Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof

  Berichte von Lokalzeitungen:

Zeitungsberichte über unsere Pressemitteilung wegen Windindustrieanlagen-Standort auf dem Lemberg (Gemarkung Ludwigsburg): „Das Windrad ist nur eine Idee  -  und unbeliebt“ 

Wie hoch werden die Windindustrieanlagen noch ?

(wm / 140411) - Unter dieser oben in Zitierform geschilderten Schlagzeile berichten sowohl die Stuttgarter Nachrichten als auch die Marbacher Zeitung in ihren Ausgaben vom 14.4. über unsere am Dienstag, 12.4.2011 an mehrere Tageszeitungen versendete Pressemitteilung, die wir unter dem 14.4.2011 in Rubrik  „Aktuelles“  in unsere Homepage eingestellt haben und in der wir Stellung nehmen zu vom Tüv Süd ins Auge gefaßten und von der Ludwigsburger Kreiszeitung (LKZ) in ihrer Ausgabe vom 12.4.2011 verbreiteten Vorschlägen für mögliche Windindustrieanlagen-Standorte in Ludwigsburg.

Im LKZ-Zeitungsartikel wurde besonders auf den Standort „Lemberg“  -  eine ehemalige Deponie  -  eingegangen, der zwischen Ludwigsburg und Affalterbach  -  jedoch noch auf Ludwigsburger Gemarkung  -  liegt und bei dessen Realisierung wohl weniger Ludwigsburger als vielmehr Affalterbacher Wohngebiete in ihrem Wert negativ tangiert würden….

Wie bekannt, hat sich zwischen Besigheim und Ingersheim nach ähnlicher Ausgangslage ein heftig eskalierender Nachbarschaftsstreit entwickelt, als in Vorjahren (Jahre 2001 ff) mehrere Anträge zum Bau einer damals „nur“ ca. 60 m hohen Windindustrieanlage auf Besigheimer Gemarkung vom Gemeinderat Besigheim, Landratsamt Ludwigsburg, Regierungspräsidium Stuttgart und Staatsministerium Stuttgart abgelehnt wurde, worauf auf Betreiben des Ingersheimer Bürgermeisters erst im 2. Anlauf und nach einem äußerst fragwürdigen Verfahren vom  -  zunächst den Standort ablehnenden  -  Verband der Region Stuttgart (VRS) ein Windvorrang-Gebiet auf Ingersheimer Gemarkung an der Grenze zu Besigheim ausgewiesen wurde, obwohl besagtes Gebiet  z u v o r   -  zusammen mit rd. 20 weiteren zunächst als „Eignungsgebiet“ im Landkreis LB eingestuften Gebieten  -  in einer objektiven Prüfung vom VRS wegen relativer Windarmut mehr oder weniger „mit Glanz und Gloria“ durchgefallen und daher abgelehnt worden war (vgl. Berichterstattung der Lokalpresse).

Vor allem die Besigheimer Seite  -  zwischenzeitlich aber auch viele Ingersheimer Bürger  -  fühlen sich verschaukelt, als die zunächst ebenfalls „nur“ mit ca. 60 m Höhe geplante und so der Öffentlichkeit „verkaufte“ Windindustrieanlage einerseits vom zunächst der Öffentlichkeit suggerierten Standort nahe der Birkenhöfe  -  zunächst also  w e i t  w e g  vom Besigheimer Husarenhof  -   dann aber (entgegengesetzt) immer weiter von Ingersheim weg i n  Richtung Besigheimer Husarenhof / Wartturmsiedlung rückte und andererseits  -  parallel zum technischen Fortschritt  -  immer  h ö h e r wurde und daher von zunächst „nur“ rd. 60 m Höhe (im Jahr 2003: Planungsphase) auf jetzt rd. 180 m Höhe (im Jahr 2010 / 2011: Realisierungsphase)   -   also dem dreifachen Ausgangswert und fast so hoch wie der Stuttgarter Fernsehturm  -  anwuchs.

Dieser angesichts der Höhen-Dimension eingetretene und für viele im Hinblick auf die dadurch entstehenden Nachteile nicht mehr vertretbare Gigantismus sowie die in der Vergangenheit zum Ausweis des Ingersheimer Windvorrang-Gebiets „hinter den Kulissen“ erfolgten, aber dennoch bekannt gewordenen Abläufe sind zwischenzeitlich selbst vielen Ingersheimer Bürgern  -  insbesondere den Bewohnern in den an das Ingersheimer Windvorrang-Gebiet angrenzenden Neubaugebieten Holder / Süd, Brühl und Kleiningersheim sowie in Pleidelsheim -  aber auch vielen außerhalb der Region wohnenden Bürgern nicht mehr geheuer, dürfte sich doch der Wert ihrer im Umfeld und in Sichtweite zum geplanten Standort gelegenen Grundstücke und Gebäude stark vermindern und daneben noch weitere Nachteile hervorrufen, …erst recht dann, wenn noch weitere Windindustrieanlagen im Ingersheimer Windvorrang-Gebiet  -  wie von den Grünen, SPD und Linke in ihren Kreisparteitagsbeschlüssen und anderen Verlautbarungen vorgeschlagen  -  realisiert würden…

