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Rund um die
Bürgerinitiative
Technik,
Kriterien, Bilanzen
Multimedia und Links
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Berichte von überregionalen Zeitungen:
Erneut schwere Schäden bei Windkraftanlagen
Viele Windräder sind mehrtägiger starker Winde offensichtlich nicht mehr gewachsen
(ts / 200112) - Am 14. Januar 2011 berichteten wir
über ein vom Orkan „Ulli“ zerfetztes Windrad in
Norddeutschland. Nun hat es in den letzten Tagen auch zwei weitere
Windräder im Binnenland getroffen. Und zwar im
unterfränkischen Landkreis Haßberge und das andere bei
Merzenich im Kreis Düren (Rheinland). An beiden Windrädern
ist jeweils ein Rotorblatt abgeknickt. Am schlimmsten war es in Ebern
(Haßberge), da dort das Rotorblatt zerborsten ist und die Teile 200 Meter
weit in die Landschaft geflogen sind. Zum Glück wurde niemand
verletzt, das dürfte auch daran gelegen haben, dass dieses Windrad
einen großen Abstand zu Siedlungen und Verkehrswegen gehabt hat.
Sollte so ein Vorfall bei der Ingersheimer Anlage
auftreten, wäre ein glimpflicher Ausgang durch die Nähe der
Birken- und Lerchenhöfe, sowie durch die weit weniger als 200
Meter entfernte und viel befahrene Kreisstraße nicht
unbedingt gegeben. Was war nun die Ursache dieser beiden
Unfälle? Der für das Windrad in Ebern verantwortliche
Geschäftsführer hatte da eine Idee: Laut des Onlinedienstes
Mainnetz, vermutete der Betreiber, dass heftiger Wind den
Schaden verursacht haben muss.
»Möglicherweise hat eine überraschend starke Windböe das Rotorblatt abgeknickt« 
sagte der Geschäftsführer des
Unternehmens. Auf die Idee muß man erst mal
kommen. Wenn das so weiter geht, sollte die Bundesregierung
vielleicht mal einen Stresstest für Windkraftanlagen
veranlassen. Wie wir gerade erfahren haben, ist schon Anfang Januar
2012 in Glüsing/Itzehoe ebenfalls ein Windrad zu Schaden gekommen,
nachdem ein Feuer den kompletten Kopf der Anlage zerstört hat und
da wir gerade dabei sind, wollen wir auch noch den Eisschlag einer
Windkraftanlage bei Böttingen auf der Schwäbischen Alb
erwähnen.
Dort hatten Mitte November, ausgelöst durch
gefrierenden Nebel, mehrere Eisbrocken ein Scheunendach
durchschlagen. Die Anlage verfügte offensichtlich über
eine technische Vorrichtung, die so einen Fall eigentlich verhindern
sollte. Anscheinend hat diese aber versagt, nach Angaben der
Betreiberfirma soll ein Sensor ausgefallen haben. Angesichts dieser
Vorfälle stellt sich unserer Bürgerinitiative
natürlich die Frage, wie und in welcher Höhe sind die
Betreiber für solche Schadensfälle versichert und sind die
Betreiber überhaupt zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung
verpflichtet? Zudem fragen wir das Landratsamt
Ludwigsburg als zuständige Genehmigunsgbehörde für
das Projekt Ingersheim, welche Maßnahmen sie ergreifen wird um
die Bevölkerung auf die Gefahrenzone der Windkraftanlage
Ingersheim hinzuweisen und die Auto- und Radfahrer, sowie die gerade an
Wochenenden zahlreichen Spaziergänger zu
schützen. Sollte es an der Ingersheimer Windkraftanlage zu
ähnlichen Schäden kommen, dann sollte jedem klar sein, dass
es angesichts der riesigen Dimension von 180 Metern Höhe nicht bei
einem Radius von 200 Metern bleiben wird, sollten sich Teile oder gar
ein ganzer Flügel von der Anlage lösen.
Links zum Artikel:
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SPIEGEL ONLINE: „Deutschland macht Wind“
Online-Ausgabe des Spiegel erwähnt Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“
(wm / 130411) - Die
online-Ausgabe des Spiegel vom 12.4.2011 berichtet über einen sich in
Deutschland anbahnenden gesellschaftspolitischen Groß-Konflikt, der sich als
Konsequenz aus dem angekündigten Atomausstieg und dem angestrebten relativ
schnellen Übergang zur regenerativen Energie abzeichnet. Der Spiegel-Artikel
beginnt wie folgt: “Hässliche neue Öko-Welt: Die Bundesregierung will Atomkraftwerke
durch Tausende Windräder ersetzen - um den Preis einer verschandelten Landschaft.
Schon jetzt gehen Bürger auf die Barrikaden, Deutschland droht ein neuer
Großkonflikt.“
Wenn auch nicht alles so
heiß gegessen werden dürfte, wie es gekocht wird, so dürfte die im Spiegel
geschilderte Richtung von der Grundtendenz her einigermaßen korrekt
wiedergegeben werden.
Hinsichtlich des Umstiegstempos dürfte sich
- wenn sich die allgemeine, nach den bedauernswerten Ereignissen
in Japan ausgebrochene, von politisch interessierter Seite und vom
Sensations-Journalismus noch geschürte Hysterie wieder gelegt
hat - Besonnenheit durchsetzen, denn nur Ideologen
akzeptieren eine möglicherweise dann eintretende Senkung des
Lebensstandards, der sich bei einem abrupten Ausstieg aus der
Kernenergie ergeben könnte, wenn zuvor nicht in ausreichendem
Umfang Energie-Ersatzquellen bereit stünden für eine unter
Volldampf stehende und die Beschäftigung sowie die Sicherheit der
Sozialversicherungssysteme sichernden deutschen Industrie.
Auch hinsichtlich der Schwerpunkte beim Übergang
auf regenerative Energien dürfte das letzte Wort noch nicht
gesprochen sein. Viel wird auch davon abhängen, wie das eher
atomfreundliche Ausland in Europa und Übersee auf die
Ausstiegsszenarien in Deutschland reagiert.
Von der Grundrichtung her sind jedoch einige Punkte
schon vorprogrammiert und nicht mehr änderbar, da ein
Großteil der Investitionen bereits geplant ist bzw. schon
begonnen hat: So wird kein Weg mehr daran vorbeiführen, daß
in Zeiten knapper volkswirtschaftlicher Kapital-Ressourcen die
Finanzmittel für die dringend benötigten Investitionen
bezüglich des weiteren Ausbaus der Windkraft an Standorten in
Nord- und Ostdeutschland und vor allem im Meer (off-shore) sowie
für neue von Nord nach Süd führende Trassen
- auch aus Gründen der Nachhaltigkeit -
eingesetzt werden, damit der durch an windstarken Standorten
regenerativ erzeugte Strom vom Norden - wo keine
große Industriedichte und daher oftmals Stromüberschuß
vorliegt - in den windarmen Westen und Süden
- wo die Industriedichte und damit der Energiebedarf deutlich
höher ist - geleitet werden kann.
