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Berichte von überregionalen Zeitungen:
Mieterhöhungen
wegen Klimagesetzen und weiter steigenden Subventionen
(Einspeise-Vergütungen)
nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), die zur drastischen
Erhöhung der
Stromkosten führen, die auf Mieten umgelegt werden
(wm / 281210) - Die
von der Bundesregierung
beschlossenen Klimagesetze sehen vor, zur drastischen Verminderung der
jährlichen CO2-Schadstoff-Immissionen strenge
Klimaschutzauflagen für
Hausbesitzer zu erlassen. Laut einer BILD-Meldung vom 16.9.2010
„müssen alle
Gebäude in den nächsten 40 Jahren so saniert und
isoliert werden, daß sie keine
Energie mehr verbrauchen („Nullemission“). Das
Bauministerium taxiert die Gesamtkosten
auf bis zu 2,4 Billionen € (2 400 Milliarden
€).“
Die Kosten
für die energetische Sanierung
sollen der Bundesregierung zufolge
- zur teilweisen Entlastung der
Hausbesitzer - steuerlich absetzbar und
- im
Falle der Vermietung - zumindest teilweise auf die
Mieter umgewälzt
werden können. Zwar käme es im Gegenzug zu einer
spürbaren Entlastung bei den
verbrauchsabhängigen Nebenkosten, die jedoch bei weitem nicht
ausreichen wird,
um den zusätzlichen Kostenblock allein aus
Nebenkosten-Einsparungen finanzieren
zu können.
Nach der ersten
Protestwelle ist die
Bundesregierung davon abgerückt, die angestrebte und
energiepolitisch
gewünschte energetische Sanierung den Immobilien-Besitzern
kraft Gesetzes aufzuerlegen.
Versuchsweise soll zunächst damit begonnen werden,
Immobilien-Besitzer durch
steuerliche Anreize im Wege der Freiwilligkeit zur energetischen
Sanierung
ihres Hausbesitzes zu bewegen.
Erst dann, wenn die
ehrgeizigen
Klimaschutzziele nicht im Rahmen der Freiwilligkeit erreicht werden,
sollen die
Hausbesitzer kraft Gesetz zur Sanierung gezwungen werden
können.
Unabhängig
davon, ob die energetische
Sanierung auf Basis der Freiwilligkeit oder über Gesetz
erfolgt, dürfte auf die
Hauseigentümer bzw. auf die Mieter eine Kostenlawine
ungeahnten Ausmaßes
zurollen, die hohe Ansprüche an deren Finanzierbarkeit stellen
wird.
Verstärkt
wird diese Entwicklung noch dadurch,
daß die ohnehin europaweit mit weitem
Abstand höchsten Strompreise in Deutschland
jährlich
durch den ungezügelten und oftmals am Bedarf vorbei zielenden
Ausbau der
regenerativen Energie weiter ansteigen, weil die den Einspeisern 20
Jahre lang
durch das erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte
Einspeisevergütung eine
Subvention darstellt, die von den allen privaten Stromkunden
über ihre
Stromrechnung zu bezahlen ist.
Da der Ausbau der
regenerativen
Energien mit
unvermindertem Tempo fortschreitet, werden sich die privaten
Strompreise
jährlich mit annähernd gleichen Steigerungsraten
erhöhen, da der Ausbau der
regenerativen Energien zur weiteren Steigerung der jetzt schon rd.
12 Mrd € betragenden Einspeisevergütung
führt,
die in die privaten Strompreise einkalkuliert wird. Diese Tendenz
dürfte sich
auch in Zukunft fortsetzen, falls es nicht zu einer drastisch
gekürzten
Einspeisevergütung kommt.
Erste
Absichtserklärungen -
erstaunlicherweise aus dem Umfeld der
Erneuerbaren-Energien-Lobby -
liegen bereits vor, wonach es bereits im Jahr 2011 zu einer
spürbaren
Absenkung der ansonsten nicht mehr finanzierbaren
Einspeisevergütungen kommen
soll.
Zu einer aus Sicht der
Allgemeinheit
wünschenswerten Senkung der Strompreise bzw. zur Vermeidung
jährlicher
Strompreissteigerungen würde es kommen, wenn einerseits alle
Möglichkeiten des
nach wie sehr großen Strom-Einsparungspotentials genutzt und
andererseits die
von allen privaten Stromkunden über ihre Stromrechnung zu
finanzierenden Einspeisevergütungen
(= Subventionen) drastisch gesenkt würden.