 Nachdem aufgrund der „großpolitischen Wetterlage“ seit dem 27.3.2011 damit zu rechnen ist, daß auch in einzelnen  -  entgegen den vom für ganz Baden-Württemberg nach objektiven Kriterien durch den vom Tüv Süd erstellten Windatlas  -  wegen relativer Windarmut nicht empfohlenen Gebieten  -  aufgrund politischer Vorgaben, die nicht unbedingt auf Wirtschaftlichkeitsüberlegungen basieren, Windvorrang-Gebiete ausgewiesen werden sollen, ist besorgten und angesichts der durch unkontrollierten Zubau an relativ windarmen Binnenland-Standorten entstehenden Nachteile der Windkraft skeptisch gegenüber tretenden Bürgern in den betroffenen Gemeinden zu raten, rechtzeitig  -  d.h. vor  Beginn des Verfahrens zum Ausweis eines Windvorrang-Gebiets  -  Erkundigungen über ggfs für sie nachteilige Konsequenzen einzuholen, um dann ggfs Schritte gegen den  A u s w e i s  eines Windvorrang-Gebiets einleiten zu können.

In der letzten Zeit ist der eine oder andere Bauwillige oder am Grundstückskauf in einer Kreis-Gemeinde Interessierte an uns herangetreten und hat um Informationen gebeten, ob  -  und wenn ggfs ja  -  wo möglicherweise weitere Windvorrang-Gebiete im Kreisgebiet LB ausgewiesen werden könnten.

Diesbezüglich weisen wir darauf hin, daß wir dazu z. Zt. keine konkreten Informationen besitzen, daß aber aufgrund der seit dem 27.3. (BW-Landtagswahl) geänderten politischen Rahmenbedingungen wohl damit zu rechnen ist, daß in dem einen oder anderen Fall von interessierter Seite aus Anträge zum Bau von Windindustrieanlagen gestellt werden könnten… Wegen Details sollten sich Bauinteressenten daher nicht an uns, sondern an die Bauämter der Gemeinde ihrer Auswahl wenden, die ggfs konkretere Informationen über Bebauungspläne  -  aber auch ggfs zu Anfragen / Anträgen von Gemeinderatsmitgliedern oder von potentiellen Windkraft-Investoren besitzen…

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

Zu den am 14.4.2011 veröffentlichten Zeitungsartikeln  hier  und  hier 



www.gegenwind-husarenhof.de
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Berichterstattung der Bietigheimer Zeitung vom 3.2.2011 über das eingeleitete Widerspruchsverfahren zur Verhinderung eines 180 m hohen Windrads in Ingersheim - Immer häufiger gestellte Fragen nach der  V o r g e s c h i c h t e :

„Wie kam es überhaupt zum Ausweis eines Windvorrang-Gebiets an dieser landschaftssensiblen Stelle ?“

(wm / 160311) - Seit unserer Einstellung von Musterschreiben zur Einlegung eines Widerspruchs gegen den Genehmigungsbescheid des Landratsamts Ludwigsburg ist die Besucherfrequenz auf unserer Homepage  www.gegenwind-husarenhof.de  sprunghaft angestiegen. Ein weiterer Anstieg war zu verzeichnen, nachdem die Bietigheimer Zeitung in einem ausführlichen Artikel über das Widerspruchsverfahren berichtete und wir die Ingersheimer Bevölkerung in einer im Amtsblatt veröffentlichten Anzeige informierten.

Wie bekannt, hat das Landratsamt Ludwigsburg den Antrag zum Bau eines 180 m hohen Windrads in Ingersheim in unmittelbarer Nähe zum Besigheimer Weiler Husarenhof und zu mehreren Ingersheimer Aussiedlerhöfen genehmigt.

Hiergegen regt sich starker Widerstand vor allem von Bürgern, die im unmittelbaren Wirkungskreis im Radius von ca. 5 km zum geplanten Standort wohnen, zumal sich der Standort in einem Windvorrang-Gebiet befindet, das Platz hat für weitere 2 - 3 weitere Windräder gleichen Ausmaßes und das relativ nahe an die Wohngebiete in Groß- und Kleiningersheim heranreicht….

Aber auch außerhalb des Wirkungskreises der geplanten Anlage  -  vor allem in den Anrainergemeinden Ingersheims (Pleidelsheim, Freiberg / N, Bietigheim-Bissingen und Besigheim)  -  nimmt der Widerstand der Bevölkerung gegen die an dieser Stelle vorgesehenen Windkraft-Pläne immer mehr zu.

