Bürgerinitiative Gegenwind Husarenhof
Keine Windkraftanlage zwischen Ingersheim und Husarenhof





Mittleres Jagsttal: Heißluft-Ballone steigen auf und demonstrieren die wahren Höhen der geplanten Windkraft-Monster

 

Gemeinsame Aktion der Kommunen Dörzbach und Mulfingen sowie der Bürgerinitiative „Windkraft Mittleres Jagsttal e.V.“

Simulation der durch Windkraft-Unfug drohenden Landschaftsverschandelung und Naturzerstörung im Mittleren Jagsttal / Hohenlohe

 

(wm / 280515) - im Namen der befreundeten und gegen Windkraft-Unfug im Mittleren Jagsttal in einer der schönsten Regionen in Hohenlohe ankämpfenden Bürgerinitiative "Windkraft Mittleres Jagsttal e.V." teilen wir Ihnen mit, daß die BI am Donnerstag, 11.6.2015 in der Zeit ab 13.00 -15.00 Uhr (bei schlechtem Wetter ersatzweise einen Tag später) in Zusammenarbeit mit den Kommunen Mulfingen und Dörzbach eine Demonstration mit Heißluft-Ballonen durchführt, die den dort lebenden Bürgern "real" veranschaulichen soll, wie hoch die von den Windkraft-Initiatoren

·         ZEAG AG (Heilbronn) und

·         ENERKRAFT GmbH (Erlenbach)

geplanten Windindustrieanlagen tatsächlich sein werden, falls sie gebaut würden; Näheres vgl. Flyer  sowie die homepage der BI: http://www.windkraft-mittleres-jagsttal.de/, die weitere interessante Informationen enthält. Interessierte sind herzlich willkommen.

Ähnliche Aktionen haben bereits bei anderen Bürgerinitiativen, bspw. bei

·         In Creglingen, "Rettet den Klosterwald" (Demo mit einem Ultra-Leicht-Flugzeug; 
Sommer 2014),

·         in Boxberg am 1. Mai 2015 ("Keine Windkraft im Boxberger Wald")

·         in Bad Mergentheim-Althausen und in Bad Mergentheim-Apfelbach ("Windwahn Nein Danke, Bad Mergentheim e.V." im Jahr 2014) oder

·         in Besigheim / Ingersheim („Gegenwind Husarenhof“ im Jahr 2011; Hubschrauber-Aktion)

und an vielen anderen Windkraft-Brennpunkten stattgefunden, nachdem die Windkraft-Initiatoren zuvor bei Windkraft-Verkaufs-Veranstaltungen (Verkauf von Bürger-Beteiligungen) jeweils überwiegend realitätsferne, verniedlichende, bagatellisierende und die wahren Höhen verschleiernde Visualisierungen lediglich auf Hochglanz-Broschüren etc. gezeigt hatten und damit den Bürgern „Sand in die Augen gestreut“ haben.

Ähnliche Aktionen bei anderen BI' s / Windkraft-Brennpunkten in BW sind in Planung und werden von uns rechtzeitig kommuniziert.

Um vor allem den betroffenen und im Wirkungskreis des Windparks lebenden Bürgern "reinen Wein" einzuschenken, sind derartige wahrheitsgetreue Real-Simulationen an allen geplanten Windpark-Brennpunkten zu empfehlen, damit "keine Katze im Sack" gekauft wird und alle Bürger im voraus wissen, was auf sie zukommt, falls Windkraft-Pläne in ihrem Umfeld realisiert würden.

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe


www.gegenwind-husarenhof.de







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Aufklärung der Bürger im „Lieblichen Taubertal“ über neuerdings bekannt gewordene Gesundheitsrisiken durch Windkraft-Infraschall

  

(wm / 190415) - Im Zusammenhang mit den neuerdings vor allem in Dänemark bekannt gewordenen Gesundheitsrisiken durch Windkraft-Infraschall hat die Creglinger Bürgerinitiative „Rettet den Klosterwald“ im „Lieblichen Taubertal“ im April 2015 eine breit angelegte Aufklärungskampagne gestartet. Dabei wurden an ca. 1 200 Haushalte in Creglingen, Weikersheim, Igersheim und den umliegenden Dörfern ca. 1200 Info-Blätter verteilt. Weitere Verteilungen in Boxberg, Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim sollen ebenfalls durchgeführt werden.

Parallel hierzu wurde ein Expose mit insgesamt 6 von renommierten Arbeits- und Umweltmedizinern und weiteren Wissenschaftlern stammenden Beiträgen zusammen gestellt, das an die niedergelassenen Ärzte und Heilberufe ausübende Berufsgruppen zur Information übergeben wurde, falls ambulant behandelte Patienten sich mit Fragen zu Windkraft-Infraschall an die Hausärzte wenden.

Eine Verteilung des Exposes an die Ärztlichen Direktoren der Kur-Kliniken in Bad Mergentheim ist ebenfalls vorgesehen.

Wir empfehlen allen Bürgerinitiativen innerhalb und außerhalb von Baden-Württemberg eine ähnliche Aufklärungskampagne überall dort, wo Windkraft-Brennpunkte bestehen. Nachfolgend das an die niedergelassenen Ärzte gerichtete und persönlich übergebene Anschreiben, das andere Bürgerinitiativen in leicht abgewandeltem und auf die individuellen Verhältnisse vor Ort angepassten Textes ebenfalls verwenden könnten.

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe



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Bürgerinitiative „Rettet den Klosterwald“                                       Creglingen, im April 2015

Bi-Vorsitzender                                                                                   

Straße / HNr.

PLZ Ort

 

 

An die in Creglingen, Weikersheim, Igersheim, Boxberg,

Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Umgebung

niedergelassenen Ärzte / Pflegeeinrichtungen und

Praktizierende in Heilberufen bzw. Gesundheitseinrichtungen

 

Damen und Herren

 
Creglingen:

Weikersheim:

Bad Mergentheim:              

Tauberbischofsheim:

 

 
 

Betr.:  In letzter Zeit verstärkt zu registrierende Meldungen über Gesundheitsrisiken, die vom durch Windkraft-Betrieb verursachten Infraschall ausgehen und die sich möglicherweise negativ auf den Gesundheitszustand der in der Nähe lebenden Bürger auswirken können

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

parallel zur Forcierung der Windkraft jetzt auch in Baden-Württemberg sind in letzter Zeit verstärkt seriöse Meldungen zu registrieren, die über Gesundheitsrisiken berichten, die möglicherweise durch den vom Windkraft-Betrieb zweifelsfrei verursachten Infraschall verursacht werden.

Insbesondere

·         in der medizinischen Forschung tätige Wissenschaftler

·         Klinik-Direktoren

·         Umwelt- und Arbeitsmediziner

·         Ärzte an Reha-Einrichtungen, Sanatorien, Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen in mehreren Bundesländern

warnen  -  auch gestützt auf ausländische Forschungsergebnisse  -  vor den durch Infraschall durch Windkraft-Betrieb verursachten Gesundheitsrisiken.

In den letzten Wochen auch in Deutschland besonders bekannt wurde die Entwicklung in Dänemark, immerhin das mit großem Abstand weltweit führende Windkraft-Land.

Dort hat die dänische Regierung umgehend auf alarmierende Befunde reagiert, nachdem auf einer ganz in der Nähe zu einem Windpark liegenden Tier-Farm ein starker, aus Sicht der Gesundheits-Behörden nicht erklärbarer Anstieg von Tot-Geburten zu verzeichnen war.

Daraufhin eingeschaltete Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang mit dem in der Nähe liegenden Windpark und dem dort durch Rotor-Drehung verursachten Infraschall.

Aufgrund der starken Beunruhigung in der Bevölkerung hat die dänische Regierung ein Baustopp-Moratorium bis zum Jahr 2017 verkündet.

Bis dahin soll ein Abschluß-Bericht einer von der Regierung eingesetzten und aus unabhängigen Wissenschaftlern hochkarätig besetzten Experten-Kommission vorliegen. Ab sofort und bis 2017 dürfen daher in Dänemark nur noch Windparks nicht mehr an Land, sondern nur noch im Meer mit ausreichendem Sicherheitsabstand zur Bevölkerung gebaut werden.

Mediziner und namhafte Institute sprechen von einem Risiko-behafteten Wirkungskreis im Radius von 5 km ab Windkraft-Standort. Baden-Württemberg hat von allen 16 Bundesländern mit lediglich 700 m (vgl. BW-Windkraft-Erlass) den geringsten und daher den am stärksten Risiko-behafteten Sicherheitsabstand.

Vor allem bei den darin lebenden und „Tag und Nacht“ dem dort besonders starken Infraschall ausgesetzten Bürgern könnten sich auch über Langzeit-Effekte möglicherweise negative Auswirkungen einstellen, die sich dazu noch verstärkend in Abhängigkeit vom individuellen Gesundheits-Zustand des Einzelnen niederschlagen könnten.

Wenn auch die Kritik in Deutschland immer stärker wird, verharmlosen immer noch viele Politiker und Behörden in Deutschland bzw. in Baden-Württemberg  -  meist aus Unkenntnis oder aufgrund der Interessenlage  -  diese von vielen Medizinern geäußerten Risiken.

Wie Sie vielleicht wissen, stehen derzeit allein jetzt schon in der Region Main Tauber 82 (!!) Windindustrieanlagen. Bei insgesamt in Baden-Württemberg bereits installierten 398 Windindustrieanlagen entspricht dies 20,6 %, obwohl die Fläche der Region Main Tauber an der Gesamtfläche Baden Württembergs lediglich 3,6 % beträgt.

Nach den offiziellen Plänen der baden-württembergischen Landesregierung sollen bis zum Jahr 2020 weitere ca. 1 200 Windindustrieanlagen hinzu kommen, damit sich der Anteil des durch Wind erzeugten Stroms von jetzt ca. 1 % auf dann ca. 10 % steigert, so das Wunschdenken der Landesregierung.  Von diesem zusätzlichen Volumen sollen ca. 30 % - 40 % (= ca. 300 – 400 !!) Windindustrieanlagen) allein auf Main Tauber entfallen. Schon jetzt ist Main Tauber die mit weitem Abstand führende Region in Baden-Württemberg, den Windkraft-Ausbau betreffend.

Verlautbarungen in der Lokalpresse zufolge sind in der Region Main Tauber weitere Windparks bereits konkret geplant, basierend auf der Fortentwicklung des am 25.7.2014 beschlossenen Regionalplans der Region Heilbronn-Franken und der parallel forcierten Flächennutzugspläne der Kommunen.

Auch überregional macht der in Creglingen im Klosterwald mit 10 bis zu 200 m hohen Windkraftanlagen geplante Windpark besondere negative Schlagzeilen.

Wir haben die Bürger in Creglingen und Umgebung in den letzten Monaten durch intensive Informations-Kampagnen über die unserer Meinung nach gesundheitsgefährdenden Gefahren aufgeklärt, die durch Windkraft-Infraschall entstehen können. Der in Creglingen durch vorschnell erfolgten Gemeinderats-Beschluß zu Lasten vieler Bürger festgelegte Sicherheitsabstand von lediglich 950 m ist vor dem Hintergrund der oben dargestellten medizinischen Befürchtungen verantwortungslos und viel zu gering.

Die jetzt in Dänemark bekannt gewordenen Fakten bestärken uns, diese Aufklärungs-Kampagne noch weiter zu forcieren.

Wir haben daher das als Anlage beigefügte Info-Blatt in den letzten Tagen in einer 1. Auflage von ca. 500 Stück an die Bevölkerung verteilt.

In einer 2. Auflage wird dieses Info-Blatt vor dem Hintergrund der jetzt auch in Weikersheim und Igersheim verstärkt einsetzenden Windkraft-Diskussion in einer Auflage von 600 Stück auch dort verteilt.

Es könnte sein, daß der eine oder andere Bürger auf seinen (Haus-)Arzt zukommt und entsprechende Fragen stellt.

Wir haben deshalb für den im Briefkopf ersichtlichen Adressaten-Kreis ein aus 6 Anlagen bestehendes Expose zusammengestellt, das die Stellungnahmen renommierter Ärzte zu diesem Thema beinhaltet. Eine Vergrößerung des Adressaten-Kreises (Mediziner, Pflegeberufe, Gesundheitseinrichtungen etc.) auf das „Liebliche Taubertal“ und angrenzender Regionen ist vorgesehen.

Falls sich Rückfragen ergeben, stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Wir empfehlen Ihnen die Lektüre dieser Anlagen und bedanken uns im voraus für Ihre Aufmerksamkeit.

  

Mit freundlichen Grüßen

BI-Mitglied

(Mitglied der BI-Lenkungsgruppe „Rettet den Klosterwald“)




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Gesundheitsrisiken durch Windkraft-Betrieb !

Weltweit führendes Windkraft-Land Dänemark stoppt Windkraft-Bau an Land wegen Gesundheitsrisiken durch Windkraft-Infraschall

Deutsche Behörden am Gängelband der Windkraft-Lobby vertuschen Gesundheitsrisiken

Info-Blatt-Verteilung an Windkraft-Brennpunkten in Baden-Württemberg

  

(wm / 140415) - Die wöchentlich erscheinende DIE WELT hat Anfang März 2015 ausführlich über Tot-Geburten auf einer nur ca. 600 m von einem Windpark entfernt liegenden Tierfarm in Dänemark berichtet, bei der es zu einem außergewöhnlich starken, zunächst nicht erklärbaren Anstieg von Tot-Geburten gekommen ist. Die Anzahl der Tot-Geburten ist immer dann angestiegen, wenn der Wind aus einer bestimmten Richtung geweht hat, nämlich vom Windpark in Richtung Tierfarm.

Daraufhin eingeschaltete Medizin-Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Tot-Geburten und dem vom Windkraft-Betrieb ausgehenden Infraschall, der vor allem von ausländischen Forschern in den USA, Neuseeland und in England in mehreren, unabhängig durchgeführten Untersuchungen schon seit längerem nachgewiesen wurde.

Die stark unter dem Einfluß der deutschen, vor allem in Nord-Deutschland angesiedelten  Windkraft-Lobby stehenden deutschen Behörden verniedlichen seit Jahren den schon seit längerem bekannte Sachverhalt und stützen sich bei ihren Aussagen hauptsächlich auf die seit 1970 ff in Kraft befindliche TA-Lärm, die jedoch „hoffnungslos“ veraltet ist und die seinerzeit zur Festlegung von Grenzwerten für den hörbaren Straßenlärm erstellt wurde.

Für die Beurteilung von nicht hörbarem, von Windkraft-betrieb ausgehenden tief-frequenten Schallwellen taugt die ohnehin völlig veraltete TA-Lärm nach Ansicht von Medizin-Wissenschaftlern nicht.

„Unter Infraschall versteht man weitgehend unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen unter 100 Hertz. Mehrere Studien belegen, dass starke Gesundheitsschäden zu erwarten sind, da der Bürger dem Infraschall hier permanent ausgesetzt ist. Infraschall kann u.a. zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Tinitus, Migräne, Schwindelgefühlen, Übelkeit, Beeinträchtigungen der Herzfrequenz, Reizbarkeit, Gedächtnisproblemen, Angstzuständen etc. führen.“; http://www.windkraft-abstand.de/infraschall/

Das Thema „Gesundheitsrisiken durch Windkraft-Infraschall“ wird in letzter Zeit vermehrt und parallel zur von der grün-rot“ geführten BW-Landesregierung betriebenen Windkraft-Forcierung verstärkt  -  vor allem an Windkraft-Brennpunkten  -  in den Mittelpunkt der Diskussion gestellt.

Das nachfolgend gezeigte Info-Blatt wurde mit sehr großer Resonanz im „Lieblichen Taubertal“ und angrenzenden Regionen an die dort noch weitgehend uninformierte Bürgerschaft verteilt und via Rund-mails kommuniziert. Wir empfehlen die Verteilung auch an weiteren Windkraft-Brennpunkten in Baden-Württemberg und anderswo.

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe



www.gegenwind-husarenhof.de

Wenn es um die G e s u n d h e i t der M i t b ü r g e r  in Creglingen und Umgebung und im übrigen „Lieblichen Taubertal“ geht, dann hört der W i n d k r a f t - S p a ß endgültig auf… …I n f r a s c h a l l…

 

Fragen Sie einmal Ihren Haus-A r z t/Klinik-Ä r z t e…

 

Informieren Sie sich einmal bei den  B e t r o f f e n e n  selbst!

„Was Du nicht willst, das man Dir tu‘, das füg‘ auch keinem Andern zu !“

 

Neueste Infos aus erster Hand ! 

G e s u n d h e i t s r i s i k e n  durch Windkraft-Infraschall auch in C r e g l i n g e n: Mitbürger sind kein Freiwild für Windkraft-Lobby!

Die Tauber-Zeitung vom 2.4.2014 schreibt:


Creglingen

Die BI informiert

EBA | 02.04.2015 


Eckehard Bach (BI-Lenkungsgruppe "Rettet den Klosterwald") schreibt: "Die Verantwortlichen sind derzeit dabei, umfangreiches Informationsmaterial … zusammen zu stellen, nachdem sich in letzter Zeit die Anfragen verunsicherter Bürger bei der BI gehäuft haben, als Anfang März 2015 die Entscheidung der dänischen Regierung bekannt wurde, bis zum Jahr 2017 einen Bau-Stopp für Windparks an Land zu verhängen. Danach dürfen Windparks in Dänemark - dem weltweit führenden Windkraft-Land mit starker Windkraft-Industrie - bis auf weiteres nur noch im Meer in ausreichendem Sicherheitsabstand von 20 Kilometer zur Bevölkerung gebaut werden. Die dänische Regierung befürchtet, dass vom Windkraft-Betrieb durch Infraschall Gesundheitsrisiken verursacht werden (Radius fünf Kilometer ab Windrad-Standort). Sie begründet dies mit einem sehr starken Anstieg von Totgeburten auf einer Tierfarm, die in unmittelbarer Nachbarschaft von etwa 600 Meter zu einem Windpark liegt. Die bisher eher windkraftfreundliche dänische Bevölkerung ist alarmiert. Renommierte Experten vor allem aus dem Gesundheits-Sektor vermuten, dass der vom Windkraft-Betrieb zweifelsfrei verursachte (nicht wahrnehmbare) Infraschall ausschlaggebend ist für den exorbitanten Anstieg der Tot-Geburten.

Eine daraufhin von der dänischen Regierung beauftragte, mit unabhängigen Wissenschaftlern hochkarätig besetzte Experten-Kommission soll die Zusammenhänge klären und wird im Jahr 2017 einen Bericht erstatten."

EBA | 02.04.2015                   Ende des Berichts aus der Tauber-Zeitung


Die seriöse Wochen-Zeitung “DIE WELT” weist in ihrem mehrseitigen Artikel vom 2.3.2015 auf  alarmierende, jüngst in  D ä n e m a r k  bekannt gewordene Zusammenhänge zwischen W i n d k r a f t-Betrieb und T o t-Geburten auf einer Tier-Farm hin, die nur ca. 6 0 0 m vom Windpark entfernt ist.

Wesentliche Auszüge aus „DIE WELT“ vom 2.3.2015:


  •  „…Das kleine Nachbarland ist mit einem Anteil von 40 Prozent am Stromverbrauch weltweit führend bei der Windstromerzeugung…Windkraftausbau spaltet dänische Gesellschaft…“



  • „…Aus Angst vor Gesundheitsschäden durch Infraschall werden in Dänemark kaum noch Windenergie-Anlagen gebaut. Eine staatliche Untersuchung läuft. Deutsche Behörden spielen das Problem noch herunter…“ Experten: Risiko-behafteter Bereich = Wirkungskreis / 
    R a d i u s  5 km ab W K A-Standort !