Dipl.-Kfm.
Walter Müller / Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“
Zum Bericht über die Pläne
der
Bundesregierung zur energetischen Immobilien-Sanierung
hier klicken
Experten
warnen vor rasantem Anstieg der Ökostromumlage
(wm / 211210) - Immer
mehr
Experten warnen vor einem rasanten Anstieg der Ökostromumlage.
Zu den immer
zahlreicher werdenden Kritikern gesellt sich nun auch das ZEW (Zentrum
für
Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim), dessen Chef
Professor Wolfgang
Franz zugleich auch Vorsitzender der
Sachverständigenkommission zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist
(„fünf Weise“), die die
Bundesregierung in volkswirtschaftlichen Fragestellungen berät.
Aufgrund der schon in
den
vergangenen Jahren stark gestiegenen Öko-Umlage wird
befürchtet, daß die
ohnehin immer stärker schwindende Akzeptanz der
Bevölkerung noch stärker
zurückgeht.
Der Anstieg der
Öko-Umlage
nimmt jährlich vor allem deshalb rasant zu, weil sich nach wie
vor noch immer
steigende Zuwachsraten beim Bau von Photovoltaik-Anlagen und
Windrädern
einstellen, obwohl deren Beitrag zur Energieversorgung ihren
Sättigungspunkt
nahezu erreicht hat.
Wie bekannt,
garantiert
der Staat über das EEG (Erneuerbare Energien-Gesetz) den
Einspeisern
(Windrad-Betreibern, Besitzer von Photovoltaik-Anlagen) regenerativen
Stroms
ins Netz 20 Jahre lang eine staatlich garantierte
Einspeisevergütung =
Subvention, die jedoch nicht der Staat, sondern der private
Stromkunde - d.h.
die Allgemeinheit - über seine
Stromrechnung bezahlen muß.
Wegen des nach wie vor
ungezügelten Ausbaus der regenerativen Energie wird diese
Einspeisevergütung
jährlich weiter zunehmen, diese betrug im Jahre 2010 rd. 18
Milliarden €, die
den Bürgern abverlangt und in die Taschen der Einspeiser
umverteilt wurden.
Die Entwicklung dieser
jährlichen Subventionen hat jetzt ein solches Ausmaß
angenommen, daß selbst die
Lobbyisten der regenerativen Energien fordern, die
Fördersätze drastisch zu
senken, da sie befürchten, daß die ohnehin schon
„kippende“ Akzeptanz der
Bürger zur regenerativen Energie noch weiter schwindet.
Es mehren sich die
Anzeichen, daß im Jahr 2011 die Einspeisevergütung
noch einmal drastisch
gesenkt wird.
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zur ZEW-Meldung hier klicken
Wie
kommt
der durch erneuerbare Windenergie im windstarken, aber industriearmen
Norden
erzeugte Strom in den windarmen, aber industriestarken Süden ?
(wm /
011210) - Einem
Bericht der Stuttgarter Nachrichten vom 7.10.2010 zufolge
schlägt
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) vor,
„daß die
notwendigen Stromautobahnen auch über die Oberleitungen des
Eisenbahnnetzes verlaufen könnten. Derzeit wird
geprüft, ob
dies technisch machbar sei.“
Um was geht
es?