Andererseits belegen in den letzten Monaten veröffentlichte Pressemitteilungen (Kreisparteitagsbeschlüsse, Leserbriefe, Stellungnahmen von Landtagskandidaten u.a.) von

  •        SPD
  •        Grünen und
  •        Linke

daß der Bau des Windrads und ggfs weiterer Windräder im Windvorrang-Gebiet auf Ingersheimer Gemarkung von diesen Parteien unterstützt wird, während das bürgerliche Lager mehrheitlich Windrad-Pläne an dieser landschaftssensiblen und relativ windarmen Gegend im wesentlichen wegen Landschaftsschändung, mangelnder Wirtschaftlichkeit, Verfall von Grundstückswerten und drohender Gesundheitsrisiken u.a. (mögliche Langzeitwirkung) ablehnt.

Immer öfters werden wir auch mit Fragen nach der Vorgeschichte konfrontiert, insbesondere, wie es überhaupt zum Ausweis eines Windvorrang-Gebiets an dieser vergleichsweise windarmen, nur 298 m über Meereshöhe im relativ dicht besiedelten Mittleren Neckarraum kommen konnte, wo es doch auch in Baden-Württemberg erheblich besser geeignete Standorte  -  d.h. Standorte mit deutlich höherem Windaufkommen und viel geringerer Siedlungsdichte bzw. größeren Abständen zur Bevölkerung, nicht zuletzt bestätigt durch den vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg beim TÜV Süd in Auftrag gegebenen und seit 8.12.2010 vorliegenden BW-Windatlas  -  gebe. Darin empfiehlt der TÜV Süd Gebiete in Hohenlohe / Franken, Albaufstieg, Schwäbische Alb und die Höhenrücken im Südschwarzwald für Windrad-Standorte, da dort das in BW durchschnittlich höchste Windaufkommen herrsche.

Wie weiter bekannt und der Presseberichterstattung der Lokalzeitungen aus den Jahren 2001 / 2002 zu entnehmen, wurde das Windvorrang-Gebiet 2002 erst im 2. Anlauf in einem sehr fragwürdigen Verfahren ausgewiesen, nachdem die Fläche zuvor in einem objektiven Prüfverfahren vom Verband Region Stuttgart (VRS) wegen damals schon festgestellter relativer Windarmut  -  heute bestätigt durch die Ergebnisse des vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen und von unabhängigen Gutachtern des TÜV Süd erstellten und seit 8.12.2010 vorliegenden Windatlas  -  „mit Glanz und Gloria“ durchgefallen war.

Neben dem Ingersheimer Standort bestanden  -  der damaligen Presseberichterstattung zufolge  -  alle übrigen ca. 20 im Kreis Ludwigsburg liegende und in die Wind-Messprüfung des VRS zur Findung eines Windrad-Standorts einbezogenen Standorte den Geeignetheits-Test ebenfalls nicht.

Während jedoch die Bürgermeister dieser Kommunen den „bitteren Kelch“ eines vom VRS ihrer Gemeinde und gegen den Widerstand der Bevölkerung aufoktroyierten Windvorrang-Gebiets erleichtert an sich vorbeiziehen sahen, sah sich der Ingersheimer Bürgermeister als einziger der zunächst in das Auswahlverfahren einbezogenen Bürgermeister genötigt, seine Bemühungen zum Ausweis eines Windvorrang-Gebiets weiter zu forcieren, damals schon hauptsächlich unterstützt durch SPD und Grüne (vgl. damalige Berichterstattung in der Lokalpresse).

Gemäß damaliger Presseberichterstattung und nach Augenzeugenberichten damals Anwesender hatte es zu dieser Frage zuvor schon im Ingersheimer Gemeinderat erhebliche „Turbulenzen“ gegeben, die den Ingersheimer Bürgermeister Godel jedoch nicht davon abhielten, trotz zuvor wegen relativer Windarmut durch den VRS erfolgter Ablehnung des Gebiets einen 2. Anlauf beim damals „händeringend“ im windarmen Stuttgarter Raum nach Windrad-Standorten suchenden VRS zu wagen.

Dieser 2., durch hartnäckiges Nachfassen des Ingersheimer Bürgermeisters erfolgte Anlauf hatte  -  wie wir alle wissen  -  „Erfolg“, nachdem der VRS seinen zuvor aufgrund objektiver, negativer Wind-Messergebnisse zustande gekommenen Ablehnungsbescheid auf Betreiben des Ingersheimer Bürgermeisters wieder kassierte und zurücknahm.

Wie bekannt, wurde der Ingersheimer Bürgermeister damals wie heute unterstützt durch die FWV-Gemeinderätin Hanne Hallmann, deren Ehemann zu den Hauptinitiatoren des Windrad-Baus und deren Bruder als Verpächter des Standort-Ackers ebenfalls zu den Nutznießern der geplanten Anlage gehören.