  •  „…Wie nahe dürfen Windkraftanlagen an bewohnte Ortschaften heranrücken? Berichte über gesundheitsschädliche Schallemissionen von Windkraftanlagen haben in Dänemark schon zu einer dramatischen Verlangsamung des Ausbautempos geführt…“
  •  „…Als seine Tierärztin im Morgengrauen die Polizei in der Gemeinde Herning anrief, um die neuen Windkraftanlagen hinter Olesens Bauernhof abschalten zu lassen, lag schon ein halbes Dutzend Tiere tot in den Käfigen. Mehr als 100 hatten sich gegenseitig so tiefe Wunden zugefügt, dass sie getötet werden mussten…“ „…Erzeugen die Turbinen Schwingungen unterhalb der Hörbarkeitsgrenze, die Tiere verrückt machen und vielleicht auch die Gesundheit von Menschen belasten?“

  •  „…Und seitdem hat die Energiewende ein Problem,... Ein Großteil der dänischen Kommunen hat die Pläne für neue Windparks auf Eis gelegt, bis die staatliche Untersuchung über die Gesundheitsprobleme durch Infraschall abgeschlossen ist…“ Die Untersuchungsergebnisse sollen 2017 vorliegen…Bis dahin: WKA-Stopp



  • „…Droht das, was die Dänen derzeit erleben, auch in Deutschland? Ein Windrad dreht sich hierzulande nicht anders. Die hiesigen Hersteller von Turbinen, Rotorblättern und Stahltürmen sind alarmiert…“



  •  „…Immer bei Westwind beißen sich Tiere tot… "…Ich glaube nicht, dass es diese Farm in zwei Jahren noch geben wird", sagt er und damit meint er auch sein Wohnhaus, das inzwischen als unbewohnbar und damit unverkäuflich gilt…“ „…Nach der ersten Paarungszeit hatten rund 500 der 4500 Nerzweibchen Fehl- und Totgeburten. "Normalerweise liegt der Durchschnitt bei 20 Fehlgeburten", sagt Olesen,…“


  •  „…Ehemaliger Umweltminister vertritt Windkraftgegner…Dass sich sonst niemand mit der Branche anlegt, hat gute Gründe: Die Windturbinen-Industrie ist mit ihrem Umsatz von gut zehn Milliarden Euro ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der allein für fast vier Prozent der dänischen Exporte steht….“
  •  „…Weil die Zahl der Anti-Windkraft-Gruppen rasch zunahm, gab die Regierung Ende 2013 eine Studie über mögliche Gesundheitsgefahren von Windkraftanlagen in Auftrag. Dieser Forschungsauftrag hat weitreichende Folgen. Viele Kommunen, die in Dänemark die gesetzliche Planungshoheit haben, legten ihre Pläne für Windenergieprojekte auf Eis. Aus Rücksicht auf verunsicherte Bürger wollen sie erst dann wieder neue Windparks zulassen, wenn 2017 das Ergebnis der Studie über Windkraftgefahren vorliegt. Ein faktisches Ausbaumoratorium, das sich dänische Windkraftgegner als ersten großen Erfolg anrechnen. Als weiterer Erfolg gilt, dass die Regierung den Forschungsauftrag ausgerechnet an ein führendes Krebs-Forschungsinstitut vergab.” Deutschland / B W: S t a a t  verhindert / manipuliert Infraschall-Forschung…

  •  „…Krebsforscher untersuchen Windkraftrisiken…”   -   „…in Dänemark… …Nasenbluten, Tinnitus, Kopfschmerz, Schlafstörungen, Schwindelgefühle, Herzrasen: Solche Symptome hatte die amerikanische Autorin Nina Pierpont 2009 zum ersten Mal in einem Buch unter dem Titel "Wind Turbine Syndrome" beschrieben…“ Deutschland/BW: Staat verhindert bzw. durch Windkraft-Lobby manipulierte Forschung…


  • Die Sichtweise der d e u t s c h e n, unter Einfluß der Windkraft-Lobby stehenden Beamten / Behörden: „… Was man nicht hört, kann nach Einschätzung der Beamten auch nicht schädlich sein. …Ärzte fordern mehr Infraschall-Forschung…“ „…Andernorts werden die Gesundheitsbeschwerden als medizinisches Problem anerkannt. So stellte die Ärztekammer für Wien fest, dass sich "bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häufen".



  • Regionalverbände streichen Windvorrang-Gebiete, die in Nähe von Sanatorien, Gesundheits-Einrichtungen, Senioren-Residenzen / Altersheimen (Betreutes Wohnen) / Reha-Kliniken etc. liegen…der Gesundheitszustand des dort lebenden bzw. behandelten Personenkreises ist oft instabil bzw. angegriffen… zusätzliche Beeinträchtigungen durch von Windkraft erzeugtem Infraschall könnten sich negativ auswirken …warum sollte die übrige Bevölkerung den durch Windkraft ausgelösten Gesundheitsgefahren ausgeliefert werden ?

 

Und in Deutschland / Baden-Württemberg / Main Tauber / Im „Lieblichen Taubertal“:

„Deutsche Behörden wiegeln ab…“ …sie sind Windkraft-hörig, stehen unter Einfluß der windkraft-ideologisierten BW-Landespolitik -  Die Windkraft-Lobby bestimmt in Deutschland…

Politiker, Behörden in Deutschland / Baden-Württemberg / Hohenlohe / Main Tauber:


„…Es wird vertuscht und gelogen, daß sich die Balken biegen…“

 

Eckehard Bach, Creglingen-Frauental (v.i.S.d.P., Ex. i.d.F.v. 14.4.2015)


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R u n d m a i l - A k t i o n / Empfehlung zum Besuch der Veranstaltung in Langenburg / Hohenlohe am Sonntag, den 19.4.2015, 18.00 Uhr

Mawell-Resort / Panorama-Saal

 

Referenten: Freiherr Enoch zu Guttenberg

 Dr. Friedrich Buer

  

 Betreff:    Wichtige Veranstaltung in Langenburg / Hohenlohe        am So, 19.4.2015 / Empfehlung zum Besuch

  

Werte Mitstreiter und Unterstützer,

auf Bitte der befreundeten BI "Besorgte Bürger von Langenburg und Umgebung" mache ich Sie auf eine äußerst interessante Veranstaltung in Langenburg aufmerksam, die am Sonntag, 19.4.2015 / 18.00 Uhr in Langenburg stattfindet.

Referenten sind Freiherr Enoch zu Guttenberg und Dr. Friedrich Buer, die sich beide schon seit langem bundesweit als fundierte Kritiker des jetzt auch Baden-Württemberg heimsuchenden Windwahns einen Namen gemacht haben; Näheres vrl. Anhänge / Flyer.

Ich empfehle Ihnen den Besuch dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung. Bringen Sie Ihre Verwandte, Bekannte und Freunde mit, es lohnt sich…

Für die aus angrenzenden Regionen und überregional anreisenden Besucher eignet sich der Sonntag-Termin am besten, denn sonntags besteht ausreichend Zeit, bei einer schon tagsüber erfolgenden Anfahrt die Schönheit dieser einzigartigen, über Jahrhunderte von den Vorfahren liebevoll gepflegten Kulturlandschaft inmitten bis jetzt noch weitgehend intakter Natur kennenzulernen, die jetzt zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur unter jeweils tätiger Mithilfe

·        der Stadt Langenburg,

·         von korrumpierten und als Handlanger der Windkraft-Lobby sich hergebenden und verantwortungslos handelnden Behördenvertretern,

·         einem vor allem im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund an vielen intakten Natur-Standorten zum Kahlschlag unter Aufmunterung durch "Grün-Rot" und von Teilen der CDU ansetzenden Atomkonzern EnBW, Karlsruhe, mit seiner Tochter-Gesellschaft ZEAG, Heilbronn

·         und nicht zuletzt von Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg als Haupt-Verantwortlichem (Grundstücks-Eigentümer)

sowie unter verschämtem Wegsehen der weitgehend ideologisierten, sogenannten Naturschützer in BUND / NABU auf dem Altar der Windkraft-Lobby geopfert werden und einem Windkraft-industriell geprägten Gewerbegebiet weichen soll… …an einem Standort inmitten des Brüchlinger Walds, der schon nach den völlig überhöhten, lediglich am "grünen Tisch" durch "Milchmädchen-Rechnungen" getürkten und völlig überhöht dargestellten Werten von vornherein und vor dem „ersten Spatenstich“ mit sehr großer Wahrscheinlichkeit als Verlust-Standort / Millionengrab / Geldverbrennung / Fehl-Investition zu Lasten der Anleger anzusehen ist.


20130730_9735 by McNail, on Flickr
Creative Commons Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Generic License   by   McNail 

Deshalb:          Kommen Sie am Sonntag, den 19.4.2015 nach Langenburg und informieren Sie 
sich vor Ort über den dort durch den Bau von 12 oder 13, ca. 200 m hohen Windindustrieanlagen bevorstehenden Landschafts- und Naturfrevel. Bitte empfehlen Sie diese Veranstaltung auch in Ihrem Bekanntenkreis und in Ihrem weiteren Umfeld weiter.

Einen ausführlichen, aktuell jetzt eingestellten Bericht zu den Vorgängen in Langenburg können Sie auch in unserer Homepage "www.gegenwind-husarenhof.de"  hier  nachlesen. 
Bitte empfehlen Sie auch diesen Bericht der geschätzten Aufmerksamkeit in Ihrem Umfeld.

Im Hinblick auf die jetzt ersichtliche landesweite Forcierung des Windwahn-Unfugs empfehle ich Ihnen, ebenfalls ähnliche Veranstaltungen / Aktionen etc. am Ort Ihrer Bürgerinitiative zu planen.

 

Viele Grüße

 

Walter Müller/Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart)

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Bürgerinitiative Windkraft Mittleres Jagsttal e.V. veranstaltet Trauermarsch  -  Teilnahme am Pferdemarkt-Umzug am Samstag, den 14.2.2015 in Dörzbach

  

(wm / 120215) - Die Bürgerinitiative Windkraft Mittleres Jagsttal e.V. veranstaltet am Samstag, 14.2.2015 einen Trauermarsch in Dörzbach, der im Rahmen des dort stattfindenden Pferdemarkt-Umzugs durchgeführt wird.

Symbolisch in einem Sarg zu Grabe getragen wird die gerade im Mittleren Jagsttal, aber auch im übrigen Heilbronner Land, Hohenlohe und Main Tauber  -  und auch anderswo in Baden-Württemberg  -  unvergleichliche und von den Vorfahren über Jahrhunderte gepflegte und in Ehren gehaltene Kulturlandschaft, die jetzt

·         von verantwortungslosen Politikern jeglicher Coleur,

·         überforderten und oft am Gängelband der Windkraft-Lobby hängenden Landräten, (Ober)Bürgermeistern, Gemeinderäten, Kreistags-Mitgliedern, Regionalverbänden / Mitgliedern der Regionalversammlungen

·         sowie unter verschämtem Wegsehen der selbsternannten Pseudo-Naturschützer auf der Leitungsebene von BUND und NABU

·         bzw. der bzgl. objektiver Berichterstattung zum Thema „Windkraft“ ebenfalls oft überforderten Regionalpresse

auf dem Altar der Windkraft-Protagonisten, Weltklima-Verbesserern, Sektierern, Symbolikern und Schwärmern bedenkenlos geopfert wird, einen Natur- und Landschaftsfrevel ohnegleichen auch noch zum Nachteil der nachfolgenden Generation hinterlassend.



Wird so auch unsere Kulturlandschaft durch Windwahn zu Grabe getragen ?


Der Sarg ist auf einem Leichenwagen aufgebahrt, der von zwei Rappen gezogen wird. Der dahinter laufende Trauermarsch besteht aus  -  dem Anlaß entsprechend  -  in „Trauer“ dunkel gekleideten Mitgliedern / Abordnungen von Bürgerinitiativen aus dem besonders durch Windkraft geschundenen Heilbronner Land, Hohenlohe und Taubergrund; Abordnungen anderer Bürgerinitiativen aus angrenzenden Regionen haben sich ebenfalls angekündigt. Die Teilnehmer zeigen ihren stummen Protest mit Transparenten und dem Verteilen von Info-Blättern.

Der Festzug setzt sich um 13.30 Uhr ab der Glaswiesenstraße in 74677 Dörzbach in Marsch (von der B 19 über Hohebach kommend am Ortseingang von Dörzbach). Dort ist ab ca. 13.00 Uhr Treffpunkt für die Teilnehmer des von der BI „Mittleres Jagsttal e.V.“ organisierten Trauermarsches.

 

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof Besigheim / Ingersheim“

 

Arbeitsgemeinschaft baden-württembergischer BI‘ s gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektionen Heilbronner Land / Hohenlohe / Main Tauber sowie Großraum Stuttgart) 

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe



www.gegenwind-husarenhof.de



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Aufruf an alle Mitglieder des Regionalverbands Heilbronn-Franken !

Forderungen der Gegenwind-Bürgerinitiativen

 

25.7.2014: Entscheidender B e s c h l u ß der Vollversammlung beim Regionalverband H e i l b r o n n - F r a n k e n über R e g i o n a l p l a n, Teilfortschreibung W i n d k r a f t betreffend

Bevorstehender  W i n d k r a f t - B e s c h l u ß  beeinflußt die Zukunftsfähigkeit der geplanten Windkraft-Standorte
(Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund) existenziell und wirkt sich auch auf die nachfolgende Generation aus

 Lassen sich die M i t g l i e d e r beim  R V  HN-Franken vor den „Karren der Windkraft-Lobby spannen“ und werden so zum Steigbügelhalter für einen unglaublichen und irreparablen Natur- und Landschaftsfrevel… ?  

…noch dazu an Windkraft-Standorten, die wegen relativer Windarmut und daher viel zu geringem Windaufkommen völlig ungeeignet sind für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb !

Windkraft-Betrieb im viel zu windschwachen Baden-Württemberg / Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund führt zu viel zu vielen Nachteilen zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur, denen keine  -  bzw. wenn überhaupt, dann nur marginale  -  Vorteile gegenüberstehen !  

Deshalb: A p p e l l an die M i t g l i e d e r der Vollversammlung im Regionalverband HN-Franken am 25.7.2014: Werden Sie Ihrer V e r a n t w o r t u n g für die gesamte Region gerecht und stimmen Sie „ohne Wenn und Aber“ mit einem klaren „N E I N“ gegen weiteren W i n d k r a f t - U n f u g imHeilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund ! Die Bürger der Region + die nachfolgende Generation danken es Ihnen !

 

I        Sachverhalt

 

(wm / 260614) - Die Mitglieder des Regionalverbands Heilbronn-Franken (Vollversammlung) stehen am 25.7.2014 bei ihrer Sitzung in Tauberbischofsheim (Beginn 9.30 Uhr, Stadthalle TBB) vor einer richtungsweisenden Entscheidung, wenn die Beschlußvorlage des Verbandsdirektors Klaus Mandel zur Abstimmung ansteht, die Änderung des Regionalplans  -  Teilfortschreibung Windkraft  -  betreffend.

Ihre Entscheidung  -  zustimmend oder ablehnend  -  betrifft die Zukunftsfähigkeit (positiv oder negativ) an vielen geplanten Windkraft-Brennpunkten der ganzen Region.

Wie bekannt, sehen die Pläne der „Grün-Rot“ geführten BW-Landesregierung vor, zusätzlich zu den bereits ca. 400 „im Ländle“ bestehenden Windindustrieanlagen bis zum Jahr 2020 noch weitere ca. 1200 Windindustrieanlagen zu bauen, die künftig bis zu 230 m hoch werden, damit höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom.

Den Plänen zufolge soll die im Regionalverband HN-Franken zusammengefasste Region den Löwenanteil von ca. 40 % - 50 % (= 480 - 600 WKA‘ s) dieser Ausbau-Pläne tragen, obwohl dort bereits an vielen Standorten schon jetzt eine Überfrachtung mit Windkraftanlagen bzw. von Anlagen der regenerativen Energieerzeugung besteht (Windkraft-, Photovoltaik-, Biogasanlagen). Die im Wirkungskreis der Anlagen dort lebenden Bürger können bzgl. der davon ausgehenden Belastungen „ein Lied davon singen“.

Selbst dann, wenn manche hochfliegenden Windkraft-Pläne wegen Verstoßes gegen Natur- und Landschaftsschutzgesetzen u. ä. (zunächst) nicht gebaut werden bzw. vor den Verwaltungsgerichten scheitern und der WKA-Ausbau nicht sofort „mit voller Wucht“ sondern eher „schleichend“ und daher zeitlich gestreckt  -  um die Bürger „ruhig zu stellen“ bzw. um sie daran zu gewöhnen  -  realisiert werden sollten, bliebe zu befürchten, daß die weitgehend ideologisch geprägten Ausbau-Pläne der BW-Landesregierung „nach und nach“ umgesetzt würden.

 

 

II        Aufruf an alle Mitglieder des Regionalverbands Heilbronn-Franken zum „Nein“ gegen weiteren Windkraft-Unfug im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund

 

Stimmen Sie bitte im Interesse von Mensch, Landschaft und Natur mit einem 
klaren „Nein“ gegen weiteren regierungsamtlich verordneten und ideologisch 
beeinflußten Windkraft-Unfug in Ihrer Heimat bzw. im Bereich des Regionalverbands Heilbronn-Franken !

 
Die Bürger und die nachfolgende Generation werden es Ihnen danken !