Norden
/ Osten / off-shore: wegen starkem und dauerhaft anhaltendem
Windaufkommen optimale
Standortbedingungen zur Stromproduktion aus Windkraft
Deutlich
geringere Bevölkerungsdichte als im südlichen,
bevölkerungsreicheren Binnenland und deshalb
„aufnahmefähiger“ für
Windräder
Vergleichsweise
geringerer Strombedarf, da eher agrarwirtschaftlich strukturiert bei
relativ
geringer Industrieansiedlung; Stromüberschuß, der im
Süden verwendet werden
soll
Mittel-
/ Süddeutschland: schlechte
Standortbedingungen wegen deutlich schlechterem Windaufkommen; im
Vergleich zu
Standorten im Norden deutlich höhere Ineffizienz baugleicher
Windräder;
stärkere Bevölkerungsdichte führt zu hohem
Ablehnungspotential der im
Wirkungskreis der Anlage lebenden Bevölkerung
bezüglich überdimensionierter
Windräder; wegen starker Industrieansiedlung deutlich
höherer Strombedarf, der
mit Strom aus dem Norden gedeckt werden soll
EU-Kommissar
Öttinger
appelliert an die Politik, den Netzausbau vom windstarken
Norden - wo
für Windräder aufgrund des stärkeren und
dauerhaften Windaufkommens nahezu
optimale Standortbedingungen vorherrschen
- in das windschwache Binnenland
in Mittel- und Süddeutschland - wo
vergleichsweise deutlich schlechtere
Standortbedingungen vorherrschen - zu
beschleunigen. Ihm zufolge sollen öffentliche
Interessen zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der
deutschen
Wirtschaft bevorzugt behandelt und künftige
Planfeststellungsverfahren nicht
mehr wie bisher in 15 - 20 Jahren, sondern in längstens 6 - 8
Jahren
abgeschlossen werden, um die durch überlange und mit gesundem
Menschenverstand
nicht mehr nachvollziehbare Investitionsverzögerungen
drohenden
Arbeitsplatzverluste zu verhindern.
Nach lang anhaltender und
durch allerlei von Rot / Grün / Rot angestoßener
Scharmützel hat sich angesichts
knapper finanzieller Ressourcen und ausgebluteter öffentlicher
Kassen das
ökonomische Prinzip auch auf dem Gebiet der erneuerbaren
Energien weitgehend durchgesetzt,
zumindest was die Präferierung von Standorten zur
Stromgewinnung aus
Windenergie angeht. Danach ist es allgemein gültiger Konsens,
daß
Milliardeninvestitionen für erneuerbare Energien vor allem
dort durchgeführt
werden sollten, wo dem durch private Investoren eingesetzten Kapital
ein
möglichst großer und sicherer
„output“ an durch Wind erzeugtem Strom
gegenüber
steht.
Danach sollen sich die
Standorte zur Stromgewinnung aus Windenergie
schwerpunktmäßig auf die
windstarken Standorte im Osten (Brandenburg) und hauptsächlich
im Norden
„on-shore“ in Küstennähe
(Niedersachsen, Schleswig-Holstein) bzw.
„off-shore“
in der Nord- und Ostsee bzw. vor der Küste
Großbritanniens konzentrieren.
Abweichungen von dieser “Norm“
- d.h. der Bau von Windmühlen in Gebieten, wo
im Vergleich zum Norden nur ein laues Lüftchen weht und
wochenlang Windflaute
herrscht - stellen mit größter
Wahrscheinlichkeit von
vornherein Fehlinvestitionen dar, die zur volkswirtschaftlich
unerwünschten
Verschleuderung knapper finanzieller Ressourcen führen.
Neben den rein
ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten, die
für die Konzentration des
Windmühlenbaus an den deutlich windhöffigeren
Standorten im Norden und Osten
und gegen die windarmen Standorte im südlichen Binnenland
sprechen, wäre damit
auch eine Entschärfung des Konfliktpotentials verbunden, das
sich landauf landab
im windarmen Binnenland angesichts der oftmals mit 180 m Höhe
völlig
überdimensioniert geplanten Industrieanlagen in
bevölkerungsreichen Großräumen vielfach
in Bürgerinitiativen etabliert hat zur Verhinderung
landschaftsverschandelnder
ineffizienter Windräder, deren vergleichsweise marginale und
oftmals unregelmäßig
anfallende Stromproduktion deutlich durch eine Vielzahl von mit dem
Windrad-Bau
verbundenen Nachteilen - zu Lasten der dort
lebenden Bevölkerung -
überkompensiert
würde.
Nach jahrelanger Erprobung
liegen nunmehr die technischen Voraussetzungen zum Bau
großer Windparks im Meer vor; erste off-shore-Windparks
der großen Energieversorger Eon, Vattenfall oder EnBW sind
bereits in Betrieb
und fast täglich kommen neue Standortgenehmigungen hinzu.
Auch das bisher bestehende
Problem des Stromtransports vom Norden in den Süden
- wo
Strom benötigt wird - ist weitgehend
gelöst. Die bisher oftmals
seit Jahrzehnten bestehenden und bei der Stromdurchleitung
über große
Entfernungen mit hohen Leitungsverlusten behafteten Stromleitungen
werden im
Rahmen eines bereits begonnenen europäischen Leitungsverbunds
sukzessive
ersetzt durch ein technisch stark verbessertes Netz, das eine
Stromdurchleitung
im europäischen Netzverbund nahezu ohne Stromverluste
gewährleistet.