Umlaufende Gerüchte und damals mit dem Vorgang befaßte Ingersheimer Gemeinderatsmitglieder behaupten nach wie vor, daß der Ingersheimer Bürgermeister bei seinem „Nachfassen“ beim VRS kein Mandat seines Gemeinderats hatte, u.a. auch deshalb, weil ein rechtskräftiger, in einer ordnungsgemäß (nämlich öffentlich) angekündigten  -  der Öffentlichkeit zugänglichen  -  Sitzung gefaßter Gemeinderats-Beschluß auf Beantragung zum Ausweis eines Windvorrang-Gebiets auf Ingersheimer Gemarkung damals nicht gefaßt wurde und daher bis heute fehle…

Träfe dies zu, wäre nicht nur die im Juni 2010 in öffentlicher Sitzung des Ingersheimer Gemeinderats erfolgte Zustimmung, sondern auch die Genehmigung des Landratsamts Ludwigsburg ohne rechtliche Grundlage erfolgt und im Falle des Baus stünde das Windrad von Anfang an auch auf relativ „wackeligem“ rechtlichem Fundament, nachdem schon die Akzeptanz in der breiten Bevölkerung immer mehr schwindet …wobei sich für juristisch versierte Beobachter die spannende Frage stellt, wie dieser Punkt im Widerspruchsverfahren von den Juristen des Regierungspräsidiums Stuttgart und  -  ggfs im weiteren Instanzenzug  -  von den Richtern am Verwaltungsgericht Stuttgart  -  neben den übrigen gegen den Bau sprechenden Fakten  -  gewürdigt würde…

  

Dipl.-Kfm. Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

  

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Immer mehr Experten sehen den geplanten Bau eines 180 m hohen Windrads in Ingersheim als Unfug an

(wm / 120311)  -  Bereits in der Vergangenheit hat die Mehrheit der Bevölkerung im Landkreis Ludwigsburg  -  insbesondere die im direkten Wirkungskreis der geplanten Anlage lebenden Bewohner in Ingersheim, Pleidelsheim und Besigheim  -  den geplanten Bau eines 180 m hohen Windrads in Ingersheim abgelehnt.

Unsere von der Mehrheit der Bevölkerung in der Ablehnung eines Windrad-Standorts bestärkte Bürgerinitiative hat seit ihrer Gründung im Januar 2010 Argumente zusammengetragen, die gegen diesen Unsinn an einem derart windschwachen Windrad-Standort sprechen (vgl. hierzu unsere Beiträge unter Rubrik „Aktuelles“ der letzten Monate). Der Besucherfrequenz auf unserer Homepage nach zu urteilen, wird die Unterstützung wöchentlich größer und viele Bürgerinitiativen aus Baden-Württemberg und anderen Bundesländern holen sich bei uns und auf unserer Homepage Rat bei ihrem Kampf gegen geplante unsinnige Windrad-Standorte in ebenfalls windschwachen Gebieten.

Immer mehr Experten schließen sich dieser Haltung an; vgl. die Meldung der Bietigheimer Zeitung vom 12.3.2011: „Im Landkreis Ludwigsburg sei die Energiegewinnung mittels Riesen-Rotoren aus professioneller Sicht nicht wirtschaftlich, weil der Wind nicht ausreichend stark weht. Das meint zumindest Windkraft-Befürworter Dr. Hartmut Brösamle. Er ist Projektentwickler der weltweit tätigen WPD, des größten deutschen Betreibers von Windkraftanlagen und errichtet gerade ein großes Windrad auf der Alb.“

Jedem mit „normalem“ Sachverstand ausgestattetem Betrachter müßte es eigentlich zu denken geben, wenn selbst ein Windkraft-Befürworter und zugleich Projektentwickler des größten deutschen Windkraftanlagen-Betreibers (der eigentlich im eigenen Interesse und im Interesse seines Arbeitgebers an jedem zusätzlichen Windrad-Standort interessiert sein müßte) mangels Windaufkommens zu einer eindeutigen Ablehnung des in Ingersheim geplanten Standorts  -  ohne „Wenn und Aber“  -  kommt.

Die wesentlichen Ablehnungsgründe, die gegen einen Windradbau an diesem Standort sprechen, sind unverändert:

