahres-Prognosen von Windkraft-Konzernen weisen darauf hin,
daß sich viele
europäische Windkraft-Konzerne auf ein weiteres hartes Jahr
einstellen müssen,
weil sie von der deutlich kostengünstiger produzierenden
asiatischen Konkurrenz
„in die Zange genommen“ werden und daher
Marktanteile nicht nur auf dem
Weltmarkt, sondern auch auf ihren europäischen
Heimatmärkten verlieren würden.
Wegen in der Vergangenheit erfolgter Über-Förderung
und einer explosionsartigen
Steigerung der von allen privaten Stromkunden zu bezahlenden
Einspeisevergütung
-
die zu einem starken Anstieg des deutschen Strompreises
geführt hat, der
europaweit ohnehin am höchsten ist - werde
zudem eine weitere Absenkung dieser
Subventionen befürchtet.
Fazit:
Einmal mehr zeigt sich die ganze Absurdität
staatlicher Subventionen auf dem Energiemarkt.
Einerseits sorgt die
viel
zu hohe und schon seit längerem völlig „aus
dem Ruder gelaufene“
Einspeisevergütung dafür, daß privaten
Stromverbrauchern durch die Zwangs-Umlage
dieser Einspeisevergütung auf ihre
Stromrechnung völlig überteuerte Strompreise zahlen
müssen, die insoweit konsumhemmend,
dadurch arbeitsplatzgefährdend und daher schädlich
für das weitere
Wirtschaftswachstum am Wirtschaftsstandort Deutschland sind.
Andererseits
unterstützt
der Staat mit dieser völlig überhöhten
Subvention auch den Absatz der ohnehin
gegenüber deutschen Herstellern kostengünstigeren
ausländischen, vor allem
asiatischen Solarmodul- und Windradhersteller. Was zunächst
als 3 - 5 Jahre
dauernde Anschub-Finanzierung für eine in Deutschland neu
entstehende
Technologie-Branche geplant war, entpuppt sich mit weiter andauernder
Subvention als das genaue Gegenteil: Da durch die Subvention sich vor
allem die
Produktions- und Absatzzahlen der jetzt schon deutlich
kostengünstigeren
asiatischen Hersteller noch einmal erhöhen, ergeben sich
hieraus weitere
Kostenvorteile gegenüber den deutschen Herstellern.
Unschwer zu
prognostizieren ist, daß damit das ohnehin schon seit
geraumer Zeit läutende
„Totenglöcklein“ der deutschen Solarmodul-
und Windkraftindustrie noch stärker
läutet: Es läutet den bevorstehenden Untergang einer
einst hoffnungsvoll und
mit vielen Vorschuß-Lorbeeren gestarteten neuen
Hoch-Technologie am
Wirtschafts-Standort Deutschland ein; ein Untergang, der durch
Unzulänglichkeiten vor allem der
Öko-Branche
- die sich viel zu lange in durch
überhöhte Subventionen abgeschirmten Schutzzonen
aufgehalten hat und daher bis
heute nicht wettbewerbsfähig wurde
- aber auch durch
Unzulänglichkeiten des Staates bei der Förderung
durch Subventionen verursacht
wurde, weil diese viel zu lange und mit zu hohen
Fördersätzen aufrecht erhalten
wurde. Damit ist der Anpassungsdruck unterblieben, der notwendig
gewesen wäre,
um den Unternehmen möglichst frühzeitig
wettbewerbsfähige Kostenstrukturen zu
verpassen, die zum Bestehen auf den Weltmärkten notwendig
gewesen wären.