Vor dem Heraufziehen des jetzt sich abzeichnenden
gesellschaftspoltischen Konflikts müssen wir die Ziele unserer
Bürgerinitiative nicht ändern, sie haben vielmehr
unverändert Bestand:
Wie schon bei der Verteilung
unserer ersten Informationsblätter und seit Gründung unserer
BI im Januar / Februar 2010 bekannt, haben wir grundsätzlich
nichts gegen durch Windräder regenerativ erzeugte Energie.
Wogegen wir uns jedoch wenden sind Windräder
- die vorwiegend aus ideologischer Sicht und aus
Gründen der Symbolik an eher relativ windschwachen und daher
vergleichsweise unwirtschaftlichen Standorten - wie in
Ingersheim der Fall - und entgegen den insoweit eindeutigen
Empfehlungen des für ganz Baden-Württemberg nach objektiven
Kriterien vom Tüv Süd erstellten Windatlas errichtet
werden sollen,
- und die sich nur unter großzügiger
Gewährung von über 20 Jahre laufenden Subventionen /
Einspeisevergütungen finanziell - wenn
überhaupt - knapp „über Wasser
halten“, mit - wenn überhaupt - nur
marginalen Vorteilen für einige Kapital-Anleger und für den
Grundstücks-Verpächter,
- denen jedoch eine Vielzahl von Nachteilen zu Lasten
der im Umkreis von rd. 5 Km zum geplanten Standort wohnenden
Bürger und zu Lasten der Allgemeinheit gegenüberstehen, die
die nur marginal - wenn überhaupt -
vorhandenen Vorteile deutlich überwiegen („Nachteile in Ingersheim“).
Nachrichtlich ist festzuhalten, daß unsere
Bürgerinitiative erstmals in einer Ausgabe des Spiegel-online
erwähnt wird.
Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zur Ausgabe des Spiegel-online hier klicken
www.gegenwind-husarenhof.de
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Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) Heidelberg: Windräder auf dem Königstuhl
Ernster Hintergrund oder nur ein weiterer Aprilscherz ?
(wm / 030411) - Die RNZ bringt in ihrer Ausgabe vom
1.4.2011 einen Artikel „Windräder auf dem Königstuhl ?
Heute Unterschriftenaktion“ und zeigt in einer Fotomontage, wie
künftig hinter der Silhouette des weltberühmten Heidelberger
Schlosses, seit Jahren Unesco-Weltkulturerbe und nach Kriegsende
Besuchermagnet für Millionen Touristen aus Deutschland, Europa und
vorwiegend aus Übersee, Windindustrieanlagen (WIA) ihren Betrieb
aufnehmen könnten. Dem Bericht zufolge hat ein ortsansässiges
Architekturbüro einen Masterplan ausgearbeitet, der im
Rathaus-Foyer zur Einsicht ausliegt.
Käme es tatsächlich zum Bau dieser
Windmühlen an diesem „raumbedeutsamen“ Standort hoch
über „Alt Heidelberg“ - wofür es nach
dem Regierungswechsel zu Grün / Rot und daher geänderten
politischen Rahmenbedingungen sicherlich den einen oder anderen
ideologisierten und irre geleiteten Windkraft-Sympathisanten gäbe,
mit der Begründung, man könne sich ja an alles gewöhnen
und auch Kulturlandschaften und -denkmäler unterlägen
schließlich ebenfalls dem Wandel der Zeit -
wäre auch die Aussicht vom über dem gegenüber liegenden
Neckarufer befindlichen Philosophenweg, einem der romantischsten
Plätze der Kurpfalz und für unzählige, vor allem
studentische Liebespaare aus nah und fern mit unvergesslichen
Erinnerungen an ihre Jugendzeit versehen, unwiderruflich zerstört.
Es bleibt die Hoffnung, daß dieses nur als
frevelhaft zu bezeichnende Unterfangen lediglich einen weiteren
Aprilscherz betrifft.
Selbst dann, wenn dies - wie der
„Kreis der Vernünftigen“ hofft -
zuträfe, wäre die Schändung weltweit einzigartiger
Kulturdenkmäler durch Windspargel nicht ganz von der Hand zu
weisen, wie das rücksichtslose Vorgehen von Windrad-Enthusiasten
in Thüringen beweist, wo sowohl der weltberühmte
Höhenwanderweg und inmitten in beeindruckender Natur liegende
„Rennsteig“ - auch schon vom deutschen
Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe bewandert -
als auch die Martin Luther nach dem Anschlag seiner Thesen in
Wittenberg als Zufluchtsort dienende Wartburg in Eisenach künftig
von Windindustrieanlagen umsäumt und umzingelt werden
sollen…
Wie weit sind wir gesunken, wenn dies Realität
werden sollte ? Ich bin mir sicher: Beide hätten für
derartige Kultur- und Landschaftsschänder nur allertiefste
Verachtung übrig !
Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zum Bericht der RNZ (Bericht wurde nach wenigen Tagen vom Verlag gelöscht)
www.gegenwind-husarenhof.de

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Kieler Nachrichten:
Bendfeld
- Klare Absage an Windkraft
(wm
/ 280311) - Einer
Meldung der Kieler Nachrichten vom 15.3.2010 ist zu entnehmen,
daß die kleine
Gemeinde Bendfeld sich gegen Windräder auf ihrem
Gemeindegebiet ausgesprochen
hat. Danach hatten von den 191 Wahlberechtigten 131 Bürger von
ihrem Wahlrecht
Gebrauch gemacht, 81 = 62 % davon sprachen sich gegen den Bau von
Windrädern
auf dem Gemeindegebiet aus.
Das
Bürgervotum „contra
Windrad“ der Bendorfer Bürger ist aus mehreren
Gründen bemerkenswert:
Einerseits
ist
Schleswig-Holstein nach Brandenburg aufgrund seiner Nähe zum
Meer und dem dort
vorhandenen starken Windaufkommen eigentlich d e r
geeignete
Windkraft-Standort schlechthin. Aufgrund seiner topografischen Lage hat
dieses
eher durch Agrarwirtschaft, Werften und Schiffbau geprägte
Bundesland von
Anfang an eine Vorreiterrolle beim Auf- und Ausbau der deutschen
Windkraft-Industrie
übernommen, fast alle namhaften deutschen Windkraft-Konzerne
haben Sitz oder
Niederlassungen in Schleswig-Holstein, ein Großteil der in
dieser Branche
entstandenen Arbeitsplätze ist dort angesiedelt und an der
Christian-Albrechts-Universität
zu Kiel sowie an den Fachhochschulen des Landes bestehen neben dem
Bereich
Schiffbau / Werften, Fischereiwirtschaft u.a. auch mehrere
Lehrstühle und
Forschungseinrichtungen im Bereich „Windenergie“.
Umso
verwunderlicher ist
es daher, wenn in den letzten Jahren immer mehr Gemeinden in den
eigentlich von
den Produktionsbedingungen für regenerativen Strom her
optimalen
Bundesland-Standorten wie Schleswig-Holstein, Niedersachsen oder
Brandenburg
sich gegen den weiteren Zubau der noch verbliebenen, unverspargelten
Landschaft
mit Windrädern vehement wehren, wie die weiter stark steigende
Zahl von
Bürgerinitiativen oder der für Windkraft negative
Ausgang von Bürgerentscheiden
belegt.