  • drohende Gesundheitsrisiken (Langzeitwirkung) wegen schädlicher Immissionen (Infraschall, Lärm u.a.); (mehr dazu hier )
  • spürbare Wertminderungen von Grundstücken und Gebäuden zu Lasten der Grundstückseigentümer am geplanten Standort Ingersheim bzw. in Sichtweite zum Windrad (Links dazu hier verweis zu hier)
  • Beschneidung der Zukunftsfähigkeit Ingersheims, da ein großes Arreal bzw. die unter mehr oder weniger dubiosen Umständen in der Vergangenheit zum Ausweis als Windvorrang-  Gebiet gelangte Fläche für Wohnbaumaßnahmen der kommenden Generationen nicht mehr zur Verfügung steht
  • den insgesamt viel zu hohen Nachteilen zu Lasten der Allgemeinheit keinerlei  -  bzw. wenn überhaupt, nur marginale Vorteile gegenüberstehen: Wegen Ertragslosigkeit käme es nach Inbetriebnahme noch nicht einmal zu Gewerbesteuerzahlungen zu Gunsten der am stärksten mit Nachteilen belasteten Gemeinde Ingersheim, wie der Ingersheimer Bürgermeister in einer öffentlichen Veranstaltung am 12.3.2010 in der Ingersheimer SKV-Halle zugeben mußte  -  Vorteile zu Gunsten der Allgemeinheit gegenüberstehen
  • mangelndem Windaufkommen; der seit kurzem für Baden-Württemberg für Windräder mit Nabenhöhe von 100 m bzw. 140 m vorliegende Windatlas empfiehlt Windrad-Standorte in

-  Hohenlohe,

-  Albaufstieg

-  Schwäbischen Alb oder im

-  Südschwarzwald

   
Wegen zu geringem Windaufkommen und dadurch vorgegebener Ertragslosigkeit ist danach im Mittleren Neckarraum kein einziger Standort empfehlenswert. 

  • Verlust wertvollen Ackerlands (siehe zu Estinnes / Belgien) am geplanten Standort und in unmittelbarer Nähe
  • Kostenintensive Infrastrukturmaßnahmen zu Lasten kommunaler Finanzen zur Erweiterung, Instandhaltung und ggfs späterem Rückbau eines zusätzlichen Feldwegenetzes zur Aufrechterhaltung der Logistik am geplanten Standort
  • zu befürchtende Nachteile für die Umwelt infolge irreparabler Eingriffe, insbesondere verbunden mit schwerwiegenden Nachteilen für die Vogelwelt und dem zu befürchtenden Verlust von in unmittelbarer Nachbarschaft liegenden Naturschutzgebieten (Bietigheimer Forst, Besigheimer Enzaue, Besigheimer / Hessigheimer Neckarhäldenwald, Pleidelsheimer Wiesental u.a.)
Wie bekannt, brüten in unmittelbarer Nachbarschaft zum geplanten Standort eine Reihe der seltensten Vogelarten wie z.B. der Rotmilan u.a., deren Bestand schon seit geraumer Zeit als stark gefährdet gilt und die auf allen Schutzlisten stehen. Nach Stellungnahmen namhafter Ornithologen gilt das Gebiet als Vogelzugkorridor. Die Evolution hat die Tiere nicht auf die mit dem Drehen von Rotoren  -  je nach Windanfall mit unterschiedlicher Geschwindigkeit  -  verbundenen Gefahren vorbereitet.

Viele Beispiele an anderen Windrad-Standorten in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg u.a. zeigen, daß bereits Tausende von Vögeln durch Rotorschlag von Windrädern umgekommen sind (Link dazu hier).
  • Der langsam aber stetig sich entwickelnde sanfte Tourismus (Fahrrad-Tourismus) entlang von Neckar und Enz oder im Zabergäu entlang der Schwäbischen Weinstraße wäre negativ betroffen, käme es zum Bau dieser an diesem Standort völlig überdimensionierten Anlage.

Wie bekannt, befürworten

-          SPD,

-          Grüne und

-          Linke

(belegt durch Kreisparteitagsbeschlüsse u.a.) aus vorwiegend ideologischen Gründen ohne Rücksicht auf das Allgemeinwohl den Bau der Anlage in Ingersheim und auch an anderen windschwachen Standorten, während die deutlich überwiegende Mehrheit des bürgerlichen Lagers

-          CDU

-          FDP

-          Freie Wähler und

-          unabhängige Wählervereinigungen

 

den Bau der Anlage an dieser Stelle ablehnt. Immer mehr überzeugte Natur- und Umweltschützer scheren überdies aus der durch Ideologie gekennzeichneten Meinung ihrer Verbände aus und lehnen den geplanten Standort ebenfalls ab.

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“
 

                                
Windanlagen-Profis machen um den Landkreis Ludwigsburg einen Bogen


www.gegenwind-husarenhof.de

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Die wichtigsten Presseartikel seit Genehmigung der Windkraftanlage


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Für Öko-Strom fehlen Kunden

Analyse von Kundenwünschen der Stadtwerke Fellbach

(wm / 080111) - Was sich auf den ersten Blick wie ein verzweifelter Hilferuf eines Unternehmers anhört, dem die Kunden weglaufen, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als nüchterne Feststellung des Geschäftsführers der Stadtwerke Fellbach, die dieser einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten vom 8.1.2011 entsprechend aufgrund einer betriebswirtschaftlichen Analyse mit bisher kaum gekannter Offenheit zur Strombelieferung von Kunden der Stadtwerke Fellbach von sich gab.