Zu hoffen bleibt,
daß die
anhaltend gute Konjunktur auch weiterhin anhält, damit die
durch die
Konsolidierung in der Solarmodul- und Windkraftbranche freiwerdenden
Arbeitsplätze möglichst umgehend in die
traditionellen Branchen verlagert
werden können…
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Trübe
Aussichten - Die steigende und „aus dem
Ruder laufende“ EEG-Umlage
beschert der Solarbranche eine unangenehme Kostendebatte
-
Forderungen nach Stopp und Deckelung der viel zu hohen und von der
Allgemeinheit zu bezahlenden Subventionierung regenerativer
Stromerzeugung
werden lauter -
Wer
hält
Grüne / Bündnis 90, SPD und Linke vom weiteren, von
der Allgemeinheit zu
finanzierenden Ausbau der milliardenschweren EEG-Subventionen
ab ?
I
Vorbemerkungen
(wm / 271210) - Wie in der
Photon-Ausgabe 11 / 2010 („Das Solarstrom-Magazin“)
und in vielen anderen Fachzeitschriften
sowie in der Tagespresse mehrfach hingewiesen, löste
„die Mitte Oktober 2010
präsentierte Rechnung für die EEG-Umlage 2011 eine
heftige Diskussion um die
Kosten der erneuerbaren Energien aus. Und weil die Photovoltaik hier
eine
unrühmliche Spitzen- position hält, steht sie auch im
Zentrum der allgemeinen
Aufmerksamkeit.“ Neben dem Ruf nach einem Stopp der
Solarstromförderung wird
zumindest eine Deckelung der immer stärker aus dem Ruder
laufenden EEG-Subvention
gefordert, die vom privaten Stromverbraucher über seine
Stromrechnung zu
bezahlen ist.
Lt. Fachmagazin Photon-Ausgabe
11/2010, S. 24 ff. ist die Branche in
schwere Argumentationsnot gekommen.
II
Das von den Einspeisern zu Lasten der
Allgemeinheit ausgenutzte System (EEG-Umlagen-Subventionierung)
Photon 11/2010, S. 24:
„Was die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion,
EnBW und Tennet am
Stichtag präsentierten, ist ein reichlich kompliziertes
Zahlenwerk. Die Grundlagen
sind allerdings einfach. Die EEG-Umlage berechnet sich aus der
Differenz
zwischen den beim Vertrieb des EEG-Stroms im jeweils folgenden
Kalenderjahr zu
erwartenden Einnahmen und Ausgaben. Außerdem wird ein
Überschuß oder, wie es
aktuell der Fall ist, ein Fehlbetrag aus dem zum 30. September
abgerechneten
Vorjahr ausgeglichen.
Einnahmen sind dabei
insbesondere die Erlöse des Verkaufs von EEG-Strom an der
Börse, Ausgaben sind
die an die Anlagenbetreiber zu zahlenden Vergütungen, daneben
gibt es noch weitere
Variable in der Rechnung. Das Gros der Rechnung ist aber durch die
schlichte Tatsache
definiert, daß die EEG-Vergütung immer
mehr oder weniger deutlich über dem an der
Strombörse erzielbaren Preis
liegt.
Für 2011 ist mit
Vergütungszahlungen von 16,72 Milliarden € zu
rechnen, der Verkauf des Stroms
an der Leipziger Strombörse EEX wird indes mit 4,69 Milliarden
€ veranschlagt.“
Die negative
Differenz (= Subvention) aus
Mrd. €
jährlichen
Einnahmen (aus Stromverkauf an der Börse)
4,69
abzüglich
jährlichen
Ausgaben (für Subventionszahlungen an die
Einspeiser
regenerativ erzeugten
Stroms)
- 16,72
=
Überschuß der Ausgaben (negatives
Ergebnis)
= - 12,03
ist jedes Jahr vom
privaten Strom-Endverbraucher über seine Stromrechnung zu
entrichten, die er an
die Energieversorger = Rechnungssteller zu bezahlen ist.
Diese leiten dann die den privaten
Stromkunden in der Stromrechnung belasteten EEG-Umlagen (Subventionen=)
an die
Subventionsempfänger (= Einspeiser des regenerativ erzeugten
Stroms) weiter.