Nachfolgend genannte Mitglieder der Vollversammlung beim RV HN-Franken entscheiden am 25.7.2014, ob die Zukunftsfähigkeit einer Jahrhunderte alten Kulturlandschaft im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund entlang von Tauber, Jagst und Kocher auch noch für die nachfolgende Generation gewahrt bleibt oder ob es zu einer weiteren „Ausräumung“ einer bisher dort noch weitgehend intakten Landschaft und Natur zu Lasten der Allgemeinheit und zugunsten einiger Profiteure kommt, dem ohnehin schon vielfach „am Boden liegenden“ Landschafts- und Naturschutz einen weiteren „Schlag unter die Gürtellinie“ versetzend…

 

Karl Alber / CDU; Erlenbach   Gerhard Bauer/CDU; Schwäbisch Hall  

Alfred Beetz/CDU; Grünsfeld

Wolfgang Binnig / Die Freien, Rosengarten;  

Helmut Bleher / CDU; Untermünkheim-Enslingen;

Dieter Böhringer / CDU; Pfaffenhofen   Dieter Bopp / FWV/FDP; Löwenstein

Karlheinz Börkel / CDU; Schöntal   Rüdiger Braun / FWV/FDP; Abstatt

Günter Breitenbacher/ SPD; Weikersheim   Harry Brunnet / FWV/FDP; Hardthausen

Florian Dollmann / FWV/FDP; Langenburg   Heiner Dörner / FWV/FDP; Heilbronn

Robert Fischer / Die Freien; Kreßberg   Reinhard Frank / CDU; Tauberbischofsheim

Timo Frey / CDU; Eberstadt;   Hanspeter Friede / SPD; Bad Friedrichshall

Harald Friese / SPD; Heilbronn   Dr. Michael Gantner / CDU; Talheim

Renate Gassert / SPD; Wertheim   Klaus Grabbe / SPD; Neckarsulm

Uwe Gysin / FWV/FDP; Forchtenberg   Hermann Harst / SPD; Beilstein

Andreas Heinrich / CDU; Heilbronn   Helmut Himmelsbach / CDU; Heilbronn

Heinz Hofmann / CDU; Freudenberg   Herbert Holl / CDU; Crailsheim;

Klemens Izsak / Die Freien; Schrozberg   Josip Juratovic / SPD (MdB); Heilbronn

Emil Kalmbach / Die Freien; Niedernhall   Klaus Kornberger / Die Freien; Weikersheim

Claudia Kern-Kalinke / Bündnis 90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Ilshofen

Helmut Klöpfer / Bündnis90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Bad Mergentheim

Christian Kremer / Die Freien; Boxberg   Artur Kübler / CDU; Heilbronn

Alfred Kulka / CDU; Flein   Herbert Kümmerle / SPD; Neuenstein-Kirchensall

Volker Lenz / Die Freien; Künzelsau   Bernhard Löffler / SPD; Heilbronn

Thomas Maertens / CDU; Lauda-Königshofen   Stefan Mikulicz / CDU; Wertheim

Johannes Müllerschön / Bündnis90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Offenau

Karl-Eugen Graf von Neipperg / CDU; Schwaigern  

Hermann Josef Pelgrim / SPD; Schwäbisch Hall

Detlef Piepenburg / CDU; Heilbronn   Erich Preetz / CDU; Eppingen

Wolfgang Rapp / SPD; Ellhofen   Ulrich Ruoff, CDU; Oedheim

Friederike Rust / SPD; Abstatt  Willi Schmitt / CDU; Dörzbach

Joachim Scholz / CDU; Neckarsulm   Klaus-Dieter Schumm / Die Freien; Gerabronn

Ralf Schukraft / Bündnis90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Untergruppenbach

Ulrich Stammer / CDU; Möckmühl   Roland Stammler / SPD; Neckarsulm

Björn Steinbach / FWV/FDP; Lehrensteinsfeld   Ralf Steinbrenner /FWV/FDP; Leingarten

Christian Freiherr von Stetten / CDU; Schloß Stetten  

Lothar Stockert / Die Freien; Krautheim

Werner Strack / Die Freien; Oberrot   Matthias Strobel / CDU; Stimpfach

Wolf Theilacker / Bündnis90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Heilbronn

Wolfgang Vockel / CDU; Tauberbischofsheim   Wilhelm Wackler / CDU; Satteldorf

Armin Waldbüßer / Bündnis90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Obersulm

Rolf Weibler / CDU; Bretzfeld-Siebeneich   Nico Weinmann / FWV/FDP; Heilbronn

Joachim Weller / FWV/FDP; Untergruppenbach   Timo Wolf / FWV/FDP; Gemmingen

Roland Wurmthaler / Die Freien; Ilshofen   Hans Zipperer / SPD; Rosengarten

Friedrich Zahn / Bündnis90/Die Grünen-ÖDP-Die Linke; Gaildorf

Nachrücker: Harry Mergel / SPD; Heilbronn (Oberbürgermeister Stadt Heilbronn)

 

Dieser Aufruf geht neben den Mitgliedern der  Vollversammlung beim RV HN-Franken auch z. Ktn. bzw. mit der Bitte um Unterstützung an die im Bereich des RV-HN-Franken

·         befindlichen Kreisgeschäftsstellen und Ortsverbände der Parteien

·         an die Bundes- und Landtagsabgeordneten der Region

·         Landes-Geschäftsstellen der Parteien und Fraktions-Vorsitzenden der im BW-Landtag vertretenen Parteien

·         Entscheidungsträger auf kommunaler und Landesebene, (Ober)Bürgermeister, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Landräte / Landratsämter (Untere Naturschutzbehörden), Regierungspräsidium Stuttgart (Obere Naturschutzbehörde, Referate 55 und 56), Mitglieder der Kreistage, Einrichtungen des öffentlichen Lebens vor Ort, weitere Multiplikatoren vor Ort (u.a. Vereinsvorsitzende, Tourismus-Verbände, Gewerbetreibende / Selbständige / Freiberufler, Naturschutz-Organisationen vor Ort, dem Naturschutz nahestehende Vereine und Organisationen wie Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Ortsgruppen der Schwäbischen Albvereine, Schwäbischer Heimatbund (SHB) u.v.m.)  

·         sowie an die Medien



 

Kein Naturfrevel durch Windkraft an Jagst, Kocher oder Tauber
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III      Windkraft-Forcierung: Nachteile für die ganze Region HN-Franken

 

1         Irreparable Natur- und Landschaftszerstörung

 

Die geplante Windkraft-Forcierung führt zu einer Natur- und visuellen Landschaftszerstörung in einem völlig unbekannten und bisher in der Region noch nie dagewesenen Ausmaß.

Erfahrungen an bereits realisierten WKA-Standorten in Rheinland-Pfalz (Soonwald / Hunsrück etc.) und anderswo zeigen klar, daß pro einzelner WKA eine Fläche von durchschnittlich ca. 7 000 qm - 10 000 qm benötigt wird. Diese wird versiegelt / zubetoniert. Dieser Raubbau an der Natur droht nun auch in BW bzw. an vielen geplanten Standorten im Bereich des RV HN-Franken. Je nach benötigter Infrastruktur (neues Straßen- und Feldwegenetz, Bau von Zu- und Ableitungen, Trafo- / Umspann-Stationen, Verbreiterung / Befestigung bestehender Straßen- und Feldwege zur Befahrung mit schwerem Gerät u.a.) ist der Flächenverbrauch je einzelner WKA noch größer.

Reinhold Messner (2002):  „Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“.

 

 

2         Verstoß gegen bestehende Naturschutzgesetze / Aushebelung und „Biegung“ von Natur-. Wasser- und Landschaftsschutzrichtlinien und -verordnungen

 

Zur Wahrung des Natur- und Landschaftsschutzes und im Interesse der Bürger hat der Gesetzgeber in der Vergangenheit und aus gutem Grund eine Reihe von Natur- und Landschaftsschutzgesetzen erlassen; Behörden haben darauf aufbauend konkrete Richtlinien etc. erstellt.

Zur mehr oder weniger rücksichtslosen Durchsetzung der von der BW-Landesregierung vorgegebenen und von der Windkraft-Lobby tatkräftig unterstützten Ausbauziele  -  auch an besonders sensiblen und für das ökologische Gleichgewicht der Region wichtigen Wald-Standorten und in Natur-, Wasser-, Landschafts-, (Europäischen) Vogelschutz-, Natura2000, FFH-Gebieten, Regionalen Grünzügen etc.  -  wird sehenden Auges immer stärker gegen bestehende Natur- und Landschaftsschutzgesetze verstoßen und die eigentlich von Amts wegen bzw. von ihrer Aufgabenstellung her zur Bekämpfung des Naturfrevels ins Leben gerufenen Oberen und Unteren Naturschutzbehörden schauen „auf Druck von oben“ verschämt weg bzw. werden von ihren Behördenleitern „an die Kandarre genommen“ bzw. „mit Maulkorb“ versehen und schweigen.  Bestehende Richtlinien und Verordnungen werden mit eindeutigen Absichten umgeschrieben, „gedehnt“ bzw. neu „interpretiert“ und oftmals wird die höchstrichterliche Rechtsprechung zum Natur-, insbesondere zum Vogelschutz (seltene Arten) nicht beachtet.    

 

 

3         Verstoß gegen Klimaschutzziele

 

Ein Großteil des WKA-Ausbaus ist an Wald-Standorten geplant. Für den Bau von Windparks im Wald müßten oft ein über 100 Jahre alter, gewachsener und für das ökologische Gleichgewicht der Umgebung wertvoller Baum-Bestand / Mischwald mit der Fläche mehrerer Fußballfelder großflächig abgeholzt werden.

Wald / Bäume sind Schattenspender, absorbieren das klimaschädliche CO2 und bauen es ab, filtern die Luft, sorgen für den Luftaustausch, produzieren kühlere Luft und geben sie an die wärmere waldfreie Umgebung ab. Wald / Bäume dienen daher den Klimaschutzzielen und verhindern deshalb den weiteren Anstieg der Klimaerwärmung.

Diese Ziele werden durch die an vielen Standorten unsinnigen und allein Profit-Interessen einzelner Personen dienende Waldabholzung konterkariert.

Der beste Klimaschutz besteht in der Aufrechterhaltung der Funktionen des Waldes und nicht in dessen großflächiger Abholzung. Wer gegen die aus reiner Profitgier erfolgende großflächige und die Lebensgrundlage der dort lebenden Bevölkerung zerstörende Abholzung des tropischen Regenwalds Zehntausende Kilometer entfernt von hier in Südamerika oder in Südostasien eintritt, macht sich völlig unglaubwürdig, wenn er vor der eigenen Haustür in Baden-Württemberg bzw. im Bereich des RV HN-Franken und anderswo der großflächigen Wald-Rodung für  -  i.d.R. dazu noch defizitäre  -  Windparks das Wort redet.   

 

 

4         Möglicherweise durch Windkraft-Betrieb verursachte                                                     Gesundheitsrisiken

 

Windkraft-Betrieb verursacht zweifelsfrei Schad-Immissionen wie Lärm, Schattenschlag und Infraschall, von denen insbesondere die im Wirkungskreis (Radius bis zu 5 km ab WKA-Standort) der WKA lebenden Bürger betroffen sind. Besonders dort und vor allem bei Menschen mit ohnehin schon angegriffenem Gesundheitszustand können diese Immissionen zu Gesundheitsrisiken (Langzeit-Effekt) führen, wie wissenschaftliche Untersuchungen renommierter Institute (bspw. Robert-Koch-Institut, Berlin) belegen.

Klinik-Direktoren und Chef-Ärzte verlangen daher für ihre bestehenden Kliniken  -  insbesondere bei Patienten, die vorwiegend altersbedingte Krankheitssymptome wie „Alsheimer“ / „Demenz“ o.ä. haben oder bei Reha-Kliniken, in denen neurologische Behandlungen durchgeführt werden  -  einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu neu geplanten Windparks von mindestens 5 000 m. Jedem kritischen Betrachter sollte es daher zu denken geben, wenn Ärztliche Direktoren im Interesse ihrer Patienten einen deutlich größeren Sicherheitsabstand fordern, als im BW-Windkraft-Erlass (700 m) vorgeschrieben… …denn es ist nicht auszuschließen, daß diese durch WKA-Betrieb verursachten Gesundheitsrisiken sich auch bei gesunden, im Wirkungskreis der Windindustrieanlagen lebenden Bürgern „über kurz oder lang“ niederschlagen…     

 

 

5         Kein ausreichender Sicherheitsabstand an vielen in BW geplanten WKA-Standorten  -  Deutliche Schlechterstellung im Vergleich zu anderen Bundesländern; Forderung: Deutliche Erhöhung des Mindest-Abstands   

 

Der vom BW-Windkraft-Erlass für BW vorgeschriebene Mindest-Abstand ist mit 700 m bei Wohngebieten (450 m bzw. 300 m bei Gewerbegebieten / Weilern, landwirtschaftlichen Anwesen, Aussiedlerhöfen etc.) deutlich zu niedrig. Er dient allein der Realisierung politischer Zielvorgaben der BW-Landesregierung zum Bau von ca. 1 200 neuen WKA‘ s und führt daher zum „Auspressen“ der verfügbaren BW-Landesfläche; jede   -  im Interesse von Mensch, Landschaft und Natur an sich sachlich gebotene  -  Vergrößerung der Mindest-Abstände führt zu einer Verringerung des zahlenmäßig angestrebten WKA-Ausbaus von ca. 1200 neuen WKA‘ s und würde daher die politischen Ziele von „Grün-Rot“ unterlaufen.

Im Gegensatz zu Baden-Württemberg bestehen in allen anderen Bundesländern seit längerem deutlich höhere Sicherheitsabstände, erst recht im Ausland.

Bundesrats-Initiativen der Bundesländer Bayern und Sachsen forderten eine Öffnungsklausel im Bundes-Baurecht, die es den Bundesländern erlaubt, im Interesse ihrer Landesbürger individuelle, größere Sicherheitsabstände festzulegen. MP Seehofer / CSU und die in Bayern amtierende CSU-Alleinregierung sind im Wege von Erlassen vorweg gegangen und haben einen Mindestanstand vom 10-fachen der Gesamthöhe der Windindustrieanlagen festgelegt (10-H-Regel, d.h. bei 200 m Gesamthöhe = Mindest-Abstand 2000 m).  Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, daß die 3. Generation der heute gebauten WKA‘ s mit Gesamthöhen von 200 m - 230 m um das ca. 3-fache höher sind als die vor ca. 30 Jahren noch mit einer Gesamthöhe von ca. 50 m - 70 m gebauten WKA‘ s. Es ist nicht einzusehen, weshalb in Baden-Württemberg und zum Nachteil seiner Bürger vorwiegend ideologisch beeinflußte, nur ein der Durchsetzung politischer Ziele geschuldeter und daher viel zu geringer Mindest-Abstand gelten soll.

Im Zuge der jetzt von der Bundesregierung vorgelegten, im Deutschen Bundestag verabschiedeten und im Bundesrat am 11.7.2014 ohne Anrufung des Vermittlungs-Ausschusses sowie von der EU vor wenigen Tagen abgesegneten und daher wie vorgesehen zum 1.8.2014 in Kraft tretenden EEG-Novellierung wurde diese Öffnungsklausel beschlossen. Damit kann jedes Bundesland  -  d.h. auch Baden-Württemberg  -  im Interesse seiner Bürger individuelle Sicherheitsabstände definieren.

Wir fordern daher im Interesse aller baden-württembergischen Bürger  -  und insbesondere im Interesse der schon übermäßig mit Windkraft-Betrieb belasteten Bürger im Bereich des RV HN-Franken unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungs-Grundsatzes  -  die sofortige Erhöhung des Mindest-Abstands auf das 10-fache der WKA-Gesamthöhe, so wie in Bayern bereits praktiziert.

Ohne gesetzliche Durchsetzung  -  jetzt via im Bundesrat am 11.7.2014 beschlossener Öffnungsklausel nun auch durch Ländergesetze möglich  -  eines deutlich vergrößerten Mindest-Abstands wie beschrieben darf keine Beschlußfassung in den BW-Regionalverbänden  -  auch nicht in HN-Franken  -  erfolgen ! 

 

 

6         Beeinträchtigung des an vielen Stellen im Aufwind befindlichen „sanften Tourismus“ durch Windkraft-verursachten Natur- und Landschaftsfrevel

 

An vielen Stellen im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund ist der „sanfte Tourismus“ (Wochenend-, Fahrrad-, Wander-, Natur-Tourismus etc.) stark im Aufwind; der Anstieg der aus den überfüllten, weitgehend „ausgeräumten“ und dichter besiedelten Anrainer-Ballungsräumen zuströmenden Gäste belegt diesen seit mehreren Jahren stabilen Trend.

Das zarte Pflänzchen des aufstrebenden „sanften Tourismus“ würde jedoch sehr schnell wieder zertreten, käme es auch nur annähernd zur Umsetzung der vom Regionalverband HN-Franken aufgrund Vorgaben der BW-Landesregierung erstellten Beschluß-Vorlage.

Alle Untersuchungen von Tourismus-Verbänden in allen Bundesländern und Aussagen der Tourismus-Manager an den Ständen der Tourismus-Messen belegen, daß das Tourismus-Potential  -  selbst bei Stammgästen  - nach WKA-Bau verdrängt wird und sich in andere, windkraft-freie Regionen verlagert.

Regelmäßig und alljährlich bestätigt wird dies bspw. vom Stand-Personal aus allen Tourismus-Gebieten Deutschlands bei der im Januar in der Stuttgarter Messe stattfindenden Urlaubs- und Freizeit-Messe CMT, durch Aussagen des Schwarzwald-Tourismus, des Schwarzwald-Vereins oder des Pfälzer-Wald-Vereins u.v.m. und die Verlagerung des bundesdeutschen Tourismus-Potentials  -  auch aus dem Bereich des RV HN-Franken  -  in das vor allem seine Tourismus- / Naherholungs-Gebiete windkraft-frei haltende Bayern dürfte noch weiter zunehmen, wenn es zur unsinnigen Windkraft-Forcierung nun  -  wie schon im Norden und Osten Deutschlands  -  auch in dieser Region käme…

 

Kein Naturfrevel durch Windkraft an Jagst, Kocher oder Tauber 

Rothenburg Spring 2012 by Lars Odemark, on Flickr
Creative Commons Creative Commons Attribution-Noncommercial-No Derivative Works 2.0 Generic License   by Lars Odemark


7         Windkraft-Überfrachtung der im RV HN-Franken zusammen gefassten Region / „Sättigungsgrad“ zu Lasten von Mensch, Landschaft und Natur ist bereits weit überschritten

 

Die Region im Bereich des RV HN-Franken ist bereits jetzt schon mit einer Vielzahl regenerativen Strom erzeugender Anlagen überfrachtet.

Bereits jetzt produzieren Biogas-, Photovoltaik- und Windkraftanlagen  -  wenn der Wind gerade mal weht oder die Sonne gerade mal scheint  -  weit über den Bedarf der Region hinausgehenden Strom, der mangels Speicherfähigkeit entweder im Zeitpunkt seiner Erzeugung wegen drohender Instabilität der Netze zur Einspeisung abgewiesen wird und so „umsonst“ verfällt oder an der Leipziger Strombörse wegen Strom-Überangebot und zu geringer Strom-Nachfrage zu weit unter den von uns allen über höhere Stromrechnungen zu bezahlenden, überhöhten und 20 Jahre garantierten  Einspeise-Vergütungen liegenden Dumping-Preisen regelrecht „verramscht“ oder sogar ins Ausland  -  oft noch unter Gewährung weiterer Zuschüsse  -  verschenkt wird, wo er bspw. in Österreich oder der Schweiz zum Hochpumpen des Wassers in höher gelegene Stauseen verwendet wird, das dann bei Strombedarf in Deutschland in den tiefer gelegenen See über Turbinenbetrieb zur Stromerzeugung abgelassen wird, damit der so im Ausland erzeugte Strom teuer nach Deutschland zurück importiert werden kann.

Insbesondere der Main-Tauber-Kreis / „Liebliches Taubertal“ ist jetzt schon mit Anlagen (Biogas, Photovoltaik, Windkraft) zur regenerativen Strom-Erzeugung deutlich und viel zu stark überfrachtet. So beträgt der Anteil der Gesamtfläche Main-Tauber an der Gesamtfläche Baden-Württembergs lediglich 3,2 %, während allein der Anteil der in Main-Tauber jetzt schon 82 stehenden Windkraftanlagen an den insgesamt in BW installierten 400 WKA‘ s bereits  20,5 % beträgt. Ähnlich sieht es in anderen Gebieten der Region HN-Franken aus. Daher lehnen immer mehr Bürger eine weitere Windkraft-Forcierung in ihrer Heimat ab.

 

 

8         Rotor-Drehungen führen jährlich zum Tod zig-Tausender Vögel 
und Fledermäuse

 

Die Evolution hat Vögel und Fledermäuse nicht auf die von Rotor-Drehungen ausgehenden Todesrisiken vorbereitet. Wissenschaftliche Untersuchungen von den Naturschutz-Organisationen nahe stehenden Instituten belegen, daß Vögel und Fledermäuse jährlich durch die mit einer Geschwindigkeit von ca. 300 km / h – 400 km / h sich drehenden Rotor-Blätter getötet werden können, wenn diese sich  -  wenn gerade mal der Wind weht  -  mit entsprechender Wind-Geschwindigkeit drehen.