Danach steigt die Eigenproduktion regenerativ erzeugten Stroms zwar ständig. Sollte allerdings die vor allem von der SPD und den Grünen im Fellbacher Gemeinderat geforderte Quote auf 60 % steigen, müßten die Stadtwerke Fellbach zur Realisierung dieser Quote 80 Mio € investieren, ein Betrag, der angesichts der Kassenlage kommunaler Haushalte völlig undenkbar erscheint und der nur durch massive Steuererhöhungen und / oder durch größere Kreditaufnahmen finanziert werden könnte. Beides ist wohl aus Sicht der Bevölkerung unerwünscht.

Weiter heißt es: „Finanziell tragbar sei die Umstellung auf ökologische Erzeugung schon jetzt nur durch Umlagen, die auf der Grundlage des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) bei den Stromkunden“ zwangsweise „erhoben werden“. „Nur wenige Kunden zahlen freiwillig die Mehrkosten. Um mehr Öko-Strom verkaufen zu können, fehlen dem Stadtwerke-Chef die Kunden. Unter 27 000 Stromlieferverträgen finden sich nur 183 für Ökostrom, weitere 106 Verbraucher in Fellbach beziehen Ökostrom von Fremdanbietern. Den größten Teil des Stroms aus Wasserkraft, den die SWF von einem Kraftwerk am Hochrhein bezieht, nimmt die Stadtverwaltung ab, etwa 500 Privatkunden könnten die Stadtwerke zusätzlich noch mit Strom aus Wasserkraft beliefern. Doch der überwiegende Teil der Verbraucher sucht die Energie so günstig wie möglich zu beziehen. Würden wir nur Ökostrom anbieten, wie viele Kunden hätten wir dann noch ?“

Mit anderen Worten:             Wenn von 27 000 Stromkunden sich lediglich 183 (0,0068 %) bzw. - unter Einbezug von 106 Kunden, die Ökostrom von Fremdanbietern beziehen  -  gerade einmal 289 (0,011 ) Kunden freiwillig für Öko-Strom entscheiden, dann zeigt dies überdeutlich das ganze Dilemma, in der die gesamte Ökostrom-Branche steckt, denn: Das Verhalten der Stromkunden in Fellbach ist kein Einzelfall, sondern repräsentativ und zeigt, daß der völlig überteuerte Öko-Strom überhaupt nur durch Zwangs-Umlagen, die auf den Strompreis in der Stromrechnung umgelegt werden, finanzierbar ist.

Diese Zwangs-Umlagen, die aus den völlig überhöhten Subventionen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) herrühren, sind der Grund, warum in Deutschland europaweit die mit Abstand höchsten Strompreise existieren, obwohl der Anteil des regenerativ erzeugten   -  und von den Öko-Protagonisten jahrelang als „kostenlos“ (Wind und Sonne weht bzw. scheint „umsonst“)  -  Stroms ebenfalls europaweit mit großem Abstand am höchsten ist.

Nachdem Deutschland jetzt schon die europaweit höchsten Strompreise hat und der ungezügelte, oftmals am Bedarf vorbeigehende Ausbau der regenerativ erzeugten Energie zu  vielen Nachteilen  in der betroffenen Bevölkerung geführt hat, sollte dem weiteren ungezügelten Ausbau regenerativ erzeugten Stroms  -  vor allem an wegen Windmangel denkbar ungeeigneten Standorten im Binnenland  -  Einhalt geboten werden.

Dipl.-Kfm. Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


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Nachlese: „Windkraftanlage spaltet sogar Naturschützer“  

Zwischenzeitlich eingetretene Ereignisse geben Wolfgang Huber (BUND-Vorsitzender Ingersheim) Recht und bestätigen eindrucksvoll seine bereits im April 2010 geäußerte ablehnende Meinung zum geplanten Windrad-Standort Ingersheim

(wm/271210) - Die Stuttgarter Nachrichten haben in ihrem Artikel vom 26.4.2010 darüber berichtet, daß der stellvertretende BUND-Vorsitzende im Kreis Ludwigsburg, Wolfgang Huber (zugleich BUND-Ortsvorsitzender an seinem Wohnort Ingersheim) sein Amt im Kreisverband Ludwigsburg ruhen läßt.

Im Bericht werden die Gründe Hubers für sein Minderheitsvotum wie folgt genannt: „Die geplante Windkraftanlage macht mehr kaputt, als sie einen Effekt für die Energiewende hat… Mehr als 1 100 solcher Windräder seien erforderlich, um das Kernkraftwerk Neckarwestheim zu ersetzen. Huber ist für jede Form der regenerativen Energieerzeugung, auch für die Windkraft. Aber nicht an dieser Stelle in Ingersheim. Als Naturschützer müsse er auch den Arten- und Landschaftsschutz berücksichtigen, vor allem Vögel und Zugvögel seien gefährdet. Mit 179 Metern sei die größte Anlage der Region überdimensioniert, der Wind zu gering, andere Standorte seien besser geeignet…“

Die zwischenzeitlich eingetretenen Ereignisse haben die Position Hubers eindrucksvoll bestätigt.