Der ganze Irrwitz des
Systems ergibt sich aus obiger Darstellung: Durch die über 20
Jahre lang in
stabiler Höhe als Subvention garantierten
Einspeisevergütungen werden falsche Anreize
gesetzt, denn:
Dadurch werden immer
mehr Investoren (Photovoltaik, Windkraft, Biomasse u.a.) =
Subventionsempfänger angelockt, die
ebenfalls etwas vom milliardenschweren EEG-Subventionskuchen abbekommen
wollen.
Andererseits wird der so völlig am Bedarf vorbei
- zusätzlich
regenerativ - erzeugte Strom auf dem freien
Strommarkt - an
der Leipziger Strombörse - angeboten. Dies
vergrößert weiter das Stromangebot
auf dem freien Strommarkt und führt zu einem
Überangebot an regenerativ
erzeugtem - zurzeit nicht
speicherfähigem -
Strom vor allem an den Tagen / Wochen, wo der Wind weht und die Sonne
scheint…
In Zeiten, bei denen ein
starkes Überangebot regenerativen Stroms (wegen
Windstärke, Sonnenstrahlung
u.a.) auf eine schwache Stromnachfrage (z.B. an Wochenenden,
Feiertagen,
Betriebsruhe u.a.) stößt, wird das vorhandene
Überangebot regenerativ erzeugten
Stroms mangels Speicherfähigkeit des Stroms entweder
verschenkt oder sogar noch
unter Gewährung zusätzlicher Subventionen (negative
Strompreise) an
Stromabnehmer - teilweise im Ausland
-
verschleudert.
Wenn das auf diese Art durch
volkswirtschaftlich falsche Anreize weiter ausgeweitete Stromangebot auf
eine
zurückgehende
oder
konstante
oder
im Vergleich zum steigenden Stromangebot nur unterproportional
zunehmende Stromnachfrage
trifft, kommt es zum
weiteren Preisverfall für den an der Strombörse
angebotenen Strom: Es herrscht
ein Überangebot an Strom, das sich auf einem nach den Gesetzen
von Angebot und
Nachfrage ausgerichteten freien Strommarkt in niedrigeren Strompreisen
niederschlägt.
Genau dies
vergrößert
jedoch die ohnehin schon negative Differenz (= Subvention) zwischen der
staatlich den Einspeisern regenerativen Stroms garantierten
Subventionen und
den an der Strombörse durch den Verkauf von Strom erzielten
Erlösen, die wegen
des Stromüberangebots geringer werden.
Da die Einspeiser
regenerativen Stroms wegen der 20 Jahre lang staatlich garantierten
Einspeisevergütung nicht negativ vom Strompreisverfall
betroffen sind, sondern
im Gegenteil über dann höhere Subventionen sogar noch
profitieren, werden durch
diesen Subventions-Unfug noch weitere potentielle Einspeiser (die trotz
zurückgehendem Strombedarfs weitere Photovoltaik- oder
Windkraftanlagen - am Bedarf
vorbei -
installieren) angelockt, die
ebenfalls ein Stück vom staatlich 20 Jahre garantierten, aber
von allen
privaten Stromkunden über ihre Stromrechnung zu finanzierenden
Subventionskuchen abbekommen wollen.
Auf diese Art und Weise
werden auch im Jahr 2011 rd.
12 Mrd €
(EEG-Umlage = Subvention; vgl. oben) den privaten Stromkunden belastet,
die den
Erzeugern regenerativen Stroms als staatlich garantierte
Einspeisevergütung
gutgeschrieben werden, Tendenz steigend.
Die EEG-Umlage wird den
Einspeisern regenerativ gewonnenen Stroms -
bisher noch - 20 Jahre lang garantiert.