Repräsentativ über einen längeren Zeitraum durchgeführte Erhebungen zeigen, daß die jährliche Todesrate sowohl für Vögel als auch für Fledermäuse mit einem auf die Anzahl bestehender Windkraftanlagen zu multiplizierenden Faktor 10 ermittelt werden kann. Bei z. Zt. bundesweit in Betrieb befindlichen ca. 25 000 WKA‘ s beträgt die jährliche Todesrate demnach 250 000 Vögel und 250 000 Fledermäuse; Tendenz wegen des weiter forcierten WKA-Zubaus noch weiter ansteigend. Naturschützer weisen auf eine möglicherweise noch erheblich höhere Dunkelziffer hin, weil schon kurze Zeit nach WKA-Inbetriebnahme regelrechte, zum WKA-Standort führende „Fuchs-Pfade“ festgestellt wurden. Dies deutet darauf hin, daß sich Fuchs, Dachs, Marder, Iltis etc. die am Fuße der WKA nach Rotorschlag verendeten Tierkadaver oft nachts geholt haben, bevor später vorbeikommende Naturschützer diese durch Rotorschlag getöteten Tiere statistisch erfassen konnten.



gesehen auf: Artenschutz in Franken

9         Wer trägt die Folgekosten ? Die Kommunen und damit der Bürger…

 

Nicht nur für die Windkraft-Anlagen selbst fallen Instandhaltungs- und Wartungskosten an, die im Zeitablauf der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über 20 - 30 Jahre immer weiter ansteigen. Auch für die zum WKA-Standort führende Infrastruktur (Straßen, Feldwege, Standort, Depots, Leitungen etc.) fallen parallel zur WKA-Betriebslaufzeit weitere Unterhaltungskosten an, die an windschwachen Standorten im windarmen Binnenland wie Baden-Württemberg oft von der Standort-Kommune notgedrungen und entgegen den ursprünglichen Zusagen der Windkraft-Lobby übernommen werden müssen, weil die oft infolge Verlust-Betrieb chronisch unterfinanzierten Windkraft-Betriebs-Gesellschaften aufgrund des durch die Verluste bereits weitgehend aufgezehrten Anleger-Kapitals keine Liquiditäts-Reserven mehr haben, um derartige Infrastruktur-Instandhaltungsaufwendungen aus der eigenen Tasche finanzieren zu können. In diesen Fällen muß die Standort-Kommune und damit der Bürger in die Bresche springen, ohne daß der Standort-Kommune zuvor  -  wegen nachhaltigen Windkraft-Verlustbetriebs  -  auch nur „eine einzige Mark“ an Gewerbesteuer-Einnahmen zugeflossen wären…

 

 

10      Windkraft-V e r l u s t-Betrieb an den allermeisten Windkraft-Standorten in BW und insbesondere auch im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund  -  Jahresdurchschnittliches Windaufkommen ist wichtigste Voraussetzung für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb

 

BW ist laut seriös und über Langzeit-Winddaten des Deutschen Wetterdiensts (DWD) erhobenen Windmessungen das mit Abstand windschwächste aller 16 Bundesländer und steht damit in der Tabelle zum durchschnittlichen Windaufkommen mit großem Abstand an letzter = 16. Stelle.

Das durchschnittliche Windaufkommen ist im windschwachen BW im Vergleich zu den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern im Norden und Osten Deutschlands um ca. 2 - 3 Mal geringer. Nicht zuletzt aus diesem Grund stehen ca. 80 % aller bisher in Deutschland rd. 25 000 WKA‘ s in diesen klassischen Windkraft-Bundesländern und eben nicht im relativ windschwachen BW.

Von den bisher rd. 400 in BW an vermeintlich windgünstigen Standorten installierten WKA‘ s erwirtschaften ca. 80 % - 90 % vom ersten Tag ihrer Inbetriebnahme an bis heute  -  ohne Aussicht auf Besserung  -  hochdefizitäre Verluste und „tiefrote“ Betriebsergebnisse, das Anlegerkapital Jahr für Jahr weiter aufzehrend und viele der gutgläubig und blauäugig aufgelegten Bürger-Windräder, Genossenschafts- oder KG-Modelle werden nach Aufzehrung des Anlegerkapitals durch jährliche Verluste geradewegs auf eine vorzeitige Insolvenz zusteuern, zu einem endgültigen Kapitalverzehr führend, von Gewinnausschüttungen / Verzinsungen an die Kapital-Anleger oder Gewerbesteuer-Einnahmen zugunsten der Standort-Kommune ganz zu schweigen…

… auch viele der im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund stehenden WKA‘ s liegen meilenweit unter den von der Windkraft-Lobby vollmundig versprochenen Prognosen und erwirtschaften bestenfalls „eine schwarze Null“ und viele der Standort-Kommunen wie bspw. Langenburg / Hohenlohe und anderswo warten nach den Aussagen ihrer Bürgermeister noch heute auf die versprochenen Gewerbsteuer-Einnahmen. Fazit: Die allermeisten der hinsichtlich des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens von der Windkraft-Lobby und ihr nahe stehender Kreise mit eindeutiger Absicht viel zu optimistisch prognostizierten Windkraft-Standorte  -  vor allem auch die jetzt vom RV HN-Franken ausgewählten Standorte  -  entpuppen sich in schöner Regelmäßigkeit und sehr schnell als dauerhafte Windkraft-Verlust-Standorte. Um diesen „Erfolg“ zu erreichen, dürfen große Teile der Landschaft und Natur im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund nicht irreparabel ruiniert werden !

 

 

11      Oft vorzeitige Insolvenz des Windkraft-Betriebs an relativ windarmen Standorten ! Wer trägt die Folgekosten ? Den Letzten ( = die Standort-Kommune = der Bürger) „beißen die Hunde…“

 

In BW  -  auch im Bereich des RV HN-Franken  -  kommt es vermehrt zu vorzeitigen Liquidationen / Insolvenzen  bzw.  -  zu deren Vermeidung  -  zum vorzeitigen Abbau von WKA‘ s, um den vollständigen Kapitalverlust zu vermeiden.

In diesen Fällen bleiben die Standort-Kommunen oft auf den Rückbau-Kosten / Kosten der Entsorgung der WKA‘ s „sitzen“, weil die an einem windarmen Standort notleidend gewordenen WKA-Betriebsgesellschaft keine ausreichenden finanziellen Mittel mehr hat, um diese Kosten finanzieren zu können. Dieses Schicksal droht auch vielen WKA-Standort-Kommunen, auf deren Gemarkung die vom Regionalverband HN-Franken auf Basis eines fehlerhaften  -  weil mit viel zu hohen = unrealistischen Prognosen zur Windgeschwindigkeit versehen  -  BW-Windatlas ausgesuchten Windvorrang-Gebiete stehen. 

 

 

12       Windkraft versus Hochwasser-Schutz (vgl. Ziff. 1 und 3)

 

Der Bau von Windparks führt zur großflächigen Bodenversiegelung / Betonierung. Diese fällt an, wenn die für WKA-Standorte benötigte Infrastruktur (Standort / Fundamente, Neubau bzw. Ausbau vorhandener Straßen, Feldwege, Leitungsnetz, Umspann-Stationen etc.) gebaut wird. Durch den dabei anfallenden Flächenfraß geht wertvolles Ackerland oder Waldfläche endgültig verloren.

Infolge Windpark-Bau anfallende Bodenversiegelungen wirken sich auch konträr zum Ziel „Hochwasserschutz“ aus, denn vor allem Waldböden etc. wirken als Wasserspeicher, indem sie bei in kurzer Zeit stark anfallenden Niederschlägen / Schneeschmelzen etc. die Wassermasen im Boden wie ein Schwamm aufsaugen und diese nach Ende der Niederschläge nach und nach an die Vegetation abgeben. Durch diese Speicherung der Niederschlagsmenge wird verhindert, daß das Wasser zu schnell in die niederliegenden und oft schon bereits überfluteten Fließgewässer fließt, wodurch die Hochwasser-Gefahr in den Talauen noch verstärkt würde. 

Die Region Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund ist neben Kocher, Jagst und Tauber auch durch eine Vielzahl kleinerer Fließgewässer charakterisiert, die bei Hochwasser ebenfalls oft übertreten und mehr oder weniger große Schäden anrichten. Durch Bau von Windparks an dazu noch mangels Windaufkommen vielfach ungeeigneten Standorten und dabei entstehender Bodenversiegelung erhöhen sich die Hochwasser-Risiken zu Lasten der Bürger in den genannten Regionen.

 

 

13       Wertverluste Immobilien

 

Der in einem „klassischen“ Windkraft-Bundesland angesiedelte Landesverband von 
Haus & Grund in Schleswig-Holstein hat bereits in seiner Pressemitteilung vom  17.11.2011 
auf empfindliche Wertverluste von Immobilien hingewiesen, die bei Errichtung von WKA‘ s in der Nähe / Sichtweite von Wohn-Grundstücken entstünden. Dessen von Kredit-Abteilungen der Banken, Versicherungen, Bausparkassen, Immobilien-Maklern und Gutachter-Ausschüssen der Kommunen bestätigten Erkenntnissen zufolge durch Lärm, Schattenschlag, Eiswurf sowie durch die bedrängende Wirkung und durch die baunutzungsrechtlich in Baden-Württemberg viel zu
geringen Mindest-Abstände kommt es durchschnittlich zu Wertminderungen von ca. 30 % der Immobilien-Verkehrswerte. Diese können im Einzelfall bis zur Unverkäuflichkeit (100 % Wertminderung) gehen. 
Im Alter können oft Finanzierungslücken entstehen, wenn der dadurch gesunkene Immobilien-Wert beim späteren Verkauf nicht mehr ausreicht, um den Aufenthalt im Altenheim / Betreutes Wohnen / Pflegefall etc. zu finanzieren.

 

14      Jetzt endgültig beschlossene und zum 1.8.2014 in Kraft tretende  
E E G-Novellierung treibt die allermeisten der in BW bzw. in H N-Franken geplanten WKA-Standorte in eine noch größere Unwirtschaftlichkeit  -  Fehl-Investitionen zu Lasten der Kapital-Anleger sind vorprogrammiert  

 

Der Bundesrat hat der zuvor im Deutschen Bundestag beschlossenen EEG-Novellierung am 11.7.2014 ohne Anrufung des Vermittlungsausschusses zugestimmt; auch die EU akzeptiert die EEG-Reform. Damit kann die EEG-Novellierung wie geplant zum 1.8.2014 in Kraft treten.

Ziel der EEG-Novellierung war eine stärkere Marktnähe und die damit verbundene schrittweise Abkehr von einer Subventionspraxis, die wegen damit verbundener Fehlanreize zu jährlich steigenden Einspeisevergütungen = Subventionen und damit zu immer stärker steigenden Stromkosten geführt hat.

Die Stichtagsregelung bleibt bestehen. Danach besteht Bestandsschutz für alle bis zum 22.1.2014 genehmigten und bis zum 31.12.2014 gebauten Windkraftanlagen, die auch weiterhin die jetzt noch geltenden höheren Fördersätze / Subventionen erhalten.

Alle nach dem 22.1.2014 genehmigten Windkraftanlagen erhalten im Zeitablauf durchschnittlich niedrigere Fördersätze / Subventionen / Einspeisevergütungen, die sich im Interesse der Bremsung des Kostenanstiegs von durchschnittlich 17 Cent je kwh auf 12 Cent je kwh vermindern. Außerdem wird der ungeplante, allzu starke Zubau durch einen „atmenden Deckel“ begrenzt, wonach der jährlich einen Deckel von 2,5 Gigawatt Leistung (kwh) übersteigende Windkraft-Zubau „on-shore“ einen dann gekürzten Fördersatz über die Laufzeit von 20 Jahren erhält.

Um die Kosten auf möglichst viele Schultern zu verteilen, werden künftig auch alle Eigenversorger mit der EEG-Umlage belastet („Soli“). Sie werden ab Ende 2015 mit 30 %, ab Ende 2016 mit 35 % und schließlich ab Ende 2017 mit 40 % der regulären EEG-Umlage belastet. Für weiter unter Bestandsschutz stehende Alt-Anlagen wird wie bisher keine EEG-Umlage erhoben. Bisher konnten Öko-Stromerzeuger entscheiden, ob sie ihren regenerativ erzeugten Strom zu einem festen Preis an den örtlichen Stromhändler verkaufen oder ihn direkt vermarkten. Künftig werden größere Ökostrom-Erzeuger (Wind- und Solarparks) via Übergangsregelung zur Direktvermarktung verpflichtet.

Die jetzt für neue WKA‘ s beschlossene stärkere Heranführung an die Marktnähe / Wettbewerb und die schrittweise Abkehr von allzu üppigen Fördertöpfen soll zu einer höheren Effizienz neuer 
WKA‘ s und zu deutlich niedrigeren Stromkosten führen.

Für im windschwachen Binnenland Baden-Württemberg  -  auch im Bereich des RV HN-Franken  -  neu geplante Windkraft-Standorte führt die EEG-Novellierung dazu, daß sich die vielfach schon jetzt  -  d.h. selbst bei jetzt noch geltenden höheren Fördersätzen  -  zu erwartende Unwirtschaftlichkeit wegen künftig verminderter Subventionen zu Lasten der Kapital-Anleger noch einmal spürbar erhöht; weitere Windkraft-Verlust-Standorte sind vorprogrammiert; bei allen nach dem 22.1.2014 genehmigten WKA‘ s wird sich das Jahresergebnis gegenüber der ursprünglichen Planung noch einmal verschlechtern.

 

 

15      Ministerpräsident  Torsten Albig (SPD), Schleswig Holstein: Abqualifizierung baden-württembergischer Windkraft-Standorte wegen zu großer Ineffizienz

 

Der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig (SPD), hat bei den im Oktober / November 2013 in Berlin durchgeführten Koalitionsvereinbarungen zur Bildung der Großen Koalition bei der Diskussion zur Ausgestaltung der Energiewende laut Medienberichten unwidersprochen gegenüber seinem baden-württembergischen Ministerpräsidenten-Kollegen Winfried Kretschmann (Grüne) gesagt: „Der schlechteste Windkraft-Standort in Schleswig-Holstein ist bzgl. der Effizienz immer noch deutlich besser als der beste Windkraft-Standort in Baden-Württemberg.“ Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen.

 

 

16      Nord-Süd-Stromtrassen sind bereits seit ca. 3 Jahren endgültig gesetzlich geregelt und würden auch durch Dezentralisierung / Bau von Windparks an unwirtschaftlich zu betreibenden WKA-Standorten im relativ windarmen Südwesten nicht verhindert

 

Die Vorgänger-Bundesregierung hat bereits vor ca. 3 Jahren den Bau von Nord-Süd-Stromtrassen endgültig gesetzlich geregelt. Die neue Bundesregierung hat an diesen Gesetzen festgehalten. Sie sind notwendig, um den im Vergleich zum windarmen südlichen Binnenland wegen deutlich höherem Windaufkommen wirtschaftlicher erzeugbaren Windstrom vom bevölkerungs- und industrieärmeren Norden in den windärmeren, aber bevölkerungsdichteren und industriestärkeren Süden / Südwesten zu transportieren. Bei den jetzt in Bayern geführten Diskussionen geht es lediglich um eine Korrektur des Ausgangspunkts der Trassenführung vom Norden nach Bayern. Die Nord-Süd-Trassen werden benötigt, um den in den mit zig Milliarden € neu gebauten Meeres-Windparks in der Nord- und Ostsee erzeugten Windstrom in den Südwesten / Süden durch zu leiten. Nach wie vor erfolgt der weitere Windkraft-Zubau wegen des deutlich höheren Wind-Volumens im Norden und Osten Deutschlands. Allein schon deshalb, d.h., weil die Nord-Süd-Trassen endgültig und unumkehrbar beschlossen sind, wären unter unglaublichem Natur- und Landschaftsfrevel an oft völlig unwirtschaftlichen Binnenland-
Standorten geplante Windparks  -  auch im Bereich des RV HN-Franken  -  ohne weiteres verzichtbar, ohne daß die beschlossene Energiewende auch nur annähernd ernsthaft gefährdet wäre.
  

 

 

17      Der mit der E E G-Novellierung angestrebten Zielsetzung „Höhere Effizienz“ von WKA-Standorten kann sich auch der RV H N-Franken bei seiner Beschlußfassung zum Ausweis neuer Windvorrang-Gebiete nicht entziehen (Regionalplan-Änderung, Teilfortschreibung Windkraft)

 

Hauptziel der jetzt beschlossenen EEG-Novellierung war eine stärkere Effizienz der neu „on-shore“ zu bauenden WKA‘ s; die Subventions-Ausschüttung nach dem „Gießkannen-Prinzip“ vor allem an windschwache und daher vielfach ineffiziente Binnenland-Standorte sollte deutlich zurückgefahren werden. Erreicht werden soll dies durch die Heraufsetzung des für Binnenland-Standorte geltenden Referenzertrags von 60 % auf künftig 75 % einer in den „klassischen“ Windkraft-Bundesländern im Norden und Osten Deutschlands stehenden WKA.

Dieser Zielsetzung kann sich auch der RV HN-Franken bei seiner jetzt am 25.7.2014 anstehenden Beschlußfassung nicht entziehen.

Waren die Auswahl-Kriterien des RV HN-Franken (Verwaltung) zur Findung geeigneter WKA-Standorte schon vor der jetzt beschlossenen EEG-Novellierung veraltet und führten zum Ausweis relativ windschwacher und für dauerhaft wirtschaftlichen WKA-Betrieb völlig ungeeigneter Windvorrang-Gebiete, so sind die von der RV-Verwaltung zur „Wirtschaftlichkeit“ gemäß BW-Windatlas unverändert zugrunde gelegten Kriterien nunmehr erst recht völlig überholt und würden bei weiterer Zugrundlegung zu einer möglicherweise gigantischen  Fehl-Investition von mehreren 100 Millionen € führen (Millionengrab zu Lasten der oft gutgläubigen, jedoch oft blauäugigen Klein-Kapitalanleger), falls WKA‘ s an den auf Basis des falschen BW-Windatlas vom RV HN-Franken ausgewählten Windvorrang-Gebieten realisiert würden..

 

 

18      Zur Identifizierung von Windvorrang-Gebieten bzw. zum Bau von WKA‘ s zugrundegelegter BW-Windatlas führt wegen falschen (weil überhöhten) Wind-Daten im Vergleich zu den real vor Ort  -  auch in der Region HN-Franken  -  deutlich niedrigeren  jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeit zu Fehl-Investitionen in Millionenhöhe

 

Der vom RV HN-Franken zur Identifizierung wirtschaftlicher  -  d.h. mindestens kostendeckend  -  zu betreibenden Windkraft-Standorte zugrunde gelegte BW-Windatlas führt in nahezu allen Fällen zu Fehl-Entscheidungen beim Ausweis neuer Windvorrang-Gebiete.

Die im BW-Windatlas in den Jahren 2010 / 2011 modellhaft durch Abstrahierung von der Realität zugrunde gelegten Winddaten wurden ohne eine einzige echte, real vor Ort erhobene Windmessung zugrundgelegt.

Das lediglich „am Grünen Tisch“ entwickelte Modell hatte zum Ziel, im Interesse des in BW geplanten Windkraft-Ausbaus und unter Berücksichtigung politischer Vorgaben möglichst viele in Frage kommende Standorte zu finden. Insoweit mußten die im BW-Windatlas enthaltenen und zur Findung von Windvorrang-Gebieten zugrunde gelegten Wind-Daten hoch und in jedem Fall höher als das in Wirklichkeit dort tatsächlich vorhandenen Windaufkommen sein. Hätte man die vor Ort an den vermeintlich windgünstigsten Standorten real vorhandene Winddaten zugrunde gelegt, wäre dieses Ziel niemals  -  wegen dann vorab festgestellter jahresdurchschnittlicher Windschwäche  -  erreicht worden. 