So weist der vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg beim unabhängigen TÜV SÜD in Auftrag gegebene und seit 8.12.2010 für ganz Baden-Württemberg vorliegende Windatlas unmissverständlich darauf hin, daß geplante und nur ca. 300 über Meeresspiegel liegende Windkraft-Standorte im Mittleren Neckarraum wie Ingersheim wegen relativer Windarmut als Standort denkbar ungeeignet seien.

Deutlich besser geeignet seien viel windstärkere Standorte in

  • Hohenlohe / Franken
  • am Albaufstieg
  • auf der Schwäbischen Alb sowie
  • im Südschwarzwald

wo das jahresdurchschnittlich viel höhere Windaufkommen zu einer entsprechend höheren Stromerzeugung führe.

Neben dem deutlich höheren Windaufkommen hätten die vom TÜV SÜD empfohlenen Standorte im Vergleich zu Ingersheim einen weiteren bedeutenden Vorteil: Sie liegen außerhalb von Ballungsräumen in eher bevölkerungsärmeren Gebieten. Aufgrund erheblich größerer Abstände zwischen potentiellem Standort und der Bevölkerung haben von den Windrädern verursachte Immissionen (Infraschall, Lärm, Schattenschlag) und dadurch möglicherweise zu Lasten der Bevölkerung entstehende Gesundheitsrisiken nicht die zentrale Bedeutung wie am geplanten Standort Ingersheim im bevölkerungsreichen Landkreis Ludwigsburg. Außerdem handelt es sich vorwiegend um Standorte auf weniger wertvollem Gelände in der Nähe von Autobahnen u.a. (Albaufstieg, Hohenlohe / Franken, Schwäbische Alb).

Die von Huber schon im April 2010, als der Windatlas für Baden-Württemberg noch nicht einmal beauftragt war, zum Windaufkommen am Standort Ingersheim getätigten Aussagen  -  wonach das Windaufkommen in Ingersheim viel zu gering sei  -   wurden von den unabhängigen Gutachtern des TÜV SÜD nunmehr eindrucksvoll bestätigt. Sie decken sich auch mit den Aussagen der Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“, die diese bereits kurz nach ihrer Gründung im Januar 2010 erhoben und in Flugblättern sowie auf ihrer Homepage unter www.gegenwind-husarenhof.de publiziert hat.

Auch der den Standort Ingersheim befürwortende Ingersheimer Bürgermeister Godel musste bei einer bereits am 12.3.2010 in der Ingersheimer SKV-Halle abgehaltenen Informationsveranstaltung der Windrad-Initiatoren eingestehen, daß die Gemeinde Ingersheim im Falle eines Windrad-Betriebs keinerlei zusätzliche Gewerbesteuer-Einnahmen in ihrem kommunalen Haushalt einplane.

Wer die Zusammenhänge kennt, weiß, daß ein zuvor erzielter Gewerbeertrag  -  als Voraussetzung für die Besteuerung  -  die Bemessungsgrundlage für die Festsetzung der Gewerbesteuer darstellt, oder anders ausgedrückt: Wenn es wegen relativer Windarmut und mangels Windaufkommen zu keiner nennenswerten Stromproduktion eines Windrads und damit auch zu keinem Stromertrag  in Ingersheim käme, entstünde auch kein Gewerbeertrag aus dem Betrieb der Anlage und damit fehlt es an den Voraussetzungen zur Festsetzung einer Gewerbesteuer für den gewerblichen Windrad-Betrieb am Ingersheimer Standort.

Die im Herbst 2010 von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken  -  insbesondere die dadurch ermöglichte Verlängerung der Laufzeit des Blocks 1 von Neckarwestheim um weitere 8 bis 12 Jahre  -  bestätigt ebenfalls die schon im April 2010 geäußerte Meinung Hubers, wonach „die geplante Windkraftanlage mehr kaputt“ mache, „als sie einen Effekt für die Energiewende hat“.

Schon weit vor der Entscheidung der Bundesregierung musste jedem den Realitäten ins Auge Sehenden klar sein, daß die am Netz befindlichen Kernkraftwerke als Bestandteil einer Brückentechnologie über eine mittelfristige Laufzeit von ca. 10 - 15 Jahren solange weiter am Netz bleiben müssen, bis das jetzt noch ungelöste Problem der industriellen Speicherfähigkeit regenerativ erzeugten Stroms technisch gelöst ist. Erst bei industrieller Speicherfähigkeit der regenerativ erzeugten Energie ist es möglich, den Anteil der bis auf weiteres durch Kernkraft erzeugten Energie durch regenerative Energie zu ersetzen. Alles andere ist Augenwischerei.