Damit entpuppt sich die
jährlich den Einspeisern regenerativ erzeugten Stroms
zufließende EEG-Umlage
als milliardenschwere Umverteilungsmaschinerie, wobei man dieses
EEG-Gesetz
getrost als legale staatliche Lizenz zum nahezu unbegrenzten
Gelddrucken zu
Gunsten der Einspeiser bezeichnen kann, wobei im Vergleich hierzu die
finanziellen Auswüchse der ebenfalls durch Erzeugung falscher
Anreize
gekennzeichneten Leasing-Finanzierungen von Flugzeugen oder Schiffen
bzw. die
durch steuerliche Sonderabschreibungen seinerzeit verursachte
Überproduktion
von Wohnungen (Bauherrenmodelle; Grenzland-Sonderabschreibungen) als
„reine
Waisenknaben“ anzusehen sind.
III
Die Auswüchse der Umverteilung: Immer
stärker steigende Belastung aller privaten
Stromkunden
- Immer
größer werdende Entlastung = Subventionierung der
Einspeiser regenerativen
Stroms
Die Differenz zwischen
(den geringeren) Einnahmen (aus dem Verkauf des regenerativ
erzeugten Stroms an der
Leipziger Strombörse) und (den höheren) Ausgaben
(für die den Einspeisern
garantierten EEG-Umlagen) ist bei Photovoltaik wegen der Höhe
des garantierten
Vergütungssatzes besonders groß.
In Kombination mit dem
gigantischen Zubau der vergangenen Jahre ergibt sich eine Situation, in
der es
sich für die Solarbranche nur äußerst
schwer argumentieren läßt.
Die wichtigsten Zahlen
(vgl. Photon 11 / 2010, S. 24 ff):
- Die
für 2011
prognostizierte Gesamtmenge an EEG-Strom beträgt 97 995
Gigawattstunden.
- Den größten
Anteil hieran hat mit 51 951 Gigawattstunden die Windkraft, gefolgt von
der
Biomasse mit 24 315 Gigawattstunden, Photovoltaik folgt mit 19 399
Gigawattstunden auf Platz 3.
- Bei den
Auszahlungen an die Anlagenbetreiber hat Solarstrom hingegen mitweitem
Abstand
den ersten Platz: Hier werden 8,02 Milliarden € veranschlagt,
bei der Windkraft
4,67 Milliarden und bei der Biomasse 4,25 Milliarden €.
Deutschlands
Solarstromanlagen produzieren gemäß dieser Prognose
im Jahr 2011 also knapp 20
% des EEG-Stroms, erhalten dafür jedoch gut 47 % der
ausgezahlten
EEG-Vergütung.
Die von allen privaten
Stromverbrauchern zu entrichtende EEG-Umlage für
Photovoltaik-Anlagen trägt
damit deutlich überproportional zur Steigerung der EEG-Umlage
bei: Derzeit
zahlen Endverbraucher hier 2,047 Cent für jede in Deutschland
gelieferte
Kilowattstunde Strom. 2011
werden es
hingegen schon 3,53
Cent sein - eine
Steigerung um satte 72 %
!
Würden sich die von
interessierten Kreisen propagierten Zuwächse auch bei der Windkraft
tatsächlich wie gefordert entstellen, wäre mit
ähnlichen
Zuwächsen bei der EEG-Subventionierung
für
Windkraftenergie zu rechnen, die ebenfalls vom privaten
Stromkunden über
höhere Stromrechnungen zu finanzieren wäre. Eine
weitere, nochmals deutlich
spürbare Steigerung der Stromkosten zu Lasten des privaten
Stromkunden wäre die
Folge.
Allein schon deshalb muß
jede neu geplante Windkraft-Investition - erst
recht auch am geplanten windarmen Standort in Ingersheim
-
zur
Vermeidung des regenerativ erzeugten Strom-Überangebots und
zur Beschneidung
des alle privaten Stromkunden belastenden Subventions-Unfugs kritisch
auf den
Prüfstand:
Allein aus Gründen der
Symbolik geplante Prestigeobjekte, die den Nachweis eines Betriebs auf
Basis
einer betriebswirtschaftlich gebotenen Rentabilität
-
z.