Offenkundig
wurde auch in
diesen Bundesländern die Sättigungsgrenze erreicht
und der Bevölkerung werden
mit jedem neu installierten Windrad augenscheinlich auch die dadurch
entstehenden Nachteile vor Augen geführt, wie z.B.:
- Schädliche
Immissionen (Lärm, Schattenschlag, Infraschall, Elektrosmog)
- Verlust
wertvollen Ackerlandes
- Schäden
im
Tourismus wegen ausbleibender Gäste
- Erhebliche
Wertminderungen bei Grundstücken und Gebäuden bis hin
zur Unverkäuflichkeit
- Irreparable
Landschaftsverschandelung
- Schwere
Beeinträchtigung des Natur- und Umweltschutzes, insbesondere
Vogelschutz
betreffend
- Minderung
der
Lebensqualität und des Freizeitwerts der im Umkreis wohnenden
Bevölkerung u.a.
Hinzu
kommt, daß der nur
an diesen windstarken Standorten wirtschaftlich zu produzierende
regenerative
Strom schon jetzt oft zur Überproduktion in diesen
Bundesländern führt und
oftmals entweder ins Ausland - vielfach
„verschenkt“ oder nur unter
erheblichen Preisnachlässen - exportiert
oder - bei
Bedarf -
ins bundesdeutsche Stromleitungsnetz eingespeist wird.
Da
die Verlegung von
Stromleitungen stagniert bzw. nicht in gleichem Tempo erfolgte wie der
Zubau
mit Windrädern oder Solaranlagen, bedingt letzteres die
forcierte Verlegung
neuer Stromleitungen, damit der im Norden regenerativ wirtschaftlich
erzeugte
Strom in die windschwachen Bundesländer im Süden
geleitet werden kann. Diese
jetzt eingeleiteten Infrastrukturmaßnahmen führen
zwar zu einer weiteren
Beeinträchtigung der Landschaft -
vorwiegend im norddeutschen Raum - sind
jedoch unabdingbar, wenn die regenerative Windkraft weiter auf dem
bisher
erreichten Niveau gehalten oder ggfs noch weiter ausgebaut werden soll.
Der
Aufbau
unwirtschaftlicher Standorte in den windschwachen
Bundesländern jedenfalls ist
keine ernst zu nehmende Alternative und träumt nur den
ideologisch
verblendeten, nur an der Symbolik interessierten
Windkraft-Enthusiasten, da die
dadurch - wenn überhaupt -
erzeugte Stromproduktion nur marginal ist und niemals die dadurch zu
Lasten der Allgemeinheit entstehenden Nachteile rechtfertigt (vgl.
hierzu
Rubrik „Nachteile in Ingersheim“).
Und
noch ein weiterer
Punkt: Der Ingersheimer Gemeindeverwaltung wird von einer kleinen
Gemeinde
einmal mehr vorexerziert, wie heutzutage in der Bürgerschaft
kontrovers
diskutierte Sachverhalte behandelt und entschieden werden sollten,
nämlich
durch zeitnahen Einbezug der Bürgerschaft, vollkommene
Offenlegung aller
entscheidungserheblichen Informationen und durch Abhaltung eines
Bürgerentscheids….
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Artikel
in den Kieler Nachrichten
www.gegenwind-husarenhof.de
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Unruhige
Zeiten für Windkraft-Konzerne wie Nordex u.a. -
Nordex muß Umsatzrückgang verbuchen
- Anleger spielen mit Nordex Jojo - Wie
lange hält der Subventions-Schwachsinn noch an ?
(wm
/ 300311) - So
oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen der internationalen
Wirtschaftspresse über
das jetzt veröffentlichte Ergebnis zum Geschäftsjahr
2010 und die
Geschäftsaussichten von Nordex im Jahr 2011. Wegen des lang
anhaltenden
Auftragsrückgangs, zunehmendem Preisverfall und starkem
Wettbewerbsdruck - vor
allem entfacht durch die aufgrund deutlich geringerer Lohnkosten mit
erheblichen Wettbewerbsvorteilen ausgestatteten chinesischen
Windkraft-Konzerne - mußte Nordex im
abgelaufenen Jahr einen
Umsatzrückgang von rd. 20 % hinnehmen; lediglich ein etwas
stärkerer
Auftragseingang im 4. Quartal 2010 rettete die Bilanz 2010.
Zwar sind die weltweiten
Geschäftsaussichten
von Firmen in der Solar- und Windkraftbranche nach den bedauernswerten
Ereignissen in Japan deutlich gestiegen.
Allerdings
können die
großen deutschen Windkraft- oder Solar-Konzerne wie Nordex,
Enercon oder
Solarworld u.a. gegen ihre asiatischen Konkurrenten beim Kampf um
lukrative
Aufträge auf den Weltmärkten oftmals nicht mithalten,
weil sie im Vergleich zu
den großen asiatischen Windkraft-Herstellern
- vor allem aus China und
Indien -
mit viel zu hohen Personalkosten belastet sind: Asiatische Anbieter
unterbieten oftmals mit „Kampfpreisen“ ihre
europäischen Konkurrenten. Daher
sind die Geschäftsaussichten für die deutschen, im
regenerativen
Energiegewinnungsbereich tätigen Konzerne nicht allzu rosig,
denn auf den
Weltmärkten werden die Aufträge immer mehr von den
Wettbewerbern weggeschnappt
und die Kluft zwischen den deutschen einerseits und
kostenmäßig besser
aufgestellten asiatischen Konzernen andererseits wird
größer…
Auch auf dem
Inlandsmarkt
gewinnen vor allem asiatische Anbieter immer mehr Marktanteile, wobei
noch
hinzukommt, daß auf dem deutschen Markt in den
windstärkeren Gebieten im Norden
eine kaum mehr steigerungsfähige Sättigungsgrenze
bereits erreicht ist und im
eher windschwachen Binnenland keine nennenswerten Umsatzsteigerungen zu
erzielen sind, da auch hier die Investoren mit „spitzem
Bleistift“ rechnen
müssen, es sei denn, sie entscheiden - wie
in Ingersheim - weniger auf Basis rationaler
wirtschaftlicher
Überlegungen als vielmehr unter ideologischer Verblendung und
aus Gründen der
Symbolik… Ähnliches trifft für die
Solarbranche zu, da im oftmals verregneten
Deutschland die zur Stromgewinnung nötigen Sonnentage
- im
Vergleich zu Italien oder Spanien - in deutlich
geringerer Anzahl vorkommen.
Beide
Branchen -
sowohl Solar als auch Windkraft
- hängen seit Jahren finanziell „am
Tropf“ der gemäß
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ausgeschütteten Subventionen
und sind nur überlebensfähig durch die
jährlich immer noch üppig fließenden
Subventionen, die alle Solaranlagen- und Windrad-Betreiber als
Einspeisevergütung 20 Jahre lang über Zwangsumlage
erhalten, die allen privaten
Stromkunden durch jährlich weiter steigende Zuschläge
via höherer Strompreise
aus der Tasche gezogen wird.