An nahezu allen bisher realisierten und auf Basis des BW-Windatlas umgesetzten Windkraft-Standorten beträgt die Soll-Ist-Abweichung bzgl. des jahresdurchschnittlichen Windaufkommens durchschnittlich ca. 30 % (im Einzelfall noch höher), m.a.W., das dort beim Windkraft-Echtbetrieb real vorgefundene jahresdurchschnittliche Windaufkommen weicht erheblich vom durch die Windkraft-Lobby / Projektierer etc. „am Grünen Tisch“ prognostizierten Windaufkommen nach unten ab. Entsprechend erwirtschaften die auf Basis des BW-Windatlas gefundenen WKA-Standorte in den allermeisten Fällen Jahr für Jahr Verlust-Betriebsergebnisse, die „meilenweit“ von den Prognosen nach unten abweichen.

An vielen in BW geplanten WKA-Standorten hat dies zur Folge, daß  -  wie bspw. an mehreren Orten in Südbaden und anderswo  -  millionenschwere Windkraft-Investitionen „auf Eis liegen“ und wohl auch nicht mehr realisiert werden, nachdem man in Südbaden bei den ersten auf Basis des BW-Windatlas definierten WKA-Standorten in Betrieb genommenen erhebliche Abweichungen festgestellt hatte. Immer mehr von der Windkraft-Lobby sich geprellt fühlende und mit Verlusten konfrontierte Windkraft-Kapitalanleger ziehen deshalb vor Gericht.

Nach bei öffentlichen Aussagen bspw. von BW-Umweltminister Franz Untersteller / MdL (Grüne) oder von Dirk Güsewell (EnBW-Vorstand für Erneuerbare Energien) getroffenen Aussagen sollten Windkraft-Investitionen an den Orten unterbleiben, an denen die jahresdurchschnittliche Windgeschwindigkeit unter 6 m pro sek bleibt. In der Branche ist anerkannt, daß ein dauerhaft wirtschaftlicher = kostendeckender Windkraft-Geschäftsbetrieb erst bei einem Überschreiten dieser Untergrenze > 6 m / sek zur jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeit im Echt-Betrieb erreicht wird.

Diese Voraussetzung liegt bei keinem einzigen der in den Planungs-Unterlagen des RV HN-Franken aufgeführten Windvorrang-Gebiete vor. Die dort aus dem BW-Windatlas übernommenen und lediglich „am Grünen Tisch“ modellhaft „schön gerechneten“ Daten zur jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeit liegen schwerpunktmäßig zwischen 5 m / sek - 
5,5 m / sek, im Einzelfall bei 6 m / sek.

Damit ist klar, daß allein schon bei Zugrundelegung der Aussagen (jahresdurchschnittliches Überschreiten einer Untergrenze von >6 m / sek notwendig) von BW-Umweltminister Franz Untersteller / MdL (Grüne) und des EnBW-Vorstands Dirk Güsewell nahezu alle vom RV HN-Franken in die engere Auswahl einbezogenen Windvorrang-Gebiete schon vor dem „ersten Spatenstich“ als ein Millionengrab zu Lasten der durch geschönte Prognosen getäuschten Kapital-Anleger zu charakterisieren sind.

Berücksichtigt man jetzt noch zusätzlich die an den allermeisten auf Basis des BW-Windatlas realisierten WKA-Standorten vorgefundene Abweichung von durchschnittlich ca. 30 % und wendet man diesen 30 %-Abschlag auf die völlig überhöhten, im BW-Windatlas zur Findung von geeigneten Windvorrang-Gebieten (zu hoch) zugrunde gelegten Windgeschwindigkeiten an, nähert man sich der tatsächlichen, vor Ort an den einzeln in der Beschluß-Vorlage aufgeführten Windvorrang-Gebieten real vorhandenen jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeit, die tatsächlich und real vor Ort nur noch 3,5 m / sek – 3,85 m / sek, im Einzelfall nur noch 4,2 m / sek betragen und damit viel zu niedrig sind, um einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb zu gewährleisten.

Fazit:   Diese real gegenüber den in der Beschlußvorlage ausgewiesenen Windvorrang-Gebieten niedriger vorhandenen jahresdurchschnittlichen Windgeschwindigkeiten weichen meilenweit von der für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb zu überschreitenden Untergrenze von 
6 m / sek ab.

Im Hinblick auf die mit der EEG-Novellierung verbundenen Zielsetzung („höhere Effizienz“ etc.) und vor dem Hintergrund der jetzt an nahezu allen auf Basis des mit falschen Zahlen ausgestatteten BW-Windatlas realisierten Windkraft-Verlust-Standorten ist es geboten, daß dieser Sachverhalt zu einem klaren „Nein“ bei der am 25.7.2014 in TBB anstehenden Beschlußfassung führt.

 

 

19       Wertschöpfungs-Märchen

 

Windkraft-Protagonisten führen oftmals die angeblich durch Windkraft-Investitionen vor Ort entstehende Wertschöpfung als Vorteil an.

Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich diese Behauptung jedoch als Märchen, denn: Windkraft-Anlagen sind von der Technik her spezielle Investments, deshalb kommen hier ausschließlich vom WKA-Hersteller beauftragte Spezial-Firmen mit entsprechend geschulten Service-Technikern / Anlagenbauern zum Einsatz. Dies trifft auch auf Wartungsarbeiten zu. Allein schon aus Gründen des Versicherungsschutzes werden hier keine örtlichen Handwerker beauftragt. Dies trifft auch auf die Firmen zu, die Spezialkräne zum Auf- und Rückbau bereit stellen. Belegt wird dies an allen bisher realisierten Windkraft-Standorten.

Darüber hinaus kommt es durch laufenden Windkraft-Betrieb vor Ort nur dann zu Wertschöpfung, wenn Gewinne erzielt werden, die dann als Gewinne / Verzinsungen an die (örtlichen) Kapitalanleger ausgeschüttet werden bzw. die dann als Bemessungsgrundlage zur Festsetzung einer Gewerbesteuer führen, die dem kommunalen Haushalt der Standort-Kommune zufließt.

Dieser Sachverhalt trifft wegen des dort um ca. 2-3 Mal höheren Windaufkommens an vielen WKA-Standorten im Norden und Osten Deutschlands zu.

Im Gegensatz dazu werden wegen relativer Gewinnschwäche an ca. 80 % - 90 %  der in Baden-Württemberg in Betrieb befindlichen ca. 400 WKA-Standorten keine Gewinne, sondern dauerhafte Verluste erwirtschaftet. In Verlustfällen entsteht jedoch keine Wertschöpfung, sondern ein Wertverlust / Wertvernichtung, weil das eingesetzte Anlegerkapital durch Verluste aus dem Windkraft-Betrieb aufgezehrt und deshalb vernichtet wird.

Im Übrigen ist das im Sektor „Erneuerbare Energien“ vorhandene Arbeitskräfte-Potential nicht im harten Wettbewerb, sondern ausschließlich durch jährliche Subventionen i.H.v. 23 Milliarden € (allein Jahr 2013) entstanden. Das dadurch in den letzten Jahren künstlich entstandene Strohfeuer ist bereits weitgehend wieder „gelöscht“, weil der am Markt durch Subventionen künstlich angeheizte Windkraft-Hype bereits wieder auf dem Rückzug ist und weil immer mehr Firmen aus dem Segment „Erneuerbare Energien“ mangels Nachfrage etc. sich endgültig zurückziehen.

So hat der Technologie-Weltmarktführer Robert Bosch seine Erneuerbare-Energien-Sparte mit ca. 3000 hochmodernen Arbeitsplätzen endgültig aufgegeben. Die Sparte wurde sogar noch unter Millionen-Zuschüssen an die bereits mehrfach in die Insolvenz gegangene Solarworld verschenkt. Wirtschafts-Informationen entsprechend sucht Robert Bosch für seinen bei seinem Maschinenbau-Unternehmen Rexroth in Lohr / Main (Tochtergesellschaft) angehängten Bereich „Windkraft-Steuerungsanlagen“ einen Käufer. Siemens mußte in den vergangenen Jahren insbesondere im Sektor Windkraft Sonder-Abschreibungen und Verluste in Milliardenhöhe verkraften bzw. „Gewinnwarnungen“ verkünden; im Segment „Windkraft“ wurden Tausende von Arbeitsplätzen endgültig abgebaut. Über ähnlich schlechte Zahlen im Windkraft-Geschäft haben auch der Getriebe-Hersteller ZF Friedrichshafen und andere Firmen berichtet.

Der  Windpark-Projektierer Windreich AG, Wolfschlugen, wurde im Herbst 2013 insolvent, nachdem er zur Finanzierung seiner Windpark-Bauten aufgenommene Anleihen i.H.v. 
360 Millionen € nicht mehr bedienen konnte. In letzter Zeit spektakulärster Fall von Wertvernichtung im Sektor Windkraft war Prokon AG, Itzehoe. Nach kürzlicher Eröffnung des Insolvenz-Verfahrens verloren ca. 300 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz und ca. 74 000 vorwiegend Kleinanleger müssen von ihren dort gutgläubig angelegten ca. 1,4 Milliarden € nach Auskünften des Insolvenzverwalters rd. 750 Millionen € endgültig abschreiben.  

Viele der mit großen Hoffnungen gestarteten und an der Börse gehandelten Windkraft-Firmen dümpeln als „penny-stocks“ und „junk-bonds“ mit Cent-Werten wegen nachhaltiger Verlust-Situation nur noch zu einem Bruchteil ihres einstigen Börsenkapitals vor sich hin und sind bestenfalls eine hochspekulative Anlage für Börsen-Zocker und viele in diesem Segment angetretene Mittelständler haben sich angesichts einbrechender Nachfrage nach WKA‘ s schnell wieder zurückgezogen. So viel zum Märchen von der Wertschöpfung durch Windkraft. 

 

 

20      Mehrheitliche Ablehnung der Windkraft-Pläne durch S P D / Sitzung des RV HN-Franken (Planungs-Ausschuß) in Vellberg / Begründung der Ablehnung durch Fraktionssprecher Harald Friese / SPD (Heilbronn)

 

Die SPD-Fraktion hat bei der am 7.4.2014 erfolgten Sitzung des Regionalverbands (Planungsausschuß) die Vorschläge der Verwaltung nach überzeugender, nichts zu wünschen übrig lassender Begründung ihres Faktionssprechers Harald Friese mit großer Mehrheit abgelehnt.

Dies haben wir in unseren Netzwerken kommuniziert. Diese Haltung der SPD-Fraktion in der Regionalversammlung Heilbronn-Franken hat bei vielen unserer BI-Mitglieder einen nachhaltig positiven Eindruck hinterlassen.

Wir hoffen, daß die hier aufgezeigten contra-Windkraft-Argumente bei allen Mitgliedern der Regionalversammlung HN-Franken dazu führen, daß es am 25.7.2014 im Interesse der dort lebenden Bürger zur Ablehnung der Beschlußvorlage kommt.

 

 

21      Verwaltung des RV HN-Franken bleibt bisher  -  entgegen der Versprechungen  -  Antworten auf Einwendungen der Bürger schuldig

 

Zwischenzeitlich hat die Verwaltung des RV HN-Franken zwei Anhörungsrunden (Anhörung Träger öffentlicher Belange / Private) durchgeführt, wovon die erste im Herbst 2013 und die zweite am 22.4.2014 abgeschlossen wurde. Bei beiden Anhörungsrunden haben viele im Bereich des RV HN-Franken und an Windkraft-Brennpunkten wohnende Bürger Einwendungen eingelegt.

Ursprünglich hat die Verwaltung bereits bei der ersten Anhörungsrunde versprochen, daß alle dort eingelegten Einwendungen der Bürger nach Abschluß der ersten Anhörungsrunde beantwortet würden. Dies ist bis jetzt unterblieben. Vielmehr wurde auf die zweite Anhörungsrunde vertröstet, wonach alle Einwendungen  -  auch die bei der ersten Anhörungsrunde eingelegten  -  im Rahmen der zweiten Anhörungsrunde beantwortet würden. Dies ist ebenfalls bis jetzt  -  entgegen der Versprechungen  -  unterblieben.

Wir fordern die Verwaltung auf, zu ihrem Wort zu stehen und den Bürgern  -  wie versprochen  -  umgehend Antworten auf ihre Einwendungen zukommen zu lassen.

Sollte dies  -  wie jetzt zu befürchten  -  nicht mehr oder erst nach einer etwaigen Beschlußfassung, d.h. erst nach dem 25.7.2014 erfolgen,  sehen wir dies als einen eklatanten Verstoß gegen Bürgerrechte an.    

 

 

22      BW-Landtagswahl 2016  -  Energiepolitik (Windkraft-Ausbau) wird wichtiges Wahlkampf-Thema

 

Unsere Bewegung erhält immer stärkeren Zulauf, sei es durch Gründung neuer Gegenwind-Bürgerinitiativen oder sei es durch neu eintretende Mitglieder. Die meisten BI‘ s werden durch Rechtsanwälte unterstützt. Viele BI-Mitglieder haben bei den am 25.5.2014 in BW abgehaltenen Kommunalwahlen erstmals und erfolgreich auf den etablierten Listen kandidiert. Teilweise kam es sogar zur erstmaligen Aufstellung eigener Listen, die ebenfalls recht gute Ergebnisse erzielt haben und künftig am Ratstisch vertreten sind. Damit wird unsere Meinung an vielen Windkraft-Brennpunkten in BW auf kommunalpolitischer Ebene  -  aber auch auf Landes- und Bundesebene noch deutlich stärker als bisher wahrgenommen.

Wir werden diese Auseinandersetzung zumindest bis zur baden-württembergischen Landtagswahl 2016 mit noch verstärkter Intensität weiter fortsetzen. Es ist damit zu rechnen, daß die Auseinandersetzungen um die Windkraft-Pläne der „Grün-Rot“ geführten BW-Landesregierung in vielen Regionen in BW zum Wahlkampf-Thema werden.

 

 

IV     Abschließende Bemerkungen  -  Appell an die Mitglieder der Vollversammlung beim Regionalverband Heilbronn - Franken zum „NEIN“ bei der am 25.7.2014 erfolgenden Abstimmung

 

Wir bitten, unsere hier gegen den weiteren Windkraft-Ausbau an unsinnigen Windkraft-Standorten im Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund vorgebrachten Bedenken bei der Entscheidung zur Beschlußfassung am 25.7.2014 in Tauberbischofsheim zu berücksichtigen und appellieren an alle verantwortlich denkenden Mitglieder der Vollversammlung, bei der Abstimmung am 25.7.2014 mit einem klaren „NEIN“ zu stimmen, damit es zur Ablehnung der Beschlußvorlage kommt.

Zeigen Sie im Interesse eines Großteils der in dieser Region lebenden Bürger Charakter, Rückgrat und Zivilcourage und stimmen Sie bitte gegen den regionalplanerischen Ausweis weiterer Windvorrang-Gebiete im Bereich des Regionalverbands Heilbronn-Franken.

  

 

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“ (Besigheim / Ingersheim); v.i.S.d.P.

 

Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe

Arbeitsgemeinschaft (Arge) baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen unsinnige Windkraft-Standorte in BW (Sektion Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund)

Berater der BI‘ s




BUND / NABU-Veranstaltung am 28.6.2014 in Fellbach „Naturschutz + Windkraft = Möglich ?“

 

BW-Gegenwind-Bürgerinitiativen beantworten diese Frage mit einem klaren „N e i n“

Vorab-Info:  D e m o n s t r a t i o n  baden-württembergischer Gegenwind-Bürgerinitiativen gegen flächendeckenden Windkraft-Unfug in Baden-Württemberg vor Beginn der Veranstaltung in Fellbach (vor der Schwabenlandhalle)

Übergabe einer Pressemitteilung und Resolution an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten

Winfried Kretschmann (Grüne)

  

(wm / 250614) - Mehrere baden-württembergische Bürgerinitiativen planen am Samstag, 28.6.2014 eine Demonstration vor der Schwabenlandhalle in Fellbach, wo BUND und NABU eine unter dem Motto „Windkraft + Naturschutz = Möglich ?“ stehende Veranstaltung ausrichten. Als Gastredner hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) sein Kommen zugesagt.

Wie bekannt, sieht das Programm der „Grün-Rot“ geführten BW-Landesregierung eine starke Forcierung des Windkraft-Ausbaus „im Ländle“ vor. Danach sollen zu den bereits in BW bestehenden ca. 400 Windindustrieanlagen  -  davon ein Großteil im Bereich des Regionalverbands Heilbronn-Franken (Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund) installiert  -  bis zum Jahr 2020 weitere ca. 1 200 dann bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen hinzu kommen, die höher wären als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom. Den Plänen zufolge sollen ca. 40 % - 50 % davon = ca. 480 – 600 WKA‘ s wiederum auf die Region Heilbronner Land / Hohenlohe / Taubergrund entfallen.

Ein immer größer werdender Teil der ob dieser Pläne landesweit und insbesondere im Bereich des RV HN-Franken aufgeschreckten Bürger und verantwortlich denkende Entscheidungsträger auf der kommunalen, Landes- und Bundesebene (Bürgermeister, Gemeinde- und Ortschaftsräte, Mitglieder in den Kreistagen und in der Regionalversammlung HN-Franken und anderswo, Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Tourismus-Einrichtungen etc.) befürchten die schleichende Umwandlung einer jetzt noch weitgehend intakten, von den Vorfahren über Jahrhunderte gepflegten und unvergleichlich schönen Natur- und Kulturlandschaft, die auf dem Altar der Windkraft-Lobby geopfert würde, zu einer irreparabel beschädigten Zukunftsfähigkeit dieser Region führend, wo die geplanten Windkraft-Standorte an den allermeisten Standorten schon vor dem „ersten Spatenstich“ wegen chronischer jahresdurchschnittlicher Windschwäche als Fehl-Investition feststehen.

Die Jahres-Verlustergebnisse der bereits dort installierten WKA‘ s belegen jedenfalls Jahr für Jahr auf‘ s Neue, daß die Region  mangels Windaufkommen völlig ungeeignet ist für einen dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Geschäftsbetrieb.

Angesichts dieser negativen Vorzeichen ist es kein Wunder, daß die  in dieser Region schon bestehenden Bürgerinitiativen einen immer stärkeren Zulauf aus der mehrheitlich dort die Windkraft-Forcierung ablehnenden Bürger erhalten und monatlich kommen neue Bürgerinitiativen  -  im Heilbronner Land, Hohenlohe, Taubergrund und auch landesweit  -  hinzu.

Die vor der Schwabenlandhalle in Fellbach am 28.6. geplante Demonstration wird für die teilnehmenden Bürgerinitiativen  -  darunter auch Abordnungen aus dem nördlichsten Raum Baden-Württembergs aus Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Creglingen, Königheim und  Wertheim mit dem längsten Anfahrtsweg  -  von Walter Müller (Pressewart „Gegenwind Husarenhof“) beim Ordnungsamt der Stadt Fellbach / Landratsamt Waiblingen ordnungsgemäß angemeldet.

Er zeichnet auch für die umfangreichen Abstimmungen mit dem Veranstalter BW-BUND / BW-NABU und mit dem Büro des Ministerpräsidenten / Staatsministerium Baden-Württemberg in Stuttgart sowie für die Organisation vor Ort (Detail-Planung des Ablaufs / Sicherheitskräfte der Polizei etc.) verantwortlich und wird im Wege eines Statements eine von ihm ausgearbeitete Pressemitteilung / Resolution an BUND / NABU und an den Ministerpräsidenten übergeben, die wir danach auch in unsere Homepage einstellen werden.