B. wegen relativer Windarmut an völlig ungeeigneten
Binnenland-Standorten -
schuldig bleiben, müssen gestoppt werden, damit die von einer
Handvoll
ideologisch verblendeter Windkraft-Apostel durch einen Windrad-Bau zu
Lasten
der Allgemeinheit verursachten Nachteile nicht eintreten:
- Verminderung
der
Lebensqualität der in Sichtweite bzw. innerhalb des
unmittelbaren
Wirkungskreises der Windkraftanlage lebenden Bevölkerung (Wer
möchte schon in
Sichtweite eines Windrads bzw. in Nachbarschaft eines
Windvorrang-Gebiets seine
Freizeit bzw. seinen Ruhestand verbringen ?)
- Vermeidung
drohender, durch Immissionen (Lärm, Infraschall)
ausgelöster Gesundheitsrisiken
(Langzeitwirkung), die sich mit großer Wahrscheinlichkeit
negativ auf die im
Wirkungskreis von ca. 5 Km ab geplantem Standort lebende
Bevölkerung auswirken;
da die Hauptwindrichtung am geplanten Standort West-Ost ist,
lägen vor allem
Kleiningersheim und Teile Großingersheims im
Einflußbereich der schädlichen
Immissionen
- Verlust
wertvollen Ackerlands
- Beeinträchtigung
der in unmittelbarer Nähe zum geplanten Standort Ingersheim
ausgewiesenen
Natur- und Landschaftsschutzgebieten (Bietigheimer Forst, Besigheimer
Neckarhäldenwald, Pleidelsheimer Wiesental; Besigheimer
Enzaue;) mit der Folge,
daß die ohnehin weiter dezimierten Rückzugsgebiete
für die Tierwelt,
insbesondere Vogelwelt noch weiter beschnitten werden
- Beim
Bau der
Anlage drohende Wertminderung von Grundstücken und
Gebäuden, die im Umfeld des
geplanten Windrads bzw. in Nachbarschaft zum Windvorrang-Gebiet liegen;
hiervon
wären vor allem Grundstückseigentümer in
Groß- und Kleiningersheim betroffen
- Vermeidung
einer dauerhaft irreparablen
Landschaftsverschandelung (den Landschafts-Horizont hat man nur
einmal…)
- drohender
Verlust
bäuerlicher Existenzen wegen möglicherweise nach
Inbetriebnahme des Windrads
entstehenden Immissionen (Lärm, Infraschall, Schattenschlag),
die ein
wirtschaftliches Fortbestehen des Betriebs fraglich erscheinen lassen
- Beschneidung
der weiteren Zukunftsfähigkeit
Ingersheims
Wie wir alle wissen, sind
die Stromkosten pro verbrauchter Kilowattstunde Strom in Deutschland
europaweit
am höchsten und dies, obwohl der Ausbau der von den
Protagonisten ursprünglich
als „kostenlos“ gepriesenen regenerativen Energie
(Sonne, Wind, Biomasse,
Wasserkraft, Geothermie) in Deutschland mit
weitem Abstand am stärksten erfolgte.
Entgegen den
ursprünglichen Versprechungen der
Regenerative-Energie-Protagonisten ist der
Strom für den privaten Stromkunden und für die
Wirtschaft insgesamt jedoch
nicht billiger, sondern - im wesentlichen wegen der
Finanzierung der
EEG-Umlage (rd. 12 Mrd. € pro Jahr, Tendenz steigend)
über den Strompreis -
europaweit am teuersten geworden.