Da diese nach wie
vor
äußerst großzügig und zu Lasten
aller privaten Stromkunden gewährten
Subventionen auch allen Windrad- und Solaranlagen-Betreibern
-
unabhängig davon, ob Anlagen aus teurerer deutscher oder
kostengünstigerer
ausländischer Produktion gekauft werden
- zustehen, führt dieser jährlich
zu Lasten der privaten deutschen Stromkunden immer
größer werdende Subventionsunfug
dazu, daß die jährlich in Mrd-Höhe und von
allen privaten Stromkunden zu
zahlenden Subventionen in immer größerem Umfang die
ausländischen -
vorwiegend asiatischen Anbieter
- unterstützen, mit der Folge,
daß die Marktmacht der ausländischen Windkraft- und
Solar-Konzerne dadurch
weiter steigt, wodurch die deutschen Konkurrenten noch weiter
abgehängt werden,
denn - Merke
! - auch hier gilt: „Geiz
ist geil“ und der
deutsche Solaranlagen-Betreiber oder Windkraft-Kapitalanleger bzw. die
liefernden und größtenteils an der Börse
notierten Konzerne kaufen ihre
Baugruppen, Module usw. i.d.R. - dem Prinzip der
Gewinnmaximierung
folgend - nicht aus der teureren deutschen, sondern
aus
der kostengünstigeren asiatischen Produktion zu.
Fazit:
Der vom deutschen Staat über das EEG
installierte Subventionsunfug unterstützt in immer
größerem Umfang den Aufbau
und die Sicherung der Arbeitsplätze ausländischer
Wettbewerber vorwiegend in
Asien, gleichzeitig führt dieser Subventions-Schwachsinn dazu,
daß deutsche
Arbeitsplätze in der Windkraft- und Solarbranche aufgrund des
zu Lasten
deutscher Firmen immer stärker werdenden
Verdrängungswettbewerbs massiv
gefährdet sind.
Allein im Jahr
2009 -
aktuellere Zahlen liegen noch nicht vor
- wurden rd. 16 Mrd. € an Subventionen
= Einspeisevergütungen ausgezahlt, davon entfallen 4 Mrd.
€ auf Windkraft- und
12 Mrd. € auf Solarstrom. Wegen des durch diesen
Subventionsunfug weiter angereizten,
immer stärkeren Zubaus mit Windrädern und
Solaranlagen werden die jährlichen
und über 20 Jahre laufenden Subventionsbeträge noch
weiter ansteigen; dies
führt dazu, daß - vorwiegend an
windschwachen
Binnenland-Standorten - Windräder an
ungeeigneten (weil windarmen) Standorten geplant werden, die von
vornherein
mangels Wind und daher mangels Stromaufkommen als Fehlinvestition
anzusehen
sind und die ohne - nach
dem Gießkannenprinzip erfolgter -
Gewährung der 20 Jahre lang laufenden EEG-Subventionen
niemals errichtet worden wären.
Immer mehr
Staaten - wie
z.B. Spanien, Italien oder Tschechien
- haben diesen Subventionsunfug
bereits abgestellt. Es stellt sich die Frage: „Wann wachen
die deutschen Nachtwächter-Politiker
bzw. sogenannten Energie-Politiker auf ?“.
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
zu den
Berichten im Handelsblatt hier und hier
www.gegenwind-husarenhof.de
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Schweriner
Volkszeitung: Kleinows Windpark kommt nicht
(wm / 290311) - Einem
Bericht der Schweriner Volkszeitung vom 21.8.2010 ist zu entnehmen,
daß im beim
Ausbau der Windkraft aufgrund sehr hohen Windaufkommens
führenden Bundesland
Brandenburg in jüngster Zeit mehrere Regionalpläne
geändert wurden, wobei die
zur Diskussion stehenden Windvorranggebiete an der Oberhavel und
anderen
Gebieten vor allem aufgrund des Vogelschutzes deutlich reduziert
wurden,
nachdem die Planer erkannt hatten, daß
„größtes Konfliktfeld der Windnutzung in
der Prignitz…besondere Vogelarten…“
sind, wie z.B. Kraniche, Störche oder
Baumfalken.
Neben den durch
Vogelschutz bedingten soll es weitere Reduzierungen bei bereits
bestehenden
Windvorranggebieten geben, weil man zur Erkenntnis gelangte,
daß die
Sicherheitsabstände zur Wohnbebauung bzw. zur Ortsrandlage
viel zu gering
seien.
Darüber hinaus werde
überlegt, bei bereits bestehenden Windvorranggebieten weitere
Verdichtungen
zuzulassen, vermutlich deshalb, weil Planer und Initiatoren davon
ausgehen, daß
der Bau zusätzlicher Windräder in bereits bestehenden
Windvorranggebieten auf
deutlich geringeren Widerstand der betroffenen Bevölkerung
stößt als der
Ausweis und die Bebauung neuer Windvorranggebiete.
Der Meldung zufolge wurden
auch Überlegungen der Planungs-Behörde bekannt,
wonach Pläne diskutiert werden,
Windkraftanlagen an neuen Standorten in Schutzgebieten,
Nutzwäldern u.a. zuzulassen,
wobei dann auch „tierökologische
Abstandskriterien“ neu überdacht, d.h.
vermutlich gekürzt werden.
Aus Ingersheimer Sicht
bzw. aus Sicht der Ingersheimer Windkraft-Gegner ist es erfreulich,
wenn völlig
überdimensionierte Windvorranggebiete ganz
aufgelöst - wie
an anderen Standorten bereits vorgekommen
- oder erheblich verkleinert
werden, weil dadurch die Lebensqualität der im Umfeld lebenden
und negativ
betroffenen Bevölkerung steigt.
Andererseits zeigen die in
Brandenburg angestellten Überlegungen zur Verdichtung
bestehender
Windvorranggebiete, daß mit einer Verdichtung
- d.h. mit einem weiteren Zubau
durch zusätzliche Windräder - vor
allem dann zu rechnen ist, wenn bereits
Windvorranggebiete bestehen, die noch nicht mit Windrädern
überbaut sind, bevor
es zum Ausweis neuer Windvorranggebiete kommt. Genau dies
könnte auch
Ingersheim
„blühen“…insbesondere nach dem
Ausgang der Landtagswahl in BW…
Auf erbitterten Widerstand
der „echten“ - d.h. nicht der
selbst ernannten - Natur-
und Umweltschützer dürften die Pläne zum
Ausweis neuer Windrad-Standorte in
Schutzgebieten oder Nutzwäldern stoßen, wobei zu
vermuten ist, daß die meist
von selbst ernannten, ideologisierten und dominierten
„Naturschutz“-Organisationen wie BUND oder NABU
wiederum - wie
so oft, wenn es um die ureigenen Naturschutzziele geht
- den
Mund halten werden…
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
Zum Bericht in der
Schweriner Volkszeitung hier klicken
www.gegenwind-husarenhof.de
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Zum Bericht in der
Schweriner Volkszeitung hier klicken
SchwerinerVolkszeitung
(SVZ): „Vorbild MV“ - Oder:
Relativierung von Statistik-Zahlen
(wm / 280311) -
Einer
Meldung der SVZ vom 6.9.2010 zufolge hat die Einspeisung regenerativ
gewonnenen
Stroms in Mecklenburg-Vorpommern (MV) im Jahr 2009 erstmals
- wenn
auch nur knapp - das aus traditionellen
Energieträgern
gewonnene Einspeisevolumen übertroffen. Ließe man
diese Aussage für sich allein
stehen, könnte der Eindruck entstehen, daß die
Verhältnisse aus MV ohne
weiteres auf die Bundesrepublik übertragbar seien, wonach es
ohne weiteres - wie
von einigen, jedoch von der wirtschaftlichen Realität weit
entfernten
Windkraft-Utopisten propagiert - möglich
wäre, durch sofortiges Abschalten
aller AKW und Drosselung der konventionell betriebenen Kraftwerke
sofort und in
vollem Umfang auf die Energieversorgung mit regenerativ gewonnenem
Strom
überzugehen.