  

Walter Müller / Pressewart „Gegenwind Husarenhof“ / Mitglied im Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraft in Natur- und Kulturlandschaften e.V., Karlsruhe / Arbeitsgemeinschaften (Arge) baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen unsinnige Windkraftstandorte in BW (Berater der BI‘ s)






N a t u r s c h u t z ist unteilbar ! (Flugblatt 1)

    Stopp: K e i n Windkraft-Naturfrevel am Rotenberg / Saukopf im N a t u r
p a r k  S t r o m b e r g-H e u c h e l b e r g !

Appell an die B ü r g e r in Freudental, Erligheim, Bönnigheim, Cleebronn und in vielen anderen Orten im Zabergäu, im Naturpark Stromberg-Heuchelberg, im Kraichgau und im Nordteil des Landkreises L u d w i g s b u r g + im Südteil des Landkreises H e i l b r o n n:

Zeigt  Z i v i l c o u r a g e  -  W e h r e t den Anfängen !

Oder: „…Herr, schmeiß Hirn ra…“



I           Vorbemerkungen / Grundsätzliches

 

(wm / 110813) - Der Planungsausschuß des Verbands der Region Stuttgart (VRS) hat bei seiner Sitzung am 10.7.2013 auf Antrag von Kai Buschmann (FDP-Gemeinderat in Remseck / N.) beschlossen, den bis dahin schon vom VRS für Zwecke der Errichtung von Windindustrieanlagen bereits „zu den Akten“ gelegten und daher bis dahin n i c h t mehr weiter verfolgten, auf Bönnigheimer Gemarkung, im Eigentum der Stadt Bönnigheim stehenden und an der Gemarkungsgrenze zu den Nachbar-Gemeinden Freudental und Erligheim gelegenen Standort 
R o t e n b e r g / S a u k o p f regionalplanerisch weiter zu verfolgen; vgl. hierzu die ausführliche Presseberichterstattung in der Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten, Bietigheimer Zeitung / Ludwigsburger Kreiszeitung / Neckar- und Enzbote / Marbacher Zeitung u.a. vom 11.7.2013 ff.

Der dadurch jetzt planerisch aufgrund der Initiative des Remsecker FDP-Regionalrats Buschmann wieder auflebende Windpark-Standort liegt inmitten eines ausgedehnten W a l d g e b i e t s im N a t u r p a r k Stromberg-Heuchelberg. Nach den eigenen, uns Mitte April 2013 gegebenen Worten des Hauptamts-leiters der Stadt Bönnigheim Klaus Walz bzgl. Hinderungsgründen „kommt hier alles zusammen“: Der vorgesehene Standort läge „im Wald, im Naturpark, im Natur-, Landschafts-, Wasser- und Vogelschutz-, FFH-, Natura 2000-Gebiet, das auch als europäisches Vogelschutzgebiet“ ausgewiesen sei  -  ähnlich wie große Gemarkungsteile der Anrainergemeinde Freudental, auf deren Gemarkung daher  -  zum Schutz von Mensch, Natur und Landschaft  -  k e i n e Windindustrieanlage gebaut werden darf.

Trotz Kenntnis dieser und einer Reihe weiterer Hinderungsgründe werden die Windkraft-Pläne vom Bönnigheimer Bürgermeister Kornelius Bamberger (Freie Wähler) und vor allem  -  nach Auskunft von mit Insiderwissen vertrauten Bönnigheimer Bürgern  -  von dessen dem grünen Lager zuzuordnenden Hauptamtsleiter unterstützt, die unter Federführung der SPD und Grünen in Bönnigheim forciert werden. Hauptinitiatoren sind gemäß lokaler Presseberichterstattung zwei pensionierte Bönnigheimer Lehrer (Ex-Gemeinderäte der Grünen). Außerdem werden die pro-Windkraft-Pläne von einem Großteil außerhalb Bönnigheims wohnenden  -  meist dem grünen Lager bzw. der SPD  -  zuzurechnenden Aktivisten aus dem Großraum Stuttgart und dem Heilbronner Raum unterstützt (vgl. lokale Presseberichterstattung).

Unterstützung erhalten die Bönnigheimer Windkraft-Initiatoren gemäß lokaler Presse auch von den Vorständen der Ingersheimer Energie-Genossenschaft, die im nur 298 m über NN und daher ähnlich relativ windschwach gelegenen Ingersheim eine 180 m hohe Windindustrieanlage  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder Kölner Dom  -  betreibt, über deren Betrieb der Ingersheimer Bürgermeister bei einer im Planungsstadium im März 2010 erfolgten Publikums-Befragung kleinlaut eingestehen mußte, daß man hieraus keinerlei Gewerbesteuer-Einnahmen zugunsten des kommunalen Haushalts erwarte… …am Ingersheimer WKA-Standort vorbeifahrenden Passanten und den leidgeprüften Husarenhof-Bewohnern wird die Windschwäche z. Zt. augenscheinlich demonstriert: die WKA ist in den letzten 4 - 5 Wochen wegen länger anhaltender Windflaute bzw. wegen nur „lauer Lüftchen“ überwiegend „still“ gestanden, im Ausnahmefall hat sie sich nur im „Kriechgang“ gedreht… 

Der Gemeinderat der Stadt Bönnigheim hat in einer im November 2012 abgehaltenen Sitzung dem Vorschlag der Stadtverwaltung mehrheitlich zugestimmt, am Rotenberg / Saukopf Windkraft-Betrieb zuzulassen. Damals war nur von e i n e r WKA die Rede. Nach neuesten Planungen ist gem. Lokalpresse nun vorgesehen, am Rotenberg z w e i und am Saukopf e i n e  -  d.h. insgesamt d r e i  -  extra für das relativ windschwache Binnenland im Südwesten neu entwickelte Windkraftanlagen der 3. Generation  -  künftig bis zu 230 m hoch werdend  -  zu installieren. Neuesten Gerüchten zufolge sollen jetzt gar 5 WKA’s gebaut werden. Das Bönnigheimer, inmitten der dort weitgehend noch unberührten Natur liegende WKA-Plangebiet im Rotenberg / Saukopf kann weitere (!!) Windindustrieanlagen aufnehmen…

 

II       Hilfeersuchen von aufgeschreckten Bürgern aus F r e u d e n t a l, 
B ö n n i g h e i m und Umgebung an BI „Gegenwind Husarenhof“ -  Unsere spontane  Z u s a g e  -  Bürgerinitiative in Freudental in Gründung… Widerstand gegen Windwahn-Unfug !

 

Aufgrund des jetzt durch Wiederaufnahme der Regionalplanung und durch möglichen Windkraft-Bau im Naturpark Stromberg-Heuchelberg drohenden Naturfrevel und wg. der damit zu Lasten von Mensch, Natur und Landschaft eintretenden  -  die (wenn überhaupt vorhandenen) nur marginalen Vorteile weit überwiegend  -  verursachten N a c h t e i l e haben uns angesichts der naturzerstörerischen, mit zu Lasten von Mensch, Natur und Landschaft unabsehbaren Folgen versehenen Windwahn-Planung aufgeschreckte Bürger aus Freudental, Bönnigheim, Erligheim und Umgebung Mitte August 2013 um H i l f e gebeten.

Angesichts der gemäß lokaler Presse weit fortgeschrittenen WKA-Planung sowie aufgrund starker Unterstützung durch Vorstände der Energie-Genossenschaft Ingersheim, aus „grün“ geführtem BW-Umweltministerium- und Behördenapparaten, aus im Grünen-Spektrum angesiedelten, die Belange des Naturschutzes bundes- und landesweit oft mit Füßen tretenden Vorfeld-Organisationen wie BUND etc. und nicht zuletzt aufgrund der Unterstützung über die mit Millionen-Budgets ausgestatteten public-relations-Abteilungen der Windkraft-Konzerne und der in deren Umfeld operierenden Windkraft-Lobby  -  auf deren Werben schon mancher Bürgermeister und Gemeinderat zum Nachteil seiner Kommune hereingefallen ist  -  haben wir uns spontan entschlossen, den betroffenen, erst am Anfang ihres Widerstands stehenden Bürgern und der allein auf ehrenamtlicher Basis arbeitenden Bürgerinitiative (i.Gr.) mit unserem know-how zu h e l f e n.

 

III        Information der weithin noch uninformierten Bevölkerung   -                                 Appell und Bitte

 

Wir bitten insbesondere die in Bönnigheim / im Umfeld / in den Anrainer-Gemeinden Freudental etc. und in den Kommunen im Naturpark Stromberg-Heuchelberg wohnenden Bürger um Mithilfe, im Wege friedlicher Auseinandersetzung den durch Windkraft-Betrieb entstehenden Naturfrevel zu verhindern. Unterstützen Sie bitte die Ziele der Bürgerinitiative (i.Gr.), denn: 
N a t u r s c h u t z  ist  u n t e i l b a r !

Weitere Aktionen / Unterschriftensammlungen etc. sind geplant. Infos hierüber erhalten Sie in Kürze.

Näheres hierzu erfahren Sie durch künftige weitere Flugblätter / Briefkasteneinwürfe u.a. Abschließend empfehlen wir Ihnen die Lektüre unserer homepage-Beiträge unter Rubrik „Aktuelles“ (bitte zutreffendes Quartal aufrufen) unter www.gegenwind-husarenhof.de. Dort haben wir bereits unter dem Datum 15.1., 11.1., 5.1., 4.1.,3.1.2013 sowie unter dem 27.12., 30.11., 25.11., 18.11., 28.10. und 26.10.2012 interessante Beiträge zur Windkraft-Planung / Windwahn-Unfug / Naturfrevel in Bönnigheim / Rotenberg / Saukopf / Naturpark Stromberg-Heuchelberg eingestellt.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“  (v.i.S.d.P.)             Im August 2013




K e i n Windkraft-U n f u g im Taubergrund !

Stopp: K e i n Landschafts- und Naturfrevel durch dauerhaft unwirtschaftliche Windkraft in Bad Mergentheim (Althausen und Apfelbach) !

Windkraft-Betrieb im Taubergrund: Viel zu viele Nachteile zu Lasten von Mensch / Landschaft / Natur !

Appell an die B ü r g e r in Bad Mergentheim und Umgebung: Schützt eure H e i m a t !

zeigt  Z i v i l c o u r a g e  -  W e h r e t den Anfängen !

Althausen: 6 Windindustrieanlagen ?

Apfelbach: Zwischen 5 - 12 Windindustrieanlagen ?

„…Herr, schmeiß Hirn ra…“

„…denn sie wissen nicht, was sie tun…“

 

 

I           Vorbemerkungen / Grundsätzliches / Sachverhalt

Die Stadtverwaltung Bad Mergentheim  -  unterstützt durch das Landratsamt  -  plant unter ihrem Oberbürgermeister Udo Glatthaar (CDU) den Bau von 2 groß dimensionierten Windparks in den Teilorten Althausen (6 Windindustrieanlagen) und Apfelbach (zwischen 5 - 7 Windindustrieanlagen).

Die eigens für das vergleichsweise windschwache  -  und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeignete  -  Binnenland neu entwickelten Windindustrieanlagen der 3. Generation werden künftig bis zu 230 m (!!) hoch, sie sind damit h ö h e r als der Stuttgarter Fernsehturm, das Ulmer Münster oder der Kölner Dom.

Nach den Plänen der Stadtverwaltung / Stadtwerke sollen sie an W a l d-Standorten auf den Höhenzügen  -  an landschaftssensibler und raumbedeutsamer Stelle  -  am Ortsrand von Althausen bzw. Apfelbach installiert werden.

Unsere Bürgerinitiative (BI) ist n i c h t grundsätzlich gegen Windkraft eingestellt. Wir wehren uns jedoch gegen uns von Politik und Verwaltung aufgezwungene WKA-Standorte, wenn daraus -  wie hier  -  viel zu viele Nachteile zu Lasten von Mensch, Landschaft und Kultur entstehen, denen  -  wenn überhaupt  -  nur marginale Vorteile (zugunsten von wenigen Investoren = Einspeisern erzeugten Wind-Stroms) gegenüberstehen, deren zufließende, viel zu hohe  -  weil erheblich über Strom-Marktpreis liegende  -  Einspeisevergütung = Subvention ab WKA-Inbetriebnahme 20 Jahre lang gesetzlich garantiert wird, und zwar zu Lasten der Stromverbraucher, die diese Einspeisevergütungen = Subventionen über höhere, jährlich oft 2-Mal mit 2-stelligen  Steigerungsraten steigende Stromrechnungen bezahlen müssen.   

 

II         Nachteile

II.a      Visuelle „Landschaftszerstörung“

Die bei einer von der Stadtverwaltung organisierten Veranstaltung gezeigte, von einem Fachbüro „am grünen Tisch“ entworfene Visualisierung (im Volksmund: „Klärle-Visualisierung“) hat nach Ansicht vieler gegenüber Windkraft im Taubergrund kritisch eingestellten Bürgern eher verniedlichend  -  weil nicht maßstabsgetreu  -  gewirkt. Viele Bürger fühlen sich daher getäuscht. Zur Demonstration des wahren Ausmaßes der befürchteten visuellen Landschaftszerstörung hat unsere BI im Juni / Juli vor zahlreich erschienen Zuschauern in zwei spektakulären Aktionen einen Heißluft-Ballon (Apfelbach) und einen Hubschrauber (Althausen) am geplanten Standort steigen lassen, der zur Demonstration in der vorgesehenen WKA-Höhe 200 m über Grund längere Zeit „stehen“ blieb.

Die dabei von den Zuschauern „real“ gewonnenen Eindrücke waren angesichts der sichtbaren „wahren“ Höhe deutlich negativer im Vergleich zu den bei der „Klärle-Visualisierung“ suggerierten Höhen.     

 

II.b      Verstöße gegen Natur-, insbesondere Vogel- und Fledermausschutz

Der für die WKA-Standortplanung zuständige Regionalverband Heilbronn-Franken hat seine Standortplanung reduziert, weil im Umfeld Rotmilan-Population gutachterlich nachgewiesen wurde, die auf der „roten Liste“ (Artenschutzliste) steht. Trotz Kenntnis dieses „harten“ Verhinderungsgrunds plant die Stadtverwaltung unverändert weiter. Nach unseren und von großen Teilen der Bevölkerung erfolgten Wahrnehmungen bestehen an beiden Standorten von Rotmilanen stark frequentierte, breite Flug-Korridore, die bei der täglichen Bejagung / Nahrungsmittelsuche mehrfach abgeflogen werden.

Die im Umfeld zu den geplanten WKA-Standorten festgestellten Fledermaus-Vorkommen stellen einen weiteren WKA-Hinderungsgrund dar. Sowohl für Rotmilane als auch für Fledermäuse stellen sich bis zu 300 km / Stunde schnell drehende WKA-Rotoren ein erhöhtes 
T o d e s f a l l-Risiko dar, auf das sie die Evolution nicht vorbereitet hat. Wissenschaftler bestätigen, daß jährlich Hunderttausende Vögel und Fledermäuse durch WKA-Rotorblätter zu Tode kommen und regelrecht „geschreddert“ werden.   

 

II.c      Beeinträchtigung beim Kur- und Tourismusbetrieb = „Eigentor“ zu befürchten           

Bei vielen Bürgern, in Wirtschaft, Handel und Gewerbe und nicht zuletzt bei der Stadt ist der Kur- und Tourismusbetrieb Haupteinkunftsquelle. Er garantiert die Sicherheit der Arbeitsplätze und ist damit Grundlage für soliden Wohlstand. Beim Bau großer Windparks „sägt die Stadt am eigenen Ast, auf dem sie sitzt“, denn die Erfahrung in anderen Kur-, Bäder- und Tourismusregionen (Küstenregionen an Nord- + Ostsee, im Hochschwarzwald u.a.)  -  bestätigt durch Tourismus-Experten (CMT Stgt)  -  zeigt klar, daß es infolge Windkraft-Betrieb in Feriengebieten zu einer Verdrängung des Tourismus-Aufkommens bzw. von Feriengästen kommt. Dies muß auch im Taubergrund befürchtet werden, falls es zum WKA-Bau käme.

 

II.d      Eingeschränkter Hochwasserschutz auch im Taubergrund: Millionenschäden…          

Der Wald dient als natürlicher Wasserspeicher, weil er bei starken, länger anhaltenden Niederschlägen / Schneeschmelzen das in großen Mengen niedergehende Wasser wie ein Schwamm aufsaugt, speichert und es in der Trockenzeit sukzessive an die Vegetation abgibt. Werden großflächige Wälder  -  wie hier für Windparks geplant  -  gerodet, kann der Boden  -  da durch WKA zubetoniert und versiegelt  -  nicht mehr als Wasserspeicher dienen. Das niedergehende Wasser „schießt“ talabwärts in die weitgehend be-gradigten, ohne Auslaufzone versehenen Fließgewässer und verursacht so insgesamt erhebliche Über-schwemmungs- / Hochwasserschäden, je nach Niederschlag auch im Taubergrund. Erfahrungsgemäß muß je Windkraftanlage eine Waldfläche von 0,7 ha - 1 ha gerodet werden: Nachteile beim Klimaschutz !  

 

II.e      Baden-Württemberg: Geringster WKA-Sicherheitsabstand aller 16 Bundesländer ! BW hat mit lediglich 700 m Mindestabstands-Empfehlung zwischen WKA und Wohnungen den geringsten Sicherheitsabstand aller 16 Bundesländer, der dort zwischen 1000 m - 1500 m liegt. Die Minister-präsidenten Seehofer (CSU) und Tillich (CDU) haben jetzt eine Bundesrats-Initiative eingeleitet und fordern für Bayern + Sachsen via Länderöffnungsklausel wegen gegenüber früher deutlich höherer WKA‘s einen Mindestabstand von 2000 m, um Wertminderungen bei den Verkehrswerten von Immobilien und durch WKA-Betrieb verursachte Schad-Immissionen wie Lärm, Schattenschlag, und zu Gesundheitsrisiken führendem Infraschall zu minimieren. Dies wird auch für die Region Bad Mergentheim gefordert !    

 

Wind-WAHN-Nein  Danke Bad Mergentheim e.V.

Abteilung „Zukunft-Mensch-Natur“ Althausen

Abteilung „Wind-WAHN-Nein Danke“ Apfelbach




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Englischer Thronfolger  P r i n z  C h a r l e s  bei Verwandtenbesuch auf Schloß Langenburg / Hohenlohe

Britische Krone gegen Windkraft in Großbritannien

Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg plant großflächige Windparks auf seinem Wald-Grundbesitz in Hohenlohe    

 Unsere D e m o n s t r a t i o n in Langenburg: „Gegen Abholzung von Wäldern für Windkraft und den dadurch verursachten Naturfrevel“

 B i l d e r g a l e r i e

  
(wm / 070613) - Der britische Thronfolger Prinz Charles hat am 27. / 28.5.2013 anläßlich des Besuchs seines Verwandten Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg (Vetter 2. Grades) auch an der zu diesem Zeitpunkt auf Schloß Langenburg stattfindenden Tagung des Langenburg-Forums teilgenommen, das unter dem Motto

„Towards sustainable regional food systems“

 
stand, und an dem auch der frühere Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer (Bündnis 90 / Die Grünen) mit seiner Stiftung teilgenommen hat. An der bundesweit beachteten Tagung haben auch mehrere Vorstände internationaler Lebensmittelkonzerne teilgenommen.

Den Verlautbarungen zufolge waren Ziele des Langenburg-Forums Diskussionsbeiträge und Stellungnahmen u.a. zu folgenden Themenschwerpunkten:

·         Grundsätze der Nachhaltigkeit

·         Förderung der Erzeugung regionaler Lebensmittel

·         ökologisch orientierte Land und Forstwirtschaft

und die damit zusammenhängende Förderung und Bewahrung einer einzigartigen,
Jahrhunderte alten, weit über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus bekannten und von den Vorfahren im Sinne der Nachhaltigkeit, durch Menschenhand gepflegten Kulturlandschaft, die einen hohen Stellenwert genießt und die auch weiterhin gefördert werden soll.