Ein von Rot / Grün / Rot gefordertes vorzeitiges Abschalten der Kernkraftwerke  -  ohne daß zuvor das Problem der Speicherfähigkeit regenerativ erzeugten Stroms zufriedenstellend gelöst worden wäre  -  würde die Energiesicherheit des Industriestandorts Deutschland in höchstem Maße gefährden mit allen absehbaren und unabsehbaren Konsequenzen für den Lebensstandard der Bevölkerung, Sicherheit der Arbeitsplätze u.a. Dies kann nicht im Interesse verantwortungsvoll handelnder Personen liegen.

Spätestens mit der Entscheidung der Bundesregierung zur Laufzeitverlängerung musste daher jedem klar sein, daß der Bau eines 180 m hohen Windrads in Ingersheim keinerlei „Effekte für die Energiewende“ hat, denn selbst im Falle des Windrad-Baus würde Block 1 des Kernkraftwerks Neckarwestheim nicht eine Minute früher als geplant vom Netz gehen.

Damit verkommt der geplante Bau eines mit 180 m Höhe die Landschaft irreparabel verschandelnden Windrads zur reinen Symbolik, die vermutlich von einer Handvoll Ingersheimer Windkraft-Aposteln und einigen dahinter stehenden ideologisierten Öko-Kapitalanlegern  -  denen vermutlich jeglicher Realitätssinn abhanden gekommen ist  -  auch weiterhin angestrebt wird, allerdings gegen den Willen der breiten Öffentlichkeit und insbesondere gegen den Willen der im unmittelbaren Wirkungskreis der geplanten Anlage lebenden Bevölkerung von Ingersheim, Besigheim und Pleidelsheim.

Auch hinsichtlich der zwischenzeitlich eingetretenen bundespolitischen Entwicklung wurde die schon im April 2010 geäußerte Meinung Hubers, wonach „die geplante Windkraftanlage mehr kaputt“ mache, „als sie einen Effekt für die Energiewende hat“, im Nachhinein eindrucksvoll bestätigt.

Ob die zwischenzeitlich hinsichtlich der Energiepolitik im Bund eingetretenen und hier geschilderten Ereignisse einen Einfluß auf die Haltung der übrigen Funktionäre des BUND-Kreisverbands Ludwigsburg zum geplanten Windrad in Ingersheim haben, ist bisher in der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Angesichts der bisher über die in letzter Zeit von BUND-Aktionen gewonnenen Eindrücke zu urteilen, ist zu vermuten, daß die Mehrheit der eher orthodoxen BUND-Funktionäre im Kreis Ludwigsburg nach wie vor  -  trotz zwischenzeitlich geänderter Rahmenbedingungen  -  von ihrer ab dem Zeitpunkt ihrer „pro Windrad“-Stellungnahme bezogenen Haltung nicht abweichen werden, denn dann müssten sie ja von ihrer Ideologie bzw. von der geplanten Symbolik Abstand nehmen…

Ideologen nehmen jedoch  -  wie wir wissen  -  eher eine massive Zerstörung des Landschafts-, Natur- und Vogelschutzes zu Lasten der Allgemeinheit in Kauf, beharren auf ihrer vorgefassten Meinung  -  und sei sie noch so falsch  -   und akzeptieren, „daß die geplante Windkraftanlage mehr kaputt“ macht, als daß sie von ihrer Ideologie bzw. von einer geplanten Symbolik abrücken….


Dipl.-Kfm. Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


 

Chef (FDP): Viele Gründe sprechen gegen Windrad

Monika Chef bleibt bei Ihrem Nein zum Windrad auf dem Husarenhof. Die FDP-Landtagskandidatin sieht eine Reihe von Nachteilen

(wm / 311210) - Einem Bericht der Bietigheimer Zeitung vom 31.12.2010 zufolge sieht sich die Gemmrigheimer Bürgermeisterin Monika Chef / MdL, FDP-Landtagsabgeordnete und erneut im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen bei der Landtagswahl am 27.3.2011 kandidierend, in ihrer ablehnenden Haltung zum geplanten Ingersheimer Windrad durch die gutachterliche Stellungnahme des TÜV SÜD vollauf bestätigt.

Im vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg in Auftrag gegebenen und jetzt für ganz Baden-Württemberg vorliegenden Windatlas attestieren die unabhängigen Gutachter des TÜV Süd geplanten Standorten im Mittleren Neckarraum wegen vergleichsweise zu geringem Windaufkommen denkbar schlechte Standortbedingungen und empfehlen stattdessen aufgrund des deutlich besseren Windaufkommens Standorte in Hohenlohe / Franken, am Albaufstieg, auf der Schwäbischen Alb oder im Südschwarzwald.




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