Das Gegenteil ist jedoch
der Fall. Zunächst ist einmal festzuhalten, daß der
insgesamt in MV -
konventionell und regenerativ - gewonnene Strom
laut Statistikamt MV lediglich
ca. 1 - 2 % des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland ausmacht, also
marginal
gering ist.
Weiter zu
berücksichtigen
ist, daß die dem Jahr 2009 zugrundeliegenden
Stromverbrauchszahlen in MV sowie
bundes- und weltweit gegenüber den Vorjahren aufgrund der mit
voller Wucht in
2008 / 2009 einsetzenden Weltwirtschaftskrise und dadurch bedingtem
stark
rückläufigem Stromverbrauch nicht
repräsentativ sind für den
„normalen“, stetig
ansteigenden Stromverbrauch in einer „normal“ sich
entwickelnden
(Welt)Wirtschaft. Des weiteren sind die MV-Zahlen beeinflußt
durch den
monatelangen Ausfall eines Steinkohlekraftwerks in MV, das in 2009 im
Vergleich
zu 2008 rd. ein Drittel weniger Strom ins MV-Stromnetz eingespeist habe.
Ebenfalls zu
erwähnen ist,
daß der regenerativ gewonnene gegenüber dem
konventionell gewonnenen Strom aufgrund
gesetzlicher Vorgaben Vorrang hat bei der Einspeisung ins Netz, d.h.,
der
bestehende Strombedarf wird zunächst durch regenerativ
gewonnenen Strom gedeckt.
Reicht dieser zur Deckung des Strombedarfs aus, müssen die
konventionell
betriebenen Kraftwerke in ihrer Leistung heruntergefahren werden und in
gedrosseltem Zustand weiterlaufen, eine Tatsache, die zu einer
erheblichen
Verschlechterung der CO2-Schadstoffbilanz führt, da der
CO2-Schadstoffausstoß
je konventionell (Öl, Kohle, Gas) produzierter Stromeinheit
umso höher ist, je
unregelmäßiger der Kraftwerksbetrieb läuft.
Ein ganz
wesentlicher - die
Versorgungssicherheit vor allem hochindustrialisierter Länder
wie Deutschland
betreffender - Faktor ist die
Feststellung, daß
im Nordosten im Jahr
2009 rd. 1 % w e n i g e r regenerativ entstandene Strom
produziert und
ins Stromnetz eingespeist wurde, obwohl
- und dies ist der hauptsächliche
Gesichtspunkt - im Jahr 2009 zusätzliche
Windräder
aufgestellt wurden: „Obwohl mit der
Inbetriebnahme neuer, leistungsfähiger
Anlagen die installierte Leistung der Windkraftanlagen von 1 306 auf 1
472
Megawatt gestiegen sei, habe der Stromertrag witterungsbedingt um 175
000
Megawattstunden unter der Einspeisemenge von 2008 gelegen. Dieser
Rückgang bei
Windstrom um 7 % habe dazu geführt, daß die
Ökostromerzeugung im Lande erstmals
nicht weiter wuchs.“
Mit dieser zu Recht
getroffenen Feststellung hätte das ganze Dilemma regenerativ
gewonnenen Stroms
im Hinblick auf die Versorgungssicherheit von privatem Sektor und
Wirtschaft
nicht zutreffender beschrieben werden können. Danach
müßte eigentlich jedem
klar sein, daß durch bloßes Aufstellen weiterer
Windräder -
selbst in windstarken Standorten wie Mecklenburg-Vorpommern und erst
recht nicht an relativ windschwachen Standorten wie
Ingersheim - sich
zwar die „auf dem Papier“ bestehende
Nennleistung -
nicht aber automatisch auch die real erzielte Ist-Leistung
-
erhöht, denn zur Erhöhung der für die
Stromversorgung allein
entscheidenden Ist-Leistung von auch tatsächlich regenerativ
erzeugtem Strom
sind ausschließlich witterungsbedingte
- aber
durch menschliche Eingriffe nicht beeinflußbare
- Faktoren
wie „das Wehen von Wind“ oder
„Sonnenschein“ notwendig.
Soll daher der durch das
Abschalten konventioneller Kraftwerke entstehende Stromausfall
„sicher“ kompensiert
werden, müßte eigentlich jedem an der
Versorgungssicherheit Interessiertem
daran gelegen sein, daß regenerativ zu gewinnender Strom
möglichst „sicher“ und
in ausreichendem Umfang produziert wird, und dies trifft bei Windstrom
vor
allem dort zu, wo das durchschnittliche jährliche
Windaufkommen besonders hoch
ist, und diese Voraussetzungen liegen eben aufgrund topografischer
Gegebenheiten in den Bundesländern im Norden und Osten vor und
weniger oder
überhaupt nicht an relativ windschwachen Binnenland-Standorten
wie Ingersheim…
Nachfolgend die Fundstelle
in der SchwerinerVolkszeitung und einige interessante Leserkommentare,
die die
Einstellung der Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern zur
Windkraft korrekt
schildern.
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
zum Artikel in der SchwerinerVolkszeitung
hier klicken
Leserkommentare
KLAUS-ULRICH
DR. KEUBKE 06.09.2010 12:59
Vorbild MV
Ein
wunderbares Foto - 1000de Windräder "verschönern"
Mecklenburg-Vorpommern - Millionen zusätzlicher Touristen
werden dadurch kommen
!
RUEDIGER
THIESS 06.09.2010 14:50
Vorbild?
WOFÜR ein Vorbild???
Wieder
so ein Beitrag der SVZ-Gutmenschen, in dem
die "erneuerbaren Energien" in den Himmel gelobt werden und rein
statistisch der Eindruck erweckt wird, wir könnten in MV schon
seit 2004 den
schwachsinnigen Wert der (für 2020 angestrebten) 30%
"Ökostrom"
erreichen. WOFÜR stehen denn die vielen schönen
statistischen Zahlen in diesem
Beitrag? Ist es vorbildlich, immer mehr Windmühlen
aufzustellen, die immer mehr
sinnlosen Öko- Zufallsstrom erzeugen, mit dem die
Energieversorger große
Probleme haben, ihn dorthin zu bringen, wo er dann vielleicht doch
verbraucht oder
gebraucht wird? Ist es vorbildlich, noch mehr Dächer mit
Solar-Sondermüll
vollzupflastern, deren Sinn NICHT in der (weitgehend wirkungslosen)
Umwandlung
von Sonneneinstrahlung zu Elektroenergie liegt, sondern Dank des
Energie-Einspeisegesetzes (EEG) den Betreibern eine Menge Geld
beschert,
welches wir ALLE in unserer Stromrechnung dazu bezahlen?