Der Vater des britischen Thronfolgers, Prinz Philipp (Herzog von Edinburgh), hat sich schon in Vorjahren strikt gegen Windkraft in Großbritannien, insbesondere auf Grundbesitz der englischen Krone, ausgesprochen und bezeichnet Windparks  -  wegen ihrer Dauer-Abhängigkeit von Fördermitteln  -  als „völlig nutzlos“ und „eine Schande“ (Prinz Phipp: „Not in my backyard“). 

Demgegenüber planen die deutsche Verwandtschaft in Person von Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg (Vetter 2. Grades) sowie Götz von Berlichingen auf ihrem Wald-Grundbesitz in Hohenlohe zusammen mit der EnBW großflächige Windparks, bei deren Realisierung durch das Abholzen von Wäldern ein  - zu Lasten des ökologischen Gleichgewichts und der dort wohnenden Bevölkerung  -  Naturfrevel bisher ungeahnten Ausmaßes entstehen würde, der dem ohnehin schon in vielen Regionen bereits „am Boden liegenden Naturschutz“ einen weiteren „KO-Schlag unter die Gürtellinie“ versetzen würde.

Aus Anlaß des Besuchs von Prinz Charles auf Schloß Langenburg haben wir  -  zusammen mit Vertretern der in der dortigen Region angesiedelten und unserem BW-Landesverband beigetretenen Bürgerinitiativen  -  gegen die Windkraftpläne seines Vetters Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg und von Götz von Berlichingen demonstriert.

  

Walter Müller/Pressewart (kommissarisch) Landesverband baden-württembergischer

 Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen

 

 Pressewart „Gegenwind Husarenhof“ 

 

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An Bürgermeister und Gemeinderäte von Langenburg / Hohenlohe (Kreis Schwäbisch Hall) gerichteter „Offener Brief“ zu Plänen von Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg, in Hohenlohe großflächige Waldrodungen zugunsten von Windparks vorzunehmen

 

Britischer Thronfolger Prinz Charles als Teilnehmer des Langenburg-Forums „Towards sustainable regional food systems“ am 27.5.2013 zu Gast auf Schloß Langenburg

  

(wm / 010613) - Der britische Thronfolger, Prinz Charles, hat am 27. / 28.5.2013 an einer bundesweit beachteten Tagung des Langenburg-Forums „Towards sustainable regional food systems“ teilgenommen, dessen Gastgeber auf Schloß Langenburg / Hohenlohe sein Vetter 2. Grades Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg war.

Ziele des Langenburg-Forums sind u.a. die Beachtung der Grundsätze der Nachhaltigkeit bei Erzeugung und Vermarktung regionaler Nahrungsmittel-Produkte und die Förderung einer ökologisch orientierten Land- und Forstwirtschaft.

Neben Konzernlenkern mehrerer internationaler Nahrungsmittelkonzerne hat auch der langjährige Bundesaußenminister und in seinen Kinderjahren in Langenburg einige Jahre wohnende Joschka Fischer (Bündnis 90 / Die Grünen) mit seiner Stiftung an der Tagung teilgenommen.

Große Kreise der Bevölkerung der Region Heilbronn / Franken / Hohenlohe / Taubergrund  u.a. wurden wenige Tage zuvor durch Pressemeldungen aufgeschreckt, wonach der Gastgeber, Fürst Philipp zu Hohenlohe-Langenburg zusammen mit der EnBW plane, größere, in seinem Besitz stehende Waldflächen zugunsten groß dimensionierter Windparks zu roden.

Der Vater von Prinz Charles, der englische Königsgemahl Prinz Philipp, hat sich aus leicht nachvollziehbaren Gründen in Vorjahren strikt gegen Windkraft-Bau in Großbritannien  -  obwohl dort eine deutlich höhere „Windhöffigkeit“ herrscht als im vergleichsweise windarmen Binnenland Baden-Württemberg oder Bayern  -  ausgesprochen. Direkt darauf angesprochen, hat er den Bau von Windindustrieanlagen auf Land der britischen Krone strikt abgelehnt; wir haben hierüber gesondert berichtet.

Wir haben aus Anlaß dieser Tagung und der jetzt bekannt gewordenen Pläne einen an den Bürgermeister und Gemeinderäte gerichteten „Offenen Brief“ verfasst, den wir der Stadtverwaltung Langenburg / Hohenlohe  zugeleitet haben und den wir weiteren, mit der Windkraft-Planung in dieser Region befaßten Stellen sowie der Presse zuleiten.

Am 27.5.2013 waren wir zusammen mit Vertretern von in der Gegend ansässigen Bürgerinitiativen vor Ort anwesend, um gegen diese Windkraft-Pläne zu  demonstrieren und um die Bevölkerung über die zu ihren Nachteilen  -  im Fall der Umsetzung dieser Pläne  -  mit großer Wahrscheinlichkeit eintretenden Folgen zu informieren. Ein gesonderter Bericht folgt in Kürze nach und wird ebenfalls in unsere Homepage www.gegenwind-husarenhof.de eingestellt.

  

Walter Müller/Pressewart (kommissarisch) Landesverband baden-württembergischer

                        Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften (i.Gr.)


                        Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

zum „Offenen Brief“ hier klicken



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Vom Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen organisierte und für den 16.6.2013 vorgesehene Sternfahrt zur Besichtigung des durch Windkraft im Soonwald (Hunsrück) bei Ellern (Rheinland-Pfalz) verursachten Naturfrevels wird auf den September 2013 verschoben

 

(wm / 290513) - Die für Sonntag, 16.6.2013 als Sternfahrt baden-württembergischer Bürgerinitiativen vorgesehene Bus-Ausfahrt wird auf den September 2013 verschoben.

Grund hierfür ist einerseits die bei vor Ort durch die einzelnen Bürgerinitiativen durchzuführende Beauftragung jetzt sich als zu kurz herausstellende Vorlaufzeit, da die meisten Bus-Unternehmen bei ihrer Tourenplanung eine Vorlaufzeit von mindestens 3 Wochen voraussetzen und diese wegen der erst kürzlich zu Ende gegangenen Pfingstferien und dadurch bedingter Abwesenheit vieler Mitglieder unserer Mitglieds-Bürgerinitiativen nicht eingehalten werden konnte.

Um möglichst allen interessierten Bürgerinitiativen die Teilnahme zu ermöglichen, wird die Sternfahrt auf die 1. Hälfte September 2013 verlegt.

Weiterer wesentlicher Grund ist der Wunsch vieler Bürgerinitiativen, die Ausfahrt in die heiße Phase des mit der Bundestagswahl am 22.9.2013 endenden Bundestagswahlkampfs zu verlegen, da die Energiepolitik  -  insbesondere in Baden-Württemberg  -  vermutlich eine zentrale Rolle spielen wird und die Ausfahrt in den Soonwald bei unseren immer umfangreicher werdenden Anhängern als warnendes Beispiel dafür angesehen wird, wie eine zum Nachteil von Mensch, Natur und Landschaft völlig aus den Fugen geratene, chaotisch ablaufende Energiewende nun auch im Begriff ist, von Rheinland-Pfalz nun auch ins bisher weitgehend von Windkraft-Exzessen und dadurch verursachtem Naturfrevel bisher noch verschont gebliebene Baden-Württemberg überzuschwappen.

 

 

Walter Müller/ Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

Pressewart (kommissarisch) Landesverband baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften (i.Gr.)



www.gegenwind-husarenhof.de

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Sternfahrt baden-württembergischer Bürgerinitiativen  in den
S o o n w a l d  bei Ellern (Hunsrück) am Sonntag, 16.6.2 0 1 3 zur Besichtigung des dort von der SPD / Grünen geführten Landesregierung Rheinland-Pfalz durch gigantische Waldrodungen zu verantwortenden Windkraft-N a t u r f r e v e l s

 

T e i l n a h m e steht auch N i c h t-Mitgliedern offen

Zur weiteren Planung umgehende A n m e l d u n g erforderlich

 Arme Hunsrück-Kommunen verkaufen für „mickrige“ Gewerbesteuer-Einnahmen ihre „Seelen“ an Windkraft-Lobby

 S o o n w a l d (Rheinland-Pfalz): Baumfäll-Aktionen und Waldrodungen im Morgengrauen als abschreckendes Beispiel für jetzt auch in Baden-Württemberg durch Grün / Rot landesweit angestoßenen N a t u r f r e v e l !

 Abschreckung für’s „L ä n d l e“: Droht jetzt auch im relativ windschwachen Baden-Württemberg  -  vor allem in den landschaftlich reizvollsten Regionen  -  ähnlicher Windwahn-Unfug

z u L a s t e n Jahrhunderte alter Natur- und Kulturlandschaften und zum N a c h t e i l der Bürger ?

 

(wm / 180513) - Baden-württembergische Bürgerinitiativen planen am Sonntag, den 16.6.2013 eine als „Sternfahrt“ organisierte Busausfahrt nach Ellern / Hunsrück in den Soonwald (Rheinland-Pfalz), um sich dort mit eigenen Augen davon überzeugen zu können…

·         …wie ein ursprünglich als Naturpark vorgesehenes, als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenes großflächiges und zum ökologischen Gleichgewicht in der Region beitragendes Waldgebiet…

·         …nach Freigabe zur Windkraft-Infrastruktur durch die rheinland-pfälzische, von SPD / Grünen geführten Landesregierung…

·         …unter weitgehend kommentarlosem Vollzug der „an die Kandarre“ genommenen, eigentlich zum Naturschutz eingerichteten, aber hier wie so oft, wenn es „ernst wird“, jämmerlich versagenden Behörden  -  vor allem Untere bzw. Obere Naturschutzbehörden betreffend  -

·         …bei verschämtem Wegsehen und schmählichem Versagen der größtenteils ideologisierten, oft verlogenen Funktionäre in den Leitungsorganen der nur noch als „sogenannt“ zu bezeichnenden Naturschutz-Organisationen in BUND und NABU, denen ihre an der Basis ehrenamtlich und mit viel Herzblut für den Naturschutz eintretenden „echten“ Naturschützer in „rauen Scharen“ den Rücken kehren und davon laufen, um „mit fliegenden Fahnen“ sich in die Reihen der als echte Naturschützer vor Ort auftretenden Protestbewegungen / Gegenwind- und pro Natur sich einsetzenden Bürgerinitiativen einzubringen,

·         …wie „ohne viel Federlesens“ in einer „Nacht- und Nebelaktion“ durch vorwiegend nachts und im Morgengrauen  -  wenn die mit großem Protestpotential besetzte Bevölkerung noch ahnungslos schläft  -  vollzogener Waldrodung „geschleift“ und umgewandelt wird von einem forstwirtschaftlich genutzten, naturbelassenen Waldgebiet in ein künftig weitgehend windkraft-industriell genutztes Gewerbegebiet,

·         …wodurch Natur- und Artenschutz durch Komplett-Versagen „auf der ganzen Linie“ weitgehend überforderter, diesbezüglich hauptsächlich „landauf / landab“ nur noch „Sonntagsreden“ haltende Politiker ein weiteres Mal verheerend und irreparabel „unter die Räder kommen“

Zwischenzeitlich werden immer weitere, mehr oder weniger skandalöse Hintergründe dieses Naturfrevels bekannt und es gehört heute schon „fast zum guten Ton“ für jeden aufrichtigen, „echten“ und an der Basis ehrenamtlich tätigen Naturschützer, sich von diesem nur noch als gigantisch zu bezeichnenden zu Lasten der Natur sich auswirkenden Windkraft-Unfug mit eigenen Augen zu überzeugen.

So bedauerlich und verwerflich der von der rheinland-pfälzischen Landesregierung durch Windkraft-Forcierung zu verantwortende Naturfrevel im Soonwald auch sein mag, ein „Gutes“ hat die jetzt dort eingetretene Situation doch: Sie dient als Abschreckung für die bisher noch weitgehend von Windkraft-Exzessen verschont gebliebene baden-württembergische Bevölkerung und verdeutlicht anschaulich, in welchem Ausmaß Naturfrevel auch in Baden-Württemberg eintreten kann, wenn die Bürger sich nicht rechtzeitig mit friedlichen Mitteln gegen die jetzt auch hier drohenden Windkraft-Exzesse wehren. 


Foto: J. Wedel ; Blick von Kirchberg Richtung Unzenberg - Biebern


Daß diese Windwahn-Exzesse verstärkt nun auch in Baden-Württemberg „Schule“ machen, zeigen die Vorgänge / Planungen an vielen relativ windschwachen und daher für dauerhaft wirtschaftlichen Windkraft-Betrieb völlig ungeeigneten Standorten, so bspw. in den Regionen…

·         …Oberschwaben, Allgäu / Voralpengebiet, im Bodenseeraum, auf den Höhenrücken des Süd- und Nordschwarzwalds, an der Bergstraße, am Albaufstieg / Voralbgebiet, im Remstal, Schwäbische Alb, im Schurwald, Hohenlohe, Taubergrund, in den Naturparks Schwarzwald (Mitte / Nord), Stromberg-Heuchelberg und im Schwäbisch-Fränkischen Wald, wo die in Planung befindlichen Windparks mit künftig bis zu 230 m hohen Windindustrieanlagen  -  höher als der Stuttgarter Fernsehturm das Ulmer Münster oder der Kölner Dom  -  dafür sorgen werden, daß Jahrhunderte alte, von den Vorfahren gepflegte und aufrecht erhaltene Natur- und Kulturlandschaften „geschleift“  -  ihren Charakter endgültig und irreparabel verlierend  -  und in windkraftindustrielle Gewerbegebiete umgewandelt werden    

und auch im windarmen Landkreis Ludwigsburg, insbesondere in…

·         I n g e r s h e i m / Husarenhof (Besigheim), wo ein windkraft-versessener Bürgermeister samt nur noch abnickendem Gemeinderat „drauf und dran“ sind, am nur 298 m über NN und daher windschwach gelegenen Standort den Bau weiterer, zur Umzingelung Ingersheims führender bzw. zu Lasten der eigenen Bürger noch näher an Kleiningersheim heranrückender, künftig bis zu 230 m hohe Windindustrieanlagen zu forcieren, einen in Vorjahren nicht ohne Grund ausgewiesenen regionalen Grünzug zerstörend und zu vielen weiteren Nachteilen zu Lasten der Ingersheimer Bevölkerung führend, von mangels Windkraft-Gewerbeertrag ausbleibenden Gewerbesteuer-Einnahmen ganz zu schweigen…

·         B ö n n i g h e i m, wo es wegen des geplanten Baus von 2 dann bis zu 230 m hohen Wind-Monstern an ebenso relativ windschwachem Standort inmitten des Naturparks Stromberg-Heuchelberg, FFH-Gebiets, Wasser- und Landschaftsschutzgebiets, Natura 2000- und Europäischem Vogelschutzgebiets im Wald am „Roterberg / Saukopf“ zur großflächigen Abholzung zig Jahre alter Bäume kommen würde…

·         und im B o t t w a r t a l, wo ein vergleichbarer Windwahn-Unfug an gar 9 (!!) Standorten durch ebenfalls weitgehend ideologisierte Weltklima-Verbesserer an ähnlichen Standorten mit nahezu identischen Nachteilen zu Lasten der Allgemeinheit geplant wird…

…allesamt mangels jahresdurchschnittlichem Windaufkommen ohne Erzielung von Gewerbesteuer-Einnahmen für die windkraft-belasteten Standort-Kommunen…

Über die SWR 4-Reportagen zu „Rheinland-Pfalz zur Sache“ bzw. bei ähnlicher Exkursion anderer Bürgerinitiativen  -  teilweise vom SWR 4 begleitet  -  wurde durch Recherchen vor Ort bekannt, daß den verarmten und deshalb wohl nach jedem „finanziellen Strohhalm“ greifenden WKA-Standort-Gemeinden im Soonwald jährlich  -  bedingt wegen oftmaligem Rotor-Stillstand aufgrund „lauer Lüftchen“, oder wegen gar gänzlich ausbleibendem Wind bzw. entgegen den vollmundigen Versprechungen der Windkraft-Lobby auch hier viel zu schwachem jahresdurchschnittlichem Windaufkommen  -  nur eine relativ „mickrige“ Gewerbesteuer-Einnahme von ca. 800 € pro Jahr verbleibt, wobei auch an diesem Standort wieder einmal bestätigt wäre, daß im relativ windarmen Binnenland wegen viel zu schwachem jahresdurchschnittlichem Windaufkommen kein dauerhaft wirtschaftlicher Windkraft-Betrieb möglich ist und schon gar nicht über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer  -  wie bei der Kalkulation des Windkraft-Betriebs zugrunde gelegt  - von ca. 20 - 25 Jahren… 

   


Falls sich tatsächlich bestätigt, was vor Ort kolportiert wird, daß nämlich der im Soonwald durch Windkraft regenerativ erzeugte Strom i.d.R. zu einem Strom-Überangebot und daher am Bedarf vorbei erzeugt wird, deshalb zur Aufrechterhaltung der Netz-Stabilität nicht ins regionale bundesdeutsche Stromnetz eingespeist und daher mangels Speicherkapazität zur Vermeidung des Verfalls billig an einen österreichischen Stromverbund „unter Preis“ verscherbelt und in Österreich dazu verwendet wird, das in Wasserkraftwerken über Turbinenbetrieb zur Stromerzeugung  in einen tiefer gelegenen Stausee abgelassene Wasser  -  bei Bedarf  -  wieder (mit in Deutschland billig eingekauftem bzw. „umsonst“ / „kostenlos“ erstandenem regenerativ erzeugtem Strom) hoch zu pumpen…

·         …um es dann, wenn in Deutschland Strombedarf herrscht, der aber wegen Windmangel oder ausbleibendem Sonnenschein (z.B. nachts) und deshalb „still“ stehenden Windmühlen oder Photovoltaik-Anlagen nicht durch regenerativ erzeugten Strom gedeckt werden kann, wieder „abzulassen“

·         …um den so durch Turbinenbetrieb erzeugten Strom von Österreich dann  -  zum Vorteil der österreichischen Energiewirtschaft, aber zu Lasten des deutschen Stromverbrauchers  -  zu einem deutlich höheren Strompreis  -  versteht sich  -  nach Deutschland zu re-importieren,

so wäre dies der Gipfel eines nur noch mit Vorgängen in einer „Bananenrepublik“ zu vergleichenden Vorgangs, bei dem wieder einmal  -  wie so oft  -  der deutsche Bürger = Stromverbraucher bei Versagen der Politik der „Gelackmeierte“ wäre…    

Im Umkreis unserer Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ wohnende Interessenten melden sich bitte u m g e h e n d via Mail unter Angabe ihrer TelNr. / Adresse bei Walter Müller unter

·         kontakt(at)gegenwind-husarenhof.de; Tel.: 07143 / 208 1470  

an.

Der Bus startet auf dem Besigheimer H u s a r e n h o f (Adresse: Husarenhof 45, 74354 Besigheim) am S o n n t a g, 16.6.2013 voraussichtlich ab ca. 9.30 Uhr.

Alle anderen an der Sternausfahrt teilnehmenden Bürgerinitiativen sind für die Organisation (Bus etc.) an ihrem eigenen Start-Ort selbst verantwortlich und  informieren ihre Mitglieder und Interessenten direkt via Mail, homepage-Infos, Mitgliederversammlungen etc.