Der so durch die
Subventionierung regenerativer Energie verteuerte Strom entpuppt sich
im
Vergleich zu den übrigen EU-Ländern in Deutschland
als Wachstumshemmnis und ist
wettbewerbsverzerrend, mit der Gefahr, daß der Verlust von
Arbeitsplätzen und
deren Verlagerung ins energiekostengünstigere Ausland erfolgt,
falls diese
Tendenz hin zur überproportionalen Verteuerung der Energie in
Deutschland im
Vergleich zu den übrigen EU-Ländern weiter
anhält:
Der für den deutschen
Industriestandort nachteilige Trend hin zu weiter verteuerten
Energiekosten
hält weiter an, da der Ausbau der kostenintensiven, stark
subventionierten
regenerativen Energie in Deutschland unvermindert anhält,
während gleichzeitig immer
mehr EU-Länder (z.B. Spanien, Frankreich, Tschechien u.a.) die
Förderung
regenerativer Energien zu Gunsten niedrigerer Strompreise reduzieren,
mit der
Folge, daß sich in diesen Ländern
zusätzliche Standortvorteile für
Arbeitsplätze schaffende Investitionen ergeben…
IV
Forderung
nach einer Begrenzung der von
den Endverbrauchern nicht mehr finanzierbaren Auswüchse bei
den EEG-Umlagen
Nachdem die Auswüchse
einer schon längst aus dem Ruder gelaufenen,
überflüssigen Subventionierung
regenerativ erzeugten Stroms immer stärker bekannt werden,
bleibt zu hoffen,
daß sich die schon länger bestehende Forderung nach
einer noch im Jahr 2011
umzusetzenden Reduzierung der EEG-Förderung durchsetzt, sei
es, durch ein
spürbare Verminderung der Fördersätze je
regenerativ erzeugter Stromeinheit
oder durch eine steuerliche Belastung der Einspeiser bzw. über
eine Kombination
beider Alternativen.
Eine Reform der
EEG-Subventionierung ist aufgrund der beschriebenen Fehlallokation
volkswirtschaftlicher Ressourcen längst
überfällig.
Problematisch ist jedoch,
daß der Anstoß zur Reform vermutlich weniger vom
Staat ausgehen wird, denn die
milliardenschwere Finanzierung der EEG-Umlage vollzieht sich
ausschließlich
über eine Umverteilung im privaten Sektor, d.h. von
Bürger zu Bürger, da die
den Einspeisern regenerativer Energie gutgeschriebenen Milliarden zuvor
den
privaten Endkunden über höhere Stromrechnungen
abgenommen wurden.
Die EEG-Subventionen
stammen nicht aus öffentlichen Haushalten. Da der Staat
außerdem an der
milliardenschweren Umverteilung durch zusätzliche
Mehrwertsteuer-Einnahmen
profitiert, besteht aus Sicht der öffentlichen Hand kaum
Interesse an einer
grundlegenden Reform dieses EEG-Subventions-Unfugs.
Eine Reform muß daher vor
allem aus der Richtung des Verbraucherschutzes bzw. von den
benachteiligten
Bürgern selbst angestoßen werden.
Dipl.-Kfm. Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

Noch
herrscht Windstille
(wm
/ 051210) - Mit dieser
Schlagzeile umschreibt der Ludwigsburger Stadtanzeiger in seiner
aktuellen
Ausgabe die Situation in den letzten Tagen vor der mit Spannung
erwarteten
Entscheidung des Landratsamts Ludwigsburg, der zuständigen
Genehmigungsbehörde.
Die Spannung steigt, je näher der Tag der Entscheidung
rückt. In seinem
Jahrespressegespräch kündigt Landrat Dr. Haas an,
daß die Entscheidung noch in
diesem Jahr verkündet werde.
In einem kurzen Abriß
gewährt er einen Einblick in die Entscheidungsfelder, deren
Beurteilung durch
Fachabteilungen des Landratsamts Grundlage seiner Entscheidung sein
wird.