Darüber hinaus werden im
Norden und Osten mit Rücksicht auf die zu
„contra-Windräder“ umkippende
Stimmung in der Bevölkerung - die
mehrheitlich schon längst die Grenze des
Hinnehmbaren überschritten sieht und sich vehement gegen die
weitere
ungezügelte Verspargelung der Landschaft wendet
- die bisher installierten
Windräder der 1. Generation durch deutlich
leistungsstärkere, aber auch
deutlich höhere Windräder der 2. Generation ersetzt,
mit dem Ziel, mit diesem
„Repowering“ die Anzahl der Windräder
spürbar zurückzufahren, um den
angestauten Unmut in der Bevölkerung zu dämpfen.
Dieser hatte sich vor
allem wegen Wertminderung von im Wirkungskreis (Sichtweite) der
Windräder
liegenden Grundstücken / Gebäuden sowie auf die durch
Windrad-Bau zurückgeführten
Gesundheitsrisiken (Lärm, Schattenschlag,
Infraschall-Immissionen) und wegen
der Verdrängung bzw. der Stagnation des Tourismus in vielen
Regionen angestaut.
Diese und eine Reihe
weiterer Nachteile drohen nun auch am geplanten Standort in Ingersheim.
Aus Sicht der vor allem im
Wirkungskreis der geplanten Anlage negativ betroffenen
Bevölkerung in
Ingersheim, Besigheim und Pleidelsheim bleibt zu hoffen, daß
die vor allem
durch Symbolik-Gesichtspunkte geprägte Weltanschauung der
Investoren Platz
macht zu Gunsten einer eher durch Vernunft geprägten
Sichtweise.
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart Gegenwind Husarenhof
Links:
Wachsende Skepsis
Finanznot:
Erste Stadt plant Windkraftsteuer auf Windkraftanlagen
(wm / 180910) - Mit dieser
Schlagzeile
schreckt das Manager-Magazin vom 13.8.2010 die Windkraft-Lobby und alle
Windkraft-Betreiber auf, denn: Die Einführung einer
Windkraftsteuer würde deren Rendite in Gefahr bringen.
Je nach Ausgestaltung der Steuer und in
Abhängigkeit von deren Bemessungsgrundlage könnte die
an
vielen wegen zu schwachem Windaufkommen ohnehin ungeeigneten Standorten
erzielbare kümmerliche Rendite einer Windmühle weiter
geschmälert werden oder sich ganz „in Luft
auflösen“. Letzteres dann, wenn zuvor keine
Verzinsung
erzielt wurde und die bundesweit zusätzlich als
„Substanzsteuer“ ausgestaltete Steuer auch im
Verlustfall
anfallen würde, mit der Konsequenz, daß der dadurch
sich
erhöhende Jahresverlust die Kapitalanlage des Zeichners selbst
angreifen und aufzehren würde.
Die notorisch vorhandene und so schnell auch nicht
wieder verschwindende Finanznot vor allem vieler in den Neuen
Bundesländern liegenden Gemeinden macht viele
Gemeinde-Kämmerer auf der Suche nach neuen Finanzquellen
erfinderisch. Dabei kommen die bisher in kurzer Zeit sehr stark wegen
stärkerer „Windhöffigkeit“ vor
allem im Norden
und im Osten aus dem Boden schießenden Windkraftanlagen
gerade
recht, denn die Windkraftanlagen sind auf eine Laufzeit von ca. 20
Jahren angelegt und bieten daher aufgrund eines stabilen
Steueraufkommens aus der Sicht eines an weiteren kommunalen Einnahmen
interessierten kommunalen Finanzbeamten / Politikers geradezu ideale
Voraussetzungen, zumal bereits investierte Anleger sich dem
zusätzlichen Steuerdruck zumindest für die
nächsten 20
Jahre nicht mehr entziehen können…
Interessenten, die sich mit dem Gedanken einer
Zeichnung
von Anteilen tragen, sollten diese künftig drohenden
Belastungen
in ihre Überlegungen mit einbeziehen, sollen unliebsame
Überraschungen während der Laufzeit der
nächsten 20
Jahre vermieden werden, wobei diese Überlegungen bei
Standorten im
windarmen und daher ertragsschwachen Binnenland-Standort (z.B.