Am Zielort Ellern (Soonwald / Hunsrück) ist ein Rundgang geplant, wobei wir auch Kontakt aufnehmen wollen mit den vor Ort tätigen Bürgerinitiativen im Soonwald, um „aus erster Hand“ einige Hintergrund-Informationen zu erhalten.

Für Vorab-Rückfragen steht unsere Bürgerinitiative (Walter Müller) zur Verfügung.

Zur Vorab-Information haben wir über die Vorgänge im Soonwald mehrfach berichtet, so in unseren Homepage-Beiträgen am  30.4., 25.4., 13.4., 27.3., 24.3. und 22.3.2013. Diese Berichte, insbesondere die darin gezeigten youtube-Videos, empfehlen wir zur Lektüre als Vorab-Information und zur Weiterverbreitung in Ihrem Bekanntenkreis / Umfeld.

 

Walter Müller/Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

Pressewart (kommissarisch) des Landesverbands baden-württembergischer Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen in Natur- und Kulturlandschaften (i.Gr.)


                     www.gegenwind-husarenhof.de 



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Studenten der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zu Gast bei „Gegenwind Husarenhof“

Dokumentarfilm über Ingersheimer Windindustrieanlage

  

(wm / 170113) - Ein aus Studenten / Innen der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bestehendes Film-Team dreht einen Dokumentarfilm über die Ingersheimer Windindustrieanlage. Die Dreharbeiten finden am Samstag, 23.2.2013 auf dem Husarenhof und im Umfeld der 180 m hohen Windindustrieanlage statt. Zu Wort kommen betroffene Bürger, die im Umfeld bzw. im Wirkungskreis der Windindustrieanlage leben.

Der Dokumentarfilm wird im Rahmen des Bachelor- bzw. Master-Studiums der Studenten angefertigt, die das Fach Geografie studieren; er dient auskunftsgemäß rein wissenschaftlichen Zwecken und ist zunächst nicht zur Veröffentlichung bestimmt.



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Plakatierungs-Aktion „contra-Windkraft“ in Ingersheim wie auf dem Besigheimer Husarenhof geplant

„Stiller Protest“ der durch Windkraft-Schadstoff-Immissionen betroffenen, im Windkraft-Wirkungskreis (Radius ca. 5 km) wohnenden  B ü r g e r  aus Groß- und Kleiningersheim

Aufruf zur Teilnahme an gewaltfreien Protest-Aktionen  g e g e n  die Ausweisung  w e i t e r e r  Windvorrang-Gebiete und  g e g e n  die
A u f s t e l l u n g  w e i t e r e r  W i n d-M o n s t e r
auf Ingersheimer Gemarkung bzw.
auf Gemarkung des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV)

Bietigheim-Bissingen, Tamm, Ingersheim

 (wm / 170412) -  Es ist geplant, eine Straßenplakatierungs-Aktion wie auf dem Besigheimer Weiler Husarenhof als „stiller Protest“ auch in Groß- und Klein-Ingersheim

·          an stark frequentierten Stellen in den besonders betroffenen Wohngebieten,

·          an der mitten durch den Ort führenden Bietigheimer Straße (Autobahn-Zubringerstraße)

·          sowie in der Umgebung des evangelischen Gemeindehauses

durchzuführen, falls sich der eine oder andere Grundstücks-Eigentümer hierzu findet.

Die Bereitschaft hierzu wäre bei dem einen oder anderen Grundstückseigentümer nach uns vertraulich gegebenen Auskünften zwar vorhanden.

Ob sich der eine oder andere private Grundstücksbesitzer jedoch letztlich dazu bereiterklärt, an dieser friedlichen Windkraft-Protest-Aktion auf Ingersheimer Gemarkung teilzunehmen, bleibt abzuwarten, da zu befürchten ist, daß er im Falle seiner Mitwirkung Repressalien bzw. „Nadelstichen“ der Gemeindeverwaltung und / oder der evangelischen Kirchengemeinde Ingersheim ausgesetzt ist.

Letzteres ist nicht ganz von der Hand zu weisen, macht doch in eingeweihten Ingersheimer Kreisen das sich nachhaltig haltende Gerücht die Runde, wonach die in dieser Angelegenheit wohl besonders agile Frau des Ingersheimer evangelischen Gemeindepfarrers nach dem Schreiben von pro-Windkraft-Leserbriefen (veröffentlicht in der Bietigheimer Zeitung) unangemeldete, überraschende Besuche bei Gegnern des Ingersheimer Windrads  -  so z.B. auf dem am nächsten zum Windrad- 
Standort liegenden Lerchenhof, dessen Besitzer aufgrund der viel zu geringen Entfernung und der von der Windindustrieanlage zweifelsfrei verursachten Schad-Immissionen wie Schattenschlag, Lärm und Infraschall u.a. den Bau des rd. 180 m hohen Windrad-Ungetüms mit großer Wahrscheinlichkeit wohl am ehesten hätte zu Fall bringen können  -  durchgeführt hat, um diese zur Aufgabe ihres Windrad- 
Widerstands zu bewegen.

Zumindest im Falle des Lerchenhofs dürften diese unangemeldeten „Haus-Besuche“ der Pfarrers-Frau und die damit ggfs dort eingetretene Einschüchterung „von Erfolg gekrönt“ gewesen sein, denn die Besitzer haben  -  so zumindest die sich nach außen hin ergebende Darstellung und wie im Ort kolportiert  -  aufgrund der Anfeindungen, anonymen Telefonanrufe zu nächtlich sehr fortgeschrittener Stunde u.a.  -  zermürbt und entnervt ?  -  ihren zunächst auch bei uns geäußerten Widerstand gegen den Bau des Windrad-Ungetüms aufgegeben.

Wie bekannt, sind die 3 Ingersheimer Kirchengemeinderäte

·         Dieter Hallmann (Vorsitzender der Ingersheimer Wind-Genossenschaft)

·         Harald Bender (leitendes Mitglied der Ingersheimer Wind-Genossenschaft) und

·         Mathias Orth (leitendes Mitglied der Ingersheimer Wind-Genossenschaft)

in  P e r s o n a l u n i o n  neben anderen die  m a ß g e b e n d e n  I n i t i a t o r e n  der Ingersheimer Wind-Genossenschaft.

Dieses Trio wird u.a. noch komplettiert durch

 ·         die ebenfalls in der evangelischen Kirchengemeinde aktive Ehefrau des Vorsitzenden der Wind-Genossenschaft, Hanne Hallmann, die als stv Bürgermeisterin im Hintergrund „die Fäden zieht“ und vor allem in Gemeindeverwaltung und im Gemeinderat dafür sorgt, daß „nichts anbrennt“ und kein Gemeinderat „ausbüchst“ bzw. von der dem Gremium aufoktroyierten „herrschenden Windrad-Meinung“ abweicht… sowie durch

 ·         den Windrad-Grundstücksverpächter Albert Krauter (Landwirt; Bruder der stv. Bürgermeisterin Hanne Hallmann)

Angesichts dieser aus der evangelischen Kirchengemeinde Ingersheim sich entwickelnden  -   „geballten“  -  Windkraft-Interessen ist es nicht weiter verwunderlich, wenn unter diesem jahrelang sich aufbauenden Einfluß das übrige Gemeinderats-Gremium in diesen Fragen „einknickt“ und „in die Knie geht“ und der Ingersheimer Bürgermeister in den Augen immer größer werdenden Bevölkerungsteilen Ingersheims  -  zumindest in dieser Frage  -  nur noch als „Erfüllungsgehilfe“ bzw. „Vollzugsperson“ bei den von der Kirchengemeinde verfolgten Windkraft-Interessen am windschwachen und deshalb völlig ungeeigneten  -  eher Ideologie und Symbolik geschuldeten als auf wirtschaftlichen Überlegungen beruhenden  -  Windrad-Standort Ingersheim erscheint.

Nachdem der auf dem Husarenhof durchgeführten Plakatierungsaktion recht große Aufmerksamkeit zukommt, ist geplant, eine weitere contra-Windkraft-Plakatierungs-Aktion auch an durch Straßenverkehr stark frequentierten Stellen in Bietigheim-Bissingen und Tamm durchzuführen, damit die dort lebende Bevölkerung auch dort die „Kehrseite der Windkraft-Medaille“ rechtzeitig vor den Entscheidungen des Gemeindeverwaltungs-verbands kennenlernt. Näheres hierzu wird bei unserer nächsten Mitglieder-Versammlung in der 1. Maihälfte 2012 diskutiert.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de


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Gegenwind-Gedicht über das Ingersheimer Windrad

Windkraft: J A

Standort Ingersheim: N E I N

 

Ersichtlich jetzt in der Region,

es wächst das Windrad welch ein Hohn.

 

Aus jeder Richtung ist’s zu sehn,

was hier entsteht mit vielen Wehn.

 

Das „Spinnrad“ sprießt, es stinkt zum Himmel,

und viele fürchten, s’wird noch schlimmer.

 

Der Schultes ist ganz gierig drauf

guckt schon  den nächsten Standort aus.

 

Zum Trotz der Standort ohne Frage

wird dem Husarenhof zur Plage.

 

Wenn Bürgerrad, dann muß man fragen

was auch die Bürger dazu sagen.

 

Erst danach wär zumindest klar

ob auch der Bürger dafür war.

 

Die Menschen wurden nicht gefragt

dafür jetzt mit dem Rad geplagt.

 

Doch Schultes und Gemeinderat

sind mächtig stolz auf ihre Tat.

 

Es stört nun auf der weiten Flur

der „ Sargnagel“  Mensch und Natur.

 

Im Süden doch, da freut sich einer,

es ist der Singel „ Grüner Heiner“.

 

Doch wählerisch darf er nicht sein

die Windbraut kommt aus Ingersheim;  Ha  Ha  Ha

 

So geht’s  jetzt froh und munter weiter

mit pommes und neugierge Leute,

mit „Rotor“-Wurst und auch mit Wein

es wird auch das genehmigt sein.

 

Windkraft  -PRO-   aber

 

kein Platz mehr im sowieso

belasteten  Ballungsgebiet



Ein Mitglied der Gruppe ``Gegenwind``       



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Anzeige im Ingersheimer Amtsblatt vom Freitag, den 23.3.2012

 

(wm / 170312) - Zur Unterrichtung vieler  -  der Windrad-Industrialisierung auf der Ingersheimer Höhe äußerst reserviert gegenüber stehenden  -  Bürgern aus Ingersheim und Umgebung schalten wir im

 Ingersheimer Amtsblatt vom Freitag, 23.3.2012

die nachfolgende Anzeige, die auf unsere, in unserer homepage unter www.gegenwind-husarenhof.de dargelegte Sicht der Dinge und auf die Meinung vieler kritischer Bürger aus Ingersheim und Umgebung hinweist, die sich durch das am Bürgerwillen, ohne Bürgerbefragung bzw. ohne Bürgerentscheid vorbei praktizierte, von einigen ideologisierten Windrad-Anhängern  initiierte Vorgehen der Ingersheimer Gemeindeverwaltung getäuscht fühlt.

Diese Sichtweise wird von der veröffentlichten, überwiegend windkraft-unkritischen und oft „pro-Windrad“-einseitigen Meinung in der lokalen und regionalen Presse (Medien)  -  die oft gegenseitigen Interessenverflechtungen mit ihren Informanten aus Rathäusern / Gemeindeverwaltungen / Gemeinderäten etc. unterliegen, worunter unserer Meinung nach (zumindest bei dieser Thematik) oftmals die Ausgewogenheit der Berichterstattung leidet  -  „totgeschwiegen“. Auf die Gründe hierfür wird in einem späteren Beitrag dezidiert eingegangen.

Damit jeder kritische Bürger sich selbst ein  G e s a m t b i l d  über den Windkraft-Unfug im vergleichsweisen windschwachen Binnenland und seine für viele nachteiligen Folgen  verschaffen und eine nicht  n u r  einseitig beeinflußte Entscheidung treffen kann, ist es umso wichtiger, daß wir die  g e g e n  die Windkraft-Industrialisierung an vergleichsweise windschwachen, bisher land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen gerichteten  A r g u m e n t e  aufzeigen… …Argumente, die von den lokalen und regionalen, unkritisch dem „grün-roten“ Zeitgeist folgenden Medien bisher unserer Meinung nach weitgehend „außer Acht gelassen“ wurden…

Unsere homepage-Berichterstattung über Windkraft-Unsinn an vergleichsweise windschwachen, allenfalls nur unwirtschaftlich zu betreibenden Binnenland-Standorten erfreut sich  -  den stetig ansteigenden Besucherklicks zufolge  -  wachsender Beliebtheit, sowohl im Bund als auch im Land !

Wir sehen dies als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn, den Weg der kritischen, gegen Windkraft-Unsinn an völlig ungeeigneten Binnenland-Standorten gerichteten Berichterstattung weiter zu verfolgen und verweisen auf eine Vielzahl von uns unter „Aktuelles“ oder unter den anderen homepage-Rubriken eingestellten Beiträgen, die künftig angesichts der jetzt im Großraum Stuttgart und im übrigen Baden-Württemberg sich abzeichnenden Windkraft-Entwicklung weiter intensiviert werden.  

Im Vergleich zu den mit Millionen-Budgets zur pro-Windkraft-Manipulation der Öffentlichkeit ausgestatteten public-relations-Abteilungen der Windkraft-Konzerne, der Windkraft-Lobby, ihrer „Vorfeld-Organsisationen“ von BUND und NABU und deren meist selbst ernannter Schreibtisch-Naturschutz-Funktionäre sowie angesichts der Möglichkeiten der lokalen und regionalen Medien sind unsere Mittel begrenzt und gleichen dem berühmten „Tropfen auf dem heißen Stein“. Allerdings zeigt der Ausgang des Kampfes „David gegen Goliath“, daß der anscheinend von vornherein „hoffnungslos“ Unterlegene am Ende nicht immer ganz  chancenlos ist…

Daher bitten wir Sie um Unterstützung durch „Mund-zu-Mund-Propaganda“ und Weiterempfehlung unserer homepage, falls Sie unsere Sicht der Dinge teilen.

Die Beiträge zu den in der Anzeige angekündigten Themen werden über das Wochenende in unsere homepage eingestellt.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“


www.gegenwind-husarenhof.de


 
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Folgende Anzeige erscheint am 3. Februar 2012 im Ingersheimer Amtsblatt  (KW 5)

Windrad-Irrweg in Ingersheim !

 

Nachteile in Ingersheim…

Wertverluste Immobilien…

Landschaftsverschandelung…u.v.m.

Näheres in den nächsten Tagen unter:

www.gegenwind-husarenhof.de

 

Windrad-Irrweg in Ingersheim !


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Hinweis im Ingersheimer Amtsblatt / Info

(wm / 240411) - Z. Ktn.:  Am Freitag, den 29.4.2011 erscheint nachfolgende Anzeige im Ingersheimer Amtsblatt.


Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

  

Keine  180 m  hohe  Enercon  E 82  in  Ingersheim !

Infos unter:  www.gegenwind-husarenhof.de

Rubriken: „Aktuelles“ + „Nachteile in Ingersheim“ +

     „Berichte“ + „Wirtschaftlichkeit“ +

     „Berichte von anderen Standorten“ u.a.

Keine  180 m  hohe  Enercon  E 82  in  Ingersheim !




TV-Sendung des SWR-3 über das beim Husarenhof geplante Windrad am Donnerstag, 7.4.2011 / 20.15 Uhr

(wm / 060411) - Der SWR3 bringt im Rahmen seiner im 3. Programm ausgestrahlten Sendereihe „Zur Sache“ auch einen Beitrag über unsere Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ und unsere Bestrebungen, den Bau des 180 m hohen Windrads an diesem Standort zu verhindern. Die Sendung wird am Donnertag, 7.4.2011 in der Zeit von 20.15 - 21.00 Uhr ausgestrahlt.

Der am heutigen Mittwochvormittag von den SWR3-Reakteuren vor Ort gedrehte und vermutlich bereits am Anfang der Sendung gesendete Part ist Teil einer 45-minütigen Sendung über Nils Schmid, den SPD-Spitzenkandidaten bei der vergangenen BW-Landtagswahl und vermutlich neuen SPD-Finanzminister, nachdem der künftige Ministerpräsident Winfried Kretschmann bereits am vergangenen Donnertag in der Sendung war. In der Sendung am 7.4. stehen die Themen Bildung, Wirtschaft und vor allem „Energieversorgung und -sicherheit am Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“ im Mittelpunkt.

Zum Thema „Regenerative Energie / Windkraft“ wurde unsere Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“ und unsere Bestrebungen zur Verhinderung des Ingersheimer Windrads ausgesucht, wobei einige Mitglieder unserer BI zu Wort kamen (contra-Seite). Der pro-Windkraft betreffende Part wurde in der Grünen-Hochburg Freiburg gedreht.

Um auch die breite Öffentlichkeit  -  vor allem in unserer Region  -  über die Sendung zu informieren, haben wir die in der Umgebung erscheinenden Lokalzeitungen gebeten, in ihrer Donnerstagausgabe einen entsprechenden Hinweis auf die Sendung zu bringen.

 

Walter Müller  /  Pressewart „Gegenwind Husarenhof“

 

www.gegenwind-husarenhof.de


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Gegenwind Husarenhof   keine E-82   Gegenwind Husarenhof

 

Nein zur Windkraftanlage Enercon E-82

beim Lerchenhof / Husarenhof ! Keine 180 m hohe

Industrieanlage in landwirtschaftlich genutztem Gebiet !

 

Information am 4.7. am Info-Stand in

Klein-Ingersheim

 

Alle Infos: www.gegenwind-husarenhof.de

 

Gegenwind Husarenhof   keine E-82   Gegenwind Husarenhof


WKA E-82 Enercon 180 m WKA E-82 180 m WKA E-82 180 m
WKA WKA
180 m www.Gegenwind-Husarenhof.de 180 m
180 m Verteilung in Kürze: 180 m
180 m 180 m
180 m Info-Blätter 9, 10, 11 und 13 zur 180 m
180 m Wertminderung von Immobilien 180 m
180 m Info-Stand Husarenhof -Hoffest , So. 13.6. 180 m
WKA WKA
WKA E-82 Enercon 180 m WKA E-82 180 m WKA E-82 180 m



"Geplante Hubschrauber-Demo am Montag. 17.5. / 18.00 Uhr;
nachfolgende Anzeige soll am Freitag, 14.5.2010 im Ingersheimer Amtsblatt erscheinen".

Gegenwind-Husarenhof  Gegenwind-Husarenhof

 

Wie hoch sind 180 m ? Hubschrauber-Demo:

Mo, 17.5., Ingersheimer Höhe (Husarenhof), 18.00 Uhr

 Hubschrauber „steht“ 

in 180 m Höhe

 

Neue (!!) Infos unter: www.Gegenwind-Husarenhof.de
 

Gegenwind-Husarenhof  Gegenwind-Husarenhof




Diese Anzeige erscheint am 9.04.2010 im Ingersheimer Amtsblatt

Bürgerinitiative „Gegenwind Husarenhof“

 

führt Busausfahrt durch: Wilhermsdorf / Nürnberg

am: Sonntag, 18.4.; Abfahrt: 9.00 Uhr Friedhof Besigh.

Zusteigemöglichkeiten: Husarenhof, SKV-Halle Ingersheim

 

„Lebensqualität im Wirkungskreis eines Windkraftrads -

Leben im Schatten von Infraschall und Schattenschlag“

       Besichtigung: 2 Enercon E-82 (180 m Höhe) 

 im Betrieb

 

Anmeldung: Martina Hitzker, Husarenhof 45, 74354 Besigh.

Tel.: 07143 / 960 6655; www.gegenwind-husarenhof.de


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