Eine
Vorbildwirkung sehe ich NICHT. Ich sehe eher sehr viele
Mitbürger
"erfolgreich für DUMM verkauft"!
Wer
sich NICHT verdummen lassen möchte, liest bitte hier die
Beiträge zu
Windkraft und Photovoltaik:
http://tinyurl.com/5re2zsk
Oder hier das Grundsatzpapier: Erneuerbare Energien sind KEINE
Lösung:
http://tinyurl.com/7hc67yq
Schönen
Tag
noch
FRIEDRICH
NIEMANN 06.09.2010 15:16
Und
noch ne
Statistik
Mit
Statistik lässt sich bekanntlich Alles und Nichts beweisen.
Dass
MeckPom mit seinem durch zunehmende Vergreisung
überproportionalen Anteil
an Rentnerhaushalten, in denen kaum noch gekocht, dafür aber
früh zu Bett
gegangen wird, wesentlich weniger Strom verbraucht als Länder,
in denen das
dort vorhandene verarbeitende Gewerbe mit seinen Maschinen und Anlagen
"richtig" Strom verbraucht, muss man ja nicht sagen. Das würde
schließlich
diese dümmliche Vorbild-Schlagzeile a absurdum führen.
ARTHUR
MOGGER 06.09.2010 17:37
1
bis 2
Prozent
Mecklenburg-Vorpommern
verschandelt seine Landschaft mit den Windrädern zu 100
Prozent, liefert aber
nur 1 bis 2 Prozent des deutschen Stromes.
Eine
tolle Ausbeute, auf die man wirklich Stolz sein kann!
Erfolgreicher
Bürgerprotest in den Niederlanden gegen ein
gigantisches Windkraftprojekt
(wm
/ 290311) - In der
kleinen Gemeinde Urk nahe der niederländischen Küste
formiert sich schon seit
Jahren hartnäckiger Widerstand gegen Pläne zum Bau
eines gigantischen
Windparks, der in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gemeinde und
dreireihig mit
86 monströsen, jeweils 200 m hohen Windturbinen gebaut werden
soll.
Vor
dem Hintergrund der
bedauernswerten Ereignisse in Japan und der daraufhin ausgebrochenen
allgemeinen, unvermindert anhaltenden und sich gegen die
Energiegewinnung aus
Kernkraft richtenden Hysterie - von interessierten
Kreisen in der Politik im
Vorfeld von Wahlen bewußt geschürt und unter
tatkräftiger Unterstützung vieler,
relativ einseitig berichtender Medien - erscheint
es umso erstaunlicher, daß der
Protest gegen diese Windkraft-Gigantomanie in der an sich als weltoffen
und
alles Neuem aufgeschlossenen holländischen
Bevölkerung unvermindert anhält und
sich sogar noch ausweitet.
Ausschlaggebendes
Kriterium für die Realisierung einer Investition sollten immer
die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sein, da ohne deren
Berücksichtigung das
Risiko einer Fehlinvestition besteht, mit der wahrscheinlichen Folge,
daß das von
den Anlegern eingesetzte Kapital aufgezehrt wird.
Bei einer
Windkraft-Investition kommt es daher vorrangig darauf an, ob die Anlage
dauerhaft wirtschaftlich - d.h. ohne dauerhafte
Subventionierung zu
Lasten der Allgemeinheit, die alle Windkraft-Subventionen über
spürbar höhere
Strompreise aus der eigenen Tasche finanzieren muß
-
betrieben werden kann. Maßgeblich sollte daher vor allem
sein, wie stark
das Windaufkommen am vorgesehenen Standort im Jahresdurchschnitt ist,
denn nur
bei ausreichendem Windaufkommen kann eine zufriedenstellende
Stromproduktion
erfolgen, deren Erträge zu einer Abdeckung des Kapitalverzehrs
bzw. zu einer
ausreichenden Verzinsung des eingesetzten Kapitals ausreichen.
Daneben
müssen die
Interessen der betroffenen Bürger berücksichtigt
werden, Stichworte:
- notwendige
Sicherheitsabstände
zur Bevölkerung
- keine
Minderung
der Lebensqualität
- Schutz
vor
Immissionen
- Aufrechterhaltung
des Natur-, Umwelt- und Landschaftsschutzes
- kein
Wertverlust
von Grundstücken und Gebäuden u.a.
Vor diesem Hintergrund
wäre ein Windkraft-Standort in Küstenregion oder
off-shore eigentlich optimal,
da dort ein deutlich höheres Windaufkommen herrscht als an
vergleichsweise
windschwächeren Binnenland-Standorten. Der in den Niederlanden
aufflammende und
sich auf eine Vielzahl von Nachteilen stützende Protest der
betroffenen Bürger
wie z.B.
- Einbrüche
beim
Tourismus
- Schäden
für
Fischerei u.a.
zeigt jedoch,
daß Bürger
sich immer - zu Recht
- dann wehren, wenn überzogene,
gigantische und überdimensioniert geplante Projekte ihnen
„vor die Nase“
gesetzt werden und zu einer Absenkung der Lebensqualität der
im Umfeld
wohnenden Bevölkerung führen.
Insoweit ist der hier
geschilderte Sachverhalt identisch mit einem an der geplanten Stelle in
Ingersheim ebenfalls völlig überdimensionierten
Windrad-Standort, bei dem
überdies noch hinzukommt, daß das geplante Windrad
am vergleichsweise
windarmen, nur 298 m über Meereshöhe vorgesehenen
Standort wegen mangelndem
Windaufkommen nicht dauerhaft - d.h. über
die geplante betriebsgewöhnliche
Nutzungsdauer hinweg - wirtschaftlich betrieben
werden kann, sondern
von Anfang an ein Zuschußbetrieb wäre, der nur unter
Gewährung von
Dauer-Subventionen - finanziert von der
Allgemeinheit über spürbar
höhere Strompreise - aufrecht erhalten
werden könnte und von einer
„Handvoll“ Ingersheimer Windkraft-Enthusiasten
vorwiegend aus ideologischen
Gesichtspunkten und aus Gründen der Symbolik geplant
wird…
Im Fall der Gemeinde
Urk
wurde der Windpark zwischenzeitlich zwar genehmigt; der
Bürgerprotest war jedoch
verantwortlich dafür, daß 7 der 86 geplanten
Windräder ersatzlos gestrichen
wurden und ca. 15 weitere „auf der Kippe“ stehen.
Der Widerstand und
sich in
Bürgerinitiativen niederschlagende Protest der Gemeinde Urk
hat bisher schon
dazu geführt, daß ein Teil der mit der
ursprünglichen Planung verbundenen
Gigantomanie im Interesse der betroffenen Bürger auf ein
erträglicheres Maß
zurecht gestutzt wurde. Selbst dieser jetzt schon eingetretene Erfolg
hält die
Gemeinde Urk nicht davon ab, den Instanzenweg zu beschreiten: Es ist
beabsichtigt, bis vor das höchste niederländische
Gericht und notfalls vor
EU-Gerichte zu ziehen, um weitere Planungs-Exzesse zu
beschneiden….