Ingersheim) noch sehr viel wichtiger sind, da bei entsprechender
gesetzgeberischer Ausgestaltung eine zusätzliche
Steuer-Belastung
ohne weiteres zu einem dauerhaften Verlustfall mit den entsprechenden
Konsequenzen führen könnte.
Walter Müller / Pressewart „Gegenwind
Husarenhof“
Zum Artikel
im MM:
Zu unserem
Beitrag vom 16.9.2010 hier klicken
Ethische Blasen platzen
früher
Gutes Geld verdienen und dabei ein gutes Gewissen
bewahren versprechen "nachhaltige" Geldanlagen allerorten –
wie
etwa bei BP.
In Zeiten, da der schnöde Mammon sich als
äußerst flüchtige Größe
erweist, wächst
naturgemäß
der Wunsch nach bleibenden Werten.
"Welt Online" vom 16.05.2010
Vom ökologisch korrekten Anlagebetrug
Weil
heute alles nachhaltig,
ökologisch
und politisch korrekt sein muss, haben es Hasardeure leicht,
Gutmenschen reinzulegen.
"Welt Online" vom 27.8.2010
Der
Wind weht aus dem Nordosten
Information
und Diskussion zur Stromversorgung und zur Windenergie aus der
Schaltzentrale der TNG in Wendlingen
Der Kirchheimer
CDU-Landtagsabgeordnete Karl Zimmermann hatte
Vertreter aus Politik und Verwaltung in die Hauptschaltzentrale der
EnBW Transportnetze AG (TNG) nach Wendlingen eingeladen, um sich vor
Ort ein Bild von der europaweiten Stromversorgung zu machen.
Für Karl
Zimmermann ging es dabei insbesondere um den Nutzen von Windenergie in
Baden-Württemberg.
Artikel
vom 17. Juli im "Der Teck Bote "
Windkraft-Pläne erhitzen
die Gemüter im Saarland
Auf die
Kritik
der Windkraftgegner stößt die Ankündigung
von Umweltministerin Peter, die Gemeinden über die Errichtung
von Windrädern entscheiden zu lassen. Keinesfalls
dürften solche Anlagen im Wald gebaut werden. Um das Ziel, den
Anteil der Windkraft bei der Stromerzeugung auf "respektable Werte"
anzuheben zu erreichen, wird rücksichtslos gegen den Willen
der Bevölkerung auf ein klar definiertes Regelwerk verzichtet.
Artikel vom 27.7.2010 in der Saarbrücker Zeitung hier:
Windrad-Gegner
machen ihrem
Ärger Luft
Abens - Ein
scharfer Wind wehte am Freitag bei der
Windraddiskussion in Abens. Es ging um den Neubau eines zweiten
Windrades an der Landkreisgrenze nahe Hemhausen. Die Bürger
fürchten erhebliche Belastungen.
"Am eigenen Leib hingegen erfahre er die
sinkende Wohnqualität, vor allem im Freien: "Wetter
schön, Luft klar - zack, rauscht das Windrad, dass du gern
wieder reingehst."
zum Artikel vom
18. Juli 2010 im merkur-online.de hier:
Ausgepustet:
Landkreis ist kein Standort für Windkraft
Alle
reden vom
Klimagipfel - und alle Zeichen stehen in diesem Zusammenhang auf der
verstärkten Nutzung regenerativer Energien. Auch lokal. Vor
Ort geht es dabei um Solar- oder Biogasanlagen, aber auch um das Thema
Windenergie. Trotz des Ökogedankens bleibt es aber ein
problematisches Feld. Nicht überall herrschen gleich gute
Bedingungen für Windenergie.
weiterlesen
Proteststurm
gegen
Windräder
Mehr
als 200
Bürgerinitiativen kämpfen
allein im Flautenland NRW
Die
Welt vom 2. September 2003
VON HELMUT BREUER
Düsseldorf - Dass
Lärm lebensgefährlich sein kann, war zumindest den
Chinesen schon immer
selbstverständlich. Bereits 3000 Jahre vor Christus
dekretierte ein
Polizeiminister namens Ming-Ti folgendes Gesetz: „Wer den
Höchsten schmäht, der
soll nicht gehängt werden, sondern Trommler und
Lärmmacher sollen ihm ohne
Pause so lange vorspielen, bis er tot zu Boden sinkt. Denn das ist der
qualvollste
Tod, den ein Mensch erleiden kann.“
Für
die stürmisch wachsende Zahl der Bürgerinitiativen
gegen
Windräder in Nordrhein-Westfalen ist diese alte Weisheit der
Chinesen nur ein
schwacher Trost. Denn obwohl sie seit Jahren gegen den entnervenden,
Schlaf
raubenden Lärm der gigantischen Rotoren kämpfen und
über den blendenden
Schlagschattenwurf der sich auf dem Land ausbreitenden
Windmühlen…..“
zum
vollständigen Text hier klicken….