Hinsichtlich seiner
Einschätzung, er sei felsenfest davon überzeugt,
daß „ein genehmigtes Windrad
kein Türöffner für weitere im Kreis
wäre“, sind leise Zweifel angebracht, denn:
Wie wir alle wissen, treten Grüne /
Bündnis 90, die LINKE sowie die SPD -
ähnlich
ideologisch verblendet wie die gegen S 21 agierenden gleichen
Gruppen - sehr
deutlich für den Bau weiterer Windräder an weiteren
Standorten im Landkreis
Ludwigsburg ein, entsprechende Beschlüsse und
Absichtserklärungen dieser
Gruppen auf Kreisebene liegen vor. Die SPD hat im Frühjahr
dieses Jahres
entsprechende Anträge im Landtag von
Baden-Württemberg eingebracht. Diese
Gruppen warten daher nur darauf, daß mit der ersten
Genehmigung „der Damm
bricht“ und ein Signal gesetzt wird, damit dem ersten Windrad
bald weitere
folgen können und key-accounter großer
Windrad-Konzerne stehen ebenfalls
bereits in den Startlöchern, um auch im windärmeren
Binnenland mit der
landschaftszerstörerischen Verspargelung ganzer Landstriche
fortzufahren.
Auch seine weitere Aussage
„Erstens eignet sich unsere Topografie nicht für
weitere Anlagen und zweitens
hat die Region ja nur diesen einen Standort ausgewiesen“ kann
so nicht ganz
nachvollzogen werden, denn nach Meinung z.B. des Schwäbischen
Heimatbunds,
vieler Fachleute, Ortsvereinen des Schwäbischen Albvereins,
BUND-Ortsvorsitzenden in der Region und anderer am Erhalt unserer
Jahrhunderte
alter Kulturlandschaften sowie nicht zuletzt der schweigenden Mehrheit
der fest
zu ihrer Landschaft und ihrer Heimat stehenden Bürger eignet
sich unsere
Topografie nicht nur „nicht für weitere
Anlagen“, sondern sie eignet sich auch
nicht für eine erste Anlage. Der geneigte Betrachter
möge sich einmal ein Bild
über die ungezügelte Verspargelung ganzer
Landstriche, z.B. im Vogelsberg,
Hunsrück oder in Niedersachsen und Schleswig-Holstein machen,
wo rücksichtslos
gegen die Bevölkerung agierende Windrad-Konzerne
- die
jährlich ihren Aktionären 2-stellige Umsatz- und
Gewinnzuwächse vorlegen
müssen -
und ihre Helfershelfer ihre Arbeit nahezu
„erfolgreich“ abgeschlossen
haben. Von diesem Schicksal möge unsere Region verschont
bleiben.
Im Übrigen hat der Verband
der Region Stuttgart auf Betreiben des Ingersheimer
Bürgermeisters -
leider - nicht nur einen Standort für eine
einzige
Anlage, sondern in unmittelbarer Nähe von Wohngebieten in
Ingersheim ein großflächiges
Windvorrang-Gebiet ausgewiesen, das nach öffentlich
getätigten Äußerungen der
WKA-Initiatoren groß genug wäre und daher ohne
weiteres die Möglichkeit böte,
ca. 2 - 4 weitere Windkrafträder im Zuge eines dann
verkürzten
Genehmigungsverfahrens zu errichten, wenn erst einmal die erste Anlage
stehe…
Dipl.-Kfm. Walter Müller /
Pressewart Gegenwind Husarenhof
Zum Artikel im Ludwigsburger Stadtanzeiger hier
klicken
Pleiten,
Pech und Pannen - Schicksale von
Windrädern und deren
Zeichnern, die in der ersten Euphorie allzu leichtgläubig den
Renditeversprechen geglaubt haben - Folge von
Fehlinvestitionen an windarmen Standorten
(wm
/ 031210)
- Unter unten gezeigter Fundstelle werden einige Schicksale
von
Windrädern, Windparks und Anlegern aufgezeigt, die in der
ersten
Euphorie Anteile an Windrädern gezeichnet haben, bei denen es
sich
später herausgestellt hat, daß die in
„Gefälligkeitsgutachten“ prognostizierte
Windstärke bzw. das daraus abgeleitete angeblich nachhaltig
erzielbare Stromvolumen und der daraus hochgerechnete Ertrag
völlig überhöht war.