Walter Müller
/ Pressewart
„Gegenwind Husarenhof“
Zum Handelsblatt-Bericht über
Proteste in Urk /
Niederlande
www.gegenwind-husarenhof.de
____________________
FAZ.NET:
Netzüberlastung
wegen Windkraft
Der
große
Stromausfall kommt
(wm / 120311) - Immer
mehr
Experten kritisieren den durch Windräder erfolgenden
ungezügelten und
unkontrolliert ablaufenden Zubau ganzer Landstriche
- auch
an vergleichsweise windarmen und daher mangels Windaufkommen zu
relativer
Ertragslosigkeit führenden Binnenland-Standorten
- und
der dadurch entstehenden nicht planbaren Stromproduktion, die wegen
unstetem
Windaufkommen oftmals am Bedarf vorbei produziert wird (vgl. FAZNET vom
28.2.2011).
Strom ist bis auf
weiteres
industriell (noch) nicht speicherbar, d.h. jede Stromproduktion
muß im
Zeitpunkt ihres Entstehens über Nachfrage im Netz verbraucht
werden. Das regenerativ - d.h.
durch Sonne / Photovoltaik und / oder Wind
- erzeugte Stromvolumen ist nicht
(wie z.B. bei konventionell betriebenen Kraftwerken) im Hinblick auf
die individuell
zu einem bestimmten Zeitpunkt bestehende Bedarfssituation regulierbar,
d.h. die
regenerative Stromproduktion und das daraus entstehende Angebot kann
nicht auf
den individuellen Bedarf zu einem bestimmten Zeitpunkt (d.h., wenn die
Nachfrage nach Strom besonders groß oder besonders niedrig
ist) justiert
werden.
Trifft ein zu
großes - z.B.
wegen starkem Windaufkommen an einem Tag
- Angebot auf eine relativ
schwache Nachfrage an Strom (z.B. an Wochenenden, wenn in den Betrieben
Betriebsruhe herrscht oder an Feiertagen, Werksferien oder in Zeiten
der
Rezession u.a.), muß der aus regenerativer Energie
zusätzlich erzeugte, jedoch
am Bedarf vorbei produzierte Strom gemäß
Erneuerbarem Energie-Gesetz (EEG)
trotzdem von den Stromkonzernen zwangsweise über Einspeisung
ins Netz abgenommen
werden.
Ist die Nachfrage nach
Strom geringer als das durch zusätzlichen Wind- oder
Sonnen-Strom erzeugte
Über-Angebot, kommt es an der Leipziger
Strombörse - wo
sich der Strompreis als Marktpreis durch permanentes Aufeinandertreffen
von
Angebot und Nachfrage immer zeitnah neu errechnet -
zu
einem Strompreis-Verfall und bei dessen Anhalten zu einem negativen
Strompreis
mit der Folge, dass der am Bedarf vorbei produzierte Strom
- wenn
er überhaupt abgenommen wird - noch
zusätzlich subventioniert wird (werden
muß), um überhaupt einen Stromkäufer zu
finden. Im Klartext: In diesen Fällen
wird Strom nicht nur verschenkt, sondern es werden noch
zusätzliche
Subventionen bezahlt, damit sich
überhaupt ein Käufer findet, der den
überschüssigen, am Bedarf vorbei
produzierten Strom abnimmt.
Durch den bis jetzt
unkontrolliert mit Photovoltaikanlagen und Windrädern
bundesweit erfolgten
Zubau mußten gemäß Vorschriften des EEG
allen privaten Stromkunden über in
ihrer jährlichen Stromrechnung enthaltene Zwangsumlagen durch
die
Stromhersteller allein im Jahr 2009 rd. 16 Mrd € abgenommen
werden. Davon
entfallen rd. 12 Mio € auf Photovoltaik-Stromerzeugung und rd.
4 Mio € auf
Wind-Stromerzeugung.
Die von allen privaten
Stromkunden durch EEG-Vorgaben über ihre private Stromrechnung
zu Gunsten der
Betreiber von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen
jährlich zu entrichtenden
Zwangs-Umlagen werden im Zeitablauf vermutlich weiter steigen, da der
Zubau -
es bestehen z. Zt. bereits rd. 22 000 Windräder
bundesweit -
unvermindert weiter geht und der Anteil regenerativer
Energieträger den
Zielen der Bundesregierung entsprechend weiter steigen soll. Die
kürzlich beschlossene
Kürzung der Einspeisevergütung wird diesen
Subventions-Wahnsinn vermutlich
nicht stoppen können, da sie nur Neu-Anlagen betrifft;
für bereits bestehende
Anlagen besteht Bestandsschutz bis zum Ablauf von 20 Jahren ab
Inbetriebnahme.
Diese von den
Stromkonzernen jährlich über die private
Stromrechnung einzuziehende Zwangsumlage
wird den Betreibern von Windrädern und Photovoltaik-Anlagen
gemäß EEG 20 Jahre
lang garantiert, unabhängig davon, ob der regenerativ erzeugte
Strom
tatsächlich benötigt wird oder wegen
Überproduktion und fehlendem Bedarf
verschenkt oder gar nur durch zusätzliche
Verkaufs-Subventionen abverkauft
werden kann.
Hervorgerufen wird
dieser
volkswirtschaftliche Unfug allein durch falsche, im EEG seinerzeit
festgelegte
Subventions-Anreize, die zu Gunsten von Betreibern von
Windrädern und
Photovoltaik-Anlagen bestehen und die verantwortlich dafür
sind, dass
regenerativer Strom oftmals am Markt vorbei produziert wird.
Die jetzt bei rd. 16
Mrd €
jährlich anfallenden und von den privaten Stromkunden zu
zahlenden Subventionen
sind mit ein Grund dafür, dass in Deutschland innerhalb der EU
die mit weitem
Abstand höchsten Strompreise bestehen. Dies stellt einen
Standortnachteil für
die deutsche Wirtschaft und einen in der Kostenrechnung eines
Unternehmens
wahrnehmbaren Wettbewerbsnachteil im Vergleich zu anderen
Wirtschaftsstandorten
innerhalb der EU dar…
Der unkontrolliert
fortschreitende Zubau mit Windrädern und Photovoltaik-Anlagen
führt neben der
Verschleuderung volkswirtschaftlicher Ressourcen zu einem weiteren
Nachteil,
nämlich der Gefahr, dass die Netzstabilität
gefährdet wird.
Ist die
Kapazität des
bundesdeutschen Stromnetzes erschöpft und drängt ein
immer weiter durch
regenerative Energieträger unkontrolliert erzeugtes und von
den Stromkonzernen
gemäß EEG-Vorschriften in das Netz aufzunehmende
Stromvolumen in die Netze,
könnte es flächendeckend zum
„black-out“ ganzer Regionen mit ungeahnten
Auswirkungen kommen (Stillstand der Betriebe u.a.)….
Kritische Fälle haben
bereits mehrfach bestanden und dürften sich künftig
angesichts der durch
weiteren Zubau erfolgenden Zuspitzung in kürzeren
Abständen wiederholen, wie
der unten zitierte FAZNET-Artikel belegt.
Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
zum Bericht in der FAZNET vom 28.2.2011 hier
www.gegenwind-husarenhof.de

____________________
Umstrittenes
XXL-Windrad bei Bochum wird vermutlich gesprengt
(wm
/ 140211) - ….so
oder „Bochumer Windrad geht die Puste aus“ lauteten
die Anfang Februar 2011 veröffentlichten
Schlagzeilen mehrerer Tageszeitungen im nach Deutschrocker Herbert
Grönemeyer
so apostrophierten „tiefsten Westen“:
„Mit 150 Metern sollte es eins der
größten Windräder im Revier sein. Nun wird
das XXL-Projekt zwischen Bochum und
Castrop-Rauxel wohl gesprengt,“ nachdem das
Bundesverwaltungsgericht eine
Revision gegen den gerichtlich angeordneten Rückbau der um ihr
Geld kämpfenden
Investoren letztinstanzlich abgewiesen hat.
Weiter
heißt es: „Für die
niedersächsische Betreibergesellschaft Godewind schien die
Luft rein. Die Bau-
und Betriebsgenehmigungen der Stadt Bochum und des staatlichen
Umweltamtes
Hagen lagen vor, als 2009 mit dem Bau des 100 Meter hohen Betonturms
begonnen
wurde. Doch die Nachbarschaft blies Sturm gegen den
Koloss….“ Dies war der
Anfang vom Ende kühner Windradträume in einem der am
dichtesten besiedelten
Gebiete Europas.
Parallelen
zum Standort
Ingersheim sind ersichtlich: Auch dort liegt die Betriebs-genehmigung
des
Landratsamts Ludwigsburg, das gegenüber dem identischen, ca. 8
Jahre zuvor
gegen die Antragsteller entschiedenen Fall komplett
„umgefallen“ ist, sowie die
mehrheitliche Zustimmung des Ingersheimer Gemeinderats vor. Auch in
Ingersheim
hält der Widerstand gegen Bau eines derart
überdimensionierten Kolosses weiter
an.
Das
Urteil ist vor allem
deshalb erstaunlich, weil die Landesregierung von NRW
- seit
es wieder von Rot / Grün unter Tolerierung der Linke regiert
wird -
trotz erbitterten Widerstands der betroffenen Bevölkerung
ehrgeizige
Pläne zum stark forcierten Windkraft-Ausbau bekannt gegeben
hat. Nicht nur
dieser Fall zeigt, daß abgewogen und objektiv urteilende
höhere Gerichte immer
öfters den oftmals rücksichtslos gegen die betroffene
Bevölkerung planende,
ideologisch verblendete Öko-Investoren die Grenzen ihres
Handelns aufzeigen.
Dieser
Trend, d.h. das
Kassieren von sachlich nicht ausgewogenen Verwaltungs-entscheidungen
durch
höhere Gerichte dürfte weiter zunehmen, denn eine
Reihe vorwiegend politisch
motivierter, aber gegen sachliche Interessen der negativ betroffenen
Bürger
verstoßende Genehmigungsentscheidungen dürfte einer
Prüfung durch Gerichte
nicht standhalten….
Dieser
Fall ist kein
Einzelfall, denn schon öfters mußten
Öko-Kapitalanleger unter Nachschießen
weiterer Finanzmittel den vorzeitigen Rückbau ihrer
Traum-Investition in die
Wege leiten: Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals war die Folge.
In
Bochum selbst geht es
nur noch um die Frage, ob auch die 30 m tiefen Fundamente ausgegraben
werden
müssen…eine Frage, die sich die
Öko-Kapitalanleger in Ingersheim auch schon
vorab einmal stellen sollten….
Dipl.-Kfm.
Walter Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
zum
Presseartikel hier klicken
www.gegenwind-husarenhof.de
____________________
„Das
neue
Natursterben“
Kritische
Berichterstattung von Deutschlands führenden Tageszeitungen
und Wirtschaftsmagazinen
zum Thema „Regenerative Energie“
(wm /
300111) - Analysiert
man einmal die im letzten Jahr bis heute erfolgte
Presseberichterstattung zum
geplanten Bau eines Windrads in Ingersheim, fällt dem an
diesem Thema intensiv
interessierten Leser eher die bisher relativ unkritische
Berichterstattung
regionaler Tageszeitungen auf, während überregional
erscheinende (Wirtschafts)Magazine wie
die Wirtschaftswoche, Focus, Handelsblatt bzw. Wochenmagazine wie
Spiegel oder
überregionale Tageszeitungen wie die FAZ schon seit
längerem relativ kritisch
über den deutschlandweit unkontrolliert forcierten Ausbau der
regenerativen
Energie berichteten.
Vor dem Hintergrund
eines
nach dem Gießkannenprinzip ausgelegten, falsche
Investitionsanreize setzenden
und immer stärker zu Lasten aller privaten Stromverbraucher
„aus dem Ruder“
laufenden Subventionssystems - allein im Jahr 2010
wurden rd. 12 Mrd € über
gemäß EEG staatlich garantierte
Einspeisevergütungen an Windrad-Betreiber u.a.
ausgeschüttet,
oftmals für Strom-Überschußproduktion, die
wegen mangelndem Bedarf verschenkt
werden mußte oder gar unter Gewährung
zusätzlicher Subventionen verschleudert
wurde -
wird der ungezügelte Zubau ganzer Landstriche mit
Windrädern und
Photovoltaik-Anlagen trotz jüngst beschlossener
Kürzung der Einspeisevergütung vermutlich
weiter anhalten, mit allen negativen Konsequenzen für Natur,
Landschaft u.a.…..
Parallel hierzu wird
jedoch auch die kritische Berichterstattung zum Thema
„regenerative Energie“
von Deutschlands führenden, überregional
erscheinenden Tageszeitungen,
Magazinen und in den übrigen Medien stark zunehmen…
Nachfolgend ein
Beitrag
vom 8.1.2011 von Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche,
Deutschlands
führendem Wirtschaftsmagazin.
Darin heißt
es u.a.: „Das
Waldsterben der Siebzigerjahre war der Wendepunkt hin zu einer
Ökologisierung
des Bewusstseins, das von den Rändern in das Zentrum von
Politik und Wirtschaft
wucherte. Das ist gut so, denn der Natur- und Ressourcenverbrauch
plündert den
Blauen Planeten, von dem wir kein zweites Exemplar im Rucksack haben. Umso erstaunlicher ist,
daß die jüngste
Phase der Naturzerstörung nicht thematisiert wird: die
Ökoindustrialisierung
Deutschlands im Zeichen der erneuerbaren Energien, (1) die
Naturlandschaften nicht nur nachhaltig verändert, sondern
auch so schnell wie nie zuvor.“
Der Aufmerksamkeit
unserer
geneigten Leser unserer Homepage empfehlen wir nachfolgenden Beitrag
aus der
Wirtschaftswoche vom 8.1.2011.
1)
fettgedruckte Hervorhebung des Wortlauts durch den
Verfasser dieses Beitrags
Dipl.-Kfm. Walter
Müller /
Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
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