„Frankfurter
Allgemeine
Archiv"
Frankfurter
Allgemeine Zeitung, 28.08.2003
Völlig
durchgedreht
Von
Georg
Küffner
Kaltes
Bier aus dem Kühlschrank, luftfächelnde Ventilatoren
und der zuverlässige
Betrieb des Fernsehapparats sind hierzulande
Selbstverständlichkeiten.
Dass der dafür nötige Strom nur zu einem minimalen
Anteil von den mittlerweile
ganze Landstriche „prägenden“
(verunstaltenden) Windrädern produziert wird,
haben die zurückliegenden Wochen überdeutlich
gezeigt: Tropische Hitze stand
über Deutschland, kaum ein Lüftchen regte sich. Also
standen die Windräder
deutlich länger still als bei normalen Witterungsbedingungen.
Ob diese
Beobachtung den Ausschlag für den am vergangenen Wochenende
losgetretenen
Streit zwischen Bundeswirtschaftsminister Clement (SPD) und
Bundesumweltminister Trittin (Grüne) über die Zukunft
der Windkraft gab, ist
reine Spekulation. Fest steht jedoch, dass die Diskussion über
dieses Thema
längst überfällig ist. Denn
der von den rund 14 000 Windrädern (Anmerk.: ca. 22 000 im Jahr 2010)
in Deutschland ausgehende „Segen“ ist deutlich
geringer als von den
Propagandisten dieser sanften Energietechnik verkündet.
Neben
Problemen mit den lästigen Schallemissionen und dem
sogenannten Diskoeffekt (wenn die Rotorblätter das Sonnenlicht
reflektieren)
leidet die Windkraft unter einem grundsätzlichen
Manko: Die
Windräder drehen sich
nur, wenn der Wind bläst. Zwar sinkt bei
einer großräumigen Verteilung der Windräder
die Wahrscheinlichkeit, dass alle
Anlagen gleichzeitig ausfallen. Doch führt das unstete
Windangebot dazu, dass
Windräder die konventionelle
Wärmekrafterzeugung nur zu rund
zehn Prozent ersetzen können. Die Konsequenz ist:
1 000 Megawatt
zusätzlicher Windleistung entsprechen energiewirtschaftlich
gerade 100
Megawatt. Anders ausgedrückt: Sollen Kohle- und Gaskraftwerke
mit einer
Leistung von 1 000 Megawatt durch Windkraft ersetzt werden,
müssen Windräder
mit einer Leistung von 10 000 Megawatt aufgestellt werden.
Doch
nicht nur häufiger Windmangel verringert die Effizienz der
Windkraft.
Technisch viel schwieriger zu beherrschen sind starke Winde, die sich
zum Orkan
mausern. Das war etwa im Frühjahr des vergangenen Jahres in
Schleswig-Holstein
der Fall, als innerhalb weniger Minuten die Leistung aller 2 300 in
diesem
Bundesland installierten Windräder (Anmerk: ca. 2 900 im Jahr 2010)
mit
einer Leistung von zusammen rund 3 300 Megawatt fast
vollständig wegbrach. Die
Windgeschwindigkeit war über die für die
Stabilität der Anlagen kritischen 25
Meter je Sekunde gestiegen. Daraufhin
drehten die Windräder aus dem Wind und stellten ihren Betrieb
ein. Damit das
Stromnetz nicht zusammenbrach, musste schnellstens Ersatzenergie
bereitgestellt
werden. Dafür gibt es sogenannte
Reserveleistungskraftwerke, zum
Beispiel Pumpspeicherwerke. Im Falle eines plötzlichen
Strombedarfs wird hier
ein Schieber geöffnet, die Wasserturbine und damit der
Generator beginnen sich
zu drehen, elektrischer Strom fließt.