Dies
hat in vielen
Fällen und entgegen von Versprechen der Initiatoren zur
völligen Ertragslosigkeit und demzufolge zum vorzeitigen Abbau
vieler Windräder geführt. Die davon betroffenen
Zeichner
waren „gebrannte Kinder“ und haben sich aufgrund
ihrer
negativen Erfahrungen verständlicher-
weise kein zweites Mal mit eigenem Kapital in ein undurchsichtiges
Windkraft-Investment getraut, nachdem sie beim ersten Mal ihr
eingesetztes Kapital verloren hatten.
Hierbei
handelt es
sich nicht nur um Einzelfälle. Die Vielzahl der Fälle
trifft
vor allem auf mangels Windstärke völlig ungeeignete
Standorte
im eher windärmeren Binnenland zu.
Zu
vermuten ist,
daß sich diese Schicksale von verunglückten
Windenergie-Investments vor allem im windärmeren Binnenland
häufen, falls der ungezügelte Ausbau von
Windrädern an
völlig ungeeigneten - weil vergleichsweise
windarmen
Binnenland-Standorten - weiter zunähme.
Zu
denken gibt in
diesem Zusammenhang, daß das Wirtschaftsministerium von
Baden-Württemberg nach Prüfung aller in
Baden-Württemberg z. Zt. ausgewiesenen Windvorrang-Gebiete zu
dem
vernichtenden Ergebnis kommt, daß mehr als die
Hälfte der
jetzt noch als Windvorrang-Gebiet ausgewiesenen Flächen
mangels
Windstärke als Standort für Windräder
völlig
ungeeignet ist. Daher wäre ein Windrad-Bau an diesen als
ungeeignet eingestuften Standorten von vornherein als Fehlinvestition
anzusehen mit den unten beschriebenen wahrscheinlichen Folgen.
Nicht
zuletzt dies
war der Grund, daß das Wirtschaftsministerium von
Baden-Württemberg den TÜV SÜD beauftragt
hat, für
das Land Baden-Württemberg einen Windatlas zu erstellen, der
aufgrund von Wind-Messergebnissen geeignete Standorte für den
Bau
von Windrädern aufzeigen soll.
Mit
der Veröffentlichung dieses Windatlas ist zu Beginn des Jahres
2011 zu rechnen.
Die
unter nachfolgender Fundstelle gezeigten Sachverhalte betreffen u.a.
folgende Schlagzeilen:
„Wind-Gefälligkeitsgutachten“
„Windräder
werden abgebaut“
„Rotoren-Ausverkauf
am Ittenschwander-Horn“
„Ergebnisprognosen
in Wind-Gutachten und die bittere Realität“
„Vorsicht
vor falschen Zahlen“
„Abschied
für immer - Der Abbau der beiden
Windräder steht kurz bevor“
„Vom
Winde verweht“
„Rettung
des Windparks oder seine Demontage stehen an -
bisherige Gesellschafter sehen kein Geld mehr“
usw.
Die
Lektüre
dieser Sachverhalte ist vor allem denjenigen zu empfehlen, die sich die
Zeichnung von Anteilen am Ingersheimer Windrad überlegen,
nachdem
ihnen von den Windkraft-Initiatoren viel zu optimistische Zahlen zur
auf dem Papier beschriebenen Nennleistung - aber
weniger
zur am Standort Ingersheim in der Realität
tatsächlich
erzielbaren Ist-Leistung - geschildert wurden.
Dipl.-Kfm.
Walter Müller / Pressewart Gegenwind Husarenhof
Info zum Artikel: Pleiten, Pech und Pannen
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