Doch
zur Absicherung der heute in Deutschland installierten
12 Gigawatt Windstrom reichen die klassischen Reserveleistungsanlagen
(zu denen
auch schnell startende Gaskraftwerke gehören) längst
nicht mehr aus. Immer mehr
konventionelle Kohlekraftwerke müssen diese Aufgabe
übernehmen. Dazu laufen sie
die meiste Zeit des Jahres „angedrosselt“, das
heißt mit reduzierter Leistung. Das
bedeutet aber, dass sie
nicht den optimalen Wirkungsgrad erreichen. Sie verbrauchen mehr
Brennstoff und
produzieren mehr Kohlendioxyd pro erzeugter Kilowattstunde Strom als
unter Volllast.
Rund
um
die Uhr wird damit mehr Kohle und Öl verfeuert, als das ohne
Windräder
notwendig wäre. Und weiter gilt: Je
mehr Windräder in Deutschland aufgestellt werden, umso
größer Muss die Reserveleistung werden.
Das macht den „Ökorucksack“ der Windkraft
immer schwerer. Schon heute muss jede durch Windkraft vermiedene Tonne
Kohlendioxyd mit mindestens 200 Kilogramm Kohlendioxyd aus den Schloten
der
Reservekraftwerke „erkauft“ werden.
Doch
nicht nur die durch die Windkraft „induzierte“
Umweltbelastung nimmt zu; im
gleichen Maße steigen die Kosten. Bereits heute
verteuert sich jede
Kilowattstunde Windstrom durch das Absichern der unsteten Windkraft mit
konventionellen Kraftwerken um rund 1,5 Cent. Der mit dem Einspeisen
der
Windkraft verbundene größere Regelungsaufwand
schlägt mit rund 0,7 Cent je
Kilowattstunde zu Buche. Und um den vorwiegend an den Küsten
produzierten Strom
in die Ballungsräume zu transportieren, müssen noch
einmal mindestens 0,2 Cent
aufgeschlagen werden. Damit
ist Windstrom unverhältnismäßig teuer.
Einschließlich des im
Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegten Garantiepreises von derzeit
8,9 Cent
für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde kostet eine
solche aus Windstrom
mehr als 11 Cent gegenüber 3 Cent gegenüber
konventionellen Kraftwerken. Hochgerechnet
wurde damit im
zurückliegenden Jahr die Windkraft mit rund 1,4 Milliarden
Euro „gefördert“ (Anmerk.:
ca.
3,5 Mrd. € im Jahr 2010; die
durch den Betrieb der Windräder
vermiedenen Stromkosten sind hierbei berücksichtigt), wobei
das Geld von allen
Stromverbrauchern und nicht aus dem Bundesetat kommt. Das
ändert aber nichts an
der Tatsache, dass damit jeder Arbeitsplatz in der Windbrache
mittlerweile mit
rund 35 000 Euro im Jahr bezuschusst wird. Das ist nicht viel weniger
als im
Steinkohlebergbau, wo jeder Arbeitsplatz etwa 50 000 Euro kostet.
Unverhältnismäßig
teuer ist nicht nur der mit Windturbinen
erzeugte Strom, sondern auch die mit dieser Technik erzielbare
Umweltentlastung. Rund 100 Euro kostet gegenwärtig jede durch
Windstrom
vermiedene Tonne Kohlendioxyd. Dieser Betrag liegt um den Faktor sieben
über
dem für den geplanten Handel mit Emissionsrechten
(für eine Tonne Kohlendioxyd)
anvisierten Preis. Dass wir in Deutschland mit diesem Luxus
aufhören sollten,
darauf hat Clement, sehr zum Ärger seines Kabinettskollegen
Trittin, mit Recht
hingewiesen. Sowohl
wirtschaftliche als auch umweltpolitische Fakten sprechen für
eine Korrektur in
der Energiepolitik. Alle Rechte vorbehalten.
© F.A.Z. GmbH,
Frankfurt am Main“
Ende
des
FAZ-Zeitungsartikels
Helikopter-Demo
gegen Windrad
Ingersheim Ein
Hubschrauber stellt die Höhe des geplanten Windrads beim
Husarenhof nach. Der Streit um das Projekt verschärft sich:
Die Gegner bereiten eine Petition vor.
Artikel
in der Stgt. Zeitung v. 19. Mai 2010
Artikel
in den Stgt. Nachrichten v. 15. Mai 2010
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